Apple , das erste Billione-MK Unternehmen?

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neuester Beitrag: 19.08.18 12:27
eröffnet am: 04.02.13 21:03 von: XL___ Anzahl Beiträge: 34876
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04.02.13 21:03
42

11382 Postings, 2025 Tage XL___Apple , das erste Billione-MK Unternehmen?

Bei einem Kurs von ca. 1060 USD ist Apple 1 Billion USD wert. Ich denke das kann Apple innerhalb der nächsten 3 Jahre schaffen. Das Wachstum ist intakt.


Marktkapitalisierung : 416 Milliarden USD
Cash  :ca. 137 Milliarden

Ohne Cash ist das Unternehmen also in etwa so hoch bewertet wie Google. Apple macht aber etwas soviel Gewinn wie Google Umsatz.

m.E. eine krasse Unterbewertung.

Mein Kursziel für Ende 2013 : 750 USD , die 1060 knacken wir m.M.n. innerhalb der nächsten 36 Monate  
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34850 Postings ausgeblendet.

16.08.18 23:31
1

7 Postings, 344 Tage ministrobaKursabsicherung

Du meinst wahrscheinlich bei fallendem Dollarkurs, denn nur dann würde sich der Eurowert meiner Apple verringern. Aber egal wie, nein hedgen bringt, wenn überhaupt, nur bei kurzfristigen Anlagen was, Apple sehe ich als eine Langzeitanlage.  

16.08.18 23:37

2240 Postings, 2251 Tage cesarWenn ich es richtig sehe dann schüttet

Apple etwa 50 % seiner Gewinne als Dividende aus und liegt aktuell bei etwa 2 %

also ist noch luft bis 4 %   solte der kurs gleich bleiben

seht ihr grosse möglichkeiten noch den Gewinn pro aktie weiter zu steigern wo soll das herr kommen ?

mir scheint es eher das eine stagnation eintretten wird nur wenn das der Fall ist oder wäre warum liebt Buffet diesen wert so sehr ok apple hat ein Burggraben  , und sehr treue kunden weltweit

aber die aktie ist doch ausreichend bezahlt auf dauer  

17.08.18 06:42
1

8 Postings, 28 Tage bpmeister1304mich würde interessieren

wo du die Zahlen her hast. Meines Wissens bewegt sich die Ausschüttungsquote sowohl auf den Gewinn als auch auf den FreeCashFlow bei 20-25%  

17.08.18 07:12
1

455 Postings, 647 Tage StarlordMeines Wissens ebenfalls 20-25%

Das arp wird neben dem erfolgreichen Business für einen höheren eps sorgen...:-) weniger Gäste auf der Party - mehr Kuchen für alle:-)  

17.08.18 08:01

11382 Postings, 2025 Tage XL___cesar

erstens sind deine Zahlen falsch und zweitens kauft Apple ständig Aktien zurück. Damit bleibt dann mehr Gewinn je Aktie. Starlord hat es treffend beschrieben..  

17.08.18 13:36

983 Postings, 2094 Tage PorstmannOtternase, gefährlicher Gigantismus!

Apple übernimmt Tesla und wir haben die zweite Billion MK im Auge, das ist Gigantismus pur. Bloß nicht! Wachstum aus sich selbst und Innovativspritzen durch kleinere Zukäufe, das muss sein. Vorsichtig mit Fettpolster expandieren, das unterscheidet uns von Amazon. Natürlich wünsche ich mir nach Cook als CEO einen Bewahrer wie Cook mit Genen von Jobs, Musk und Bezos. Aber keinen leibhaftig allein.

Wann wird ein Riese eigentlich durch schiere Größe zu unbeweglich? Wann stößt er überall an die Grenzen der Marktwirtschaft? Ein Problem, das zuerst Amazon betrifft. Aber sprunghafte Expansion von Apple? Nein, danke. Es gibt auch schon so genug Apple-Hater.  

17.08.18 14:36

1284 Postings, 1021 Tage Vaioz....

@CESAR Ja deine Zahlen sind falsch. Apple schüttet unter einem Drittel aus. Dein Frage woher noch Wachstum kommen soll: Es gibt viele Richtungen in die Apple arbeitet. Interessant wird das Videostreamingsegment 2019. Man wird sehen wie viel Geld für Apple in diesem Markt noch steckt. Potential gibt es haufenweise.

@Porstmann Wann wird ein Riese eigentlich durch schiere Größe zu unbeweglich? Die wichtigere Frage wäre doch: Ist das wichtig? Ein derartig große Konzern ist selten noch Technologieführer. Er reagiert mehr als er selbst voranbringt. Das ist bei Apple nun seit einem Jahrzehnt die aktuelle Lage. Doch ist das schlimm? Ich denke nicht. Wie oben bereits erwähnt werden wir 2019 die Reaktion auf Netflix sehen.  

17.08.18 19:33
1

983 Postings, 2094 Tage PorstmannApple nicht Technologieführer?

Für mich ist Apple durchaus Technologieführer, Vaioz. Und das in mehreren Produktkategorien. Das dürfen sie bei Apple auch nicht verspielen, weil sie sich mehr damit beschäftigen, die Folgen ihrer schnellen Expansion zu verwalten. Statt wie bisher Produktentwicklung und Marktführerschaft (mal abgesehen von Siri) weiter voranzutreiben.  Sony ist da für mich historisch ein Negativbeispiel. Dagegen hat es Cook bisher meisterhaft verstanden, die Marktführerschaft (nicht zu verwechseln mit Stückzahlendominanz) zu erhalten. Ich fände es schlimm, wenn die zugunsten eines fragwürdigen MK-Wertes verloren ginge. Nicht schlimm fände ich, wenn es bald keine Rekordquartale hinsichtlich Umsatz und Gewinn zu vermelden gäbe. Das wäre nur natürlich und wird die Attraktivität der Apple-Aktie irgendwann beschädigen. Aber bis dahin heißt es, noch viel Kursgewinn als Nacholeffekt der Unterbewertung mitzunehmen.  

17.08.18 21:12

1284 Postings, 1021 Tage Vaioz....

Wüsste gerade nicht wo ich Apple noch als Technologieführer einstufen würde. Klar sind die Produkte auf hohem Niveau, aber führend? Ich glaube nicht. In den meisten Kategorien fallen mir direkt Mitbewerber ein, die eine gleich oder sogar bessere Technologie verbaut haben. Das Gute ist nun einmal das Apple Ökosystem, weshalb die wenigsten sich davon beirren lassen.  

18.08.18 07:18
1

455 Postings, 647 Tage StarlordIcar

Hallo zusammen,

dieses Investment von Apple ist etwas untergegangen.... läuft bei Investoren evtl noch zu sehr unter dem Radar.

Vielleicht muss man das icar nicht als Hardware, sondernn als Verkehrskonzept betrachten. Apple hat hier die Möglichkeit, aus 400 Metropolen in China, dem schlimmsten Verkehr weltweit zu lernen. Algos analysieren den verkehrsfluss, geben Apple ein Bild über den schlimmsten Verkehr und liefert so seit Jahren Daten. Apples i car ist evtl eine Partnerschaft, wobei Apple am Service verdient, nicht an der Hardware an sich.

Kleine Vision meinerseits:

Über die Schlagrythmus - Funktion weiß mein iPhone wann ich aufstehe, das homekit kocht Kaffee, der HomePod bringt mich mit den neuesten News Up to Date, dannn gehe ich aus der Tür und dort steht bereits mein car to Go oder ähnliches, produziert von egal von wem, aber elektrifiziert- ich steige ein und zähle bis Apple Pay mit meiner watch. Durch die Software von Apple und den gesammelten Daten kennt das Auto den aktuell besten Weg zu meinem Ziel, und ich surfe mit dem iPhone während der Fahrt oder mache calls. Schöne neue Investorenwelt. Das icar also Titan ein Transportkonzept - why not?


https://www.cnet.com/roadshow/news/...rnia-autonomous-testing-permit/
 

18.08.18 08:48

1284 Postings, 1021 Tage Vaioz....

@STARLORD Wer bei dem autonomen Fahren schlussendlich die Nase vorn hat ist sehr schwierig zu sagen.
Doch die Frage wo sich mir eigentlich stellt ist: Kann autonomes Fahren das Problem tatsächlich lösen? Es wären genauso viele Autos unterwegs was genauso zu Verstopfungen führen wird. Ohnehin wird es Menschen geben, die das autonome Fahren ablehnen.

Meiner Meinung nach gehen diese Forschungen in die falsche Richtung. Was es braucht sind andere Systeme, wie von BYD: http://www.byd.com/en/Rail.html

Vielleicht sollte Buffett mal mit Cook reden ob man das kleine Milliardenunternehmen (das ja auch zu 9 % Buffet gehört) aufsaugen kann.  

18.08.18 09:02

455 Postings, 647 Tage StarlordAuch ein Ansatz..... :-)

18.08.18 11:13

243 Postings, 758 Tage Laplace1Verdoppelt

Seit meinem Einstieg in Apple vor gut zwei Jahren hat sich die Position fast verdoppelt - sehr erfreulich. Ich spiele nun mit dem Gedanken, meinen damaligen Einsatz rauszuziehen und anderweitig zu investieren. Mein Depot besteht nicht aus extrem vielen Positionen. Ich bin zwar ein Freund der Diversifkation und versuche Risiken zu minimieren, halte aber wenig davon, extrem viele Positionen aufzubauen. Wie ist da euer Ansatz? Bleibt ihr grundsätzlich mit eurem vollen Einsatz in einer Position drin, wenn es sehr gut läuft, oder versucht ihr mit den erzielten Buchgewinnen das Risiko weiter zu diversifizieren. Für mich eine sehr wichtige Frage, vor allem vor dem Hintergrund steigender Risiken, die sich momentan auftun.  

18.08.18 11:17

61 Postings, 19 Tage VicTimDen Kaufpreis für Tesla ...

... kann sich Apple ja nun wirklich aus dem Ärmel schütteln. Ob dieser Zukauf dann aber eine zu extreme Diversifikation darstellt? Ich vermag das nicht zu bewerten. Allerdings hat Amazon anfangs ja auch nur Bücher verkauft ...

Der Musk kann sich vom Kaufpreis dann endlich zur Ruhe setzen oder zumindest etwas kürzer treten, hat er sich doch erst neulich über seine 120 (!) Stunden pro Woche geäußert. Er hat ja auch noch andere Unternehmen am Start.

Das führt dann nun (Off Topic) zu einem neuen Rennen! Wer ist als erster auf dem Mond? Musk oder Bezos? Hier könnte ggfs. Amazon noch erster werden, nachdem das Rennen um die 1 Bill. $ "verloren" wurde.

Auf jeden Fall sollte Apple mal endlich Dialog Semiconductor einverleiben! ;) Das würde der Aktie ganz gut tun.  

18.08.18 11:25

61 Postings, 19 Tage VicTim@Laplace1

Die Möglichkeiten der Diversifikation korreliert sicher auch mit den verfügbaren liquiden Mitteln. An anderer Stelle habe ich schon geschrieben, für die Mehrzahl der Investierten nicht mehr als 5 oder 6 Positionen in einem Portfolio als sinnvoll zu erachten.

Bis jetzt fahre ich die Strategie, meine aufgebauten Positionen zu halten und ggfs. bei einem Rücksetzer nachzukaufen. Vielleicht beginne ich demnächst mal damit, einige Teile umzuschichten. Z. B. eine Aktie nach einem "run" zu verkaufen, um an anderer Stelle im Portfolio bei einem Rücksetzer nachkaufen zu können.  

18.08.18 11:30

61 Postings, 19 Tage VicTim@Vaioz

BYD steht auf meiner Beobachtungsliste. Ich bin hier noch nicht sicher, wie das Potenzial einzuschätzen ist. Gleiches gilt für 3D Systems.
Apple habe ich leider erst recht spät für mich entdeckt und ich frage mich, wie der Kurs in z. B. 10 Jahren sein könnte. Sicher, das kann niemand abschätzen, aber es muss doch mal eine Grenze geben? Kann Apple auch noch die 1.000? pro Aktie schaffen?  

19.08.18 00:25

22771 Postings, 2363 Tage Otternase@Vaioz Technologieführer Apple?


Schau Dir das iPhone X an - und schau, wie nun alle anderen Smartphones aussehen.

Tipp: es gibt für die anderen eigentlich keinen Grund, dass sie ein 'Notch' verbauen, denn Apple braucht den Platz für die FaceID Sensoren - die meisten anderen haben da nur die vordere Kamera. Und dennoch: alle haben sie ein Notch.

Motorola meint sogar gleich einen Klone verkaufen zu müssen: ;-)

"In short, it looks like an iPhone X clone."

https://www.androidpure.com/...e-motorola-p30-renders-specifications/

Es gibt praktisch keinen anderen Hersteller ausser Apple mit dem iPhone, der überhaupt noch größere Innovationen hervorbringt. Das Samsung Note 9?

"Viel Power, wenig Dampf
Größerer Speicher, besserer Akku, intelligentere Kamera: Das Samsung Galaxy Note 9 ist in Details besser als der Vorgänger. Wirklich aufregend ist das nicht."

Vielleicht liegt es am fehlenden Notch? ;-)

https://www.zeit.de/digital/mobil/2018-08/...xy-note-9-smartphone-neu

iMacs: die meisten All-in-ones versuchen ähnlich auszusehen

Microsoft präsentiert ein Surface All-in-one für Profis? Scheint eher nicht zu laufen. Alle warten auf den neuen Mac Pro, auf ein neues MacBook Air, vielleicht noch einen Mac Mini.

iPad? Na ja. Das iPad Pro iat sogar in kritischen Testblättern ganz oben.

MacBooks: die meisten Notebooks versuchen ähnlich auszusehen

Apple Watch - dir anderen fahren ihre Bemühungen zurück, Apple unangefochtene Nummer 1

HomePads: allen merkwürdigen Interpretierungen und Vergleichen zum Trotz -das Ding scheint sich ziemlich gut zu verkaufen. Und es ist die erste Version, vergleichbar der Apple Watch 1st Gen. Sonos dürfte dadurch massive Probleme haben.

AirPods: geschnitten Brot. Wenn die nächste Version mit einer aktiven Rauschunterdrückung herauskommen sollte, werden sich die AirPods noch besser verkaufen.

Apple Pay - rollt in den USA den Markt für elektronisches Bezahlen auf, und ist mit das sicherste System.

Apple Music - dürfte über kurz oder lang nicht nur in den USA mehr zahlende Kunden haben als Spotify

Unter dem Strich ist Apple mit den meisten Produkten doch sehr weit oben. Keine Ahnung, wie man Technologieführer beurteilen will, aber bessere Technik in einer solchen Konzentration über die nahezu gesamte Produktpalette - das würde ich dann doch Technologieführer nennen.

Und das tut die Branche offensichtlich ebenfalls, denn diese hängt an Apples Lippen, als ob von dessen Strategie auch deren Erfolg abhängen würde.

Irgendwo las ich, dass Jonathan Ive (und sein Team) wohl derjenige sei, der für die gesamte Branche das Design entwickelt.

Wenn man sich das Motorola anschaut, kann das durchaus sein. Also ist Apple auch noch Designführer - und Gewinnführer sowieso. :-)  

19.08.18 00:53

22771 Postings, 2363 Tage Otternase@Laplace1 Ich kann mich nur wiederholen ...


... solange es gut läuft ... Gewinne laufen lassen, wenn man weniger zuversichtlich sit, ab und an Teile rausziehen, und wenn man nicht sicher ist, ein Drittel oder die Hälfte verkaufen - und schauen wie es weitergeht. Bei Anstieg: schön, dass man noch drin ist. Bei Rückgang: Gut, dass man Gewinne realisiert/gesichert hat.

Ich glaube, und dazu zähle ich auch mich, dass die meisten von uns kaum emotionslos bei größeren Rücksetzern rational handeln werden.

Wenn Du Deinen Gewinn absichern willst, dann könnte (ich selber bin sonst skeptisch, was diese betrifft) ein Stop Loss eine mögliche Lösung darstellen - etwas 'großzügiger' gesetzt, damit Du nicht zu früh rausgehst. Oder: doch etwas enger gesetzt, wenn Du nicht zu viel Gewinn einmüßen möchtest, und tendenziell eher einen Ausstieg suchst.

Wir gesagt: ich habe SL immer gemieden, weil eine Zeit lang viel mit negativen News und Gerüchten der Kurs (so sah und sehe ich das) geschoben wurde - und mitunter über 5-7% sehr schnell abschmierte. Dann wäre man raus.

Man erinnere sich, was beim Flash Crash passierte.

Sprich, was ich mit emotionslos meine: wenn Apple (warum auch immer) Montag 10% im Minus eröffnen würde, würden die wenigsten von uns denken: ich gehe raus, Gewinn reicht, und das dann auch wirklich machen.

Bei den meisten dürften die Gedanken lauten: kann nicht sein, es gibt keinen Grund, jetzt ist es eh zu spät, das sitze ich aus, etc.

Wenn man eh raus möchte, kann ein SL da durchaus ultimativ sein - und emotionale Schwächen korrigieren. Dann ist man raus, und wenn es weiter aufwärts geht, hat man zwar Pech - aber man weiß ja nicht, ob nach den -10% weitere -10% kämen, und man dann emotional noch mehr 'gelähmt' wäre. :-)

Eines sollte klar sein: auf dem Maximum aussteigen, das schaffen immer nur einige wenige. Alles oberhalb 5-7% jährliche Steigerung bei Aktien ist sehr gut. Und wenn man dick im Plus ist, wäre es fatal zu warten, bis der Kurs deutlich absinkt - weil es dann größere Gewinne benötigt, um wieder oben zu sein.

Das Gesetzt der Zahl: wenn der Kurs einer Aktie um 33% fällt, muss der Kurs um 50% steigen, um bei Plus Minus Null zu sein. Noch schlimmer: fällt diese um 50%, braucht man von da ausgehnd 100% Kurssteigerung, um wieder bei Plus Minus Null zu stehen.

Deswegen wäre es aus meiner Sicht besser, man geht bei -10% raus, als dass man bei -30% auf +50% Kurssteigerung hofft.

Warum ich weiß, dass das ein sehr, sehr mieses Gefühl ist? Weil ich das damals 2012 bei $105 mitgemacht habe, als der Kurs auf unter 60 Dollar runter ging ...

https://www.nasdaq.com/symbol/aapl/...ff&index=&drilldown=off

Und auch 2015 von $135 runter auf 90 Dollar.

Ich konnte nicht mit SL arbeiten, weil meine Steuerfreiheit (Kauf vor 2009) verloren gegangen wäre, und daher habe ich sie trotz sehr unangenehmer psychischer Belastung gehalten.

Was Du letztendlich machst, solltest und musst Du wirklich selber entscheiden. Das mit dem Hälfte verkaufen ist sicher kein Fehler, wenn Du über den weiteren Kursverlauf nicht sicher bist. Vielleicht wäre auch ein Drittel zu verkaufen eine Option - je nachdem, wie sehr der Bauch grummelt. :-)

Wenn man so weit im Plus ist, alles auf einmal zu verkaufen, würde ich wohl eher nicht machen, wenn ich das Geld nicht sofort brauche - oder eben nicht eine andere Anlagemöglichkeit habe, die zwingend das gesamte Geld benötigt.

Gewinne weiterlaufen lassen, ist sicher kein Fehler. Der größere Fehler ist meiner Meinung nach, dass man dazu neigt Gewinne zu früh zu realisieren, und Verluste aussitzen zu wollen. Und dann schlägt das Gesetz der Zahl zu, und man hofft mitunter auf 100% Kurssteigerungen, die sehr unwahrscheinlich sind.

Letzter Punkt: Ich hab vor drei Tagen etwa 12% abgestoßen, und na ja, der Kurs lief weiter. Klar, ich hätte gerne etwas mehr kassiert. Am Ende bin ich aber dennoch froh, dass ich überhaupt mal Gewinne realisiert habe. Und da ich eigentlich schon bei 150? sehr viel mehr verkaufen wollte, habe ich keinen Grund zur Klage, wo ich nun bei 184,70 - 184,99 Euro verkauft habe.

Der Rest läuft erst einmal weiter. :-]

Es ist eben wirklich so: Man trifft nie das Maximum, wenn man aussteigt. Das schaffen nur wenige. Manch einer hat auch bei der Dot Com Blase den Absprung ganz oben geschafft - die Masse eher nicht.  

19.08.18 01:01

22771 Postings, 2363 Tage Otternase@Laplace1 PS: Ich weiß ...

... dass das großes Glück ist, und kaum etwas anderes, aber wenn ich nicht seit 2005 bei Apple All-in geblieben wäre, hätte ich keine mehr als verfünfzigfachung des Einsatzes im Depot.

Riesiges Glück.

Aber wenn man sich Apple als Unternehmen ansieht, und dann schaut, dass über die Jahre eim Schnitt mehr als 25% jährliche Steigerung drin war, dann ist das nicht nur Glück.

Bitte nicht falsch verstehen, ich glaube nicht, dass Apple das Tempo endlos wird weiter halten können ... ein, zwei Jahre hoffe ich, dass das noch hält - aber das ist eine pure Hoffnung, die ich mir mit Videostreaming und einem One More Thing nebst generellem Apple Services Anstieg erhoffe. Und dass möglichst viele frustrierte Android Kunden die iPhone Zahlen steigen lassen.

Deswegen habe ich im vorherigen Kommentar mehrere Möglichkeiten erwähnt - inklusive persönlicher, auch negativer, Erfahrungen.

Deücke Dir die Daumen, dass Du für Dich eine richtige Entscheidung triffst.

Letzter Tipp: Wenn ein Trade abgeschlossen ist, macht es meiner Meinung nach keinen Sinn möglichen entgangenen Chancen nachzutrauern. Wenn man den zumal mit einem Gewinn realisiert hat, hat man alles richtig gemacht. Und dann ist der Geschichte. Langes nachtrauern ist wenig sinnvoll.

Die Konzentration auf nächsten Trade ist wichtiger ...

Ciao!  

19.08.18 10:38
1

1284 Postings, 1021 Tage Vaioz....

@Otternase Ich unterscheide zwischen Technologie und Designführer und Marktführer. :)
In Zweiteren u. Dritten mag Apple sicherlich vorne mit dabei sein, wenn nicht sogar der Führer schlechthin.
Deine Aussagen beziehen sich hauptsächlich auf das Design, dass die Mitbewerber häufig (zu Recht) kopieren.

Doch ist Apple in Sachen Technologie und Innovation wirklich vorne mit dabei? Apple ist meiner Meinung nach ein Verkaufsweltmeister, kein Technologiemeister. Technologiemeister wäre man, wenn man die schnellste und aktuell beste Technologie in den Macs verbauen würde. Darauf verzichtet man jedoch. Da bieten andere Übeltäter wie Asus die echte Technologieführerschaft an. Nur verkauft sich diese nun mal nicht sonderlich gut. In Sachen Tablets kann man Apple tatsächlich diese zusprechen.
Ähnliche Systeme wie Apple gibt es ja mittlerweile wie Sand am Meer. Doch anscheinend schafft es Apple als einer der wenigen sie tatsächlich massentauglich umzusetzen.

Ich glaube aber dass die Technologieführerschaft auch nicht mehr die Aufgabe eines Billionenkonzerns ist, sondern von Start Ups, welche man ja auch ständig hinzu kauft.
Das Risiko mit wagen Technologien auf den Markt zu kommen, welches das Image nachhaltig beschädigen können, wäre wohl keine gute Idee.



 

19.08.18 11:40
1

61 Postings, 19 Tage VicTimWarum sollte Apple Technologieführer ...

... sein/wollen, wenn sich die Produkte auch ohne führende Technologie gut und teuer verkaufen?

Vielleicht bringt Apple nur die Technologie auf den Markt, die notwendig ist, um Marktführer zu sein.  

19.08.18 11:43
1

243 Postings, 758 Tage Laplace1Gedanken

@VicTim: Dem stimme ich zu, je nach Höhe der verfügbaren liquiden Mittel sind die Orderkosten in Relation höher oder niedriger. Bei wenig Kapital würden viele Transaktionen und damit viele Orderpositionen wenig Sinn ergeben, da die relativen Kosten ziemlich hoch wären. Andererseits ist es mit mehr Kapital "günstiger" mehr Positionen aufzubauen, da die einzelne Order dann einen höheren Durchschnittswert besitzt und die Kosten so relativ gesehen gering sind.

Ich halte in meinem Depot momentan 5 Positionen, das ist für mich aber auch eher das Minimum, das ich als sinnvoll erachte. Langfristig hätte ich gerne um die 10 Positionen und je nachdem wie viel Kapital ich zur Verfügung habe in Zukunft dann bis zu 20.

Es ist ein bisschen eine grundsätzliche Glaubensfrage, ob man grundsätzlich jedes Geld wieder in die Börse steckt unabhängig davon, wie sie aktuell läuft. Werden Einbrüche/Crashes als Chance gesehen zum nachkaufen oder eher als Risiko für die Gesamtwirtschaftslage. Wenn man immer wieder nachkauft bei sinkenden Kursen, bindet man sich schon extrem stark an die Börse. Ich denke, dass man die psychologische Wirkung nicht unterschätzen darf. Andererseits kann man natürlich auch auf fallende Kurse setzen, aber ich finde das ein bisschen fragwürdig.

Ich kann dazu wenig Erfahrungswerte teilen, da ich selbst noch sehr jung bin und noch keine große Krise aktiv miterlebt habe. Andere können da sicherlich mehr darüber berichten, was ein erheblicher weltweiter Kurseinbruch mit einem macht und welche Entscheidungen sie dann getroffen haben.

@Otternase:

Ja, ich weiß wir hatten darüber schon einmal vor einigen Monaten geschrieben. Der Kurs kennt auch seitdem nur einen Weg und der lautet nach oben. Ich hatte schonmal SLs bei einigen Aktien gesetzt (hauptsächlich bei denen aus dem asiatischen Bereich, irgendwie ist mein subjektives Vertrauen da geringer; wahrscheinlich Schwachsinn) und wurde böse ausgestoppt, nur um mich hinterher bei deutliche höherem Kurs fast schon einkaufen zu müssen.

Vielleicht sind SLs aber doch das richtige Instrument für mich, aber dann großzügig gesetzt, wie du schreibst (was dank des Kursgewinns z.B bei Apple ja problemlos möglich ist). Den Flashcrash 2014 habe ich damals ja noch nicht mitgemacht, aber wenn das Papier einfach mal so ohne fundamentalen Grund 6 Prozent einbüßt und dann wieder auf den Ausgangswert zurückgeht, ist das natürlich ein Risiko hinsichtlich einer SL Strategie. Vielleicht ist es aber auch ganz gut zu sehen, in welche Bereich sich der damalige Einbruch bewegt hat (einfach aus dem Grund, weil er wohl "jederzeit" wieder auftreten könnte). Gibt es denn da Handelsbeschränkungen, wenn der Kurs in zu kurzer Zeit zu schnell abschmiert? Wird der Handel irgendwann sogar ganz ausgesetzt?

Ich denke auch, dass das Timing von Kursen - sowohl was Einstieg- als auch Ausstieg - vor allem auf Glück basiert. Von daher ist der perfekte Verkaufszeitpunkt eine Utopie.

Dass der Kurs stärker ansteigen muss, wenn er von einem höheren Niveau gefallen ist, ist klar. Anderseits ist es für mich auch interessant zu wissen, um wie viel der Kurs sinken kann, nachdem er gestiegen ist, um wieder auf dem Ausgangs/Einkaufsniveau zu sein. Bei 100% Steigerung müsste er natürlich um 50% fallen. Mit dieser Zahl und dem Flashcrash Einbruch könnte man ein Gefühl dafür bekommen, wo ein sinnvolles SL Limit liegen könnte. Das mit der Steuerfreiheit bei dir ergibt natürlich Sinn, da hätte ich dann wohl auch auf Biegen und Brechen versucht, die Position zu halten.

Ich denke, ich werde es mal mit dem SL probieren oder mit mehren SLs mit verschiedenen Stufen. Auch aus diesem Grund ist die Börse so interessant, weil es eine Vielzahl von Möglichkeiten gibt, und man sehr viel über sich selbst lernt. Für mich ein willkommenes Hobby und passend zu meinem mathematisch/naturwissenschaftlichen Hintergrund. Wenn dann noch Gewinne eintreten eine perfekte Win-Win Situation.
 

19.08.18 11:43
1

22771 Postings, 2363 Tage Otternase@Vaioz Die m.E. wichtige Frage ...


... lautet: war das denn jemals anders? Es gab meiner Meinung nach immer Anbieter, die teils schnellere Systeme gebaut haben, teils spezialisiertere, und auch in bestimmten Spezifikationen 'bessere' Systeme.

Was aber Apple aus meiner Sicht immer zum Technologieführer machte, und noch immer macht, das ist nicht die eine oder andere Spezifikation, oder gar in jeder Disziplin zu toppen, sondern das unter verschiedensten Disziplinen beste gesamtkonzept zu bieten - und das in ein Produkt zu gießen. Zum Technologieführer gehören m.E. zwei und mehr Komponenten - Hardware UND ein überlegenes Betriebssystem, beide bestmöglich aufeinander abgestimmt.

Und das eben in schickem, marktbeeinflussenden Design, und daraus eben die Marktdominanz zu generieren.

Das iPhone ist ein sehr gutes Beispiel. Das iPhone ist definitiv nicht in jeder Disziplin führend. Das zu behaupten, das wäre schlicht Unsinn. Aber in nahezu jeder Disziplin schwimmt es ganz weit oben mit. UND dann eben iOS - das dann seinerseits aus der Hardware das Bestmögliche herausholt. In sehr schickem, in ovativem Design.

Das macht den Erfolg des iPhone aus.

Wettbewerber? Der eine ist in Disziplin A besser, der zweite in B, der dritte in C, etc. Aber die haben dann gleich mehrere Nachteile: in einer oder mehreren anderen Disziplinen schwächeln die Geräte, oder es hapert am eigenen Design, oder eben am Android, das sie sich allesamt teilen.

Und wenn dann die Wettbewerber von der Hardware mitspielen wollen, müssen sie 6 Kerne verbauen, wo Apple 3 genügen (iOs Optimierung), und das iPhone ist dennoch mitunter schneller - und am Ende müssen sie deswegen ihre Produkte zu ähnlich hohen Preisen anbieten (Pixel 2, Galax Note 9) wie Apple ... und für den Kunden stellt sich die Frage: 1.000? für ein 2-3 Jahre supportetes android System? Hmm ...

Ähnliches gilt auch für MacBooks. Apple hat sich mit Aktualisierungen, im Gegensatz zur Intel Welt zurückgehalten, aber das lag m.E. an zwei Geünden: weil die CPUs von Intel eben nicht wirklich merklich besser wurden, und weil Apple viel von der Performance neuerer Intel CPUs durch Optimierungen im macOS weggebügelt hat.

Die meisten Nutzer dieser Notebooks würden (Ausnahme rechenintensive Aufgaben) kaum einen Unterschied merken, ob sie die 4., 5. oder 6. Intel CPU Generation einsetzen.

Na ja, und die neuen Apple Systeme, die schwimmen technologisch eben wieder ganz weit oben mit. Natürlich nicht nur im Preis. :-)

Wintel Systeme mit vergleichbarer Spezifikation kann man wohl für etwa 20% weniger Geld zusammenbauen. Aber ob diese 20% weniger Geld am Ende durch Windows 10 als 'höhere Produktivität' nicht am ende wieder verloren gehen, das kommt auf den Einzelfall an.

Nur ein Beispiel: nutzt man auf dem macOS für die Bildbearbeitung Adobe Software, und vergleicht diese mit Apples eigener Bildbearbeitungssoftware, so schneidet Apples Lösung deutlich besser ab.

Was auch recht naheliegend ist: alles aus einer Hand ist exakt das, was Apples Stärke ausmacht. Hingegen Adobe eben seine Systeme explizit für Apple portieren muss, deren Schwerpunkt liegt auf Windows. Na ja, und Windows ist von Microsoft, und schon hat man einen höheren Abstimmugsbedarf. Adobe hat dann für das neue MacBook nachgebessert, aber es waren immer noch große (nachteilige) Unterschiede zur All-Apple-Lösung.

Wenn Du willst, kann ich den Link bei Apple Insider zu diesen Messungen heraussuchen, ich glaube, ich hatte das auch in den Thread gestellt.

Na ja. Und so ist es bei jedem Apple Produkt. In einzelnen Disziplinen gibt es Wettbewerber, die diese besser können. Aber über alle für ein Produkt wichtigen Disziplinen schneidet das von Apple zumeist sehr gut ab. Mit kaum Schwächen.

Deswegen fokussieren sich ja auch die Wettbewerber auf einzelne Funktionen, um ihre Peodukte zu bewerben - weil sie genau wissen, dass sie sonst nicht. Mithalten können.

Na, und dass es verkaufsfördernd ist, wenn man ein günstiges notebook wie ein macBook aussehen lässt, das erleben wir ja täglich.

Letzter Punkt: iPhone als Technologieführer? Welches andere Smartphone hat eine derart sichere FaceID Lösung an Board, eine derart sichere Touch ID Lösung, die sogar so sicher ist, dass Apple dafür gerade steht, dass man damit sicher bezahlen kann?

Andere haben 'auch' FaceID Lösugen, und auch TouchID Lösungen, und sie bewerben ihre Fähigkeiten damit bezahlen zu können. Aber inwieweit man beraten wäre damit elektronisch bezahlen zu müssen, nun ja.

Stichwort Secure Enclave, 1:1 Kopplung von FaceID und TouchID an dieses Datendepot - DAS Unterscheidungsmerkmal in Sachen Sicherheit.

Dieses Niveau an Sicherheit bietet kein anderer Anbieter.




 

19.08.18 12:10

22771 Postings, 2363 Tage Otternase@Laplace1 Ja, ohne Glück geht gar nix ...


... bei näherer Betrachtung zeichnen sich auch die bekannten Börsengurus (Buffett mal ausgenommen) dadurch aus, dass sie sehr viel Glück hatten - Mr. Big Short hätte, wäre damals die Subprime Krise einige Wochen später gekommen, eine kolossale Bruchlandung hingelegt. Wer weiß, wieviele ebenfalls darauf gewartet haben, und Baden gegangen sind?

Ganz klar: Ohne Glück geht nix. Danach würde ich dann schon solides Wissen über das Unternehmen ansetzen, und Beharrlichkeit. Und damit das dann klappt ?> Glück.

Bei beidem: Ein- und Ausstieg. Wobei es leichter ist einzusteigen, als die Gier zu beherrschen, und zum richtigen Zeitpunkt auszusteigen. Denke ich. :-)

Zwei Punkte noch - wie gesagt, ich bin auch nur ein Laie, der Glück hatte, und das soll nur eine Anregung sein, um darüber mal nachzudenken: halt aus dem eigenen Nähkästchen Geplaudere, ohne Anspruch auf irgendeine Art von Wahrheit.

1. Ich fand es immer bereits schwer bei mehr als fünf Aktien halbwegs solide deren Informationen zu recherchieren, bei mehr als 10 gleichwertigen Aktien müsste man sich m.E. sehr enge Prioritäten setzen, was die Zeit betrifft.

Meine Zahl, die ich für Aktien nicht überschreiten versucht habe, lag bei sieben Werten. Zwei bis drei davon machten 70-80% des Volumens aus, der Rest waren dann Versuchsballons. Entsprechend habe ich dann diesen zwei oder drei Werten 70-80% der Zeit und Aufmerksamkeit gewidmet.

Mein Tipp wäre daher mal Dich selber zu beobachten, inwieweit Du über die einzelnen Titel informiert bist, wenn es jenseits der zehn aktien geht? Und ggfs. zu reagieren.

2. wie erwähnt, sehe ich SL als zweischneidiges Schwert. Das kann (?) während der Einstiegsphase praktisch sein, um eben nach dem Abstieg ohne viele Emotionen rauszukommen, wenn die Richtung nicht stimmt. Weil man emotional gesehen nur schwer Verluste realisiert. Und es kann praktisch sein, um Gewinne zu sichern, wenn man sehr weit im Plus ist.

Es kann nachteilig sein, wenn die Märkte irrational reagieren, oder wenn es 'Schmuh' Aktionen gibt, und dann ist man raus. Zweifellos blöd. Mitunter sehr blöd.

Man muss halt für sich selber entscheiden, wieviel an Nerven man zu verlieren bereit ist.

Zum Flash Crash - der von 2010 war deutlich bedrohlicher. Ich war damals in einem Handelsraum und habe die ratlosen Gesichter der Händler gesehen - das war höchst unfein. Damals wurden massiv Stop Losses gerissen, und das hat dann zum endgültigen Chaos geführt.

Und Auslöser war ein kleiner Anleger, der mit einem Algo den Markt mit Quotes geflutet hat, um den Kurs nach unten zu ziehen, und dann diese aber sofort zurückgezogen hat. Na ja, und ein Bug in seinem Algorithmus bewirkte, dass er das bei einem Drittel des S&P 500 erfolgreich getan hat.


Der Rest ist Geschichte. Und nein, es ist wenig erfreulih, wenn man das fünf Jahre später erfährt, wenn einem das halbe Depot durch Stop Losses um 20 oder 30 Prozent abgeschmiert ist - und die Kurse sich dann wieder erholten.

Stell Dir vor, dass von 50.000? innerhalb von Minuten Du bei 25.000 Euro raus wärst, und Minuten später siehst Du, dass Dein Depot wieder bei 48.000? stünde? Da kriegt man dann sicherlich einen großen Hass.

"Zahlreiche Aktien fielen vorübergehend innerhalb von Minuten auf einen Bruchteil ihres ursprünglichen Kurses, manche um bis zu 99 Prozent."

Stop Loss hat definitiv Nachteile.

"Fünf Jahre später verdichteten sich Hinweise darauf, dass eine Marktmanipulation durch einen Händler den Crash mit ausgelöst haben könnte."

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Flash_Crash

"Am Nachmittag des 6. Mai 2010 sank ein Leitindex der US-amerikanischen Aktienmärkte, der S&P 500, innerhalb von 6 Minuten um fast 6 Prozent, konnte sich aber innerhalb von 20 Minuten wieder etwas erholen. Der Dow-Jones-Industrial-Average-Index verlor zeitweise sogar mehr als 9 Prozent; dies entspricht einem Verlust von knapp 1.000 Punkten.[1] Innerhalb von 10 Minuten wurden beinahe 1,3 Milliarden Aktien gehandelt, das Sechsfache des Durchschnitts. Zahlreiche Aktien fielen vorübergehend innerhalb von Minuten auf einen Bruchteil ihres ursprünglichen Kurses, manche um bis zu 99 Prozent."


Am Ende bleibt es dabei: Glück, Informationen, Beharrlichkeit, Gewinne laufen lassen, keine Scheu Verluste zu realisieren, das Gesetz der Zahl berücksichtigen, und Glück, Glück und noch mehr Flück.

Und wenn jemand behauptet, er wäre ein Genie und wüsste, wie man an der Börse reich wird - Skepsis. Viel, viel Skepsis. Wer das weiß, der wird einfach reich, und muss niemanden davon überzeugen.

Na ja: Altruisten findet man an der Börse selten. Scharlatane hingegen zieht die Börse magisch an. ;-)

Schönen Sonntag. Und viel Erfolg in Deinen Entscheidungen. :-)  

19.08.18 12:27

243 Postings, 758 Tage Laplace1Glück, Wissen und Beharrlichkeit

Das hört sich doch nach einem guten Rezept an. Das Glück kann man nicht wirklich beeinflussen, aber dazulernen kann man immer und mein Alter ist womöglich mein größter Trumpf, was die Beharrlichkeit angeht. Angesichts der Nullzinspolitik ist sowieso momentan fast alles sinnvoller, als nicht benötigtes Kapital auf irgendeinem Bankkonto liegen zulassen (wobei ein Teil natürlich immer in liquiden Mitteln sein sollte meiner Meinung nach).

In diesem Sinne ebenso einen schönen Sonntag und weiterhin viel Erfolg beim Investieren :)  

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