D Wohnen vs Vonovia vs Enteignung

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neuester Beitrag: 27.08.19 19:07
eröffnet am: 09.04.19 08:55 von: A28887004 Anzahl Beiträge: 109
neuester Beitrag: 27.08.19 19:07 von: Michael- Leser gesamt: 20286
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09.04.19 08:55
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286 Postings, 1478 Tage A28887004D Wohnen vs Vonovia vs Enteignung

Durch die Forderungen nach Enteignungen hat sich speziell die D Wohnen stark verbilligt in den letzten Tagen. Hier soll untersucht und diskutiert werden ob sich der Einstieg lohnt. 


Der Jahresabschluss 2018 liegt für beide Aktien vor. Die D Wohnen scheint etwas günstiger bewertet mit einem KGV von 8 gegen 10 bei Vonovia. Hier spielt der aktuelle Kursabschlag durch die Enteignungsdiskussion eine Rolle.


Die D Wohnen kann auch mit geringeren Personalkosten und einem höheren Umsatz pro Mitarbeiter punkten.  Auch bei den Renditen liegt die D Wohnen mit einem Gesamtkapitalrendite von 7,3% vorn.


EBIT und EBIT Margen sind meist schwer zu bewerten bei den Immobilienkonzernen.  Die meisten Gewinne dieser Tage ergeben sich aus Neubewertungen des Portfolios und die sind schwer nachzuvollziehen. Stattdessen wird die Kennzahl FFO verwendet, Einnahmen aus dem operativen Geschäft.


Was die Dividenden angeht ist natürlich die Vonovia klar vorne, beim Total Return (Dividenden + EK Steigerung) liegt die D Wohnen leicht vorne.


Die vielleicht wichtigste Größe, der Net Asset Value, Wert der Immobilien abzüglich Schulden:


Vonovia NAV:44,90 € pro Aktie so ziemlich auf dem Kurs von heute

D Wohnen NAV: 42,26 € pro Aktie liegt über dem aktuellen Kurs von 41 €


D Wohnen scheint zum aktuellen Kurs die günstigere Kaufgelegenheit.

 
Angehängte Grafik:
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dwohnen.png
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83 Postings ausgeblendet.

08.08.19 10:22

820 Postings, 1591 Tage phre22für alle die an Vonovia zweifeln

https://youtu.be/AWAERxVRMuA

Hier hat Vonovia aktuell 5 Punkte nach dem Levermann Score. Ich steige ein! :-) tortz Berlin.  

08.08.19 18:13

2555 Postings, 2441 Tage adi968das Video kenne ich

bin trotzdem schon länger auf der Kaufseite bei VNA ?. Titel ist aktuell schwach unterwegs.

Das kann sich ganz schnell ändern.

Die Kapitalerhöhung war zuletzt bei 45,10 ? erst wenn wir nachhaltig über dieses Niveau gehen, ist der Weg frei nach oben.

Übrigens haben spekulative Börsenbriefe VNA zum Leerverkauf empfohlen -- schon lustig .  

14.08.19 07:29

2555 Postings, 2441 Tage adi968nun sollte die 44 bzw. 43,50 halten

schon erstaunlich wie der defensive Immo Sektor sofort wieder abverkauft wird, wenn Trump Einigung im Handelsstreit signalisiert.

Vonovia -- gestern vom Tageshoch über 45 flott auf 43,80 intraday - na ja.  

15.08.19 09:27
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66 Postings, 85 Tage Michael-Bei Vonovia sollte man...

einfach nicht den Kurs ansehen und liegen lassen. Vonovia "produzieren" Mieten statt Produkte und Immobilien als Sachwerte werden in den Ballungsräumen sukzessive teurer - falls nicht hat man bei den bestehenden Erträgen wegen der FK-Quote einen ordentlichen Hebel. Die wahrscheinlich weiteren Zinssenkungen wird die Situation noch weiter verbessern. Vonovia bietet günstige Wohnungen - daher ist Vonovia als nicht zyklisches Unternehmen zu werten. Kursrücksetzer werde ich bei Abschlägen zum NAV immer nutzen.

P.s. Letzte Woche wurde ich geschockt, als ich den Namen eines "Investmentanalysten" unter einer Vonovia-Analyse vom Juni gelesen habe. Der "Analyst" stammt aus meiner Heimatgemeinde und hat m.E. eine Ausbildung zum technischen Zeichner abgeschlossen und keinerlei Berufserfahrung in der Finanzbranche. Das hat mich wieder einmal darin bestätigt weniger Zeit mit fremden Analysen zu verschwenden.
 

15.08.19 09:58
1

764 Postings, 884 Tage markusinthemarketdeutsche wohnen scheint

wirklich attraktiv geworden zu sein.... rechnen alle mit einer so schlechten entwicklung die nächsten 5 Jahre in Berlin wegen der poteniellen mietdeckelung? Kennt jemand das Verhältnis von "mieterträge zum immobilienwert" bei den aktien, also wie viel kursgewinn der letzten Jahre auf das ein oder andere zugetroffen hat? Selbst wenn die Mieten "gleich" bleiben.. dürfte doch ein Unternehmen immer noch gut Gewinn fahren, oder wie seht ihr das?  

15.08.19 10:22

2228 Postings, 2480 Tage Wasserbüffeldie Mieten bestimmen den operativen Gewinn

Es liegen ja "nur" ca. 2/3 der Immobilien in Berlin und Deutsche Wohnen kann auch durch Zukäufe von Immobilien wachsen.
Außerhalb von Berlin sollten die Mieten langfristig moderat steigen und ob der Mietendeckel wirklich kommt und Bestand hat kann auch keiner mit 100% Sicherheit sagen.

 

15.08.19 10:30
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3228 Postings, 199 Tage Gonzoderersteich dachte

Deutsche Wohnen verkauft gerade in grossem Stil, nicht nur in Berlin?

 

15.08.19 11:14
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3228 Postings, 199 Tage Gonzoderersteda stand es doch gestern

Zeichnet sich eine Trendwende am Berliner Wohnungsmarkt ab? Trotz steigender Gewinne will die Deutsche Wohnen allein in Berlin 3.000 Wohnungen verkaufen. Dafür richtet der Immobilienkonzern sein Interesse nun auf Pflegeheime.
oder war das Thema hier schon durch?  

15.08.19 11:19

2228 Postings, 2480 Tage WasserbüffelDeutsche Wohnen hat vor in diesem Jahr ca. 10.000

Wohnungen zu verkaufen.
Gleichzeitig will man 4.000 Wohnungen kaufen.
Dazu will man im Segment Pflegeimmobilien weiter wachsen.

Siehe Meldungen hier :
https://www.manager-magazin.de/lifestyle/artikel/...zu-a-1258482.html
https://www.spiegel.de/wirtschaft/...ausende-wohnungen-a-1281797.html  

20.08.19 12:06
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2555 Postings, 2441 Tage adi968heute Vonovia erneut unter Druck

Ich halte die ganze Diskussion um die Mietpreisbremse für einen Witz.

Unterm Strich steigen die Mieten trotzdem .

Das Immo Werte Bashing geht weiter .  

20.08.19 13:52

945 Postings, 3753 Tage ParadiseBirdMietpreisbremse

Ein freier Markt ist das nicht mehr. Zudem gibt es das Problem bei einer Vermietung, erstmal die zulässige Miete herausfinden zu müssen. Insbesondere unter dem Aspekt, dass es einen Mietspiegel zumeist nicht gibt.

Und bei laufenden Verträgen sind Mieterhöhungen problematisch - nur kleine Beträge möglich und eine Erhöhung kann ziemlich was kosten, wenn sich der Mieter dagegen wehrt (Gutachter, Gerichtskosten).

Vonovia hat natürlich Skalenvorteile gegenüber kleinen Vermietern - die solche Beschränkungen härter treffen. Trotzdem - irgendwie ist mir das zu stark durchreguliert jetzt.  

20.08.19 15:33

66 Postings, 85 Tage Michael-Bei 6,6 Euro Durchschnittsmiete...

völlig egal und seit 2015 nichts neues. Vonovia hält sicher weiterhin ohne Nachteil weiterhin daran.  

20.08.19 15:36

2555 Postings, 2441 Tage adi968minus 3 % aktuell

Vonovia wird schön abgestraft -- bin gespannt, wo sich ein Boden bildet.

 

21.08.19 08:18
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66 Postings, 85 Tage Michael-Wie gesagt es hat sich nichts...

aber rein gar nichts an der guten Situation geändert. Die Mietpreisbremse existiert seit 2015 und wird von Vonovia ohne Nachteile eingehalten. Bei unter 7 Euro Durchschnittsmiete auch kein Wunder! Nachteile haben hier i.d.R. Kleinvermieter, welche Mieten auch zum negativen Image beitragen. Die 3% sind lächerlich und ich verstehe nicht, wie manche Anleger ihre Stop-Loss Limite so niedrig zu Gunsten dieser Art von short-Angriffe setzen.  

21.08.19 09:08

2555 Postings, 2441 Tage adi968@ Michael

Ich sehe das genau wie du und kann nicht verstehen, warum aus diesem Grund Vonovia abverkauft wird.

Hier wird viel Unsicherheit gespielt .

Am Ende werden durch die Entscheidung weniger Wohnungen gebaut und die Mieten steigen.

Alles lächerlich -- aber man hat ja bei den Versorgern gesehen, wie politischer Aktionismus eine ganze Branche kaputt gemacht hat.

Jedenfalls wird man bei Vonovia erst mal weiter versuchen, den Kurs zu drücken.

Ob die 43 halten ?  

22.08.19 01:37

729 Postings, 2065 Tage buzzlerMietturbo

Die Bremse wird wirken wie ein Turbolader... Alle werden in Zukunft regelmäßig die Miete anheben, da die großen Sprünge bei Neuvermietung "verboten" sind... Somit steigt die Durchschnittsmiete in den kommenden Jahren immer fixer...
Au backe.  

22.08.19 09:19

922 Postings, 5897 Tage GlücksteinRegelmäßig geht nicht

Gar nichts geht. Miete steht still  

23.08.19 07:11
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66 Postings, 85 Tage Michael-Stimmt nicht!

alle 3 Jahre 20%, bei Städten mit Kappungssatz 15%. Erhöhungen wegen Sanierungen sind davon unbetroffen. Bei Neuvermietung maximal 10% über Mietspiegel (Vonovia vermietet im Schnitt unter 7 Euro - daher uninteressant). Seit 2015 nichts Neues - siehe Entwicklung von Vonovia seitdem.  

23.08.19 10:59

308 Postings, 3844 Tage 7thguestVonovia's 5a Chart hat sich asymptotisch der 44

genähert und scheint hier zu verharren bzw. sanft - wie eine Parabel - von hier langsam auf Südkurs zu schwenken.
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Nur meine bescheidene Meinung.
Keine Handlungsempfehlung!

23.08.19 15:23

2555 Postings, 2441 Tage adi968Vonovia Chart ist langfristig als

klassisch aufwärts zu beschreiben - nach Korrekturen gings immer wieder nach oben.

Aktuell  werden Zittrige und wenig überzeugte aus dem Markt gefegt.

 

26.08.19 10:01

308 Postings, 3844 Tage 7thguestWürde mich freuen, wenn Vonovia's Chart

weiter "klassisch aufwärts" strebt. Allein beim heutigen Chartbild fehlt mir der (charttechnische) Glaube... ;-)
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Nur meine bescheidene Meinung.
Keine Handlungsempfehlung!

27.08.19 11:06
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117 Postings, 1112 Tage BB1910Auswirkungen Mietendeckel

Ich bin mir nicht sicher, ob alle Marktteilnehmer verstanden haben, welche Konsequenzen ein solcher Mietendeckel auf die Portfoliowerte haben wird.

Vereinfacht gesagt setzt sich der Wert der Immobilien in der Bilanz aus der Bruttomiete und einem Multiplikator (abhängig von Lage, Leerstand, erwartete Mietsteigerungen) zusammen.
Dieser Multiplikator liegt für das Berlinportfolio von Vonovia und der Deutschen Wohnen aktuell bei über 30 und damit extrem hoch. Sollten die Mieten nicht mehr erhöht werden dürfen, dann ist ein solcher Mutiplikator nicht mehr zu rechtfertigen und dieser dürfte auf moderate Werte wie z. B. 20 absinken (dies entspricht 5% Bruttorendite vor Instandhaltung und Steuern). Zudem sollen Mieten auf maximal 8? abgesenkt werden, was einen Rückgang von ca. 10-15% für Vonovia und DW bedeuten würde.

Der Wert der Immobilien sinkt in einem solchen Fall als durch sinkende Mieten um 10% und wegen des geringeren Faktors um über 30%, insgesamt also um die 40%.
Bei Vonovia hieße das 40% von 7,5 Mrd. Berlinportfolio --> 3 Mrd. ? Abschreibung oder gut 5?/Aktie. Für DW sieht das ganze nochmal deutlich schlimmer aus.

Ich denke nicht, dass das von vielen bisher verstanden wurde.  

27.08.19 14:00

17 Postings, 369 Tage Sinamix... oder

viele hoffen, dass der Mietendeckel nicht kommt.  

27.08.19 17:11
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922 Postings, 5897 Tage GlücksteinWenn alles so schlecht kommt

.. dann wird halt nicht mehr vermietet, sondern nur noch verkauft  Wer in Berlin eine bessere Wohnung will, muss halt eine kaufen . Es sollen ja schon viele Wohnungen leer stehen in Berlin.  

27.08.19 19:07
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66 Postings, 85 Tage Michael-Sehe ich ähnlich, es würde nur noch verkauft wer..

Die Nachfrage an Immobilien würde deutlich steigen, weil viele Menschen vom Land mit den den ursprünglichen Wohnungsinteressenten um Wohnungen in der Stadt konkurrieren würden, obwohl sie nicht zwingend in der Stadt wohnen müssten. In Anbetracht der günstigen Mieten wäre ihnen das Interesse aber nicht zu verdenken.

Sind statt 100 nun 200 Interessenten vorhanden bekommen eben 100 mehr eine Absage - wenn diese dann eine Wohnung in der Stadt wollen, müssen sie sich eine kaufen und plötzlich entsteht ein anderer Effekt in der Marktwirtschaft - irreale Preise unabhängig von zu erzielender Miete, weil das Gut "Wohnen" benötigt/gewünscht wird.

Der Mietendeckel würde die Immobiliensituation in Berlin verschärfen und Mieten senken und gleichzeitig die Kaufpreise erhöhen. Zu erkennen z.B. an München - Mietrenditen von unter 2% werden akzeptiert, weil kein Mietwohnraum vorhanden ist - noch deutlich extremer als derzeit (noch) in Berlin.  

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