WDI Forum für Verantwortungsbewusste

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neuester Beitrag: 30.03.20 03:44
eröffnet am: 16.06.15 09:36 von: hgschr Anzahl Beiträge: 4020
neuester Beitrag: 30.03.20 03:44 von: Birni Leser gesamt: 717706
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16.06.15 09:36
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925 Postings, 1783 Tage hgschrWDI Forum für Verantwortungsbewusste

Guten Tag,
dieser Thread ist an all jene gerichtet, die bereits sind, neben ihrer eigenen Meinung auch grundsätzliche Arbeit zu leisten, um durch Recherchen zu verschiedenen Themen des Umfeldes der Wirecard Informationen zu gewinnen, die aufgrund ihrer Menge durch einen Einzelnen nicht aufzuarbeiten sind. Durch gezielte Analysen des Marktes, unterteilt in Europa und Asien, der Produktangebote, der Konkurrenten, der gesamtwirtschaftlichen Lage soll der private Investor in die Lage versetzt werden, sich ein ganzheitliches Bild zu verschaffen.  
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3994 Postings ausgeblendet.

27.03.20 12:40
1

3549 Postings, 4396 Tage sharpals@difigiano

DANKE !!!! Genau das will ich nicht, daß der staat unbedingten zugriff auf mein geld hat.
Es wird dann so laufem wer geld hat, kauft sich gold, oder andere wertgegenstände und alle anderen sind der willkür ausgeleifert.

Leider kann noch nicht mehr ein kleinen geldvorrat in österreich , bei der sparkasse parken, wie viele rentner es gemacht hatten,
um den urlaub zu genießen.

Übrigens würde wirecard davonn auch nicht profitieren, da ich dazu nur eine EC/debitkarte brauche und die ist bei den girokonten dabei.

Wie du schon beschrieben hattest, der staat könnte einfach mal 10+x% einkassieren, um seine schulden zu tilgen, gleichzeitig würde jeder anreiz fehlen, die haushalte in ordnung zu halten. Aufgrund dieser enteignungsgefahr, würde ich , als bürger, versuchen, nichts mehr zurückzulegen, aus angst vor der enteignung.

Nein, anders wäre es sinnvoll, es wird eine ergänzungsabgabe erhoben, auf alle ( geld / aktien / häuser / autos ) vermögen von 200.000euro ausfwärts und zwar prograssiv, mit einem dekel von 20 - 30% und einen anfangssatz von 3 - 5%. Ausgenommen wäre produktivvermögen.
Das hatte es in den 50er jahren schon gegeben.

 

27.03.20 12:57
2

104 Postings, 42 Tage ggman.??

ist das hier ein Kommunismus/Sozialismus forum oder ein Wirecardforum??
 

27.03.20 13:04
2

1040 Postings, 546 Tage difigianosharpals

dein szenario würde ich nicht wollen

zu deinem letzten szenario:

würde man eine ergänzungsabgabe einführen wie du sie beschrieben hast, würde das die talfahrt sämtlicher vermögenswerte zusätzlich befeuern.

keiner von den vermögenden hat wesentliche anteile seines vermögen in cash.

bei dem grössten teil der vermögen handelt es sich im unternehmensanteile, gesellschaftsanteile oder aktien. die müssten dann liquidieren um diese abgaben bezahlen zu können, dies würde unweigerlich u.a.den verfall der aktienkurse beschleunigen und grösser ausfallen lassen.

die nächste gruppe sind die die wesentliche immobilien und land besitzen. durch den dann benötigten cashbedarf würden auch diese vermögenswerte dynamisch verfallen.

man würde dadurch einen dynamischen doninoverfall über alle anlageklassen lostreten.

die erst einmal eintretende hyper-deflation würde dann die momentan durchgeführte staatsverschuldung exorbitant real verteuern, vll sogar unbezahlbar machen und die systemfrage würde auf dem tisch liegen.

dann dich lieber so wie im moment.

 

27.03.20 13:09

3549 Postings, 4396 Tage sharpals@ggman.

wohl nicht , aber egal wie, es wird auch wirecard betreffen.
Eine aktie/firma isoliert vom rest der welt zu betrachten ist nicht möglich,
 

27.03.20 13:16
2

1040 Postings, 546 Tage difigianoggman


ich mach hier gut wetter für eine bargeldlose welt, eine sinnbildliche verkankerung von wirecard in das wirtschaftliche grundgesetz. :))

m.e. absolut in-topic. :)  

27.03.20 13:23

3549 Postings, 4396 Tage sharpalsmm dann wird es wohl keine WDI aktien mehr geben

Dann dürfte WDI verstaatlicht werden und deren infrastruktur verwendet werden, um jeden bürger ein ,,deutschlandcard" aufzudrücken.

Das finanzsamt kann sofort ersehen , was ich mit meinem geld anstelle und im zweifelsfalle eingreifen, indem es mir noch mehr abzieht, wenn es politisch genehm ist.


 

27.03.20 13:34
2

472 Postings, 781 Tage Thomas TronsbergBargeldloszahler aller Länder ...

vereinigt euch!
Ich denke nur nicht, dass eine komplett bargeldlose Welt wirklich in Reichweite kommt. Nicht wegen der Schattenwirtschaft, die funktioniert prächtig auch ohne Bargeld. Sagt der Zahnarzt zum Automechaniker, ich mach dir ne Plombe und du wechselt meine Reifen! Da fließt kein Euro weder bar noch über Wirecard. So war das zumindest in der DDR.
Sonst wird der Zahlungsverkehr ganz sicher digitalisiert werden, spätestens wenn Barzahlungen extra kosten. Die Bedenken älterer Zeitgenossen, Überwachung durch den Staat und und und, haben die Jungen nicht. Bargeldlos mit dem Handy bezahlen wird in 10 Jahren so selbstverständlicher Standard sein wie heute eine SMS.  

27.03.20 13:48
5

2457 Postings, 1469 Tage zwetschgenquetsche.Debitkarte = EC-Karte

Zudem:
Mit allen aktuellen EC-Karten (also alle, die seit dem Jahr 2000, ggf. noch eher) herausgegeben wurden, kann man "international" bezahlen.

Ich kann mit meiner EC-Karte von der deutschen Sparkassen in der Schweizerischen Migros-Supermarktkette genauso bezahlen, wie auch im Londoner Pub.

Siehe auch den Link von oben von ggman:
https://www.presseportal.de/pm/15202/4327023

Darüber hinaus gilt folgender Kompensationseffekt:
Angenommen jemand buchte über ein Reiseportal für 100 Euro einen Flug nach Malle. Die Bezahlung wurde von Wirecard abgewickelt und WDI verdiente 1? daran. Dieser Flug ist nun storniert. Dieser jemand bleibt nun in Deutschland und kauft nun wegen Corona für 100 Euro bei Aldi ein und bezahlt alles per Karte. Dann kriegt WDI wieder auf einem anderen Weg die 1?.

Gut, lasst den jemand sowieso immer bei Aldi kaufen. Dann mag 30? dazu tun und WDI bekommt 0,30ct Umsatz. Der Verlust wäre so gesehen nur 70ct, wohingegen die Flugportale und Airlines komplett leer ausgehen. Oder stellt euch vor, dass dieser jemand im Supermarkt bislang nur bar bezahlte. Dann ist die Rechnung noch besser für Wirecard. Und wenn der jemand auch jetzt deutlich mehr einkauft, als er es normalerweise tut, verbessert sich die Rechnung für Wirecard erneut.

Und wenn ich mir dann noch vorstelle, wie viele Daten Wirecard nun bekommt durch den Kartenzahlungsboom. Viel mehr, als sie es sich erdacht hätten. Und damit wächst auch Wirecards Datenpool und damit die Grundlage für bessere und neue Services nochmal stärker.

Wirecard erlebt gerade einen enormen Schub in vielen Aspekten.  

27.03.20 13:49
2

2457 Postings, 1469 Tage zwetschgenquetsche.Schattenwirschaft bleibt eh

Schonmal was von Cyber-Kriminalität, Kryptowährungen, Bitcoin usw. gehört?

 

27.03.20 14:04
1

104 Postings, 42 Tage ggman.@zwetschgenquetscher

das internationale debitkarten=ec-karten sind war mir so bisgher gar nicht klar, dachte halt internationale karten=|= deutsche karten

zu seinen weiteren Ausführungen des Kompensationseffekts:
der Umsatz im Lebensmitteleinzelhandel ist übrigens in den letzten 2 Wochen ca. 50% gestiegen, (nur der Umsatz, denke aber dass dies aufgrund der abnehmenden Hysterie wieder abflaut, da die meisten nun gehamstert haben sollten :-), (Quelle aus einem Markt wo ich arbeite, denke aber dass dies vergleichbar ist für andere Märkte)
der Anteil an Kartenzahlungen sollte ja ebenfalls zugenommen haben  

27.03.20 14:47
3

2457 Postings, 1469 Tage zwetschgenquetsche.debit- und kreditkarte

Kreditkarte = Visa oder Mastercard bezahlen und holen sich das Geld dann später zurück vom Karteninhaber. Man tritt in Vorleistung, gewährt quasi Kredit.

Debitkarte/EC-Karte = Das Geld wird direkt vom Konto abgebucht, da diese Debitkarten von den Banken, bei denen man das Konto hat, herausgegeben werden.

Und dann gibt es noch virtuelle Karten, also dann gibt z.B. ein Industriebetrieb oder ein Händler eine Debitkarte heraus; die aber eigtl. und "unsichtbar" für den Karteninhaber von z.B. der Wirecard Bank herausgegeben wird.

Und dann gibt es die ganzen Bezahlapps, wie Paypal oder Apple Pay, die die Bezahlung v.a. innerhalb eines Ecosystems ermöglichen. Sei es nun ein Appstore oder eine Freundesclique. Da kann man sich dann noch simpler das Geld hin- und her überweisen. Aber im Hintergrund buchen Paypal oder Apple Pay die Beträge von den hinterlegten Karten ab; sei es Debit/EC- (sprich Kontokarten) oder Kreditkarten.  

27.03.20 15:21

311 Postings, 2385 Tage ConsorTenJa

Die EC Karte bzw Giro Karte wird ja direkt von der Hausbank als Debit Karte herausgegeben - dies ist ja die Sparkasse, Volksbank etc um die Ecke bei der Mehrzahl der Leute meiner Erfahrung nach.

Da dürfte wirecard leider nicht profitieren da direkte Abwicklung mit PIN Anfrage oder Lastschrift vom Kundenkonto.

Oder sehe ich das falsch?  

27.03.20 15:47

45 Postings, 353 Tage der Portfolio_Threa.Frage an die Spezis - Al Alam...

Die Wirtschaft von Dubai wird die nächste Zeit nicht gerade blühen - das ist absehbar. Man hängt immer noch vom Öl ab und hat einen Strukturwandel erarbeitet, der mehr oder weniger voll auf Tourismus setzt - auch  nicht gerade die Boombranche momentan.
Was würde passieren, wenn es in Dubai zu Unruhen käme? Hätte WDI für diesen Fall vorgesorgt? Personell, organisatorisch... Braucht man überhaupt Personal, um Al Alam Solutions am laufen zu halten? Wie sieht es mit der Stromversorgung aus?

Ist mir nur so gerade in den Kopf gekommen.  

27.03.20 16:14
3

1040 Postings, 546 Tage difigianoin dubai unruhen?!


... dieser weg wäre so weit wie an keiner anderen stelle dieser welt.

das die taxifahrer und kellner würden sogar in dubai ihr trinkgeld versteuern wenn es steuerpflichtig wäre.

die gesetze in dubai werden geachtet wie in keinem anderen land.

liegt  u.a. auch an den konsequenten strafen für  übertretungen.  

27.03.20 16:18

36 Postings, 144 Tage NeoCortex@Portfolio

Zitat: ?? Hätte WDI für diesen Fall vorgesorgt? Personell, organisatorisch... Braucht man überhaupt Personal, um Al Alam Solutions am laufen zu halten??

....wenn man den Aussagen von Michael Mross, der Wirtschaftwoche und der Financial Times glauben schenkt, haben sie sich - nach meinem Verständnis - bereits vor Wochen vor Ort in Dubai persönlich vergewissert, dass Al Alam Solutions auch ohne Personal arbeiten kann?und damit m.E. die Business Continuity in dieser Hinsicht bereits validiert.
 

27.03.20 16:36

1723 Postings, 3591 Tage wamufan-the-greatDer Aktionär

Erstaunlich wie so ein Blättchen denn Kurs nochmals nach oben zucken lässt. Ein Schelm wer dabei Böses denkt..  

27.03.20 16:51

45 Postings, 353 Tage der Portfolio_Threa.@Di fig ... :-)

Gut, und danke für die schnelle Klärung. Ich kenne Dubai nur ganz wenig. Man kann sich ja nicht mit allem beschäftigen.  

27.03.20 17:24

100 Postings, 1659 Tage 228889477grünerm.Visa Angebote

Gerade auf Facebook folgende Werbung angezeigt bekommen (wieso auch immer ich die angezeigt bekommen habe? :D)
https://www.visa.de/...-effizient/zahlungen-akzeptieren/angebote.html

Interessant sind die unterschiedlichen Kosten für den Händler.
Ayden will anscheinend, wie vermutet, die großen mit viel umsatz, wirecard den kleinen Einzelhändler?  

27.03.20 18:44
8

183 Postings, 2172 Tage lechuzaBeschwerde über HB: Presserat hat sich gemeldet

Der Presserat hat sich auf dem Postweg gemeldet. Nach meiner Rückkehr aus Portugal fand ich das Antwortschreiben vor:

Man prüft die Beschwerde in einer Vorprüfung:

wird sie als unbegründet beurteilt, bekomme ich einen abschließenden Bescheid, der an die betroffene Redaktion (also HB) gesandt wird, zusammen mit meinen Kontaktdaten.

Hält man meine Beschwerde für begründet, wird die Redaktion zur Stellungnahme aufgefordert. Hierüber erhalte ich Information, und die Redaktion erhält meine Beschwerde mit meinen Kontaktdaten.

Wird im Beschwerdeausschuss festgestellt, dass ein Verstoß gegen die publizistischen Grundsätze vorliegt,  hat der Presserat 3 Sanktionsmöglichkeiten:

a) einen redaktionellen Hinweis
b) eine Missbilligung
c) bei schweren Verstößen gegen den Pressekodex: eine Rüge.

Es wird nur viermal jährlich getagt, da dem Ausschuss des Presserats nur ehrenamtliche Mitglieder angehörigen - heißt, kann etwas dauern.

 

27.03.20 18:59
2

104 Postings, 42 Tage ggman.nochmal zur Übersicht

von visa für die pos der versch. Anbieter. Sehr interessant.

https://www.visa.de/...-effizient/zahlungen-akzeptieren/angebote.html

versteht jmd. warum der Gutschriftszeitraum bei WDI 7 tage sind? WDI betont doch immer wie wichtig die schnelle Liquidität der kleinen Unternehmen ist.

ich verstehe das so: Kunde X zahlt Summe Y.  Dann erhält der Händler das Geld erst nach 1 Woche?

Oder bedeutet der 7 Tage Zeitraum etwas anderes?
 

27.03.20 20:35
1

285 Postings, 340 Tage LucasMaatnur mal so

Was die Immobilien und Land betr.. Hmmmmmmm!
Da versucht man nun ja finanziell noch etwas zu retten.
Auch das hat man redlich "verschlafen" !!!!
Die Erhöhung der Grundsteuer soll es nun richten.

Nur hat ja in Europa ein regelrechter Ausverkauf statt gefunden.
Ich glaube, die wenigsten kennen den Vermieter ihrer Wohnung.
Ich meine nicht den Verwalter !!! Ich meine den Vermieter, oder anders, den Eigentümer !!!!!
Und mit dem Land ist es genauso.
Haus und Grundstück bildet eine "Grundbuch-Einheit.
Den "GROSSEN" wird auch das nicht jucken.
Wieder trifft es die "KLEINEN".

Ich bin auch ein Anhänger von soviel bargeldlos wie nur möglich, (natürlich immer im Sinne von Wirecard),
aber ich würde die Abschaffung von Bargeld auch als Entmündigung betrachten.
Die Möglichkeit einer freien Marktwirtschaft würde dann endgültig vorbei sein.
Es würde kein Konkurrenz, sondern nur noch Preisabsprachen stattfinden.
Will man das ?
Wirecard hat rechtzeitig eine Marktlücke erkannt und das ist gut so.
Wenn, wie von Dr. Braun schon mehrmals erwähnt, rechtzeitig auch andere "Felder" erschlossen werden, dann
ist die Welt doch für Langzeitinvestierte auch in Ordnung.Die nächsten Jahr wird mit der Zahlungsabwicklung Geld verdient.
Und das doch richtig gut !!!!
Wirecard wird sich neue und zusätzliche Möglichkeiten erschließen.
Davon bin ich überzeugt.

Und nur mal so. Wer zockt, muss halt die Konsequenzen tragen.

 

29.03.20 14:24
1

285 Postings, 340 Tage LucasMaatnur mal so

28.03.2020, 21:32 Uhr
Berliner Krankenpflegerin klagt an
?Euren Applaus könnt ihr euch sonstwohin stecken?
Nina Magdalena Böhmer, 28, ist Krankenpflegerin in Berlin. Hier schildert sie ihren Joballtag und erklärt, warum sie nachts nicht schlafen kann. JULIA PROSINGER

Und wieder sage ich, wer Wirtschaft und Politik trennt, der trägt eine rosarote Brille.

Dem Herrn Holtermann kann man doch einen Tipp geben. Da kann er sich die Finger wundschreiben.
Mal echte Recherche an den Tag legen. Eine Wohe auf Krankenhaus und dann speziell auf de Intensivstation das Personal begleiten und dann für Wirtschaft und Politik
Berichte schreiben. Braucht er, für den Schitt, den er sonst so verzapft, nicht auf "kriminelle" Online-Seiten zurückgreifen.
Kann er doch live vor Ort berichten.
Dann wäre doch das Handelsblatt und Herr Holtermann fällig für die nächste Auszeichnung.
Unter dem Motto: "Unter lebensgefährlichem Einsatz" für unsere Abonnenten immer aktuell.

Da braucht das Handelsblatt Herrn Holterman nicht extra für Börsenberichte bezahlen, die er ja auch nur der "Glaskugel" entnimmt.


 

29.03.20 23:19
2

2284 Postings, 2279 Tage Volker2014Hier nochmal der Top Beitrag

Von sharewizard bevor er wieder gelöscht wird....


https://sharewizardclub.com/public-blog/aktien-krise/  

29.03.20 23:38
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2284 Postings, 2279 Tage Volker2014Asien nach Corona

Im Aufwind - Auszug Fidelity Bericht:

Die chinesische Reaktion auf die Ausbreitung des Coronavirus war drastisch und allem Anschein nach auch effektiv. Sie hat jedoch kurzfristig zu einem Angebots- und Nachfrageschock geführt, der die Märkte hart traf. Belohnt wird China dafür nun offenbar mit einer schnellen Erholung.

Asien mit besten Voraussetzungen für langfristiges Wachstum

Die Wirtschaftskapazitäten Chinas sind aktuell zu rund 80 Prozent ausgelastet, Tendenz steigend. Das ist nicht zuletzt den Technologiefirmen zu verdanken: Fabriken zur Herstellung von Halbleitern etwa sind voll automatisiert und mussten ihre Produktion auch inmitten der Corona-Krise nicht unterbrechen. Auch andere Firmen nehmen inzwischen wieder die Arbeit auf. Die Aktivität an chinesischen Häfen ist wieder so hoch wie im Vorjahreszeitraum. Manager aus der Chemieindustrie berichten, dass die Erholung in China weit schneller war, als sie erwartet hatten. Der Umsatz mit Smartphones lag im März 2020 sogar über dem des Vorjahresmonats.

Von den langfristigen Trends, die bereits vor der Pandemie existierten, wird China auch weiter profitieren: Die wachsende Mittelschicht, die immer bessere mobile Infrastruktur, die wachsende Bedeutung Chinas und Asiens insgesamt in Indizes sowie Kundenportfolios - all diese und weitere Trends sorgen auch in Zukunft für Aufwind.

Womöglich werden die konjunkturellen Verwerfungen als Folge der Corona-Pandemie aufdecken, dass China sich mit seinem Megaprojekt der ?neuen Seidenstraße? stellenweise übernommen hat. Doch das wird schon seit langem gemunkelt. Weit stärker dürfte Chinas wachsende wirtschaftliche Unabhängigkeit ins Gewicht fallen. Durch den Handelsstreit mit den USA hatte China zuletzt klare Anreize, um Wertschöpfungsketten zunehmend zu internalisieren. Die Corona-Pandemie, die zahlreiche Lieferketten unterbrochen hat, könnte diesen Trend noch verstärken.

Mit der Strategie ?Made in China 2025? will die Kommunistische Partei außerdem dafür sorgen, dass das Land in zehn Schlüsselsektoren - darunter Robotik, Medizintechnik und Luft- und Raumfahrttechnologie - zur Weltspitze wird.

Technologie: Stark in der Krise, stärker im Aufschwung?

Was Branchen angeht, hält der Technologiesektor nun besonders große Chancen bereit. Auch wenn die Schätzung der Gewinnentwicklung in Unternehmen aktuell schwieriger ist denn je, ist davon auszugehen, dass einige solide aufgestellte und finanziell starke Unternehmen nach dieser Rezession bald wieder zur alten Stärke zurückfinden und möglicherweise sogar von einer besseren Wettbewerbssituation profitieren können.

Viele davon werden dem Technologiesektor zuzurechnen sein, der gerade auch in der Krise durch Innovationen Dinge möglich macht, die vor zehn Jahren noch undenkbar waren. Zwar haben Ausganssperre und Kontaktverbot irgendwann ein Ende. Viele Firmen und Arbeitskräfte werden neue Arbeitsmodelle aus der Krisenzeit jedoch fortsetzen. Und das schafft Chancen für Anbieter innovativer Software- und Hardware-Lösungen. Cloud-Dienste zum Beispiel können profitieren.

Unser Investment-Team glaubt zudem, dass weder Verbraucher noch Unternehmen ihre Ausgaben für Technologie aufgrund der Pandemie unter dem Strich reduzieren werden. Die Nachfrage nach Technologie ist weniger zyklisch, sondern vielmehr strukturell. Und die Fundamentaldaten der Tech-Firmen sind insgesamt sehr solide.

Auch wenn der Blick nach vorne noch von viel Unsicherheit versperrt bleibt, sind schon jetzt spannende Wiedereinstiegschancen auszumachen. Die Risikoprämie für Aktien ist im S&P 500 etwa auf sieben Prozent gestiegen. Im direkten Vergleich zu Anleihen sind Aktien damit deutlich attraktiver geworden. Für gemischte Portfolien, die am Quartalsende ihre Gewichtungen anpassen müssen, dürfte damit eine höhere Allokation zu Aktien notwendig werden - und dem Markt wieder etwas Aufwind verleihen.

 

30.03.20 03:44
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4815 Postings, 3581 Tage BirniSteidl zur Entwicklung des online-Handels

Übersetzt mir Google:
Derzeit befindet sich die Welt in zutiefst unsicheren Zeiten. Sicher ist jedoch, welche Auswirkungen das COVID-19-Virus in den kommenden Jahren auf die Gesellschaft haben wird. Ein Aspekt, der die Schlagzeilen weltweit zunehmend dominiert, ist der Stamm, den das Virus der Einzelhandelsgemeinschaft verursacht hat. Von London bis Los Angeles wurden die Regale von besorgten Käufern freigelegt, die aus dem einen oder anderen Grund bestimmte Waren lagern wollten.

Technologiebegeisterte Käufer, die den Kontakt mit anderen vermeiden möchten, haben sich in großer Zahl an Online-Händler gewandt. Während offizielle Zahlen für einige Zeit nicht veröffentlicht werden, wird die Anzahl der Transaktionen, die in den letzten Tagen über Online-Händler abgewickelt wurden, die Höchststände von Black Friday und Singles 'Day in den letzten Jahren sicherlich in den Schatten stellen.

2020: Das Jahr der Einführung des elektronischen Handels durchbricht Altersgrenzen

Bisher wurde angenommen, dass der E-Commerce nur etwa ein Achtel (12,8%) des gesamten jährlichen Einzelhandelsumsatzes in den USA ausmachen würde, ein Trend, der sich voraussichtlich in vielen anderen Industrienationen widerspiegeln wird. Die weit verbreitete Änderung des Einkaufsverhaltens der Verbraucher, die wir in diesem Quartal aufgrund von COVID-19 gesehen haben, wird diesen Prozentsatz jedoch sicherlich erheblich ansteigen lassen. Diese Situation wird als unwahrscheinlicher Beschleuniger für die gesamte Branche angesehen und erweist sich als echter Katalysator für Veränderungen, ob willkommen oder nicht. Dies sind wichtige Zeiten. Wenn ein Einzelhändler diesen Prozess effektiv verwalten kann, steigt das Vertrauen der Verbraucher in Online-Einkäufe in allen Bevölkerungsgruppen, ob jung oder alt. Derzeit ist Online-Shopping in erster Linie die Domäne des Technikbegeisterten. In Großbritannien kaufen 97% der 25- bis 34-Jährigen online ein, während es nur 54% der über 65-Jährigen tun. 2020 könnte das Jahr sein, in dem die E-Commerce-Akzeptanzraten Altersgrenzen überwinden.

Selbst die größten Einzelhändler spüren die Belastung

Dies könnte jedoch leichter gesagt als getan sein. Selbst die größten Einzelhändler spüren die Belastung. Der E-Commerce-Riese Amazon hat kürzlich die Lieferungen unabhängiger Händler eingestellt, abgesehen von medizinischen Verbrauchsmaterialien oder Produkten mit ?hoher Nachfrage?. Während Produkte, die bereits auf dem Weg zu Lagern sind, angenommen und versandt werden, werden mindestens in den nächsten zwei Wochen keine neuen Produkte angenommen. Um der steigenden Nachfrage entgegenzuwirken, stellt das Unternehmen allein in den USA 100.000 Lager- und Lieferarbeiter ein.

Die beispiellose Nachfrage nach Waren ist wirklich ein globales Problem. Einzelhändler haben sogar damit begonnen, die Menge bestimmter Waren, die gleichzeitig gekauft werden können, zu begrenzen, um den Druck auf die Lieferkette zu verringern.

Da Internetanbieter einen nicht überraschenden Anstieg des Internetverkehrs um 30% melden, ist es wichtig, dass Einzelhändler ihre Online-Geschäftspraktiken optimieren. Immerhin kann eine langsame Website die Aufgabe um 75% erhöhen. Möglicherweise ist es jetzt an der Zeit, auch die Versandkosten zu senken, insbesondere für wichtige Artikel wie Lebensmittel oder Medikamente.

Riesiges Potenzial für die Entwicklung des globalen E-Commerce

All dies hat jedoch auch positive Auswirkungen. Noch vor einem Jahrzehnt wäre die Einzelhandelslandschaft mit einem starken Anstieg der Verbraucher, die sich digitalen Einkaufsumgebungen zuwenden, weitaus weniger in der Lage gewesen. Nicht nur die technologische Infrastruktur hätte dies nicht bewältigen können, sondern auch die zu diesem Zeitpunkt verwendeten Zahlungssysteme.

Das Verbraucherverhalten wurde in jüngster Zeit stark vom technologischen Fortschritt beeinflusst. Der Erfolg von Spotify und Uber ist ein Beweis dafür und wäre ohne die Allgegenwart des Mobiltelefons nicht möglich gewesen. Das Verbraucherverhalten wird jedoch auch von ökologischen, wirtschaftlichen und soziologischen Faktoren beeinflusst, die alle drei mit COVID-19 ersichtlich sind.

Man kann mit Recht sagen, dass das, was in der Welt vor sich geht, das Einkaufsverhalten der Verbraucher in Zukunft dauerhaft verändern wird. Zwar stellt die aktuelle Situation die Einzelhandelsbranche vor zahlreiche Herausforderungen, doch gibt es keinen Grund zu der Annahme, dass nicht alle Herausforderungen bewältigt werden können. Tatsächlich hätten Unternehmen all diese Probleme zu der einen oder anderen Zeit angehen müssen, um weiter zu überleben. Es ist klar, dass der globale E-Commerce in den nächsten zehn Jahren noch ein großes Potenzial zum Besseren hat.

Die zweite Welle des E-Commerce ist jetzt

Der durch die Krise im Bereich der öffentlichen Gesundheit hervorgerufene rasche Schritt in Richtung E-Commerce verlief alles andere als reibungslos und war sicherlich unvorhersehbar. Es ist jedoch das, was in dieser zweiten Welle passiert, das die Einzelhändler in den kommenden Jahren bestimmen wird. Da das E-Commerce-Erlebnis - selbst für langsame Tech-Anwender - intuitiver und allgegenwärtiger wird, wird die digitale Seite des Einzelhandels gezwungen sein, schneller als bisherige Prognosen zu wachsen.

https://mobile.twitter.com/SusanneSteidl/status/1243225107335692291  

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