Totgesagte Brennstoffzellen halten länger...

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neuester Beitrag: 08.08.18 09:27
eröffnet am: 27.10.10 11:37 von: Tony Ford Anzahl Beiträge: 497
neuester Beitrag: 08.08.18 09:27 von: Superrossi Leser gesamt: 217369
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27.10.10 11:37
13

24536 Postings, 6348 Tage Tony FordTotgesagte Brennstoffzellen halten länger...

Die Brennstoffzelle ist meiner Meinung nach an den Märkten nahezu schon in Vergessenheit geraten.

Der Technologie räumt man offenbar kein großes Potenzial mehr in näherer Zukunft ein, dabei ist die Brennstoffzelle in Punkto Effektivität jeder Lithiumbatterie weit überlegen.
Vor allem die erzeugte Abwärme, sowie die schnelle Betankung mit Wasserstoff sind große Vorteile gegenüber der Lithiumbatterie.
Das große Problem bei der Brennstoffzelle ist momentan die Bereitstellung von Wasserstoff, denn Wasserstoff ist ein gefährliches und zudem auch noch zu teures Gas, als dass sich die Brennstoffzelle in Kürze durchsetzen wird können.

Nichtdestotrotz ist es nur eine Frage der Zeit, wann man die Probleme gelöst haben wird und dann wird auch die Lithiumtechnologie im Bereich des Verkehrs schnell ausgedient haben.

Doch bis es soweit ist, braucht es sicherlich noch ein wenig Geduld und Zeit.
Fakt ist aber, dass eine Lösung der Probleme im Jahre 2010 weitaus näher ist als im Jahre 2001 als Ballard Power, Fuelcellenergy teils über 100$ standen.
Seither geht es nahezu stetig abwärts.

Seit einigen Wochen und Monaten jedoch scheint sich die Talfahrt deutlich abzuschwächen und eine Bodenbildung scheint einzusetzen.

Meiner Meinung nach ist dies eine sehr gute Gelegenheit um auf einen bzw. Comeback auf Raten zu spekulieren, denn auch wenn die Technologie noch nicht serienreif ist, so werden die Kurse nicht erst dann steigen, wenn man die Serienreife erreicht hat.

Wenn die Bodenbildung abgeschlossen ist, werde ich versuchen sebst ein paar wenige EURO zu investieren und auf den Turnaround zu spekulieren.

Hier die ausgewählten Unternehmen:
Ballard Power (im Bereich PKW, LKW, Bus sehr interessant)
FuelCellEnergy (im Bereich Notstromversorgung und Blockkraftwerke sehr interessant)
CeramicFuelCells (im Bereich Blockkraftwerke im kleinen Stil sehr interessant und vermutlich schon bald profitabel?)

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471 Postings ausgeblendet.

28.04.18 20:42

3421 Postings, 3347 Tage tagschlaeferfcel könnte insbesondere wegen des asiatischen

marktes shareholder value aufholen :)
weil dort die chin. die kryptominer trietzen (wegen stromklau u. a.), dürfte fcel für seriöse miner umso interessanter werden für eine autarke energieversorgung - und damit keine handhabe seitens des staates.

mfg
-----------
AMD, CRR, Daido Steel, DHT Holdings, FCEL, Hecla Mining, Safe Bulkers, Singulus, Solarworld, UMC

06.05.18 11:12
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231 Postings, 2379 Tage hurry_plotter.1983es geht voran, Schrittchen für Schrittchen ....

https://www.now-gmbh.de/de/aktuelles/presse/...ve-antriebe-im-aufwind
vom 23.04.2018
NIP: Mehr Wasserstofftankstellen, mehr Brennstoffzellenfahrzeuge
Der Ausbau des Wasserstofftankstellen-Netzes in Deutschland schreitet voran. Insgesamt umfasst das Netz heute bereits 43 Stationen, weitere 43 Tankstellen sind aktuell in Bau und Planung. Bis 2019 sollen es bereits 100 sein, um die Markteinführung von Brennstoffzellenfahrzeugen zu flankieren. Seit 2016 konnte, u.a. durch die Unterstützung aus dem Nationalen Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) der Bundesregierung, die Zahl der Pkw auf rund 500 verdoppelt werden. Auch bei Bussen steigt die Zahl: Mehrere ÖPNV-Betriebe in Deutschland schaffen insgesamt über 60 Brennstoffzellenbusse an. Ein Augenmerk der Förderung im NIP liegt derzeit auf dem Aufbau einer Brennstoffzellenstack-Produktion um Wertschöpfungsanteile und Arbeitsplätze für Deutschland zu sichern. Für ihren Regionalverkehr hat die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen 14 Brennstoffzellenzüge bestellt. Weitere Wasserstoffzüge sind vorgesehen für Strecken in Hessen.
 

06.05.18 13:47
2

14 Postings, 321 Tage milestoneBrennstoffzellenzüge

Für Hessen sollen 26 Züge bei Siemens/Alstom bestellt werden, die ab 2022 in Frankfurt und
nach Osten und Norden betrieben werden sollen. Ob das zeitlich paßt??
Die Wasserstoffversorgung soll im Industriepark Höchst stattfinden, wo bereits
Wasserstoff als "Abfallprodukt" entsteht und auch schon genutzt wird  

06.05.18 17:05

1920 Postings, 796 Tage KautschukBei Facebook werden

Fahrer gesucht um Tankwagen für die H2 Versorgung zu fahren. Es läuft an. In der Stadt ist heute eine Ausstellung, wo auch der Mirai steht. Viele Leute sind sehr interessiert.  

31.05.18 20:42
1

117 Postings, 320 Tage ProzenteblablablaDie Zukunft

Französisch-Guayana plant Installation des weltweit größten Kraftwerks mit 140 MWh Speicher für erneuerbare Energie

Kraftwerk wird Strom aus zu 100 % erneuerbaren Quellen generieren und mehr als 10.000 Haushalte in Französisch-Guayana rund um die Uhr zuverlässig mit Strom zu wettbewerbsfähigen Preisen versorgen.

HDF(Hydrogène de France) meldet mit dem Start des CEOG-Projekts (Kraftwerk Französisch-Westguayana) die Einführung einer Weltneuheit im Bereich erneuerbarer Energien. Das Projekt nutzt die HDF Renewstable®Lösung und wird mehr als 10.000 Haushalte, die mit Energieversorgungsschwierigkeiten zu kämpfen haben, 24/7 mit zu 100 % sauberem, erschwinglichem und zuverlässigem Strom ohne Schwankungen und zu reduzierten Kosten versorgen.

Es wird erwartet, dass diese wichtige Innovation den Energiesektor revolutionieren und den Beginn einer neuen Ära der Energieversorgung markieren wird. Das Projekt wird durch eine Investition des Unternehmens, privater Investmentpartner und führender Banken im Wert von 90 Millionen Euro unterstützt.

HDF ist der weltweit erste Erzeuger stabiler Elektrizität auf Basis diskontinuierlich zur Verfügung stehender Energiequellen. Die Renewstable®Lösung kombiniert eine 55-MW-Solarfarm mit der weltweit größten Speicherlösung für erneuerbare Energien, um auf Wasserstoffbasis bahnbrechende 140 MWhbereit zu stellen. Dies wird durch einen Sekundärspeicher in Form von Batterien unterstützt.

Das CEOG wird den kritischen Bedarf zur Erzeugung umweltfreundlicher, zuverlässiger Energie ansprechen und Französisch-Guayana viele wirtschaftliche Vorteile bieten. Unter Koordination mit öffentlichen Stellen in Französisch-Guayana wird sich das Werk in einem Gebiet befinden, in dem die Stromerzeugungsressourcen besonders dünn gesät sind (derzeit besteht ein Defizit von 20 MW). Die Renewstable®Lösung wird das Stromnetz für 20 Jahre erneuern und verbessern und eine zuverlässige Energiequelle zu einem Preis bereitstellen, der unter den aktuellen tatsächlichen Kosten für die Erzeugung in Westguayana liegt, ohne dass Subventionen benötigt werden.

Über HDF Energy: Schöpfer des Renewstable® Elektrizitätswerkskonzepts.
HDF Energie ist auf wasserstoffbasierte Technologien spezialisiert und entwickelt, finanziert, baut und betreibt industrielle Energieinfrastrukturen: Hochleistungs-Brennstoffzellen (mehr als 1 MW), Massenspeichereinheiten, die mit dem Stromnetz verbunden sind, Multi-Megawatt-Renewstable® Elektrizitätswerke, die 24/7 sauberen, nicht diskontinuierlichen Strom bieten. Website von HDF Energy: https://www.hdf-energy.com/Pressemitteilung https://www.hdf-energy.com/prmai2018/

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

Originalversion auf businesswire.com ansehen: https://www.businesswire.com/news/home/20180531006236/de/

Presse:
HDF Energy
Jean-Noel de CHARENTENAY, + 33 (0)5 56 77 11 11
communication@hdf-energy.com  

31.05.18 23:48
1

1150 Postings, 2824 Tage krahwirtIch glaub, hier machen sich

viele selber was vor. An der Börse haben nur Kurse recht. Und hier sieht es nicht zum piepen aus. Mal sehen, wie weit es noch runter geht.

Die hier so euphorisch posten, kaufen leider selber nicht, und hoffen dass andere den Kurs treiben.
Immer schön von 2020, 2030 oder noch besser von 2050 spinnen.

Da wird es ganz andere Kurse geben. Ja bitte welche denn? 1,50 oder vllt. 1 €?

Es ist zu vermuten, bei all dem "Gesülze", dass anno 2100, nach dem die letzte Verbrennungsmaschine auf dem Schrottplatz gelandet ist, Ballard endlich die 5,50 € schafft.

Man kann es fast nicht mehr lesen, wer noch alle auf FC setzt. Und wo bleiben die propagierten Kurse?

Seit 20 Jahren nur Durchhalteparolen - sonst nichts.

Keine aussagekräftige Betriebsergebnisse - immer nur noch mehr Geld verbrennen und die geneigte Anlegerschaft bei Laune halten. Sich von einem Quartal zum nächsten beweihräuchern und beste Prognosen rauströtten und diese paar Tage später dann wieder kassieren.

Diese Bude nervt und deren Leitung erst recht.



 

01.06.18 11:58
1

719 Postings, 3333 Tage hollysuhGuter Zeitpunkt um nachzulegen?

01.06.18 17:34
1

562 Postings, 1066 Tage Sir ParetoGuter Zeitpunkt - Schlechter Zeitpunkt

Tja, die Mutter aller Börsenfragen. Ist es ein guter Zeitpunkt, um nachzulegen?
Die News heute aus Frankreich sollten eigentlich gut sein für Ballard. Offensive der Regierung pro hydrogen bedeutet vor allem auch FC-Busse und da ist Ballard unangefochtene Spitze und sollte von allen Anbietern am meisten profitieren. Warum geht der Kurs trotzdem so unaufhaltsam in den Keller??

Vielleicht liegt es immernoch an den Chinagerüchten von SprucePoint?
Tatsache ist, ab Juli darf BroadOcean seine Ballardanteile verkaufen (10%). Ich schätze, bis dahin geht es seitwärts mit Tendenz leicht nach unten. Sollte BO im großen Stil verkaufen, gibts ein Blutbad. Sollte sich BO äussern und zu Ballard bekennen, wird es wieder nach oben gehen.
Deshalb würde ich noch abwarten mit dem Nachlegen. Aber was weiß ich schon???  

06.07.18 19:33

231 Postings, 2379 Tage hurry_plotter.1983Frankreich investiert 100 Millionen Euro in H2

https://www.now-gmbh.de/de/aktuelles/presse/...en-euro-in-wasserstoff
Frankreich will mit Hilfe von Wasserstoff sein Energiesystem dekarbonisieren. Frankreichs Umweltminister Nicolas Hulot stellte einen Strategieplan vor, der den Einsatz von Wasserstoff in verschiedenen Wirtschaftsbereichen vorsieht.
Bis 2030 will Frankreich damit 10 bis 12 Megatonnen CO2 einsparen, bis 2050 sollen 55 Megatonnen eingespart werden. Hulot will das Vorhaben mit 100 Millionen Euro staatlich fördern.
Laut Strategieplan sollen in Frankreich bis 2023 10 Prozent des industriell verwendeten Wasserstoffs aus erneuerbaren Quellen stammen, bis 2028 sollen es 20 bis 40 Prozent sein. Ab 2020 soll es dafür ein System der Rückverfolgbarkeit für Wasserstoff geben. Darüber hinaus sollen die technischen Voraussetzungen für die Einspeisung von H2 ins Gasnetz geregelt werden. Ein Zwischenbericht wird bereits in diesem Jahr erwartet.
Im Bereich Mobilität setzt Hulot auch auf Wasserstoff. Bis 2023 sollen 5.000 leichte Nutzfahrzeuge und 200 Fahrzeuge aus dem Schwerlastbereich (LKW, Busse, Schiffe, Züge) auf Frankreichs Verkehrswegen unterwegs sein, bis 2028 sollen es 20.000-50.000 bzw. 800 bis 2.000 Fahrzeuge sein. Dafür muss die Tankinfrastruktur ausgebaut werden. Die Pläne hierfür sehen vor, bis 2023 100 Tankstellen zu bauen (bis 2028 mindestens 400). Zum Vergleich: In Deutschland wird die Zahl von 100 Wasserstofftankstellen für 2019 angestrebt.
Für grünen Schienenverkehr soll bis Ende des ersten Halbjahrs 2018 eine parlamentarische Kommission berufen werden, um auszuarbeiten, wie die schmutzigsten Loks durch solche mit sauberer Technologie ersetzt werden können. Außerdem ist die Schaffung eines internationalen Zentrums zur Zertifizierung von Hochdruckwasserstoffbauteilen im Schienen-, Luftfahrt-, Seeschifffahrts- und Binnenschifffahrtsbereich geplant.
Auch die Perspektiven für die französische Wasserstoff-Wirtschaft beziffert Hulot in seinem Vorstoß. Laut einer Studie des Beratungsunternehmens McKinsey kann die Branche in 2030 mit einem Jahresumsatz von etwa 8,5 Milliarden Euro rechnen, 40 Milliarden könnten es 2050 sein. Das Exportpotential wird ? ebenfalls bis 2030 ? mit 6,5 Milliarden Euro beziffert. Hulot rechnet auch damit, dass in der Branche bis 2030 mehr als 40.000 Arbeitsplätze entstehen (150.000 bis 2050).
 

07.07.18 17:23

231 Postings, 2379 Tage hurry_plotter.19832018 Is the Tipping Point for .....

... for Commercial Vehicle Electrification
https://www.trucks.com/2018/07/02/commercial-vehicle-electrification/
"Motor carriers and shippers have placed 15,325 confirmed orders for electrified commercial trucks and buses worldwide for delivery between now and 2021.
Additionally, South Korea has announced plans to replace all 26,000 of its natural gas-powered buses with fuel cell buses by 2030, Hayfield said. Those buses aren?t included in the 2018-2021 commercial electric vehicle tally."




 

08.07.18 11:16

254 Postings, 213 Tage dopeheadBin seit...

....kurzem bei NEL investiert und voller Optimismus! Die Orderbücher sind prall gefüllt, besonders das US-Geschäft boomt.  

11.07.18 12:05

1150 Postings, 2824 Tage krahwirtBallard,

nachhaltig und erfolgreich von Shorties beschädigt, derzeit echt kein Kauf.
Abwarten und die nächsten Q-Zahlen analysieren.  

11.07.18 18:31

231 Postings, 2379 Tage hurry_plotter.1983Koperation von VW/Audi mit Stackherstellern

www.dwv-info.de
Audi und Hyundai kooperieren
Die AUDI AG und die Hyundai Motor Group beabsichtigen bei der Entwicklung von Brennstoffzellenautos den wechselseitigen Tausch von Patenten und Zugang zu nicht wettbewerbsrelevanten Bauteilen. Die Vereinbarung steht noch unter Vorbehalt der Genehmigung durch die zuständigen Behörden. Mit der Kooperation wollen die Partner die Großserien-Reife der Brennstoffzelle schneller und effizienter erreichen. In einem ersten Schritt wird die Hyundai Motor Group seinem Vertragspartner Zugang zu Komponenten gewähren. Dabei handelt es sich um Teile, die auf dem Hyundai Know-how aus der Entwicklung der Brennstoffzellen-Serienfahrzeuge ix35 Fuel Cell und Nexo basieren. Audi wird auch die Vorteile der Hyundai Lieferkette für FCEV-Teile in vollem Umfang nutzen können.
(Pressemitteilungen vom 20. Juni 2018)

Darüber hinaus kooperiert VW/Audi mit Ballard und über das Projekt "AutoStack - Industrie" mit Powercell.
Das müsste dann doch langsam etwas werden ......  

11.07.18 18:44

659 Postings, 661 Tage CheckpointCharlie@krahwirt

der Kurs ist beschädigt, nicht das Unternehmen.
Wann ist die gute Gelegenheit zum Kauf? Aber ich weiß schon was Du meist. Habe trotzdem meine Position die Tage erhöht.  

13.07.18 22:55
2

231 Postings, 2379 Tage hurry_plotter.1983Bericht der Bundesnetzagentur

Quartalsbericht zu Netz- und Systemsicherheitsmaßnahmen
Gesamtjahr 2017
Stand: 06.07.2018
https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/...ublicationFile&v=3
Für das Jahr 2017 muss ein Anstieg der Netz- und Systemsicherheitsmaßnahmen im Vergleich zu den Vorjahren konstatiert werden. Dabei stieg die Menge der Abregelungen durch Redispatchmaßnahmen in 2017 auf rund 10.200 GWh, die angeforderte Erhöhung der Einspeisung durch Markt- und Reservekraftwerke lag bei 10.238 GWh. Das gesamte Redispatchvolumen lag damit bei rund 20.439 GWh. Die Abregelung erneuerbarer Energieträger durch Einspeisemanagement-Maßnahmen (EinsMan) stieg auf 5.518 GWh an (2015: 4.722 GWh; 2016: 3.743 GWh).
Diese Werte sind immer im Kontext der Gesamterzeugung zu betrachten. So war 2017 nach vorläufigen Angaben der Übertragungsnetzbetreiber das Jahr mit der bislang höchsten Einspeisung aus Windenergieanlagen. Ausschlaggebend hierfür war u.a. das windreiche vierte Quartal, in dem auch die bislang höchste Abregelungsmenge im Rahmen des EinsMan verzeichnet wurde. Mit dem Anstieg der Redispatch- und EinsMan-Maßnahmen geht allerdings auch ein Kostenanstieg einher.
Diese Kosten sind erheblich und liegen mit insgesamt ca. 1,4 Mrd. Euro weit über denen des windarmen Jahres 2016 (rund 880 Mio. Euro) und auch über denen des Jahres 2015 (rund 1,1 Mrd. Euro). Die Kosten für Redispatch mit Marktkraftwerken liegen bei ca. 396,5 Mio. Euro zuzüglich ca. 26,6 Mio. Euro für Countertrading-Maßnahmen. Gestiegen sind insbesondere die geschätzten Entschädigungsansprüche für EinsMan-Maßnahmen auf 610 Mio. Euro (2015: 478 Mio. Euro; 2016: 373 Mio. Euro) und die Kosten für die Vorhaltung und den Einsatz von Reservekraftwerken auf rund 415 Mio. Euro (2015: 227,8 Mio. Euro; 2016: 285,7 Mio. Euro.

Das muss man sich einmal auf "der Zunge zergehen" lassen:
2017 wurden mit erneuerbaren Energieträgern in Deutschland 5.518 GWh Strom produziert, aber aus Gründen der Netzstabilität nicht in das Stromnetz eingespeist. Dafür musste eine Entschädigung von 610 Millionen ? bezahlt werden, also für Strom, der eigentlich vorhanden ist, aber nicht genutzt wird.
Wie viel Wasserstoff könnte aus dieser Strommenge hergestellt werden???
Wann wird dieser Unfug beendet???



 

14.07.18 15:37
2

231 Postings, 2379 Tage hurry_plotter.1983"Gedankenspiele"

Laut Bundesnetzagentur wurden 2017 5.518 GWh Strom, der von erneuerbaren Energieträger (insbesondere Windstrom) "abgeregelt", also produziert, aber nicht in das Stromnetz eingespeist.

Laut CEP (https://cleanenergypartnership.de/faq/...und-speicherung/?scroll=true )  liegt  der Strombedarf für die Herstellung von Wasserstoff im Elektrolyseverfahren direkt an der Tankstelle derzeit bei ca. 55 kWh / kg H2 bei einem angenommenem Wirkungsgrad von > 60 Prozent.

Wenn ich richtig gerechnet habe (bei den vielen Nullen), hätten mit dem nicht eingespeisten Strom 2017 somit etwa 100 Millionen kg H2 produziert werden können.
Bei einem H2 - Verbrauch von etwa 1 kg/100 km Fahrleistung hätten somit 400.000 Brennstoffzellen - Fahrzeuge jeweils 25.000 km fahren können.

Wann kommt jemand auf die Idee und nutzt dieses Potential????  

14.07.18 16:43
1

164 Postings, 1348 Tage Bernd-k@ hurry_plotter

Milchmädchenrechnungen bringen ja nichts.

Niemand wird eine Produktionsanlage für H2 rentabel betreiben können, die immer mal wieder für ne Stunde mit Überschussenergie käuft.  
- Die Dinger müssen praktisch rund um die Uhr mit Energie versorgt werden, sonst wirds nicht rentabel.

Und über welches Netz soll denn dann der Überschuss laufen?
- Du musst die H2-Produktion mit gesondertem Netz an die Energierzeuger anschließen, das existierende Netz ist ja überlastet.
Oder stellst Du eine H2-Produktionsanlage (die dann aber rund um die Uhr Saft haben muss) neben jeden Windpark?

Also: die Rechnung sieht schon etwas anders aus.

Und Du musst dann am Ende noch jemanden finden, der Dir das (dann massenhaft anfallende) H2 zumindest kostendeckend abnimmt.

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Aber immerhin: erste Pilotprojekte kommen langsam aus dem Quark.
https://www.erneuerbareenergien.de/...-wirtschaftlich/150/437/101358/
Mal sehen, ob und wann Berlin an den technischen Innovationsgeist von Niebüll Anschluss findet.  

14.07.18 17:23

719 Postings, 3333 Tage hollysuhAntwort Eigenversorgung siehe Entrade

16.07.18 10:29
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50 Postings, 486 Tage ÖdziGedenk

der traurigen Tatsache, dass die "Energieversorgungsstruktur" , so wie wir sie haben, immer noch zentralisiert ist, dann geht man immer über die Hochspannungsnetze. Das muss nicht sein. Eine in jeder Beziehung nachhaltige Energieversorgung muss dezentral organisiert sein; speisst also Strom soweit wie möglich über die Nieder,- und Mittlspannungsnetze ein. Das ganze in Verbindung mit dezentralen z.B. Elekktrolyseanlagen z.B. in  Windkrafttürmen( entsprechende Pilotanlagen gibt es schon) ist ein Weg den man schon deshalb gehen kann weil man dafür nichts neues erfinden muss.

Ein neues System in ein Altes zu implemenierten wie es die Politik als einzige Möglichkeit suggerriert ( z.B mit dem geschwätz vom "Gesunder Energiemix") scheint mir gerade in der Eneriepolitik dafür genutzt zu werden um die Unmöglichkeit des Unterfangens unausgesprochen in den Raum stellen zu können um nicht Handeln zu müssen oder/und alle als , auch unausgesprochen, " Spinner" darzustellen die sagen, dass es auch anders geht.
Anstatt an Symptomen herumzudoktern sollte das Handlungsprinzip den z.B von Hurry_Plotter beschiebnen realitäten anpassen.
 

07.08.18 18:28

231 Postings, 2379 Tage hurry_plotter.1983H2 Infrastruktur für ÖPNV

https://www.now-gmbh.de/de/aktuelles/presse/...heinland-unterzeichnet
26.07.2018
Verträge für den Bau von zwei Wasserstoff-Tankstellen im Rheinland unterzeichnet

Für die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) werden 2019 zwei Wasserstoff-Tankstellen entstehen ? eine auf dem Betriebsgelände im Rhein-Sieg-Kreis (Meckenheim), eine im Rheinisch-Bergischen Kreis (Wermelskirchen).
Für den Bau und die Evaluation ist ein Konsortium aus den Partnern Linde, Framatome, EMS und dem Forschungszentrum Jülich zuständig. Jede der beiden Anlagen kann täglich bis zu 20 umweltfreundliche Wasserstoffbusse mit insgesamt 500 Kilogramm Wasserstoff versorgen. Gefördert wird das Projekt unter dem Titel BIC H2 (Buses, Infrastructure, Cologne Region) vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) über das NIP 2 Programm. Im Mittelpunkt stehen dabei die Beschaffung und der Einsatz einer Großflotte von Brennstoffzellen-Hybridbussen für den ÖPNV und die Einrichtung einer entsprechenden H2-Infrastruktur in der Region Köln. Ziel ist es, schädliche Emissionen wie CO2, NOx, Feinstaub und Lärm deutlich zu reduzieren.
Die Beschaffung von 30 Brennstoffzellen-Hybridbussen durch die RVK sendet dabei ein deutliches Signal an Industrie und Politik, dass diese Technologie von Verkehrsbetrieben als Alternative zum Diesel-Bus gewünscht und als alltagstauglich angesehen wird. Dieses u. a. aufgrund der hohen Reichweiten, kurzen Betankungszeiten und der Flexibilität, die Brennstoffzellen-Hybridbusse mit sich bringen. Mit diesen Eigenschaften kommen sie den Vorteilen der konventionellen Dieseltechnologie sehr nahe. ÖPNV-Unternehmen können so ihre Angebote auch weiterhin in der gewohnten Qualität und ohne Produktivitätsverluste anbieten.
Wasserstoff-Tankstelle in Meckenheim
Die Wasserstoff-Tankstelle in Meckenheim wird von einem Konsortium unter der Leitung von Framatome (ehemals AREVA) errichtet. Bei dieser Anlage erfolgt die Betankung der Busse energieeffizient und einfach per Überströmen aus innovativen Vorratsspeichern. Framatome bringt seine langjährige Erfahrung im Energiesektor, der Wasserstofferzeugung und der Realisierung innovativer Projekten ein. EMS aus Jülich ist für die Wasserstoffspeicherung zuständig. H2 wird dabei in leichten, hochfesten Carbonfaser-Druckbehältern gespeichert. Für das vorliegende Projekt liefert EMS zwei Speichersysteme, die bei einem Druck von 500 bar mehr als eine Tonne Wasserstoff bereitstellen. Sowohl die einzelnen Druckbehälter als auch das Gesamtsystem sollen noch in diesem Jahr zugelassen werden. Die weiteren Partner kommen aus Köln und Umgebung: das Ingenieurbüro EMCEL für Genehmigungsfragen, ANLEG als Spezialist für Hochdruck-Gasanlagen und WEMA für Bau und Betrieb der Tankstelle. Diese Einbindung regionaler Unternehmen sichert kurze Wege.
Wasserstoff-Tankstelle in Wermelskirchen
Die Wasserstoff-Tankstelle der RVK in Wermelskirchen wird von Linde errichtet. Das Gase- und Engineeringunternehmen zählt zu den Vorreitern in Sachen Wasserstoffmobilität und verfügt über eine große Expertise beim Bau von Wasserstoff-Tankstellen. Trotzdem ist die Anlage im Rheinisch-Bergischen Kreis eine Premiere. Erstmals kommt hier eine neue, von Linde entwickelte Speichertechnologie zum Einsatz: Dank des neuen Konstantdruckspeichers können jetzt noch höhere Mengen an Wasserstoff in noch kürzerer Zeit vertankt werden. Dies stellt insbesondere bei größeren Fahrzeugen einen erheblichen Vorteil dar.


 

08.08.18 09:27

474 Postings, 2712 Tage Superrossifrage:

was passiert eigentlich mit den Aktien noch ? Kann man irgendwann in Deutschland wieder verkaufen.
Wie geht es weiter ?    

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