Der USA Bären-Thread

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neuester Beitrag: 19.10.19 19:59
eröffnet am: 20.02.07 18:45 von: Anti Lemmin. Anzahl Beiträge: 138275
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20.02.07 18:45
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57451 Postings, 5644 Tage Anti LemmingDer USA Bären-Thread

Dies ist ein Thread für mittelfristig orientierte Bären (keine Daytrader), die im Laufe dieses Jahres mit einem stärkeren Rückgang der US-Indizes rechnen - u. a. auf Grund folgender Fundamental-Faktoren:





1.  Zunehmende Probleme im US-Housing-Markt wegen Überkapazitäten, fallender Preise,
    rückläufiger Verkaufszahlen und fauler Hypotheken, vor allem im Subprime-Sektor

2.  Auf Grund dessen mögliche Banken-, Junkbond- und/oder Hedgefonds-Krise
    (HSBC warnte bereits)

3.  Überschuldung der USA im Inland (negative Sparquote, Haushaltsdefizit)
    und im Ausland (Handelsdefizit)

4.  Möglicher weiterer Wertverlust des Dollars zum Euro (zurzeit bereits über 1,30)

5.  Anziehende Inflation wegen Überschuldung und unkontrollierten Geldmengenwachstums

6.  Weitere Zinserhöhungen der Fed zur Inflationsbekämpfung

7.  Rückgang des US-Konsumentenvertrauens und weniger Konsum wegen der
    Liquiditätsrückgänge und drückender Housing-Schulden

8.  Rückabwicklung von Yen-Carry-Trades, weil Japan die Zinsen erhöht
    -> Ende der "globalen Hyperliquidität"

9.  Probleme im Irak, wachsende Kriegsgefahr in Iran/Nahost, Ölpreis-Anstieg

10. Terrorgefahr

11. Überbewertung der US-Aktien (das DOW-JONES KGV für 2006 liegt bei 24,25,
    das des SP-500 bei 19)

12. Aktien-Hausse der letzten vier Jahre verlief ohne nennenswerte Korrekturen
    (untypisch)





Dieser Thread soll meinen inzwischen leider teilweise gelöschten Doomsday-Bären-Thread ersetzen. Außerdem möchte ich in diesem Eingangsposting deutlich machen, dass der Fokus auf USA liegt (der DAX spielt nur am Rande eine Rolle, da die wirtschaftliche Lage hier zu Lande besser ist).

Ich wünsch mir in diesem Thread eine faire, offene und vor allem sachliche Diskussion, möglichst wenig persönliche Querelen, Beleidigungen und sinnlose Hahnenkämpfe. Wer notorisch stört und Unfrieden stiftet oder rassistische Sprüche ablässt, kommt auf die Ignore-Liste (was weitere Postings hier verhindert).
 
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138249 Postings ausgeblendet.

12.10.19 15:33

57451 Postings, 5644 Tage Anti LemmingDie US-Börsen

sind nun mal die Leitbörsen, und mit Trumps Steuer-Punk sind sie leider auch die Leidbörsen. Gilt speziell für europäische Aktien.  

12.10.19 15:36
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57451 Postings, 5644 Tage Anti Lemmingnimm z. B. das hier:

Thyssen-Krupp-Kurs seit 1990 per saldo seitwärts  
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12.10.19 15:37

57451 Postings, 5644 Tage Anti Lemmingund seit Trumps Antritt

im Tief fast eine Halbierung....  

12.10.19 15:41

57451 Postings, 5644 Tage Anti LemmingDetails zu # 253

 
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12.10.19 16:21
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3856 Postings, 3370 Tage MurmeltierchenA.L.

bist wohl long ?  

12.10.19 16:28
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12202 Postings, 4468 Tage wawiduzu # 8243

Der Kurssprung von Nordic American Tankers dürfte sich wohl als "Eintagsfliege" erweisen. Es deutet nichts darauf hin, dass der Bedarf an Rohöl und Derivaten irgendwo auf der Welt plötzlich stark angesprungen sei. Aber vielleicht wollen die USA ihre Reserven kurzfristig erheblich aufstocken (Saudiarabien-Iran-Problematik).
https://www.investegate.co.uk/article.aspx?id=20191007130411H6745

https://finance.yahoo.com/quote/NAT/key-statistics?p=NAT

https://finance.yahoo.com/quote/NAT/cash-flow?p=NAT  

13.10.19 09:01
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57451 Postings, 5644 Tage Anti Lemming# 255

13.10.19 17:39
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12202 Postings, 4468 Tage wawiduLeitindizes - letzte 30 Minuten !

 
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13.10.19 21:35
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4056 Postings, 3989 Tage DreiklangSP500 short nach einem Tag ausgestoppt

Am Donnerstag berichtete zerohedge, dass Dennis Gartman, einer der bekanntesten  Kontraindikatoren auf der Plattform, auf den SP500 short gegangen sei.  

Just like an atomic clock which is wrong right all the time, Dennis Gartman never fails to disappoint.   (zerohedge).     Die üblichen Kommentare und Witze wurden gemacht,  höhö;   die einhellige Meinung war:  Ein gibt ein kurzfristiges Kaufsignal. Damit lag man nicht falsch :)

https://www.zerohedge.com/markets/...out-his-short-just-one-day-later

Am Freitag erfolgte eine geradezu präzise Reaktion. Der SP500 vollendete eine bereits am 3. Oktober begonnene Bewegung, als zweigeteilte Bewegung (A = B),  und der Short fand ein plötzliches  Ende. Mit dem Freitagschluss wäre  der  Short-Einstieg viel besser positioniert (gewesen). Den kann man   bequem auch am Sonntagabend in den USA eingehen,  wenn der Nachthandel mit ES-Kontrakten beginnt.  

Der Kurs wickelte zwei Bewegungen ab, mit gleichen Kursdistanzen, A = B :  Eine vom 3. bis 7. und eine vom 10. - 11. Oktober.  Die  blauen Pfeile im Chart zeigen die beiden Bewegungen. Es ging um einen 106-Punkte Move.  DAs war nur im Future zu sehen, da das Tief sowohl bei A wie auch B außerhalb der Handelszeiten der Präsenzbörse erreicht wurde. Gartman verkaufte  für seinen Short genau in der Mitte der Bewegung, also zu früh.  Der Kurs sprang insgesamt vom unteren Bollinger-Band (die weißen Punkte, Einstellung 13 Tage, Band mit 0.9 und 1.75 Faktor) , zum oberen Bollinger (0.9, wieder die weißen Punkte) ,  erreichte aber die 1.75 Linie nicht und schloss auch unterhalb des  Bollinger 0.9.

Durch das Bollinger von unten nach oben einfach durchzurauschen hat i.d.R. keinen Bestand. Gartman erwischte am Do-Abend genau die Mitte der B-Bewegung -  und das Bollinger kann jederzeit in beide Richtungen angelaufen werden, man ist da im Niemandsland . Am Freitag nachmittag/abend war dann allgemein Verkaufen angesagt.

 
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15.10.19 13:01
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351 Postings, 486 Tage birkensaftDer Werkzeugkasten der EZB

Die Wirtschaftswoche hat einen Artikel veröffentlicht indem die zukünftigen Optionen der EZB besprochen werden, die Wirtschaft anzukurbeln.

https://www.wiwo.de/politik/konjunktur/...-aussehen/25116286-all.html

Man kommt zum Schluss, dass es drei Optionen gibt:
1. (Deep) negative rates, also (stark) negative Zinsen; vorgeschlagen durch ein Paper des IWF (der ehemalige Arbeitgeber von Frau Lagarde)
2. Helikoptergeld
3. Die Umsetzung von MMT und die Aufhebung der Unabhängigkeit der Zentralbank und damit die Erlaubnis zur Staatsfinanzierung.

1. wird in dem Artikel aus problematisch dargestellt, weil es wohl schwer wird in der Bevölkerung eine Akzeptanz dafür zu finden. Banken müssten nämlich die Negativzinsen an Verbraucher weiterreichen und diese wären geneigt sich ins Bargeld zu flüchten. Das Paper des IWF schlägt dazu eine Einführung einer Parallelwährung vor, die zwischen Bargeld und Buchgeld (dann e-Geld) differenziert. Auf Buchgeld gäbe es Negativzinsen und es gäbe einen festgelegten, stetig abwertenden Wechselkurs für das Bargeld, damit das unattraktiv wird. Eine Untergrenze für negative Zinsen wäre damit theoretisch abgeschafft. Ich frage mich nur, ob sich dann nicht vielleicht eine Schattenwirtschaft in einer Fremdwährung etablieren könnte und ob ein System, das sich vor allem auf elektronische Zahlungsmittel verlässt, in Krisenzeiten nicht zu anfällig wäre.

2. wird für wahrscheinlicher befunden, weil es leichter umsetzbar ist. Ich würde dem zustimmen, es ist leichter den Sparern etwas extra zu geben, als ihnen etwas wegzunehmen. Der Bevölkerung wird einfach monatlich ein bestimmter Extrabetrag zur Verfügung gestellt. Da das Extrageld (im Gegensatz zu dem Buchgeld, dass durch Negativzinsen und erhöhte Kreditaufnahme entsteht) bei der breiten Masse der Bevölkerung ankommt, geht man davon aus, dass das den Konsum anregt, die Preise steigen lässt und so die Wirtschaft und die Inflation auf Trab bringt. Erscheint mir persönlich am plausibelsten, heißt aber natürlich, dass die Währung abwertet. Die Sparer würden erst einmal jammern, da zunächst die Zinsen weiter niedrig wären und erst angehoben werden könnten, wenn die Schulden/Zinsen der Südländer durch dann hoffentlich gestiegene Steuereinkünfte tragbar würden. Der Erfolg der Geschichte basiert allerdings auf der kritischen Annahme(!), dass das Extrageld verkonsumiert werden würde (und im Bezug auf die Zinswende, dass dies in steigende Steuereinnahmen umgesetzt werden könnte).

3. wäre skandalös, vielen Politikern würde es wahrscheinlich gefallen, weil auf einmal Geld für alles vorhanden wäre. Fillorkill aus dem Ökonomenthread würde applaudieren - ist ja alles Saldenmechanik und kalkulierbar. Meiner Meinung nach wäre es der nächste Schritt in Richtung Planwirtschaft, da die selbstreinigenden Kräfte des Kapitalismus wahrscheinlich außer Kraft gesetzt werden würden (ich unterstelle, es würde Subventionen geben, um Arbeitsplätze zu schaffen oder zu erhalten, auch wenn der jeweilige Sektor aufgeblasen, nicht zukunftsfähig und unrentabel ist). Dazu würde ich davon ausgehen, dass der Sektor des öffentlichen Dienstes und des Staatsapparates über die Jahre weiter aufgeblasen werden würde. Auf lange Sicht vermute ich, dass sich das sehr schlecht auf die Dynamik der Wirtschaft auswirken würde.

Alles in allem dürfte sich alles negativ auf den Gegenwert der Währung auswirken (1. nur eingeschränkt, es würde aber für Sparer die Dringlichkeit ihr Geld zu investieren erhöhen und könnte so zu erhöhten Assetpreisen und Blasen führen). Dass die Währung abwerten muss, ist kein Wunder, es gibt zu viele Schulden und Inflation ist das Ziel, denn nur so werden Schulden tragbar. Die Frage ist, welches Instrument wird in Zukunft genutzt werden? 1. erscheint wie eine logische Fortsetzung der Draghi-Politik und hätte zusätzlich den Nutzen, dass man die Bedeutung vom unliebsamen Bargeld weiter reduzieren könnte. Es hat aber den Nachteil, dass man riskiert die Bevölkerung und damit den Wähler zu verprellen. So aufgeladen, wie das politische Klima aktuell ist, dürfte das sehr riskant sein. Auch würde es weiter die Spaltung von arm und reich vorantreiben, denn Nutznießer sind die Leute, die Schulden aufnehmen können. Um Schulden aufnehmen zu können muss man sich jedoch erst einmal ein wenig Eigenkapital zusammensparen. Bis das geschafft ist, sind die Assetpreise weiter (wieder?) hochgeschossen. Daher eine Fortsetzung des Phänomens, dass es die letzten 10 Jahre gab.

Da scheinen 2. und 3. leichter durchzubringen. Geschenke wie bei 2. werden gerne angenommen und bei 3. dürfte es den meisten Menschen nicht klar sein, was es heißt, wenn eine Notenbank nicht mehr unabhängig ist (sofern sie es denn jetzt überhaupt ist). Dass MMT funktioniert ist zwar eine vorherrschende Meinung, der Beweis, dass das Konzept in der Realität langfristig tragbar steht allerdings aus.

Man darf gespannt sein, ob es vielleicht noch Optionen 4, 5, ...? gibt, die bislang niemand auf dem Zettel hat? Und zu guter Letzt ist die Frage, wann werden die Register gezogen und wird man versuchen einer Korrektur der Assetpreise vorzugreifen oder nicht.  

16.10.19 15:11
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1534 Postings, 532 Tage walter.euckeniwf? who cares.

UBS-Ökonom Pail Donovan: Der IWF hat seinen globalen Wachstumsausblick von irgendeiner Zahl auf irgendeine andere Zahl angepasst. Seit 1988 hat der IWF 47 Rezessionen prognostiziert, die nicht eingetroffen sind. / Quelle: Guidants News https://news.guidants.com


schön, dass endlich mal einer öffentlich sagt, was von den ökonoischen vorhersagen der iwf ökonomen zu halten ist.  nämlich gar nichts.

 

16.10.19 16:57
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12202 Postings, 4468 Tage wawiduPromotionrummel um kanadischen Cannabiswert

Von den deutschen Online-Börsenberatungsdiensten wird derzeit die Aktie von Eurolife Brands Inc., eines kleinen kanadischen Onlinehändlers von Cannabisprodukten, die in Europa nur in Frankfurt gehandelt wird, als potenzieller Shooting Star gepriesen:
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/...chen-news-wach-gekuesst
In den USA wird die Aktie am OTC Pink Sheets Markt (hoch riskante Werte)  gehandelt.
Schaun mer mal!

 
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16.10.19 17:10
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12202 Postings, 4468 Tage wawiduInteressante Fundsache: Geschichte der Rohölmärkte

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16.10.19 20:14
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1534 Postings, 532 Tage walter.eucken#262

das sieht aber schwer nach "pump and dump" aus......

;-)  

16.10.19 20:46

12202 Postings, 4468 Tage wawiduzu 8262

Auszug aus dem "Werbeartikel" hinter dem Link:
"Alan Cooke ist in der Cannabisbranche wohl kein Unbekannter, denn er ist der ?5.000% Mann? vom größten und wohl auch bekanntesten Cannabisunternehmen der Welt, Canopy Growth Corporation (TSX: WEED), (NYSE:CGC). Unter seiner zweieinhalbjährigen Leitung als Geschäftsführer der rund 4 Mio. sq ft großen Cannabisanbauflächen von Canopy war er mitverantwortlich dafür, dass aus dem Unternehmen ein 12 Mrd.-Dollar-Gigant wurde und sich der Aktienkurs in der Spitze ver-50-fachte."

Wie es aktuell um Canopy Growth Corp steht, siehe Schlüsseldaten:
https://finance.yahoo.com/quote/CGC/key-statistics?p=CGC  und Chart! Echt "pump & dump"!



 
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16.10.19 23:07
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12202 Postings, 4468 Tage wawiduzu #8265

Der zweite "Macher" bei Eurolife Brands ist Derek Ivany:
"Derek Ivany war das Mastermind hinter AgraFlora International (ehem. Puf Ventures). Er machte aus dem anfangs kleinen ?Mini-Cannabisunternehmen?, dessen Aktie Mitte 2016 noch unter 2 Cent notierte, einen wichtigen und aufstrebenden Player der Branche. Am 18.3.2019 erreichte die Aktie von AgraFlora einen vorläufigen Höchstkurs von 0,86 CAD ? das ist eine Performance von 4.300%. Derek Ivany ist ein unglaublich bekannter Manager und bestens vernetzt in der Industrie. Er persönlich war als CEO maßgeblich für AgraFlora und den kometenhaften Aufstieg vom Nobody zum Big Player verantwortlich. Der Börsenwert von Agraflora vergrößerte sich von 2 Mio. CAD auf derzeit 220 Mio. CAD." Aktuelle MK: 127 Mio CAD.

Eine schöne "Fassade", doch wie es aktuell um AgraFlora International steht, siehe Chart! Auch hier typisch "pump&dump"! Mit den Cannabiswerten ist es ähnlich wie mit den Kryptowährungen - vielfach Lug und Trug.

 
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17.10.19 09:01

1534 Postings, 532 Tage walter.euckenfast wie mit kleidern

es ist halt so mit angesagten aktien - sie können morgen schon wieder out sein. das  ist nicht gross anders wie mit der kleidermode.

hier wie dort halte ich mich doch lieber an die klassiker....

 

18.10.19 12:37
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57451 Postings, 5644 Tage Anti LemmingChina: schwächstes Wachstum seit 30 Jahren

https://www.onvista.de/news/...it-fast-30-jahren-nicht-mehr-286792373

Der Handelsstreit mit den USA belastet Chinas Wirtschaft stärker als erwartet. Maue Exporte und eine schwächelnde Inlandsnachfrage sorgten dafür, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Sommer so langsam zulegte wie seit fast 30 Jahren nicht mehr. Die Wirtschaft wuchs zwischen Juli und September mit einer Jahresrate von nur noch 6,0 Prozent, nach 6,2 Prozent im Frühjahr, wie am Freitag aus offiziellen Daten hervorging. Auch wegen des Zollstreits dürfte die Konjunktur Ökonomen zufolge künftig weiter Fahrt verlieren. Denn von den Exporten sei vorerst kein Comeback zu erwarten und der Immobiliensektor werde sich wohl verlangsamen, sagte Analyst Nie Wen vom Finanzdienstleister Hwabao Trust. ?Das Wirtschaftswachstum im vierten Quartal wird voraussichtlich auf 5,9 Prozent sinken.?  

19.10.19 13:37
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13776 Postings, 2430 Tage NikeJoeDer nächste Pump?

...läuft vermutlich bereits. Er betrifft die Shipping-Branche.
Davor war es Cannabis, davor Cryptos, davor Uran, davor...
Zwischendurch kommen immer wieder die Minenaktien dran, wie z.B. bis 2011.

Viel Spaß beim Zocken. Aber bitte geht VOR dem nächsten Dump raus! Das Timing ist ziemlich schwierig, weil auch zwischendurch, während den hohen Buchgewinnen, die große Gier unvermeidbar ist. Da immer neue junge unerfahrene Zocker hinzukommen, die das schnelle Geld wittern, wird dieses Spiel immer funktionieren.

 

19.10.19 16:02

12202 Postings, 4468 Tage wawiduzu #8269

Der plötzliche Preisanstieg bei Shipping-Werten beschränkt sich auf Öltanker-Companies, und zwar aus folgendem Grund:
https://www.reuters.com/article/...s-rattle-crude-trade-idUSKBN1WC07F

Der marktbreite DJ US Marine Transportation Index hat darauf nur marginal reagiert.  
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19.10.19 16:14

12202 Postings, 4468 Tage wawiduHier ein echter Zockerwert

19.10.19 16:59

12202 Postings, 4468 Tage wawidu"Lockvogel" neues ATH

 
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19.10.19 19:44
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57451 Postings, 5644 Tage Anti LemmingDraghi bestreitet nächste Woche letzte Sitzung

bei der EZB. Dann folgt die lockere Christine.

Nun kommen bereits die "Nachrufe": Hat Super-Mario, wie er mal hieß, einen "guten Job gemacht"? Die größten Risiken seiner expansiven Geldpolitik benennt H. Müller, Manager-Magazin:

...Wie andere Notenbanken auch, so navigiert die EZB in unkartierten Gewässern. Wieso sind die langfristigen Zinsen über lange Jahre immer weiter gesunken? Was hat es zu bedeuten, dass viele Anleihen heute mit negativen Zinsen behaftet sind? Weshalb ist die Beschäftigung auf Rekordniveau, während gleichzeitig die Inflationsraten niedrig sind? Warum verzeichnen die Statistiker stagnierende Produktivitätsfortschritte, obwohl wir in einer Zeit technologischer Durchbrüche leben? Wie verändern Digitalisierung, Demographie, Handelskriege und der Klimawandel die Wirtschaftsstrukturen? Was bedeutet all das für die Kernaufgaben der Notenbanken, Preise und Finanzmärkte stabil zu halten?

Wir haben es mit Strukturbrüchen zu tun, über deren Ursachen und Implikationen Ökonomen nach wie vor lebhaft streiten. Die Notenbanken aber müssen handeln, wenn auch unter großer Unsicherheit.

Die Draghi-EZB konnte sich insofern auf der sicheren Seite wähnen, als sie im Mainstream der westlichen Notenbanken mitschwamm. Wie die US-amerikanische Federal Reserve, wie die Zentralbanken Großbritanniens, Japans, Schwedens oder der Schweiz auch, so erweiterte die EZB ihren Instrumentenkasten um exotische Gadgets wie "negative Einlagezinsen" und "quantitative Lockerung", ohne deren tatsächliche Wirkung zu kennen.

Diese Maßnahmen sind nicht ohne Risiken und Nebenwirkungen. Negative Einlagezinsen, die Banken auf Guthaben bei der EZB zahlen müssen, destabilisieren tendenziell den Bankensektor, wie die EZB selbst immer wieder in ihren Berichten zur Finanzstabilität festgestellt hat.

Billionenschwere Käufe von Wertpapieren wiederum haben Teile des Unternehmenssektors in der Eurozone zu immer höherer Verschuldung verleitet. Das betrifft insbesondere Frankreich. Die Gesamtverbindlichkeiten französischer Firmen gehören inzwischen zu den höchsten in Europa. Auch anderswo in der Eurozone sind die Schulden extrem hoch, im Durchschnitt deutlich höher als etwa in den USA. Hohe Verbindlichkeiten sind nur so lange kein Problem, wie die Gewinne sprudeln. In der heraufziehenden Rezession dürften sie allerdings zum Krisenverstärker werden. Möglich, dass sich im Nachhinein der Kurs der EZB als zu expansiv herausstellt...


 

19.10.19 19:52

57451 Postings, 5644 Tage Anti Lemming"Guten Job gemacht" ist auch relativ.

Man denke nur an Monica Levinsky.  
Angehängte Grafik:
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19.10.19 19:59

57451 Postings, 5644 Tage Anti LemmingErgänzung/Korrektur zu # 273

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