Grüne verhüllen Trümmerfrauen-Denkmal

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neuester Beitrag: 02.12.14 19:08
eröffnet am: 09.12.13 11:28 von: Bafo Anzahl Beiträge: 283
neuester Beitrag: 02.12.14 19:08 von: saba Leser gesamt: 12345
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10.12.13 10:12

68205 Postings, 5799 Tage BarCodeAber gut!

Wenn ich mal eine finde, die mir ein Taschengeld bezahlt gründe ich für sie einen Dankesverein und setz ihr ein Denkmal!
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Vegetarier aller Länder verneigt euch!
ONE BIG ONION!

10.12.13 10:15

129861 Postings, 5786 Tage kiiwiidu suchst ne Trümmerfrau ??

10.12.13 10:15

68205 Postings, 5799 Tage BarCodeSeher empörend,

diese "Herabwürdigung der Trümmerfrauen" durch diese Lehrer!
Die wahre Geschichte von Schneewittchen lehren sie wahrscheinlich auch nicht mehr!
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Vegetarier aller Länder verneigt euch!
ONE BIG ONION!

10.12.13 10:18
2

129861 Postings, 5786 Tage kiiwiiTrümmerlehrer

10.12.13 10:30
2

3097 Postings, 3443 Tage Bafo#203

wenn ich immer sehe wie der bei Ariva rumholzt, dann bin ich manchmal nicht ganz sicher, ob da in der Schule nicht noch ganz andere Menschen herabgewürdigt werden :-(
Diese täglichen "Ausfälle" und Belustigungen in Richtung Rechtschreib/Grammatikfehler anderer User sollten eigentlich eines Lehrers unwürdig sein, aber jeder muss letztendlich selbst wissen was er macht.
Ob Schneewittchen Geschichten an seiner Schule erzählt werden, um große Defizite bei echten Geschichtskenntnissen zu verbergen weiß ich nicht.
Du kennst ihn sicher besser.  

10.12.13 10:34
1

49612 Postings, 5780 Tage SAKUTotal geil. Ariva live.

Was is passiert: Irgendwelche Politiker verhüllen einen Gedenkstein.

Hintergrund: Sie sind nicht einverstanden mit der Argumentation eines anderen Politikers zur Gedenksteinaufstellung.

Ausgangslage: Typisches Politikergedöns. Das Münchener Stadtarchiv stellt fest, dass, neben einigen Freiwilligen, erst hauptsächlich Kriegsgefangene und ehemalige NSDAPler "in nennenswertem Umfang" am Schutt wegräumen beteiligt waren. Danach waren es bezahlte Baufirmen. Die einen betonen das eine, die anderen betonen das andere.

Was bei ariva rauskommt: Großes Kino mit großer Klopperei. Da wird das eine mit dem anderen in einen Topf geschmissen, ordentlich Feuer drunter gemacht, bis es zu einer zähen Masse verkocht wurde.
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Doppel-ID, Doppel-D, alles eine Baustelle!

10.12.13 10:35

68205 Postings, 5799 Tage BarCodeHerabwürdiger!

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10.12.13 10:41

35780 Postings, 5847 Tage TaliskerGeschichte bereits mal wieder anders

In #192 ist es bereits soweit:
"Und wenn man sowas weiß, dann merkt man auch, dass das Märchen von 1500 Altnazis aus München nur eine bizarre Lüge ist und sonst nichts weiter."

Zwecklos.


@obgicou:
Und? Denen geht es bei ihrem Protest erkennbar nicht um die Aufbaugeneration, sondern um die angeblichen Trümmerfrauen, denen da vor Ort gedacht, die da gewürdigt werden sollen. Die setzen sich ein für eine korrekte Darstellung ein, haben etwas gegen eine solche verzerrte Darstellung.

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Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht.

10.12.13 10:44
1

233797 Postings, 5603 Tage obgicou@ 208 nein

es geht ihnen allein um eine Herabwürdigung des politischen Gegners  

10.12.13 11:07

129861 Postings, 5786 Tage kiiwii1500 Altnazis haben München wieder aufgebaut ?

...schau, da kamma mal sehen, warum mir so effizient san...  

10.12.13 11:08

129861 Postings, 5786 Tage kiiwii...und drum samma auch Exportweltmeischter...

10.12.13 11:19
3

95440 Postings, 6831 Tage Happy EndDie Mär von den Münchner Trümmerfrauen

(...) das Gros der Räumarbeiten erledigten nicht diese Freiwilligen, und schon gar keine "Trümmerfrauen".

Die ersten Straßen legten vielmehr kriegsgefangene deutsche Soldaten frei, unterstützt von NSDAP-Mitgliedern, die von den US-Besatzern zum Mithelfen gezwungen wurden. Ohne ihre Mithilfe hätten sie keine Essensmarken erhalten. Und so zählt das Münchner Stadtarchiv nicht mehr als etwa 1500 Menschen, die sich in nennenswertem Umfang am Schutträumen beteiligten: etwa 1300 von ihnen seien Männer gewesen, etwa 200 Frauen. Und 90 Prozent von ihnen waren zuvor in nationalsozialistischen Organisationen tätig gewesen.

Der Gebäudeschutt wurde von März 1946 an geräumt, und zwar professionell und systematisch. Bagger und Flaschenzüge brachten Mauerreste zum Einsturz, Sprengfirmen und das Sprengkommando der städtischen Feuerwehr beseitigten Beton- und Stahlbetonelemente. Komplizierte Manöver plante die städtische Bauwacht. Um die Trümmer zu beseitigen, kam ein bereits im Krieg eingerichtetes Netz aus Kleinbahnen mit Dampflokomotiven und Kipploren zum Einsatz: die "Bockerlbahn".

Später, nach der Währungsreform 1948, beauftragte die Stadt mit dem Räumen und Abtransport der Trümmer vor allem Baufirmen. Bezahlt wurde dabei nicht nach Arbeitszeit wie in anderen Städten, sondern nach Leistung, also nach geräumter Schuttmenge. Auch deshalb ging die Beseitigung der Trümmer in München rascher vonstatten als anderswo. 1949 galt München bereits als am besten vom Schutt befreite Großstadt in Westdeutschland.

weiter: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/...chner-truemmerfrauen-1.1839499  

10.12.13 11:31

50102 Postings, 4973 Tage Radelfan#212: Häbbi: Bitte keine Nebelkerzen

Wenn hier von kompetenter Seite Behauptungen aufgestellt werden, die das Gegenteil ausdrücken, dann haben diese User natürlich recht.

Allein schon die Tatsache, dass hier fünf Meldungen von einem gewissen User liefen, der sich u.a. namensverunglimpft fühlt, beweist doch schon, wie richtig und zutreffend seine Ansichten sind!
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Es ist nicht ausgeschlossen, dass mein Text auch eine Spur von Ironie enthält.

10.12.13 11:36
2

5640 Postings, 2317 Tage K.RamelMein posting # 103 wurde moderiert


wegen "beleidigender" Wortwahl.

Sei's drum.

Dennoch bleibt die Tatsache, daß ich Austauschschüler im Departement Somme war
(ist schon ein paar Tage her) und gegen die positiven  Erlebnise in und mit dieser Familie
kommt ein

G.Feder

mit seinen Postings einfach nicht gegen an....

Da kann er sich anstrengen wie er will....

Und auf ignore setz ich ihn auch nicht , da würd ich ihn ja zum "Opfer" stilisieren...
Und dagegen hab ich was.  

10.12.13 11:48
3

3097 Postings, 3443 Tage Bafooha

"Der Gebäudeschutt wurde von März 1946 an geräumt, und zwar professionell und systematisch"

Soweit ich mich erinnern kann, war Kriegsende im Mai 45
Ein Jahr lang haben die 550.000 Münchner also in den Trümmern gesessen, Däumchen gedreht und auf professionelle Hilfe gewartet, soso.

Aber hier wird auch ein ein ganz, ganz kleines bisschen relativiert:
"Im Jahr 1945 lebten in München etwa 550.000 Menschen. Wer sich von ihnen in irgendeiner Weise am Schutträumen beteiligt hat, ist schwer zu fassen"

Ok, schwer zu erfassen bedeutet dann wahrscheinlich:
Wenn ich schon keine Zahlen, Daten und Fakten hab, dann sag ich lieber gar nichts bzw. behaupte einfach 550.000 Münchner saßen faul auf ihrem Arsch und haben gewartet, um meine Unwissenheit zu verbergen.
Irgendwer wird mir das schon glauben.

 

10.12.13 11:53
2

129861 Postings, 5786 Tage kiiwii...ich weiß nicht, ob Ihr es schon wusstet, aber

Kultur: Wissen verbreitet sich bei Schimpanse und Mensch gleich - SPIEGEL ONLINE
Die Weitergabe von wichtigen Fähigkeiten über Generationen hinweg gilt als entscheidend für den evolutionären Erfolg der Menschheit. Doch auch bei Schimpansen ist dies offenbar weit verbreitet. Beide Gruppen setzen auf das gleiche Muster.
 

10.12.13 11:54
1

3097 Postings, 3443 Tage Bafokann natürlich sein,

dass die Münchner das Stadtarchiv nicht sofort wiederaufgebaut haben.
Öffentliche Gebäude so wie dieses waren halt damals nicht so wichtig.
 

10.12.13 12:02
5

4005 Postings, 3359 Tage BundesrepGeschichte und Deutschland sind schon lustich

Da gibt es dieses Nachkriegsdeutschland, jetzt Bundesrepublik genannt. Zwar noch relativ jung an Jahren hat es dennoch eine bewegte Geschichte. Und diese Geschichte wurde nicht nur aufgeschrieben, die wurde auch ernsthaft vermittelt und gelehrt. Und zwar auch an deutschen Schulen von deutschen Lehrern. Sie ist ja für das Selbstverständnis dieses neuen, anderen Deutschland so verdammt wichtig. Themen wie Wiederaufbau (Trümmerfrauen) oder Wirtschaftswunder waren unter vielen anderen klare Dinge, an denen es nichts zu deuten gab. Das hatte die neue Generation von Deutschen verinnerlicht, das gehörte zur eigenen Identität. Solange zumindest, bis diese Garde kreativer Junghistoriker die Bühne betrat, die, gestützt auf s.g. neue Erkenntnisse und das Guido-Knopp-Format, begann die jüngere deutsche Geschichte neu zu schreiben. Und plötzlich war vieles ganz, ganz anders, gar spiegelverkehrt. Und selbst so einen Vorkriegsdeutschen, wie den ollen Hindenburg hat es erwischt. Ließ er sich doch prima uminterpretieren und vermarkten, denn schließlich gab und gibt die Bundesrepublik dem Namen des alten Staatsmanns noch Raum auf Straßenschildern, Plätzen und öffentlichen Gebäuden.

Ja, gäbe es diese kreativen Junghistoriker und einen Guido Knopp nicht, dann wäre uns wohl verborgen geblieben, dass zweieinhalb Generationen von diesmal als anständig geltende deutsche Historiker, deutsche Journalisten, deutsche Lehrer und noch viele andere Deutsche einfach einen miesen Job gemacht haben. Gut finde ich auch, dass diese neue Geschichtsschreibung bei unserem Junglehrer soviel Anklang findet und er die Arbeit seiner älteren Kollegen so indirekt in den Schmutz ziehen kann. Gehört es doch spätestens seit Ende der 60er Jahre zum guten Ton und zur Geschichte in der Bundesrepublik, seinen Mitbürgern, wenn man so will, auf (pseudo)wissenschaftlich begründete Art und Weise so richtig ordentlich in Arsch und Eier treten zu können.  

10.12.13 12:15
2

3097 Postings, 3443 Tage Bafo#zu 217

darum sind die Typen vom Stadtarchiv wohl auch so emsig dabei wenn es darum geht, die Nachkriegsgeschichte zu verfälschen.
Wer weiß, wo die Nachweise über die vielen Arbeitsleistungen gelandet sind. Vielleicht "verbrannt"?
Klar ärgert man sich, wenn der eigene Arbeitsplatz in der Dringlichkeit ganz unten ansteht.
 

10.12.13 12:33

5640 Postings, 2317 Tage K.Ramel# 138 Den Link sollte "man" sich anschaun


und zu "Gemüte" führen.

Wer dann noch behauptet, daß rechtes Gedankengut sich nicht in der entsprechenden Sprache spiegelt, verschliesst die Augen.  

10.12.13 12:39

50102 Postings, 4973 Tage Radelfan#219: Das wäre doch mal wieder eine typische

Unterstellung, gelle; zumindest i.S. der Ariva-Regeln!

Verfälschende Nachkriegsgeschichte schreibt sich leicht dahin und auch das >verbrannt< in " " spricht für sich.
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Es ist nicht ausgeschlossen, dass mein Text auch eine Spur von Ironie enthält.

10.12.13 12:47
2

3097 Postings, 3443 Tage Bafodann lass es doch löschen du kleiner Spion

endlich kannst du auch mal mitreden wa?
Und wenn es wieder nur armseliges Petzen ist.
"Herr Lehrer, ich weiß was, die ham auf dem Schulhof geraucht"

Kannst mit Happy ne Krabbelgruppe gründen
 

10.12.13 12:48

3097 Postings, 3443 Tage Bafoaso, kannste auch gleich melden

10.12.13 13:11
1

5640 Postings, 2317 Tage K.Ramel# 215 Trümmer gabs noch wesentlich länger


in diesem, unserem Lande....

bis in die 50-er Jahre hinein mancherorts.

Daß der Begriff "Rama Dama" -der in Bayern zu den allgemein verstandenen Sprüchen gehört - auf den ehemaligen Münchner Bürgermeister Wimmer zurückgeht, wußte ich nicht.
Ist aber einleuchtend....

Auch die Barackensiedlungen für Flüchtlinge gabs bis weit in die 50-er Jahre in manchen Städten und das Mißtrauen der angestammt einheimischen Bevölkerung gegenüber den Flüchtlingen aus diesen Barackensiedlungen.

Da wars egal, ob die Altnazis waren oder nicht - Flüchtling zu sein war der Makel.

Im übrigen verweise ich auf das Posting von Kibbuzim ein ganzes Stück zurück in diesem Post....  

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