NEL, der Wasserstoffplayer aus Norwegen

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neuester Beitrag: 17.09.19 12:57
eröffnet am: 01.05.19 10:58 von: na_sowas Anzahl Beiträge: 6852
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01.05.19 10:58
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2912 Postings, 574 Tage na_sowasNEL, der Wasserstoffplayer aus Norwegen

Die Vision:
Generationen mit sauberer Energie für immer zu stärken, ist die Vision von Nel. Unsere Technologie ermöglicht Menschen und Unternehmen die tägliche Nutzung von Wasserstoff, dem am häufigsten vorkommenden Element des Universums.

Das Geschäft:
Nel ist ein globales, engagiertes Wasserstoffunternehmen, das optimale Lösungen für die Herstellung, Speicherung und Verteilung von Wasserstoff aus erneuerbaren Energien liefert. Wir bedienen Industrie-, Energie- und Gasunternehmen mit führender Wasserstofftechnologie. Seit der Gründung im Jahr 1927 hat Nel eine stolze Geschichte in der Entwicklung und kontinuierlichen Verbesserung von Wasserstoffanlagen. Unsere Wasserstofflösungen decken die gesamte Wertschöpfungskette von der Wasserstofferzeugungstechnologie bis zur Herstellung von Wasserstofftankstellen ab und bieten allen Brennstoffzellen-Elektrofahrzeugen die gleiche schnelle Kraftstoffversorgung und Reichweite wie herkömmliche Fahrzeuge.

Warum wir glauben, dass erneuerbarer Wasserstoff in Zukunft die Nummer 1 sein wird:

- Die Welt braucht einen neuen Energieträger, um Öl und Gas zu ersetzen
- Wasserstoff ist das Element mit der höchsten Energiedichte
- Durch Elektrolyse kann Wasserstoff aus Wasser und erneuerbarer Energie erzeugt werden
- Der Zugang zu erneuerbaren Energien ist praktisch unbegrenzt
- Die Stromnetze sind nicht in der Lage, den gesamten zukünftigen Energiebedarf alleine zu decken
- Die Nachfrage nach stabiler Energieversorgung weicht generell von der schwankenden Erzeugung erneuerbarer Energien ab
- Die Einführung erneuerbarer Energien in großem Maßstab ist von Energiespeicherlösungen abhängig.


Auf eine sachliche Diskussion rund um NEL,  Nikola und Wasserstoff, gepaart mit reichlich wertvollen Infos.  
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16.09.19 21:33

40 Postings, 1291 Tage PeterTEin Indiz für Kursmanipulation auf höchsten Niveau

16.09.19 21:43

189 Postings, 364 Tage Kn3cht@peter

ja offensichtlich haben Sie recht.  

16.09.19 21:46
1

2709 Postings, 2275 Tage Wolfsblda wird verkauft

bevor es hier richtig runter geht!

Nix Kursmanipulation - wir sehen uns bei 0,35 ? wieder ;))  

16.09.19 21:59

40 Postings, 1291 Tage PeterTHier

will der Kurs nach oben. Darf aber nicht, warum auch immer ? Aufgrund der News der letzten Tage könnte eine Explosion bevor stehen, wenn das Hindernis wegfällt. Das der Kurs fällt ist meiner Meinung nach eher unwahrscheinlich.  

16.09.19 23:05

54 Postings, 104 Tage RudiK0,75

Wie mit dem Lineal gezogen.
Seltsam.???  

16.09.19 23:22

125 Postings, 90 Tage effortlessAm 20.09 ist wieder .....

Verfallstag. Der momentane Kursverlauf stimmt mich zuversichtlich, nicht allziviel Nerven zu brauchen zum Ende der Woche hin.  

16.09.19 23:25
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120 Postings, 601 Tage Goldman-SaxWolfsbl, was stimmt nicht mit dir?

Woher hast du dein Fachwissen?
Gerade in der jetzigen Zeit wo keiner die Eier hat zu sagen das wir in einer falschen Richtung unterwegs sind, für mich macht es die Sache noch spannender. Zum Thema Kursmanipulation:
Es gibt einige Menschen die Leben im Untergrund und die kontrollieren und werden es weiter kontrollieren. Es sind Alianzen, diese Allianzen (Verbrecher) sind gegründet worden bevor einer von uns geboren war, wie ich schon geschrieben hatte werden bei Positive Zahlen oder Meldungen eines Unternehmens nur bestimmte andere Unternehmen mitgenommen, diese machen auf einmal plus obwohl jemand anderer irgendwo was meldet, die machen alle Kasse mit sowas.

Also entweder wird die Automobilindustrie sich ändern oder wir sehen die Welt nicht mehr so wie Sie heute ist.
In der Ruhe liegt die Kraft hieß es mal und deshalb bleibt alle locker und raucht einen zum runterkommen.

Nicht falsch verstehen, so denk ich halt.

 

17.09.19 05:58
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2912 Postings, 574 Tage na_sowasNorwegen, Windpark Raggovidda

Die effizienteste Windkraftanlage der Welt verdoppelt ihre Kapazität!

Der Windpark Raggovidda in Berlevåg im arktischen Norwegen arbeitet mit luxemburgischen Investoren zusammen und fördert die grüne Erzeugung. Ein Teil davon wird zur Erzeugung von Wasserstoff verwendet.

Die 15 Turbinen auf dem Berg Rákko?earru haben seit ihrem Bau im Jahr 2014 eine Jahresproduktion von fast 200 GWh. Das ist fast doppelt so viel wie ein durchschnittlicher Windpark.

Die offenen Landschaften der Varanger-Halbinsel bieten wenig Widerstand und Winde wehen das ganze Jahr über mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 9,5 Metern pro Sekunde. Kaum ein Windpark der Welt hat die Effizienz von Raggovidda.

Jetzt ist eine große Expansion in der Luft. Eigentümer Varanger Kraft verkauft 49 Prozent des Parks an Cube Infrastructure Managers, eine luxemburgische Investmentgesellschaft, und kündigt eine Verdoppelung der Kapazität an.

Bis Ende 2021 wird der Windpark die jährliche Erzeugung auf über 400 GWh steigern, teilte das Unternehmen mit .

Großes Potenzial
Die Form der Landschaften ist der Hauptgrund für die hohe Effizienz der Anlage. Es gibt keine Vegetation. Und das Gebiet ist die meiste Zeit des Jahres von Schnee bedeckt.

«Nirgendwo sonst sind die Bedingungen für den Ausbau der Windenergie so günstig wie an der Küste der Finnmark», sagte Tore Martinsen, Windkraftentwickler bei Varanger Kraft, dem Barents Observer im Jahr 2018 .

«Wir haben einige informelle Untersuchungen durchgeführt und konnten keine einzige landgestützte Anlage finden, die diese Quelle hervorbringt», unterstrich er.

Die 2010 von Varanger Kraft erteilte Projektentwicklungslizenz umfasst bis zu 200 MW. Mehr als 45 MW konnte das Unternehmen jedoch nicht nutzen. Grund ist das unzureichend ausgebaute Übertragungsnetz in der Region.

Wasserstoffproduktion
Die Erweiterung der Raggovidda erfolgt, da Varanger Kraft eine Testanlage zur Herstellung von Wasserstoff entwickelt.

In der Nähe des Seehafens von Berlevåg begann das Unternehmen in diesem Jahr mit dem Bau einer 400 Quadratmeter großen Anlage, die letztendlich mindestens 120 Tonnen Wasserstoff produzieren soll.

Es ist ein experimentelles Projekt, und die Produktion wird zunächst im industriellen Maßstab bescheiden sein. Gelingt dies jedoch, bedeutet die Wasserstofferzeugung, dass der immer billiger werdende Strom aus Raggovidda nicht unbedingt aus der Finnmark abgeführt, sondern für alternative Zwecke genutzt werden muss.

Es wird der sauberste Wasserstoff der Welt sein, teilte das Unternehmen dem Barents Observer mit.

Varanger Kraft hat seinen Sitz im östlichen Teil der Finnmark. Es produziert Wasser- und Windkraft und verwaltet mehr als 3.000 km Netz.

https://thebarentsobserver.com/en/...es-capacity#.XX_dgWiLb-c.twitter  

17.09.19 06:52

295 Postings, 690 Tage d.droidIntraday ,075 ?

Also irgendwie schaut das schon sehr sehr komisch aus. Hab ich so auch noch nie gesehen. Die Frage ist wie genau soetwas denn zustande kommt. Vielleicht hat ja einer eine Idee?
Für mich sieht es so aus als ob jemand sehr stark verkaufen möchte, das aber eben in kleinen Stücken macht um den Kurs nicht abstürzen zu lassen. Ich würde es jedenfalls genau so machen. Auf der anderen Seite wenn ich doch im großen Stil verkaufen will, warum akzeptiere ich keine höheren Verkaufspreis in dem ich alles für 0,75 ? anbiete was ich habe, obwohl offensichtlich der Kurs höher "wollte". Oder es ist eben genau andersrum ?????? Fragen über Fragen  

17.09.19 07:17
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1083 Postings, 830 Tage franzelsepsind unsere shorties

linke-hand-rechte-hand-spielchen ... wenn sie fertig mit covern sind, wird der deckel abgenommen. dagegen gibt es ein ganz einfaches mittel, nicht verkaufen und setzen einer verkaufsorder mit hohem limitpreis, halten sich alle dran, steigt der kurs;-) grins  

17.09.19 07:42

24 Postings, 288 Tage JBG6000Deckel bei 0,75 eur

Naja, ich würde einfach mal vermuten, da verkauft einer oder mehrere sehr viele Aktien mit einem unteren Limit von 0,75 EUR. Manchmal verkaufen andere für etwas weniger, daher die Ausreißer nach unten. Aber nach oben ist es gedeckelt. Jeder, der kaufen möchte, muß nicht mehr als diese 0,75 zahlen, da es anscheinend ein sehr großes Angebot mit diesem Limit gibt. Das gute daran ist, daß offensichtlich niemand für wesentlich weniger verkaufen will.  

17.09.19 08:00
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3367 Postings, 740 Tage Air99läuft

Hyundais #hydrogen- Chef geht davon aus, dass sich das Umsatzwachstum fortsetzen wird: ?Infolgedessen hat Hyundai in die Steigerung der Produktionskapazität von Brennstoffzellenfahrzeugen auf 40.000 pro Jahr investiert, was den aktuellen Prognosen von Toyota entspricht. "

https://www.autocar.co.uk/car-news/new-cars/...s-growth-will-continue  

17.09.19 09:02

3367 Postings, 740 Tage Air99Deutschland gerade entdeckt hat

?Japan zeigt seit Jahren, was Deutschland gerade entdeckt hat. Mit staatlicher Unterstützung will der Staat Wasserstoff als Klimaschutzfaktor zum Durchbruch verhelfen. ?

https://twitter.com/handelsblatt/status/1173836523650895872  

17.09.19 09:29
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753 Postings, 592 Tage sailor53Brennstoffzellen für die Logistik in Deutschland

Interessant, welche Firmen sich im Logistikbereich zusammengetan haben.

http://www.cleanintralogistics.net/  

17.09.19 09:48

333 Postings, 3176 Tage marathon400Shortposition gesunken

Am 09.09.2019 waren es 3,7%
Am 13.09.2019 sind es
3,2%
Da bekommt mancher von dem durchgehenden Rück im H2 Markt bzgl. des politischen Signals kalte Füße.
Auch wenn NEL aktuel eher seitwärts verläuft wird das Unternehmen durch die kommenden Maßnahmen gestärkt. Sind auf Kurs.  

17.09.19 10:11

122 Postings, 29 Tage Vania1973mehr

Quälerei geht nicht . Jeden Tag  1,5 cent hoch und runter . Keiner mehr da am MArkt  

17.09.19 11:06

6 Postings, 18 Tage StockWatchNowZüge & NEL

"Nel habe im "Aktionär"-Interview dem Zughersteller Alstom Unterstützung beim Roll-Out der Wasserstoffzüge zugesagt. Mittlerweile seien die ersten mit Brennstoffzellen betriebenen Züge ein Jahr in Niedersachsen unterwegs gewesen - mit Erfolg und positiver Resonanz. Demnach hätten sich bis dato 35 Nationen über die emissionsfrei fahrenden Züge informiert. Das habe Jens Sprotte vom Hersteller Alstom der "Nordsee-Zeitung" gesagt." https://www.deraktionaer.de/artikel/...e-vor-kaufsignal-20191210.html

https://www.wikifolio.com/de/de/w/wffc100000  

17.09.19 11:09
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1006 Postings, 3659 Tage Kurvenkratzer45jau so ist das

neue Impulse müssen jetzt aus der Politik kommen. Und zwar nicht nur wieder Gelaber wie "...unser Ziel ist bis 20XX..." sondern " wir werden jetzt folgenden Infrastrukturausbau vornehmen....."alles andere war gestern.  

17.09.19 12:20

125 Postings, 90 Tage effortless@all und Kurvenkratzer: Politiker auf Twitter

Die Herren Altmaier und Scholz sowie Frau Schulze machen kräftig einen auf Volksnaehe, Klima-Engagement und Selbstinszenierung. Ueber Phrasen kommen Sie selten hinaus. Fragt sie doch, wie sie sich K-O-N-K-R-E-T die Umsetzung Ihrer Propaganda-Sprueche vorstellen.  

17.09.19 12:24

125 Postings, 90 Tage effortless?Ich bin zuversichtlich...? muss reichen.

"Klimaschutz muss verbindlich, verlässlich und sozial gerecht sein." BMin @SvenjaSchulze68 gibt sich im @ZDF zuversichtlich, dass am Freitag ein Paket mit wirksamen Maßnahmen für mehr #Klimaschutz beschlossen wird:

https://www.zdf.de/nachrichten/zdf-mittagsmagazin/...chtlich-102.html  

17.09.19 12:25

54 Postings, 104 Tage RudiKPolitisieren

Bringt nichts.
Die Auftragslage von Nel entscheidet den Kurs und die ist gut und wird noch besser.
Also abwarten und genießen.
Schönen Tag an Alle.  

17.09.19 12:29

293 Postings, 552 Tage Blechtrommel77Short Positionen

Der US-Hedgefonds Citadel Advisors mit Sitz in Chicago hat gemäß Daten des Wirtschaftsdienstes Bloomberg gerade eine Short-Position bei dem norwegischen Was...

 

17.09.19 12:34
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2912 Postings, 574 Tage na_sowasDie Zukunft des H2 Autos....über Bosch u. Nikola

Vor ungefähr einem Jahrzehnt schien es, als könnten Wasserstoffautos die langfristige, saubere Alternative zu den von uns gesuchten fossilen Brennstoffen sein. Die Batterien schienen der Aufgabe nicht gewachsen zu sein, die Infrastruktur konnte durch den Umbau von Tankstellen ausgebaut werden, und wir sollten nie leer werden. Aber nach Jahren massiven Wachstums im Bereich der Elektrofahrzeuge sind Wasserstoffautos immer noch selten, teuer und nur in begrenzten Gebieten erhältlich.

Aus diesem Grund ist es überraschend zu hören, dass Bosch, der weltweit größte Automobilzulieferer, kürzlich in den Wasserstoff-Lkw-Hersteller Nikola investiert und mit der Arbeit an Wasserstoffkomponenten begonnen hat, obwohl er sich in den letzten 15 Jahren nicht auf dem Wasserstoff-Fahrzeugmarkt engagiert hatte. Während sich das Unternehmen vor über einem Jahrzehnt mit der Branche befasste, gab Jürgen Gerhardt an, dass es ursprünglich keinen Business Case gab.

Jetzt, so Gerhardt, der bei Bosch als Senior Vice President für Brennstoffzellenmobilitätslösungen tätig ist, arbeitet das Unternehmen zügig an der Entwicklung von Steuerungssystemen für Wasserstoffantriebe. Ähnliche Steuerungssysteme für Verbrennungsmotoren und Elektroantriebe sind ein großer Teil des Geschäfts von Bosch, und Gerhardt sagte, Bosch habe erkannt, dass dies ein Teil des Brennstoffzellenantriebs sein muss.

Während die Wasserstofftechnologie bei vielen Menschen, die sich für eine nachhaltige Zukunft des Automobils einsetzen, in Ungnade gefallen ist, engagiert sich eines der wichtigsten Unternehmen der Autolandschaft auf dem Markt.

Zwei wichtige Dinge haben sich geändert, seit Bosch sich ursprünglich mit Wasserstoff befasst hat, der diese Investition ermöglicht hat, sagte Gerhardt gegenüber Jalopnik. Erstens benötigten frühe Wasserstoffautos massive Tanks und Systeme, die den größten Teil ihrer Kofferräume und Motorschächte einnahmen. Das machte sie weit weniger praktisch als ICE-Autos oder Elektrofahrzeuge.

Zweitens hatten frühe Wasserstoffautos schwache und teure Batterien. Dadurch wurde die Brennstoffzelle stärker belastet, die schnell Energie erzeugen musste, um die Unfähigkeit der Batterie zu kompensieren, genügend Energie für eine schnelle Beschleunigung bereitzustellen.

Jetzt helfen billigere Batterien und kompaktere Antriebe und Speichertanks dabei, ein Geschäftsmodell für Wasserstoffautos zu entwickeln. Oder wahrscheinlicher Wasserstoff-Lastwagen.

Sehen Sie, ein Grund, warum Wasserstoff die Erwartungen nicht erfüllt, ist, dass er ursprünglich als ein Weg konzipiert wurde, alle unsere Probleme zu lösen, ohne unsere Fahrgewohnheiten zu ändern oder mehr zu kosten. Mit der Zeit konnten nur geringe Infrastrukturinvestitionen und teure Fahrzeuge nicht mit den immer günstigeren Elektrofahrzeugen mithalten, die jetzt Hunderte von Kilometern bewältigen können. Für die meisten Anwendungsfälle und die meisten Menschen wird ein Elektrofahrzeug immer noch billiger sein.

Bosch setzt also nicht darauf, dass Wasserstoff der einzige Kraftstoff der Zukunft wird. Stattdessen wird prognostiziert, dass 20 Prozent der Nicht-ICE-Pkw und -LKW letztendlich Brennstoffzellenfahrzeuge sein werden.

Nikola ist ein perfektes Beispiel für einen Anwendungsfall, der sich ideal für Wasserstofffahrzeuge eignet. Selbst wenn Sie die Reichweite und die Ladegeschwindigkeit der derzeitigen elektrischen Antriebe drastisch erhöhen könnten, birgt der Fernverkehr zwei große Hindernisse für die Elektrifizierung.

Erstens sind Batterien schwer. Während eine hohe Effizienz dies bei Personenkraftwagen ausgleichen kann, haben Lastkraftwagen ein größeres Problem. Nutzfahrzeuge sind auf den meisten Autobahnen auf ein zulässiges Gesamtgewicht von 80.000 Pfund beschränkt. Das bedeutet, dass, wenn Ihr elektrischer Antriebsstrang 5.000 Pfund mehr wiegt als ein herkömmlicher Antriebsstrang, Ihre maximale Frachtmenge (und damit Ihr Umsatz) eine niedrigere Obergrenze hat.

Außerdem fahren Langstrecken-Lkw viel. Der Hinweis ist im Namen. Wenn Sie Hunderttausende von Kilometern pro Jahr zurücklegen, werden Sie auch bei hoher Reichweite jedes Jahr eine Menge schneller Ladevorgänge durchführen. Durch schnelles Laden werden die Akkus geschädigt, was bedeutet, dass die Lebensdauer Ihres riesigen Akkus nicht so lang ist, wie es für Ihr Unternehmen erforderlich ist.

Und weil Routen geplant und optimiert werden können, können Unternehmen Wasserstoff-Lkw auf Strecken mit Tankinfrastruktur einsetzen, während sie auf eine hohe Verfügbarkeit warten.

Aus den gleichen Gründen könnten sich Pkw-Fahrer mit einem hohen Kilometerstand künftig für Wasserstoff entscheiden. Während die derzeit im Handel erhältlichen Brennstoffzellenfahrzeuge - von Gerhardt als Wasserstofffahrzeuge der ersten Generation bezeichnet - teurer sind als ein Elektrofahrzeug, sollten sie etwa in der dritten Generation die Kostenparität erreichen. Wie lange es dauert, bis ein System der dritten Generation erreicht ist, hängt davon ab, wie viel Infrastruktur Nikola und andere Unternehmen aufbauen können. Billigerer Kraftstoff ist eine Notwendigkeit.

Der derzeitige Preis an Wasserstofftankstellen liegt in der Regel bei etwa 14 USD pro Kilogramm, was laut der kalifornischen Brennstoffzellenpartnerschaft einer Zahlung von 5,60 USD pro Gallone Benzin entspricht. Langfristig, so Gerhardt, könne mit billigem Strom und Einsparungen in der Größenordnung Wasserstoff mit 3-4 US-Dollar pro Kilogramm gewinnbringend erzeugt und bereitgestellt werden.

Wenn das zutrifft, wäre das, als würde man Benzin für 1,60 USD pro Gallone bekommen. Und da es überall produziert werden kann, sollten die Wasserstoffpreise nicht so stark schwanken wie die Benzinpreise.

Allerdings gibt es immer noch große Hindernisse. Wasserstoff benötigt viel Energie zur Herstellung und wird niemals billiger sein, als Autos direkt mit dieser Energie zu versorgen. Derzeit wird der größte Teil des Wasserstoffs durch Dampfreformierung von Erdgas erzeugt, das nur einen Wirkungsgrad von 65 bis 75 Prozent aufweisen.

Es ist zwar nicht so effizient wie direkte elektrische Antriebe, aber es ist eine saubere und dichte Art, Energie zu speichern. Vor allem in Ländern wie Deutschland, das derzeit mehr Strom hat, als es braucht, und nirgendwo anders zu sagen, gibt es Gründe, Wasserstoff mit erneuerbaren Energien zu produzieren, wenn zusätzliche Kapazitäten im Netz vorhanden sind.

Am wichtigsten ist jedoch, dass jemand in die Kugel beißt und mit dem Bau weiterer Stationen beginnt, wenn die Technologie jemals erfolgreich sein wird. Der Bau weiterer Stationen ist nicht sinnvoll, wenn niemand über Wasserstoffautos verfügt, aber niemand möchte ein Wasserstoffauto kaufen, wenn es keine Tankstellen gibt, an denen er aufgefüllt werden kann.

Dies ist ein Paradoxon, das es für beide Seiten schwierig macht, Investitionen finanziell zu rechtfertigen. Die Elektrofahrzeuge kamen anfangs darüber hinweg, weil Early Adopters ihre Autos zu Hause aufladen konnten. Jetzt, da mehr unterwegs ist, können Unternehmen Investitionen in eine öffentlichere Ladeinfrastruktur rechtfertigen. Wasserstoff kann man jedoch nicht an einer Steckdose bekommen. Letztendlich brauchen Sie ein Unternehmen, das bereit ist, viel Geld zu verlieren, um ein funktionierendes Tankstellennetz aufzubauen.

Nikola könnte diese Firma sein, was ein großer Grund ist, warum Bosch sich auf sie einlässt. Das Ziel ist, dass Nikola mit viel Startgeld und technischem Know-how von Bosch für die Wasserstoffinfrastruktur das tun kann, was Tesla für die EV-Infrastruktur getan hat. Und wenn das Ziel ist, wie Tesla zu sein, haben sie den Namen dafür.


https://jalopnik.com/the-future-of-hydrogen-cars-1838119178

https://twitter.com/nelhydrogen/status/1173859531903971328?s=19  

17.09.19 12:57

2912 Postings, 574 Tage na_sowasKlimawandel die Fakten

Das alles lässt die Nachfrage nach NEL Produkte steigen..... zwangsläufig!

Heute Abend im ZDF oder hier in der Mediathek

https://www.zdf.de/dokumentation/zdfzeit/...mit-harald-lesch-100.html  

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