Steinhoff International Holdings N.V.

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neuester Beitrag: 19.09.19 08:55
eröffnet am: 09.01.18 15:22 von: wetterfrosch. Anzahl Beiträge: 207879
neuester Beitrag: 19.09.19 08:55 von: Mühlstein Leser gesamt: 23758296
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02.12.15 10:11
223

Clubmitglied, 26763 Postings, 5313 Tage BackhandSmashSteinhoff International Holdings N.V.

Rechtsform Naamloze vennootschap
ISIN NL0011375019
Gründung 1. Juli 1964[1]
Sitz Amsterdam, Niederlande
Leitung Markus Jooste[2]
Mitarbeiter 91.000 (2014/15)[3]
Umsatz 134,868 Mrd. Rand (2014/15)[3]
Branche Einzelhandel/Möbelindustrie
Website steinhoffinternational.com

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Steinhoff_International_Holdings

Möbelhersteller und Möbelhändler bei uns gelistet,...

hm mal sehen was das wieder ist, kennt das jemand ?  
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207853 Postings ausgeblendet.

18.09.19 21:48
1

1174 Postings, 632 Tage Ruhig BlutKlagen

Zum Thema Klagen hier meine Gedanken:  1. TILP das dauert mehrere Jahre bevor überhaupt ein Cent fließt. 2. Wiese, Angriff ist die beste Verteidigung. 3. VEB hier wird es zeitnah zur Einigung kommen. Warum die VEB vertritt nicht nur die Altaktionäre sondern auch die Neuaktionäre. Wäre ja ziemlich dämlich für die Altaktionäre was raus zu holen und die Neuaktionäre wurden in die Röhre gucken.  4. Seifert, für mich das größte anzunehmende Arschloch. Hier geht meiner Meinung nach die größte Gefahr aus. Der Vogel könnte noch sehr teuer werden.  GIGA LONG  

18.09.19 22:26
2

530 Postings, 1774 Tage the_aa@Tradernumberone

ich hatte vor einigen Wochen mal einen Link (Clearstream Homepage: https://www.clearstream.com/resource/blob/1317374/...ook-de-data.pdf) reingestellt, der genau erläutert, was Verwahrart "Wertpapierrechung" eigentlich bedeutet. (Evtl. sollte parallel das DepotG gelesen werden)

Kurz Zusammengefasst.
- alle über Xetra abgewickelte Transaktionen sind im Prinzip "Änderungen der Schuldrechtlichen Ansprüche gegenüber Clearstream"
- Clearstream verwaltet diese Ansprüche in der Lagerstelle Clearstream ZA

Mich hat auch interessiert, ob die heutige Studie (Shareholders_Super_Report_STEINHOFF.pdf) auch Informationen hinter der Schranke "Clearstream" beinhaltet. Und nein, sie kann die Daten dahinter nicht analysieren - ist also im Großen und Ganzen wertlos. Hinter Clearstream können zig Kleinanleger stecken oder auch Investoren, die über Xetra handlen wollen.

Noch ein Hinweis: Die Studie beinhaltet viele Aussagen, wie "Von denen wir wissen, dass sie Steinhoff kauften/verkauften kauften/verkauften auch die Aktie XYZ", also belanglos.  

18.09.19 22:36
1

2596 Postings, 309 Tage Dirty Jack@ the_aa

Zitat aus #207856
"Clearstream verwaltet diese Ansprüche in der Lagerstelle Clearstream ZA":
Bitte gib mir mal die Website oder eine andere Zugriffsmöglichkeit zu Informationen bzgl.
"Lagerstelle Clearstream ZA"
Ist mir bisher nicht bekannt, würde mich aber sehr interessieren.  

19.09.19 00:53
4

304 Postings, 2215 Tage Didi62wird wohl schwerer als Gedacht

die Hoffnung ist ja echt noch hoch ..... ts.....ts.......ts  

19.09.19 06:56

1178 Postings, 4270 Tage TradernumberoneVersteckte Großaktionäre:

Also wenn sich wirklich größere Aktionäre versteckt halten sollten (ich mache es an der auffällig geringen HV-Quote im Vergleich zum Vorjahr fest), dann fragt man sich natürlich nach dem Warum?

Warum?
Mit fällt nur ein, dass man weiter günstig zukaufen möchte. Nur, der Preis ist schon extrem günstig und es gibt eine entsprechend große Anzahl (davon hier ganz viele) von Aktionären, die aktuell keine Stücke zu diesem niedrigen Preis hergeben würden. Wäre also das Motiv, dass Unbekannte weitere Stücke einsammeln möchten, dann sollten sie nunmehr ihre Preisgrenze sukzessive erhöhen. Anderenfalls bekämen sie ja kaum noch Stücke und bei dieser Spekulation gibt es natürlich auch Zeitdruck, denn der Aufkäufer ginge ja auch davon aus, dass der Kurs nach Erledigung von Step 2 signifikant steigen wird.



 

19.09.19 07:06
1

2049 Postings, 1548 Tage XaropeSH: geringe

Geringe HV qoute sagt mir eher das zu viele kleinanleger drin sind  

19.09.19 07:08
32

190 Postings, 183 Tage stksat|229185074TILP - zum Thema Klagen

Unser Forist Klaas Klever hatte ja bereits einmal TILP angeschrieben, um sich genau über die Rechtskosten einer Klage zu informieren. Auch ich habe letzte Woche TILP angeschrieben und mich mal grundsätzlich über die Klagen informiert. Neben Fragen zu den Rechtskosten habe ich jedoch auch gefragt wieviel ich prozentuell von der Schadensumme erhalten würde, wenn ich vor Dezember 2017 gekauft habe bzw. in wie weit Steinhoff das jemals bezahlen soll. Zudem habe ich gefragt, wie lange ich grundsätzlich auf Schadenersatz (sei es durch ein Urteil, oder einen Vergleich) warten müsste.

Die Antwort war erstaunlich ehrlich und direkt:

"(...) Den Großteil können bzw. müssen Sie abschreiben. 30% halte ich nach derzeitigem Stand - und auch je nachdem, wann exakt die Aktien erworben wurden - für das absolute Maximum. Selbst dies ist für Steinhoff allein zu viel. Wir arbeiten insoweit an einer Lösung, welche auch Dritte als Geldgeber beinhaltet und möglichst Steinhoff und diesen weiteren Parteien im Gegenzug "global peace" verschafft.
(...)"
Anlegerverfahren können in der Tat sehr lange dauern. Hier bestehen aber sehr gute Aussichten darauf, dass wir innerhalb eines Jahres zu einer Lösung gelangen."

Das Fazit:

1) Die Vergleichsverhandlungen sind schon längst im Gange.
2) TILP geht von einem Vergleich mit einem absolutem Maximum von 30% der Schadenssumme aus - eher weniger.
3) Der Vergleichssumme soll durch mehrere Parteien - und nicht nur Steinhoff - getragen werden (Deloitte, Commerzbank,...?).
4) Es dürfte Verhandlungen mit allen Parteien geben, um eine Art "Vergleich für alle" zu erwirken - Stichwort "Global Peace".
5) TILP rechnet mit einem Vergleich innerhalb eines Jahres.

 

19.09.19 07:24
3

11265 Postings, 2531 Tage H731400@stksat 30% wuden noch nie gezahlt

weltweit, nicht einmal in der USA ! Aber klar was sollen die Anwälte Ihren Mandanten auch schönes erzählen :-))  

19.09.19 07:31
4

561 Postings, 171 Tage RDA84stksat

danke für diese Informationen. Das ist in meinen Augen Gold wert!

Wie gesagt, sollten sich hier Lösungen abzeichnen, dann geht das Ding dermaßen durch die Decke.
Wenn selbst TILP so offen kommuniziert und sagt, dass es kaum Chancen auf alles gibt, nur maximal 30 %, dann ist doch schon nahezu alles in "trockenen Tüchern".

Ich sage bewusst, nahezu. Das Ding ist noch nicht sattelfest, aber wir kommen langsam aus dem Schritt in den Trab.  

19.09.19 07:31

11265 Postings, 2531 Tage H731400TILP

das große Problem ist das Dritte unendlich Zeit haben um sich an den Klagen zu beteiligen,  SH allerdings nicht mit der 10% Uhr !!!!  

19.09.19 07:38
4

1178 Postings, 4270 Tage TradernumberoneIch denke nicht,

dass es 30% werden - VEB wird den Maßstab setzen und dann sind es vll 10% bis 15% vom ursprünglich geforderten Schadenbetrag und dann davon vll auch nur die Hälfte, die direkt auf SH entfällt. Der Rest ist zu leisten von den anderen involvierte Dritten wie Coba & Deloitte und die Verursacher samt D&O-Versicherung.

Damit könnte der von den Gläubigern freigegebene Betrag zur Regulierung vll schon reichen und SH käme um eine größere Verwässerung herum. Das wären doch gute Nachrichten.

Wenn schon Tilp davon ausgeht, dass es ein globales Settlement innerhalb eines Jahres gibt, dann sollten wir uns jetzt die restlichen Monate bis zum Settlement auch noch Zeit geben.

Im Abschluss 19/20 sollten damit die Aktionärsklagen buchhalterisch abgearbeitet worden sein.
 

19.09.19 07:40
"unendlich Zeit"? Genau, bis nichts mehr zum Verteilen da ist...  

19.09.19 07:41

53 Postings, 882 Tage no.brainZaghafte positive Nachrichten

19.09.19 07:43

11265 Postings, 2531 Tage H731400@Drohnröschen

darfst gerne denken das die Coba und /oder Deloitte einfach mal so Geld überweisen ! :-))

das geht in Großkonzernen ruck zuck :-)) gerdae bei so einfachen Themen :-))  

19.09.19 07:45
4

132 Postings, 236 Tage steenbokstksat229185

Das sind aus meiner bescheidenen Sicht die besten Infos zum Thema Klagen die wir bisher erhalten haben. Inhaltlich und auch perspektivisch.

Danke!  

19.09.19 07:46
11
Kannst Du lesen?
Es ist ein global Settlement in Vorbereitung, welches natürlich im Vorwege von den Hauptklageparteien abzunicken sein wird, und das ist das dann. Wer das nicht annehmen möchte, muss halt weiterklagen. Nur diese Einzelschicksale interessieren niemanden.

Unendlich Zeit haben die großen Kläger keinesfalls. Je länger sie warten, desto unattraktiver wird das Angebot. Ich denke schon, dass SH verhandlungstaktisch im Schlepptau der weltbesten Sanierungsberater gut aufgestellt ist.  

19.09.19 08:08
2

11265 Postings, 2531 Tage H731400@Tradernumber mein Lieber

darf man seine  Meinung dazu nicht mehr äußern ? Ich glaube halt das dauert noch eine ganze Weile.....und wird sehr "kompliziert und schwierig" wenn soviele Parteien an einem Tisch sitzen !  

19.09.19 08:24
3

2263 Postings, 5320 Tage manhamOb Schadensersatz und in welcher Höhe

Bleibt weiterhin unklar.
Wenn TILP jedoch seinen Klienten offen kommuniziert, dass bis zu 30% drin sein könnten,
Relativiert sich die wahrscheinliche Gesamtsumme der bisher 12,x mrd. Klagesumme doch erheblich.
Weiterhin ist unklar, ob die Vielzahl der ?Kleinanleger? mit vielleicht bis zu 10.000? investierter Summe dann überhaupt noch klagt. Bei der zu erwartenden Quote und dem
Aufwand für Zeit und Anwaltskosten fragt sich da jeder, ob der Aufwand überhaupt lohnend wäre, einige haben uU die Schnauze so voll, dass das Thema abgeschlossen ist.
In Gesamtheit meine ich, die Klagewelle wird Steinhoff zwar auch finanziell belasten, den Fortbestand jedoch nicht gefährden.
Wir können beruhigt in die Zukunft schauen. Es kostet dann halt mehr Zeit, bis die Ernte in der Scheune ist.  

19.09.19 08:41

7709 Postings, 899 Tage SzeneAlternativHoffnung haben anscheinend ja doch noch

19.09.19 08:43
1

105 Postings, 112 Tage CoppiTILP-Antwort

liegt klar unter 30% als Erwartung bei dieser Formulierung ggü. potentiellem Mandat. Die sichern sich damit selbst ab und machen dabei noch den Spagat, um Mandanten zu werben. Wenn es das ist, laufen die Umschuldingsverhandlungen, Schritt 3, längst parallel zu Schritt 2 und das wird dann am Ende doch ein big bang. Schönen Tag allen Forista...  

19.09.19 08:45
1

17076 Postings, 4206 Tage TrashSelbst

30 % scheinen mir doch sehr ambitioniert. Es gibt wenig vergleichbare Fälle aber, zwischen 10 -20 % sollte eine reale Grösse sein, die sich dann auf die Parteien verteilt. Aber wie oben schon steht, Anwälte müssen ja mit irgendwas werben.

Hatte damals übrigens auch bei TILP mich als Interessant ausgegeben, um mal die Chancen dort abschätzen zu können. Ich kam mir doch eher zurückgelassen vor, sehr schwammig informiert über die Chancen und den Ausgang.  Im wesentlich blieb hängen, dass ein Vergleich das Mittel der Wahl sein wird. Verständlich, von langwierigen Klagen hat keiner was.  
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100 % food speculation free - Don`t let your money kill people ! Respect Africa !

19.09.19 08:47
1

2263 Postings, 5320 Tage manhamSzene

Gehe einfach davon aus.
Hoffnung haben mit Sicherheit alle diejenigen, die investiert sind. Auch wenn einige tief gefrustet sind.
Wer keine Hoffnung hat bzw hatte, hat bereits verkauft.
Vll haben einige wenige das Bedürfnis, Schmerzen ertragen zu wollen, die sollten dann aber ärztliche Hilfe suchen, anstatt weiterhin investiert zu bleiben.  

19.09.19 08:49
2

24 Postings, 55 Tage TomVestor@ stksat229185 Global Peace

Danke für deine Mühen! Was ich verdammt interessant finde, dass TILP bereits den Ausdruck "global peace" verwendet. Das heiß, die ganzen Verhandlungen sind voll im Gange. Denn der "global peace" Ausdruck kommt meines Wissens von der SSIL Foundation.

Wirklich interessant, was man hier so erfährt und was sich durch einfache Kontaktaufnahme mit TILP verküpfen lässt.

SSIL kurz erklärt: Stichting Steinhoff Investor Losses
prinzipiell geht es auch um den Schaden der Aktionäre. Allerdings in Einbeziehung 3. Parteien...
Falls es jemanden interessiert:
https://saxenawhite.com/pdfs/Steinhoff-FAQs.pdf  

19.09.19 08:53
1

794 Postings, 2290 Tage 24danEintrag von stksat229185 nicht vergessen!

Damit es für die Nicht Stillen Lesern nicht in Vergessenheit gerät:
hier nochmal das Zitat von stksat|229185 (vielen Dank für Deine Mühe):

Unser Forist Klaas Klever hatte ja bereits einmal TILP angeschrieben, um sich genau über die Rechtskosten einer Klage zu informieren. Auch ich habe letzte Woche TILP angeschrieben und mich mal grundsätzlich über die Klagen informiert. Neben Fragen zu den Rechtskosten habe ich jedoch auch gefragt wieviel ich prozentuell von der Schadensumme erhalten würde, wenn ich vor Dezember 2017 gekauft habe bzw. in wie weit Steinhoff das jemals bezahlen soll. Zudem habe ich gefragt, wie lange ich grundsätzlich auf Schadenersatz (sei es durch ein Urteil, oder einen Vergleich) warten müsste.

Die Antwort war erstaunlich ehrlich und direkt:

"(...) Den Großteil können bzw. müssen Sie abschreiben. 30% halte ich nach derzeitigem Stand - und auch je nachdem, wann exakt die Aktien erworben wurden - für das absolute Maximum. Selbst dies ist für Steinhoff allein zu viel. Wir arbeiten insoweit an einer Lösung, welche auch Dritte als Geldgeber beinhaltet und möglichst Steinhoff und diesen weiteren Parteien im Gegenzug "global peace" verschafft.
(...)" Anlegerverfahren können in der Tat sehr lange dauern. Hier bestehen aber sehr gute Aussichten darauf, dass wir innerhalb eines Jahres zu einer Lösung gelangen."

Das Fazit:

1) Die Vergleichsverhandlungen sind schon längst im Gange.
2) TILP geht von einem Vergleich mit einem absolutem Maximum von 30% der Schadenssumme aus - eher weniger.
3) Der Vergleichssumme soll durch mehrere Parteien - und nicht nur Steinhoff - getragen werden (Deloitte, Commerzbank,...?).
4) Es dürfte Verhandlungen mit allen Parteien geben, um eine Art "Vergleich für alle" zu erwirken - Stichwort "Global Peace".
5) TILP rechnet mit einem Vergleich innerhalb eines Jahres.  

19.09.19 08:55

194 Postings, 120 Tage MühlsteinMit Hoffnung hat das doch wenig

zu tun. Es ist doch klar, dass es weitergehen soll. Dadurch ist doch auch klar, das der Kurs nicht für immer fallen kann. Dadurch ist doch auch klar, das ich dadurch mit höherer Wahscheinlichkeit reich statt arm werde. Nur das man die Geschwindigkeit nicht selber steuern kann ist durchaus etwas bedauerlich. Allerdings sehe ich niemanden in dem ganzen Verbund der verschiedenen Pateien, der einen Vorteil hätte unnötig auf Zeit zu spielen. Von daher dauert es halt so lange wie es braucht, aber eben auch nicht länger.  

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