Bayer AG

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neuester Beitrag: 06.04.20 17:00
eröffnet am: 17.10.08 12:35 von: toni.maccaro. Anzahl Beiträge: 4493
neuester Beitrag: 06.04.20 17:00 von: Henri72 Leser gesamt: 981390
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24.01.20 10:27

449 Postings, 2754 Tage BusinessPlayaNicht zuviel reindenken

Ich empfehle hier nicht zuviel reinzudenken und das Gesamtbild im Auge zu haben. Hier sind kurz- bis mittelfristig sehr leicht verdiente 20%-30% drin.

Vgl. VW Abgasskandal und die Kursentwicklung von VW. Monsanto ist nach wie vor mit dem Headquarter in den USA angesiedelt und es arbeiten dort primär US Amerikaner. Die USA wird ein Teufel tun diese Arbeitsplätze grundlegend zu gefährden. Darüber hinaus produziert Monsanto zich Alternativen zu Glyphosat mit ähnlicher Wirkung. Daher wird es hier zu einem moderaten Vergleich kommen = schnelle Kurssteigerung. Einer der besten sicheren DAX Werte mit riesem UP Potenzial.  

24.01.20 10:52
1

596 Postings, 1693 Tage Henri72@Unverbesserlich - ganz bei Dir

Mir würde diese Einigung auch nicht gefallen. Zumal nicht einmal geklärt ist, wie man künftige Klagen verhindern will. Auch nicht wie man mit Roundup umgehen kann. Reicht ein Aufdruck, wie "möglich krebseregend" oder muss dies härter gekennzeichnet werden oder muss das Mittel ganz vom Markt verschwinden.
Zudem, wenn es nur Glyphospaht geht, wieso muss Bayer diesen Prozess allein führen, wenn x andere Firmen diesen Stoff auch produzieren. Dann doch besser die Prozesse bis zum Ende führen, auch wenn es Unsicherheit bedeutet, aber die Chancen diese zu gewinnen stehen gut, sonst wäre auch keine Einigung in Sicht.
Nur damit der Baumann entlastet wird? Nö, der sollte wieder eine Klatsche erhalten. Der Mann ist der schlicht Falsche.  

24.01.20 12:46
1

553 Postings, 846 Tage Pogrozein Spielfilm als Quellenangabe

im Ernst?  

24.01.20 12:50

717 Postings, 700 Tage sagittarius aja genau

Ist doch auf wahren Tatsachen beruhend wo ist das Problem? :)  

24.01.20 22:06

596 Postings, 1693 Tage Henri72Aufschiebung des Prozesses

Roundup-Prozess gegen Bayer in USA verschoben
"24.01.2020, 21:16
Von Laura Kusisto and Ruth Bender
ST. LOUIS (Dow Jones)--Wegen der laufenden Gespräche über einen Vergleich im Streit um das möglicherweise krebserregende Herbizid Roundup ist am Freitag ein Gerichtsverfahren gegen die Bayer AG in letzter Minute auf unbestimmte Zeit verschoben worden.
Ein Sprecher von Bayer bestätigte dies. Damit sollten die verhandelnden Parteien die Möglichkeit erhalten, ihre Gespräche "in gutem Glauben" fortzusetzen, ohne durch Gerichtsverhandlungen abgelenkt zu werden.
In den vergangenen anderthalb Jahren hat Bayer drei Roundup-Prozesse verloren hat und wurde zu Zahlungen von insgesmt 190,5 Millionen Dollar verurteilt. Ein viertes negatives Urteil hätte den mehr als 42.000 Klägern zusätzliche Argumente in den Vergleichsverhandlungen gegeben, die schon seit Monaten andauern.
Analysten schätzen, dass sich die zu erwartende Vergleichssumme zwischen 8 und 12 Milliarden Dollar bewegen wird. Der Bayer-Sprecher sagte, dass bei den Verhandlungen unter der Leitung des gerichtlich bestellten Mediators Kein Feinberg bislang noch kein umfassendes Ergebnis erzielt worden sei. Es sei keineswegs sicher, dass es zu einer Einigung komme. Auch gebe es keinen vorgegebenen Zeitrahmen."
Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/cln  

25.01.20 07:50

269 Postings, 2196 Tage JuergeneinsKommt der Vergleich 2020 ...

im einstelligen Mrd. Bereich , laut Insider - Gerüchte ja,  dann wäre es wie eine Erlösung für die Aktie.

Man kann nur hoffen das die Einigung bald kommt.
 cool

 

25.01.20 10:03

4244 Postings, 4981 Tage brokersteveVergleich bei 7 Mrd USD....

Die würde den Kurs explodieren lassen.

Allein das bei 42.000 klagen 166.666 tE für jeden ...das ist viel zu viel, da unter den Klagen 95% trittbrettfahrer sind.

Aber mit Anwaltskosten, die in den USA irre sind, möglich.

Der Kurs würde danach auf 100 Euro Minimum laufen, ich sager sogar auf 125 Euro.

 Der Höchstkurs lag bei 143 Euro, und das Geschäft läuft blendend.  

25.01.20 10:26

269 Postings, 2196 Tage Juergeneins7 Mrd.$ - damit wären ...

sie sehr gut bedient - denn die US Regierung und Zulassungsbehörde bestreiten den Tatbestand :
Ein Gericht in San Francisco hat in einem Pilotprozess geurteilt, das weitverbreitete Herbizid sei krebserregend. Das bestreitet die amerikanische Bundesumweltbehörde.
 

29.01.20 10:23

596 Postings, 1693 Tage Henri72Wenn Medizin gegen den Virus gespendet wird...

...dann hat Bayer Medikamente gegen den Coronavirus. Ich denke auch eine gute Nachricht, in derartig verürckten Zeiten. Denn Bayer hat ja eben nicht auch eine gute Pharmasparte.  

29.01.20 15:00

887 Postings, 1376 Tage MisterTurtleMedikamnte dagegen

da sind wohl Ibuprofen und Vitamin C gemeint, nehme ich an. Der Virus ist noch ein bissl frisch um schon Antikörper dagegen im großen Stil hergestellt zu haben. Und wenn, dann werden die für Milliarden verkauft.  

29.01.20 16:10

6 Postings, 313 Tage DachsXHier eine Quelle für die Medikamentenspende

29.01.20 21:37

933 Postings, 4385 Tage surdoGenau..

Wer profitiert von so einer Krankheit? Panik?? oder besser gesagt  wer hat die Lösung?
..es geht wieder mal um die Positionierung, Bayer ist hier ganz  vorne..
-----------
Die  Börse hängt nur davon ab, ob es mehr Aktien gibt als Idioten - oder umgekehrt
Andre Kostolany

31.01.20 09:49

144 Postings, 745 Tage Unverbesserlichersh.neue EPA Stellungnahme vernichtend für Kläger...

Also wenn man sich das EPA Statement anschaut, kann man als Aktionär eigentlich nur noch eins schlussfolgern:

Die maximale Höhe der Vergleichszahlung darf höchstens den Kosten entsprechen, die man beim Durchprozessieren für Anwälte und Gerichte sowie deren Gebühren zahlen würde. Wieviel wäre das? 1 Mrd allerhöchstens. Mehr würde ich als Aktionär nicht geben wollen nach dem derzeitigen Stand. Die höchste Regierungsstelle sagt ganz klar, dass der Stoff nicht krebserregend ist und nimmt klar Stellung zu dem IARC Urteil und stuft letzteres als wissenschaftlichen Unsinn ein.  

31.01.20 10:37
1

6 Postings, 313 Tage DachsXWiederholt sich das ganze?

Damals wurde für Monsanto - weil gierig - zu viel ausgegeben (war das nicht bei Chrysler genauso?). Für's Management zahlt sich das ja auch ordentlich für das eigene Ego aus, einen Weltkonzern zu formen. Wird sich das ganze jetzt wiederholen, wo die Anwaltsmeute in der Öffentlichkeit so schön hetzt und sich der deutsche Michel davon beeindrucken lässt. Nur um aus der negativen Wahrnehmung zu verschwinden wird dann das ehrlich verdiente Geld für sinnlose Vergleiche rausgeschmissen. Und der nächste Präzedenzfall wird geschaffen. Auch wenn es länger dauert - aussitzen und durchklagen und nicht in der heutigen Zeit die Milliarden mit dem Füllhorn ausschenken. Der langfristigen Aktionär wird es danken. Und Elliot und die anderen Heuschrecken können sich was anderen suchen, wo schneller die Milliarden abzugreifen sind.      

31.01.20 12:19

596 Postings, 1693 Tage Henri72Zu Glyphophat gibt es zwei Positionen

Man kann es nicht oft genug wiederholen. Zu Glyphophat gibt es zwei Positionen ob es Krebs fördert oder nicht. Das eine Video zeigte es klar. An sich gibt es zu wenig umfassende Studien, die US-Umweltbehörde EPA bezieht sich auf eine, wonach Krebs nicht krebsfördernd ist, die andere, ich weiß nicht mehr wie sie heißt, kann jeder selbst recherchieren, stellt das Gegenteil fest. Es ist also eine Glaubensfrage. Natürlich hat die EPA ein Gewicht. Darauf verlassen würde ich mich aber nicht.
Andererseits wäre es schon klever Bayer zieht den Prozess länger hinaus, denn so lange nicht zweifelsfrei bewiesen werden kann, dass Bayers Mittel krebsfördernd ist, ist Bayer unschuldig. Aber wie beschrieben, es ist ein Tanz auf dem Vulkan. Einen Vergleich kann Bayer über die niedrigen Zinsen finanzieren, vielleicht einen Dividendenverzicht. Dies sollte aber in Ruhe geschehen, also nicht vor Ende des Jahres, möglichst später, damit die Kläger trockene Füße bekommen und nicht zu hohe Forderungen stellen. Dazu will Bayer Abstand von Roundup an kleine Käufer nehmen, diese Sparte kann Bayer von einer anderen Firma produzieren lassen. Hätte dann nur die lukrative Landwirtschaft als Kunden. Das Problem also los. Und könnte sich endlich auf sein Geschäft konzentrieren, was gelitten hat.  

31.01.20 14:07

2087 Postings, 2987 Tage manumomaGerüchteküche Übernahme

hat jemand mal Inovio die letzten TAge, Wochen beobachtet? warum gehen die jeden Tag so durch die Decke?  

01.02.20 09:15

4244 Postings, 4981 Tage brokersteveBayer wird eine Vergleich zu rd. 5-7 Mrd. USD

Das sind dann 4-6 Mrd Euro schließen.

Für mich auch zu viel, weil die die Aussage der obersten  Gesundheitsbehörde der USA ganz klar ist und somit die Klagechancen der Kläger massiv eingedampft werden.

Die haben es jetzt eilig, bevor nichts mehr rauskommt.

95% der Kläger sind ohnehin nur trittbrettfahrer und weitere 4% haben das mittel ohne den Vorschriften für die Anwendung ausgebracht.

Dafür sollte Bayer maximal 5 Mrd USD auf den Tisch legen. Wenn dem so sein wird , müsste der Kurs massiv ansteigen.  

03.02.20 14:00

Clubmitglied, 413254 Postings, 2105 Tage youmake222Bayer strebt Stillhalte-Abkommen bei Glyphosat-Ver

In den Verhandlungen über eine Beilegung Zehntausender Glyphosat-Klagen in den USA ringt Bayer um einen Schlussstrich: Der Pharmakonzern will verhindern, dass die Klagewelle wegen der angeblich krebserregenden Wirkung des Unkrautvernichters bis in alle Zukunft rollt. 03.02.2020
 

03.02.20 15:27

32 Postings, 357 Tage Art666kurs massiv ansteigen

Naja massiv? denke weiter als das 104 Wochen Hoch wird es nicht gehen...  

04.02.20 08:39
1

31 Postings, 1262 Tage ZeroandoBayer wird liefern müssen.

Vergleich wird wohl die Lösung sein.

man wird den Vergleich aus der Monsanto Substanz bezahlen bzw. das ankündigen.

Dann ist evt. auch die Regierung Trump bereit für Bayer beim deal machen zu vermitteln.
Solang das Bild ist Monsanto verursacht Schäden und Bayer muss bezahlen so lange werden die Anwälte fordern was möglich ist aus dem großen Bayer Konzern.

ohne Deal wird es fraglich was bei den Gerichten herauskommt - wenn wissenschaftlich nachgewiesen wird das Roundup krebs vetursacht wäre das ein Skandal -
schliesslich werden die Mittel seit Jahrzehnten verwendet- und natürlich auch von Wettbewerbern.

wundert mich das es da nicht mehr Aufschrei gibt von anderen Unternehmen.
 

04.02.20 08:59
1

Clubmitglied, 413254 Postings, 2105 Tage youmake222Bayer-Aktien steigen weiter - Spekulationen um Gly

Die Bayer-Aktien haben dank zunehmender Hoffnungen auf einen baldigen Vergleich in der Causa Glyphosat in den USA ihre Vortagesgewinne am Dienstag vorbörslich ausgebaut. 04.02.2020
 

04.02.20 19:43
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887 Postings, 1376 Tage MisterTurtle"wenn Krebs verursacht"

es bleibt die Frage, wo der Skandal genau liegt. Monsanto hat da ein Mittel. Aber ob es gefährlich ist oder nicht (frei verkäuflich etc.) damit müssen sich Behörden herumschlagen. Wenn da etwas krebserregendes einfach frei gegeben wurde, dann ist die Schuld doch bei der Behörde zumindest ebenso zu suchen. Deren Job ist es ja nun entsprechende Tests zu verlangen und zu prüfen. Die entsprechende Behörde hat ja schon laut und deutlich gesagt, dass die vorliegenden Daten keine Korrelation zu Krebs hergeben. Also letztlich wird Bayer da für Krebs zum Sündenbock gemacht, der von irgendwo kommt, wenn er denn überhaupt in allen Fällen echt ist.
Trittbrettfahrer gibt es ansonsten ja genug. Und jedes Dorf hat seinen Doc Holiday, der einen krank schreibt, wenn man mal hustet. Da findet sich bestimmt auch der ein oder andere Internetmediziner, der gegen Vorkasse eine Krebsdiagnose ausstellt. Also braucht Bayer da für jeden einzelnen  Fall so etwas wie einen Amtsarzt, der da nochmal drüber guckt. Sonst holt sich einfach jeder Blödmann aus dem gesamten mittleren Westen seinen Scheck ab.
Mit einem soliden Schuß vor den Bug und satter Betrugsklage bei den ersten Trittbrettfahrern sollte sich das dann klären. Dauert nur halt länger als wenn man fix mit dem Scheckheft Politik macht. Sollte es einem aber vielleicht wert sein. Dann implodiert der Fall vermutlich komplett.  

05.02.20 16:36

596 Postings, 1693 Tage Henri72Produkte zugelassen?

Produkte werden i. d. R. nicht am Markt zugelassen, sondern lediglich auf den Markt gebracht. Bei besonderen Produkten, wie neue chemische Erzeugnisse meldet man noch die Patente dafür an.
Was in Deinem Kopf rumgeistert ist die deutsche sprachliche Auslegung. Damit wird hier aber gemeint, dass die Regierung bestimmte Produkte gern mal verbietet, wenn sie Vermutungen hat bzw. wenn grüne Spinner es zu lautstark fordern. Dies hat nichts mit Zulassung zu tun.
Bei Pharmazeutika ist dies anders, hier braucht es eine Zulassung der Medikamente, auch in den USA. Aber Roundup ist doch kein Medikament. Und wer ein Unkrautbekämpfungsmittel zur Erquickung oder gegen seine Krankheiten einsetzt, der gehört nicht vor Gericht zur Klage zugelassen, sondern der gehört in die Klapse.
 

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