KPS überproportionale Umsatz- u.Ergebnissteigerung

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neuester Beitrag: 21.10.17 06:22
eröffnet am: 30.01.09 14:07 von: gvz1 Anzahl Beiträge: 1306
neuester Beitrag: 21.10.17 06:22 von: Havakuk Leser gesamt: 234610
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7117 Postings, 5861 Tage gvz1KPS überproportionale Umsatz- u.Ergebnissteigerung

 
  
    #1
14
30.01.09 14:07
Jahresabschluss 2007/08 bestätigt Prognosen

Die testierten Geschäftsergebnisse für das Gj. 2007/08 untermauern den Erfolg der mit dem Einstieg der KPS Consulting eingeschlagenen Strategie und bestätigen die Prognosen und Erwartungen für das abgelaufene Geschäftsjahr - bei einem Umsatz von EUR 37,1 Mio. wurde ein EBITDA von EUR 4,3 Mio. bzw. eine EBITDA-Marge von 11,7 % erzielt. Auf Pro-Forma Basis - d. h. unter voller Einbeziehung der aufgrund der IFRS-Bewertungsvorschriften nur zeitanteilig ab dem 01.01.2008 konsolidierungsfähigen Umsätze einzelner Konzernunternehmen - wurde im Geschäftsjahr 2007/08 ein Umsatz von EUR 42,3 Mio. erzielt.

Fortsetzung des Erfolgskurses - überproportionale Umsatz- und Ergebnissteigerung

Gegenüber dem Vorjahr konnten sowohl der Umsatz als auch das Ergebnis signifikant gesteigert werden. Während der Umsatz mit EUR 37,1 Mio. gegenüber dem Vorjahr (EUR 19,4 Mio.) nahezu verdoppelt wurde, konnte der EBITDA mit EUR 4,3 Mio. gegenüber dem Vorjahreswert von EUR 0,4 Mio. signifikant um EUR 3,9 Mio. gesteigert werden. Dieses überproportionale Umsatz- und Ergebniswachstum ist zum einen das Resultat der Erweiterung des Konsolidierungskreises gegenüber dem Vorjahr, zum anderen aber auch das Ergebnis der ausgezeichneten Positionierung der KPS AG im Bereich strategischer Transformationsprojekte. Die hohe Kundenzufriedenheit ist dabei ein Garant für eine anhaltend gute Projektprofitabilität. Auch konnten die Beratungsumsätze mit einem Volumen von EUR 33,9 Mio. (Vj. EUR 15,9 Mio.) kräftig ausgebaut werden. Dies entspricht einem Anteil des Beratungsumsatzes am Gesamtumsatz von 91 % nach 82 % im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig waren die Umsätze mit Hard- und Software mit EUR 2,5 Mio. (Vj. EUR 3,4 Mio.) sowohl absolut als auch prozentual rückläufig.

Mittelzufluss aus operativen Ergebnissen dient dem Abbau von bestehenden Altlasten und der Stabilisierung der operativen Liquidität

Mit den im laufenden Geschäftsjahr erwirtschafteten Ergebnissen sowie den durch den Einstieg der KPS Consulting eingebrachten liquiden Mitteln ist es gelungen, die angespannte Liquidität der KPS zu entschärfen. Dabei wurde die neu geschaffene Liquidität vor allem für den Abbau bestehender Altlasten - dazu gehörte vor allem die Rückzahlung der Wandelanleihe I und die Begleichung von diversen Lieferantenverbindlichkeiten - sowie die Rückzahlung von fälligen Darlehen verwendet. Zusätzlich konnte die finanzielle Lage durch die Umwandlung kurzfristiger Verbindlichkeiten in langfristige Finanzierungszusagen weiter stabilisiert werden.

Wachstumstreiber Business Transformation - erfolgreiche Großprojekte, gute Auslastung

Die Erfolge bei der Gewinnung und Realisierung von ganzheitlichen Transformationsprojekten haben zu hohen Auslastungsquoten in den einzelnen KPS Geschäftsbereichen geführt. Hier ist es gelungen, das spezifische Know-How der einzelnen Geschäftsbereiche in der Prozess- und Technologieberatung erfolgreich in die Projekte einzubringen. Dadurch konnte die bereits zur Jahresmitte sehr hohe Auslastung weiter ausgebaut und über alle Beratungsbereiche auf durchschnittlich 87 % erhöht werden.

Erfolge bei der Gewinnung neuer Aufträge und guter Auftragsbestand bilden Basis für einen positiven Ausblick auf das Geschäftsjahr 2008/09

Durch die Erfolge bei der Gewinnung neuer Kunden und Transformationsprojekte haben sich der Auftragsbestand und die Projekt-Pipeline positiv entwickelt und bilden eine solide Basis für die weitere Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2008/09. Mit einem Volumen von über EUR 40 Mio. umfasst die Auftragsreichweite einen über dem Branchendurchschnitt liegenden Zeitraum von mehr als 12 Monaten. Vor diesem Hintergrund wird die KPS die im abgelaufenen Jahr eingeschlagene Strategie fortsetzen und dem weiteren Ausbau der Kernkompetenzen, der Fokussierung des Beratungsangebots sowie der Bereinigung von heute noch nicht profitablen Randaktivitäten höchste Priorität widmen. Der Vorstand der KPS geht daher bei seinem Ausblick für das laufende Geschäftsjahr davon aus, dass trotz der schwierigen wirtschaftlichen Rahmendaten und den Turbulenzen am Weltmarkt auch im Geschäftsjahr 2008/09 Umsatz und Ergebnis mindestens auf dem Niveau des Vorjahres gehalten und damit einhergehend auch die erforderliche Liquidität für den laufenden Betrieb, die Rückführung bestehender Kredite sowie für die Finanzierung zukünftiger Herausforderungen sicher gestellt werden kann.  
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1280 Postings ausgeblendet.

786 Postings, 2761 Tage Thebat-FanExakt

 
  
    #1282
18.10.17 13:05

Leider lässt sich nur schwer was über den Freefloat sagen, da KPS wie die meisten Gesellschaften da keine regelmäßigen Auskünfte gibt (die Zahlen auf Ariva.de sind in der Regel nicht aktuell).

Vermutlich wird man dazu erst wieder etwas im Geschäftsbericht lesen (siehe Bericht 2015/2016 Seite 31-32).
 

786 Postings, 2761 Tage Thebat-FanErgänzung

 
  
    #1283
18.10.17 13:10

Streubesitz laut Geschäftsbericht 2015/2016 = 21,20 %
Umplatzierung 30.06.2017 = 11,70 %
Abgabe Herr Müller 12.10.2017 = 10 % (geschätzt + gerundet)

Macht per Saldo einen Streubesitz von rund 43%, wobei ich nicht weiß, wie die Fonds/Instis da bewertet werden.
 

1091 Postings, 4311 Tage muppets158Richtig thebat-Fan

 
  
    #1284
18.10.17 14:08

komme jetzt auch auf 43,5% Streubesitz. Müller hat von 20,99% auf 10,46% abgestockt.

Allerdings sind von Instis gehaltene Anteile über 5% nicht dem Streubesitz zuzurechnen. Eine Meldung gab es da in Sachen Schwellen im Juli meines Wissens nicht. Mal gucken was jetzt passiert.

Frage: Im Abschluss 2015/16 taucht Müller als Vorstand auf. Beim Director's Dealing ist er nicht dabei. Ist er nicht mehr Vorstand?

Mit der Adhoc vom 01.12.2016 habe ich dann doch die Antwort gefunden: "Der Aufsichtsrat der KPS AG ist in seiner heutigen Sitzung übereingekommen, die laufende Amtszeit des amtierenden Vorstandsmitglieds Herrn Dietmar Müller wegen des Erreichens der unternehmensinternen Altersgrenze für Vorstandsmitglieder wunschgemäß nicht weiter zu verlängern. Die Bestellung von Herrn Müller und dessen Vorstandsdienstvertrag enden daher mit Ablauf des 31. Mai 2017. "

Da machen die Abstockung im Juli und der jetzige Teilverkauf auf jeden Fall Sinn.

 

35 Postings, 2379 Tage sonnefsMüller: 10,46% statt zuvor 24,90% per 12.10.2017

 
  
    #1285
18.10.17 14:09
Quelle: adhoc vom 17.10.2017

d.h. es wurden 14,44 % von Herrn Müller vermutlich verkauft.  

1091 Postings, 4311 Tage muppets158@sonnefs

 
  
    #1286
18.10.17 14:30
nein...

Die 24,9% sind die Anteile zum 30.09.2016 (s. Abschluss 2015/16 oben von thebat-Fan). Da der Verkauf im Juli 2017 nicht meldepflichtig war, wurde sein Streubesitz nicht angepasst. Die Abstockung von 24,9 auf 20,99% war nicht meldepflichtig. Da nur 2,93 Mio Aktien durch Grünewald, Musso und Tsifidaris angedient wurden (s. DD vom 30.06.2017) und insgesamt 4,39 Mio Aktien verkauft wurden durch alle 4 übertragen (Meldung vom 03.07.2017) ist der Rest von 1,46 Mio Anteilen von Müller. Ist übrigens dieselbe Stückzahl wie Tsifidaris!

Da lag er also bei 7,85 Mio Aktien statt 9,3 Mio. und jetzt halt bei 3,9 Mio. Aktien.  

637 Postings, 2822 Tage HavakukSchnell mal eine Million - so nebenbei!

 
  
    #1287
2
18.10.17 14:47
Wer 1 Million Aktien zu 13,75 ? kaufen konnte und dann zu meinem Einstandspreis (14,75 ? ) aussteigt,
macht eine Million Gewinn in wenigen Tagen. - Das finden viele Neidhammel, die vor lauter Angst,
etwas zu verlieren, nie was riskiert haben, "ungerecht", - und glauben linken Regierungsversprechen.

Ich gönne jedem seinen Erfolg und freue mich, dass es Reiche gibt, die ganz überflüssige Dinge kaufen.
Die meißten arbeitenden Menschen leben davon, - und können sich selber überflüssige Dinge leisten.

Wer es schafft, ein paar tausend Euros in ein paar Jahren zu verdoppeln, kann sich vielleicht noch mehr freuen, als ein Superreicher, der im Grunde gar keine keine offenen  Wünsche mehr zu erfüllen hat.
 

621 Postings, 4099 Tage Howkaydavon gehen schon mal

 
  
    #1288
19.10.17 08:21
min. 250.000? Steuer an die Armen ! äh, an den Staat  

637 Postings, 2822 Tage HavakukVom Arbeitslohn wird mehr aber als 25% abgezogen

 
  
    #1289
1
19.10.17 11:56
- und das wird auch von vielen als "ungerecht" empfunden und man regt sich darüber auf. -Wozu?-
Ich finde, man sollte bereits als Schüler lernen, wie man aus wenig Geld mit der Zeit mehr Geld macht, wie man die Gegebenheiten ausnützen kann, einen Teil des Einkommens in Aktien zu investieren.
"Wenn Arbeiter das, was sie in die Rentenversicherung einzahlen müssen, in Aktien investieren würden,
wären sie im Alter wesntlich besser dran!" Welcher Lehrer verkündet seinen Schülern solche Wahrheit?
 

1091 Postings, 4311 Tage muppets158Naja 25% Lohnsteuerabzug

 
  
    #1290
19.10.17 12:27
hättest du bei ca. 77 TEUR Arbeitslohn und Steuerklasse I.

Das sind über 6000 EUR brutto im Monat. Das ist nicht der Normalverdiener oder irre ich da?

Insofern ist das mit 25% von x - statt 45% von nix - aus meiner Sicht schon okay. Zumal ich in dem Bereich tätig bin.

Da gibt es viele anderen Facetten, wo Vater Staat noch viel weniger kassiert als 25%.

Zumal wenn man bedenkt, dass Einnahmen aus der Steuer zur Deckung von Fehlbeträgen in der Sozialversicherung verwendet werden! Das ist eine endlose Diskussion und sicher nicht hier im Fred sinnvoll.

Außerdem kann man bei KPS auch Altanteile vor 2009 halten. Ich habe da immer noch welche im Depot (aus Haitec-Zeiten, bin also länger dabei als die heutigen Hauptaktionäre). Und da fällt keine Steuer an. Bei 30% Divirendite und steuerfreiem Verkauf später komme ich allerdings auch nicht auf die Idee, da etwas zu verkaufen. Leider kann ich nicht mit riesigen Stückzahlen dienen, sondern bin da nur klein investiert.  

637 Postings, 2822 Tage HavakukLohnabzug ist doch nicht nur Lohnsteuerabzug.

 
  
    #1291
19.10.17 17:58
Interessant ist, was der Arbeiter incl. Arbeitgeberanteil kostet und was dem Arbeiter davon netto bleibt.
Und das ist weniger als die 75 %, die uns vom Börsengewinn übrig bleiben.  

1091 Postings, 4311 Tage muppets158Also Lohnabzug

 
  
    #1292
19.10.17 22:10
mit Steuerabzug zu vergleichen...

Geht aus meiner Sicht gar nicht, weil der AG ja auch noch in die SV einzahlt wie du selbst sagst. Und von irgendwas will der AN auch zum Arzt gehen, später eine Rente bekommen, Arbeitslosengeld bekommen.

Der Reich, der nicht arbeitet sondern nur Vermögen hat, muss sich von den Erträgen seines Vermögens auch gegen Krankheit absichern. Eine Absicherung fürs Alter, wenn er denn will kann er damit machen bzw. wäre das bereits.

Und das ist nicht in den 25% drin.

Außerdem sagen andere, "ist das Geld bei vielen bereits einmal versteuert, was jetzt zu Erträgen führt. Das darf nicht noch mal besteuert werden." Aber das ist auch Quatsch, von meinem Lohn bezahle ich im Laden auch Umsatzsteuer oder beim Tanken diese und Mineralölsteuer.

Da ist also vieles Äpfel mit Birnen vergleichen. Nur weil bei einem (normaler AN) alles direkt abgezogen wird, der andere aber diese Kosten nachgelagert hat (auch Beamte zahlen Beiträge zur privaten KV oder der Reiche muss sich privat versichern) ist das noch lange nicht ungerecht. Insofern kann man brutto und netto immer nur bedingt vergleichen.

Es gibt wesentlich wichtigere Sachen als die Abgeltungssteuer abzuschaffen und den normalen Steuersatz einzuführen. Dann müssten auch einige Verrechnungen, die nicht möglich sind, wieder abgeschafft werden. Die Geltendmachung von Kosten wieder möglich sein. etc. Da kann man einige Schrauben drehen, wo ganz auf Steuern verzichtet wird (Verschenken von Betriebsvermögen, Share Deals mit Grundstücken und Grunderwerbsteuer, Diverse steuerfreie Umwandlungen etc. pp). Dazu Steuerbetrug innerhalb der EU, Cum-Ex-Geschäfte. Das ließe sich beliebig fortsetzen. Da ist 25% oder individuelle Steuersatz nur ein Sandkorn in der Wüste  

637 Postings, 2822 Tage HavakukIst ja OK! - Das System muss so komliziert sein,

 
  
    #1293
1
20.10.17 09:26
dass ein normaler Arbeitnehmer nicht mehr sieht, wie wenig bleibt, sonst gäbe es zu viele Proteste.
"Damit eine Regierung ohne Gewalt regieren und die Finanzen in Ordnung halten kann, muss sie sehr hinterlistig sein." ( Kostolani-Zitat)  Daher habe ich die gefühlsmäßige "Ungerechtigkeit" nicht kritisiert.
Als freiheitsliebender risikofreudiger Außenseiter war ich nur so kurz Arbeitnehmer, dass ich gar keine
Rente beantragt habe, weil ich mein Geld lieber als Auftragnehmer, Arbeigeber und Aktionär verdiete.
Ich denke, KPS bietet uns gute Gelegenheit, unser Geld arbeiten zu lassen, statt nur selber zu arbeiten.  

786 Postings, 2761 Tage Thebat-Fan"Nur" 25% Steuern?

 
  
    #1294
20.10.17 09:42

Dazu habe ich vor einiger Zeit mal einen etwas längeren Beitrag verfasst:

http://www.ariva.de/forum/...-konstruktiv-514518?page=37#jump21934007

Mag für den steuerlichen Laien nicht ganz einfach sein, darum reiten ja auch unsere Politiker und Bild-Leser immer stur auf den 25% herum.
 

1091 Postings, 4311 Tage muppets158Hallo Havakuk,

 
  
    #1295
20.10.17 09:42
also die Proteste sind schon da...

Aber zum Thema Steuern sage ich nur Mövenick und Hotel...

Da darf man gespannt sein, welches Kraut die "Jamaikaner" rauchen und womit sie (die Leute die Steuern zahlen) uns beglücken. Abschaffung Soli ala Lindner wäre eine Vereinfachung die auch beim Volk ankäme. Problem ist aber, dass man sich an den gewöhnt hat und deshalb Begehrlichkeiten der Länder da sind. Gibt derzeit genügend Baustellen im Staat (nicht nur auf die Straße bezogen) wo Gelder benötigt werden. Deshalb müssen Schlupflöcher geschlossen werden (s. meine vorherigen angesprochenen Themen)

Tatsache bleibt, dass es Transferzahlungen in die Sozialkassen durch Steuern gibt. Der Arbeitnehmer gar nicht soweit geschröpft wird, wie es zur Aufrechterhaltung des Sozialstaates erforderlich wäre.

Daher sollte auch der Arbeitnehmer Vorsorge fürs Alter neben der Rente treffen. Die starken Arbeitnehmer haben da zumeist eine zusätzliche Absicherung durch den Arbeitgeber. Die anderen sollten ihr Geld auch an der Börse anlegen. Natürlich sicher.

Da passt dann deine Zusammenfassung sehr gut. Da schließe ich mich an. Ich lasse bei KPS mein Geld arbeiten und freue mich über die Erträge.  

1091 Postings, 4311 Tage muppets158Hallo Thebat-Fan

 
  
    #1296
20.10.17 09:51
tatsächlich eine schöne vereinfachte Darstellung von dir. Allerdings sind die Gewinne zwischen GmbH & Co und einer GmbH regelmäßig unterschiedlich, da ich in der GmbH mir als Chef ein Gehalt zahle, welches die Steuerlast der GmbH mindert und ich als Arbeitslohn versteuere.

Bei der KG wäre das Gehalt zahlen eine Tätigkeitsergütung, die dort keine Betriebsausgabe ist. Darauf würde wiederum GewSt anfallen, die zu großen Teilen (bis Hebesatz 380%) anrechenbar ist. Wenn man dann noch an Freibetrag für Personengesellschaften denkt, wird es richtig kompliziert.

Aus Sicht der Praxis möchte ich das Anrechnungsverfahren nicht wieder haben, nur mal so am Rande. Das hatte mit seinen ganzen Töpfen auch genug Probleme.  

786 Postings, 2761 Tage Thebat-FanKommt drauf an

 
  
    #1297
20.10.17 10:04

Ich kann mich ja an einer GmbH beteiligen und nicht Geschäftsführer sein. Und selbst wenn: Auf das Geschäftsführergehalt (= Betriebsausgabe) zahlst du ja auch wieder deinen persönlichen Steuersatz.
 

786 Postings, 2761 Tage Thebat-FanErgänzung

 
  
    #1298
20.10.17 10:07

"Tatsache bleibt, dass es Transferzahlungen in die Sozialkassen durch Steuern gibt. Der Arbeitnehmer gar nicht soweit geschröpft wird, wie es zur Aufrechterhaltung des Sozialstaates erforderlich wäre."

Du vergisst dabei, dass der Staat den Sozialkassen sehr viele versicherungsfremde Leistungen auferlegt hat. Das wurde in der Vergangenheit immer sehr gerne gemacht, um keine Steuererhöhungen vornehmen zu müssen. Außerdem wurden die Kassen auch schon das eine oder andere Mal vom Staat ausgeplündert.

Per Saldo glaube ich nicht, dass die Arbeitnehmer/Arbeitgeber zu wenig einzahlen.
 

1091 Postings, 4311 Tage muppets158Glauben kannst du in der Kirche...

 
  
    #1299
20.10.17 12:27
Die Transferzahlungen aus Steuermitteln sind wesentlich höher als die versicherungsfremden Leistungen.

Aber passt alles eh nicht so ganz hier hin.

Mal sehen, was der Kurs von KPS macht nachdem jetzt verkauft wurde. Da fehlt mir für die Höhe des VK-Preises von Müller immer noch eine richtige Quelle. In WO ist das nur die Behauptung eines Users.  

637 Postings, 2822 Tage HavakukFür den Staat bleit es immer zu wenig

 
  
    #1300
1
20.10.17 12:28
und für die Steuerzahler bleibt es immer zu viel,
Und für alle zusammen ist es auch immer zu kompliziert.  

786 Postings, 2761 Tage Thebat-FanLöschung

 
  
    #1301
20.10.17 13:50

Moderation
Moderator: st
Zeitpunkt: 20.10.17 14:00
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Unerwünschte Verlinkung

 

 

786 Postings, 2761 Tage Thebat-FanHmm

 
  
    #1302
20.10.17 15:39

Ich hätte ja gerne Links gebracht, aber die sind hier unerwünscht. *wunder*

Gib einfach mal bei Google "Versicherungsfremde Leistungen" ein, dann findest du genug Berechnungen zu dem Thema. Sicherlich kann man sich über die Beträge streiten, aber per Saldo sind die versicherungsfremden Leistungen in allen von mir gefundenen Berechnungen höher als die Bundeszuschüsse.
 

637 Postings, 2822 Tage HavakukAbgaben werden getrennt abkassiert

 
  
    #1303
20.10.17 20:02
und vermischt gleich wieder ausgegeben.
Was ist schlimmer, dass sie vermischt werden, oder dass sie gleich wieder ausgegeben werden?
Wo bleibt die Rendite aus jahrzehntelanger Ansparzeit für diese sogenannte Rentenversicherung?
Als Bismarks diese kleine Zwangsabgabe für die Arbeiterklasse einführte,  war es eine vernünftige
Entscheidung, auch um den Sozialisten zuvorzukommen. Heute ist es die dümmste Sparmethode.  

1091 Postings, 4311 Tage muppets158Hallo Thebat-Fan

 
  
    #1304
20.10.17 21:59
ja es gibt Erhebungen z. B. der Uni Freiburg...

Aber wenn Hinterbliebenen-Rente an Angehörige eines Einzahlers als versicherungsfremde Leistungen angesehen werden, auch wenn der Empfänger ggf. selbst einzahlt, weil beide Arbeitnehmer sind, da kann ich nur lachen. Und dies mit 34 von 90 Mio den riesen Anteil ausmacht (Stand 2009). Der Zuschuss aus Steuermittel damals 71 war. Dann würde ich persönlich mit 56 zu 71 rechnen. Und würde sagen, dass 15 Mia aus Steuern dazugezahlt worden. Auch die höherren Rentenzahlungen für Rentner im Osten, die in der Zone weniger eingezahlt haben, als sie jetzt bekommen, finde ich total bescheuert, dass als fremde Leistung abzutun.

Mal abgesehen, dass viele andere als "versicherungsfremde Leistungen" bezeichnete Sachen, aber Ausfluss des Sozialstaates sind. Für Kindererziehungszeiten, die zu einer Rente führen zu behaupten dass ist eine versicherungsfremde Leistung, nur weil für diesen Zeitraum keine Beitragszahlung durch den späteren Empfänger vorliegt, finde ich total daneben. Will man die Rente dafür aus Steuern bezahlen.

In der GKV gibt es 3,6 Mia. "versicherungsfremde" Leistungen. Der Zuschuss aus Steuermitteln für den Gesundheitsfonds sind 14 Mia. Nur mal so am Rande. Zumal die GRV auch Kohle an die GKV zahlt. Werden dort als fremde Leistung angesehen. Insofern ist das alles Mumpitz was da dargestellt wird.

In echt gibt es Kohle aus Steuern von 71 Mia. bei 207 Mia. Leistungen. Das bleibt für mich hängen.

@Havakuk, Sparen geht da nicht, weil die Mittel, die aktuell eingzahlt werden, gleichzeitig an die Rentenempfänger wieder ausgezahlt werden. Wer soll da wann welches Geld am Kapitalmarkt anlegen? Das nennt sich Solidargemeinschaft. Die heutige Generation muss darauf hoffen, dass bei ihrem Eintritt in die Rente genug Leute da sind, die dann einzahlen!

Wenn das nicht so wäre und man das heute eingezahlte Geld für später anlegt, wäre die Frage, wo man das aktuelle zu zahlende Geld herbekommt (kredit?)  

637 Postings, 2822 Tage HavakukZum zahlen wird man gezwungen

 
  
    #1305
21.10.17 06:20
aber hoffen müssen gibt es gesetzlichen Zwangsmaßnahmen. Man hat nur die Möglichkeit, dem
Zwang zur gesetzlichen Enteignung der Ersparnisse zu entgehen, indem man aus der Solidargemeinschaft aussteigt und sich selbständig macht. Ich hab es halt so gemacht und nie bereut.
Wir sind nicht Steuerberater der Regierung. Wir können nichts ändern, außer uns selbst.  

637 Postings, 2822 Tage HavakukKorrektur

 
  
    #1306
21.10.17 06:22
Zum hoffen müssen gibt es keine gesetzlichen Zwangsmaßnahmen.  

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