Erfolgsgeschichte: Flüchtlinge und Arbeitsmarkt

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neuester Beitrag: 08.02.17 21:03
eröffnet am: 19.08.16 09:39 von: n1608 Anzahl Beiträge: 78
neuester Beitrag: 08.02.17 21:03 von: Lucky79 Leser gesamt: 4908
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19.08.16 09:39
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4742 Postings, 7227 Tage n1608Erfolgsgeschichte: Flüchtlinge und Arbeitsmarkt

Die Integration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt ist eine Erfolgsgeschichte, die uns staunen lässt. So haben die 30 Dax-Unternehmen bisher 54 Flüchtlinge eingestellt. Das sind im Schnitt fast 2 Flüchtlinge pro Konzern. Merkel fordert die deutsche Wirtschaft nun auf, diese Erfolgsgeschichte fortzuschreiben und ist für Hinweise dankbar, wie die Effizienz der Integration verbessert werden kann. Das wird ein leichtes sein, wenn man sich ansieht wie gut ausgebildet die ganzen Flüchtlinge laut Spiegel-Statistik sind.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/...instellen-a-1108453.html
 
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52 Postings ausgeblendet.

19.08.16 12:57
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4742 Postings, 7227 Tage n1608Gute Frage Grinch

Wir warten alle auf die Fachkräfte aber sie lassen sich einfach nicht blicken. siehe #1  

19.08.16 13:04

176156 Postings, 6589 Tage GrinchAha. Haste nicht verstanden gelle... egal.

Übrigens ist die Einschätzung vom letzten Jahr auch leicht zu begründen. Es ist so, dass Syrien im Verhältnis zu den anderen Staaten dort unten, ein verhältnismäßig gutes Schulsystem hatte. Oder dies zumindest so dargestellt hat. War ja auch bei den Russlanddeutschen so, die waren alle irgendwas mit "Ökonom" am Ende. Ein Schafhirte war zum Bleistift "Nutztierhaltungsökonom". Ein Kartoffelpflücker durfte sich bestimmt "Wodkameischenvorbereitungsökonom" nennen.

Ausgehend von den Statistiken, welche die Syrer veröffentlicht hatten, konnte man schon annehmen, dass die meisten wenigstens Lesen können und einen handwerklichen Beruf erlernt haben.  

19.08.16 14:23

4742 Postings, 7227 Tage n1608So, so Lesen zu können und evtl. einen

handwerklichen Beruf erlernt zu haben, reicht also als Qualifikation zum Facharbeiter aus? Außerdem hast Du Dir die vergleichsweise gut gebildeten Syrer rausgesucht. Wie sieht es denn mit den Hunderttausenden aus Afrika, Irak, Afghanistan, Pakistan etc. aus? Auch alles Facharbeiter die man in unsere Arbeitsprozesse integrieren kann? #1 ist doch der Beweis, dass das alles Mumpitz ist und die Politik uns verarscht.  

19.08.16 15:08

176156 Postings, 6589 Tage GrinchVerarscht hast du dich doch selbst.

Es gibt bei der Aussage mit den Fachkräften eben um die Syrer. Das aus einem afghanischen Bergdorf keine Kernphysiker kommen werden ist jedem klar.

Aber schön immer das raussuchen, was dir in die Argumentation passt... und dann noch schön bis zum Erbrechen drauf rumreiten.

Und mal nebenbei... Handwerkliche Berufe sind natürlich eine Qualifikation zur Fachkraft! Weisst du überhaupt nix?  

19.08.16 15:19
9

4649 Postings, 1689 Tage manchaVerdeIch war einmal

in Damaskus vor dem Krieg. Auch wenn 3 Tage nicht ausreichen um sich ein komplettes Bild von einem Land zu machen, reichte es doch um sagen zu können: eine "gut ausgebildete Mittelschicht" habe ich nicht gesehen. Wie von dort unsere "Fachkräfte von morgen" kommen sollen ist mir ein Rätsel.

Da ich im Gesundheitswesen arbeite und dort auf einem medizinischen Kongress war, kann ich auch mit dem oft zitierten Vorurteil von den syrischen Ärzten aufräumen.  Die wirklich guten syrischen Ärzte waren schon vor dem Krieg weg - in Dubai, USA, Europa oder wo auch immer sie mehr verdienen konnten u. bessere Ausstattungen hstten.

Wer es sich leisten konnte hat freiwillig nicht in einem syrischen Krankenhaus gearbeitet oder sich dort behandeln lassen. Die geflüchteten syrischen Ärzte sind - Ausnahmen bestätigen die Regel - kein wirklicher Gewinn für unser Gesundheitswesen.

Viel erwarten kann man daher nicht von den Syrern. Im Vergleich zu Afghanistan, Pakistan, Eritrea u.a. ist der Ausbildungstandard der Syrer hoch.....ok "hoch" im Sinne von einem sehr niedrigen Ausgangswert.  

19.08.16 15:31
10

10616 Postings, 3814 Tage rüganerMein Syrer ist seit Wochen verschwunden,

keine Antwort, nix, ist einfach weg.

Kriegt noch ein paar Tausend ? von mir.

Ok, ich hätte vielleicht nicht sagen sollen, dass das mit Hartz 4 verrechnet wird.  

19.08.16 16:56
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14716 Postings, 4024 Tage Karlchen_VDie Ausbildung der Syrer ist schon

vergleichsweise gut. In Syrien beträgt die Schulpflicht immerhin 9 Jahre - im Irak und in Afghanistan lediglich 6 Jahre.

Überdies kann man in Syrien noch Mittelschulen oder höhere Schulen besuchen. Trifft aber nur für einen kleinen Teil zu.

Die schulische Bildung ist das eine - die berufliche das andere. Hier gibt es eben das Problem, dass abgesehen von einigen Fachschulen und wenigen Unis nix an institutioneller Berufsausbildung da ist. Die Ausbildung läuft über learning by doing. Muss ja nicht immer schlecht sein; auch in Syrien kann man Häuser bauen. Muss man eben ein paar Leute haben, die Beton gießen oder Leitungen legen können. Da geht dann aber das Theater los. Die Qualifikationen dürften oft ziemlich stark auf wenige Tätigkeiten ausgerichtet sein - und eng an den Betrieb gebunden sein. Überdies gibt es Probleme mit den Standards - etwa beim Bau und auch woanders. Gleichwohl kann man mit Weiterbildung weiterkommen - was allerdings Sprachkenntnisse voraussetzt. Auf dem Bau tummeln sich hierzulande viele Arbeitskräfte - nicht zuletzt solche aus Ost- und Südosteuropa.

Der große Teil der Flüchtlinge aus Syrien dürfte aber wohl nur eher Helfertätigkeiten ausgeübt haben - und entsprechend hier auch nur für solche infrage kommen.

Kurzum: Bei der Arbeitsmarktintegration der Syrer dürfte es schon ne Menge Probleme geben - bei Flüchtlingen aus anderen Ländern sieht es aber noch düsterer aus. Überdies sollte man nicht aus dem Auge verlieren: Fachkräfte, auch wenn sie nicht den deutschen Anforderungen entsprechen, dürften nach Ende des Krieges in ihrem Heimatland gebraucht werden - und das wissen die auch. Anzunehmen ist wohl, dass eher die Luschen hier bleiben,

 

19.08.16 17:02
2

129861 Postings, 5812 Tage kiiwii"Auf dem Bau tummeln sich hierzulande viele

Arbeitskräfte - nicht zuletzt solche aus Ost- und Südosteuropa."

Das ist richtig - aber wenn Du meinst, die hätten deutsche Sprachkenntnisse, dann irrst Du leider, Karlchen.

Es reicht nämlich mittlerweile vollkommen aus, wenn die Vorarbeiter deutsche Sprachkenntnisse haben und ggf einen Bauplan lesen können.
 

19.08.16 17:22
1

22384 Postings, 2455 Tage waschlappenund fast keine Muslime, da

Alkohol verbot und Koptuch im Testament Ahmad ... hihihi



 

19.08.16 17:23
2

14716 Postings, 4024 Tage Karlchen_VJa - so isses. Bei mir waren auch neulich Polen.

Vorarbeiter konnte einigermaßen Deutsch.

Das ist aber ne andere Sache - die kommen als Firma.  

19.08.16 17:24

22384 Postings, 2455 Tage waschlappenso ises, Karli!

19.08.16 17:50
1

129861 Postings, 5812 Tage kiiwiiAls Firma kommen die anderen nicht-deutsch-sprachi

gen auch ...egal, ob nun Rumänen, Bulgaren oder Türken...  Kann ich hier jeden Tag beobachten.  

19.08.16 20:07

6910 Postings, 7291 Tage bauwiDann sollte man den Baufirmen auf die Finger

klopfen, wenn Pfusch am Bau wieder zunimmt!  
-----------
MfG bauwi
Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern das er nicht tun muß, was er nicht will.

07.09.16 15:09
1

4742 Postings, 7227 Tage n1608OECD: Flüchtlinge in D oft überqualifiziert

Jetzt hat die OECD aber einen rausgehauen. Demnach sind Flüchtlinge in D oft überqualifiziert und die schleppende Integration in den Arbeitsmarkt scheitert in erster Linie an den Deutschkenntnissen. Die scheinen Bildungsabschlüsse aus dem Nahen Osten und Afrika immer noch mit denen in D gleichzusetzen.

Fest steht, dass selbst das am besten qualifizierte Drittel der Migranten uns teuer zu stehen kommen wird - von den unteren 2/3 Dritteln ganz zu schweigen. Warum?

Nun, die Flüchtlinge sind im Schnitt um die 30 Jahre. Nimmt man nun an, dass sie mindestens 5 Jahre brauchen (Aussage Raffelhüschen und ich finde sehr das sehr optimitisch), um vernünftig in den Arbeitsmarkt integriert zu werden, sind sie mindestens Mitte 30. Heute braucht ein Durchschnittsverdiener aber schon 40-45 Jahre Beitragsjahre in der GRV, um zum Renteneintritt über der Grundsicherung zu liegen. D.h. das selbst das am besten qualifizierte Drittel nicht über die Grundsicherung kommt und daraus folgt, dass quasi für fast jeden Flüchtling zu Rentenbeginn Sozialleistungen anfallen. Die Kosten, um die Flüchtlinge soweit fit zu machen, dass sie in den Arbeitsmarkt integriert werden können, sind dabei noch nicht einmal berücksichtigt. So viel zu der Mär, dass sich die Flüchtlinge wirtschaftlich gesehen auf lange Sicht für uns rechnen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/...lifiziert-a-1111237.html  

07.09.16 15:31
2

2847 Postings, 2084 Tage Graf.ZahlLöschung


Moderation
Moderator: mis
Zeitpunkt: 07.09.16 17:27
Aktionen: Löschung des Beitrages, Nutzer-Sperre für 1 Tag
Kommentar: Diskriminierung

 

 

19.12.16 09:56

4742 Postings, 7227 Tage n1608Nur ein Bruchteil in Arbeit

und wenn in Arbeit, alles andere als die versprochenen Fachkräfte...

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/...chen-noch-a-1126465.html
 

19.12.16 10:05

176156 Postings, 6589 Tage GrinchDas Pony-Fachkräfte is doch schon lange

tot.

Nur die rechten versuchen es immer noch zu reiten um ihr Süppchen draus zu kochen.  

19.12.16 11:08
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4649 Postings, 1689 Tage manchaVerdeWas sind denn

überhaupt "Fachkräfte"? Das ist so ein schönes geflügeltes Schlagwort, welches sich für alles verwenden lässt.

Die Wirtschaft sucht "Fachkräfte". Es gibt einen "Fachkräftemangel". Das liest man ständig. Was sich genau dahinter verbirgt erfährt man meistens nicht.

Wo gibt es denn konkret "Fachkräftemangel"? Klar, wenn eine Firma in Oberschwaben einen Spezialisten für CNC Schwenkbiegemaschinen sucht der überdies noch Erfahrung in CAD hat, fließend Englisch, Mandarin u Spanisch spricht (Deutsch natürlich auch) und weltweit flexibel einsetzbar sein soll - ja, ok da mag der Begriff vom Fachkräftemangel tatsächlich zutreffen.

Solche Kräfte findet man nicht an jeder Ecke. Allerdings bezweifele ich auch, daß sich dieser durch unkontrollierte Einwanderung aus 3. Weltstaaten lösen lässt......  

25.01.17 14:35
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4742 Postings, 7227 Tage n1608Nur 10% der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt

integrierbar, so sieht es zumindest der MP von Sachsen-Anhalt. Dagegen sieht die BA 50% nach 5 Jahren in einem Job. D.h. die Wahrheit liegt bestenfalls in der Mitte und bedeutet, dass selbst nach 5 Jahren noch mindestens 70% der Flüchtlinge dem Sozialstaat auf der Tasche liegen werden. Und ob die 30% in Arbeit auskömmlich für sich und ihre Familien sorgen können und nicht als Aufstocker noch die Statistik schönen, ist auch noch nicht ausgemacht.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/...ob-finden-a-1131672.html  

25.01.17 14:38

129861 Postings, 5812 Tage kiiwii72 -- bist du denn in den A.markt integriert ?

25.01.17 14:41
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4742 Postings, 7227 Tage n1608Das fragt der Richtige bei 127.500 postings und

einer Talkrate von 99%.  

25.01.17 14:42
1

129861 Postings, 5812 Tage kiiwiilol...

25.01.17 15:17

17924 Postings, 4412 Tage BRAD P007Gute Frage: Wieso überhaupt Fachkräfte, wenn wir

zeitgleich auch billige Fabrikarbeiter gebrauchen könnten....  

25.01.17 15:39

1628 Postings, 1645 Tage Frans GanzLöschung


Moderation
Moderator: lth
Zeitpunkt: 26.01.17 12:48
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Provokation

 

 

08.02.17 21:03

35046 Postings, 1970 Tage Lucky79Meine Schätzung

5% die im AM Chancen haben. ..  

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