Mobilität 2020 von Tesla bis Ballard BEV + H2

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neuester Beitrag: 21.01.19 11:23
eröffnet am: 11.10.17 12:48 von: macumba Anzahl Beiträge: 1960
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3274 Postings, 3251 Tage macumbaMobilität 2020 von Tesla bis Ballard BEV + H2

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1934 Postings ausgeblendet.

17.01.19 12:33

1056 Postings, 1442 Tage EuglenoDto.

Völliger Unsinn.
Mach die Augen auf. Soll man einfach mal testweise so weitermachen oder wie?

Na dann.  

17.01.19 16:18

103 Postings, 607 Tage ÖdziWinti Elite B

ja, wer wollte dir da widersprechen? Aber in dem Segment in dem wir uns hier bewegen ist das die Regel und nicht die Ausnahme. Hier wird aus lust am Risiko oder und aus Überzeugung investiert.

Die Fertigpizza und Plastiktütenfraktion ist bei BASF investiert.

Ps. der letzte Satz ist nicht ganz ernst gemeint.  

17.01.19 17:13

103 Postings, 607 Tage ÖdziEuglenio

Ich versuche das positiv zu verstehen, was die EU da beschlossen hat. Nicht wegen des Verbots der Wattestäbchen, sondern weil ich darin das Eingeständnis der Politik sehe nicht alles dem Markt zu überlassen.
Die Aufgabe der Politik ist es ja dafür zu sorgen das faire Bedingungen für alle gelten.(Umwelt und Tiere eingeschlossen). Die Politik überlässt aber alles der "unsichtbaren Hand" des Marktes und gibt sich damit selbst auf. Ein großer Teil des Vertrauensverlustes in die Politik geht darauf zurück.

PS. Dank der AFD ist die CDU jetzt in der Parteipolitischen Mitte angekommen.
 

17.01.19 17:32

46 Postings, 15 Tage Der_grüne_HundIch denke auch

Hier wird aus Lust am Risiko und aus Überzeugung (= glaube am erfolg des unternehmens)  investiert. Nicht aus Ethischen oder emotionalen gründen. Wer die welt verbessern will sollte nicht hier investieren.

Alle an der börse notierten firmen denken doch auch nur wirtschaftlich, wenn der Brennstoffzellenhersteller XXX mehr geld verdient, wenn er jeden tag 1000t co2 in die luft jagen würde, dann würde er es tun.

Selbst ein ökologisch denkender tesla kunde ist mit sicherheit ein konsument mit einem sehr grossen co2 fussabdruck. Ein  geringverdiener mit seinem opel omega, baujahr 1992, hat da deutlich weniger negative umwelteinflüsse.  

18.01.19 07:45

1888 Postings, 501 Tage Air99Korea to produce 6.2 million hydrogen cars

18.01.19 08:58

899 Postings, 300 Tage neymarE-Autos

Norwegen ist größter Treiber bei E-Autos in Europa

https://boerse.ard.de/anlagestrategie/branchen/...s-in-europa100.html  

18.01.19 15:00

103 Postings, 607 Tage ÖdziEuglenio

was du alles machst, z.B. mit einer Verpackung zum Metzger oder Bäcker gehen ist absolut sinnvoll. Mein Metzger macht das leider nicht. Da Rückläufer weggeschmissen werden weil sich eine Neukomissionierung nicht lohnt zeigt doch das wir in einer perversen Welt leben.
Wenn Du das alles so klar siehst, verstehe ich nicht warum dich die Wasserstofftechnologie stört.

Wir leben in einer Gesellschaft die Arbeit besteuert und Energie subventioniert! Das muss sich ändern, sonst bleiben alle Klimagipfel teure Fototermine. Aber wie soll das auf der Basis fossiler/nuklearer Energieträger funktionieren?
Ich denke dass die einzige Lösung für dieses Problem eine, auf Basis grüner Technologien,(co2neutralität) dezentralisierte Wassersoffwirtschaft  ist. Diese ist ohne die Brennstoffzelle nicht denkbar.  

18.01.19 15:31

1056 Postings, 1442 Tage Eugleno@ Ödzi

Was mich stört ist die Effizienz der ganzen Kette in der E-Mobilität.

Sonst wäre ich ja sehr dafür. Promotet wird H2 ja nur von Seiten der Industrie und Lobbyverbände.
Warum ist wohl die FDP für H2?
Die Industrie schiebt die totale Panik, dass der Endverbraucher keine Tankstellen und keine Infrastruktur mehr benötigt, sondern im besten Fall - so wie ich seinen Strom z. T. selbst macht. Zuerst gut gedämmte Gebäude, die kaum noch Energie benötigen und jetzt noch unabhängig im Verkehrssektor. Deshalb sind auch die Jungs, die sich von russischen Medien leiten lassen so gegen die E-Mobilität. Die Russen sind unser größter Öl- und Gaslieferant. Die Umstellung wäre eine Katastrophe. Mit was soll Putin seine Rüstungsausgaben zahlen und seinen Staat korrumpieren, wenn die Gelder aus seiner wichtigsten Einnahmequelle versiegen?

Ich hatte oben ja geschrieben, dass ich durchaus für den Einbau von Brennstoffzellen für die Beheizung von Gebäuden bin. Da wird die Abwärme der kalten Verbrennung, sprich Stromerzeugung zur Beheizung genutzt. Leider werden die Brennstoffzellen mit Erdgas betrieben und nicht, wie hier geträumt aus regenerativen Energien.
Das Gebäude muss aber auch passen, d. h. der Strombedarf muss entsprechend hoch sein.

Unsere edelste Energieform, die universell verwendbar ist, sollte so effektiv wie möglich genutzt werden. Eine Mehrfachumwandlung, wie sie in der H2-Technologie nötig ist, halte ich nicht für sinnvoll - nicht für den breiten Markt - Nischenanwendungen ganz klar ausgenommen!!

Energie muss bald nicht mehr subventioniert werden. In vielen Ländern ist der break even von erneuerbaren längst erreicht. Länder wie Griechenland sind einfach nur dumm, wenn sie für ihren Strom aus Erdöl teilweise bis zu 2 ? bezahlen, nur weil das Tradition dort ist. Andere Länder sind viel weiter: Marokko, Indien, China....  

18.01.19 16:53
1

1410 Postings, 1673 Tage BrennstoffzellenfanPlug Power (PLUG)

Hier könnte bald mal was in Gang kommen:

https://finance.yahoo.com/quote/plug?ltr=1  

18.01.19 17:46

103 Postings, 607 Tage ÖdziEuglenio

in deinem letzen Absatz sind die ersten zwei Sätze:"Energie muss bald nicht mehr subventioniert werden.In vielen Ländern ist der break even von erneuerbaren längst erreicht."
Das ist unbestritten. Ich meinte jedoch die Subventionen für den fossil/nuklearen Energiekomplex. Zb. steuerfreies Kerosin, Entsorgung nuklearer Abfälle, lächerlich niedrige Versicherungsbeträge für AKW´s sowie im allgemeinen die Übernahme aller Kosten wie zb. Umwelt, Gesundheit und Kriege- alles von Steuern finanziert- aber nie darüber abgestimmt.- (Demokratiedefizit).

Die FDP ist für mich kein Thema weil ich die, genau wie die AFD nicht ernst nehmen kann. Man kann aber objektiv feststellen dass die FDP "mittelstandspolitisch daherredet und industriepolitisch Politik macht. Wenn sich die FDP für Wasserstoff einsetzt gehen die selbstredend von zentralisierten Systemen aus.(Förderung von Oligopolen)

Warum man Russland Öl und Gas abkauft habe ich auch nie verstanden, auch wenn ich mit den Argumenten durchaus vertraut bin.

Gerade weil Wasserstoff so fabelhaft zu unserer elektrifizierten Gesellschaft passt ist diese Technologie so effektiv. Wind und Sonne lassen sich "ernten". Während beim laden einer Batterie die el. sehr schlecht sind kann Wasserstoff genau so produziert werden wie der Wind weht oder die Sonne scheint. Ein sehr einfaches Beispiel: Nehmen wir an, dass mit einer Umdrehung eines Windrads 5 Einheiten/1Zeiteinheit Wasserstoff produziert werden können. Bei zwei Drehungen sind es schon 5 hoch 2 Einheiten/1Zeiteinheit, usw. Bei der Batterie hat man einen sehr engen Ladebereich und würde nicht einen Bruchteil dieser Energie speichern können. Dieser Unterschied macht Wasserstoff bei der Effizienz unschlagbar. Von den Energie und Geldkosten die für die Batterie anfallen braucht man gar nicht zu reden.

Wasserstoff kann leicht zu handelsüblichen Gasqualitäten verarbeitet werden (Power to Gas) und ins Erdgasnetz eingespeist werden. Dieser Prozess kostet Energie macht Wasserstoff aber dank seiner "Wandlungsfähigkeit" fast so attraktiv wie Elektrizität selbst.

 

18.01.19 18:15

1056 Postings, 1442 Tage EuglenoDu siehst das zu naiv

hier die ganze Seite:

Vergleich Voll-Elektroauto zu Brennstoffzellen-Elektroantrieb

https://www.interpatent.de/...ektroauto_brennstoffzellen-antrieb.html

Die Technologie der Voll-Elektro-Autos steht erst am Anfang ihrer Entwicklung.
Schon jetzt gibt es eine neue Erfindung, die es ermöglicht, direkt im Elektroauto während der Fahrt in erheblicher Menge Strom aus der kinetischen Energie der Radfederungsbewegungen zu gewinnen. Dieser ist dann 1.kostenlos und 2.absolut CO2-frei, was die Gesamt-CO2-Bilanz des E-Autos logischerweise weiter
senkt. Siehe in unserer Homepage "Strom aus der Federung".

Trotz der unbestreitbaren Vorzüge des Voll-Elektroautos propagieren verschiedene Automobilfirmen, in Deutschland besonders die DAIMLER AG das Brennstoffzellen-Auto, das auch ein Fahrzeug mit Elektromotor ist, aber als
Energieträger keine Batterie sondern den angeblich CO2-freien Wasserstoff benutzt.

Bei der Reaktion des Wasserstoffs in der Brennstoffzelle wird Strom hergestellt für den Elektromotor des Autos und es ensteht dabei lediglich etwas Wasserdampf als Abgasemission der Brennstoffzelle. Diverse Fachleute bezeichnen dies als
"lokal emissionsfrei".
Wasserstoff-Herstellung durch Elektrolyse
Doch wie sieht es tatsächlich mit der "CO2-Belastung durch den Wasserstoff" aus? Dieser muß nämlich erst großtechnisch mit viel Strom hergestellt werden durch eine sogenannte "Elektrolyse". Das heißt die Atome von ganz normalem Wasser (H2O) werden durch Strom aufgespalten zu Wasserstoff (H2) und Sauerstoff (O) und in der Brennstoffzelle verläuft diese
atomare Reaktion "rückwärts". Der Wasserstoff (H2) wird durch den Sauerstoff (O) der Luft wieder zu H2O also Wasser und dabei wird die im Wasserstoff gespeicherte Energie in Elektrizität umgewandelt. Für Wissenschaftler: Zwei
Wassermoleküle (2H2O) werden zu zwei Wasserstoffmolekülen (2H2) und einem Sauerstoffmolekül (O2) transformiert (2H2O = 2H2+O2).
Brennstoffzellen-Fahrzeug CO2-frei?
Nun stellt sich die Frage, ob die Wasserstoffherstellung CO2-frei ist? In Deutschland ganz gewiss nicht! Bei dem derzeitigen sogenannten "Strommix", allenfalls in Frankreich, wo der Strom aus circa 70 Atommeilern kommt, statt wie bei uns überwiegend aus CO2-ausstoßenden Kohlekraftwerken.

Die reinen Akku-Elektroautos werden heute als "lokal emissionsfrei" bezeichnet und von interessierter Seite (den "Ölverbrenner-Freaks") werden die CO2-Emissionen bei der Strom-Herstellung nach dem sogenannten
"EU-Energiemix" zugerechnet, sodass ein E-Auto zumindest in
Deutschland mit 87,0 g/km CO2 belastet sei. (Quelle: Daimler / Protoscar)

CO2-Bilanz bei Brennstoffzellen um den Faktor 10 schlechter

Brennstoffzellen-Fahrzeuge, die insbesondere die Daimler AG und andere favorisieren, nachdem sie bei
Hybridautos um Jahre zu spät reagiert und teilweise den Anschluss zur
ostasiatischen Konkurrenz verloren hatten, sind ja auch eigentlich Elektroautos
mit einem Wasserstoff- Energiespeicher. Hier sieht die CO2-Bilanz um den Faktor
10 schlechter aus als beim reinen E-Auto mit Batterien als Energiespeicher,
wenn die nötige Primärenergie Strom auf die mögliche Fahrtstrecke im Vergleich
des Akku-Elektrautos zu dem Brennstoffzellenauto umgelegt wird.

Der Wasserstoff muß großtechnisch aus Elektrolyse hergestellt werden. Dabei
entstehen circa 50% Verluste aus der Gesamtmenge der Primärenergie Strom. Und
dieser für die H2-Herstellung benötigte Strom hat nach dem "EU-Energiemix"
erhebliche CO2-Emissionen, die dem Brennstoffzellen-Auto ebenfalls zugerechnet
werden müssen.

Ca. 50% Energieverluste bei Wasserstoff-Herstellung

Bei den Brennstoffzellen bleibt es aber nicht nur bei den (Strom-) Energie-Verlusten
von ca. 50% die bei der H2-Herstellung mit entsprechend hohen CO2-Emissionen im
Stromkraftwerk entstehen, sondern es kommen noch folgende Verluste hinzu:
1. Weitere ca. 50% Energieverluste aus dem Rest der Primärenergie (Strom), (Wirkungsgradverluste der Brennstoffzelle) die bei der Reaktion (Rückumwandlung) von Wasserstoff in Elektrizität entstehen. Damit verbleiben nur noch ca. 25% aus der ursprünglichen Menge der Primärenergie Elektrizität.
2. Weiterer (Strom-) Energieaufwand und Primärenergieverluste für Wasserstoff-Tiefkühlung und Kompression bei Herstellung und Lagerung in H2-Tankstellen.
3. Energieaufwand für Transport des Wasserstoffes zu den Tankstellen mit Verbrennungsmotor-LKWs.
4. Zusätzliche Wasserstoffverluste durch Diffusion bei den H2-Tanks in Autos und Tankstellen. (H2-Tanks entleeren sich nach kurzer Zeit).
5. Indirekte CO2-Emissionen für die Herstellung und Errichtung von mindestens 1.000 H2-Tankstellen, die mit Kosten von "mindestens" 1,7 Milliarden Euro anzusetzen sind. Außerdem sind bundesweit 1.000 H2-Tankstellen ein Minimum.

Eineobjektive "well-to-wheel" Betrachtung liefert folgendes für Brennstoffzellen-Autos absolut desaströses Ergebnis:
Von einer bestimmten zum Fahrzeugvortrieb verwendeten Strommenge X kann das batteriebetriebene Elektroauto ca. 95% in kinetische "Fahrenergie" umsetzen und hat nur ca. 5% Verluste. Nach dem "EU-Strommix" werden diesem dabei 87,0 g/km CO2-Emissionen zugerechnet aus der Stromherstellung mit Kohlekraftwerken.


Bei dem Brennstoffzellen-Autos sieht dagegen die Energie- und CO2-Bilanz um ein vielfaches schlechter aus, was häufig (aus Unkennnis oder möglicherweise absichtlich?) verschwiegen wird. Gesamtverluste bei Primärenergie durch Brennstoffzellen: ca. 90%
Die Primärenergie-Verluste beim Brennstoffzellen-Fahrzeug betragen mindestens 90% mit nur ca.10% Nutzenergie für den Vortrieb mit entsprechenden CO2-Emissionen.

Diese errechnen sich wie folgt:
Das Brennstoffzellen-Fahrzeug hat bei identischer Fahrtstrecke einen weit höheren Primärenergie-Verbrauch (Strom) als das reine Elektroauto mitEnergiespeicherung im Akku.

Beispiel: (mit etwas vereinfachten Durchschnittswerten)
Annahme: Fahrtstrecke: 1.000 km

Energieverbrauch E-Motor im E-Auto:
- Ca. 20 kWh pro 100 km Fahrt.
- Gesamt-Energieverbrauch E-Auto auf 1.000 km: 210 kWh (bei 5% Verlusten)
- CO2-Anteil Elektroauto: 87,0 g/km (Quelle: Daimler/Protoscar). Gesamt CO2
- Emission pro 1.000 Km: 87,0 Kg.

Energieverbrauch des Elektromotors im Brennstoffzellen-Auto:
- Ca. 20 kWh pro 100 km Fahrt.
- Gesamt-Primärenergieverbrauch des Brennstoffzellen-Autos auf 1.000 km: 2.000 kWh (bei durchschnittlich 10% kinetischer Nutzenergie aus der Primärenergie Strom).

Die von der Brennstoffzelle benötigte Gesamtmenge an Primärenergie und die bei der Stromherstellung nach dem "EU-Strommix" anfallende CO2-Emission beträgt somit sage und schreibe 870,0 g/km (entspricht 870 Kg pro 1.000 Km) für das Brennstoffzellen-Fahrzeug auf 1.000 km Fahrt, da wegen der hohenH2-Umwandlungsverluste eine ca.10-fache Menge an Primärenergie Strom eingesetzt werden muß um die beispielhaften 1.000 km zu fahren.

Das ist ein enorm schlechter, um das circa 10-fache höherer CO2-Wert als beim reinen Elektroauto, was gerne unterschlagen wird, wenn die nötigePrimärenergie betrachtet wird und im Vergleich des Batterie-Elektroautos gegenüber H2-Brennstoffzellen-Elektrofahrzeugen auf die tatsächlich zurückgelegte Fahrtstrecke umgelegt wird.

Bei dieser durchaus realistischen und nachvollziehbaren Tatsache wird der in Werbeanzeigen der Autoindustrie verbreitete griffige Slogan "Nichts als Wasser" bei Brennstoffzellen- Elektroautos vollkommen absurd und dient bestenfalls einer kontraproduktiven Desinformation der potentiell beworbenen Kunden ohne die geringste Übereinstimmung mit den technisch- physikalischen
Fakten

 

18.01.19 18:53
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97 Postings, 147 Tage JeffderSchwätzerDie Evolution des Automobils

Das Automobil wird ja letztlich erst mit  * Level 5 = Vollständig automatisiertes Fahren *  seinem Namen gerecht . Auto = selbstfahrend .

Der Automobilbau ist eine Königsdisziplin , welche auf alle anderen Bereiche einwirkt . Die gegenwärtige Konsumgesellschaft ( Wegwerfgesellschaft )  wird nicht mehr allzulange den Ton angeben  .  Elektroautos und Wasserstoffelektroautos  welche mindestens Level 3 haben , werden zu 100% wiederverwertet werden .Man könnte auch mehr Holz und 3-D-metalldruck einsetzen . Prinzipiell müsste zukünftig ein  altes Auto bis auf die letzte Schraube sortenrein getrennt werden können. Die Zeiten wo man mit Rostlauben herumgurken wollte  -und konnte-  die gerade noch mal den TÜV geschafft haben , werden mit Level 2 bis 5 Autos
endgültig verwehen . Wer will schon in ein Level 5 Auto steigen , welches vor 4 Jahren zuletzt in der Inspektion war ? Zudem werden Autos endlich keine "rumstehzeuge" mehr sein , sondern Fahrzeuge . Gegenwärtig steht ein Auto 95 % seiner Lebensdauer ungefahren herum . Selbstfahrende Autos mit wechselnden " temporären Eigentümern " werden gewiss viel mehr in Bewegung sein . Vermutlich werden hochwertige Level 5 - Fahrzeuge zukünftig ähnlich gut gewartet wie Passagier - Jumbojets . Ein Level 5  Auto allein zu besitzen wird dann unfassbar teuer sein .
Da teile ich mir lieber einen Lamborghini E-Urus mit 147 anderen Personen - Beispielsweise. Auch muss man mal die Gesamtemissionen eines Fahrzeugs betrachten : Reifenabrieb , Bremsenabrieb , Kupplungsabrieb . Speziell die Rekuperation bei E-Autos wird den Bremsenabrieb nahe Null bringen können . E - Autos brauchen keine Kupplung = Kein Abrieb .  Der Feinstaub in den Städten muss verschwinden . Man sollte auch reifen so bauen , dass diese weniger Abrieb haben . Wie gesagt - die Wegwerfgesellschaft wird sich dereinst auflösen. Zukünftig muss nicht jeder und jede "irgendwas arbeiten " um gesellschaftliche Anerkennung zu erfahren . Ein langer Weg bis dorthin - aber der "Elektroblitzkrieg "wird als erste Welle einen positiven Beitrag dazu leisten.
 

18.01.19 19:13

103 Postings, 607 Tage ÖdziEuglenio

ich fasse mich kurz:

Antwort auf Abs.1) Kinetische Energie aus der Radfederbewegungg zu gewinnen ist a.) keine neue Idee und b.) auch in Verbindung mit jedem anderen Antriebssystem möglich.

Antwort auf Abs.2) Ein Brennstoffzellenfahrzeug ist ein Vollelektrisches KFZ. (FCV)

Antwort auf Abs.3) Wie schon öfter betont gehe ich bei meinen Betrachtungen von, durch dezentral und regenerativ gewonnener Energie aus.

Anmerkung:  Atomstrom ist nicht Co2 frei.

Antwort Abs.7) Wasserstoff muss NICHT großtechnisch hergestellt werden.

Warum sollte ein FCV mehr Energie bei gleichen Bedingungen verbrauchen als ein BEV? Das Brennstoffzellenfahrzeug wiegt weniger.

 

18.01.19 21:13

608 Postings, 216 Tage Flaschengeist@Özdi

"Anmerkung:  Atomstrom ist nicht Co2 frei."

Doch ist er....wir wollen doch nicht den ganzen Lebenszyklus beleuchten! Usw. die ganzen Debatten was bei der Herstellung eines Produktes alles gebraucht wird.

Denn dann ist eine BEV niemals Co2 frei......obwohl die Öko Futzis dies oft und gerne behaupten!
Der Öko kauft seinen Kaffee im Trade Fair Laden und denkt  boah bin ich toll - aber die Kaffebohne musste trotzdem über den Ozean schippern oder fliegen! Und jetzt?

Und dann fliegt der Öko Macher durch die Welt und kauft regionale Produkte vor Ort und sagt sich.....hey ich hab aber den BW-Pulli vor Ort gekauft - original - das er dafür um die halbe Welt flog, geschenkt. Hauptsache Öko..........denn das bessert die Welt, den Wandel, den Klimawandel?

Um so wärmer um so besser.....die Menschen werden mehr und mehr...ist dem Kapitalismus sehr zuträglich.  

19.01.19 09:44
1

103 Postings, 607 Tage ÖdziFlaschengeist

Im Betrieb ist Atomkraft co2frei genau wie die Brennstoffzelle. Das ist unbestritten. In meinen Texten geht es jedoch, und ich habe mehrfach explizit darauf hingewiesen, um eine ganzheitliche Betrachtung.

Manche sitzen dem Irrglauben auf, dass man Ol durch Wasserstoff ersetzen kann, sich dadurch nicht viel verändert, und man weitermachen kann wie bisher. Wenn du das mit deiner pauschalen Fundamentalkritik an den "Öko´s" meinst hast du nicht unrecht.

Mir scheint jedoch, dass du von den Öko´s der der 80ziger und 90ziger Jahre sprichst. Die Leute die du heute meinst sind klassische Untertanen im Mann´schen Sinne (kann das Buch, Der Untertan) als Lektüre nur wärmsten empfehlen. Die sind einfach auf einen Trend aufgesprungen.

Ein Beispiel: Der Wolf soll wieder bejagt werden weil er Schafe reisst. Die Schäfer können oder wollen sich Schutzmaßnahmen nicht leisten(geht vom Gewinn ab oder erhöht die Verluste.
Schuld daran ist jedoch nicht der Wolf, sondern dass die Schafe aus Neuseeland viel billiger sind. Denn am Billigsten hat sich auch der deutsch Schäfer zu orientieren. So schlicht dieser Zusammenhang ist, erwähnt wurde die noch nie in Debatten die ich zum Thema verfolge.

Ich glaube zu beobachten, dass in öffentlichen Debatten politische Korrektheit als unsichtbarer Zensus eingesetzt wird. Wenn ich mir Maischberger und Co anschaue, oder die Zeitung lese wundere ich mich oft über die dümmliche Oberflächlichkeit sowohl der Fragen wie auch der Antworten.
Das erinnert mich ein bisschen an die DDR. Die hatten auch so eine verschobene "Koversationskultur".
 

19.01.19 10:11
1

2700 Postings, 917 Tage KautschukDarauf beziehen sich

die Batterie Freaks:
Drei Jahre später, im Jahr 2006, schrieb der deutsche Wissenschaftler Ulf Bossel ein Papier, in dem es im Wesentlichen behauptet wird, dass die Erzeugung von Wasserstoff aus Elektrizität Energieverschwendung ist. Die Speicherung der gleichen Energiemenge in einer Batterie, anstatt sie zur Speicherung und späteren Verwendung in Wasserstoff umzuwandeln, sei effizienter, so Bossel. Jahrzehnte später behandelt die Batteriekamera dieses Papier immer noch so, als wäre es auf zwei iPads vom Berg Sinai heruntergefahren worden. Bis heute ist Bossels Estrich die ideologische Grundlage der reinen Batteriedoktrin.  

19.01.19 12:21

899 Postings, 300 Tage neymarElektroauto

Seit Dieselkrise Verkäufe von Elektroautos in Berlin mehr als vervierfacht

https://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/...-vervierfacht--31894090  

19.01.19 13:16

1888 Postings, 501 Tage Air99Ballard CEO Randy MacEwen

We estimate there are currently 21 hydrogen refueling stations (HRS) in service, with another 41 under construction.?  

21.01.19 07:52

1888 Postings, 501 Tage Air99Chairman of the China Association

21.01.19 07:53

1888 Postings, 501 Tage Air99Snowplows get a boost from hydrogen

CNN NATIONAL
Snowplows get a boost from hydrogen technology
Posted: Jan 19, 2019 12:06 AM EST

Updated: Jan 19, 2019 03:06 AM http://www.wfmz.com/news/cnn-national/...ydrogen-technology/981399440  

21.01.19 11:23

1410 Postings, 1673 Tage BrennstoffzellenfanAusblick für Brennstoffzellen 2019

Spannender Ausblick für Brennstoffzellen 2019:

https://seekingalpha.com/article/...ness-update-conference-transcript

Die Präsentation ist vielversprechend (neue Grosskunden, Ausbau, usw.). Wenn's so kommt, dann wären die Brennstoffzellenaktien reif für einen erneuten Short-Squeeze à la Frühjahr 2014:-)    

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