Tesla - Autos, Laster, Speicher und Solardächer

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neuester Beitrag: 22.10.17 13:18
eröffnet am: 07.09.17 11:26 von: SchöneZukun. Anzahl Beiträge: 1758
neuester Beitrag: 22.10.17 13:18 von: fränki1 Leser gesamt: 96262
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1633 Postings, 453 Tage SchöneZukunftTesla - Autos, Laster, Speicher und Solardächer

 
  
    #1
5
07.09.17 11:26
Tesla hat mit den Modellen S3X gezeigt, dass sie phantastische und wettbewerbsfähige Autos bauen können. Zu S3X kommt bald das Y und dann weitere Modelle wie ein Pick-Up-Truck und der neue Roadster.

Aber Tesla ist inzwischen auch in anderen Bereichen aktiv. In kürze soll das Konzept für einen Sattelschlepper vorgestellt werden. Die Produktion für Solarziegeln soll noch dieses Jahr hoch gefahren werden und die Powerwall 2 erreicht allmählich eine breite Verfügbarkeit in den Märkten. Batteriespeicher zur Stabilisierung der Stromnetze spielen eine immer größere Rolle.

Inzwischen ist klar, dass den erneuerbaren Energien die Zukunft gehört, schon alleine weil sie inzwischen billiger geworden sind als herkömmliche Energieträger. Insofern passt eigentlich alles zusammen und es sieht so aus als ob Tesla der Technologiekonzern der Zukunft wird.

Neben Tesla gibt es eigentlich nur noch einen Hersteller, der ähnlich aufgestellt ist, den chinesischen Hersteller BYD.

Doch Tesla mach noch keinen Gewinn, hat große Schulden angehäuft und hat inzwischen eine Marktkapitalisierung erreicht die höher ist als z.B. die von Ford oder GM, die wesentlich mehr produzieren. Viele zweifeln daran, dass Tesla es schafft seine Pläne umzusetzen, daher gehen viele von einer Blase aus.

Darüber möchte ich hier diskutieren. Dabei sollten der Unterschied zwischen Fakten und Meinungen respektiert werden. Beleidigungen werden weder gegenüber Aktien-Käufern noch gegen Tesla-Bären geduldet. Bezeichnungen wie Naivlinge, Lemminge, dumme Kleinanleger, Sekten-Jünger etc. bitte ich zu unterlassen.  
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1732 Postings ausgeblendet.

17532 Postings, 2062 Tage Otternase@SchöneZukunft Und das ändert nix daran ....

 
  
    #1734
21.10.17 21:27

... dass sich Tesla bereits jetzt durchgesetzt hat, denn BEVs sind die Zukunft, selbst wenn hier die bekannten Zweifler und Kritiker Llesamt ums Feuer hüpfen, und sich ob der Entwicklung selber vor Verzweiflung in zwei Teile zerreissen würden.

BEVs sind die Zukunft, und Verbrennungsmotoren werden schon bald in die Nische zurückgedrängt werden, in die sie gehören.

Und mit ihnen die Konzerne, die nicht flexibel genug waren das zu erkennen, oder deren Geschäftsleitung, getrieben von Überheblichkeit, Verlogenheit und Trägheit, nicht gewillt war sich rechtzeitig vorzubereiten.

Und um die Konzerne, die untergehen, weil sie sich aktiv und aus ideologischen Gründen gegen die Zukunft gestellt haben, denen werde ich keine Träne nachweinen.

Also: entweder BMW, Daimler und Volkswagen denken um, und gehen aktiv in Richtung Zukunft - oder sie werden zurecht zerfleddert.

Im Moment kann man Alibi Aktionismus noch immer nicht ausschließen.  

17532 Postings, 2062 Tage OtternaseWeil hier einige Heuchelei nicht ...

 
  
    #1735
2
21.10.17 21:49

... von ernsthaftem Engagement unterscheiden können, noch einmal:

DAS ist Heuchelei.

https://www.heise.de/newsticker/meldung/...arbeiter-raus-3866221.html

Leste einfach die Kommentare: und lernt was daraus.

https://www.heise.de/forum/heise-online/...raus/forum-390391/comment/

Selten war sich das Heise Forum so einig, was Verlogenheit, Heuchelei und Arroganz betrifft.

Ken Wood: ?Nur getroffene Hunde bellen.?
wizard m: ?Dieselbetrug vernichtet Geld und killt Arbeitsplätze.?

https://www.heise.de/forum/heise-online/...ent/posting-31232282/show/

Anubiz: ?14 Milliarden Gewinn

Und sollte der dann um ein paar Promille einbrechen, wird ganz sozialkompetent irgendwo ein Werk geschlossen!?

https://www.heise.de/forum/heise-online/...inn/posting-31233224/show/

Bur eine Auswahl.

Heuchelei 1: Tesla verbrenne Geld. Volkswagen hat bisher allein in den USA 21 Milliarden Dollar verbrannt.

Quelle: https://www.welt.de/wirtschaft/article161061862/...oht-noch-mehr.html

Heuchelei 2: Tesla habe keine ?Sozialkompetenz?. Volkswagen hat allein 2016 angekündigt bis zu 30.000 Menschen ihre Arbeit verlieren. Also mehr als 40x so viele, wie man Tesla unterstellt.

?Volkswagen hat sich mit dem Betriebsrat auf den Abbau von weltweit bis zu 30.000 Arbeitsplätzen in den kommenden Jahren geeinigt, um die angeschlagene Kernmarke VW wieder flott zu machen.?

Quelle: https://www.heise.de/newsticker/meldung/...taet-belasten-3491111.html

Heuchelei 3: Tesla sei ?Ankündigungsweltmeister?*? Vergleich: Tesla hat das Model 3 im Frühjahr 2016 angekündigt, Volkswagen kündigt etliche Modelle für einen Zeitraum bis 2025 an.

Wer also kündigt sowohl für einen erheblich längeren Zeitraum, als auch sehr viel mehr Modelle an? Wer ist unangefochtener ?Ankündigungsweltmeister?. Wer verdient eindeutig die Vaporware-Krone? Doch eher Volkswagen.

___
* Schon lustig, dass sich ausgerechnet Herr VW-Müller traut das Wort ?Ankündigungsweltmeister? zweckzuentfremden. Hier stand das ganz eindeutig für die verschlafenen klassischen Autobauer, die nun mit Ankündigungen versuchen ihre Klientel zu beruhigen.

Das erinnert mich an Orwell?svhes Neusprech, in dem der Zweck eines Wortes verdreht wird, um die Leute zu betrügen. Mit Betrug hat Volkswagen ja Erfahrung, siehe Diesel Betrug. ;-)  

17532 Postings, 2062 Tage OtternasePS: Geradezu Zynisch dabei ist ...

 
  
    #1736
21.10.17 21:59

... dass die ?bis zu 30.000? VW Mitarbeiter ihre Jobs wohl wegen dem Dieselbetrug  verlieren - irgendwie müssen die (bisher!) 21 Milliarden Dollar ja wieder eingespart werden: ?sozialkompetent?.
 

17532 Postings, 2062 Tage OtternaseUnd wenn man denn von schäbig ...

 
  
    #1737
21.10.17 22:26

... sörechen will, dann passt das recht gut auf Daimler und Volkswagen - dass ausgerechnet diese beiden sich als erste als Kronzeugen angedient haben, ist entlarvend, denn BMW ist anscheinend der einzige der drei Konzerne, der es geschafft hat mit seinen Diesel Motoren halbwegs die Grenzwerte einzuhalten.

Die größten Sünder scheinen am schnellsten beichten zu wollen, wenn sie sich dadurch Vorteile versprechen.

Ich nenne das schäbig. Denn offensichtlich wussten sie bereits, dass sie moralisch Fragwürdiges getan haben. An Stelle BMWs wäre ich ebenfalls sauer.

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/...en/20485890.html

 

1633 Postings, 453 Tage SchöneZukunftSchon witzig das mit den Dinos

 
  
    #1738
21.10.17 22:28
wie empfindlich hier einige auf das Wort Dinos reagieren. Ich frage mich warum? Die heutigen Dinos leben von der Verbrennung jahrmillionenalter fossiler Brennstoffe. Sie sind riesengroß und mächtig, haben aber keine Antwort auf die sich verändernden Umstände.

Den fossilen Rohstoffen haben wir unseren Wohlstand und den Fortschritt bei Wissenschaft und Technologie zu verdanken. Die Dinos haben uns 100 Jahre lang geholfen uns mobil zu machen. Geschichtlich sehr bedeutend.

Jetzt hat dieser technologische Fortschritt es möglich gemacht, dass man nicht mehr die Ressourcen der Erde verschwenden muss um es mobil und komfortabel zu haben. Statt sich darüber zu freuen versuchen die Dinos ihre alte Kernkompetens, den Bau von fossilen Verbrennungsmaschinen zu schützen. Daher haben sie gesagt "seht her, wir experimentieren mit H2 und haben auch einen Einkaufswagen mit E-Motor gebaut, aber das ist teuer, das will niemand". Und dann kam Tesla und hat gezeigt, dass es geht und dass es die Leute wollen :-)  

1633 Postings, 453 Tage SchöneZukunftUnd witzig ist auch

 
  
    #1739
1
21.10.17 22:38
wie hier die Kumpels in einer konzertierten Aktion versuchen jemand persönlich anzugreifen wenn es ernst wird. Der absurdeste ist der von Melon Usk mit dem Diesel-NAW von Daimler. Wer ein beheiztes Haus hat und ein Auto, der soll gefälligst ruhig sein? Wer in BEV die Zukunft sieht darf keinen Krankenwagen mehr rufen, weil Daimler nur dreckige Diesel anbietet?

Der Artikel von Talpogrand (habe ich noch mal verlinkt) hat gezeigt, dass es ernst wird. Ein weiter so wie bisher wird aus vielen Gründen nicht gehen:
- immer mehr Menschen wehren sich gegen verschmutzte Atemluft, die Wissenschaft unterstützt dies mit guten Argumenten. Täglich sterben alleine in China tausende an verdreckter Luft. Bei uns sind es "nur" 40.000 im Jahr
- EE wird immer billiger, ist inzwischen billiger als Kohle, damit ist es auch ökonomisch geboten auf EE umszusteigen
- Akkus werden immer billiger und die BEV helfen beim Umstieg auf EE, also Win Win

Weil diese Kumpels darauf keine Antwort haben kommen sie mit persönlichen Angriffen. Nur um von den 9 Millionen Toten abzulenken.

Denkt ihr wirklich ihr könnt mit so billigen Tricks von den Fakten ablenken?
Laut einer neuen Studie sterben weltweit jährlich offenbar Millionen Menschen durch Umweltverschmutzung. Ferdinand Klien aus der NDR Info Wissenschaftsredaktion kommentiert.
 

1633 Postings, 453 Tage SchöneZukunft@fränki1: Ein Punkt an Dich

 
  
    #1740
21.10.17 22:50
Ja, der Lexus war damals sicher eine gute Wahl. Aber auch den kann sich sicherlich nicht jeder kaufen, genauso wie ein Tesla Model S oder X.

Trotzdem, hätte ich damals gewusst was ich heute weiß, ich hätte das Auto was ich heute fahre nicht mehr gekauft. Ampera, Volt oder Prius wären damals vielleicht interessant gewesen. Das ist aber Schnee von gestern.

Ich lasse mich von dem oberflächlichen Geschrei, dass die fossile Fraktion hier abzieht sicherlich nicht beirren. Es macht keine Sinn ein relativ neues Auto zu verkaufen oder zu verschrotten. Und das nächste Auto das ich kaufe ist kein Verbrenner mehr. Und auch diesen Winter werden meine Familie und ich in beheizten Räumen zubringen.

Was du ein "Pseudo Langstrecken EV" nennst ist für mich und 99,9 Prozent der privaten Einsatzzwecke ein vollwertiges und langstrecken taugliches Auto. Die winzige Nische die für ein paar Jahre, bis es größere Akkus und schnellere Lader gibt, für andere Fahrzeuge offen bleibt gönne ich den Dinos.

Es wird eh noch eine Weile dauern bis Tesla auch nur annähernd so viele Autos bauen kann wie sie verkaufen können. Wenn sie 10% des Weltmarktes erreichen bin ich als Aktionär doch schon zufrieden. Und die anderen 90% werden dann sicherlich keine fossilen Verbrenner mehr sein. Die Pläne der Dinos sind dann nur noch Makulatur.

 

1633 Postings, 453 Tage SchöneZukunftWasserstoff Dampfplauderer

 
  
    #1741
21.10.17 23:05
ui, dass er sich aus seiner privaten H2-Jubelecker hierher traut. Wo er doch weiß, dass ihm hier Widerspruch droht. Und dann lobt er nocht, der sich "zu Recht" moralisch über andere erhebt.

Aber Fakten wie die in dem Spiegel-Artikel angeführten, die interessieren da nicht. H2 und allgemein aus Strom hergestellte chemische Kraftstoffe sind so viel ineffizienter als Batterien, dass sie sich nie in der Masse durchsetzen werden. Viel zu teuer und nicht durchführbar. Und das ist nur die Herstellungsseite.

Die Verteilungsseite ist genauso problematisch. 700 Bar Mechanik wird nie billig werden. Und effizient auch nicht. Alleine das Komprimieren auf 700 Bar verschwendet schon wieder 15% der Energie.

Es ist nicht nur die Ökologie die H2 unmöglich macht, es sind die Kosten die sich nicht wegentwickeln lassen die die Ökonomie kaputt machen. H2 wäre auf flächendeckende Dauersubventionen angewiesen, noch weit höher als die aktuellen für fossile Energieträger. Das wird sich politisch nie durchsetzen lassen.

Vielleicht noch eine Weile in der Raumfahrt oder der Luftfahrt. Dort sind Batterien tatsächlich noch auf mittlere Frist zu schwer. Aber Raketen mit Brennstoffzellen als Antrieb ... wohl kaum.
Künstliche Kraftstoffe: Das Problem mit dem Wasserstoff - SPIEGEL ONLINE
Künstliche Kraftstoffe auf Wasserstoff-Basis sollen emissionsfrei sein - und die Zukunft des Verbrennungsmotors. Doch die Idee vom klimafreundlichen Sprit hat einen entscheidenden Haken.
 

1633 Postings, 453 Tage SchöneZukunftMüller hat gefehlt

 
  
    #1742
21.10.17 23:09
Und dann lobt er noch Müller, der sich "zu Recht" moralisch über andere erhebt. Und das nach all den kriminellen Aktivitäten in seinem Haus in jüngsten Zeit. Und die Bunga Bunga Parties für die Betriebsräte etc. sind auch noch nicht so lange her, dass man sich so eine überhebliche Art leisten könnte.

Und ich meinte natürlich die H2-Jubelecke.
Künstliche Kraftstoffe: Das Problem mit dem Wasserstoff - SPIEGEL ONLINE
Künstliche Kraftstoffe auf Wasserstoff-Basis sollen emissionsfrei sein - und die Zukunft des Verbrennungsmotors. Doch die Idee vom klimafreundlichen Sprit hat einen entscheidenden Haken.
 

1633 Postings, 453 Tage SchöneZukunftRestwertrisiko schlägt zu

 
  
    #1743
21.10.17 23:22
In 40% der Fälle konnten die Autohersteller das Risiko auf die Leasingnehmer abdrücken. Bei den restlichen 60% tragen sie das Risiko selber und das schlägt jetzt massiv zu.

Ich vermute erhebliche Wertberichtigungen in nächster Zeit bei den Dinos. Gebrauchte Diesel stehen im Schnitt schon mehr als 100 Tage beim Händler bis sie - mit erheblichen Abschlägen - verkauft werden können.

Ein paar Schnäppchenjäger freuen sich, doch sonst will die Dreckschleudern niemand mehr haben. Und die Dinos träumen davon sie noch 20 Jahre weiter bauen zu können. Manche lernen es nie oder zu spät.
Leasingnehmern drohen Nachzahlungen für den Diesel
Händler von Dieselfahrzeugen haben Schwierigkeiten beim Verkauf von Rückläufern. Auf Leasingnehmer könnten nun Nachzahlungen zukommen.
 

17532 Postings, 2062 Tage Otternase@SchöneZukunft Es ist schon komisch ...

 
  
    #1744
21.10.17 23:28

... wie schwer es einigen fällt einfache Realitäten zu verstehen:

A. Ich fahre einen Benziner, keinen Diesel. Also laufen die ?Wasser predigen, Sekt trinken? Vorwürfe ins Leere.

B. Ich fahrenden Benziner sehr selten, lasse ihn stehen, so oft es geht, und nehme den ÖPNV, Fahrrad oder nutze meine biologischen Fortbewegungsmittel - meine Beine.

Also ?spare? ich dadurch mehr CO2 ein, als jedes real existierende Auto mit einem Verbrennungsmotor.

Merke: man kann zwar ein neues Auto kaufen, das dann anstelle von sechs nur fünf Liter verbraucht - aber die Produktion dieses ?neuen? Autos verbraucht so viel CO2, wie man in einigen Jahren verfahren würde.

Dann spart man einen Liter auf 100 Kilometer. Mein Auto verbraucht in der Stadt 7,3 Liter Benzin. Und wenn ich es die Hälfte der Zeit stehen lasse, spare ich somit etwa 3 Liter. Mehr, als ich mit jedem neuen Auto mit Verbrennungsmotor erreichen würde. Und ich habe dafür kein neues Auto gekauft, und meine Umweltbilanz damit belastet.

Und per Rad und Pedes würde ich sogar etwas für meine Gesundheit tun - würden nicht die vielen Dieselstinker die Luft in den Städten verpesten.

C. Mein nächster Autokauf wird ein BEV sein - entweder, wenn die Gewinne aus der Tesla Aktie dafür ausreichen, ein Tesla Model 3, oder eben ein anderes Modell, das dann verfügbar sein wird. Solange fahre ich weiter meine alte Gurke.

Denn: mein Auto ist ein Fortbewegungsmittel, und nichts, womit ich mein Selbstbewusstsein aufwerten müsste. ;-)



 

17532 Postings, 2062 Tage Otternase@SchöneZukunft Und ja, witzig ...

 
  
    #1745
21.10.17 23:32

... wie sie auf das Wirt ?Dinos? abgehen. Rumpelstielzchen ist nix dagegen, als er seinen Namen hörte. ;-)

Wie Du so schön schreibst - der Vergleich passt einfach sehr gut.

Mein Lieblingsvergleich ist eher der von Ghandi: ?Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.?

Auch dieser ist sehr treffend. Wie uns VW-Müller bewiesen hat. Der Bursche zeigt Nerven. Und er zeigt uns: sie sind beim ?bekämpfen? angekommen.

Fehlt nur noch der Sieg ...  ;-)  

17532 Postings, 2062 Tage OtternaseUnd deswegen werde ich nie wieder ...

 
  
    #1746
21.10.17 23:37

... einen Volkswagen kaufen, weil Ghandi einfach recht hat:

Ghandi: ?Die Nichtzusammenarbeit mit dem Schlechten gehört ebenso zu unseren Pflichten wie die Zusammenarbeit mit dem Guten.?

Da werden auch keine VW BEVs helfen. Vertrauen endgültig verspielt, wenn sogar der CEO Nachfolger vor Heuchelei nicht zurückschreckt.

Er sollte einfach mal realisieren, dass das Werfen mit Dreck auf Wettbewerber immer nach hinten losgeht. Dafür muss er keine Marketing Berater fragen, das weiß jeder außerhalb der VW Bubble.  

2079 Postings, 747 Tage fränki1@Schöne Zukunft

 
  
    #1747
1
22.10.17 08:53
Gerade für den privaten Nutzer wie Dich , wäre ein EV mit Reichweiten Verlängerung mit Abstand die vernünftigere Lösung. Man könnte bei einer elektrischen Reichweite von gesicherten 100 km fast zwei drittel elektrisch fahren und damit 100% emissionsfrei in Ballungsräumen und man könnte eine kobaltfreie Akkutechnik verwenden. Die hat zwar eine geringere Energiedichte und ist pro KWh auch teurer. Dafür kann sie alles andere (Zyklenfestigkeit, Schnelladbarkeit, Strompotenz, Brandverhalten, usw) Ich glaube übrigens nicht, dass der LiCo Akku mal der Weg zur Langstrecken Elektromobilisierung ist. Die wichtigste frage wird dabei sein, wie es mit dem autonomen Fahren weiter geht. In leicht reglementierbahren Bereichen, wie die Autobahn, wird es recht schnell gehen.
Im letzten Altstadtwinkel von Europa wird es wohl noch mindestens dreißig Jahre dauern.
Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass man auf der Autobahn und damit auf der Langstrecke dann  im Verbund fährt, der wohl durchaus mit Strom fremd versorgt werden kann.
Damit würde das Aggregat schrittweise an Bedeutung verlieren.
Was ich sagen will, die Mobilisierung selbst wird sich in den nächsten 30 bis 50 Jahren grundsätzlich ändern. Da ist der antrieb nur eine und wohl bei weitem nicht die wichtigste Komponente.
Von dem Geschwätz, die ganze Welt pennt oder blockiert, nur Musk handelt und weiß wie es geht, halte ich jedenfalls gar nichts.  

17532 Postings, 2062 Tage Otternase@f1 Wäre doch nett ...

 
  
    #1748
22.10.17 10:38

Wenn Du einfach mal wieder auf die sachliche Ebene zurückkommen würdest, anstatt mit persönlichen Angriffen und Unterstellungen hier Stimmung zu machen.

Hypothetischer Fall: Wenn Du 30 Kilo Übergewicht haben würdest, dann würde ich dich nicht darob anprangern, wenn Du über die schädliche Wirkung von Zucker erzählen würdest. Weil das persönlich wäre.

Dieses ?Du bist nicht perfekt, also darfst Du nichts zum Thema xyz sagen? Argument ist nur ein persönlicher Angriff, der das Ziel hat Kritiker mundtot zu machen.

Sollten DchöneZukunft oder ich mal einen Hummer besitzen, wäre Kritik berechtigt. Aber die Mehrheit der Bürger hat nun mal kein Auto mit BEV, weil die Dinos (nun nutze ich das Wort doch mal) explizit über Jahre alles dafür getan haben, um die Verbreitung von BEVs zu ver- und zu behindern.

Dann aber jemanden deswegen anzugreifen, dass er sich vor x Jahren kein BEV gekauft hat, ist zynisch. Da ich zufem der Meinung bin, dass Hybriden nichts anderes als Modelpackungen sind, wäre das für mich keine Lösung gewesen. Weil das Schlechte aus beiden Welten verwint wird.

Und damit Du erkennst, warum das zynisch ist: Welches BEV oder welchen Hybriden hätte ich denn 2001 kaufen sollen? Das ist das Jahr in dem ich meinen Wagen gekauft habe.

Und nun? Wer ist ein Heuchler, wer ein Zyniker? Wer diskutiert unsachlich, und wer versucht andere zu diffamieren oder privat anzugreifen?

Dass VW-Müllers Vorwürfe sehr dreist sind, habe ich ja explizit belegt. Er sitzt im Glashaus, und wirft mit Steinen. Ausgerechnet der CEO von Volkswagen, der Millionen Menschen betrogen hat.

Und kaum wurde das zum Thema gemacht, wurden die Angriffe persönlich. Zufälle, immer wieder Zufälle. Aber es ist nun mal so.  

17532 Postings, 2062 Tage OtternasePS: Ein Auto, dass länger genutzt wird ...

 
  
    #1749
22.10.17 11:08

... ist aus ökologischer Sicht die sinnvollere Wahl, als alle 5 Jahre ein neues Auto, das einen Liter Kraftstoff weniger verbraucht.

Zumal, wenn dieser Liter nicht wirklich weniger verbraucht wird, sondern auf die dreistere Auslegung des NEFZ Prüfverfahrens zurückgeht.

Auf dem Papier wird viel gespart, von Generation zu Generation, aber im echten Leben kommt davon wenig an.

Als Student fuhr ich einen Peugeot 205 Diesel. Der hat damals bereits nach Prüfverfahren 4,5 Liter verbraucht. Und wenn man ihn vorsichtig fuhr, verbrauchte er knapp 5,5 Liter auf hundert Kilometer. In der Stadt, wohlgemerkt. Auf der Autobahn bei 120 km/h um die 5 Liter, auf der Landstraße waren sogar weniger als 5 Liter drin. Und das war 1990.

Seitdem wurden von den Dinos auf dem Papier enorme Fortschritte gemacht, bis hin zum 1-Liter-Auto, freilich aber nur auf dem Papier. Dass ein kleinerer Beitrag auf das höhere Gewicht durch Airbags und Katalysatoren Technik zurückgehen mag, ok. Aber die meisten ?Fortschritte?, die wurden doch eher beim Tricksen bei der NEFZ Abnahme gemacht.

Am Ende verbraucht ein Benziner Kleinwagen auch heute noch in der Stadt 6-7 Liter. Ein kleiner Diesel liegt bei 5-6 Liter.

Der Grund ist einfach: der Verbrennungsmotor ist seit 20 Jahren nahezu ausgereizt. Und wenn man umweltverträglichere individuelle  Mobilität haben will, hätten die Dinos bereits vor 15 Jahren ernsthaft in BEVs investieren müssen.

Getan haben sie das Gegenteil. Arrogant und ignorant haben sie die Allgemeinheit belogen, als sie den Diesel als DEN Motor der Zukunft angepriesen haben - und hinten herum wussten sie, dass das ohne Tricksereien und ohne Betrug nicht gehen würde.

Und sie haben in den letzten zehn, 15 Jahren alles dafür getan, um BEVs unattraktiv aussehen, und als Irrweg erscheinen zu lassen, und haben die Verbraucher mit H2 Antrieben in ferner Zukunft getäuscht.

Seit vier, fünf Jahren wäre ich sogar bereit mit ein neues Auto zu kaufen, aber wo sind denn die sparsamen, umweltverträglichen Autos mit Verbrennungsmotor? Welches ich mir auch immer ansah - es gab 30-40% höhere Verbräuche als nach Norm. Am Ende hätte ich nur ein neues Auto erhalten, das aber genauso viel Dreck produziert, wie mein 16 Jahre altes Auto.

Und ich hätte die Dinos gür ihre Verweigerungshaltung belohnt.

Es ist ja noch schlimmer: Stand Herbst 2017, traut sich doch kein deutscher Autobauer zu sagen, welche seiner aktuellen Modelle die demnächst gültige neueste Euro 6 Norm erfüllen werden. Ist das nicht ein Armutszeugnis für die deutschen Autobauer? Die ?Technologieführer? im Automobilbau?

Nein. Dann passe ich doch lieber meine Fahrgewohnheiten an, fahre verstärkt Bahn auf mittleren Strecken, und lasse das Auto stehen, als diese Gangster für ihr schändliches Treiben auch noch finanziell zu belohnen.

Und das Geld, mit dem ich ein neues Auto bezahlen würde, das stecke ich in Tesla Aktien, auf dass es sich mehre, und ich in zwei, drei Jahren endlich ein BEV mit für mich akzeptabler Reichweite kaufen kann. Das Tesla Model 3.

Also: Dein Hybrid in Ehren, aber warum fährst Du nicht einfach mal mit der Bahn? ;-)
__
PS: Das sparsamste Auto des VW Konzerns (m.E. ein Audi A2?) wurde sehr schnell wieder aus dem Verkehr gezogen. Warum eigentlich? ?Weil den keiner kaufen wollte.?? Oder weil sie gemerkt haben, dass geringer Kraftstoffverbrauch dann auch bei größeren Modellen wichtig wäre? Oder hat gar die Ölindustrie ein Veto eingelegt? Man weiß es nicht.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Audi_A2

?Durch geringes Gewicht und strömungsgünstige Form ist der Wagen bis heute (Stand 2010) mit seinem Normverbrauch von 2,99 l auf 100 km das einzige in Großserie produzierte fünftürige Dreiliterauto.?
 

655 Postings, 744 Tage Lerzpftz@On

 
  
    #1750
22.10.17 11:21

PS: Das sparsamste Auto des VW Konzerns (m.E. ein Audi A2?) wurde sehr schnell wieder aus dem Verkehr gezogen. Warum eigentlich? ?Weil den keiner kaufen wollte.??  Oder weil sie gemerkt haben, dass geringer Kraftstoffverbrauch dann auch bei größeren Modellen wichtig wäre? Oder hat gar die Ölindustrie ein Veto eingelegt? Man weiß es nicht.

Aus deinem Wikipedia-Artikel:

In den fünfeinhalb Jahren Bauzeit liefen 176.377 Exemplare des A2 vom Band.[6] Davon waren 6450 3L-Versionen (1.2 TDI).

Um den verhältnismäßig schleppenden Verkauf anzukurbeln, brachte Audi im Jahr 2003 das Sondermodell „colour.storm“ auf den Markt ... Aber auch dieses Modell brachte keine nennenswerte Trendwende bei den Verkaufszahlen.

Manchmal ist es gar nicht nötig auf die große Ölverschwörung zurückzugreifen. ;-)

 

17532 Postings, 2062 Tage OtternaseVielleicht wurde es ja nicht genügend beworben

 
  
    #1751
22.10.17 12:04

... vielleicht sollte er nicht gekauft werden: ein bisschen an der Ausstattung gedreht, ein wenig den Preis nach oben geschraubt ... und schon hat man das perfekte Alibi Auto, das keiner kaufen will.

?Wir können nix dafür, kauft keiner.?

?...die Rücksitze sind leicht gebaut und nicht teilbar; der Tank fasst nur 20 Liter Kraftstoff; das Panoramadach Open-Sky, eine Klimaanlage und andere sonst lieferbare Sonderausstattungen sind nicht in dieser Variante erhältlich.?
 

17532 Postings, 2062 Tage OtternasePS: Siehe e-Golf ...

 
  
    #1752
22.10.17 12:07
... und BMW i3 - letzteren hat man extra noch auf hässlich getrimmt, damit keiner auf die Idee kommt ihn zu kaufen.

Dumm, dass einigen der e-Antrieb so wichtig war, dass sie sich freiwillig in ein Auto gesetzt haben, das nur wenig hübscher ist als ein Fiat Multipla.

Man hat ihn nicht genügend verschlechtert. ;-)  

1047 Postings, 409 Tage Melon Usk@Lerz: Würdest Du bitte damit aufhören...

 
  
    #1753
22.10.17 12:29
ON mit Fakten zu verwirren. Du merkst doch, dass ihm das nicht gut bekommt.  

1633 Postings, 453 Tage SchöneZukunft@fränki1: Wenn hätte wäre

 
  
    #1754
22.10.17 13:01
Ja, wenn die Dinos attraktive Hybride herausgebracht hätten, dann wäre das eine gute Übergangslösung gewesen.

Soweit waren wir hier schon oft. Haben sie aber nicht! Und jetzt brauchen sie sich nicht mehr bemühen, dann die BEV sind inzwischen überlegen.
Von dem Geschwätz, die ganze Welt pennt oder blockiert, nur Musk handelt und weiß wie es geht, halte ich jedenfalls gar nichts.
Ist ja auch schade, dass es so ist. Ohne Tesla würden die Dinos alle noch zu 100% pennen und die Politiker mit, da die den Lügen "es geht nicht anders" immer noch aufsitzen würden. Und wir wären auch in 20 Jahren noch bei 3 Millionen Toten pro Jahr durch Autoabgase.
Die hat zwar eine geringere Energiedichte und ist pro KWh auch teurer. Dafür kann sie alles andere (Zyklenfestigkeit, Schnelladbarkeit, Strompotenz, Brandverhalten, usw) Ich glaube übrigens nicht, dass der LiCo Akku mal der Weg zur Langstrecken Elektromobilisierung ist.
Und deine Batterieexpertise nehme ich dir schlichtweg nicht ab. Nur weil du schon mal an einem Stromspeicher herumgebastelt hast weißt du nicht mehr darüber als Tesla. Tesla hat große Labore und beschäftigt die führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet und hat jede Menge Erfahrung auf der Straße.

Und wo soll noch mal der Vorteil liegen? Den wichtigsten Nachteil von deiner Alternative hast du ja schon selbst genannt. Die Energiedichte. Das Gewicht war doch immer eines eurer Lieblingsthemas. Jetzt wo das Model 3 nur noch so viel wiegt wie eine Mercedes C-Klasse ist das plötzlich unwichtig?
  1. Zyklenfestigkeit - Die Lebenserwartung der Tesla-Batterien ist mit 25 Jahren oder 500.000 km mehr als ausreichend, kein Argument
  2. Schnellladbarkei - Komisch, auch da ist Tesla bisher führend und es reicht heute schon für 99.9% der Fahrten. Und sie arbeiten schon an schnelleren SC der dritten Generation.
  3. Strompotens - Du meinst noch schneller als ein Tesla? Das sind schon die schnellsten Serienfahrzeuge der Welt, wer braucht das?
  4. Brandverhalten - da sind die Teslas jetzt schon ausgezeichnet. Verbrenner verbrennen jeden Tag zu tausenden. Wenn einmal im Jahr ein Tesla nach einem schweren Crash brennt macht ihr Bären euch vor Freude in die Hose
  5. Kobalt - Tesla benötigt nach eigenen Aussagen jetzt schon nur ein drittel des Kobalts wie die Konkurrenz. Es sind viele Alternativen denkbar und Tesla wird die richtige wählen.
Die Akkus mögen in Zukunft anders aufgebaut sein. Fakt ist, dass Tesla mit der aktuellen Technik schon da ist wo viele erst noch hin wollen und nur weil es in Zukunft noch besser geht muss man nicht auf diese Zukunft warten.  

1633 Postings, 453 Tage SchöneZukunft@Melon Usk: Mit Fakten hast du es auch nicht so

 
  
    #1755
22.10.17 13:03
Flughäfen in der Innenstadt und Verzicht auf Krankenwägen. Verbunden mit unsachlichen persönlichen Angriffen.

Alles nur um von den 3 Millionen Toten durch stinkende Verbrenner abzulenken.  

1633 Postings, 453 Tage SchöneZukunft@Melon Usk: Flughäfen in der Innenstadt

 
  
    #1756
22.10.17 13:04
Warst du nicht aus Berlin? Dann mein Beileid.

In den Urlaub fliegst du aber hoffentlich nicht!  

1047 Postings, 409 Tage Melon UskSZ: Der Satz sagt alles

 
  
    #1757
22.10.17 13:15
"Ja, wenn die Dinos attraktive Hybride herausgebracht hätten, dann wäre das eine gute Übergangslösung gewesen."

Ja, wenn es nur attraktiv genug wäre. Der Herr will aber unbedingt von 0 auf 100 in 3 Sekunden, sonst ist das nichts. Umweltschutz? Ja gerne, aber bitte nicht so.

Sich über die Umweltverschmutzung anderer beschweren, aber selbst kein Deut besser sein. Wie sagt man so passend? Wie der Herr, so's Gescherr.  

2079 Postings, 747 Tage fränki1Siehst du Otti

 
  
    #1758
22.10.17 13:18
wenn du dich mal ernsthaft mit Hybriden beschäftigt hättest, statt haltlose Behauptungen aufzustellen , wüstest du auch, dass sie unter den Verbrennern die sind, die in der Stadt den wenigsten Brennstoff verbrauchen. Unser CHR, den wir seit Mai haben benötigt ca. 4,5 L Benzin in der Stadt und nicht 7 L und er ist auch kein Kleinwagen, sondern Mittelklasse.  

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