Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

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neuester Beitrag: 19.10.17 09:20
eröffnet am: 04.11.12 14:16 von: permanent Anzahl Beiträge: 77160
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20752 Postings, 5079 Tage permanentÖkonomen streiten über Verteilungsfrage

 
  
    #1
100
04.11.12 14:16

Wirtschaftswissenschaften : Ökonomen streiten über Verteilungsfrage 13:15 Uhr Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Die Einkommensungleichheit destabilisiert die Volkswirtschaften, sind

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...age/7328592.html
Moderation
Moderator: ksu
Zeitpunkt: 06.10.14 08:32
Aktionen: Kürzung des Beitrages, Threadtitel trotzdem anzeigen
Kommentar: Urheberrechtsverletzung, ggf. Link-Einfügen nutzen
Original-Link: http://www.handelsblatt.com/politik/...gsfrage/7328592.html

 

 
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1136 Postings, 1643 Tage gnomonfamiliennachzug?

 
  
    #77136
1
18.10.17 16:35
kommt nicht in frage, die sollen schön bleiben wo sie sind, weil die chancen dann besser stehen, den sogenannten flüchtling, der bereits integriert im arbeitsprozess einen platz gefunden hat,
mit seelischer quälerei schnell wieder loszuwerden. aber brüssel paris und berlin ist einfach zu blöd um zu verstehen, was ich wie ein papagei seit jahren verkünde. natürlich nur zum wohle unserer deutschen kultur. anscheinend habe tatsächliich nur ich die weisheit mit dem löffel gegessen, umso mehr ist mir unverständlich warum mir in meinem leben nichts gelingen will.

liegt wahrscheinlich an den vielen fremden im land.
ich sage euch, mein leben ist wie ein kinderhemd, kurz und beschissen.  

1136 Postings, 1643 Tage gnomonWarum dieser Hass?

 
  
    #77137
1
18.10.17 17:19

405 Postings, 54 Tage Shlomo SilbersteinDer APO ihr erstes Opfer ist Tillich

 
  
    #77138
1
18.10.17 18:19
Und man beobachtet eine zunehmende Spaltung der CDU. Während die Ost-CDU die Kurz-Masche fahren will um der APO das Wasser abzugraben...

"Nach der Wahl hatte Tillich eine schärfere Asyl- und Einwanderungspolitik gefordert und von seiner Partei verlangt, die Lücke nach rechts zu schließen. Die sächsischen Landräte hatten von ihm darüber hinaus jedoch weitere Konsequenzen gefordert."

...bleibt die West-CDU auf Mitte-Kurs

"Von der Leyen gegen Rechtsruck ?Wahlen in der Mitte gewinnen, ohne die AfD groß zu machen? (welt.de)

Beide Strategien fruchten noch solange Merkel nicht durch den Jamaika-Joint angeschlagen wird. Spätestens im Bayern 2018 kommt es aber zum Schwur. Alles hängt von den Grünen ab, wenn die überziehen war's das.
Stanislaw Tillich: Sachsens Ministerpräsident tritt zurück - SPIEGEL ONLINE
Stanislaw Tillich wird im Dezember vom Amt des sächsischen Ministerpräsidenten zurücktreten. Damit zieht der CDU-Politiker die Konsequenz aus dem schlechten Ergebnis seiner Partei bei der Bundestagswahl. Nachfolger soll Generalsekretär Michael Kretschmer werden.
 

405 Postings, 54 Tage Shlomo SilbersteinReichendorf, ein Ort mit Zukunft

 
  
    #77139
1
18.10.17 18:29
und mit mehr Hirn als die Frankfurter Buchmesse:

"Auch Menschen im Ort, die selbst nicht mehr FPÖ sondern ÖVP wählen, wie Alfred, sehen keinen Grund sich dafür zu genieren, rechts zu sein. Der 70-Jährige erklärt das so: ?Kritische Gruppierungen, wie die FPÖ sich darstellt, sind natürlich kein Schaden für eine lebendige Demokratie. Man soll nicht zu rechtslastig werden, aber ein bisschen in Richtung rechts zu gehen, damit die anderen, die linksorientiert sind, aufdenken.?"

Und natürlich haben die ZEIT-Reporterinnen keine politisch unkorrekte Erklärung:

"Reichendorf sieht auf den ersten Blick nicht anders aus als viele andere Dörfer am österreichischen Land. Wer den Ort betritt und den Berg hinauffährt, denkt in der Idylle angekommen zu sein. Hier gibt es keine Brennpunkte, keine Gefahren, keine Ghettoisierung. Obwohl es den Menschen im Ort gut geht, ist Reichendorf seit Jahren eine Hochburg der ultrarechten Freiheitliche Partei Österreich."

Liebe Damen, die Kausalität ist genau anders herum. Einfach mal die beiden letzten Sätze vertauschen. So einfach kann Logik sein. Wenn man nicht durch eine rote Brille sieht - oder weil man in der ZEIT publizieren will - muss.  
„Die anderen sind labiI“ ? in einem der rechtesten Dörfer Österreichs schämt sich niemand mehr ? ze.tt
In Reichendorf in der Oststeiermark wird seit Jahrzehnten die ultrarechte Freiheitliche Partei Österreich (FPÖ) gewählt. Ein Besuch ...
 

405 Postings, 54 Tage Shlomo SilbersteinApropos Frankfurter Buchmesse

 
  
    #77140
18.10.17 18:35
Es ist immer gut, sich bei Originalquellen ein Bild zu machen, statt der L-Presse glauben zu schenken. Wer unkommentierte 33min von der Antifa-Provokation gegen den Antaios-Verlag miterleben will, der gebe mal

Autorengespräch Martin Sellner und Mario Müller - Chaos total - full length

bei Youtube ein. Anschließend liest man die zugehörigen Presseberichte mit anderen Augen.

Auf jeden Fall war sowohl das Spektakel selbst als auch das Verhalten der Messeleitung einer Buchmesse unwürdig. Wie man liest hat die Sache ja auch zu Recht ein Nachspiel.  

11254 Postings, 3260 Tage daiphongFuk mit seinen üblichen Lügen und Tricks #19

 
  
    #77141
1
18.10.17 19:01
schon vor 3 Jahren 13.11.2014:
"49% der Wiener haben Migrationshintergrund"                    
http://diepresse.com/home/panorama/wien/4593929/...rationshintergrund

oder aktuell von 2017, Wiener Statistikamt:
"Jede zweite Wienerin beziehungsweise jeder zweite Wiener hat Migrationshintergrund,
wurde also selbst im Ausland geboren oder hat mindestens einen im Ausland geborenen Elternteil."
https://www.wien.gv.at/menschen/integration/grundlagen/daten.html

Im Detail, was immer die Aussagekraft sein mag: 35 Prozent der Wiener wurden selbst im Ausland geboren, 39,3% sind "ausländischer Herkunft", wurden also selbst im Ausland geboren oder hat einen ausländischen Pass, 29,3 Prozent der Wiener haben noch keinen österreichischen Pass.  

11254 Postings, 3260 Tage daiphongMalko heute auch etwas witzig

 
  
    #77142
18.10.17 19:15
"Die laufende Unterscheidung zwischen Ausländer und Deutschen oder Deutsche mit Migrationshintergrund ist geistig krankhaft"

In der Diskussion der Zuwanderung ist die Unterscheidung, welche Staatsbürgerschaft und welchen Pass man hat, ist  ganz sicher nicht krankhaft ;-o)  

So wenig wie die nach dem Migrationshintergrund, in Deutschland wurden immerhin viele Millionen eingebürgert und erhielten als Kinder ausländischer Eltern schon per Geburt oder Option den deutschen Pass. Dass binationale und in D. auch Aussiedler unter diese Kategorie fallen, zeigt nur an, dass es sich bei diesen Zahlen sowieso um ein sehr breites Übergangsfeld und NUR um die GRÖSSENORDNUNG der laufenden neuen Immigration handelt.
Die interessiert einen - oder eben nicht.  Nur krankhaft ist an den Zahlen selbst jedenfalls nichts - wenn schon, dann nur an ihrer verfehlten Interpretation.  

405 Postings, 54 Tage Shlomo SilbersteinEs ist auch ein Trick zu argumentieren

 
  
    #77143
2
18.10.17 19:25
dass Rückführungen nur mit "mit gigantischen Gewalttaten"  (fok#19) möglich wären und daher die Zuwanderung alternativlos wäre.

Erstens sind die weitere illegale Zuwanderung und dessen  die Rückabwicklung  zwei getrennte Paar Schuhe. Der erste Schritt muss vor dem zweiten erfolgen. Zunächst gilt es, illegale Einwanderung auf Null zu reduzieren. Das ist das Nahziel aller APO-Bewegungen.

Zum zweiten ist die Duldung illegal Eingewanderter nicht alternativlos. Es gibt viele Möglichkeiten, gewaltlos für eine Rückführung zu sorgen. Vor allem über die Finanzierung des Lebens hier via den Sozialhaushalt. Da wären noch viele Kürzungsmöglichkeiten. Oder über die Setzung finanzieller Anreize für die Rückreise. Oder über die gerichtliche Verfolgung illegaler Zuwanderung. Die ist nämlich nach heutigem Gesetz strafbar. Insgesamt Zuckerbrot und Peitsche, bildlich gesprochen. Von alternativloser Duldung kann also keine Rede sein.

Ich bin sicher, dass Österreich uns da mal wieder was vormachen wird. Ungarn hat ja auch schon viele Erfolge zu verzeichnen. Deutschland wird bei zur Zeit rund 300.000 Zuwanderungen pro Jahr früher oder später nachziehen. Das Stadtbild auch in kleineren Regionalstädten ändert sich radipe und das bleibt nicht unbemerkt.  

48754 Postings, 6566 Tage Kicky#130 Update

 
  
    #77144
18.10.17 19:37
Flüchtlingsexperte Gilles Reckinger sprach mit den OÖN über die Ausbeutung von Migranten und moderne Sklaverei. Clemens Schuhmann   23. Juni 2015

" Nach Italien kommen mehr afrikanische Migranten als je zuvor. Die EU hilft nicht weiter, zurückschicken dürfen die Italiener die Menschen aber auch nicht. So stranden sie ? in Lagern wie Mineo mitten im sizilianischen Nirgendwo...Im sizilianischen Flüchtlingslager Mineo sind die Straßen heute leer, obwohl hier etwa 3100 Menschen leben sollen. ....Maccarone sagt: ?Die Migranten wohnen hier, bis sie eine Aufenthaltsgenehmigung haben.? Im Schnitt dauere das sechs Monate. Wenn nach einer Ablehnung Widerspruch eingelegt werde, könne das Verfahren aber auch einige Jahre dauern..."
https://www.noz.de/deutschland-welt/politik/...amp;0&0&815477

es geht auch das Gerücht, sie würden absichtlich in Lagern auf Sizilien zurückgehalten, um sie nach der Wahl in Europa zu verteilen. Was so nicht  stimmt ,denn Deutschland hat ja auch schon ca 3800 Flüchtlinge mit Asylberechtigung aus Italien aufgenommen. Allerdings lautet die Quote wohl  27 132 Migranten aus Italien nach Deutschland laut NOZ

"..Aus Regierungskreisen heißt es, dass Deutschland Italien im Zuge des sogenannten Relocation-Programms für Flüchtlinge bislang insgesamt 5520 Plätze angeboten habe. Aus Italien hätten Deutschland aber erst 4021 Relocation-Ersuche erreicht..." https://www.welt.de/politik/deutschland/...tschland-als-moeglich.html

 

28632 Postings, 3421 Tage Fillorkilldie Kausalität ist genau anders herum

 
  
    #77145
1
18.10.17 19:38
'Wer den Ort betritt und den Berg hinauffährt, denkt in der Idylle angekommen zu sein. Hier gibt es keine Brennpunkte, keine Gefahren, keine Ghettoisierung. OBWOHL es den Menschen im Ort gut geht, ist Reichendorf seit Jahren eine Hochburg der ultrarechten Freiheitliche Partei Österreich.'

Tausche das obwohl gegen ein weil und dann passt es. Man muss saturiert genug sein, um Bock auf Untergang entwickeln zu können. Auch der individuelle Amokläufer ist typischerweise keiner, der beim Kampf ums Brot leer ausgegangen ist. Das ganze Problem mit der Identität ist der Voraussetzung nach ein reines Wohlstandsphänomen. Insofern passt auch der Vergleich mit der APO von einst, wobei der Platz der revoltierenden Wohlstandstandskinder heute von sich selbst hassenden Rentnern eingenommen wird.    

28632 Postings, 3421 Tage FillorkillAntifa-Provokation gegen den Antaios-Verlag

 
  
    #77146
1
18.10.17 19:57
Da rufen also eine handvoll Jugendlicher 'Halt die Klappe', um eine öffentliche Selbstdarstellung der antisemitischen Identitären zu behindern. Die braunen 'Basisdemokraten', die hier empört die Unterdrückung von Meinungsfreiheit 'durch das System' anprangern, sind allerdings dieselben, die regelmässig stolz Meldung machen, wann immer ihnen die Sprengung einer Veranstaltung von Demokraten mal wieder gelungen ist. Kein rechtes Forum, in dem das obligatorische Niederbrüllen der Bundeskanzlerin durch den Wutbürger-Mob nicht Applaus gefunden hätte.  

405 Postings, 54 Tage Shlomo SilbersteinDu hast offensichtlich das Video nicht gesehen

 
  
    #77147
1
18.10.17 20:44
Es besteht sicher kein Zweifel, wer hier mal wieder als Sieger vom Platz gegangen ist.

Und es besteht auch kein Zweifel, dass "Niederbrüllen" eine Aktionsform ist, die von den linken 68ern erfunden wurde - nun aber, wo sie gegen sie verwandt wird, ganz plötzlich auf Empörung der Gutmenschen stößt.

Und es besteht auch kein Zweifel, dass die Angriffe der Linken auf eine Podiumsdiskussion auf der Buchmesse, die Zerstörung von Messeständen und der Diebstahl von deren Büchern sowie die Provokationen der Messeleitung im Vorfeld (Aufforderung zur "aktiven (!) Auseinandersetzung mit rechten Verlagen", Platzierung von der AA-Stiftung in der Nachbarschaft) einer Buchmesse komplett unwürdig sind.

Ich habe den Link aber nur reingestellt weil es mir um die Wahrheit ging, dem Abgleich mit der L-Presse. Dazu empfehle ich auch die ersten 3 Minuten, in denen mehrere Linke versuchen, die Bühne gewaltsam zu stürmen. Einer (ein "Politiker" der PARTEI) wurde dabei niedergerunden. Wie er hinterher in der Presse behauptete von einem "Nazi". Kurze Zeit später stellte sich heraus, dass es ein Sicherheitsmann der Messe war, der zufällig eine Glatze hatte.

Alles in allem ein großes Eigentor der Antifa und damit ein schönes Zeitdokument. Kubitschek hat alles richtig gemacht, er brauchte nur wie die Spinne im Netz warten. So wird das natürlich nichts mit dem "Krampf gegen Rechts". Und schräge Postings tragen auch nichts dazu bei, Rechts wieder abzudrängen.  
 

28632 Postings, 3421 Tage Fillorkillen. So wird das natürlich nichts mit dem "Krampf g

 
  
    #77148
18.10.17 21:19
Richtig daran ist, dass das braune Wutbürgertum sich aus zwei Quellen psychisch ernährt und darüber Bedeutung erfahren kann. Nämlich 1. aus dem unendlichen Good Will der bürgerlichen Gesellschaft in dem Versuch, seine entgleisenden schwarzen Schafe wieder einzufangen, zu reintegrieren, für die Demokratie zurückzugewinnen und dafür jede peinliche Nummer in Kauf zu nehmen. Als Problem Nr 1 gehandelt zu werden, dem alle besorgten Aufmerksamkeit gelten müsse und gleichzeitig auf jedes Dialogangebot mit Njet antworten zu können, erzeugt jene Bedeutung, die es im realen Leben eines Wutrentners schon lange nicht mehr gibt.

Und 2. aus dem Missverständnis, bei dieser an den Tag gelegten Toleranz handle es sich um die Schwäche und Wehrlosigkeit eines sterbenden Systems, als dessen Erben man sich schon feiern will. Keine Annahme könnte falscher sein, denn die Toleranz gegenüber dem braunen Aufruhr beruht natürlich darauf, dass der im Westen keine Chance hat, relevante Institutionen zu infiltrieren - und das gilt wie gesehen auch für Trumps USA. Ein ernsthafter Griff nach Macht a la Orban oder Erdogan würde dies schnell offensichtlich machen, denn es gibt zuviele Leute und zu starke Interessen, die das niemals wieder zulassen werden.  

1136 Postings, 1643 Tage gnomonfc bayern

 
  
    #77149
18.10.17 21:53
2:0 nach erster halbzeit. gutes spiel der bayern.
möglicher schöheitsfehler: viele migranten.

kleiner trost: jeder von ihnen ist netto steuerzahler, geschätzt das hundertfache eines so manchen bio deutschen  fremdenhassers, gar nicht unqualifiziert, familien sind trotz aller widerstände  nachgeholt, ihr inländischer konsum ist bemerkenswert. kein wunder dass
wir sind das volk angst hat verdrängt  bzw die minderheit im eigenen land zu werden.



 

405 Postings, 54 Tage Shlomo Silbersteinim realen Leben eines Wutrentners

 
  
    #77150
18.10.17 21:55
"Bedeutung, die es im realen Leben eines Wutrentners schon lange nicht mehr gibt. "

Video schauen. Deine Wutrentner sind geschätzt U30. Dazu auch diverse Artikel "europas Jugend wählt rechts" (mal googlen). Deutschland ist bei letzterem eine Anomalie.

"Missverständnis, bei dieser an den Tag gelegten Toleranz handle es sich um die Schwäche und Wehrlosigkeit eines sterbenden Systems"

Das "Mißverständnis" ist ganz auf Seiten des Systems. Die Panik wird von Tag zu Tag größer. Und schaut man nach Frankreich, Österreich (und weiter in den Osten) vollkommen zu recht. Das System agiert dabei wie ein Mann im Treibsand. Mit jedem Rundumschlag "gegen Rechts" versinkt es tiefer in Widersprüche. GEnau das ist das Ziel der neuen Rechten. Behaupte mal jemand, sie würden die durch die Instanzen marschieren 68er nicht mit den eigenen Waffen schlagen. (Angestaubte) Revolutionäre Schriften lesen können sie also offensichtlich, die Jungs & Mädels von den Identitären....  

405 Postings, 54 Tage Shlomo Silbersteinviele migranten

 
  
    #77151
18.10.17 21:58
Nicht nur bei Bayern. Auch bei uns im örtlichen Verein. Da wird zunehmend am Spielfeldrand arabisch gesprochen. Es gibt also immer zwei Elterngrüppchen die man an der Hautfarbe unterscheiden kann. Integration sieht anders aus.  

28632 Postings, 3421 Tage Fillorkillwagenknechts rechte flanke

 
  
    #77152
1
19.10.17 08:21
...sie festigen die rechte Diskurshegemonie beim Thema Flüchtlinge, da hier eine scheinbare "Linke" die rechten Ressentiments bestätigt, sie somit im öffentlichen Bewusstsein verfestigt. Nicht umsonst hat die AfD immer wieder Sahra Wagenknecht für ihre Aussagen zur Flüchtlingspolitik gelobt und der Frontfrau der Linken einen Übertritt in die neue Rechte nahegelegt. Es ließe sich gar argumentieren, dass ein großer Teil des wagenknechtschen "Schwarms" aus Fans in den sozialen Netzwerken gerade aus Anhängern der neuen Rechten besteht, die instinktiv spüren, dass die umstritteneren Äußerungen der "Linken" Wagenknecht dabei helfen, die rechte Hegemonie im öffentlichen Diskurs der Bundesrepublik zu zementieren....

https://www.heise.de/tp/features/Wagenknecht-unter-Druck-3864860.html  

405 Postings, 54 Tage Shlomo Silberstein@fok

 
  
    #77153
1
19.10.17 08:37
Kann man eigentlich eine kritische Haltung zur Flüchtlingsfrage haben, ohne von deinesgleichen sofort den Stempel "Rechts(radikal)" auf die Stirn gedrückt zu bekommen?

Die Sara ist ganz klar eine linke und steht für eine linke Kritik an der Asylpolitik. Links heißt nicht, jeden unkritisch willkommen zu heißen. Im Gegenteil, diese Haltung wurde von Leute mit dem Stempel Links versehen, um alle Linken in Geiselhaft zu nehmen. Die Sara hat das durchschaut und macht da nicht mit. Das spricht für ihre Intelligenz.  

28632 Postings, 3421 Tage Fillorkilles gilt auch umgekehrt,

 
  
    #77154
1
19.10.17 08:38
dass die Querfrontstrategien Wagenknechts und Lafontaines vielen Anhängern der Linken insbesondere im Osten die Option eröffnen, völkisch zu ticken und sich dabei doch als links fühlen zu können. Wer hellhörig war wusste schon was kommt, nachdem Wagenknecht in der Finanzkrise dazu überging, mit Ludwig Erhard und der Sinn'schen Knappheitslehre Auslandskapital wie Finanzkapital anzuprangern und damit in den Talksshows Furore machen konnte.  

405 Postings, 54 Tage Shlomo SilbersteinDie Queerfront ist real

 
  
    #77155
19.10.17 08:42
es spricht auch nichts dagegen, außer vielleicht für die Gegner und dogmatische Vernagelte, dass Linke und Rechte in dieser Frage zusammenarbeiten, quasi eine große Koalition bilden. Sowohl Linke als auch Rechte erkennen den gesellschaftlichen Sprengstoff, der in einer ungehinderten Zuwanderung aus dem vorderasiatischen und afrikanischen Raum liegt. Die einen sozial, die anderen kulturell.

Das geht natürlich gewissen Dogmatikern auf den Keks. Daher auch die innerparteiliche Kritik an Sara. Von rechter Seite ist die Kritik an einer Zusammenarbeit naturgemäß kleiner, weil man da nicht so vernagelt ist.  

405 Postings, 54 Tage Shlomo Silbersteines gilt auch umgekehrt,

 
  
    #77156
19.10.17 08:45
Hat nur nicht geklappt, schaut man auf die Wahlergebnisse. Für völkisch denkende gibt es nur eine Wahlmöglichkeit. Dafür haben die Parteileute der Linken schon gesorgt. Die lassen sich von der Sara nicht die Butter auf's Brot schmieren. Ein echter Linker hat's nicht gerne wenn ihm die Herzen zufliegen.  

405 Postings, 54 Tage Shlomo SilbersteinEs scheint so

 
  
    #77157
19.10.17 08:57
als ob Malu Dreyer sich für die AFD bewirkt. Oder wie ist diese krasse Wahlwerbung für die  APO zu verstehen?

Aber schön dass Malu das Problem mit dem "jahrelang hier nichts tun" erkannt hat. Sie stellt nur nicht die richtige Frage nach dem Warum. [Disclaimer: Die Antwort und damit die Lösung liegt nicht im Asylgesetz]. Und was es für Folgen für ihre SPD-Wähler hätte, wenn doch.
Drei Bundesländer wollen es Migranten ermöglichen, in Deutschland zu arbeiten, auch wenn sie ausreisepflichtig sind. Malu Dreyer erklärt, dass ?Menschen jahrelang hier nichts tun?, diene nicht dem gesellschaftlichen Frieden.
 

5455 Postings, 3781 Tage relaxed#77142 Wer zwischen Deutschen und

 
  
    #77158
1
19.10.17 09:00
Deutschen mit Migrationshintergrund unterscheidet, der ist mehr Nazi als Adolf. Diesem war der Geburtsort "seiner Deutschen" egal und er hatte selbst Migrationshintergrund.
-----------
Das Copyright für den Inhalt (Text und Bilder) liegt bei relaxed.

28632 Postings, 3421 Tage Fillorkillund steht für eine linke Kritik an der Asylpolitik

 
  
    #77159
19.10.17 09:05
Nein. Eine linke Kritik an der Asylpolitik wäre bzw ist daran zu erkennen, dass ihre Metaphern nicht anschlussfähig und damit für völkische Ausschlachtung unbrauchbar sind. Ihr Basic wäre, marginalisierte Einheimische und marginalisierte Fremde nicht gegeneinander auszuspielen, wie dies unter Rückgriff auf die Knappheitslehre - entweder Renten, Kindergärten, Löhne, Wohnungen oder Asyl - im rechten Diskurs an der Tagesordnung ist.

Die schöne Sara sitzt tatsächlich dem schon bei ihren historischen Vorgängern fatalen Irrtum auf, im braunen Aufruhr einen sozialen, im Kern antikapitalistischen Protest zu sehen, der nur ein wenig aus dem Ruder gelaufen sei und der deshalb mit etwas Anleitung und Fürsprache für die Linke erschlossen bzw zurückgewonnen werden könne - was nicht funktioniert, nie funktioniert hat und nie funktionieren kann, weil dieser Aufruhr keine ökonomische Ursache hat und lediglich, bei Bedarf, mit ökonomischen Masken arbeitet.    

28632 Postings, 3421 Tage Fillorkill#77142 Wer (notorisch) zwischen Deutschen und

 
  
    #77160
19.10.17 09:20
Deutschen mit Migrationshintergrund unterscheidet und darauf drängt, diese Unterscheidung handfest deutlich zu machen

... bekommt von relaxed gerne auch ein 'gut analysiert' oder 'informativ'. Das macht aber nichts, hat der doch das Copyright auf Ambivalenz. Überall mitzuschwimmen, nirgendwo wirklich dabei zu sein und bei Bedarf einen Aphorismus auszusetzen ist die grosse Kunst dieser Relaxtheit.  

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