Tesla - Autos, Laster, Speicher und Solardächer

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neuester Beitrag: 16.10.19 06:42
eröffnet am: 07.09.17 11:26 von: SchöneZukun. Anzahl Beiträge: 26111
neuester Beitrag: 16.10.19 06:42 von: ubsb55 Leser gesamt: 2367910
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07.09.17 11:26
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8600 Postings, 1177 Tage SchöneZukunftTesla - Autos, Laster, Speicher und Solardächer

Tesla hat mit den Modellen S3X gezeigt, dass sie phantastische und wettbewerbsfähige Autos bauen können. Zu S3X kommt bald das Y und dann weitere Modelle wie ein Pick-Up-Truck und der neue Roadster.

Aber Tesla ist inzwischen auch in anderen Bereichen aktiv. In kürze soll das Konzept für einen Sattelschlepper vorgestellt werden. Die Produktion für Solarziegeln soll noch dieses Jahr hoch gefahren werden und die Powerwall 2 erreicht allmählich eine breite Verfügbarkeit in den Märkten. Batteriespeicher zur Stabilisierung der Stromnetze spielen eine immer größere Rolle.

Inzwischen ist klar, dass den erneuerbaren Energien die Zukunft gehört, schon alleine weil sie inzwischen billiger geworden sind als herkömmliche Energieträger. Insofern passt eigentlich alles zusammen und es sieht so aus als ob Tesla der Technologiekonzern der Zukunft wird.

Neben Tesla gibt es eigentlich nur noch einen Hersteller, der ähnlich aufgestellt ist, den chinesischen Hersteller BYD.

Doch Tesla mach noch keinen Gewinn, hat große Schulden angehäuft und hat inzwischen eine Marktkapitalisierung erreicht die höher ist als z.B. die von Ford oder GM, die wesentlich mehr produzieren. Viele zweifeln daran, dass Tesla es schafft seine Pläne umzusetzen, daher gehen viele von einer Blase aus.

Darüber möchte ich hier diskutieren. Dabei sollten der Unterschied zwischen Fakten und Meinungen respektiert werden. Beleidigungen werden weder gegenüber Aktien-Käufern noch gegen Tesla-Bären geduldet. Bezeichnungen wie Naivlinge, Lemminge, dumme Kleinanleger, Sekten-Jünger etc. bitte ich zu unterlassen.  
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26085 Postings ausgeblendet.

15.10.19 16:50

27431 Postings, 2786 Tage OtternaseGib es auf ... Du kannst das nicht retten ;-)

"Genauso wenig weiß der zweite Eigentümer von irgend einer Besonderheit der Aktie in seinem Depot."

Nun haben diese Aktien also auch noch 'Besonderheiten ' - ich muss an mich halten, um mich darüber nicht lustig zu machen. Aktien mit roten Haaren? ;-)

Ich verstehe nicht, warum es so schwer ist zu verstehen, dass die AKTIE geliehen und verkauft wurde - und dass der Verleiher keine hat, sich im Notfall aber eine besorgen muss? Vom Leerverkäufer, oder eben von woanders, worst case am Markt.

Ausser natürlich, dass es Dir schwerzufallen scheint dieses zuzugeben, dass das Nonsense ist.

PS: Da steht nix von zwei Aktien im Depot. Beim Broker liegt keine Aktie, die ist verkauft. Da steht nur, dass da eine sein müsste.

Niemand hat behauptet, dass die Zahl der Aktien sich erhöht? Niemand hat behauptet, dass es eine Verwässerung gibt? Niemand hat behauptet, dass eine Aktie in zwei Depots liegt? Niemand schrieb was von wundersamen Vermehrungen?

Alles klar.

PPS: Deinen überheblichen Ton solltest Du angesichts Deiner zur Schau gestellten Unfähigkeit Fehler einzugestehen, und angesichts Deines fehlenden Wissens, besser abschalten. Das ist nicht zu Deinem Vorteil.

"Keine Ahnung was du daran nicht verstehst, aber du hattest schon ein paar mal geschrieben dass du dazu nichts mehr schreiben willst, dann belasse es doch dabei."

Wenn Du nicht jedesmal Deine falsche Behauptung mit Pseudo-Zitaten die nix belegen, reinzuwasxhen versuchen würdest, wäre das Thema längst durch.
 

15.10.19 16:51

8600 Postings, 1177 Tage SchöneZukunftKontrolle verlieren

Musk würde die Kontrolle nicht verlieren. Stimmrechte usw. blieben bei ihm. Und zu einem fest gesetzten Zeitpunkt müssten die Ausleiher zurück geben. Musk würde ganz sicher niemals leichtfertig die Kontrolle über seine Firma verlieren. Das ist ihm bei Ebay einmal passiert und passiert ihm sicher nicht noch mal.

Aber stimmt natürlich, es hätte ein Geschmäckle. Deshalb wird das hier von den Bären immer wieder hoch gekocht ohne jeden Beleg. Er würde ja ggf. der Firma schaden. Wobei er natürlich die Ausgabe so steuern könnte, dass er das Verleihen vor einer KE oder ähnlichen Dingen einstellt ... Damit würde er die Waffen der Gegner gegen sie selbst richten.

Ich habe auch keinen Beleg für die schmutzigen Kampagnen von Big Oil. Weder für das aktive Streuen von FUD, noch für das Kaufen bezahlter Unsinnsverbreiter. Trotzdem glaube ich dass die fossile Lobby z.B. hinter den unsägliche falschen Vorträgen von Professor Sinn steht. Und hinter den Ergebnissen tendenziöser Studien zu Gunsten von Diesel, Wasserstoff und anderen Themen.

Insofern ist nichts einzuwenden gegen die Erwähnung der Möglichkeit dass Musk seine Aktien gegen Gebühr verleihen könnte.  

15.10.19 17:02

8600 Postings, 1177 Tage SchöneZukunft@Otternase: Gib es auf ...

Nun haben diese Aktien also auch noch 'Besonderheiten ' - ich muss an mich halten, um mich darüber nicht lustig zu machen. Aktien mit roten Haaren? ;-)

Ja, diese Aktien haben aus der Sicht des Brokers die Besonderheit dass er sie verliehen hat.

Ich verstehe nicht, warum es so schwer ist zu verstehen, dass die AKTIE geliehen und verkauft wurde - und dass der Verleiher keine hat, sich im Notfall aber eine besorgen muss? Vom Leerverkäufer, oder eben von woanders, worst case am Markt.

Du bringst alles durcheinander.

Natürlich muss der Verleiher eine Aktie haben. Er verleiht diese ja an den Leerverkäufer. Der wiederum verkauft sie.

Der Verleiher kann aber eben auch dein (amerikanischer) Broker sein der deine Aktie ohne dein Wissen verleiht.  Der Broker muss das natürlich wissen und die Aktie trägt bei ihm eben den Vermerk "verliehen".

Von diesem Vermerk weißt du aber rein gar nichts. Wenn du verkaufst muss der Broker entweder die Aktien vom Leerverkäufer zurück fordern, dieser muss also covern (aka kaufen), oder der Broker hat noch andere Quellen noch nicht verliehener Aktien. Broker dürfen daher auch nie 100% der Aktien in ihrer Verwaltung verleihen, weil sie sonst ganz schnell in Probleme laufen könnten.

Keine Ahnung was du daran nicht verstehst, aber du hattest schon ein paar mal geschrieben dass du dazu nichts mehr schreiben willst, dann belasse es doch dabei.    

Der Satz mag dir arrogant vorkommen. In Wirklichkeit ist es echte Verzweiflung darüber dass es mir nicht gelingt diesen Sachverhalt so zu erklären dass es jemand liest und versteht. Ich hätte das Thema schon sehr lange beendet, werde aber falsche Behauptungen hier nicht stehen lassen und behalte mir das letzte Wort vor. Immerhin das scheinen wir gemein zu haben.  

15.10.19 17:29
2

6306 Postings, 1496 Tage ubsb55Schöne Zukunft

"werde aber falsche Behauptungen hier nicht stehen lassen und behalte mir das letzte Wort vor."

Zwei schwarze Sterne von mir. Du ziehst natürlich nicht mal in Erwägung, dass Du auch mal falsch liegen könntest. Falls Du doch mal falsch liegst, hast Du aber das letzte Wort.

§1   Der Chef hat immer Recht

§2   Sollte der Chef mal nicht Recht haben, tritt automatisch §1  in Kraft.  

15.10.19 17:37

27431 Postings, 2786 Tage OtternaseSkurril ... Mony Python-like ;-)

15.10.19 17:47

27431 Postings, 2786 Tage OtternaseLustig ...

Was versucht er mir zu erklären? ;-)

Otternase #26045 - heute 01:42 Uhr: "Damit die Broker/Verleiher nicht ihrerseits in Probleme laufen, werden sie stets nur einen Teil der verwalteten Aktien 'verleihen'."

SchöneZukunft #26089 - heute 17:02 Uhr: "Broker dürfen daher auch nie 100% der Aktien in ihrer Verwaltung verleihen, weil sie sonst ganz schnell in Probleme laufen könnten."

Erfüllt das schon den Tatbestand des Plagiats? Wahrscheinlich nicht. Skurril ist, dass der Plagiar dem Original erklären will, was das Original geschrieben hat. ;-)  

15.10.19 17:48

15092 Postings, 2475 Tage börsianer1@Otti

Eher Gruselkabinett. Möchte nicht wissen, wie viele Synapsen sich da ineinander verheddert haben.

Sowas kann böse enden:-)  

15.10.19 18:21

8600 Postings, 1177 Tage SchöneZukunftSicherlich ziehe ich eigene Fehler in Erwägung

Und ich habe auch alles gelesen was ihr geschrieben hat. Aber nichts davon hat auch nur Ansatzweise meine Ausführungen widerlegt. "Geht nicht.", "Gibt's nicht." und "Glaube ich nicht." sind für mich jetzt nicht gerade überzeugende Argumente. Kein einziger hat irgend einen Beleg für einen Fehler in meinen Ausführungen gebracht. Allenfalls Missverständnisse und Fehlinterpretationen. Egal wie viele das wiederholen, dadurch wird es nicht richtig. Was ihr glaubt kann mir auch egal sein.

Ich habe den Sachverhalt erklärt und jeder der guten Willens und unvoreingenommen war konnte es verstehen:
Leerverkäufe haben aufgrund der Erhöhung des Angebots am Markt eine Verwässerung des Aktienpreises zur Folge. Es wird dem Markt Tesla-freundliches Kapital entzogen. Damit wird es Tesla erschwert an dieses Kapital zukommen.

Und in den USA ist es möglich dass die Aktie eines Investors vom Broker verliehen wird ohne dass dieser Investor irgendetwas davon mitbekommt. Diese Aktie wird dann von einem Leerverkäufer an einen zweiten Investor verkauft. Das Ergebnis ist, dass beide Investoren diese Aktie danach in ihrem Depot haben mit vollen Eigentumsrechten.

Der zweite kann alle Rechte (z.B. Dividende) gegenüber Tesla gelten machen, beim ersten ist der Broker dafür verantwortlich der sich wiederum beim Leerverkäufer schadlos hält. Für den ersten Käufer ist der Unterschied nicht transparent. Er hat ein ganz normales Depot mit der Aktie darinnen.

Alles andere sind sinnlose Wortklaubereien und falsche Unterstellungen. Wie schon oft geschrieben hätte ich das Thema schon lange beendet. Wenn ihr nicht wollt das ich widerspreche, dann schreibt eure kruden Vorstellungen doch irgendwo anders auf.

Und mit meinen Synapsen ist alles in Ordnung. Den nächste der das öffentlich anzweifelt muss ich hier auch nicht weiter dulden.  Irgendwann tritt dann halt irgendwann mal §2 in Kraft  

15.10.19 18:25

27431 Postings, 2786 Tage OtternaseAber die Wahrheit ist Dir doch wichtig?

Und das ist keine 'Wortklauberei', das ist einfach falsch:

"Das Ergebnis ist, dass beide Investoren diese Aktie danach in ihrem Depot haben mit vollen Eigentumsrechten."

Keine Ahnung, warum Du das nicht verstehst. ;-)  

15.10.19 18:36

8600 Postings, 1177 Tage SchöneZukunft@Otternase: Die Wahrheit ist,

dass meine Aussagen richtig sind. Der Käufer der Aktie muss ja mitnichten sein Depot beim selben Broker haben.

Die Anzahl der Aktien in den Depots des Brokers hat sich aber nicht verändert.

Beim Broker A sind also immer noch genauso viele Aktien in den Depots wie vorher. Beim Broker B gibt es durch den Kauf jetzt zusätzliche Aktien.

Nichts von dem was du geschrieben hast hat diese Aussagen widerlegt.

Das ist jetzt meine letzte Bitte diesen Thread nicht weiter mit deinen unbelegten Thesen voll zu spammen. Entweder du belegst deine Aussagen oder hältst dich jetzt zurück. Jeder konnte deinen Standpunkt zur genüge lesen. Irgendwann tritt dann halt mal §2 in Kraft und du hast dir die erste Pause hier verdient.

Ich weiß dass dich das nicht juckt und das wiederum juckt mich jetzt nicht mehr. Da können die Bären mal wieder ihre Zensurthese auspacken. Wollen wir das nicht alle hier? Die Bären noch mal glücklich machen solange sie noch was zu lachen haben?  

15.10.19 18:50
1

27431 Postings, 2786 Tage OtternaseDie 43. Schleife ...

... wieder bei Null: die falsche Aussage wird zum 43. Mal wiederholt. ;-)

"Beim Broker A sind also immer noch genauso viele Aktien in den Depots wie vorher. Beim Broker B gibt es durch den Kauf jetzt zusätzliche Aktien."

Zusätzliche Aktien - wundersame Vermehrung? Beim Broker A sind diese Aktien nicht mehr im Depot, sondern nur Platzhalter, um bei Bedarf diese wieder zurückzufordern.

It's easy.

Knips mich aus, ist besser, als in dieser Parallel-Universum Dauerschleife gefangen zu sein.komme mir vor wie bei Orwells 1984 ... hilf mit aufzuwachen.  ;-)  

15.10.19 18:52
1

27431 Postings, 2786 Tage OtternaseUnd das alles nur ...

... um unbewiesene Verschwörungstheorien gegen Tesla zu rechtfertigen. Wie Du selber schreibst, Du hast keine Beweise.

Ciao  

15.10.19 19:21
1

15092 Postings, 2475 Tage börsianer1@SZ

"Die Bären noch mal glücklich machen solange sie noch was zu lachen haben?"

Der Komiker bist aber du und nicht Otternase.
 

15.10.19 19:58
2

1308 Postings, 484 Tage Flaschengeist@SZ

Deine Aussage am 13.10.2019

"Wenn es eine Leerverkaufsquote von 30% gibt, dann mussten für 100 Aktien 130 Käufer gefunden werden die bereit waren den Preis zu zahlen."

Was schlichtweg falsch ist, dies ist deine wundersame Vermehrung!
Sei doch einfach einsichtig und gut ist.

Es gibt keine 36 Millionen Aktien von TESLA auf dem Markt. Es gibt nur 172 Millionen die ausgegeben worden sind und die entweder bei Inhaber liegen oder im Free Float verfügbar sind.  

15.10.19 20:40
1

27431 Postings, 2786 Tage Otternase@Flaschengeist Ja, eigentlich einfach ...

... aber Kamele gehen nicht durch ein Nadelöhr. ;-)

"... dann mussten für 100 Aktien 130 Käufer gefunden werden ..."

Ist doch ein einfaches mathematisches Problem:

100 Aktien : 130 Käufer = 0,769230769230769 Aktien/Käufer

Pass bloß beim nächsten Kauf auf, dass Dir keiner Bruchstücke von Aktien verkauft, wo Du ganze Aktien erwartest! ;-)

Easy!  

15.10.19 20:51
1

1308 Postings, 484 Tage Flaschengeist@Otternase

Da hast wohl recht! :-)

Aber komm, jetzt lassen wir es gut sein. Eines kann man uns aber nicht vorwerfen! Den Mangel an Erklärungswillen, den Einsatz sachlicher Worte und dem Ansatz der wohlwollenden Lösung.

Es lebe die Diskussionskultur, eine gute und vernünftige.  

15.10.19 20:57

27431 Postings, 2786 Tage OtternaseYup, indeed

15.10.19 21:18

270 Postings, 1821 Tage mkid555@SZ ... etc.

..also ich möchte mich jetzt nicht weiter am Dialog Otternase, SZ beteiligen, die Dinge waren von Anfang recht klar und wurden auch von 90 % der Blogger hier so dargestellt wie Sie richtig sind.....

(Trotzdem finde ich diese Diskussion nicht so schlecht, da ich erst seit wenigen Monaten shorte (max 5 % meines Depots) und ein exaktes Verständnis dafür sehr wichtig ist.  Mein Ziel ist die typische marktneutrale Short/Long Strategie mit 50/50 umzusetzen, aber dazu fehlt mir noch etwas der "Mumm".)

Jetzt war ja Deine Kernaussage, daß es zusätzliche Aktien, sagen wir mal "umsatzerhöhende Aktien" auf der Verkaufsseite gibt, und dadurch sinkende Preise ausgelöst werden (können).  

Hierzu muss man meines Erachtens doch 2 Dinge deutlich differenzieren, wobei ich dazu keine harte Meinung habe:
  #1 sofern ich persönlich Aktien geshortet habe, habe ich diese ja trotzdem möglichst teuer verkaufen wollen (SELL LIMIT ORDER), d.h. der Preisimpakt war natürlich gegeben, aber möglichst gering.  
  #1B ...natürlich gibt es Attacken von grossen Shortsellern, die massiv versuchen den Preis zu drücken, vermutlich in Kombination mit sinkenden Kursen....Das wären also jenige, von denen Du redest....
  #2 Wir reden hier über die Anzahl der geshorteten Aktien in Relation zur Gesamtzahl der Aktien, aus der man einen Bezug zum "Verkaufsdruck" ableiten können sollte. (Der Begriff Verwässern wurde verwendet, was nicht korrekt ist, nur so ähnlich gemeint.) Meines Erachtens geht es aber hier NICHT um die Relation zur Gesamtzahl der ausstehenden Aktien, sondern um die Relation der typischerweise in einer Periode gehandelten Aktien..... D.h. ich müsste korrekterweise die Relations zwischen geshortet "Verkauft" und "normal" Verkauft in Erfahrung bringen... was vermutlich sehr schwierig ist. Man bezieht sich auf den Bestand, der wiederum erlaubt NUR INDIREKT eine Relation zum Handelsvolumen und erst dann einen Bestimmung der Grösse der "Marktbeeinflussung".

…. einen weiteren Aspekt möchte ich aber auch noch mal betonen, der mir hier zu kurz gekommen ist, und sich m.E. gerade sehr spannend an der TESLA Aktie manifestiert.

Habe ich in einer Marktphase einen hohe Anzahl an Shorties (in Relation zu den ausstehenden Aktien), und der Kurs treibt heftig nach oben, dann Sind es ja die Shorties die auf der Seite des unbegrenzten Risikos leben und m.E. den PUsh nach oben (das ist nur extrem selten ein Short Squeeze) befeuern.  

Ergo: ich will deine diesbezüglichen Aussagen gar nicht direkt angreifen, meine aber dass das Berechnungsbeispiel 130 zu 100 die ganz falsche Bezugsgrüsse ist, und darüberhinaus die Verkaufsstrategie der Shorties nicht zwingend den Kurs signifikant drücken muss, bzw. überhaupt drücken kann. Den Reboundeffekt NACH OBEN (!!!) halte ich für noch viel stärker in Phasen, in denen die Shortstrategie nicht so richtig aufgeht.

YM5C


   

 

15.10.19 21:21
2

15092 Postings, 2475 Tage börsianer1Ich weiß genau, warum ich keine Tesla Aktie kaufe

wenn ich nämlich eine Tesla Aktie kaufe, bekomme ich nur einen Teil von der Aktie.
 

15.10.19 21:30
1

15092 Postings, 2475 Tage börsianer1Die Eigentümer der Aktien

sind oft auch die Shorties, siehe Blackstone bei Tesla.  Die leihen sich ihre Aktien aus dem eigenen Depot gehen in einem Downtrend short und kassieren ab.

Insofern sind institutionelle Anleger nicht per se die Guten.

Und meine Theorie, dass auch Musk an den Loan Fees mitverdient, halte ich aufrecht.  Wobei er eine Menge Aktien verpfändet hat, also machen seine Banken dann das Shortspiel.

Nicht vergessen sollte man auch, dass nicht nur Shorties den Kurs beeinflussen, auch dei Longseite ist kursfördernd aktiv...  

15.10.19 21:48

27431 Postings, 2786 Tage Otternase@börsianer1 Schreibe ich doch ...

... die ganze Zeit: die Großen machen die Kurse, und sie machen sie so, dass die meisten Derivate wertlos verfallen. Was beim Flash Crash ein einiger Broker hingekriegt hat, können Blackrock und Co schon lange ...

Deswegen sehen Kurse ab und an über den Tag aus wie der EKG eines Herzschlages - unabhängig von der Nachrichtenlage.

Derivate sind der Weg für die Großen, um zusätzliche sichere Gewinne zu generieren. Worst case mit unlauteren Mitteln. Siehe die vielen Betrügereien mit Libor, Fixings, etc.

Ich wiederhole mich, aber wir Kleinanleger, wir sind der Appendix der Börse. Solange er nicht auffällt, darf er mitspielen. Wird er auffällig, fliegt er raus.  ;-)  

15.10.19 22:03

270 Postings, 1821 Tage mkid555@Otternase ....Grosse und Kleine

..also klar besitzen die Grossen einige Hebel über die die kleinen nicht verfügen, ob Derivate, Wissensvorsprung etc. pp.
Davon mal abgesehen, gibt es aber auch Nischen, bzw. Marktphasen, in denen die Grossen "nichts machen" können, wenn Sie bereits preisbestimmend im Markt sind - was wiederum gut für die Kleinanleger ist.  

Ich hatte mal eine Zeitlang ein Depot bei Julius Bär (gemanagt..). Die verwalten in der Summe ca. 400 MRD US$. Vor einigen Jahren, vermutlich so Frühjahr 2013 oder 14 bat ich die 50 % meines Depots in Cash umzuwandeln und Gewinne zu realisieren. Sie haben sich geweigert, natürlich auf eine vornehme und diploamtische Art. Dann wurde mir klar wieso. Wenn Sie diese Strategie im Grossen anwenden, bewegen Sie den Kurs einer Aktie ganz massiv. Oder anders was für uns einfache Stop/Loss Strategie sind, wird für die Grossen zu einer komplexen Transaktion, die sowohl Zeit als auch viel Geld kosten kann. Noch besser: im Rahmen eines Crashs (Q4/18 etc. ) können Sie mehr oder minder nicht (!) verkaufen und müssen halten bzw. sagen wir mal so "nur die preferred" stocks aufgeben...

Insofern sehe ich für "börsengebildete und erfahrene" Kleinanlager doch noch eine Menge Platz und Nischen in denen sich die Grossen nicht aufhalten können


 

15.10.19 23:27

27431 Postings, 2786 Tage Otternase@mkid555 ist doch klar ...

... dass Du mit einer großen Zahl an Aktien im Depot bei einem schnellen Verkauf den Kurs runterziehst. Wenn ich 1.000 Tesla Aktien auf den Markt werfe, werden die inhaliert. Verkaufe ich eine Million, sackt der Kurs ab - und zieht womöglich Stop Losses nach sich. Man macht sich den Preis kaputt.

Was also tun? Vorher eine Put Option aufbauen, und ich komme auch mit einer Million kurzfristig auf den Markt geworfener Aktien heil heraus (ist natürlich nur vereinfacht)  - und was den anderen passiert, ist mit egal. Und wenn ich 'fies' bin, mache ich in Erwartung dieses 'Durchsackers' erst mit zusätzlichen Puts, und danach mit Calls einen Reibach.

Weil ich ja weiß, wann die Aktion beginnt und endet. Positiv ausgedrückt 'Informationsvorsprung', negativ ausgedrückt: unfairer Informationsvorteil.

Praktisch gesehen gehen die großen Aktienpakete als Ganzes in den Besitz anderer Investoren über - siehe letztes Jahr, als der saudische Staatsfond ein großes Paket direkt von einem anderen Großinvestor übernommen hat - anhand der Größenordnung des abgestoßenen Aktienpaketes UND einer neuen, etwa gleich großen Position beim saudischen Staatsfond war das naheliegend.

Solche Verkäufe sollten den Kurs eigentlich nicht belasten, deswegen machen sie es ja so 'dezent', aber man kann natürlich anstelle von Käufer und Verkäufer flankierend Geschäfte machen, um diese Gelegenheit zusätzlich zu vergolden. Und mit der einen oder anderen leaked News wird das ein Kinderspiel.

And guess what? Wer wird dabei wohl über den Tisch gezogen?

A. Andere große Konzerne?
B. Kleinanleger, die (enge oder weiter gefasste) Stop Loss Marken setzen?
C. Börsen? Ach, streich das, die freuen sich über Volatilität, da das Börsengebühren bedeutet.
D. Andere Marktteilnehmer, die die Gelegenheit ebenfalls nutzen, und ihre Algos darauf ansetzen - zusätzlicher boost?

Mein Tipp: B. Weil die davon erst was mitkriegen, wenn es zu spät ist, und weil diese emotional handeln - Algos kennen keine Gefühle.

A., C., D. profitieren insbesondere deswegen, weil solche Entwicklungen 'zufällig' auch so geschehen können, dass eine maximale Zahl zeitlich befristeter Derivate dabei verbrennen.

Solche Phasen starken Verfalls und Aufstiegs sind sehr nützlich, um den Einsatz von den Spieltischen zu neutralisieren, unf ein neues Spiel einzuleiten. Einmal kurz hinauf, und man vertreibt die Put, danach kurz runter, und die Call Besitzer suchen das Weite - und schon geht es in die nächste Runde.

Und alle freut es: Banken/Broker (Transaktionsgebühren), Börsen (Börsengebühren), Großinvestoren (neue Derivate verkaufen) ... nur der Kleinanleger, der hängt hinten dran.

___
PS: Ich hab im Apple Thread vor einigen Jahren mal grob abgeschätzt wieviele Aktien nötig wären, um selbst den Kurs einer Apple Aktie mit einer MK von damals (ich glaube, bin nicht sicher) 700 Mrd Dollar unter Druck zu setzen.

Das war wegen der damals überschaubaren Zahl an handelbaren Aktien erschreckend wenig. Da genügte es, wenn einige Große zufällig (natürlich) synchron größere Pakete bewegen, und schon wackelt der Kurs. Und da die Großen ihre Algos mit Sicherheit ähnlich gestrickt haben, und sich gegenseitig beobachten, wäre so eine Synchronisation nicht sonderlich schwer. Und mit einer geeigneten Nachricht wäre das auch kaum auffällig - ist ja ein Grund.

Lustigerweise gab es damals immer wieder skurrile Negativ-Meldungen über Apple, die aus Japan eingestreut wurden, und mehrmals in Japan zeitlich so lanciert wurden, dass sie an einem Freitag kurz vor US Handelsschluss in den USA einschlugen - japanische Zeit mitten in der Nacht  am Samstag - und die Kurse machten dann faszinierende 5%-Durchsacker durch. Viele Calls wurden zufällig verbrannt. Und die Nachrichten verpufften danach einfach, die Kurse erholten sich in der Folgewoche.

Komisch, zu welchen Zeiten in Japan solche Nachrichten veröffentlicht werden. Und praktisch. ;-)

Bei Apple war das die japanische Nikkei Agentur, letztes Jahr hat Bloomberg eine offensichtliche Fake News zur Kampagne gegen mehrere Konzerne genutzt, aktuell betreibt die englische FTD eine Kampagne gegen Wirecard - und für alle hat das keine Konsequenzen - egal wie 'gut informiert' die Quelle in Wirklichkeit ist.

Es würde mich nicht wundern, würden diese Medien durch vermeintliche 'Informanten' instrumentalisiert.

Sprich: Zufälle gibt's.

Und um den Bezug zu Tesla herzustellen: brennende Büsche und etliche andere komische Storys, lanciert zu 'interessanten Zeitpunkten'  scheinen mir doch ebenfalls suspekt zu sein. Da kann man durchaus auf komische Gedanken kommen. ;-)
 

15.10.19 23:53

27431 Postings, 2786 Tage OtternasePS: Sind natürlich nur Beobachtungen ...

... und haben nix zu bedeuten.  

16.10.19 06:42

6306 Postings, 1496 Tage ubsb55otternase

"Es würde mich nicht wundern, würden diese Medien durch vermeintliche 'Informanten' instrumentalisiert.      Sprich: Zufälle gibt's."


Tja Otti, diese Zufälle.  Genau so ein Zufall ist, das genau jetzt gegen eine türkische Bank ermittelt wird. Das war natürlich vor dem türkischen Einmarsch in Syrien alles nicht bekannt, natürlich ist der Zeitpunkt auch reiner Zufall.

https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/usa/...ische-bank-an.html

 

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