Zinserhöhungszyklus und Rezession

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neuester Beitrag: 16.07.18 21:41
eröffnet am: 04.03.17 20:18 von: Instanz Anzahl Beiträge: 267
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04.03.17 20:18
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281 Postings, 504 Tage InstanzZinserhöhungszyklus und Rezession

Die Vergangenheit der letzten gut 60 Jahre zeigt recht deutlich auf, was stets im Anschluss an einen angestossenen Zinserhöhungszyklus durch die Fed passierte: In den ganz allermeisten Fällen folgte darauf unmittelbar eine Rezession (Zeiträume dazu im angefügten Chart grau markiert). So gilt denn auch für die in der Finanzwelt definitiv maßgeblichen US-Börsen, dass Bullenmärkte eigentlich eben nicht an Altersschwäche sterben, sondern ihr Ende in einer Rezession finden werden. Wobei man zudem im Hinterkopf behalten sollte, dass jeder republikanische US-Präsident seit Ende des zweiten Weltkriegs in der ersten Hälfte seiner Amtszeit mit einer Rezession konfrontiert wurde. Ein gutes Omen für Donald Trump sieht da wohl sicherlich anders aus.

Das generelles Problem in diesem Zusammenhang wird sicherlich sein, dass eben auch die hochgetriebenen Preise für Vermögenswerte wie Aktien, Anleihen und Immobilien praktisch in 8 Jahren quasi zinsloser Zeiten eben durch die Ultra-Tiefzinsen bzw. gar Negativzinsen gebildet worden sind. Erhöht die Fed die Zinsen also recht zügig, werden sich dementsprechend für die Vermögenspreisbewertungen auch recht rasch die Relationen verschieben. Sollte die Fed jedoch z.B. aus Angst vor einem Börsen-Crash eine Kehrtwende einlegen bzw. vollziehen und die Zinsen wieder kurzfristig absenken, so wird sie hierdurch definitiv eine heftigere Inflation lostreten.  
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18.05.18 09:27
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1195 Postings, 327 Tage Shlomo SilbersteinErst unter Null droht Gefahr

 
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18.05.18 20:46

281 Postings, 504 Tage InstanzExakt

Eine invertierte Zins-Kurve ? wenn die kurzfristigen Zinsen höher als die langfristigen sind ? ist immer bedenklich. Wie hier im Thread auch schon nachdrücklich ausgeführt, kam es in den vergangenen fünfzig Jahren in den USA innerhalb von ein bis zwei Jahren stets zu einer Rezession, wenn die die Zinskurve invers wurde. Allerdings wurde indes noch kein Rezessionssignal ausgelöst: Die Kurve ist zwar so flach wie seit zehn Jahren nicht mehr, die zehnjährigen US-Zinsen übersteigen die zweijährigen aber immer noch um rund einen halben Prozentpunkt.

Interessanterweise sagte der Chef der Distriktnotenbank St. Louis, James Bullard, am Montag, dass die Zins-Kurve bis Ende 2018 invertieren könnte. Eine Rezession wäre dann möglicherweise erst in 2020 zu erwarten.

Abzuwarten bleibt, wie verschärfend sich die quantitative Straffung der Fedschen Bilanz bemerkbar machen wird. Bis zum Jahresende wird die Fed gemäß Plan ihre Bilanz um 420 Mrd. US-Dollar oder 10% reduziert haben. Die Folgen dieses Bilanzabbaus sind schwer zu prognostizieren, möglicherweise könnte der Abbau ähnlich wirken wie Zinserhöhungen und das Rezessionsrisiko erhöhen.
 

28.05.18 19:46
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281 Postings, 504 Tage InstanzDie Insolvenz der Türkei hat begonnen

Hier anbei die Links zu zwei interessanten Artikeln hereingereicht:

"Die Insolvenz der Türkei ist keine Frage der Zeit mehr - der Anfang ist schon gemacht"

Wer sich mit dem Makroökonomen und Wirtschaftshistoriker Russell Napier unterhält, braucht gute Nerven. Der Schotte rechnet mit einem «replay» der 80er Jahre, eine Krise in der Türkei fordere Europa und andere Schwellenländer.

https://www.nzz.ch/finanzen/fonds/...heimlich-stark-werden-ld.1385691


"Euroraum unter Zinsnarkose"

Doch ist das der wirkliche Grund für die anhaltende Niedrigzinspolitik? Keine offizielle Presseerklärung verkündet es und niemand aus den etablierten Politiker- und Ökonomenkreisen sagt es: Doch der extrem niedrige Euro-Zins ist zu einer notwendigen Einrichtung geworden, um den Euroraum beieinander und den Euro über Wasser zu halten. Diese Einschätzung lässt sich anhand der Staatsverschuldung im Euroraum eindrücklich illustrieren.

https://www.goldseiten.de/artikel/...-Euroraum-unter-Zinsnarkose.html  

31.05.18 16:59

281 Postings, 504 Tage InstanzGebert-Indikator triggert Sell-Signal

Wie bereits vor Wochen hier schon vermutet, stieg die Teuerungsrate in der Eurozone im Vergleich zum Vorjahresmonat stark an und kletterte auf 1,9%, wie das Statistikamt Eurostat am heutigen Donnerstag in seiner ersten Schätzung mitteilte.

Womit der Gebert-Indikator ein Sell-Signal triggert, denn Null bzw. ein positiver Punkt ist gemäß des Indikators als Verkaufssignal zu werten.

a) Ist die Infla­tionsrate in der Eurozone niedriger als vor zwölf Monaten? = NEIN

b) War der jüngste Zinsschritt der Europäi­schen Zentralbank eine Senkung? (Senkung zu Anfang 2016 auf 0,00%, danach keine Veränderung, also = JA)

c) Steht der Dollar zum Euro höher als vor einem Jahr? = NEIN

d) Befinden wir uns in den Monaten November bis April? = NEIN

Die aktuelle Gemengelage rund um die Thematiken Italien und Türkei sowie den weiteren protektionistischen Bestrebungen und vermehrte Anzeichen, welche für eine Abkühlung der Konjunktur sprechen, mahnen nunmehr zu einer doch eher vorsichtigen Gangart. Es erscheint unter den gegebenen Umständen sehr wohl möglich, dass die Aktienmärkte zu ihren Höchstständen vom Januar vorerst nicht mehr in Reichweite kommen werden.
 

04.06.18 22:01

1195 Postings, 327 Tage Shlomo SilbersteinDiesmal stimmen wir überein

Der Dollar hat nach oben gedreht, ebenso wie die Inflation. Sieht nicht mehr so gut aus wie im Frühjahr. Ich denke es kann nicht schaden, den Sommer von der Seitenlinie aus zu beobachten.  

04.06.18 22:03

1195 Postings, 327 Tage Shlomo SilbersteinKorrektur

Der Euro hat nach oben gedreht.  

04.06.18 22:28

281 Postings, 504 Tage InstanzEtwas an "Risiko raus"

halte ich, wie bereits bekundet, für das Gebot der Stunde. Was eben nun klarerweise nicht bedeutet, sich komplett von seinen Aktienbeständen zu verabschieden, nein, aber ein gewisses Ausdünnen von Positionen erscheint mir da schon ratsam. Das dadurch enstandendene Pulver trocknet bei der jetzigen Temperaturlage recht gut und wird seine Firepower dann entsprechend zu gegebener Zeit umsetzen können.

Kurz zum Thema:

Die EZB wird aller Wahrscheinlichkeit nach die Inflation weiterhin kleinreden und darauf hoffen, dass die Bürger weiter der Kaufkraft des Euro vertrauen. Denn auch heute könnten höhere Inflationsraten helfen, die Schuldenlast zu reduzieren, entsprechend würden sich dadurch Schulden und Forderungen somit entwerten. Stellt sich weiterhin trotz massiven Gelddruckens keine nennenswerte Inflation ein, so wird es seitens der EZB dann wohl zu aggressiveren "Taten" kommen, davon ist klar auszugehen. Bevor das Projekt "EURO" mit großem Knall zerfällt, wird es sicher noch zu einschneidenden Maßnahmen kommen. Und wie hochgradig flexibel die EZB samt anhänglicher Polituk da sein kann, das haben sie bereits in den letzten Jahren unter Beweis gestellt.

Thomas Mayer, Leiter des Flossbach von Storch Research Instituts, erklärt in diesem Zusammenhang, dass er eine Rückkehr zu Zinsniveaus wie vor der Finanzkrise bedingt durch die hohen Schuldenniveaus dauerhaft für ausgeschlossen hält.

"Die nächste Krise könnte das Ende des Euro bedeuten"

http://www.dasinvestment.com/...hste-krise-koennte-das-ende-des-euro/
 

04.06.18 23:23
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1195 Postings, 327 Tage Shlomo SilbersteinSchonmal auf die Inflation geschaut?

Scheint nach EZB-Plan zu  laufen.

 
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05.06.18 01:04
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281 Postings, 504 Tage InstanzDer Plan ist Seife

Eine einmal angefachte Inflation hat eine sich innewohnende Dynamik. Die EZB-Banker unterliegen der Illusion, derartige Dymiken steuern zu können, was aber kompletter Unsinn ist. Eine stärkere Inflation ist zwar definitiv von amtlicher Stelle gewollt, und da gibt es nun mal keine zwei Meinungen, die Folgen sind jedoch insofern absehbar, als dass die Schar der Betrogenen wie immer immens sein dürfte. Die Historie ist reich an derlei Beispielen.

Draghis Ober-Hiwi, der EZB-Chefvolkswirt Peter Praet, hat immer und immer wieder klar und deutlich betont, dass die EZB eine Inflation um jeden Preis lostreten wird. Und wie hier dann klar angesagt, dies ohne Rücksicht, koste es, was es wolle. Draghi-Anhänger Praet verteidigte den kompromisslosen Aktionismus der EZB hinsichtlich einer Inflationierung und wies auch stets darauf hin, dass es diesbezüglich definitiv keine Tabus mehr gäbe. Seine Statement gipfelte ja dann in dem mittlerweile fast legendären Ausspruch:

"Wenn man genug Geld druckt, bekommt man immer Inflation. IMMER!"

Wer diesen Leitsatz eines "EZB-Chefvolkswirts", eines sogenannten "Währungshüters", immer noch nicht zur Gänze versteht, dem ist wohl schwerlich zu helfen.
 

05.06.18 16:22

1195 Postings, 327 Tage Shlomo SilbersteinDie Inflation haben wir doch schnon

am Immobilien- und sonstigen Assedmarkt.  Durchgeschlagen zu den Löhnen und Verbraucherpreisen ist sie indes nicht, der Eurozone "sei Dank".

Kommt sicher noch. Wer klug ist macht dann seinen Reibach damit, gewußt wie. Aktien werden dann jedoch nicht mehr zu den Gewinnern zählen.  

11.06.18 21:55

281 Postings, 504 Tage InstanzMoos hamma, shee samma, reich samma...


Die Entwicklung der Verbraucherpreise ist sehr ungleich. So sind im Zeitraum von 2001 bis 2015 die Verbraucherpreise in den 25 Ländern im Durchschnitt um 44,7 Prozent gestiegen. Bricht man diesen Anstieg über 15 Jahre auf einzelne Jahre herunter, ergibt sich eine jährliche Inflationsrate von 2,7 Prozent.

Hinter dem durchschnittlichen Anstieg der Verbraucherpreise verbergen sich überdurchschnittliche Preisanstiege für Güter und Dienstleistungen, die im Konsum ärmerer Menschen eine große Rolle spielen. (Wasser (138 Prozent), Postdienste (107 Prozent), Strom und Gas (106 Prozent) sowie Mietausgaben ( 70 Prozent).

Hingegen lassen für Güter und Dienstleistungen, die für Reiche eine größere Rolle als für Arme spielen, unterdurchschnittliche Preisanstiege erkennen: Dies gilt beispielsweise für Reisen oder teure Haushaltsgegenstände.....

.....Nicht erstaunlich ist daher, dass im europäischen Durchschnitt eine für den typischen Warenkorb von armen Menschen errechnete Inflationsrate ueber der Inflationsrate liegt, die sich für einen Warenkorb errechnet, der die Konsumgewohnheiten reicher Menschen abbildet.

http://blogs.faz.net/fazit/2018/06/06/...or-allem-die-aermeren-10002/  

13.06.18 23:03

281 Postings, 504 Tage InstanzFED-Update


Ich bin der Auffassung, dass niemand, der an den Aktienmärkten engagiert ist, voll investiert in die nächste Baisse rauschen möchte. Und da ein Timing an den Börsen nun mal beileibe keine so einfache Sache ist, muss man sich darauf beschränken, möglichst die Art an Signalen auszumachen, die die Endphase des Aufschwungs für Wirtschaft und Börse anzeigen.

Und hier ist diesbezüglich einer der klar treffsichersten Indikatoren die Zinsen bzw. Zinskurve in den USA. In den USA wurde jede Rezession von einer flacher werdenden Zinskurve eingeleitet. Am Ende waren die kurzen Zinssätze jeweils höher als die langen. Zu einer inversen Struktur kommt es, wenn die Notenbank auf Inflationssignale reagiert und den Leitsatz und damit die realen Zinsen erhöht.

Wobei eine unmittelbare Gefahr hier noch nicht in Sicht ist, denn aktuell bewegt sich der Realzins bei den Geldmarktsätzen in den USA um den Nullpunkt herum. Auch beträgt der Spread zwischen den 2 und 10jährigen US-Treasuries z.Z. gemäß Blumbärch noch ca. 0,38%. Allerdings betrug dieser Spread zu Beginn 2017 noch ca. 1,2%, eine Tendenz ist somit eindeutig erkennbar. Wird die Null-Linie sprich Parität erreicht, so springt die Börsen-Ampel klar auf rot.

Diese Entwicklung mahnt mMn dazu, schon etwas vorsichtiger zu werden, durchaus selektiver zu sein, aber nicht gleich komplett die Nerven zu verlieren, wenn es an den Börsen etwas unruhiger wird. Die Aktienmärkte werden aufgrund der restriktiveren Gangart der Fed nun deutlich volatiler, ob sie jedoch ihren Zenit bereits mit den Höchstständen vom Januar diesen Jahres überschritten haben, das ist eher ein Thema für Hellseher.
 
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20.06.18 19:35

281 Postings, 504 Tage InstanzDie Dominatoren

Während ca. 70% der im S&P500 gelisteten Titel aktuell unter ihren gegen Ende Januar erreichten Höchstständen notieren, eilen die Tech-Giganten Apple, Amazon, Alphabet, Microsoft und Facebook von Rekord zu Rekord. Die Marktkapitalisierungen von Apple & Co streben mittlerweile der Billionen-Dollar-Grenze entgegen, die Gewichtung dieser fünf Firmen beläuft sich im S&P500 momentan auf mehr als 15%. Interessanter Artikel dazu aus dem Wall Street Journal.

"Behemoths Have Dominated the Market Before, but Tech Is Different"

As the race to become the first company worth $1 trillion enters the final lap, technology monopolies are dominating the stock market. The five biggest companies by market value are U.S. tech stocks: Apple , Amazon, Alphabet , Microsoft and Facebook . Between them they accounted for more than a third of the $2.7 trillion increase in value of the S&P 500 in the past 12 months.

Worse, the top five now make up more than 15% of the S&P, the most for any top five since early 2000. Is it time to worry that the market is getting top heavy?

Weiter hier

https://www.wsj.com/articles/...fore-but-tech-is-different-1528997537  
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20.06.18 19:45

281 Postings, 504 Tage InstanzGundlach aktuell

Bond-King Jeff Gundlach schlägt kräftig auf die Trommel: Die Schulden der USA in Verbindung mit steigenden Zinsen seien von selbstmörderischer Natur, denn die Zinsen der 10jährigen US-Treasuries steigen künftig auf 6%, Öl parallel dazu auf 90 $ das Faß. Eine Rezession in den kommenden Monaten sei wenig wahrscheinlich, aber dann....

"Gundlach Says Rising Rates and Deficits Like Suicide Mission"

- The 10-year Treasury yield is still on track to climb to 6 percent by 2020 or 2021. For now, the lower rate on German 10-year debt is limiting increases in U.S. rates.

- Oil is likely to climb to as high as $90 a barrel.

- There?s no recession likely in the next six to 12 months, but one is possible by 2020, which could make the next presidential election ?a wild ride.?

https://www.bloomberg.com/news/articles/...icits-like-suicide-mission
 

20.06.18 19:55
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5893 Postings, 3274 Tage learnerBei 6% Zinsen dürften die USA pleite sein.

Vielleicht gibt es dann billig den ein oder anderen Flugzeugträger zu kaufen. Teures Spielzeug, dass die Amis sich dann nicht mehr leisten können!

Oder die Schulden werden einfach als "unfair" eingestuft und gestrichen!  

20.06.18 20:10
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281 Postings, 504 Tage InstanzDas ist halt eben die Gretchen-Frage

Was passiert mit den überbordenden Schulden, deren Bedienung durch stärker ansteigende Zinsen immer teurer wird? Unternehmen, Staaten und viele private Haushalte haben sich im Zuge der Null-Zins-Sause höher verschuldet als je zuvor.

Ich las just den Welt-Artikel "Europas gefährliche Lust auf Inflation". Möglicherweise erhöhen die Zentralbänker demnächst ja ihre Inflationsziele :-(

Zitat aus dem Artikel:

"Nicht zuletzt könnten stärker steigende Preise dabei helfen, die immensen Schuldenberge, die sich weltweit aufgetürmt haben, abzutragen. All jene Investoren, die in den vergangenen Jahrzehnten Anleihen im festen Glauben an ein Inflationsziel von zwei Prozent gekauft haben, würden bei einem Regimewechsel schleichend enteignet. Die höhere Inflation würde wie eine Art Steuer zuschlagen."

https://www.welt.de/wirtschaft/article177791812/...offaehig-wird.html  

20.06.18 20:24
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281 Postings, 504 Tage InstanzÜbrigens bzgl. einer US-Pleite


Nicht der Staat geht pleite, sondern seine Bürger!

Denn wer oder sonst wird am Ende einer Krise die Zeche bezahlen dürfen?
 

20.06.18 22:54
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799 Postings, 646 Tage KatzenpiratInstanz, ich kann dir

zurzeit keine Sterne geben. Kontingent erschöpft.  

21.06.18 01:03

281 Postings, 504 Tage InstanzBewertungen sind für mich uninteressant

weil dies eben genau der Button ist, den der Forenbetreiber im Zuge seiner Wattebausch-Politik für lange Zeit entfernt hatte. War schade eigentlich, aber nunmehr scheint's jedoch wieder zu funzen, was begrüßenswert wäre, ja klar......  

23.06.18 12:00

281 Postings, 504 Tage InstanzInverse Zinskurve in diesem Jahr möglich


Wenn der Abstand zwischen den Zinsen für die 10jährigen und 2jährigen US-Treasuries weiterhin in diesem Tempo schrumpfen sollte,  aktuell beträgt der Abstand nur noch 34 Basispunkte, so ist es leicht vorstellbar, dass schon in der zweiten Hälfte diesen Jahres besagte Zinsskurve eine inverse Struktur annehmen düfte.

Seit 1960 ist diese Zinskurve vor insgesamt acht US-Rezession stets invertiert. So etwas darf man folglich getrost als gute Signalqualität bezeichnen.
 
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26.06.18 22:28

281 Postings, 504 Tage InstanzSpecs gehen US-Dollar strong long

Interessanter Reuters-Artikel, der die aktuellen Positionierungen der Specs aka Hedge Funds bzgl. US-Dollar/Euro aufzeigt = Net long US-Dollar, slashed their net long euro position. Kurse des US-Dollar zum Euro unterhalb von  $1,15 erscheinen in näherer Zukunft durchaus möglich.

"U.S. rate allure sparks record hedge fund dollar buying, euro capitulation"

LONDON (Reuters) - Hedge funds are loading up on bullish dollar bets at the fastest pace on record, taking the Fed?s recent hawkish signal on interest rates at face value and going long the greenback for the first time in a year.

Weiter hier

https://uk.reuters.com/article/...ing-euro-capitulation-idUKKBN1JL1BT  
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15.07.18 21:26

281 Postings, 504 Tage InstanzDr. Copper

Die US-Inflationsrate erklimmt ein Mehrjahreshoch, der Spread zwischen den 10 und zweijährigen Treasuries erreicht dem hingegen ein fulminantes Mehrjahrestief. Der Renditevorsprung der lang- gegenüber den kurzfristigen Anleihen ist von ca. 1,4 Prozentpunkten im vergangenen Jahr auf aktuell nur noch 0,24 Prozentpunkte geschrumpft.

Ein weiterer wichtiger Indikator für die Entwicklung der Weltwirtschaft ist der Kupferpreis. Seit der US-Präsident Trump vor einigen Wochen ernsthaft damit begonnen hat, gegen den Rest der Welt Handelskriege anzuzetteln, befindet sich der Kupferpreis im freien Fall. Die Preisentwicklung von Kupfer gehört aktuell zu den schwächsten in der Rohstoff-Kategorie und notiert bereits ca. 16% unterhalb des Kurses zu Anfang Juni. Die Kurse vieler anderer Industriemetalle befinden sich mittlerweile ebenfalls im Sinkflug, was auf eine kommende konjunkturelle Abkühlung der Weltwirtschaft hindeuten dürfte.

Ein Vorteil von "Dr. Copper" und der Zinskurve liegt darin, dass sie ohne zeitliche Verzögerung den Blick der Märkte auf die Zukunft abbilden, während harte wirtschaftliche Daten erst mit langer Verzögerung veröffentlicht werden.
 

16.07.18 21:03

281 Postings, 504 Tage InstanzDer Chart zum Prime-Day

Schon irgendwie erschreckend! Aber ist es nicht exakt der Moloch, den wir uns alle gewünscht haben?  
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16.07.18 21:25

5893 Postings, 3274 Tage learnerHab letztens eine Meinung gehört,

die davon ausgeht, dass Amazon zwangsläufig zerschlagen werden muss. Trump wäre es wahrscheinlich Recht seinem Intimfeind zu rasieren.  

16.07.18 21:41

281 Postings, 504 Tage InstanzMag schon sein

aber nur allein der Trumpsche Argwohn gegenüber Amazon wird hier wohl allerdings kaum ausreichen.

Von meiner Seite aus versuche ich, die meistens doch eher kleineren Händler hierzulande, von welchen ich Produkte beziehen möchte, direkt über ihre Seite anzusprechen und die Bezahlung der Artikel entsprechend vorab zu klären.

Ist zwar nicht immer ganz so einfach, klappt aber in den meisten Fällen doch recht gut, da hier dann die üblichen Plattformzahlungen an die US-Kraken wie Amazon, Ebay, Paypal, usw., dann nicht greifen und der kleine Shop-Betreiber somit diese Art von "Steuer" für die Online-Riesen damit umgehen kann. Kann ich hier bislang für meinen Teil nur weiterempfehlen!  

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