die Menschheit zerstört sich gerade selbst...

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neuester Beitrag: 06.11.06 15:34
eröffnet am: 09.12.05 09:01 von: börsenfüxlein Anzahl Beiträge: 210
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11.12.05 18:52
3

1399 Postings, 5881 Tage Atominur Info:

Nach dem der Mensch als Unterschied zum Tier ein Gehirn zum Denken erhalten hat, sollte
man erwarten, daß er dieses auch benutzt. Gerade unser Umweltverhalten aber zeigt eindeutig, daß wir anscheinend zu doof sind zu erkennen, daß wir unseren Planeten zerstören. Die Bombe tickt schon lange. Sie wird auch explodieren, ganz sicher !!!


Grüße von Atomi  

11.12.05 19:01
1

63282 Postings, 5962 Tage Don RumataAtomi...

erkannt haben das sicher schon viele, auch unter uns, daß wir unseren Planeten zerstören. Zum Teil herrscht aber die Meinung nach uns(mir) die Sintflut, dann gibt es da einflussreiche Leute mit sehr viel Kohle im Hintergrund, die einfach ganz andere Interessen haben... und genau die Leute machen mit ihrer Kohle auch die Politik; gemütlich und unerkannt aus dem Hintergrund. Wenn Du diese "Blockierer" finden willst mußt Du immer der Spur des Dollars (Geld) folgen, ergo wer verdient an Entscheidungen und Du wirst die Schuldigen finden.  

11.12.05 19:02

564 Postings, 5073 Tage zorrocWilli,

dann müsstest du ja darauf vertrauen, dass die politisch Verantwortlichen so handeln. Die wollen jedoch den Machterhalt. Und in Demokratien ist es nun mal so, dass die gewählt werden, die versprechen den Wohlstand zu mehren, denn sonst werden sie (manchmal auch vorzeitig) abgelöst. Also, politischen Strukturen würde ich die Lösung dieser Probleme nicht unbedingt anvertrauen, zumal die meisten ja selbst heute noch sauteure Programme zur weiteren Bevölkerungsexplosion (und damit im Sinne ihres eigenen politischen Mächtigseins)anschieben.  

12.12.05 14:16

18298 Postings, 6757 Tage börsenfüxlein@atomi

ganz deiner Meinung...

füx  

19.12.05 12:01

18298 Postings, 6757 Tage börsenfüxleinund wieder mal...

geht Wirtschaft vor Natur...leider...


Dec 19, 5:19 AM EST

House Opens Way for Oil Drilling in Artic
 
WASHINGTON (AP) -- House lawmakers opened the way for oil drilling in the Arctic National Wildlife Refuge as one of their last acts of an all-night session Monday bringing their legislative year to a close.

The ANWR provision was attached to a major defense bill, forcing many opponents of oil and gas exploration in the barren northern Alaska range to vote for it. The bill, passed 308-106, also included money for hurricane relief and bird flu preventive measures.

 

20.12.05 08:20
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18298 Postings, 6757 Tage börsenfüxleinab heut 6,5 Milliarden Menschen...

(ist aber ein Bild Artikel; das vorneweg...)

Es ist ein Geburtstag, unter dem unser Planet Erde ächzt und stöhnt ...
Der 6,5-milliardste Mensch ? gestern erblickte er irgendwo das Licht der Welt, zumindest nach einer Hochrechnung des französischen Instituts für Bevölkerungsstudien (INED). Wahrscheinlich quengelt er auf chinesisch, japanisch, thai ...
 
In Asien werden 57 Prozent aller Babys geboren. Klarer Spitzenreiter vor Afrika (26 %).

Was bedeutet diese unglaubliche Menschenmasse für die Weltkugel? BILD beantwortet die wichtigsten Fragen.

Wie schnell wächst die Erdbevölkerung?

Das Wachstum hat sich in den letzten Jahren verlangsamt. Bis 2050 rechnet INED mit acht bis neun Milliarden Menschen. 365 000 werden täglich geboren.

Kann die Erde ?abstürzen?, wenn sich auf ihr zu viele Menschen tummeln?

Nein! Dr. Robert Dill (36), Geophysiker vom Geoforschungszentrum Potsdam: ?Die Erde kann nicht runterfallen, egal wie viele Menschen sich auf ihr drängen. Denn durch mehr Menschen wird die Erde nicht schwerer. Alles was ein Mensch ißt und trinkt, kommt von der Erde.?

Beeinflußt die wachsende Bevölkerung die Bewegung der Erde?

Ja! Dr. Dill: ?Wenn die Bevölkerung in Asien um weitere fünf Milliarden Menschen wächst, dann kippt die Erdachse um etwa einen Millimeter. Außerdem wird die Erde sich langsamer drehen. Um eine Mikrosekunde pro Tag, das macht in 3000 Jahren ca. eine Sekunde.?

Kann die Erde auch schneller kippen?

Ja! Dill: ?Wenn alle Chinesen (ca. 1,3 Milliarden) nach Tibet fahren, würde die Erdachse um zwei Millionstel Meter kippen.?

Reicht das Wasser für all diese Menschen?

Nein! Prof. Mario Schirmer (41), Hydrogeologe vom Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle: ?Eine Milliarde Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser. Deshalb sterben jährlich Millionen Kinder. Das wird sich durch Bevölkerungswachstum verschlimmern. Durch mehr Landwirtschaft und Industrie wird mehr Wasser verschmutzt, gleichzeitig gibt es mehr Menschen, die sauberes Wasser brauchen.? Und Jacques Vallin (65), Forschungsdirektor des französischen Instituts für Bevölkerungsstudien, sagt: ?Die Kriege der Zukunft werden um den Zugang zu Wasser geführt werden.?

Reicht der Sauerstoff?

Ja! Prof. Wolfgang Cramer (48), Ökologe vom Institut für Klimafolgenforschung in Potsdam: ?Der Sauerstoff auf der Erde reicht aus, egal wie viele Menschen auf der Erde leben. Denn die Pflanzen produzieren immer neuen Sauerstoff nach. Das ist ein natürlicher Kreislauf.?

Wehrt sich die Erde gegen so viele Menschen?

Ja und nein! Jacques Vallin: ?Einen nachweisbaren Zusammenhang zwischen Naturkatastrophen und Bevölkerungswachstum gibt es nicht. Aber je mehr Menschen auf der Erde leben, desto größer wird der Treibhauseffekt, zum Beispiel durch den Schadstoffausstoß von Autos. Dadurch wärmt sich die Erde auf, das Eis an den Polen schmilzt, und mehr Wasser fließt in die Ozeane. Das wird zur größten Gefahr für Milliarden Menschen, die in Küstenregionen leben. Steigt der Meeresspiegel um ein bis zwei Meter, versinken Teile Bangladeschs im Wasser.?

Wie viele Menschen kann die Welt verkraften?

Jacques Vallin: ?Das hängt vom Fortschritt ab. Wenn wir alternative Energien und günstige Methoden zur Umwandlung von Meer- in Trinkwasser entwickeln, kann unsere Welt noch viel mehr Menschen verkraften
 

01.01.06 18:51

18298 Postings, 6757 Tage börsenfüxleinneue Jahr beginnt ja schon wieder ganz jut...tsts

Kaum ist das Jahr 2005 mit seiner Rekordzahl von Hurrikans vorbei, sind für das neue Jahr bereits die ersten Wetterextreme mit Hitze und Bränden in Australien sowie Sturm und Hochwasser in den USA zu verzeichnen.

In Sydney wurden am Sonntag 45,2 Grad gemessen, die zweithöchste Temperatur seit Beginn der Wetteraufzeichnungen vor fast 150 Jahren. Bei der extremen Hitze und starkem Wind kämpften in Australien am Neujahrstag Hunderte Feuerwehrleute gegen Dutzende von Buschbränden.


Feuerstürme mit 110 km/h


Laut offiziellen Angaben wüten im Bundesstaat New South Wales mehr als 40 Feuer. Stürme, die mit mehr als 110 km/h über das Land rasten, erschwerten die Löscharbeiten. Mehrere Häuser seien ein Raub der Flammen geworden, zahlreiche weitere seien bedroht, meldete der Sender ABC.


Der fünfte Kontinent wird fast jedes Jahr von Buschbränden heimgesucht. Im Jänner 2003 starben sieben Menschen, als Feuer rund um die Hauptstadt Canberra tobten. Damals hatten die Flammen rund 500 Häuser in Schutt und Asche gelegt.


Feuerwand vor Sydney


Die Buschbrände bedrohten auch die Metropole Sydney. Ein Eukalyptuswald unweit der Millionenstadt stand 30 Meter hoch in Flammen. Auch hier wurden Wohnhäuser zerstört. Die Schnellstraße nördlich von Sydney musste aus Sicherheitsgründen gesperrt werden.


Trotz des Einsatzes von Löschflugzeugen bewegte sich die Feuerwand jedoch weiter in rasendem Tempo voran. Die Hoffnung der Einsatzkräfte ruhte auf dem Eintreffen der prophezeiten Kaltfront mit Niederschlägen. Genau umgekehrt war die Lage in Kalifornien.


Unwetter in Kalifornien


Auf der Flucht vor Hochwasser verbrachten Tausende Kalifornier den Jahreswechsel in Notunterkünften und Hotels. Besonders betroffen von dem pazifischen Sturm mit sintflutartigem Regen waren die Hauptstadt Sacramento und andere Städte im Norden.


Das Unwetter soll bereits einen Toten und mehrere Verletzte gefordert haben. Bereits jetzt steht fest, dass das Unwetter enormen Sachschaden verursachte. Zeitweise waren mehr als 500.000 Menschen ohne Strom - und das Schlimmste könnte noch bevorstehen.


Los Angeles in Gefahr


Vom Pazifik her drohte nach Vorhersagen eine Sturmflut, die auch die Metropole Los Angeles treffen sollte. An den Stränden der Stadt wurden Schutzwälle aus Sand aufgeschüttet. Auch im Delta des Sacramento bei San Francisco wird mit weiterhin steigendem Hochwasser gerechnet.


Nach monatelangen ungewöhnlich heftigen Regenfällen sog sich der Boden in vielen Landesteilen mit Wasser voll. Die Pegel der Flüsse lagen um bis zu vier Meter über den Normwerten und stiegen weiter. Zahlreiche vom Wasser Eingeschlossene mussten befreit werden.


18 Grad auf Kreta


Schnee und Glatteis behinderten wiederum in weiten Teilen Europas den Verkehr und führten zu verheerenden Unfällen. Polen hatte mit regelrechten Schneestürmen zu kämpfen. In Frankreich verbrachten Hunderte Bahnreisende den Jahreswechsel in Notschlafstellen.


Auch in Österreich sorgten die neuerlichen Schneefälle für Behinderungen. In Griechenland war es dagegen ungewöhnlich warm für den Jahreswechsel. Auf der Insel Kreta wurden 18 Grad gemessen, und auch die Athener freuten sich über 16 Grad
 

01.01.06 18:52

18298 Postings, 6757 Tage börsenfüxleinverheerende Bilanz fürs Jahr 2005

Verheerende Naturkatastrophen haben im zu Ende gehenden Jahr weltweit Zehntausende das Leben gekostet. Sogar bei Flugzeugabstürzen starben 2005 fast doppelt so viele Menschen wie im Jahr 2004. Doch es sind nicht nur die Zahlen, die das Katastrophenjahr 2005 prägen.

In Erinnerung bleibt Millionen der Untergang von New Orleans, nachdem der Hurrikan "Katrina" Ende August mit zerstörerischer Wucht über die Küste der US-Staaten Louisiana, Mississippi und Alabama hereingebrochen war.


Hurrikan mit weltweiten Auswirkungen


Im Gedächtnis bleibt die Ohnmacht der Menschen selbst in hoch industrialisierten Staaten gegenüber den entfesselten Naturgewalten. Mehr als 1.300 Menschen sterben. Der Hurrikan richtet nach Schätzungen der Versicherungen einen wirtschaftlichen Schaden in Höhe von 100 Milliarden Euro an.


Die Auswirkungen "Katrinas" und der folgenden Hurrikans sind weltweit zu spüren, denn wegen des Ausfalls der US-Ölförderung im Golf von Mexiko schnellt der Ölpreis auf Rekordhöhe.


Wirbelstürme wechseln Richtung


Sechs Wochen nach "Katrina" entwickelt sich "Wilma" zum stärksten je gemessenen Wirbelsturm und richtet schwere Schäden in Mexiko sowie auf Kuba und in Florida an. Insgesamt zählen die Forscher in der Saison 26 tropische Wirbelstürme, von denen 14 Hurrikanstärke erreichten - so viele, wie noch nie zuvor.


Ende November beobachten Klimaforscher ein neues Phänomen: Ein tropischer Wirbelsturm zieht nicht in Richtung Karibik, sondern wandert über den Atlantik und wütet auf den kanarischen Inseln.


Immer mehr Naturkatastrophen


"In den letzten 30 Jahren hat sich die Zahl der extremen Naturereignisse verdreifacht. Der entstandene Schaden hat sich versechsfacht", sagt der Katastrophenforscher Janos Bogardi. Das Risiko für die Menschen steige durch die Auswirkungen des Klimawandels und wegen nicht mehr ausreichender Sicherheitsmaßnahmen.


"Es gibt keine Naturkatastrophen, sondern nur unnatürliche Katastrophen, die entstehen durch das Missvermögen des Menschen, wie er mit extremen Naturereignissen umgeht", so Bogardi.


87.000 Tote bei Beben im Oktober


Am 8. Oktober, während "Wilma" auf die Küsten Mexikos zurast, bebt im Nordwesten Pakistans sowie im benachbarten Indien die Erde. Häuser stürzen ein und begraben Tausende unter sich. "Das war in der Region die stärkste Erschütterung seit einhundert Jahren", sagte die Seismologin Monika Sobiesiak vom Geoforschungszentrum Potsdam.


Erst nach Tagen gewinnen die Behörden einen Überblick über das Ausmaß der Katastrophe: Mindestens 87.000 Menschen sterben in den Trümmern der Städte oder in den nur schwer zugänglichen Bergdörfern am Rande des Himalaja. Hunderttausende werden obdachlos und müssen in Zelten und Wohncontainern untergebracht werden.


Erhoffte Spenden bleiben aus


Internationale Hilfsorganisationen und die Vereinten Nationen appellieren an die Weltöffentlichkeit, die Opfer des Bebens zu unterstützen und Geld- sowie Sachspenden zur Verfügung zu stellen.


Auf den Konten der Hilfsorganisationen gehen jedoch deutlich weniger Spenden ein als beim Tsunami Ende vorigen Jahres, bei dem fast 300.000 Menschen in den Urlaubsparadiesen Südasien getötet wurden.


Nicht einmal die Hälfte des Benötigten


Mehr als zwei Monate nach dem Beben sind erst 200 Millionen Euro auf das UN-Konto überwiesen worden, 42 Prozent der Summe, die für die ersten sechs Monate erbeten worden war. Jeden Monat seien etwa 75 Millionen Euro zusätzlich nötig, stellt der UNO-Nothilfekoordinator Jan Vandermoortele fest.


400.000 Menschen in den Bergen seien nur mit Hubschraubern zu erreichen. "Deshalb brauchen wir Geld, wir brauchen die Infrastruktur auf dem Boden, um die Menschen mit Nahrung zu versorgen. Wenn wir sie nicht mit Hubschraubern erreichen, werden sie verhungern."


Schwarzes Jahr für Luftfahrt


2005 wurde auch zum schwarzen Jahr für die Zivilluftfahrt. Mehr als 1.000 Menschen sterben bei Flugzeugunglücken, doppelt so viele wie 2004. Rätselhaft bleibt lange Zeit die Ursache des Absturzes einer Boeing 737-300 am 14. August über Athen, bei dem 121 Menschen ihr Leben verlieren.


Vier Monate später stellen Experten fest, dass Techniker bei einer Überprüfung den Hebel für die Luftdruckkontrolle von automatisch auf manuell gestellt hatten. Die Piloten hatten das vor dem Abflug nicht korrigiert. Kurz nach dem Start seien alle an Bord wegen Sauerstoffmangels ohnmächtig geworden. Die Maschine sei per Autopilot bis Athen geflogen und wegen Treibstoffmangels abgestürzt.


Österreich blieb nicht verschont


Österreich blieb ebenfalls nicht von Katastrophen verschont: Nach sintflutartigen Regenfällen verschärft sich im August die Hochwassersituation in Westösterreich. Viele Orte sind von der Außenwelt abgeschnitten, Telefonleitungen sind tot und ganze Landzüge überflutet. Verkehrsverbindungen brechen zusammen.


Im Ötztal sind nach einer Steinlawine ein Todesopfer und ein schwer Verletzter zu beklagen. Auch im Vorarlberger Reuthe stirbt ein Mann unter einer Mure. Die Überschwemmungen in Tirol, Vorarlberg und der Steiermark verursachen mehrere 100 Mio. Euro Schäden an der heimischen Infrastruktur.


 

03.01.06 10:46

18298 Postings, 6757 Tage börsenfüxleinNotstand in Kalifornien ausgerufen...

Nach verheerenden Regenfällen und massiven Überflutungen hat Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger für Teile des US-Westküstenstaates den Notstand ausgerufen.
Gleich mehrere Schlechtwetterfronten mit heftigen Niederschlägen seit Freitagabend hatten in sieben nördlichen Bezirken Flüsse über die Ufer treten lassen. Ganze Ortschaften und Wohnmobilsiedlungen standen bis zu einem Meter unter Wasser. Auch zahlreiche Dörfer und Kleinstädte in Kaliforniens berühmten Weinanbaugebieten Napa und Sonoma sind betroffen.

Fünf Menschen kamen ums Leben

Nach Schätzungen vom Montagabend (Ortszeit) entstanden allein im Norden Kaliforniens Schäden in Höhe von mindestens 100 Millionen Dollar. Bis zu fünf Menschen kamen nach Medienberichten ums Leben, zwei wurden von umstürzenden Bäumen erschlagen. Am Montagmorgen hatte die Schlechtwetterfront auch den Süden Kaliforniens erfasst, wo insbesondere in Hügelregionen an der Küste Erdrutsche befürchtet wurden.
 

11.01.06 09:05

18298 Postings, 6757 Tage börsenfüxleinhoffentlich kommt dabei auch was raus...CNN

SYDNEY, Australia -- Environment ministers and business leaders from six Asia-Pacific countries began meeting in Sydney Wednesday to discuss alternative industry-focused strategies for reducing climate change.

Amid heavy security, representatives from the United States, China, India, Japan, South Korea and host Australia are meeting to look at promoting cleaner and more efficient energy technologies.

The new grouping, called the Asia Pacific Partnership on Clean Development and Climate, is billed by the participants as complementary to the Kyoto Protocol.

Speaking at the start of the conference, Australia's Industry Minister Ian Macfarlane said Kyoto -- which only mandates emission cuts in industrialized nations -- would not do enough to counter greenhouse emissions as demand for energy soared in coming years.

"The real solution has to come from industry," he said, according to the Associated Press.

U.S. Energy Secretary Samuel Bodman said industry leaders understood the imperative for cleaning up emissions.

"I believe that the people who run the private sector, who run these companies, they do have children, they do have grandchildren, they do live and breathe in the world," AP reports Bodman saying.

Together, the six nations in Sydney for the two-day conference account for almost half of the world's energy use, and on a per-capita basis Australia and the United States are the two industrialized nations with the highest emissions of carbon dioxide.

Australia and the United States are not parties to the Kyoto Protocol. Japan is a supporter, with binding commitments while China, India and South Korea also are Kyoto supporters, though with non-binding commitments.

While security was tight with streets cordoned off around surrounding the upmarket harborside hotel where the meeting is being held, protesters were well behaved and peaceful.

In a joint statement, a coalition of non-governmental organizations on Wednesday called for the partnership to enact targets, timetables or market-based incentives to encourage the use of already developed clean energy technologies, AP reports.

The groups -- representing American and Australian environmental groups -- also called for providing financial incentives to China, India and South Korea as a way to encourage the adoption of renewable energy and energy efficiency.

"The conference will fail if it doesn't put in place (regulations) and strong financial incentives for industry to spend billions and billions of dollars on clean energy today," Erwin Jackson, climate change program manager with the Australian Conservation Foundation, said according to AP.

"If it just throws research dollars to the coal industry to clean up their act in 15 to 20 years, we've missed an opportunity."

'Coal pact'
Environmental group Greenpeace claims the meeting will be dominated by coal industry interests. Greenpeace argues there should be more emphasis on renewable energy sources such as solar, wind and geothermal power.

Australian Foreign Minister Alexander Downer said earlier the meeting would push ahead with practical plans on climate change that would achieve "real results."

He said Australia and the United States would fund technological incentives on clean energy usage.

That was expected to involve business in a plan to drastically reduce energy consumption in industries such as aluminum, cement and steel, and to push for cleaner-burning coal.

Catherine Fitzpatrick, Greenpeace Australia's energy campaigner, said this week that the meeting was more akin to "coal pact" talks, and its draft agenda left no room for science-based energy solutions to cut greenhouse gases.

She said that coal industry interests were being favored, with resources companies such as Rio Tinto and BHP Billiton likely to dominate the talks.

China, which is by far the fastest-growing of the world's top six economies, is already a major customer of global energy suppliers.

It was the world's top user of conventional coal in 2004, using 34 percent of total global consumption, followed by the United States at 20 percent. India, the other fast-growing developing economy, accounted for 7.4 percent of coal burned in 2004.

The United States is the world's top oil user at 25 percent. China and Japan account for 8 percent and 6 percent of global consumption, respectively.

 

11.01.06 09:08

18298 Postings, 6757 Tage börsenfüxleinob Kyoto oder ne Alternative zu Kyoto ist ja...

eigentlich egal; Hauptsache es wird endlich was gegen die Umweltzerstörung getan...und das wenns geht bald

füx  

11.01.06 10:27

18298 Postings, 6757 Tage börsenfüxleinReuters dazu:

SYDNEY (Reuters) - Six of the world's biggest polluters, led by the United States, will create a multi-million dollar fund to encourage mining and power industries to develop and use cleaner energy technologies to combat climate change.

The Asia Pacific Partnership on Clean Development and Climate between the United States, Australia, Japan, China, South Korea and India will also form eight working groups with business and industry to develop clean-energy projects for the fund.

Combined, the six countries account for half the world's greenhouse gases from burning fossil fuels such as coal and oil and their Sydney meeting is the first for their clean-energy partnership.

Australian Foreign Minister Alexander Downer told Reuters in an interview on Wednesday that Australia and the United States would announce a financial contribution to get the fund started. South Korea, Japan, China and India would also commit support.

"The private sector as well as governments are going to sit down together and try to work out solutions to some of these problems," said Downer.

"As they work out some of these solutions then they will come back to governments with those recommendations and we will have to have a look and see what needs to be funded."

Green groups said the two-day talks in Sydney were a facade and were aimed at subverting the Kyoto Protocol, which the United States and Australia refuse to sign claiming its mandatory greenhouse gas cuts would threaten economic growth.

They said that without binding targets, which the Sydney climate pact will not propose, then it was doomed to fail.

Protesters in front of a conference venue on Wednesday buried a large replica of Australian Prime Minister John Howard's head in coal to symbolise what they said was his commitment to industry profits over climate-change solutions.

"Talk is cheap and the price of inaction is expensive," Greenpeace spokeswoman Catherine Fitzpatrick said. "The dirty, black fingerprints of the coal industry are all over this pact."

 

13.01.06 13:17

18298 Postings, 6757 Tage börsenfüxleinUN warnt vor neuer Umweltkatastrophe in China

Peking (Reuters) - Die Vereinten Nationen (UN) haben vor einer neuen Umweltkatastrophe in China gewarnt. Das Tauwetter könnte Gifte aus dem Eis lösen, die nach der Explosion einer Chemiefabrik im vergangenen Jahr ausgetreten waren, erklärte das UN-Umweltprogramm (UNEP). Sie forderten die Volksrepublik auf, vorsorglich Stichproben zu nehmen und boten dabei ihre Unterstützung an. Darüber hinaus sollte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) an der Überwachung der Wasserqualität in der betroffenen Region mitwirken dürfen.

"Die gefrorenen Giftstoffe im Eis werden flüssig und gasen aus. Die dickflüssigeren Stoffe, die sich möglicherweise flussaufwärts auf dem Grund befinden, könnten weggeschwemmt werden, weil die durchfließende Wassermenge zunimmt", heißt es in dem Bericht, den Experten nach einer Reise in das betroffene Gebiet erstellten.

Die amtliche Zeitung "China Daily" schrieb dazu am Freitag unter Berufung auf Behördenvertreter, die Risiken seien gering. Selbst wenn einige Chemikalien freigesetzt würden, werde die Konzentration nicht so hoch, dass wieder die Wasserversorgung unterbrochen werden müsste.

Nach der Explosion der Chemiefabrik in der nordöstlichen Provinz Jilin im November war die Trinkwasserversorgung für Millionen Menschen beeinträchtigt. Rund 100 Tonnen des Krebs erregenden Stoffes Benzol waren in den Songhua gelangt. Der Giftteppich war nach Russland weitergezogen.

Das Krisenmanagement Chinas war nach Ansicht der UNEP unzureichend. Gleichzeitig kritisierte die Organisation, sie habe keinen Zugang zum Unglücksort gehabt und keine eigenen Proben entnehmen können. Zudem hätten die Experten erst Wochen nach dem Unglück das Gebiet betreten dürfen.

 

13.01.06 13:19
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2919 Postings, 6046 Tage SpukTja, hauptsache die Wirtschaft brummt :-( o. T.

13.01.06 13:32

18298 Postings, 6757 Tage börsenfüxlein@spuk

jo; leider ist das (noch?) so...hoffe das ändert sich noch in den nächsten Jahren, aber da muss wohl vorher irgendwas gröberes passieren...

füx  

13.01.06 13:40

2919 Postings, 6046 Tage SpukJa, daß hoffe ich auch Füxli o. T.

17.01.06 20:12
Schneefallgrenze kletterte 150 Meter nach oben

Klimaatlas belegt die "gewaltige Veränderung in einem relativ kurzen Zeitraum". Die globale Erwärmung trifft den Alpenraum besonders.  

Gemessen am vielen Schnee, den dieser Winter auch tieferen Lagen bereits beschert hat, kam die Nachricht unerwartet: Die Schneefallgrenze im Alpenraum ist in den vergangenen 22 Jahren um 150 Meter nach oben gewandert. Diese Erkenntnis kommt aus den Daten, die für den gestern präsentierten Klimaatlas des Instituts für Meteorologie und Geophysik der Uni Wien ausgewertet wurden.

"Gewaltig". "150 Meter - das ist gewaltig für diesen im meteorologischen Sinn recht kurzen Zeitraum", sagt Institutsvorstand Reinhold Steinacker. Ursache dieser dramatischen Veränderung, die so überraschend auch wieder nicht ist, sei die globale Erwärmung, erklärt Steinacker: "Die Ergebnisse passen sehr gut ins Bild, das wir von bisherigen Studien kennen". Die Erwärmung sei in den Alpen stärker ausgefallen als im globalen Schnitt. Zum Beispiel ist der Prozentsatz an flüssigem Niederschlag am Hohen Sonnblick (3105 Meter) in den letzten Jahren deutlich angestiegen.

Neue Einblicke. Die Daten geben den Meteorologen weitere neue Einblicke in das alpine Klima. Erstmals konnten die tageszeitlichen Schwankungen der Druckverteilung - das "Atmen der Alpen" - und damit das ausgeprägte Eigenleben der alpinen Atmosphäre nachgewiesen werden. Vom Klimaatlas soll nicht nur die Wissenschaft profitieren: Jeder kann vergleichen, in welcher Stunde am Tag und im Jahr die Werte über oder unter dem langjährigen Mittel liegen, das sei etwa für die Bauwirtschaft interessant, so Steinacker. Die Forscher wollen ihre Arbeit in den nächsten Jahren sukzessive mit Daten aus einem längeren Zeitraum füllen.

Auch in der Steiermark ist derzeit ein Klimaatlas über eine Zeitspanne von 30 Jahren im Entstehen.  


 

17.01.06 20:14

18298 Postings, 6757 Tage börsenfüxleineinige Inseln wirds dann nicht mehr geben...

11.01.06
Dem Untergang geweiht
Südseeparadiese bitten Australien um Hilfe

Wenn sich heute reiche Staaten und milliardenschwere Unternehmen zu einer Klimaschutzkonferenz in Sydney treffen, bleiben Australiens arme Nachbarn außen vor. Sie jedoch werden als erste die unmittelbaren Folgen des weltweiten Temperaturanstiegs zu spüren bekommen. Wissenschaftlichen Prognosen zufolge wird der Meeresspiegel bis 2050 um 32 Zentimeter steigen. Das aber würde den Untergang vieler südpazifischer Inselstaaten wie der Marschallinseln, von Mikronesien oder Tuvalu bedeuten.
Umweltorganisationen warnen vor einer humanitären Katastrophe, wenn zehntausende Südpazifik-Anwohner zu Flüchtlingen werden. Australiens oppositionelle Labour Partei befürchtet darüber hinaus, dass durch den Landverlust und der damit einhergehenden Abnahme von Süßwasservorräten ein »ernsthaftes Risiko für die Stabilität und Sicherheit« der Region entsteht. Australiens konservative Regierung zeigt sich jedoch hartherzig. Premierminister John Howard hat schon zwei Mal die Bitte der Regierung von Tuvalu abgelehnt, die 11 500 Einwohner im Notfall in Australien aufzunehmen. Neuseeland hingegen hat bereits zugesagt, Tuvaluaner aufzunehmen, und Kanada unterstützt mit finanziellen Mitteln Umsiedlungsprogramme auf Vanuatu.
Indes argumentiert die Regierung in Canberra, die beste Hilfe für die bedrohten Länder sei die Reduzierung der Treibhausgase. Wie wahr. Aber selbst wenn sich alle, einschließlich der USA, an weit ehrgeizigere Ziele, als im von Australien abgelehnten Kyoto-Protokoll vereinbart, hielten, ließe sich die bis zum Jahr 2100 prognostizierte Erderwärmung um lediglich sechs Jahre aufschieben. Zu spät für Tuvalu, das nach Expertenmeinung spätestens 2050 versunken sein wird.
 

17.01.06 20:15
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18298 Postings, 6757 Tage börsenfüxleinAfrika triffts wieder am stärksten..

Afrika leidet am stärksten unter der globalen Erwärmung

Der heiße Kontinent wird immer heißer / Wasserknappheit, Ernteausfälle, steigendes Krankheitsrisiko plagen vor allem die Sahelzone

Die immer häufigeren Hungerkatastrophen in Afrika haben ihre Ursache auch in der Erwärmung des Weltklimas. Die Länder des Kontinents tragen kaum zu den Emissionen bei, die den Wandel verursachen.


Johannesburg · In 15 Jahren wird Afrikas höchster Berg, der Kilimandscharo, sein weißes Haupt verloren haben. Ernest Hemingways "Schnee auf dem Kilimandscharo" wird Geschichte sein. Schon heute hat der Koloss 85 Prozent seiner einst unwirklich über der heißen Savanne strahlenden Krone eingebüßt: Die zunehmende Hitze schmilzt das Wahrzeichen hinweg.

Der knapp 6000 Meter hohe Vulkan in Tansania, nahe der Grenze zu Kenia, ist das am besten sichtbare, aber bei weitem nicht einzige Indiz dafür, dass es auf dem Kontinent heißer wird. Nach Auffassung des nigerianischen Forschers Anthony Nyong könnten die Durchschnittstemperaturen auf dem Kontinent in den kommenden 45 Jahren um weitere zwei Grad steigen, die in den meisten Teilen des Erdteils ohnehin spärlichen Niederschläge um ein Zehntel zurückgehen.

Erste Alarmsignale kommen aus der Sahelzone südlich der Sahara und aus dem Süden des Kontinents. In beiden Regionen haben Dürreperioden in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zugenommen und Millionen von Menschenleben gekostet. "Unsere Berechnungen sagen eine extrem trockene Sahel voraus", sagt Klimaforscher Isaac Held von der US-amerikanischen National Oceanic and Atmospheric Administration.

In Südafrika gehen Wissenschaftler gar von einer Erwärmung um drei Grad und bis zu 25 Prozent weniger Regen aus. In diesem Fall würde die Halbwüste Karoo vollends austrocknen, ein Viertel der einzigartigen südafrikanischen Tierwelt aussterben und längst überwachsene Sanddünen vom Kap über Botswana, Sambia bis nach Angola würden wieder "aktiviert" - mit katastrophalen Konsequenzen für die Landwirtschaft.


Ein Dürrejahr nach dem anderen

Schon heute erlebt das südliche Afrika ein Temperaturrekord- und Dürrejahr nach dem anderen: Gegenwärtig sind allein in Sambia, Simbabwe und Malawi mehr als zehn Millionen Menschen auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. Geringe Ernten sind die augenfälligste Konsequenz erhöhter Temperaturen. Experten zufolge werden, wenn der Trend nicht aufgehalten wird, weltweit bis zu 120 Millionen Menschen zusätzlich in den Hunger getrieben - 80 Prozent davon in Afrika. Mit seinen ohnehin extremen klimatischen Bedingungen, seinen sozialen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten ist "Afrika der von der Klimaerwärmung am schlimmsten in Mitleidenschaft gezogene Kontinent", sagt David King, wissenschaftlicher Berater des britischen Premierministers Tony Blair.

Schon heute gehört die Sahelzone, die sich von Somalia über Sudan, Tschad, Niger und Mauretanien erstreckt, zu den unruhigsten Regionen des Kontinents. Viele Bürgerkriege haben sich am Streit um Weide- und Ackerflächen sowie Zugang zu Wasser und Brennholz entzündet. Nach einer vom Wissenschaftsmagazin Nature in Auftrag gegebenen Studie fördern die steigenden Temperaturen zudem Krankheiten - Malaria, Herz- und Atemwegserkrankungen sowie von Viren verursachte Fieberkrankheiten. "Die Klimaerwärmung könnte das Risiko für den Ausbruch solcher Krankheiten bis zum Jahr 2030 verdoppeln", meinen die Autoren der Untersuchung.

Schon heute kostet die Hitze nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) jährlich 150 000 Afrikaner das Leben. Damit zahlt Afrika die Zeche für das Luxusleben der Industrienationen. In messbarer Menge zum weltweiten Kohlendioxid-Ausstoß tragen lediglich Nigeria, wo noch immer ein Großteil des bei der Erdölproduktion anfallenden Erdgases - von westlichen Mineralölgesellschaften - einfach abgefackelt wird, sowie Südafrikas Kohlekraftwerke bei. Der Rest des Kontinents hat zu schlucken, was ihm von anderen eingebrockt wird.  

17.01.06 20:17
2005 in Australien heissestes Jahr aller Zeiten

Sydney. AP/baz. Das Jahr 2005 war nach Einschätzung von Meteorologen das heisseste, das jemals in Australien registriert wurde. Die Temperatur habe im Schnitt bei 22,89 Grad Celsius gelegen, hiess es in einem am Mittwoch vorgelegten Bericht. Das sind 1,09 Grad mehr als die Durchschnittstemperatur der Jahre 1961 bis 1990. Bislang war 1998 das heissestes Jahr in Australien.

Umweltminister Ian Campbell erklärte, der Klimawandel sei derzeit weltweit die wichtigste umweltpolitische Herausforderung. Zugleich verteidigte er jedoch die Entscheidung der Regierung, das Kyoto-Protokoll nicht zu unterzeichnen. Das Abkommen sei keine geeignete Massnahme, da es Entwicklungsländer von der Verpflichtung ausnehme, Treibhausgase zu reduzieren, sagte Campbell dem Rundfunksender ABC.

 

21.01.06 13:09
Das Winter-Wetter schlägt weiter Kapriolen. Während Moskau in einer Rekord-Kälte von minus 55 Grad zittert, ist es am Nordpol warm wie selten zuvor. Von Nina Götte


Seit Beginn der Messungen vor 15 Jahren erreichten die Temperaturen auf Spitzbergen, der nördlichsten Siedlung der Welt, in diesem Januar die höchsten Temperaturen. Die bisherigen Tagesrekorde wurden an zehn Tagen um bis zu drei Grad Celsius überschritten.

Normalerweise herrschen in dieser Jahreszeit in der Arktis Temperaturen um minus zwölf Grad Celsius. Seit dem 4. Januar messen die Wissenschaftler des Alfred-Wegner-Instituts für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven jedoch Werte deutlich über dem Gefrierpunkt. Am 16. Januar, dem bisher wärmsten Tag, herrschte gar mildes Tauwetter: 6,5 Grad Celsius ? und zwar plus.

Die Wärme stellt die Forscher vor ungewohnte Herausforderungen. Vereinzelt können sie ihre Messgeräte nicht mehr erreichen, weil die Eisdecke teils schmilzt und nicht mehr trägt. Sind die kuriosen Wetterphänomene Auswirkungen des Klimawandels, nachdem sich nun Miesmuscheln wieder in der Arktis ansiedeln?

?Die hohen Temperaturen sind auf ein starkes Hochdruckgebiet zurückzuführen, das warme Luft in die Arktis und kalte in die Region um Moskau schaufelt?, erklärt Jens Kube, Pressesprecher des Alfred-Wegner-Instituts. ?Vor wenigen Tagen steckte eines unserer Forscherteams bei einer Fahrt zu ihren Messgeräten bis zu den Knien im feuchten Schnee.?

Klimamodelle sagen schon länger eine Erwärmung der Arktis voraus. Und in der Tat registrieren Meeresforscher seit Jahren, dass die Temperaturen dort steigen. ?In der Zukunft wird es im Rahmen der normalen Wetterschwankungen auch wieder zu kalten Wintern kommen. Bei Warmwetterlagen wie in diesem Januar werden wir allerdings immer wieder mit neuen Höchsttemperaturen rechnen müssen?, ergänzte Polarforscher Peter Lemke vom Alfred-Wegner-Institut. Biologen gehen daher davon aus, dass sich das Ökosystem am Pol sehr stark verändern wird.

 

23.01.06 16:34

18298 Postings, 6757 Tage börsenfüxlein"Mittendrin im Klimawandel"

EISZEIT IN EUROPA

Mittendrin im Klimawandel

Von Holger Dambeck

Eine Kältewelle hat Europa im Griff, während in der Arktis ungewöhnlich hohe Temperaturen herrschen. Einen unmittelbaren Zusammenhang zum Klimawandel bestreiten Forscher zwar. Aber sie verweisen auf eine Zunahme der Wetterextreme, zu denen auch die derzeitige Kälte gehört.

Der Mensch ist ein Meister im Interpretieren. Wenn eine Beobachtung gut zu einer These passt, dann wird sie als Bestätigung der These gewertet. So kommen schnell falsche Urteile zustande, etwa derart, dass eine Ampel praktisch immer auf Rot steht, wenn man gerade über die Straße will.

Bei Wetterphänomenen konnte man in den vergangenen Jahren ähnliches beobachten: Der Wirbelsturm "Katrina", das Elbe-Hochwasser von 2002 und sintflutartige Regenfälle in Asien - all das wird gern als Beweis für den stattfindenden Klimawandel angeführt.


EXTREMKÄLTE: EISWINTER ERREICHT DEUTSCHLAND
 
Ganz so einfach ist die Lage freilich nicht. Auch die gegenwärtige Kältewelle, die Russland, Polen, Deutschland und weitere Länder fest im Griff hat, taugt kaum als schlüssiger Beweis für den Klimawandel. "Nur weil es zwei, drei Tage mal richtig kalt ist, denken die Leute gleich, die nächste Eiszeit ist da", sagt Friedrich-Wilhelm Gerstengarbe, Meteorologe am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung.

Die Kältewelle als Vorbote des Klimawandels, davon will Gerstengarbe nichts wissen. "Es geht nicht um Vorboten, wir sind mittendrin im Klimawandel", sagt er im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE. Dies lasse sich anhand von Klimadaten aus den vergangenen hundert Jahren klar belegen.

"Die Klimatologen sind sich sicher, dass Witterungsextreme zunehmen", so Gerstengarbe. Man müsse die Sache nur global analysieren, wie es bei großen Versicherungsunternehmen schon lange üblich sei.

Gerstengarbe warnt jedoch davor, ein einzelnes Ereignis wie den derzeitigen Frost herauszugreifen. "Das besagt gar nichts; Kältewellen sind nichts Besonderes."

Kälterekord minus 37,8 Grad im Jahr 1929

In den vergangenen Jahrzehnten habe Deutschland zudem schon deutlich tiefere Temperaturen erlebt. "Heute haben wir in Potsdam minus 18 Grad Celsius, 1929 waren es minus 26 Grad." Die derzeitige Großwetterlage Hoch Nordmeer-Fennoskandien sei nicht ungewöhnlich. "Diese tritt jedes Jahr mehrfach in Mitteleuropa auf - allerdings mit unterschiedlichen Auswirkungen", betont der Meteorologe. Die extreme Kälte in Russland habe die tiefen Temperaturen hierzulande verursacht.

DIE AUS DER KÄLTE KAMEN
Frierende Zeugen gesucht: Waren Sie auch in der Kälte? Wie rüsten Sie sich gegen die Rekordtemperaturen? Schreiben Sie uns Ihre eisigen Erlebnisse an spon_panorama@spiegel.de.
Der absolute Minusrekord für Deutschland liegt allerdings schon 77 Jahre zurück und wurde am 12. Februar 1929 gemessen: Minus 37,8 Grad zeigte das Thermometer damals in Hüll, einem Ort im Kreis Pfaffenhofen an. Extreme Kälte ließ die Deutschen auch in den Jahren 1947, 1956 und 1963 zittern. "Was wir gerade erleben, löst bei mir nur ein Schulterzucken aus", sagt Gerstengarbe, der als Professor an der Humboldt-Universität in Berlin lehrt."Anders wäre es, wenn die Kältewelle drei bis vier Wochen andauern würde."

Dass die Wetterextreme zunehmen, ist für den Potsdamer Forscher jedoch Tatsache. Zu den Extremen gehören auch Kältewellen, denn der Klimawandel führt nicht nur zu einer Erhöhung der Durchschnittstemperaturen, sondern zu einer Häufung extremer Temperaturen und Regenfälle - und zwar in beide Richtungen. Trockene Regionen leiden noch mehr unter Dürre, in Gegenden mit feuchtem Klima regnet es noch mehr.

Ein solches Extrem dürfte auch die relative Wärme in der Arktis darstellen, die Wissenschaftler derzeit auf der Forschungsstation Koldewey an der Westküste Spitzbergens beobachten. Sie registrierten die höchsten je im Januar gemessenen Temperaturen. Der Monat ist bisher fast 10 Grad wärmer als im Durchschnitt.

"Schon seit vielen Jahren sagen die Klimamodelle eine Erwärmung besonders in der Arktis voraus", erklärt der Bremerhavener Klimaexperte Peter Lemke. Ein Aufwärtstrend der Temperaturen sei dort tatsächlich seit mehr als 20 Jahren zu beobachten.

"Im Gesamtkontext ist das wieder ein Extrem mehr", meint Gerstengarbe. Ob die derzeitige Kälte tatsächlich als Extrem zu werten ist, wird sich wohl erst in den nächsten Tagen zeigen.  

23.01.06 17:29

129861 Postings, 5786 Tage kiiwiiArtikel, die so enden:

**
"Im Gesamtkontext ist das wieder ein Extrem mehr", meint Gerstengarbe. Ob die derzeitige Kälte tatsächlich als Extrem zu werten ist, wird sich wohl erst in den nächsten Tagen zeigen.  
**


würden besser nie geschrieben...sie sind Zeit- und Papierverschwendung und bar jeder Vernunft. Reine Spekulation.

Da ist es ja noch beweiskräftiger zu sagen, Gott ist böse mit den sündigen Menschen und verändert deshalb das Klima. (Würde mir doch auch keiner abnehmen, odda ?)


kiiwiiariva.deMfg
 

25.01.06 08:51

18298 Postings, 6757 Tage börsenfüxleinAmazon pipeline plan shocks ecologists

Environmentalists have been caught off guard by South American leaders' plans to build a massive natural gas pipeline through the Amazon rain forest from Venezuela to Argentina.


The plan unveiled earlier this month by the region's left-leaning leaders was short on details, but one thing seemed certain: The $20 billion pipeline would destroy part of the environmentally sensitive Amazon, the world's largest wilderness.

Environmentalists contend construction of the network of pipelines would pollute waterways, destroy trees and create roads through the jungle that could draw ranchers and loggers.

At a meeting in Brazil's capital in mid-January, the presidents of Venezuela, Argentina and Brazil promised to prepare in-depth studies for the 10,000-km pipeline by mid-year.

The leaders said the pipelines would feed growing regional demand for gas and wean their countries from US economic influence.

Roberto Smeraldi of the Friends of the Earth-Brazil said: "I only know what everybody else knows, what has been said publicly,"

"A government like Brazil's can't do similar studies for projects covering 500km after 10 years of discussion, and now they are going to manage in-depth studies for a 10,000-km project in six months?" he said.


Among other things, the pipelines
will destroy trees, say ecologists


Smeraldi said he believed the pipeline theoretically could be built with minimal impact to the environment, but the cost would be prohibitive.

Hugo Chavez, the president of Venezuela, estimated the pipeline would cost US$20 billion to US$25 billion, but Smeraldi said strict adherence to Brazil's tough environmental laws would double the cost.

No one at Brazil's Environment Ministry was available to comment on the proposed project.

Fouling the environment

Glenn Switkes, of the International Rivers Network, said if the pipeline were ever built it would inevitably foul the environment.

"There are a lot of issues involved: direct construction, the question of drainage, all the roads that need to be built," Switkes said.

"A government like Brazil's can't do similar studies for projects covering 500km after 10 years of discussion, and now they are going to manage in-depth studies for a 10,000-km project in six months?"

Roberto Smeraldi of the Friends of the Earth-Brazil

Roads are particularly devastating to the Amazon rain forest. They allow ranchers, loggers and miners to flood into areas that previously were inaccessible.

Environmentalists estimate that each road cut into the rain forest causes destruction of the forest for 50km on each side of the road within a few years.

Economic wisdom

Analysts also questioned the economic wisdom of the plan, especially after Brazil's government-run oil company announced it would invest US$18 billion to develop the country's natural gas fields.

Norman Gall, executive director of the Fernand Braudel Institute of World Economy said: "Both Brazil and Argentina have gas fields large enough to cover their own domestic demands. I don't see why they would like to undertake this hugely costly project, with money they don't have, not to mention environment costs."

The plan also seems to conflict with other pipeline projects proposed for the region.

"If the government goes ahead with this pipeline (from Venezuela) it will have no money for any other type of investment," Smeraldi said.

 

25.01.06 08:53

18298 Postings, 6757 Tage börsenfüxleinich kanns kaum glauben...

jetzt wird auch noch der Amazonas vernichtet...bei solchen Meldungen könnt ich echt wütend werden...

füx

 

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