Markt heute: Thyssen Krupp aktuell und im Fokus

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neuester Beitrag: 03.05.19 18:52
eröffnet am: 19.07.06 08:29 von: Peddy78 Anzahl Beiträge: 922
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13.02.07 09:32

17100 Postings, 5378 Tage Peddy78TK erhöht nach Rekordquartal Prognosen für 06/07

Hab nichts anderes erwartet.
Von wegen Stahlboom ist vorbei!

News - 13.02.07 08:00
ThyssenKrupp erhöht nach Rekordquartal Prognosen für 2006/2007

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der Industriekonzern ThyssenKrupp  hat nach einem Umsatz- und Gewinnsprung im ersten Quartal die Ziele für das Gesamtjahr leicht angehoben. 'Für das Geschäftsjahr 2006/2007 erwarten wir einen Umsatz in der Größenordnung von 48 bis 49 Milliarden Euro', sagte Vorstandschef Ekkehard Schulz am Dienstag in Düsseldorf laut Mitteilung. Beim Vorsteuerergebnis liege das nachhaltige Ziel unverändert bei 2,5 Milliarden Euro. 'Wir sind zuversichtlich, diese Größenordnung nach 2005/2006 auch im laufenden Geschäftsjahr deutlich zu übertreffen.'

Bisher war der Konzern von einem Umsatz von rund 47 Milliarden Euro ausgegangen, der Gewinn vor Steuern sollte die 2,5 Milliarden Euro übertreffen. Im vergangenen Jahr hatte ThyssenKrupp bei einem Umsatz von 47,1 Milliarden Euro ein Vorsteuerergebnis von 2,6 Milliarden Euro erzielt.

Nach endgültigen Zahlen für das erste Quartal (bis Dezember) verdiente ThyssenKrupp vor Steuern 1,062 Milliarden Euro nach 425 Millionen Euro im Vorjahr. 'Es ist das bisher höchste je in einem Quartal erzielte Ergebnis', hieß es in der Mitteilung. Der Umsatz verbesserte sich um 13 Prozent auf 12,3 Milliarden Euro.

Unter dem Strich stand ein Gewinn je Aktie von 1,31 Euro nach 0,49 Euro im Vorjahr. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich von 898 Millionen auf 1,507 Milliarden Euro. Beim Auftragseingang verbuchte der Konzern ein Plus von 15 Prozent auf 13,3 Milliarden Euro. Zu der Verbesserung gegenüber dem Vorjahr hätten vor allem die Segmente Stainless, Steel und Services beigetragen./sb/sk

Quelle: dpa-AFX

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13.02.07 16:31

17100 Postings, 5378 Tage Peddy78ThyssenKrupp hebt nach Rekordquartal Ziele an

News - 13.02.07 15:26
ROUNDUP 2: ThyssenKrupp hebt nach Rekordquartal Ziele für 2006/2007 an

(Neu: Analysten, Aktienkurs, Details)

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der Industriekonzern ThyssenKrupp  profitiert weiter von dem anhaltenden Stahlboom und rechnet nach dem Auftaktquartal mit einem neuen Rekordjahr. Der starke Ergebnissprung sowie der Auftragseingang zwischen Oktober und Dezember veranlassten das Unternehmen, die Prognose für das Geschäftsjahr 2006/2007 anzuheben. Er sei zuversichtlich, das Ziel eines Vorsteuergewinns von 2,5 Milliarden Euro im laufenden Geschäftsjahr 'deutlich' zu übertreffen, sagte Vorstandschef Ekkehard Schulz am Dienstag anlässlich der Veröffentlichung des Quartalsberichts. Neu ist dabei der Zusatz 'deutlich': Bisher wollte Thyssen das nachhaltige Gewinnziel nur übertreffen.

Auch beim Umsatz zeigt sich der Konzern optimistischer als bisher. Er soll 2006/2007 auf 48 bis 49 Milliarden Euro steigen - bisher sollten sich die Erlöse mit 47 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau bewegen. Vor Steuern hatte ThyssenKrupp im vergangenen Jahr 2,62 Milliarden Euro erzielt und damit einen Rekordgewinn eingefahren.

ANALYSTEN HALTEN ZIELE WEITER FÜR VORSICHTIG

Der Markt lobte die hochgeschraubten Ziele. Vor allem, dass die Anhebung bereits zum jetzigen Zeitpunkt kommt, sei positiv zu bewerten. Einige Experten halten die Erhöhung aber noch für vorsichtig und rechnen damit, dass ThyssenKrupp beim Vorsteuergewinn in diesem Jahr die Drei-Milliarden-Euro-Grenze knacken kann. Die ThyssenKrupp-Aktie startet mit einem deutlichen Plus in den Handelstag, verlor aber zuletzt wegen Gewinnmitnahmen und notierte am Nachmittag noch leicht im Plus bei 36,43 Euro.

In das neue Geschäftsjahr (bis Ende September) startete ThyssenKrupp mit kräftigen Zuwächsen. Nach endgültigen Zahlen verdiente der Konzern im ersten Quartal vor Steuern 1,062 Milliarden Euro nach 425 Millionen Euro im Vorjahr. 'Es ist das bisher höchste je in einem Quartal erzielte Ergebnis', hieß es. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 661 (Vorjahr: 255) Millionen Euro. Der Umsatz verbesserte sich um 13 Prozent auf 12,3 Milliarden Euro. Beim Auftragseingang verbuchte der Konzern ein Plus von 15 Prozent auf 13,3 Milliarden Euro.

Zur Verbesserung gegenüber dem Vorjahr hätten neben dem überraschend starken Dienstleistungsgeschäft vor allem die Sparten Stahl und Edelstahl beigetragen. Schulz hatte immer betont, sich gegen die Konkurrenz aus Asien durch die Produktion von Qualitätsstahl behaupten zu wollen. Der Stahlbereich verbesserte seinen Vorsteuergewinn um die Hälfte auf 409 Millionen Euro. Vor allem wegen höherer Stahlpreise stieg der Auftragseingang gegenüber dem Vorjahr um sechs Prozent. Die Edelstahlsparte vervielfachte ihr Ergebnis auf 325 (7) Millionen Euro. Lediglich die Automotive-Sparte, die in den Bereich Technologies integriert wurde, enttäuschte mit einem einstelligen Millionenverlust durch Restrukturierungskosten.

STAHLAUSSICHTEN

Für den seit Jahren boomenden Stahlbereich zeigte sich ThyssenKrupp auch im laufenden Geschäftsjahr zuversichtlich. Man gehe weltweit weiterhin von einer Zunahme der Nachfrage nach Walzstahl aus. Motor dieser Entwicklung blieben vor allem die Schwellenländer in Asien und Lateinamerika sowie die GUS-Staaten. In Europa und im Nafta-Raum sei allerdings mit einer gleich bleibenden oder leicht rückläufigen Nachfrage zu rechnen, 'bedingt durch die etwas gedämpften Konjunkturaussichten und den zu erwartenden Lagerabbau'.

Nach der Gerichtsniederlage im Streit um die Übernahme des kanadischen Stahlherstellers Dofasco von Arcelor Mittal betonte Schulz erneut, die Planungen für den Bau des rund 2,3 Milliarden Euro teuren Produktions- und Vertriebsstandorts in den USA jetzt 'mit Nachdruck' fortzuführen. 'Nun werden wir unsere Ressourcen darauf konzentrieren, in den USA ein komplett neues Werk zu bauen', betonte der Konzernchef in dem Brief an die Aktionäre. Durch das neue Stahlwerk in Brasilien will ThyssenKrupp zudem erhebliche Kostenvorteile realisieren./sb/sk

Quelle: dpa-AFX

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13.02.07 17:47

17100 Postings, 5378 Tage Peddy78Vorsteuergewinn 2006/07 10-15% über 2,5 Mrd Euro

News - 13.02.07 17:05
ThyssenKrupp-Finanzchef: Vorsteuergewinn 2006/07 10-15% über 2,5 Mrd Euro

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der Industriekonzern ThyssenKrupp könnte nach Ansicht von Finanzchef Ulrich Middelmann in diesem Geschäftsjahr beim Vorsteuergewinn der Drei-Milliarden-Euro-Grenze sehr nahe rücken. Die in der aktuellen Prognose verwendete Formulierung, man werde das nachhaltige Ziel eines Vorsteuergewinns von 2,5 Milliarden Euro in diesem Jahr 'deutlich übertreffen', bedeute ein Plus von zehn bis 15 Prozent, sagte Middelmann am Dienstag bei einer Analystenkonferenz. Damit läge der Vorsteuergewinn bei bis zu 2,875 Milliarden Euro. Er fühle sich mit dieser Prognose nach vier Monaten des laufenden Geschäftsjahres sehr wohl.

Mehrere Analysten rechnen damit, dass ThyssenKrupp die Drei-Milliarden-Grenze beim Vorsteuergewinn in diesem Jahr knacken kann./sb/he

Quelle: dpa-AFX

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News - 13.02.07 17:24
ThyssenKrupp: Weitere Restrukturierungskosten für Automotive

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der Industriekonzern ThyssenKrupp erwartet in diesem Geschäftsjahr weitere Restrukturierungskosten in der Sparte Automotive. Für 2006/2007 seien Kosten von 50 bis 100 Millionen Euro veranschlagt, sagte Vorstand Ulrich Middelmann am Dienstag bei einer Analystenkonferenz. Der Konzern hatte im vergangenen Herbst Teile des Automotive-Geschäfts verkauft und die verbliebenen Bereiche in die Sparte Technologies integriert. Grund für die weiteren Kosten sei der schwache Geschäftsverlauf einiger der verbliebenen Aktivitäten. Das Management habe bereits eine intensive Überprüfung dieser Bereiche eingeleitet./sb/he

Quelle: dpa-AFX

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13.02.07 19:06

17100 Postings, 5378 Tage Peddy78ThyssenKrupp steuert auf neues Rekordjahr zu

Auch wenn es keinen interessiert, der vollständigkeit halber zum 3.:

News - 13.02.07 18:54
ROUNDUP 3: ThyssenKrupp steuert auf neues Rekordjahr zu - Ziele angehoben

(Neu: Details aus der Analystenkonferenz, Schlusskurs)

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der Industriekonzern ThyssenKrupp  profitiert weiter vom anhaltenden Stahlboom und rechnet nach dem Auftaktquartal mit einem neuen Rekordjahr. Der starke Ergebnissprung sowie der Auftragseingang zwischen Oktober und Dezember veranlassten das Unternehmen, die Prognose für das Gesamtjahr 2006/2007 anzuheben. Der Vorsteuergewinn könnte sich dabei nach Aussagen von Finanzchef Ulrich Middelmann der Drei-Milliarden-Euro-Grenze nähern. Beim Umsatz peilt ThyssenKrupp 48 bis 49 Milliarden Euro an - bisher sollten sich die Erlöse mit 47 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau bewegen. Die Aktie schloss vor allem wegen Gewinnmitnahmen nur leicht im Plus bei 36,40 Euro.

ThyssenKrupp kündigte in seinem am Dienstag veröffentlichten Quartalsbericht an, das nachhaltige Ziel eines Vorsteuergewinns von 2,5 Milliarden Euro im laufenden Geschäftsjahr 'deutlich' übertreffen zu wollen. 'Wenn Sie mich nun fragen, was ,deutlich' heißt, dann bedeutet das ein Plus von 10 bis 15 Prozent', sagte Middelmann am Nachmittag bei einer Analystenkonferenz. Damit könnte der Vorsteuergewinn auf bis zu 2,875 Milliarden Euro steigen und den Rekordwert von 2,6 Milliarden Euro aus dem vergangenen Jahr klar toppen. Analysten halten das Ziel dennoch für zu zu vorsichtig - viele rechnen damit, dass der Konzern die Drei-Milliarden-Euro-Grenze knacken kann.

HÖCHSTES QUARTALSERGEBNIS

In das neue Geschäftsjahr (bis Ende September) startete ThyssenKrupp mit kräftigen Zuwächsen. Nach endgültigen Zahlen verdiente der Konzern im ersten Quartal vor Steuern 1,062 Milliarden Euro nach 425 Millionen Euro im Vorjahr. 'Es ist das bisher höchste je in einem Quartal erzielte Ergebnis', hieß es. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 661 (Vorjahr: 255) Millionen Euro. Der Umsatz verbesserte sich um 13 Prozent auf 12,3 Milliarden Euro. Beim Auftragseingang verbuchte der Konzern ein Plus von 15 Prozent auf 13,3 Milliarden Euro.

Zur Verbesserung gegenüber dem Vorjahr hätten neben dem überraschend starken Dienstleistungsgeschäft vor allem die Sparten Stahl und Edelstahl beigetragen. Schulz hatte immer betont, sich gegen die Konkurrenz aus Asien durch die Produktion von Qualitätsstahl behaupten zu wollen. Der Stahlbereich verbesserte seinen Vorsteuergewinn um die Hälfte auf 409 Millionen Euro. Vor allem wegen höherer Stahlpreise stieg der Auftragseingang gegenüber dem Vorjahr um sechs Prozent. Die Edelstahlsparte vervielfachte ihr Ergebnis auf 325 (7) Millionen Euro. Lediglich die Automotive-Sparte, die in den Bereich Technologies integriert wurde, enttäuschte. Für diese Bereiche veranschlagt der Konzern für 2006/2007 weitere Restrukturierungskosten in Höhe von 50 bis 100 Millionen Euro.

STAHLAUSSICHTEN

Für den seit Jahren boomenden Stahlbereich zeigte sich ThyssenKrupp auch im laufenden Geschäftsjahr zuversichtlich. Man gehe weltweit weiterhin von einer Zunahme der Nachfrage nach Walzstahl aus. Motor dieser Entwicklung blieben vor allem die Schwellenländer in Asien und Lateinamerika sowie die GUS-Staaten. In Europa und im Nafta-Raum sei allerdings mit einer gleich bleibenden oder leicht rückläufigen Nachfrage zu rechnen, 'bedingt durch die etwas gedämpften Konjunkturaussichten und den zu erwartenden Lagerabbau'.

Die Entscheidung darüber, wo genau in den USA das geplante neue Stahlwerk gebaut werden soll, wird laut Middelmann voraussichtlich im Mai gefällt. Wie bereits bekannt, soll dann der Aufsichtsrat den Planungen zustimmen. Als Standorte hatte ThyssenKrupp die Bundesstaaten Alabama und Lousiana in die engere Wahl gezogen. Nach der Gerichtsniederlage im Streit um die Übernahme des kanadischen Stahlherstellers Dofasco will ThyssenKrupp den Neubau 'mit Nachdruck' fortführen. In dem Werk sollen Vormaterialien aus dem Stahlwerk in Brasilien weiterverarbeitet werden. Die Investitionen liegen früheren Angaben zufolge bei rund 2,3 Milliarden Euro./sb/sk/he

Quelle: dpa-AFX

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14.02.07 23:03

17100 Postings, 5378 Tage Peddy78Was für eine "Überraschung".Das Thyssen Krupp heut

steigt und die Deutsche Bank ihr Kursziel anhebt überrascht mich ! nicht !
Aber wie stark TK steigt,
das schon.
Aber hab ja früh und oft genug getrommelt,
wer jetzt erst wach wird ist selber schuld.

News - 14.02.07 13:18
ANALYSE: Deutsche Bank hebt ThyssenKrupp-Ziel nach Zahlen auf 43 Euro - 'Buy'

LONDON (dpa-AFX) - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für die Aktie von ThyssenKrupp  nach Zahlen von 41 auf 43 Euro angehoben und den Titel mit 'Buy' bestätigt. Der Stahlkonzern habe hervorragende Ergebnisse für das erste Quartal vorgelegt, schrieb Analyst Johan Rode in einer Studie am Mittwoch. Die Nachfrage nach Karbon- und Edelstahl sei hoch.

Zudem sollte ThyssenKrupp in den nächsten zwei Quartalen von höheren Margen profitieren. Die kommenden Wochen seien normalerweise saisonal am stärksten. Zahlreiche Faktoren wie Preiserhöhungen in den Jahresverträgen oder fallende Zinkpreise sollten die Gewinnentwicklung unterstützen. Für 2007 rechnen die Experten mit einem Gewinn je Aktie von 3,94 Euro - das liege deutlich über den Marktschätzungen.

Mit der Einstufung 'Buy' sagt die Deutsche Bank der Aktie für die kommenden zwölf Monate einen Gesamtertrag von mindestens 10 Prozent voraus./dr/ck

Analysierendes Institut Deutsche Bank.

Quelle: dpa-AFX

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THYSSENKRUPP AG Inhaber-Aktien o.N. 38,79 +6,57% XETRA
 

15.02.07 10:29

17100 Postings, 5378 Tage Peddy78Kursziel von 28 ? auf 32 ? angehoben???Pos.Studie?

News - 15.02.07 09:55
AKTIE IM FOKUS: ThyssenKrupp sehr fest - Positive Branchenstudie treibt an

FRANKFURT (dpa-AFX) - Aktien von ThyssenKrupp  haben am Donnerstag von einer positiven Branchenstudie profitiert und kräftige Gewinne verbucht. Gegen 9.50 Uhr kletterten die Titel des Stahlherstellers als einer der stärksten DAX-Werte um 2,68 Prozent auf 39,83 Euro. Der deutsche Leitindex  stand unterdessen mit 0,05 Prozent auf 6.964,87 Zählern leicht im Plus.

Händler verwiesen einstimmig auf den Analystenkommentar der Credit Suisse. Die Experten hatten die Einschätzung für europäische Stahlwerte von 'Underweight' auf 'Market Weight' angehoben und das Kursziel für den deutschen Stahlhersteller von 28 auf 32 Euro erhöht. 'Als Credit Suisse kürzlich den Sektor abgestuft hatte, gerieten die Stahlwerte deutlich unter Druck. Die aktuelle Hochstufung wird daher besonders positiv aufgenommen', sagte ein Börsianer.

Der europäische Stahlmarkt bleibe stärker als bislang angenommen, schrieben die Analysten. Insbesondere die anhaltend hohe Nachfrage kurbele den Zyklus weiter an. Die Risiken blieben mit Blick auf das gesamte Jahr aber bestehen. Insbesondere eine weltweit zu hohe Produktion und ein Überangebot in China könne zu Enttäuschungen in der Branche führen./dr/tw

Quelle: dpa-AFX

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DAX Performance-Index 6.966,65 +0,08% XETRA
THYSSENKRUPP AG Inhaber-Aktien o.N. 39,50 +1,83% XETRA
 

16.02.07 17:39

17100 Postings, 5378 Tage Peddy78Vorsicht Kartellstrafe droht. Mi 21.2. soll Entsch

eidung zur Strafe fallen.

Also Vorsicht vor bösen Überraschungen und möglicherweise fallenden Kursen.
Das mögliche Kartellstrafe auf TK zukommen könnte ist schon lange bekannt,
und ich persönlich rechne auch nicht mit einer soo dramatischen Strafe,
aber man sollte sich nicht auf dem falschen Fuß erwischen lassen.

Also Vorsicht.

News - 16.02.07 16:54
Kreise: ThyssenKrupp und anderen Liftherstellern droht Bußgeld von 1 Mrd. Euro

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Dem Stahlkonzern ThyssenKrupp  und drei anderen internationalen Fahrstuhl- und Rolltreppenherstellern droht ein EU-Bußgeld in der Rekordhöhe von knapp 1 Milliarde Euro. Dies berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP am Freitag unter Berufung auf eingeweihte Kreise in Brüssel. Die Entscheidung wird am Mittwoch nächster Woche (21. Februar) erwartet.

In dem Verfahren ging es um unerlaubte Kartellabsprachen in Deutschland und drei Nachbarländern. Betroffen sind neben dem deutschen Konzern die Schindler AG   (Schweiz), Kone  (Finnland) sowie der zu United Technologies   gehörende US-Branchengigant Otis./FX/jb/he

Quelle: dpa-AFX

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SCHINDLER N 81,15 +0,06% Zürich
SCHINDLER PS 82,00 -0,55% Zürich
THYSSENKRUPP AG Inhaber-Aktien o.N. 39,05 -0,64% XETRA
UNITED TECH 68,64 -0,42% NYSE
 

21.02.07 22:23

17100 Postings, 5378 Tage Peddy78480 Mio. Strafe für TK, Vorsicht vor neg. Reaktion

beim Kurs.
Aktie hat ja bisher kaum eingebüßt,
aber wenn es morgen erst nochmal richtig in den Printmedien erscheint,
sollten hier noch ein paar % abgegeben werden.

Deswegen lieber auf aktuellem Niveau verkaufen,
und später wieder günstiger rein.
Wie immer nur meine persönliche Einschätzung.
(Im übrigen ändert sich hier durch nichts an meiner positiven Einstellung zu TK,
nur als Vorsichter Anleger würde ich lieber erstmal abwarten wie der Markt darauf regiert. Sicher ist sicher,
und genug gelaufen ist TK,
wäre doch Schade um die schönen Kursgewinne).


News - 21.02.07 20:43
Das Kapital: Kein großer Schmerz für die Aufzugbauer

Die Anleger scheinen Verständnis für die Nöte und Zwänge, für die Widrigkeiten, unter denen Firmen mitunter handeln müssen, zu haben. Weitere Themen in diesem Kapital: Sonaecom und Sberbank.


So jedenfalls könnte man die eher emotionslose Zurkenntnisnahme der Börse von der Korruptionsaffäre bei Siemens  wie auch der Kartellstrafen für die Zementhersteller oder für ThyssenKrupp  deuten.

Für den Anleger heißt das eigentlich nicht viel mehr als "Business as usual", und meist hatte er mit Blick auf die angesetzte Höhe der Strafe - welche oftmals im Nachhinein nach unten revidiert wurde - auch recht.

Mit dem jüngsten Coup gegen das Aufzugoligopol scheint die EU-Kommission jedoch neue Maßstäbe gesetzt zu haben, sie ist die höchste je in Europa verhängte Kartellstrafe. Thyssen als Wiederholungstäter musste besonders leiden, die Strafe wurde um die Hälfte auf rund 480 Mio. Euro erhöht. Dies entspricht fast genau dem Jahresergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen für die Sparte im Geschäftsjahr 2005/2006. Bedenkt man, dass im EU-Bericht von Kartellabsprachen mindestens für die Jahre 1995 bis 2004 geredet wird, lässt sich die Strafe auf neun Jahre verteilen.



In diesen Jahren hat Thyssens Aufzugsparte im Schnitt runde 3 Mrd. Euro umgesetzt, das operative Ergebnis wurde somit ex post um weniger als zwei Prozent belastet. Damit kann man doch, bei einer Durchschnittsmarge in Höhe von zehn Prozent, eigentlich immer noch ganz gut leben. Für Verfechter des fairen Marktes bleibt die Aussicht, dass die Kommission Strafen in Höhe von bis zu zehn Prozent des Umsatzes verhängen kann. Eine Aussicht, die den Versorgern gar nicht gefallen dürfte.



Sonaecom

Bleiben wir beim Thema Oligopole. Sonaecom kommt mit seinem Gebot für Portugal Telecom  (PT) nicht weiter. Am Mittwoch wies der PT-Verwaltungsrat das nachgebesserte Angebot über 10,50 Euro je Aktie zurück, allerdings nicht einstimmig: Zehn-Prozent-Aktionär Telefónica hat sich enthalten, ein unabhängiges Mitglied des Verwaltungsrats unterstützt das Gebot bedingt. Dagegen gestimmt haben Vertreter von insgesamt 19 Prozent der Aktien des Telekomkonzerns. Dass PT es nicht für nötig hält, die Barausschüttung nennenswert zu steigern, zeigt, dass der Konzern offenbar größere institutionelle Anleger hinter sich weiß.

Das Gebot abzulehnen ist aus zwei Gründen sinnvoll. Erstens ist es immer noch zu niedrig. Angesichts der Branchenentwicklung und der zu erwartenden rund 2 Mrd. Euro schweren Synergien wären mehr als 11 Euro je Aktie angemessen. Bei PTs am Mittwoch angekündigtem Aktienrückkauf werden "bis zu" 11,50 Euro je Aktie bezahlt. Das deutet an, welche Bewertung PT für marktgerecht hält. Dass Sonaecoms Marktwert seit Beginn des Übernahmegefechts um 1,3 Mrd. Euro gestiegen ist- deutlich stärker als der Sektor -, zeigt, dass Sonaecom die Synergien weitgehend selbst einstreichen möchte.

Beim jetzigen Kurs von 10,20 Euro notiert PT über dem Wert, den die Firma allein erzielen würde. Wenn PT Sonaecoms Gebot ablehnt, sollte die Firma daher sicherstellen, sich eine Hintertür offenzuhalten, die eine - eventuell anders gestrickte - Kombination für die Zukunft nicht ausschließt. Sonaecom sagt, es dürfe zwölf Monate lang kein neues Angebot vorgelegt werden, sollte das jetzige abgelehnt werden. Sonaecom könnte jedoch auf andere Weise nachbessern. So könnte PT erlaubt werden, vor Ende der Gebotsfrist am 7. März eine Sonderdividende auszuschütten. Außerdem scheint eine Regeländerung der Regulierungsbehörde möglich, sofern dies zum Vorteil der Aktionäre ist. Portugals Wettbewerbshüter haben wider Erwarten einer Fusion der beiden Mobilfunknetze zugestimmt. Dass solch lukrative Oligopole in der Theorie erlaubt werden, ist selten. Doch in der Praxis wird Sonaecom für dieses Geschenk auch bezahlen müssen.



Sberbank

Sie ist zwar schon die größte Bank in Mittel- und Osteuropa, aber die russische Sberbank hat noch Größeres vor. Ihre Marktkapitalisierung liegt bei 70 Mrd. $, rund 9 Mrd. $ will sie nun an frischem Kapital aufnehmen.

Für die Sberbank spricht, dass sie derzeit der einzige liquide Bankwert Russlands ist. Ihr werden mehr als die Hälfte von Russlands Privatkundeneinlagen anvertraut, ihr Kreditvolumen stieg 2006 um 54 Prozent. Da Russlands Privatkredite nur 7,5 Prozent des BIPs ausmachen, im Vergleich zu 12 bis 15 Prozent in Osteuropa, kann die Bank hier noch wachsen.



Allerdings schwindet der Marktanteil der Sberbank. Zudem ist der Kreditbestand stark konzentriert, ähnlich wie der Aktienbesitz: 58 Prozent der Sberbank hält die Zentralbank, weitere zwölf Prozent halten Oligarchen.

2006 hat das Papier um mehr als 100 Prozent zugelegt und wird mit einer schwindelerregenden Bewertung gehandelt. Sich in Russland einzukaufen ist gut und schön, aber mit dem Sechsfachen des 2006er-Buchwerts gehört die Sberbank zu den teuren Varianten.





Quelle: Financial Times Deutschland

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PORTUGAL TELECOM SGPS S.A. Acções Nom. EO 0,35 10,12 -0,78% Frankfurt
SIEMENS AG NAMENS-AKTIEN O.N. 84,11 -0,12% XETRA
Sonaecom SGPS SA Acções Port. EO 1 7,25 -4,61% Stuttgart
THYSSENKRUPP AG Inhaber-Aktien o.N. 38,96 -1,07% XETRA
 

21.02.07 22:30

17100 Postings, 5378 Tage Peddy78Rekordstrafe für Fahrstuhlkartell - Löwenanteil TK

Höhere Strafe als persönlich erwartet,
vielleicht wie in Post. 333 beschrieben verkraftbar für TK,
aber Markt hat meiner Meinung nach noch zu wenig drauf reagiert.
Wir werden sehen wie die Reaktion ausfällt,
ob Analysten jetzt Kursziele senken etc.

Bin auf die "Updates" gespannt.

News - 21.02.07 16:57
ROUNDUP2: Rekordstrafe für Fahrstuhlkartell - Löwenanteil für ThyssenKrupp

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Der ThyssenKrupp-Konzern  muss eine Rekordstrafe von fast einer halben Milliarde Euro wegen seiner Beteiligung an einem Kartell für Fahrstühle und Rolltreppen zahlen. Die EU-Kommission verhängte für vier marktführende Konzerne insgesamt ein Bußgeld in Höhe von 992,3 Millionen Euro. Die Firmen hatten sich zwischen 1995 und 2004 den Markt in Deutschland, Belgien, Luxemburg und den Niederlanden aufgeteilt und vereinbart, wer einen Auftrag bekommen sollte.

Mit 479,6 Millionen Euro entfällt der Löwenanteil der Strafe auf ThyssenKrupp. Der eigentlich fällige Betrag sei um 50 Prozent erhöht worden, weil ThyssenKrupp ein 'Wiederholungstäter' ist, teilte die EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel mit. Das Unternehmen war 1998 bereits wegen Kartellabsprachen im Edelstahlsektor bestraft worden.

OTIS, SCHINDLER, KONE MÜSSEN AUCH ZAHLEN

Der US-Branchengigant Otis wurde zu 225 Millionen, die Schindler AG (Schweiz) zu 143,7 Millionen und Kone   (Finnland) zu 142,1 Millionen Euro Geldbuße verurteilt. Mit knapp 2,0 Millionen Euro wurde auch Mitsubishi Niederlande bestraft. Kone bekam eine mildere Strafe, weil die Firma bei der Aufdeckung des Kartells mit der Kommission zusammen gearbeitet hat. Dies gilt auch für Otis Niederlande.

ThyssenKrupp erklärte am Mittwoch in Düsseldorf, es habe den Bußgeldbescheid noch nicht erhalten. Daher könnten 'Begründung und Bemessung der Bußgelder derzeit nicht nachvollzogen werden'. ThyssenKrupp werde nach Prüfung entscheiden, ob Rechtsmittel beim Europäischen Gerichtshof eingelegt werden.

'Steuerzahler, öffentliche Einrichtungen und Bauherren sind in großem Stil betrogen worden', sagte ein Sprecher der Kommission. Jedes der Unternehmen habe seine angestammten Marktanteile behalten. Andere Mitglieder hätten, 'wenn sie gerade nicht an der Reihe waren', völlig überhöhte Angebote abgegeben. In allen beteiligten Unternehmen seien hochrangige Mitglieder des Managements an den Preisabsprachen beteiligt gewesen.

KROES: 'EMPÖREND'

'Die Manager wussten, dass das, was sie taten, verboten war', erklärte Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes. 'Es ist empörend, dass die Baukosten für Gebäude, einschließlich Krankenhäuser, von diesem Kartell in die Höhe getrieben wurden.' Auch die EU selbst wurde nach Angaben des Kommissionssprechers Opfer des Kartells. Sowohl bei der Renovierung des Kommissionsgebäudes in Brüssel als auch beim Neubau eines Gebäudes des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) in Luxemburg sei das Kartell tätig gewesen.

'Die Auswirkungen des Kartells werden noch die nächsten 20 bis 50 Jahre zu spüren sein', sagte der Kommissionssprecher. Der Bau von Aufzügen und Rolltreppen schließe erhebliche Folgeverträge für die Wartung ein. Die Betroffenen könnten nun jedoch versuchen, unter Hinweis auf die Preisabsprachen vor Auftragserteilung die Verträge entweder mit den fraglichen Unternehmen neu auszuhandeln oder aber vor Gericht anzufechten.

ERMITTLUNGEN 'DURCH EINEN HINWEIS' AUSGELÖST

Die Tatsache, dass die drastischen Bußen sich lediglich auf Fälle in Deutschland, Belgien, Luxemburg und den Niederlanden bezögen, bedeute nicht, dass das Kartell nicht auch in anderen Ländern aktiv gewesen sein könnte. Die Kommission habe aber entschieden, sich auf die Ermittlungen in diesen vier Ländern zu stützen. Die Ermittlungen seien 'durch einen Hinweis' ausgelöst worden. Erst später hätten sich dann einige Mitglieder des insgesamt 17 unterschiedliche Konzernfirmen umfassenden Kartells entschlossen, der EU-Kommission behilflich zu sein. Dafür seien sie mit geringeren Strafen belohnt worden.

Die Bußen fließen in den EU-Haushalt. Die Beiträge der einzelnen Mitgliedstaaten werden dadurch entlastet./eb/DP/sbi

Quelle: dpa-AFX

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25.02.07 22:54

17100 Postings, 5378 Tage Peddy78Staatsanwalt ermittelt gegen Manager des Aufzug-Ka

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13    1. Markt heute: Thyssen Krupp aktuell und im Fokus  

News - 25.02.07 14:48
Staatsanwalt ermittelt gegen Manager des Aufzug-Kartells

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Nach dem von der EU-Kommission verhängten Bußgeld von knapp einer Milliarde Euro gegen das Aufzugskartell drohen nun den Managern der betroffenen Unternehmen juristische Konsequenzen. Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft ermittelt seit Herbst 2006 wegen des Verdachts so genannter wettbewerbsbeschränkender Absprachen. Das Bundeskartellamt hatte im vergangenen Herbst der Staatsanwaltschaft Unterlagen mit einigen Namen zur Verfügung gestellt. 'Wir haben noch die Bußgeldentscheidung der EU-Kommission abgewartet', sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft für Wirtschaftssachen, Arno Neukirchen, und bestätigte einen Bericht des Magazins 'Der Spiegel'.

Am vergangenen Mittwoch hatte die EU-Kommission die Hersteller ThyssenKrupp, Otis (USA), Schindler (Schweiz) und Kone (Finnland) wegen Verstößen gegen das Kartellverbot zu insgesamt 992,3 Millionen Euro Strafe verurteilt. Allein 479,7 Millionen Euro entfallen auf ThyssenKrupp, das als Wiederholungstäter eingestuft wurde. Die Kommission bezog sich auf Fälle in Deutschland, Belgien, Luxemburg und den Niederlanden aus den Jahren 1995 bis 2004. Fälle, die länger als fünf Jahre her sind, dürfte nach Angaben Neukirchens verjährt sein. Solche Marktabsprachen sind mit Freiheitsstrafen bis zu fünf Jahren bedroht.

ThyssenKrupp-Sprecher Klaus Pepperhoff betonte, es handele sich nicht um Manager der Führungsgesellschaften in Düsseldorf, weder der ThyssenKrupp AG, noch von der Segmenttochter ThyssenKrupp Elevator. Die Manager verschiedener Ebenen seien inzwischen nicht mehr im Unternehmen beschäftigt. Der Bereich Elevator zählt zu den besonders profitablen Tochtergesellschaften und trägt seit Jahren hunderte Millionen Euro Gewinn zum Konzernergebnis bei./wd/DP/he

Quelle: dpa-AFX

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27.02.07 19:30

17100 Postings, 5378 Tage Peddy78Aktie reagierte auf Strafe kaum,Kurs trotzdem im..

Zuge der Korrektur schon mehr als deutlich zurück gekommen.
Habe die Korrektur nicht ! heute und nicht soo heftig erwartet,
aber kommen mußte sie früher oder später.
Deswegen hätte ein Verkauf der TK Aktien zu Posting 333 sicher nichts geschadet.

   333. 480 Mio. Strafe für TK, Vorsicht vor neg. Reaktion   Peddy78   21.02.07 22:23  

beim Kurs.
Aktie hat ja bisher kaum eingebüßt,
aber wenn es morgen erst nochmal richtig in den Printmedien erscheint,
sollten hier noch ein paar % abgegeben werden.

Deswegen lieber auf aktuellem Niveau verkaufen,
und später wieder günstiger rein.
Wie immer nur meine persönliche Einschätzung.
(Im übrigen ändert sich hier durch nichts an meiner positiven Einstellung zu TK,
nur als Vorsichter Anleger würde ich lieber erstmal abwarten wie der Markt darauf regiert. Sicher ist sicher,
und genug gelaufen ist TK,
wäre doch Schade um die schönen Kursgewinne).



News - 27.02.07 12:15
ots.CorporateNews: ThyssenKrupp Stainless AG / ThyssenKrupp Nirosta ...

ThyssenKrupp Nirosta liefert Spezial-Stähle für Erdölförderung auf hoher See Duisburg (ots) - Wichtige Rohstoffe wie Erdöl und Erdgas werden knapper, gleichzeitig steigt der weltweite Energiebedarf nach wie vor. Energieanbieter erschließen neue Quellen in immer größeren Meerestiefen. Für diese speziellen Anforderungen liefert ThyssenKrupp Nirosta verschiedene Duplex-Stähle für die Rohrleitungen unter anderem in der Offshore-Industrie. Dieser Werkstoff kann unter extremen Bedingungen eingesetzt werden und eignet sich besonders für die Exploration auf hoher See.

Die Förderung auf Erdöl- und Erdgasfeldern erfolgt über feste und flexible Leitungen, die auf dem Meeresgrund verlaufen und mit Plattformen und Tankschiffen verbunden sind. Mittlerweile wird versucht, in Meerestiefen bis zu 3000 Meter zu bohren. Wellen und Strömungen, Salzwasser sowie der Außendruck belasten das Rohrmaterial. Von innen können die Verbindungen durch das geförderte Öl oder Erdgas angegriffen werden. Für diese Anforderungen bietet ThyssenKrupp Nirosta Duplex-Stähle an. Diese Werkstoffe sind deutlich fester als andere nicht rostende Stähle. Durch ihren Aufbau bieten sie die nötige Härte und rosten trotz Kontakts mit Salzwasser und Öl nicht. 'Diese Kombination von Eigenschaften erfüllt nur Duplex-Stahl. Auf Grund des hohen Energiebedarfs gehen wir hier auch von einer weiter wachsenden Nachfrage aus', betonte Dr. Georg Uhlig, Produktmanager bei ThyssenKrupp Nirosta, heute in Essen auf einem Fachpresse-Workshop der ThyssenKrupp Stainless AG. Zuletzt hatte ThyssenKrupp Nirosta für zahlreiche Ölbohr-Projekte weltweit das Vormaterial bereitgestellt.

Neu im Lieferprogramm der ThyssenKrupp Nirosta ist auch der so genannte Lean-Duplex-Stahl. Aufgrund seines niedrigeren Nickelgehalts ist er kostengünstig und bietet die vergleichbare Rostresistenz wie nichtrostende molybdänhaltige Standard-Werkstoffe. Je nach Anwendung kann er eine gute Alternative zum etablierten Duplex-Stahl und höherlegierten Edelstählen sein.

Auch bei Chemikalientankern wird Duplex-Stahl in großem Umfang eingesetzt. Er kommt sowohl für den Bau der Tankbehälter als auch für die umfangreichen Rohrleitungssysteme auf den Tankschiffen zur Anwendung und widersteht der Beanspruchung durch Meerwasser und Chemikalien. Auf Grund seiner Festigkeit bietet Duplex-Stahl hier Möglichkeiten zur Reduzierung der Wandstärke.

Originaltext: ThyssenKrupp Stainless AG Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=65395 Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_65395.rss2

Pressekontakt: ThyssenKrupp Stainless AG Erik Walner, Leiter Presse Tel.: 0203 52-45130 Fax: 0203 52-45132 E-Mail: erik.walner@thyssenkrupp.com

Quelle: dpa-AFX

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01.03.07 09:59

17100 Postings, 5378 Tage Peddy78Stahlindustrie rechnet mit anhaltend lebhafter Nac

News - 01.03.07 09:56
Stahlindustrie rechnet mit anhaltend lebhafter Nachfrage - Wachstum schwächer

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Die anhaltend robuste Konjunktur wird nach Einschätzung der Wirtschaftsvereinigung Stahl auch in diesem Jahr weltweit für eine lebhafte Nachfrage nach Stahl sorgen. 'Zwar ist damit zu rechnen, dass sich das Wachstum leicht abschwächen wird. Doch stehen die Signale für einen langfristigen Stahlaufschwung günstig', sagte der Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, Dieter Ameling, am Donnerstag in Düsseldorf bei der 'Handelsblatt'-Tagung 'Stahlmarkt 2007'.

Nach einem Plus von 9 Prozent im vergangenen Jahr sei 2007 mit einem Anschwellen der Weltrohstahlproduktion um 3,4 Prozent auf 1,29 Milliarden Tonnen zu rechnen. In Deutschland dürfte die Produktion mit rund 47 Millionen Tonnen auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharren. Problematisch blieben allerdings die hohen Rohstoff- und Energiepreise./mf/sk

Quelle: dpa-AFX

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01.03.07 16:25

17100 Postings, 5378 Tage Peddy78ThyssenKrupp bekräftigt Wachstumsziele für Zukunft

News - 01.03.07 12:55
ThyssenKrupp bekräftigt Wachstumsziele für die kommenden Jahre

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der Industriekonzern ThyssenKrupp  hat seine Wachstumsziele für die kommenden Jahre angesichts der anhaltend lebhaften Nachfrage auf dem Weltmarkt bekräftigt. Auch wenn kurzfristig ein Überangebot möglich sei, sei mittel- und langfristig auf den globalen Stahlmärkten mit einem stabilen Wachstum zu rechnen, sagte der für das Stahlgeschäft zuständige Vorstand Karl-Ulrich Köhler am Donnerstag in Düsseldorf bei der 'Handelsblatt'-Tagung 'Stahlmarkt 2007'. Innerhalb der kommenden fünf Jahre wolle Deutschlands führender Stahlproduzent seinen Umsatz auf 50 Milliarden Euro erhöhen. In zehn Jahren seien dann 55 bis 60 Milliarden Euro im Visier. Dafür werde ThyssenKrupp 17 bis 20 Milliarden Euro investieren.

Die Lager bei den Rohstoffkosten bleibe angespannt, sagte Köhler der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX am Rande der Veranstaltung. Bei der Kohle dürfte die Höchstmarke überwunden sein, beim Eisenerz sei erst im kommenden Jahr wieder eine Entspannung denkbar. Derzeit sei der Markt noch so überhitzt, dass sich sogar der Betrieb an sich unrentabler Minen lohne. 'Selbst die teuerste Mine macht heute Sinn. Kosten und Preise müssen wieder in Relation zueinander finden.' Problematisch bleibe die Lage bei Beschichtungsmetallen wie Zinn.

Nach der gescheiterten Übernahme des kanadischen Stahlkonzerns Dofasco setze ThyssenKrupp nun primär auf organisches Wachstum, sagte Köhler. Mögliche Akquisitionen wollte er allerdings nicht ausschließen. Voraussetzung sei, dass der Preis stimme. Die Planungen zum Bau eines Stahlwerks in den USA kämen gut voran. Hier sei voraussichtlich nach der Aufsichtsratssitzung am 11. Mai mit weiteren Einzelheiten zu rechnen. Die Suche nach einem Standort für das mit Investitionen von 2,3 Milliarden Euro geplante Werk konzentriert sich früheren Angaben zufolge auf die US-Bundesstaaten Alabama und Louisiana. Der Baubeginn für das so genannte 'Greenfield-Projekt' ist noch für dieses Jahr geplant. Spätestens Ende 2009 oder Anfang 2010 soll das Werk dann die Produktion aufnehmen./mf/sk

Quelle: dpa-AFX

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07.03.07 10:17
1

17100 Postings, 5378 Tage Peddy78Deutschland: Roheisen- und Rohstahlproduktion ...

News - 07.03.07 09:04
Deutschland: Roheisen- und Rohstahlproduktion erneut gestiegen

WIESBADEN (dpa-AFX) - In Deutschland ist die Roheisen- und Rohstahlproduktion im Februar im Jahresvergleich weiter gestiegen. Mit 2,42 Millionen Tonnen Roheisen seien 1,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor produziert worden, teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mit. Die Rohstahlproduktion erhöhte sich um 3,1 Prozent auf 3,81 Millionen Tonnen.

Im Vergleich zum Vormonat nahm die Produktion bei Roheisen und Rohstahl hingegen ab. Die Produktion bei Roheisen sank um 11,9 Prozent und bei Rohstahl um 11,7 Prozent. Kalender- und saisonbereinigt ergab sich bei der Rohstahlproduktion ein Rückgang um 8,4 Prozent.

In den ersten beiden Monaten des Jahres 2007 wurden den Angaben zufolge 5,16 Millionen Tonnen Roheisen und 8,13 Millionen Tonnen Rohstahl hergestellt. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum sei die Roheisenproduktion um 11,7 Prozent und die von Rohstahl um 13,9 Prozent gestiegen./bf/sk

Quelle: dpa-AFX

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13.03.07 18:22

17100 Postings, 5378 Tage Peddy78Good Bye Düsseldorf. Welcome in Essen.TK.

News - 13.03.07 13:59
Thyssen-Krupp verkauft seine Zentrale

Der Stahlkonzern Thyssen-Krupp hat sich mit dem Verkauf dutzender Immobilien - darunter der Düsseldorfer Zentrale - das nötige Geld für einen Neubau beschafft. Im benachbarten Essen entsteht Großes.



HB/gil DÜSSELDORF. Es handele sich um insgesamt 25 Immoblien, teilte das Unternehmen am Dienstag in Düsseldorf mit. Käufer ist ein Konsortium, an dem auch ein von der Deutschen Bank verwalteter Immobilienfonds beteiligt ist. Zum Kaufpreis wollte ein Sprecher auf Nachfrage keine Angaben machen. Eine mit der Situation vertraute Person sagte, der Preis liege "in einem dreistelligen Millionen-Euro-Bereich". Bei den Immoblien handelt es sich vor allem um Bürogebäude und andere Gewerbeimmobilien mit Schwepunkt im Rhein-Ruhr-Gebiet. Neben der Konzernzentrale - dem so genannten Dreischeibenhaus - ist auch das ehemalige Verwaltungsgebäude der Tochter Thyssen-Krupp Automotive in Bochum darunter.

Der Mischkonzern hatte Anfang März 2006 beschlossen, in Essen eine völlig neue Hauptverwaltung zu bauen und dafür die Konzernholding in der Düsseldorfer Innenstadt und die Zentralen von fünf der sechs Konzernsparten aufzugeben und zu verkaufen. Mit dem Verkauf dieser Immobilien sollen die Baukosten von geschätzten 200 Mill. Euro wieder hereinkommen. Lediglich die Führungsgesellschaft für die Sparte Stahl und Edelstahl bleibt in Duisburg.

Am Standort Essen sollen mehr als 2 000 Beschäftigten ihren Arbeitsplatz finden. Dies sind rund 200 weniger, als der Konzern bisher benötigt. Zusätzlich ergeben sich Einsparungen, weil weniger Fläche benötigt wird. Der erste Bauabschnitt in Essen soll Ende 2008 fertig gestellt werden und der zweite Bauabschnitt im Herbst 2010 beendet sein.

Auf einem Gelände von über 20 Hektar wird der Konzern nördlich der Innenstadt sowohl die neue Konzernverwaltung als auch weitere Bürogebäude bauen. Zusätzlich ist eine Thyssen-Krupp-Akademie und ein Konferenzzentrum für die rund 2 500 Führungskräfte des Unternehmens geplant. Außerdem lässt der Konzern auf dem Gelände ein Hotel bauen, wird es aber nicht selbst betreiben. Im zweiten Bauabschnitt werden die Führungsgesellschaften der Konzernsparten mit Ausnahme von Stahl und die operativen Einheiten nach Essen umziehen.

Auslöser für den Neubau waren fällige hohe Investitionen in die Modernisierung der konzerneigenen Immobilien in Bochum, wo die Sparte Automobilzulieferung sitzt, und Essen als Sitz der Sparte Anlagen- und Maschinenbau. Das 1959 gebaute Dreischeibenhaus in Düsseldorf als Sitz der Zentrale war bereits 1994 für rund 100 Mill. Euro saniert worden. Außerdem waren einige der Immobilien nur schwach ausgelastet.

In Essen kehrt der 1999 aus der Fusion von Thyssen und Krupp gebildete Konzern an seinen Ursprung zurück. "Thyssen-Krupp und seine beiden Vorgängerunternehmen haben ihre Wurzeln im Ruhrgebiet", begründete Konzernchef Ekkehard Schulz im März vergangenen Jahres die Entscheidung für den Umzug. Der Konzern hat firmenrechtlich einen Doppelsitz in Duisburg und Essen.

Auf dem noch ungenutzten Gelände der künftigen Zentrale stand früher die Gussstahlfabrik von Krupp. Das alte Hauptquartier, in dem bis 1999 der frühere Krupp-Konzernchef und heutige Vorsitzende des Aufsichtsrates Gerhard Cromme residierte, liegt direkt gegenüber, bleibt aber fremdvermietet. Dagegen wird die Keimzelle des Konzerns, die kleine Stammhütte der Familie Krupp, restauriert und in das Gelände der neuen Konzernzentrale integriert.

Düsseldorf verliert durch den Umzug rund 1 400 Arbeitsplätze und Gewerbesteuereinnahmen von etwa 1,5 Mill. Euro. Die Stadt Essen profitiert dagegen ungemein und beherbergt dann mit RWE, Thyssen-Krupp und der künftig börsennotierten RAG drei große Konzerne, während in Düsseldorf mit Eon und Metro nur noch zwei im Dax notierten Konzerne residieren.



Quelle: Handelsblatt.com



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THYSSENKRUPP AG Inhaber-Aktien o.N. 36,65 -1,27% XETRA
 

05.04.07 09:01

17100 Postings, 5378 Tage Peddy78Deutsche Rohstahlproduktion wächst weiter.

05.04.2007 08:41:00
Deutsche Rohstahlproduktion wächst an
Wiesbaden (aktiencheck.de AG)
Das Statistische Bundesamt veröffentlichte für März 2007 eine erneute Zunahme bei der deutschen Rohstahlproduktion.
Die Produktion wuchs binnen Jahresfrist um 1,4 Prozent und im Vormonatsvergleich um 9,1 Prozent auf 4,17 Millionen Tonnen. Nach Kalender- und Saisonbereinigung der Daten ergab sich bei der Rohstahlproduktion gegenüber Februar 2007 ein Minus von 1,1 Prozent.

Beim Roheisen ging die Produktion deutscher Hüttenwerke gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,9 Prozent auf 2,54 Millionen Tonnen zurück. Im Vormonatsvergleich bedeutet dies einen Anstieg um 4,6 Prozent.

In regionaler Betrachtung lag die Rohstahlproduktion in den alten Bundesländern mit 3,55 Millionen Tonnen um 1,6 Prozent über dem Produktionsniveau vom März 2006. Gleichzeitig stieg die Ausbringungsmenge in Ostdeutschland um 0,1 Prozent auf 0,62 Millionen Tonnen Rohstahl.

In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres wurden 7,72 Millionen Tonnen Roheisen und 12,31 Millionen Tonnen Rohstahl hergestellt. Verglichen mit der entsprechenden Vorjahresperiode entspricht dies einem Plus von 6,2 bzw. 9,5 Prozent. (05.04.2007/ac/n/m)
 

05.04.07 11:49

17100 Postings, 5378 Tage Peddy78Thyssen-Krupp treibt Expansion in den USA voran

News - 05.04.07 11:14
Thyssen-Krupp treibt Expansion in den USA voran

Das bislang wichtigste Investitionsvorhaben des Stahlkonzerns Thyssen-Krupp in den USA tritt in die heiße Phase: Die beiden südöstlichen Bundesstaaten Alabama und Louisiana, die der Ruhrkonzern als Standorte favorisiert, haben am Wochenende ihre Angebote eingereicht. Bereits im Mai soll es grünes Licht für das Projekt geben.



NEW YORK/DÜSSELDORF. Thyssen-Krupp beabsichtigt, in den USA für insgesamt 2,3 Mrd. Euro ein neues Elektrostahlwerk sowie Weiterverarbeitungsanlagen für Stahl und Edelstahl zu errichten. Die Produktion soll 2010 anlaufen. Um den Zeitplan einhalten zu können, soll der Aufsichtsrat bereits im Mai grünes Licht für das Projekt geben, hieß es im Konzern. Mittelfristig strebt Thyssen-Krupp bei qualitativ hochwertigen Flachstahlprodukten auf dem weltgrößten Automobilmarkt einen Marktanteil von fünf Prozent an. Bisher liegt er bei ein Prozent.

"Wir werden in den nächsten Wochen die Angebote prüfen und zeitnah eine Entscheidung treffen", sagte ein Sprecher von Thyssen-Krupp Steel in Duisburg. Medienberichte, wonach Louisiana mit seiner Bewerbung um das neue Stahlwerk gescheitert und damit eine Vorentscheidung zugunsten Alabamas gefallen sei, bezeichnete der Sprecher als falsch. Mike Olivier, Wirtschaftsminister von Louisiana, hatte zuvor gesagt, Thyssen-Krupp habe die von Louisiana angebotenen Investitionszuschüsse als zu niedrig abgelehnt. Allerdings bezweifelt Olivier, dass Alabama größere finanzielle Anreize bieten werde. Thyssen-Krupp will mit dem neuen Werk 2 700 neue Arbeitsplätze schaffen.

Alabama entwickelt sich dank relativ niedriger Löhne, gut ausgebildeter Arbeitskräfte sowie großzügiger Investitions- und Steuerhilfen des US-Bundesstaates zu einem neuen Zentrum der Automobilindustrie der USA. Während die US-Hersteller General Motors, Ford und Chrysler in einer existenziellen Krise stecken und im Norden der USA Dutzende von Fabriken rund um Detroit schließen, zieht es ausländischen Konzerne in den gewerkschaftsfreien Süden. Mercedes-Benz produziert seit Jahren Wagen der M-Klasse in Alabama. Die japanischen Autobauer Toyota und Honda sind ebenfalls mit modernen Werken vertreten, der südkoreanische Konkurrent Hyundai will in Alabama Motoren bauen.

Mit seinem neuen Stahlwerk in Alabama würde Thyssen-Krupp näher an seine wichtigsten Kunden heranrücken. Dabei profitieren der Konzern von den steigenden Qualitätsanforderungen der Transplants, den US-Ablegern ausländischer Automobilhersteller. "Es gibt bisher nur wenige US-Anbieter, die höherfeste Stähle produzieren können", sagte Hermann Reith, Analyst bei der BHF-Bank. Der Markt für diese Neuentwicklung, die zu einer deutlichen Gewichtsersparnis im Karosseriebau führt, wächst rapide. Experten prognostizieren, dass die Transplants verstärkt höherfeste Stähle einsetzen werden, um den Benzinverbrauch und damit den Ausstoß von klimaschädlichem CO2 zu senken.

Ein ernsthafter Konkurrent auf dem diesem Gebiet könnte ausgerechnet der kanadische Stahlhersteller Dofasco werden, den Thyssen-Krupp Anfang 2006 übernehmen wollte. Denn der neue Dofasco-Eigentümer Arcelor-Mittal forciert die Entwicklung höherfester Stähle ebenfalls, berichteten Branchenkenner.

Dofasco sollte ursprünglich auch mehr als die Hälfte der Produktion des neuen Stahlwerks von Thyssen-Krupp in Brasilien aufnehmen. Die ersten Brammen aus dem drei Mrd. Euro teuren Werk sollen im März 2009 verschifft werden. Um zwei Mill. Tonnen Vormaterial aufnehmen zu können, erweitert Thyssen-Krupp derzeit die Warmwalzwerke in Duisburg und Essen. Spätestens im Jahr 2010 müsste jedoch das neue Werk in den USA fertig sein.

Zwar bietet der küstennahe Standort im Süden der USA bei den Zulieferungen aus Brasilien logistische Vorteile. Doch ohne Dofasco fehlt Thyssen-Krupp ein schlagkräftiger Vertrieb. Dass der Konzern seine Wachstumsziele in dem hart umkämpften US-Markt schon kurzfristig erreicht, scheint deshalb so sicher nicht.

Detroit Süd:

Während die US-Autokonzerne in den vergangenen Jahren mehr als 250 000 Arbeitsplätze im Norden gestrichen haben, nimmt die Beschäftigung bei den "Transplants", den US-Ablegern ausländischer Automobilhersteller, beständig zu. Toyota hat bereits 13 Mrd. Dollar investiert, um den US-Markt vom Süden her aufzurollen.

Mercedes-Benz setzte in Alabama einen Trend, dem viele Konkurrenten gefolgt sind: Angelockt von Steuergeschenken, bauten die Stuttgarter in den 90er-Jahren in Tuscaloosa die erste Autofabrik des Bundesstaates. Inzwischen sind dort auch Toyota, Honda und neuerdings Hyundai mit modernen Werken vertreten. Nicht nur Alabama boomt, auch Tennessee, Texas und South Carolina mausern sich zu bevorzugten Standorten. Jedes vierte in den USA produzierte Auto kommt inzwischen aus den Südstaaten. Das hat der Region einen neuen Spitznamen in der Branche eingebracht: "Detroit Süd".



Quelle: Handelsblatt.com



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12.04.07 08:28

17100 Postings, 5378 Tage Peddy78Thyssen Krupp, auf und davon.Kurs vorbörsl. schon

über 38 ?.

Schöne Erfolgsgeschichte, (wenn man noch dabei ist).  

12.04.07 08:35

17100 Postings, 5378 Tage Peddy78ThyssenKrupp erwartet Gewinnsprung(wie immer).

News - 11.04.07 20:41
ThyssenKrupp erwartet Gewinnsprung

Der Stahl- und Industriegüterkonzern ThyssenKrupp rechnet in den nächsten Jahren mit einem deutlichen Gewinnzuwachs. Auf einer Führungskräftetagung stellte Konzernchef Ekkehard Schulz mittelfristig ein Ergebnis vor Steuern von mindestens 4 Mrd. Euro in Aussicht.


Das berichteten der Financial Times Deutschland mehrere Teilnehmer des Treffens unabhängig voneinander. "Wir beteiligen uns nicht an Spekulationen über das Ergebnis in diesem oder den nächsten Jahren", sagte dazu ein ThyssenKrupp-Sprecher.



Schulz gibt sich zurückhaltend

Schulz hatte sich mit mittelfristigen Prognosen bislang zurückgehalten. Sein optimistischer Ausblick zeigt, wie robust er die Stahlkonjunktur auch in den kommenden Jahren einschätzt. Denn nach wie vor ist der Konzern stark vom Stahlgeschäft abhängig. Im abgelaufenen Geschäftsjahr steuerten die beiden Sparten Steel und Stainless 1,8 Mrd. Euro zum Gewinn vor Steuern von 2,6 Mrd. Euro bei. Für dieses Geschäftsjahr, das am 30. September endet, stellt Schulz ein Ergebnis von deutlich - zwischen 10 und 15 Prozent - mehr als 2,5 Mrd. Euro in Aussicht.

Die Prognose dokumentiert zugleich, für wie ertragsstark die Unternehmensführung den Konzern inzwischen hält. Dafür sprechen auch Zahlen aus der jüngsten Vergangenheit: Noch im vorletzten Geschäftsjahr erzielte ThyssenKrupp einen Vorsteuergewinn von 1,7 Mrd. Euro. Im laufenden Geschäftsjahr lag diese Kennziffer allein für das erste Quartal schon bei 1,06 Mrd. Euro.

Wann genau Schulz die 4 Mrd. Euro Vorsteuerergebnis erzielen will, blieb auf der Tagung unklar. Zu dem Ergebnissprung beitragen sollen nach seinen Worten Investitionen, die für die nächsten fünf Jahre geplant sind und ein Volumen von 17 bis 20 Mrd. Euro haben. Kernstück des Programms ist der Bau von Stahlwerken in Brasilien und im Süden der USA.


Von Kirsten Bialdiga (Düsseldorf)





Quelle: Financial Times Deutschland

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13.04.07 01:59

17100 Postings, 5378 Tage Peddy78TK,auch wenn es keinen (außer mich) interessiert.

Auch wenn diesen Thread niemand zu interessieren scheint,
und ihr zum Einstieg bei TK eh etwas spät (wenn auch scheinbar immer noch nicht zu spät)
dran seit, (aber wieso auch günstig kaufen wenn man es teuer nachholen kann),
poste ich es hier trotzdem.

Die Presse überschlägt sich jedenfalls was optimistische Äußerungen angeht,
zu Recht.

      4I   ThyssenKrupp: Optimistischeres Kur.  12.04.07  
      4I   Ellwanger & Geiger: Die Marktmeinu.  12.04.07  
    ACAd   ThyssenKrupp Kursziel angehoben -.  12.04.07  
     STW   Presse: ThyssenKrupp plant deutlich.  12.04.07  
      4I   DJN - ThyssenKrupp erwartet mittel.  12.04.07  

Vielleicht bietet sich nach einer möglichen Korrektur im Mai ja nochmal ne günstige Einstiegsgelegenheit.

Kurse um 30 ? wären ja ein "Traum",
allerdings ob das nochmal klappt?  

27.04.07 22:09

17100 Postings, 5378 Tage Peddy78Verschwindet Thyssen Krupp in Kürze aus meinen

Top 10 Postings?

Vorsicht genauso vor Streiks in der Metall- und Elektroindustrie,

welche den Thyssen Kurs kurzfristig ! belasten oder zumindest bremsen könnten,

sollte es dort zu Streiks kommen.

Ansonsten mal schauen wie lange sich der TK Thread noch unter meinen Top 10 (wo er meiner Meinung nach ganz klar hingehört) halten kann.

Schaut doch einfach mal vorbei und entscheidet was Top 10,
und was nicht Top 10 ist / sei sollte.

Allen ein schönes Wochenende,
nach einer sonnigen Woche.  

27.04.07 23:20

2438 Postings, 5092 Tage templerwäre schade

hätte ich damals schon deinen Thyssen-Thread gelesen, hätte ich meine Thyssen nicht so billig hergegeben. Ich war von dem eher kleinen Seitwärtstrend und den ständigen widersprüchlichen Stahlkonjunkturmeldungen zu genervt.  

28.04.07 23:08

17100 Postings, 5378 Tage Peddy78Schmerzhafte Warnstreiks angekündigt.

News - 28.04.07 19:25
Schmerzhafte Warnstreiks angekündigt

Die IG Metall droht mit Arbeitsniederlegungen, die "wehtun" sollen und werden. Es werde in der kommenden Woche zu einer "massiven Welle" von Warnstreiks kommen.



HB STUTTGART/FRANKFURT "In mehr als 400 Betrieben allein im Südwesten wird es Aktionen geben", sagte der dortige IG-Metall-Bezirksleiter, Jörg Hofmann, der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Zehntausende werden die Arbeit niederlegen, und zwar nicht nur für ein paar Minuten." Er bekräftigte: "Unsere Warnstreiks sollen weh tun. Und das werden sie auch."

Das "völlig unzureichende Angebot" der Arbeitgeber passe nicht in die Landschaft, sagte er weiter. "Der Wirtschaft geht es blendend. Ökonomen wie die Regierung haben die Wachstumsprognose deutlich erhöht. Jetzt verlangen die Arbeitnehmer mit vollem Recht ihren Anteil am Aufschwung." Die Gewerkschaft fordert für die bundesweit 3,4 Millionen Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie 6,5 Prozent höhere Einkommen. Die Arbeitgeber bieten 2,5 Prozent mehr Geld und einen einmaligen Konjunkturbonus von 0,5 Prozent.

Die Tarifrunde am 3. Mai im Südwesten sei die letzte Möglichkeit für ein Ergebnis, sagte Hofmann: "Bewegen sich die Arbeitgeber immer noch nicht, bleiben uns nur Urabstimmung und Streik". Ein weiteres Drohmittel habe die Gewerkschaft in der gegenwärtigen konjunkturellen Lage: "In vielen Betrieben reicht es schon aus, wenn die Beschäftigten so arbeiten wie vorgeschrieben und nicht massenhaft Überstunden klopfen."



Quelle: Handelsblatt.com



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30.04.07 11:07
2

5700 Postings, 5269 Tage FredoTorpedoschafft Thyssen die 40? ? Wollte meine Thyssen

Alt-OS TB0GLB (Einstieg Juli 2006 / 4,10?) eigentlich schon vor einigen Wochen abgeben, hab dann aber glücklicherweise nur einen Teilverkauf vorgenommen. Mit dem Rest warte ich jetzt öglichst das Ende der Speku-First ab.

Da ich beim Durchbruch der 40? Marke einen deutlichen weiteren Anstieg erwarte, habe ich mir jetzt vorsorglichen den DB64B5 zu 3,5? zugelegt. Vielleicht klappt's wieder.

Gruß
FredoTorpedo  

02.05.07 23:15
1

5700 Postings, 5269 Tage FredoTorpedo#349 meinte natürlich als KK des DB64B5 0,35 ?

sieht aus, als würde die Spekulation klappen. Heute schon 0,47? = 34% an zwei Tagen. Wenn jetzt der Durchbruch der 40? Marke bei Thyssen nachhaltig gelingen sollte, könnte aus dem DB64B5 schnell ein 100%-ter werden.

Gruß
FredoTorpedo  

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