Energiekontor AG Hauptversamml.schließt positiv ab

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eröffnet am: 19.06.08 16:00 von: Mic68 Anzahl Beiträge: 923
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19.06.08 16:00
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1140 Postings, 4351 Tage Mic68Energiekontor AG Hauptversamml.schließt positiv ab

Hauptversammlung der Energiekontor AG - Windparkprojektierer schließt positiv ab


  Bremen (iwr-pressedienst) - Die heutige 9. ordentlichen Hauptversammlung der Energiekontor AG/Bremen bestätigte die positive Unternehmensentwicklung des vergangenen Jahrs. Rund 80 Aktionäre folgten der Einladung und ließen sich durch die Vorstände Peter Szabo und Dirk Gottschalk einen Überblick über die Markt- und Unternehmensentwicklung geben. Zu einem positiven Konzernergebnis von 1,92 Mio. Euro konnten das vorausblickende Management der Energiekontor AG und die engagierten Mitarbeiter beitragen. Auf dieser Grundlage folgte die Hauptversammlung der Empfehlung der Verwaltung und beschloss die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von EUR 0,10 je Stückaktie. Als positiv bewertet wurde auch die Entscheidung des Bundestags, die Vergütung für Windenergie in Deutschland entscheidend zu erhöhen und damit eine solide Grundlage für die Branche zu geben. Bis 2020 soll darauf basierend ein Anteil von 30 Prozent Erneuerbare Energien an der Stromversorgung realisiert werden.

  Mit einer weiterhin stetigen Unternehmensentwicklung rechnet der Vorstand der Energiekontor AG. Dafür spricht die gute internationale Aufstellung der Energiekontor-Gruppe. Neben Deutschland sind interessante Projekte in Großbritannien und Portugal in Planung. Im deutschen Markt ist das Unternehmen nicht nur an Land (onshore), sondern mit zwei Projekten auf See (offshore) aktiv. "Diese Windparks stellen eine große Chance für das Unternehmen dar," führte Gottschalk aus. "Der Energiekontor-Windpark Nordergründe kann mit einer Errichtung in 2009/2010 der erste kommerzielle Offshore-Windpark in Deutschland sein." Kerngeschäft bleibe aber nach wie vor die Errichtung von Windparks an Land.


Über das Unternehmen:

Die Energiekontor AG plant, finanziert und betreibt Windkraftanlagen in Deutschland, Portugal und Großbritannien. Darüber hinaus produziert und veräußert das Unternehmen Strom in eigenen Windparks. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Projektierung von Offshore-Windparks. Erste Genehmigungen liegen für die Projekte Nordergründe und Borkum Riffgrund West vor. Mit inzwischen 69 errichteten Windparks und einem Investitionsvolumen von rund EUR 655 Millionen gehört die Energiekontor AG zu den führenden Unternehmen der Branche in Deutschland.


Bremen, den 19. Juni 2008


Veröffentlichung und Nachdruck honorarfrei; ein Belegexemplar an die Energiekontor AG wird freundlichst erbeten.


Achtung Redaktionen: Für Fragen steht Ihnen Frau Cerstin Kratzsch, Investor Relations Energiekontor AG, gerne zur Verfügung.

Mary-Somerville-Straße 5
28359 Bremen
Tel: +49 (0)421 - 33 04 105
Fax: +49 (0)421 - 33 04 444
mobil: 0172 - 42 42 417
E-Mail: mailto:ir@energiekontor.de
Internet: http://www.energiekontor.de

         
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In der Energie-Pressedatenbank recherchierbar unter http://www.iwrpressedienst.de
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An-, Um-, oder Abmeldungen unter http://www.iwrpressedienst.de/infos/teilnehmer.html
 
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897 Postings ausgeblendet.

05.09.19 13:20

31627 Postings, 7093 Tage Robinsieht

eher nach einem Test der Euro 15,65 - 15,8 aus  

21.10.19 19:43

1088 Postings, 2049 Tage KnightRainer..........

sieht jetzt nach Kursen weit über 20? aus nachdem die 19? geknackt wurden.  

23.10.19 20:50

1053 Postings, 1276 Tage KorrektorWieviele Projekte

wird auch EK nicht mehr realisieren können, wenn die (mindestens) 1.000 Meter Abstandsregelung bundesweit kommt, wie es momentan "das Klimapaket" der Bundesregierung völlig kontraproduktiv vorsieht?

Von Januar bis September gingen 0,5 GW GW an's Netz in Deutschland. Benötigt werden laut BDEW 2,9 - 4,3 GW jährlich, um bis 2030 65 % des Stroms erneuerbar zu erzeugen.

Es sieht schlecht aus, das DIE GRÜNEN das noch rausverhandeln - CDU/CSU wollen das partout. Wenn es so kommt wie jetzt vorgesehen, könnte das deutlich negative Auswirkungen auf die Projektpipeline von auch Energiekontor haben.
 

25.10.19 15:39

210 Postings, 296 Tage FaktenTakten12Das Hauptproblem war doch die letzten Jahre

in Deutschland das im Ausschreibungsverfahren die Bürgergesellschaften sich beteiligen konnten ohne das Projekt zu haben. Für Projektierer war das ein Problem, da Vorleistungen zuerbringen waren, die mit geringen Chancen verbunden waren. Daher der Zusammenbruch. Energiekontor hat darauf reagiert und mit Solar, Erneuerung bestehender Parks und mehr Auslandsprojekte die Alternativen geschaffen. Die Abstände führten doch ohnehin zu Protest und Blockade.
Ich kann mir nicht vorstellen das Projekte mit weniger Abstand überhaupt in Erwägung gezogen werden, da die Diskussion schon lange läuft.  

31.10.19 18:13

1053 Postings, 1276 Tage KorrektorDas ist jetzt mal eine Zahl - mindestens 50 %

der heutigen Standorte könnten nach Laufzeitende nicht mehr betrieben werden, wenn die 1.000 Meter Abstandsregelung kommt.

Gerade das Repowering war ja aber bisher attraktiv, weil hier einige Kosten nicht mehr anfallen ggü. einem ganz neuen Standort. Bzw. man die Daten des Standortes ganz genau kennt. Ganz zu schweigen vom Weiterbetrieb von Anlagen über die 20 Jahre Nutzungszeit hinaus.

Also wenn das wirklich kommt, dann müsste das auch für die Energiekontor AG ein ganz schwerer Schlag sein. Hoffentlich können das DIE GRÜNEN über den Bundesrat noch verhindern.

http://www.finanztreff.de/news/...an-land-besser-als-gedacht/18189686  

11.11.19 09:36

1053 Postings, 1276 Tage KorrektorJetzt haben die Verhandlungen begonnen

Mal abwarten, ob sich die CDU CSU SPD noch bewegen. Sonst dürften die Grünen diesem Kahlschlag nicht zustimnen. Können die das noch verhindern? Wäre für EKT extremst wichtig.

Gerade hat ENERCON einen Stellenabbau von vielen tausend Arbeitsplätzen angekündigt. Die GROKO hat die Windkraftindustrie in Deutschland an den Existenzrand gedrängt.
 

11.11.19 17:44

5 Postings, 39 Tage LöwenInvestorThema Repowering

@Korrektur:

Bzgl. des Repowerings. Hier sollten doch in der Regel Bestandsschutz gelten?
Oder gab es hierzu andere Verlautbarungen?  

12.11.19 15:44

1053 Postings, 1276 Tage Korrektor#905

Bestandschutz gibt es für Anlagen die bereits bestehen. Aber deren Genehmigung ist regelmäßig auf die 20 Jahre EEG-Laufzeit begrenzt und sehen danach einen Abbau der Anlagen vor.

Das Repowering leitet dann ein neues Genehmigungsverfahren ein. Und das wäre dann nicht mehr möglich, wenn ein Bundesland nicht die Öffnungsklausel zieht und in seinem Bundesland trotzdem WIndkraftanlagen auch unter 1.000 Meter Abstandsregelung zulässt. Wobei mit Blick auf die "Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in der Bundesrepublik" dieser mögliche Flickenteppich zu einer weiteren Möglichkeit der Klageeinreichung dienen könnte. Es ist verheerend für die WIndkraft an Land, was da vorgesehen ist. Und der Altmaier faselt angesichts der Ankündigungen von ENERCON auch noch wirres Zeug von einem 20-Punkte-Programm zur Stärkung der Windkraft in Deutschland, das sein Haus vorgelegt hat. Welch ein Hohn!  

12.11.19 15:49

1053 Postings, 1276 Tage KorrektorWeiterer Sargnagel

Wenn das wirklich so beschlossen wird, dann müsste das große negative Auswirkungen auf das Deutschlandgeschäft der Energiekontor AG haben. Ein Politiker muss da schon großen Mut haben, wenn er die Regelung nicht in Anspruch nimmt und populistisch von AfD-Anhängern etc. medial dafür angegangen wird.

https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/...ft-in-der-kritik-8211810

Laut dem Entwurf soll der Mindestabstand bereits in "Gebieten mit zulässiger zusammenhängender Wohnbebauung mit mehr als fünf Wohngebäuden" gelten. Dies werde im Baugesetzbuch festgeschrieben. Hofreiter zufolge wird die Regel damit nicht nur in Wohngebieten, "sondern quasi überall gelten". "Damit errichten Union und SPD nahezu um jede Gießkanne eine 1-km-Sperrzone für Windkraftanlagen", so der Grüne. "Das ist ein weiterer Sargnagel für die Windkraft." Mit Enercon hatte in der vergangenen Woche der größte Windanlagenbauer angekündigt, 3.000 Stellen zu streichen.

 

12.11.19 21:23

1053 Postings, 1276 Tage KorrektorIG Metall Küste fordert Rettungsplan

für Windanlagen-Industrie

https://www.deutschlandfunk.de/...rt.1939.de.html?drn:news_id=1068971

Aus Sicht der Grünen krankt der Windkraftausbau vor allem an den umstrittenen Abstandsregeln. Beim geplanten Mindestabstand von 1000 Metern zu Siedlungen stünden Jobs auf dem Spiel, sagte Parteichefin Annalena Baerbock. Die Grünen forderten Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) an dem Punkt zum Widerstand gegen das Klimapaket auf.

 

13.11.19 11:23

5 Postings, 39 Tage LöwenInvestorBestandsschutz

@Korrektur
Also so richtig geht für mich da nicht hervor das hier keine Bestandschutz regeln greifen.
Finde dazu leider auch selbst keine Quelle, die da eine hieb- und stichfeste Aussage liefert

Das mit den 20 Jahren EEG-Umlage bezieht sich doch in der Regel auf die Höhe der Einspeisevergütung, was mit der Abstandsregelung zuerst mal nichts zu tun hat.
Des Weiteren schafft es Energiekontor ohnehin zunehmend auch ohne subventionierten Strompreis positive Erträge zu erwirtschaften.  

13.11.19 12:42

1053 Postings, 1276 Tage Korrektor#909

Hast Du mal ein Genehmigungsverfahren einer Windkraftanlage im Detail verfolgt?

Es kann sein, das eine Genehmigungsbehörde je nach Antragstellung eine längere Laufzeit genehmigt - z.B. 30 Jahre. Aber die Genehmigung bezieht sich immer auf die aufgestellte Anlage.

Das ist vergleichbar mit einem Industriegebiet, das eine Gemeinde ausweist. Da siedelt sich dann ein Industriebetrieb an. Gibt der auf und ein Nachnutzer übernimmt den Industriebetrieb, dann gibt es Bestandsschutz. Baut der aber seinen Industriebetrieb ab und will einen ganz neuen Betrieb aufbauen, dann muss er sich nach den dann geltenden Regelungen richten. In der Zwischenzeit wäre es z.B. möglich, das das Industriegebiet in ein Gewerbegebiet umgewandelt wurde mit Bestandsschutz für bestehende Betriebe - aber eben nicht für neue Betriebe.

Ein Repowering einer Anlage ist der Aufbau einer Neuanlage, für die es ein neues Genehmigungsverfahren braucht. Und da würde dann die 1.000 Meter Abstandsregelung greifen, wenn das jeweilige Bundesland sie anwendet. Bzw. wenn das Land die Regelung nicht anwendet, aber Bayern z.B. schon, dann würden mit Sicherheit Anwohner klagen, warum "bei ihnen die Landschaft verschandelt wird" und in Bayern eben nicht, wo doch alles Deutschland ist. Eine neue Unsicherheit.

Ganz fies hat die Bundesregierung diese Regelung in ein anderes großes Gesetzesvorhaben gepackt, bei dem zig Milliarden Euro für den Kohleabbau bis 2038 gezahlt werden sollen. Reden (pro Erneuerbaren Energien) und Handeln (gegen Windkraft) sind hier komplett entgegengesetzt.

Vllt. meldet sich die Energiekontor AG, wenn Gesetzesfakten da sind.

Das Umweltbundesamt fürchtet, dass eine Anwendung des Mindestabstands von 1000 Metern die Fläche, auf der nach jetzigem Stand Windräder gebaut werden dürfen, um 20 bis 50 Prozent verkleinert. "Ein Zubau an Windenergiekapazität gegenüber dem Status quo ist auf der verbleibenden Fläche faktisch nicht möglich", heißt es in einer Untersuchung des Umweltbundesamts
.
https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/...denergie-a-1296118.html

 

13.11.19 13:09

1053 Postings, 1276 Tage KorrektorEs gibt da eine detaillierte Analyse des UBA

vom März 2019

https://www.umweltbundesamt.de/themen/...ndenergieanlagen-schaden-der

Auf Seite 18 heisst es da unter der Analyse des Repoweringpotentials:
In Abhängigkeit der Datengrundlage der Siedlungsflächen wären bei einem pauschalen Abstand von 1.000 m noch etwa 20 bis 35 Prozent der bestehenden WEA repoweringfähig.

Außerdem würde sich das Potential für Windkraftanlagen auf bisher nicht genutzten Flächen von 81 GW auf 43 GW vermindern.

Es gibt aktuell ca. 53 GW installierte Windkraftleistung an Land. Wenn davon 80 % wegfallen würden, dann entspricht das dem, was an anderer Stelle noch hinzugebaut werden könnte. Wenn es da nicht andere Versagensgründe gibt, die ja heute schon zu einem fast Stillstand im Ausbau geführt haben. Man hätte also mit einer bundesweiten Abstandsregelung von 1.000 Metern bereits jetzt den Hochpunkt der Windkraftnutzung an Land in Deutschland erreicht und müsste mit einem beträchtlichen Rückgang der Windkraftleistung onshore rechnen.

Bei mir um die Ecke stehen Anlagen in 400 Metern Entfernung zu einer Wohnsiedlung - und die hören i.d.R. nichts. Kein hoher Schornstein, kein Kohlestaub, keine Gerüche.
 

13.11.19 16:32
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1053 Postings, 1276 Tage KorrektorDie ganze Widersinnigkeit wird offenbar

In einem Brief an die Bundesregierung schrieben der Industrieverband BDI, der Gewerkschaftsbund DGB, der Energieverband BDEW, der Windenergie-Verband (BWE), der Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) und der Maschinenbauverband VDMA: "Es ist uns unerklärlich, dass an einer Regelung zu bundeseinheitlichen Mindestabständen festgehalten wird, obwohl klar ist, dass damit das Ziel von 65 Prozent Erneuerbare Energien in 2030 nicht gehalten werden kann."

https://www.n-tv.de/wirtschaft/...uf-an-Altmaier-article21391275.html


 

13.11.19 16:42

1053 Postings, 1276 Tage KorrektorBei der PNE AG

läuft das Übernahmeangebot - eine Kursreaktion nach unten ist deshalb nicht zu erwarten.

Aber es verwundert schon, das der Aktienkurs der Energiekontor AG sich so gut hält angesichts der Aussicht, das die Bundesregierung der Branche de facto die Geschäftsgrundlage entziehen will, indem sie schlicht die Flächen für neue Windkraftanlagen halbiert und die Flächen für bestehende Anlagen nach deren Genehmigungsablauf um bis zu 80 % wegnehmen will.

Denn so stark dürfte das Auslandsgeschäft und das Solargeschäft nicht sein. Die PNE AG ist seit ganz vielen Jahren mit 2 Niederlassungen in Frankreich aktiv - Energiekontor ist da noch neu. Ganz zu schweigen davon, das das Projektierungsgeschäft von den Einspeisevergütungen gestützt wird. Aber die sind auf Sicht rückläufig, weil erste Anlagen mit sehr hoher EEG-Förderung auslaufen. Und wären es noch mehr, wenn da kein Repowering möglich ist, das eine neue Ertragsperspektive eröffnen würde oder auch keine längere Genehmigung als bisher gewährt werden würde.

 

13.11.19 22:05

210 Postings, 296 Tage FaktenTakten12Stille Reserven in den Bestandsparks, Solar- und

Auslandsprojekte, sowie die Stromerträge werden verhindern, dass hier irgendetwas zum Sargnagel für Energiekontor wird. Aus den Geschäftsberichten geht ja klar hervor, das man sich hier nicht auf Deutschland verlässt. Energiekontor hat spätestens seit der Übervorteilung der Bürgerparks erkannt, dass unsere Politik keinen verlässlichen Rahmen mehr bietet.
Viel spannender ist die Frage, wer hier bei stark steigendem Volumen die Kurse hochzieht?
Bin gespannt....  

14.11.19 11:19
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642 Postings, 1459 Tage TiefstseetaucherPolitik

Mal unabhängig von den Auswirkungen auf das Projektgeschäft von EKT, die ja wie FaktenTaten schon beschrieben hat, aufgrund der anstehenden PV- und Auslandsprojekte nicht ganz so groß sind (nebenbei gesagt hat EKT wohl kürzlich Genehmigungen für zwei größere Projekte in D mit zusammen annähernd 50 MW erhalten), mal eine allgemeine Frage zur Politik:

Gibt es irgendwelche Initiativen, Petitionen oder ähnliches, mit denen man versuchen kann,  diesen Wahnsinn (anders kann man diese Entscheidungen ja nicht mehr nennen) noch zu stoppen?

Man ist ja wirklich schon einiges an Unvermögen gewohnt, aber was da gerade passiert macht mich dann doch sprachlos. Da ich nicht wirklich glaube, dass es sich bei allen verantwortlichen Politikern um Volltrottel handelt, bleibt als Alternative eigentlich nur dass es Zyniker sind, die im Interesse igendwelcher Kohle-Lobbyisten handeln und die Leute schlichtweg verarschen.

Mir wird geradezu speiübel, wenn man diese Leute z.B. heuchlerisch darüber reden hört, dass sie E-Mobilität fördern wollen oder die Wasserstoffwirtschaft in Gang bringen möchten, zugleich aber Gesetze erlassen, die den dazu zwingend notwendigen Ausbau der Erneuerbaren Energien (insbesondere Windkraft) nochmals erschweren bzw. unmöglich machen.

 

14.11.19 11:28
1

642 Postings, 1459 Tage TiefstseetaucherAuslands- und PV-Geschäft

@korrektur



Denn so stark dürfte das Auslandsgeschäft und das Solargeschäft nicht sein.

Das würde ich jetzt nicht so sehen. Allein in Schottland hat man etliche größere Projekte (jeweils im Bereich 20 bis 40 MW) mittlerweile durch das Genehmigungsverfahren gebracht. Und bei der Photovoltaik gibt es z.B, dieses Projekt mit EnBW über einen doch recht großen Solarpark (mit 85 MW oder so), der auf Basis eines PPA, also ohne Subventionen, umgesetzt wird.


 

15.11.19 12:01

1053 Postings, 1276 Tage Korrektor@FaktenTakten12

Die stillen Reseven nehmen allerdings mit jedem Jahr eher ab. Sie können auch mal zulegen, wenn besonders viele Neuanlagen zu Herstellungs- statt zu Verkaufspreisen neu aufgenommen werden.

Aber die Anlagen mit besonders hoher EEG- Vergütung und damit besonders hohen Einnahmen beginnen jetzt aus der Vergütung zu laufen. Jedes Jahr mehr.

Kann man diese Standorte dann nicht repowern, kann man sie vllt. noch den Rest der Genehmigungszeit der Baugenehmigung  (10 Jahre) weiternutzen, wenn die Stromerlöse am freien Markt die Kosten decken. Ansonsten ist Cash für den Rückbau der Anlage und des Standortes fällig.

Klar rechtfertigen diese stillen Reseven heute Kurse von sagen wir 30 Euro je Aktie. Aber halt nicht dauerhaft, wenn "diese dumme Politik von CDU / CSU" der Branche den Todesstoss versetzt. Man mag gar nicht daran denken, wieviel Entwicklungsleistung für neue Standorte hier verloren gehen könnte,  wenn diese 1000 Meter Abstandsregelung kommt.
 

15.11.19 12:06

1053 Postings, 1276 Tage Korrektor@Tiefstseetaucher

Bei EKT sind aber Überzeugungstäter am Werk. Die wollen PPA - auch wenn sie da +/- null bei rausgehen denke ich.

Für gewinnorientierte Aktionäre gilt allerdings die Frage, was die Firna dran verdient.

Unterscheidet sich das? Wie ist die Marge für EKT bei diesen Projekten?  

15.11.19 20:04

210 Postings, 296 Tage FaktenTakten12Solar und Wind gemeinsam sollten kombiniert in die

Erneuerung der Parks einfließen um die Effizienz deutlich zu steigern.
Notfalls werden die Türme einzeln ersetzt u.s.w. Wo eine Problem entsteht ist die Lösung nicht weit in meiner Welt....
Die Frage ist aber wer kauft alles auf???  

19.11.19 20:32

1053 Postings, 1276 Tage KorrektorRettungsplan vorgelegt

Niedersachsens Ministerpräsident Weil schlägt Zehn-Punkte-Plan zur Rettung der Windindustrie vor

Stephan Weil, Niedersachsens Ministerpräsident, hat vor einem Kollaps der Windindustrie gewarnt ? und zehn Maßnahmen dagegen vorgeschlagen.

https://www.weser-kurier.de/region/...ndustrie-vor-_arid,1876612.html  

22.11.19 21:21

1053 Postings, 1276 Tage KorrektorDer Wahnsinn dokumentiert

In Niedersachsen - dem Windkraftstammland der Energiekontor AG - sind von 6.431 Windkraftanlagen nur 854 Anlagen mehr als 1.000 Meter von einer Wohnsiedlung entfernt.

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/...m-20090101-191121-99-819043

D.h. man müsste bei einer Umsetzung der 1.000 Meter Abstandsregelung davon ausgeben, das die Energiekontor AG an die 90 % ihrer bisherigen Windkraftstandorte nicht mehr wird nutzen können - spätestens wenn dort die Genehmigung ausläuft. Evtl. früher, wenn das Auslaufen der EEG-Vergütung keinen wirtschaftlichen Betrieb mehr zulässt und nur ein Repowering den Standort sichern würde.

Beim Neubau: Bei einem Abstand von 400 Metern kämen theoretisch 20,62 % der Landesfläche in Betracht. Bei 1.000 Metern nur noch 3,61 %. D.h. man muss damit rechnen, das mehr als 80 % aller Entwicklungsprojekte nicht mehr weiterverfolgt werden könnten!

Immerhin will die SPD/CDU-Regierung in Niedersachsen die Regelung nicht anwenden. Aber es könnte auch mal andere politische Konstellationen geben, die das dann wollen. Und wie sich andere Bundesländer verhalten, das weiss man derzeit noch nicht.
 

25.11.19 18:10
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1053 Postings, 1276 Tage KorrektorSonne hat Wind offenbar nachhaltig den Rang

abgelaufen. Man gut, das EKT sich rechtzeitig auch auf diesem Feld positioniert hat. Gibt es Unterschiede bei der Marge?



https://www.zfk.de/energie/strom/artikel/...-windprojekte-2019-04-18/

Während sich die Projektierer von Solarparks um die ausgeschriebene Menge in der jüngsten Gebotsrunde reißen, herrscht bereits zum dritten Mal Flaute beim Wind. ...

 

25.11.19 18:55
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642 Postings, 1459 Tage Tiefstseetaucher@korrektor

Die "Flaute" bei den Windkraft-Ausschreibungen ist primär auf die fehlenden Genehmigungen zurückzuführen. Solange die ausbleiben, können die Projektierer auch nichts einreichen.

Bei der nächsten Auktion am 1. Dezember zeichnet sich dagegen (leider) wieder eine Überzeichnung bei Windkraft aus, weil zuletzt ausnahmsweise recht viele Genehmigungen erteilt worden waren. Für die Zeit danach sieht es dagegen wohl wieder eher düster aus.

Auch EKT hat zwei größere Projekte genehmigt bekommen. Einmal ein Repowering-Projekt, wo 11 alte gegen 6 neue Anlagen ausgetauscht werden sollen, und ein Neuprojekt mit 4 Anlagen. Zusammen käme man damit wohl auf knapp unter 50 MW brutto, wobei die alten Anlagen  bei Repowering-Projekt 16, 5 MW hatten. Aber auch bei etwa über 30 MW netto wäre das nicht zu verachten.    

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