Furchtbar!!!!
Aber hier etwas zur Auflockerung.
Aus dem aktuellen LdR Newsletter.
An einem ernsten Tag wie diesem muss es auch mal erlaubt sein zu lachen.
In einem verzweifelten Versuch, die bröckelnde Ehe zu retten und seiner Frau seine Liebe zu beweisen, entschied sich JB dazu, einen Kredit aufzunehmen. Er buchte ein luxuriöses Wochenende in einem renommierten Wellnesshotel, ein Ort, der Entspannung und Erneuerung versprach. JB war voller Hoffnung, dass diese romantische Geste die Wunden ihrer Beziehung heilen könnte.
Als sie im Hotel ankamen, schien alles perfekt. Das Zimmer war elegant eingerichtet, mit einer atemberaubenden Aussicht und einer Atmosphäre, die pure Erholung versprach. JB hatte jedes Detail geplant, um sicherzustellen, dass alles perfekt wäre. Doch kaum hatten sie ihr Gepäck abgestellt, klopfte es an der Tür.
JB öffnete die Tür, und vor ihm stand ein gutaussehender Mann, lässig gekleidet und mit einem selbstsicheren Lächeln. Verwirrt und irritiert fragte JB, wie er helfen könne. Ohne zu zögern, trat der Fremde ein, ging direkt zu JBs Frau und umarmte sie leidenschaftlich. JB stand da, unfähig sich zu bewegen, als die bittere Wahrheit auf ihn niederprasselte: Dies war einer der Geliebten seiner Frau.
Seine Frau, kaum beeindruckt von JBs offensichtlichem Schock, wandte sich ihm mit kühler Gleichgültigkeit zu. "JB, das ist Markus. Ich habe ihm von unserem kleinen Wochenendausflug erzählt, und er dachte, er schaut mal vorbei."
Markus, der sich sichtlich zu Hause fühlte, packte JB ohne Umschweife am Arm und zog ihn zur Tür. "Buddy, ich glaube, du brauchst jetzt etwas frische Luft," sagte er, während er JB aus dem Zimmer schob und die Tür hinter ihm schloss. JB hörte, wie das Schloss klickte – ein Geräusch, das symbolisch die Tür zu seiner Würde und Ehe zuschlug.
Außerhalb des Zimmers, im Flur des Hotels, stand JB, überwältigt von Demütigung und Verzweiflung. Er hatte alles riskiert, hatte Schulden gemacht, nur um seiner Frau ein Zeichen seiner Liebe zu geben. Und hier stand er nun, aus seinem eigenen Zimmer geworfen, finanziell belastet und emotional zerstört.
Das Wochenende, das Erholung und eine neue Chance für seine Ehe bringen sollte, war zur ultimativen Demütigung geworden. Mit gebrochenem Herzen und leeren Taschen musste JB akzeptieren, dass seine Anstrengungen umsonst waren. In dieser Nacht fand er sich allein in der Lobby des Hotels wieder, zu beschämt, um sich den anderen Gästen zu zeigen, und zu traurig, um die Heimreise anzutreten. Die Realität seiner Lage war erschütternd – nicht nur hatte er seine Frau verloren, sondern auch jede Hoffnung, ihre Achtung jemals zurückzugewinnen.