Deutsche Ingenieurskunst

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neuester Beitrag: 25.06.20 12:44
eröffnet am: 24.06.20 19:41 von: Dr.UdoBroem. Anzahl Beiträge: 16
neuester Beitrag: 25.06.20 12:44 von: Max P Leser gesamt: 516
davon Heute: 5
bewertet mit 5 Sternen

24.06.20 19:41
5

40887 Postings, 7049 Tage Dr.UdoBroemmeDeutsche Ingenieurskunst

In Kiel solte ein Versorger mit einemzweistöckigen Krankenhausaufbau ausgestattet werden.

Der Aufbau wurde bei der ehemalige Howald jetzt German Naval Yards- Werft in Auftrag gegeben.

Und als man den fertigen Aufbau montieren wollte, steklt man fest: passt nicht ...

Der zweigeschossige Aufbau kann jetzt verschrottet und nochmal neu gebaut werden.
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Everybody Has a Plan Until They Get Punched in the Mouth

24.06.20 19:49
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Clubmitglied, 44109 Postings, 7268 Tage vega2000Die hätten öfter mit Lego üben sollen


Wer kommt für den Schaden auf?  

24.06.20 19:53
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10076 Postings, 1220 Tage SzeneAlternativErinnert mich an Taliskas Kölsch-Keller-Umbau

Was hat er geflucht.-/
Komplette Corona-Freizeit für Nichts .-//  

24.06.20 20:01

486 Postings, 133 Tage St.KilianKann man den Aufbau nicht als

mobile Einheit nutzen und per Schwertransporter bewegen?
Die Bundeswehr hat doch auch so Dinger und hilft im zivilen Bereich bei Bedarf.  

24.06.20 20:02

4099 Postings, 227 Tage Max PHoffentlich

wird dafür ein neues Paket geschnürt, um die Kosten wieder aufzufangen. Am besten noch Weihnachten.

Max  

24.06.20 20:07
1

40887 Postings, 7049 Tage Dr.UdoBroemmeDafür dürfte die Stahlkonstruktion zu schwer sein

Und beim nächsten Mal setze ich die Brille auf vorm posten :-(
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Everybody Has a Plan Until They Get Punched in the Mouth

24.06.20 20:08
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40887 Postings, 7049 Tage Dr.UdoBroemmeAuf dem Schaden bleibt die Werft sitzen, aber die

BW muss noch länger auf Fertigstellung warten.  
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25.06.20 11:22
1

7671 Postings, 946 Tage Agaphantuswarum verschrotten Dr Broemme

die können doch einn größeren Versorger als Nachfolgeauftrag bauen lassen.

Den Fregattenauftrag haben sie doch nicht gekriegt. Sollte doch dann Kapazität da sein  ;-)  

25.06.20 12:01
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1700 Postings, 4804 Tage HelmfriedÜber Deutschland lacht die Sonne,

über die BW die ganze Welt!!
(siehe auch unter : "Trümmertruppe")

https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/...,marine1224.html

"Bockmist" ist noch sehr diplomatisch ausgedrückt.

Nebenbeimal:   Bei den "bösenbösen"  Russen fährt noch ein ex deutsches Schiff seit 1926
, die Kruzenshtern ex Padua
z.B. dieses Frühjahr von Kaliningrad bis fast Kap Hoorn, Noworossiysk, Kaliningrad.
Oder auch die Sedov, Bj. 1921, ex Kommodore Johnsen, ex Magdalene Vinnen II
unterwegs, einmal um die Welt.(Das nenn ich mal nachhaltig.)

Dieser Versorger Eimer s.o. kommt ja nicht mal aus dem Hafen!!
Schlage Umbau zu neuem Eimer für Nock vor ;-))  

25.06.20 12:08
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16139 Postings, 5941 Tage cumanaTja.

 
Angehängte Grafik:
bf64d0391676a865ce590ed278a26812.jpg (verkleinert auf 92%) vergrößern
bf64d0391676a865ce590ed278a26812.jpg

25.06.20 12:15

2221 Postings, 232 Tage qiwwi"Am schlimmsten sei aber, dass die Frauen und

...Männer der Besatzung nicht wüssten, wann es wieder losgeht."

https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/...,marine1224.html


Also wenn das das Schlimmste ist, dan isses ned so schlimm....

Bei Karstadt/kaufhof wissen die Frauen und Männer au ned,  ob und wann es überhaupt weitergeht...
und das sind viel mehr als auf so nem Marineschiffchen...
 

25.06.20 12:16

2221 Postings, 232 Tage qiwwi..dann..

25.06.20 12:33

8021 Postings, 6354 Tage Rigomax#1: Zur Ehre der Ingenieure sollte man auf ein

paar Details hinweisen: Nach dem Zeitungsbericht in den "Kieler Nachrichten" darüber (online leider zahlungspflichtig) hatte die Werft den Zuschnitt der Stahlplatten an einen Unterlieferanten vergeben.  Als Ursache des Problems vermutet man einen "Übermittlungsfehler".  Das deutet darauf hin, dass die eigentliche Berechnung der Plattenmaße nicht fehlerhaft war. Die ist aber die Aufgabe der Ingenieure.

Das Malheur dürfte dann wohl entweder an anderer Stelle in der Werft (z.B. bei der Auftragsvergabe) oder bei dem Auftragnehmer passiert sein.

Alte Regel: Arbeitsteilung generell und besonders die Beauftragung von Unterlieferanten birgt neben allen Vorteilen  auch immer das Risiko von Schnittstellenproblemen in sich. Wie man in den letzten Tagen ja auch in anderem Zusammenhang gemerkt hat.
 

25.06.20 12:41

2221 Postings, 232 Tage qiwwi...wahrscheinlich rechnen German Naval Yards nicht

mehr mit dem metrischen System, also in Metern und Zentimetern, sondern in yards und inches ... seit sich sich umgetauft haben...

 

25.06.20 12:43
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40887 Postings, 7049 Tage Dr.UdoBroemmeDas hört sich eher nach ner faulen Ausrede an

So wie im Büro immer "der Computer" schuld ist, nie der, der davor sitzt.

Und wie kann man die Platten verbauen, ohne sie vorher zu prüfen?  
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Everybody Has a Plan Until They Get Punched in the Mouth

25.06.20 12:44

4099 Postings, 227 Tage Max PSchnittstellenprobleme

liegen meist vielfach auch in den Behörden (Bau. etc.), dazu siehe BER und die Elbphila. Hier sollte man zuerst ansetzen, bevor man bei den Firmen sucht. Die Firmen suchen sich immer den für sich bequemsten und günstigsten Weg aus. Die wollen ihre Gewinne maximieren, lauern auf Fehler der Ausschreibenden und fordern dann über Nachträge. Das zollt eben Tribut.

Max  

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