Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

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neuester Beitrag: 02.10.23 18:03
eröffnet am: 14.07.17 09:47 von: delannoy17 Anzahl Beiträge: 187800
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04.11.12 14:16
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20752 Postings, 7254 Tage permanentÖkonomen streiten über Verteilungsfrage


Wirtschaftswissenschaften : Ökonomen streiten über Verteilungsfrage 13:15 Uhr Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Die Einkommensungleichheit destabilisiert die Volkswirtschaften, sind

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...age/7328592.html
Moderation
Zeitpunkt: 06.10.14 08:32
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Original-Link: http://www.handelsblatt.com/politik/...gsfrage/7328592.html

 

 
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01.10.23 01:15

6457 Postings, 8650 Tage fwsTrump, aktuell völlig ohne Immunität, hat ...

... zumindest für seine mutmaßlichen Vergehen in der Vergangenheit, die Justiz ordentlich im Nacken:

https://www.spiegel.de/ausland/...991b005-ff5f-4d9e-a393-451a84edb495

Und jetzt gibt es auch noch einen Mitangeklagten, der sich im Prozess wegen Wahlverschwörung in Georgia schuldig bekennt:

"Prozess in US-Bundesstaat Georgia
Mitangeklagter von Trump bekennt sich schuldig
Der erste kippt um: Im Prozess wegen Wahlverschwörung hat sich einer der 18 Mitangeklagten von Ex-Präsident Trump auf einen Deal mit der Anklage geeinigt. Scott Hall soll sich Zugang zu Daten in einem Wahlbüro verschafft haben.
30.09.2023, 07.28 Uhr ..."

https://www.spiegel.de/ausland/...65f860d-e1cd-493e-9a12-4a46cf02e7c9

 

01.10.23 01:23

6457 Postings, 8650 Tage fwsWeitere News zur slowakischen Wahl

"... Bei der vorgezogenen Parlamentswahl in der Slowakei zeichnet sich wie erwartet ein enges Rennen ab. Nachwahlbefragungen am späten Samstagabend zeigten einen leichten Vorsprung für die liberale Partei Progressive Slowakei (PS) von EU-Vizeparlamentspräsident Michal Simecka. Sie erreichte laut TV Markiza 23,5 Prozent und RTVS zufolge knapp 20 Prozent. Bisher war die PS noch nicht einmal im Parlament vertreten.Die Smer-Partei von Ex-Ministerpräsident Robert Fico, die vor der Wahl Umfragen zufolge leicht vorne lag, erreichte demnach laut TV Markiza 21,9 und RTVS zufolge 19,1 Prozent. Die Ergebnisse dürften bis Sonntagmorgen feststehen. ..."
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/wahl-slowakei-112.html

https://www.zeit.de/politik/ausland/2023-09/...2F%2Fwww.ecosia.org%2F
https://www.ecosia.org/...0bei%2520Parlamentswahl%2520in%2520Slowakei


 

01.10.23 01:45
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67116 Postings, 5596 Tage Fillorkill'laut den ersten Prognosen'

Nach 40 % Auszählung sieht das dann so aus: Die 'Progressiven' (PS) kommen nur auf die Hälfte der Stimmen der Prorussen (SMER), die offenbar klar gewinnen.
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01.10.23 08:38
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22685 Postings, 6286 Tage Malko07Links-Grün gehen die Lösungsansätze

für die  anstehenden Probleme aus. Sie sind inzwischen politikunfähig, der Ampel ist der Strom ausgefallen, dabei haben wir momentan sogar keine Dunkelflaute. Und so schwenken sie auf Putins Strategie ein. Ob CDU, Freie Wähler und alle anderen, sie sind Faschisten.
„Wird sich Boris Rhein von Rechtsextremen Stimmen besorgen?“ Diese provokante Frage stellte die Hessen-SPD in einem Wahlkampfvideo, Spitzenkandidatin Faeser ließ es jetzt löschen. Wenige Tage vor der Landtagswahl ist die Aufregung groß.
 

01.10.23 09:00
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22685 Postings, 6286 Tage Malko07Smer, slovenska socialna demokracia

Komisch, vor 3 Jahren gehörte SMER noch zu den Guten, weil Links. Auch wenn die Korruption blühte und Jounalisten welche aufklären wollten umgebracht wurden, unsere Guten schwiegen. SMER war stark verwoben mit der Mafia, allerdings nicht mit der italienischen sondern mit der Russischen. Und die Russen waren ja auch gut, lieferten uns Erdgas und terrorisierten Südosteuropa. Die SMER war links, im Gegensatz zu der PiS in Polen und damit aus Prinzip gut und in Polen, da stockkonservativ, schlecht. Die

So sieht unsere Sicht auch heute noch nach Osteuropa aus.

Die SMER ist allerdings nicht die einzige komische Partei im Osten. Dazu zählen praktisch alle Abkömmlinge von den Kommunisten die sich heute oft Sozialdemokraten nennen. Viel von ihnen sind Partner von russischen mafiösen Organisationen.
 

01.10.23 10:34
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12101 Postings, 3871 Tage Canis AureusPutin wird sich freuen

USA beschließen Übergangshaushalt ohne weitere Unterstützung für Kiew und in der Slowakei gewinnt Kreml-Freund Fico die Wahl.
Dem US-Kongress bleiben nur wenige Stunden, um einen Shutdown zu verhindern. Das gelingt knapp. Mit dem Kompromiss ist niemand so richtig glücklich. Doch vor allem in Kiew löst er erhebliche Sorgen aus.
 

01.10.23 12:51
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12101 Postings, 3871 Tage Canis AureusDeutsche Flüchtlingsretter kooperieren mit Schlepp

Hilfsorganisationen versuchen, Migranten auf dem Mittelmeer aus akuten Gefahrensituationen zu retten. Sagen sie zumindest. Recherchen haben Hinweise darauf gegeben, dass einige NGOs mit Menschenhändlern kooperieren und ihre eigenen Tricks haben, die Zusammenarbeit zu verbergen.

Die Sonne tauchte das Mittelmeer nahe der libyschen Küste in ein sattes Blau. Seenotretter des Hilfsschiffs „Iuventa“ brausten in ihrem Rhib (Festrumpfschlauchboot) heran, um Dutzende Flüchtlinge in einem vollbesetzten Schlauchboot abzuschleppen. Ein Schlepperboot mit zwei Yamaha-Motoren im Heck begleitete die Aktion. Die drei Schleuser unterhielten sich mit den Helfern so als seien sie gute alte Bekannte.

Plaudereien zwischen Schleppern und Seenotrettern

Gemeinsam ging es zur „Iuventa“, einem Schiff der deutschen Hilfsorganisation „Jugend Rettet“. Dort plauderten die Schlepper noch ein wenig mit der Crew, während die Migranten hoch auf das deutsche Schiff kletterten. Eine Szene, wie es sie ausweislich italienischer Ermittlungen oft gab: Menschenhändler bringen die Flüchtlinge nur wenige Kilometer weit vor der nordafrikanischen Küste hinaus zu Treffpunkten mit den Schiffen internationaler Hilfsorganisationen. Dort werden sie aufgenommen und nach Italien gebracht. Von Seenotrettung keine Spur. So zumindest legt es der Ermittlungsbericht der italienischen Strafverfolger in der westsizilianischen Stadt Trapani nahe. 

Kooperation mit Menschenhändlern

Der gut 650-seitige Report aus dem Jahr 2020, der FOCUS online vorliegt, zeigt auch anhand von Bildern und Videos, wie eng Nichtregierungsorganisationen (NGO) wie „Jugend Rettet“, „Save the children“ oder „Ärzte ohne Grenzen“ mit libyschen Menschenhändlern kooperiert haben sollen.

Im vergangenen Jahr hat die Staatsanwaltschaft Trapani 21 Beschuldigte wegen der Beihilfe zur illegalen Einreise von Migranten nach Italien angeklagt. Die Organisationen weisen sämtliche Anschuldigungen zurück.  

Bergungsaktionen erleichtern Schleusergeschäft

Die sizilianischen Strafverfolger gehen davon aus, dass die systematischen Bergungsaktionen der NGOs nahe an der libyschen Küste das Schleusergeschäft erleichtern.  

Allein in diesem Jahr sind bisher auf der zentralen Seeroute von Nordafrika nach Italien mehr als 2300 Menschen ums Leben gekommen. Ein großer Teil davon startet an Libyens Küste in hoffnungslos überfüllten Booten. Ausgebeutet durch skrupellose Schlepper-Banden riskieren die Zuwanderer aus arabischen, asiatischen oder afrikanischen Staaten ihr Leben, um in den gelobten Westen zu gelangen.  

Inzwischen spitzt sich die Lage zu. Italien meldet für 2023 bisher knapp 130.000 Zuwanderer, doppelt so viele wie im Jahr zuvor. Die Bilder der völlig überfüllten Mittelmeerinsel Lampedusa belegen die Flüchtlings-Misere. ...

https://www.focus.de/politik/...n-zusammen-arbeiten_id_214529258.html  

01.10.23 23:11

6457 Postings, 8650 Tage fws#775/#778: Nationalratswahl in der Slowakei 2023

Fast 23% für Fico's Partei - die slowakische Amnesie war offensichtlich zu stark. Trotzdem steht noch lange nicht fest, wer dort künftig in der Regierung das Sagen haben wird. Zusammen haben PS (2.) und HLAS (3.) und beide für Ukraine-Militärhilfen 59 von 150 Sitzen, SMER hat alleine nur 42 Sitze. Gegen SMER müßte es aber schon eine 4-Parteienkoalition geben - dies dürfte nicht ganz einfach sein. Immerhin war Fico aber in seinen früheren Regierungszeiten relativ europafreundlich - ältere Menschen ändern sich aber leider manchmal komplett in ihren Einstellungen.

"... Bei der Wahl verlor die konservative OĽaNO den Großteil ihrer Sitze, es kam zu einem deutlichen Linksrutsch. Die Regierungsbildung ist allerdings noch unklar, da – im Gegensatz zu den zweit- bzw. drittplatzierten Parteien – die Smer mit den meisten Stimmen Militärhilfen für die Ukraine ablehnt.[3]  ..."

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Nationalratswahl_in_der_Slowakei_2023

Andererseits ist die Slowakei nur ein sehr kleines Land mit gerade mal 5,5 Mio. Einwohnern und für die Ukraine bestimmt nicht sooo wichtig. Eine länger fehlende finanzielle und materielle Unterstützung der USA wäre dagegen für die Ukraine schon sehr viel schwerer zu verkraften.

 

01.10.23 23:52
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6457 Postings, 8650 Tage fwsStiftung Warentest lobt Wärmepumpen

"Geeignet auch für ältere Häuser
Stiftung Warentest lobt Wärmepumpen

Vier von sechs Wärmepumpen haben in einer Untersuchung der Stiftung Warentest gut abgeschnitten. Manche Modelle verbrauchen allerdings deutlich mehr Strom als andere. Und zwei haben ein Problem namens R32.
27.09.2023, 17.46 Uhr  ..."

https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/...58f683082?obOrigUrl=true

 

02.10.23 00:20

6457 Postings, 8650 Tage fws#784: Nur Luft-Wasser-Wärmepumpen getestet!

Getestet wurden von Stiftung Warentest nur die häufiger verbauten Luft-Wasser-Wärmepumpen.

"... Im Gegen­satz zu Gas-Brennwertkesseln oder Holzpellet-Heizungen laufen Wärmepumpen im Betrieb emissions­frei. Noch effizienter als die Luft-Wasser-Wärmepumpen laufen Wärmepumpen, die ihre Energien aus dem Grundwasser oder aus Erdwärme beziehen. Im Vergleich zu Luft-Wasser-Wärmepumpen kosten solche Pumpen aber viel mehr. Denn oft ist dafür eine Erdbohrung nötig. ..."

https://www.test.de/...t_mc=shared.media.spiegel.dl.2023.waermepumpen

Emissionsfrei gilt am Ende allerdings auch nur, wenn der Strom komplett von den Erneuerbaren Energien kommt (bundesweit haben diese inzwischen immerhin schon einen Anteil von 52%) und R32-frei sollten die Wärmepumpen für den Schutz der Atmosphäre m.E. ebenfalls sein! R-32 wäre im Test eigentlich mit ein Grund für Abwertungen, da es ein Treibhausgas ist sowie ein um 677-mal stärkeres Treibhauspotenzial (GWP) als CO2 besitzt (siehe im folgenden Link den Abschnitt "Umwelt" und es offenbar auch deutlich bessere Alternativen für dieses Mittel gibt.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Difluormethan

 

02.10.23 01:51

6457 Postings, 8650 Tage fwsDie Skandinavier fänden es bestimmt ...

... besonders "witzig", wenn ihre Wärmepumpen im Winter nicht funktionieren würden.

"... Eine Erhebung unter etwa 1.000 Personen in Deutschland aus dem vergangenen Jahr [Artikel aus 2022, somit Erhebung also aus 2021] ergab, dass etwa drei Viertel der Bevölkerung noch mit Öl oder Gas heizen.

Wirft man einen Blick auf Norwegen, ergibt sich ein völlig anderes Bild. Laut Daten des europäischen Wärmepumpen Verbands (EHPA) sind dort 1,4 Millionen Wärmepumpen installiert. Von 1.000 Haushalten heizen dort 604 mit einer Wärmepumpe. Damit ist das Land absoluter Spitzenreiter in Europa. Auch Schweden (427/1000) und Finnland (408/1000) schneiden gut ab. Was ist an diesen Ländern anders, so dass viele Menschen auf Wärmepumpen setzen?  ..."

In Norwegen erfreut sich die Technik seit etwa 20 Jahren steigender Beliebtheit. Zum einen wurde der Einbau von der norwegischen Regierung subventioniert. Zum anderen wird fossile Energie hoch besteuert und Ölkessel haben seit längerem mit Beschränkungen zu kämpfen; sind seit 2020 sogar verboten. ..."

https://efahrer.chip.de/news/...ses-land-uebertrumpft-uns-alle_106958

"Wärmepumpen in Europa:
In den kältesten Ländern laufen die meisten Wärmepumpen
In Skandinavien sind Wärmepumpen weit verbreitet, neue Öl- und Gasheizungen längst verboten. Dabei ist es dort im Winter viel kälter. Ein anderer Faktor ist entscheidend.
Eine Analyse von Anja Stehle und Zacharias Zacharakis
26. März 2023, 15:40 Uhr ..."

https://www.zeit.de/wirtschaft/2023-03/...hersteller-laender-norwegen

Wie es ausschaut. bestehen in D. aber sicher etliche "fossile Figuren" noch auf ihre Öl- bzw. Gasheizung, wenn man sie itgendwann im Dezember wegen einem bereits erreichten Mittelwert von 20 Grad gar nicht mehr braucht.


 

02.10.23 10:14

3328 Postings, 5328 Tage ArmitageTraurig

Ist das hier ein trauriger Verein geworden.
Nur der halbschlaue fdh schreibt ab und an, wenn er nicht gerade Tagesschau schauen muss...

Dann bin ich mal wieder weg - ich tauche in einem Jahr wieder mal auf...  

02.10.23 10:19
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22685 Postings, 6286 Tage Malko07Wärmepumpen die ihre Energie

aus dem Wasser beziehen sind wesentlich effizienter als Luft-Wärmepumpem, nur gibt es oft keine  Genehmigung das Wasser anzuzapfen, auch zum Bohren ist eine Genehmigung notwendig, die meistens schwer bis nicht zu kriegen ist. Erdwärmepumpen benötigen Platz und wenn sie auch noch tiefere Temperaturen  standhalten sollen, viel Platz. Soll die Stadtbevölkerung etwa die Bürgersteige aufgraben? Bis zu Vorlauftemperaturen von 40° sind die Wärmepumpen sehr effektiv. In den Ballungsgebieten wird heute oft mit Erdgas oder Fernwärme, also auch Erdgas oder Steinkohle, geheizt. Die alten Häuser in den Ballungsgebieten, zum Teil unter Denkmalschutz, benötigen Vorlauftemperaturen  von 60°C und höher. Schaffen die Wärmepumpen nur unter einem exzessiven Stromverbrauch, vergleichbar als wenn man die Wohnungen mir el. Heizlüfter  beheizen würde und das warme Wasser aus dem el. Durchlauferhitzer käme. Woher soll dieser viele Strom herkommen und wie kommt er zu den Häuser? Wir müssten die Innenstädte praktisch abreißen und neu bauen.  Wenn wir die Mittel hätten würden uns dazu die Arbeitskräfte fehlen. In Neubaugebieten kann man sicherlich mit Luft-Wärmepumpen arbeiten und gleichzeitig den Wohnhäusern einen Kühlkreislauf verpassen um sich so auf kommende potentielle Erwärmungen vorzubereiten. Auch kann man dort in der Planung schon die notwendigen Abstände zur Technik berücksichtigen (Lärm).

Wieso hat die Regierung das neue strengere Gebäudeheizungsgesetz vor kurzem begraben? Weil es, wie so vieles, unrealistisch war und dazu geführt hätte dass nicht mehr gebaut würde weil zu teuer. Auch die bestehenden Regelungen sind noch für viele zu teuer unrealistisch und werden keinen Bestand haben. Die CO2-Einsparungsziele sind total unrealistisch und werden mMn unter Garantie nicht erreicht werden. Besser man investiert seine begrenzten Mittel auf potentiell kommende unangenehme Ereignisse.

Dass viele Bewohner, ob Eigentümer oder Mieter, speziell in einer Falle sitzen wird noch erhebliche politische Konsequenzen haben. Keine Möglichkeit umzusteigen und bedingt durch die CO2-Zertifikate wird das Gas immer teurer. Auf diesen Aspekt (CO2-Zertifikate) weisen Grüne auch noch ganz stolz hin. Sie wollen eben total scheitern!  

02.10.23 10:28
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22685 Postings, 6286 Tage Malko07oder Holzpellet-Heizungen

Die Ampel wollte ursprünglich das Heizen mit Holz nicht mehr zulassen. Richtig, denn es führt zu einer erheblichen Feinstaubbelastung, oft schlimmer als durch den Autoverkehr, zur Vernichtung der südosteuropäischen Urwälder und zur Förderung der Holzstangenplantagen. Und zu behaupten es wären nachwachsende Rohstoffe ist aus Sicht der CO2-Bilanz ein Witz. Wenn viele diesen Weg beschreiten erzeugen wir massenweise CO2 der dann in Hundert Jahre durch die neuen Bäume egalisiert wird. Wenn jetzt das Verbot mit Holz zu heizen nicht mehr gilt, kann es mit dem CO2 nicht so dringlich sein.

So ist das was man kein brauchbares und realistisches  Gesamtkonzept hat und glaubt wenn man die Bevölkerung ausreichend quält wird es schon gut werden. Fragt sich nur für wen?  

02.10.23 10:46
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22685 Postings, 6286 Tage Malko07Die Verknappung des Stromangebots

Arbeitskräfteknappheit und die Energiewende: Spitzenökonom Fuest warnt vor wenig Wirtschaftswachstum. Und FDP-Fraktionschef Dürr verlangt...
 

02.10.23 11:06
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67116 Postings, 5596 Tage Fillorkill'Fast 23% für Fico's Partei'

Jau, roundabout das aktuelle AFD-Niveau in den Umfragen. Der Stimmenanteil im europäischen Vergleich also ungefähr im Mittelfeld von Parteien mit anti-neoliberaler, anti-europäischer, pro-russischer und völkisch-sozialistischer Phraseologie.  Hinter der sich allerdings primär der Hunger auf Dystopie im sich enthemmenden Kleinbürgertum verbirgt und nicht etwa eine Kritik der Wärmepumpentechnologie.

Das bürgerliche Befriedungsgebot, seine Konkurrenz mit zivilien Mittel auszutragen, wird nicht mehr als Existenzgarantie sondern als unerträglicher, gegen Natur selbst gerichteter Zwang erlebt, die bekanntlich das Prinzip 'Fressen und gefressen werden' beauftragt habe - wie jeder der unzähligen vom verhassten Systemfernsehen aufgelegten Wegwerfkrimis bezeugen kann die extra für diesen Beweis produziert werden. 'Woke' nennen sie heute diesen vermeintlich widernatürlichen Zustand.

Und eben da kommt Putin ins Spiel, der mit dem dystopischen Gesellschaftsentwurf so richtig ernst gemacht und seine Russen kollektiv in eine dystopische Lebensweise geschickt hat. Und damit den Beweis angetreten hat, dass Dystopie zu leben kein wirklichkeitsfremdes Märchen aus ferner Vergangenheit bleiben muss. Das - vor allem das 'naturkonforme' massenhafte Krepieren in einem völlig sinnlosen Krieg als Gipfelpunkt männlicher Selbstfindung - steckt hinter der Begeisterung für 'Pro-Russland'.  
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02.10.23 11:42

22685 Postings, 6286 Tage Malko07#187792: wenn es nur um SMER ginge

wäre es noch nicht so schlimm. Aber es gibt noch einige, politisch angeblich anders,  mit ähnlichen Zielen.  

02.10.23 13:19

67116 Postings, 5596 Tage Fillorkill'wäre es noch nicht so schlimm'

Vor dem von Putin in Szene gesetzten archaischen Massensterben in der Ukraine hätte man das ganze Revolutionstheater im Westen für eben dies, Theater, halten können. Heute weiss man sie meinen es wirklich ernst.  
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02.10.23 13:37
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2333 Postings, 6363 Tage hello_againDie Verknappung des Stromangebots

@Malko #187791
Die FAZ schreibt, was Fuest sagt „Die Verknappung des Stromangebots in Deutschland war ein Fehler“ und beweisen damit wieder einmal, dass sie keine Ahnung haben.

Die Realität zeigt, dass
1. die Strompreise sogar nach unten gegangen sind und im Lauf des Jahres nach Abschalten sich leicht niedriger eingependelt haben,
2. die Strommenge der in 2023 abgeschalteten KKW durch den Zubau von Erneuerbaren in 2023 überkompensiert wird und
3. wir in einem Europäischen Verbundnetz leben, wo es auch im Ausland günstigen und genügend Strom gibt.
Wir importieren zurzeit mehr, als wir exportieren, doch das ist Strom aus Norwegen und vor allem aus Dänemark. Wer den Strommix in Dänemark kennt, weiß woher der Wind weht.
Unsere Handelsbilanz mit Frankreich ist nahezu ausgeglichen, wobei Deutschland etwas mehr nach Frankreich exportiert, als Frankreich importiert. Trotz der "günstigen" KKW
Die physikalischen Stromflüsse, die Frankreich nach Deutschland schiebt werden hauptsächlich über die Schweiz und Österreich nach Italien weitergeschoben, weil die Leitungen zwischen FR und IT begrenzte Kapazitäten haben. Italien ist seit Jahren Nettoimporteur.

Die Realen Daten dazu gibt es hier
https://www.energy-charts.info/charts/...led_commercial_exchanges_all

Ein Ökonom wie Fuest oder ein "Wirtschaftsblatt" wie die FAZ müssten die Unterschiede zwischen bilanziellen und realen Warenflüssen eigentlich kennen.



@fws ich schulde dir noch nen Link
https://mahb.stanford.edu/wp-content/uploads/2016/...Distribution.pdf  

02.10.23 13:50

2333 Postings, 6363 Tage hello_againkleine korrektur zu 13:37

"wobei Deutschland etwas mehr nach Frankreich exportiert, als Frankreich importiert." soll
"wobei Deutschland etwas mehr nach Frankreich exportiert, als Frankreich nach Deutschland exportiert." heißen.
Was allerdings Jahreszahlen 2023 sind.

In der Tat importieren wir seit Mai etwas mehr aus Frankreich. Wobei die Mengen im Verhältnis zur Gesamtmenge minimal sind und deutlich weniger sind, als was das kleine Dänemark nach Deutschland schiebt.  

02.10.23 13:51
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48 Postings, 6 Tage feynmanbeweisen damit wieder einmal, dass sie keine Ahnun

Ich würde ja erstmal den Winter abwarten.

Die AKWs haben uns über den letzen Winter geholfen und sind erst im April abgeschaltet worden. Von April-November wird D mit Ökostrom geflutet, insofern ist es nicht verwunderlich dass bislang kein Strommangel herrscht.

Im Winter gibt es naturgämiß kein Solar und auch Flautephasen sind häufiger, insbesondere im Januar.

Zudem ist D vom Stromexporteur zum Stromimporteur geworden*. Deutschland produziert laut Quelle rund 11% weniger Strom als vorher. Da in Frankreich/Belgien hauptsächlich mit Strom geheizt wird bleibt abzuwarten, ob die Nachbarn im Winter genug liefern können um das D-Defizit auszugleichen. Im Sommer ist das kein Problem aufgrund der erneuerbaren.

Was helfen könnte wäre die miese Konjunkturlage in D, denn die Industrie braucht dann weniger Strom und Gas. Diese entstand auch aufgrund der hohen Strompreise.

Was nicht hilft ist, dass es viel zuwenig Gaskraftwerke gibt, die den Mangel nun ausgleichen könnten wie es ja mal geplant war. Gleichzeitig steigt der private Strombedarf aufgrund der E-Autos und Wärmepumpen ohne dass grundlastfähiger Ausgleich geschaffen wird.

Fazit: Das Risiko von Stromausfällen bzw. Brownout steigt zum Winter deulich an. Ein jeder schütze sich je er kann**


*) https://www.tagesschau.de/wirtschaft/energie/...g-energiemix-100.html

**) https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/...stromausfall_node.html  

02.10.23 13:58
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67116 Postings, 5596 Tage Fillorkill'Die Verknappung des Stromangebots'

Das DIW sagt, die deutschen Strompreise lägen insbesondere für Industriekunden effektiv unter dem europäischen Durchschnitt, das ganze Geschrei der Lobbyisten also ein Geschrei nach sozialisierten Extraprofiten.

'Allerdings liegen die effektiven Preise in Deutschland für viele (Industrie-)Unternehmen aufgrund vielfacher Abgabenbefreiungen unter dem europäischen Durchschnitt'

https://www.diw.de/de/diw_01.c.881006.de/...ntlastungsinstrument.html

Eigentlich geht es aber um anderes und da hat Malko im Prinzip den richtigen Riecher. Nämlich aus ideologischen Motiven die Energiekosten für die Arbeiterklasse nach oben zu eskalieren im Irrglauben so besonders effektiv dekarbonisieren zu können.  Weil man neoliberal erzogen wurde will man das ganze dann auch noch als 'Markt' verkaufen, wofür man mit verschiedenen Tricks 'Knappheit' zu erzeugen sucht. Knappheit für die Masse wohlgemerkt, nicht für die Klasse der industriellen Stromintensivkunden.  
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02.10.23 14:18

48 Postings, 6 Tage feynmanunter dem europäischen Durchschnitt

Weiß ich nicht, kann ich nicht so nachvollziehen.

Ist aber auch egal, denn für die Industrie gilt bei der Standortortwahl das Gesamtpaket. Strompreise sind da nur ein Aspekt, es sind auch Steuern und Abgaben, die Ökogesetzt, die Löhne und Sozialversicherung usw. zu berücksichtigen.

Deutschland ist ein Hochlohn und Hochsteuerland. Wenn nun der Streompreis steigt könnte das insbesondere Energieintensive Betriebe über die Klippe schupsen. Nicht weil er stark steigt, sondern quasi als letzter Tropfen im Fass, weil das die Firmen dann plötzlich unprofitabel macht wenn man nur ein kleine Umsatzmarge hat.

Kein Wunder also, wenn die industrie zunehmend abwandert bzw. bei Standortentscheidungen NICHT mehr in D investieren will. Der Prozeß ist also schleichend (es wird nicht "zugemacht" sondern halt "nicht mehr in D investiert") über viele Jahre. Schuld ist die Ampelregierung mit ihren industriefeindlichen Entscheidungen sowie dem Unwillen zu Steuersenkungen abseits von sinnbefreiten Prestigeobjekten (INTEL, Tesla,...)  

02.10.23 18:03
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48 Postings, 6 Tage feynmanÜbrigens

DIW, aktueller Präsident ist Marcel Fratzscher. Insider wissen nun Bescheid, mehr gibt es zu dieser "Studie" wohl nicht zu sagen.

https://de.wikipedia.org/wiki/...stitut_f%C3%BCr_Wirtschaftsforschung

Zitat Wikipedia:

"Dem Versuch einer Studie von Fratzscher, die gestiegenen Geflüchtetenzahlen in 2015 wirtschaftlich positiv darzustellen, widersprach der Ökonom Daniel Stelter. Stelter wies darauf hin, dass die Annahmen der Studie an verschiedenen Stellen unrichtig seien. Es fehle eine ökonomisch belastbare Datengrundlage und die Kosten sowie die Dauer für Bildung und Ausbildung würden unterschätzt. Von Geflüchteten werde im Gegensatz zu Einwanderern auch kein Deckungsbeitrag erwartet. Auch aus rein ökonomischer Sicht sei die Studie eine reine Simulationsrechnung mit nicht belastbaren Annahmen zum zukünftigen Investitionsbedarf sowie zu den zukünftigen Kosten und Erträgen.[22] Der Wirtschaftsjournalist Rainer Hank unterstellte Marcel Fratzscher im Sommer 2017, dass er sich zu einem „lautstarken Claqueur der Sozialdemokraten gemausert“ habe, und kritisierte im Weiteren die hohe mediale Präsenz von Fratzscher.[23] "

https://de.wikipedia.org/wiki/Marcel_Fratzscher  

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