Fresenius heißt Europa Willkommen.

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neuester Beitrag: 04.04.24 10:34
eröffnet am: 04.12.06 12:43 von: Peddy78 Anzahl Beiträge: 4495
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04.12.06 12:43
13

17100 Postings, 6844 Tage Peddy78Fresenius heißt Europa Willkommen.

News - 04.12.06 12:39
Fresenius-Aktionäre stimmen Aktiensplit und Umwandlung in Europa AG zu

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aktionäre des Medizintechnikkonzern und Klinikbetreiber Fresenius  haben nahezu einstimmig einer Umwandlung des Unternehmens in eine europäische Gesellschaft zugestimmt. Gleichzeitig unterstützten die Aktionäre den geplanten Aktiensplit, bei dem sich die Aktienzahl verdreifachen soll. 'Mit der Europäischen Gesellschaft (SE) ermöglicht die Europäische Union seit Jahresende 2004 die Gründung von Aktiengesellschaften in den Mitgliedsländern als multinationale Rechtsform', sagte Unternehmenschef Ulf Schneider am Montag während einer außerordentlichen Hautversammlung in Frankfurt. Der Versicherer Allianz  hat seine Umwandlung in eine SE bereits im Oktober dieses Jahres abgeschlossen.

Die Umwandlung in eine europäische Gesellschaft trage der internationalen Ausrichtung des Fresenius-Geschäfts Rechnung. Gleichzeitig erlaube die neue Gesellschaftsform eine Vertretung der europäischen Mitarbeiter im Fresenius-Aufsichtsrat. Die im MDAX  notierte Gesellschaft erwartet, dass die Umstellung der Fresenius AG-Aktien auf SE-Aktien im dritten Quartal 2007 erfolgen. Insgesamt hatte Fresenius Kosten für die Umwandlung von rund drei Millionen Euro veranschlagt. Die Fresenius-Aktie verlor bis zum Mittag 1,12 Prozent auf 149,60 Euro.

KEINE ÄNDERUNG FÜR FRESENIUS DURCH UMWANDLUNG

Nach Ausführungen von Fresenius-Chef Schneider wirke sich die geplante Umwandlung von einer Aktiengesellschaft in eine Europäische Gesellschaft nicht auf die Unternehmensstruktur und die Leitungsorganisation aus. Der Unternehmenssitz bleibe unverändert in Deutschland, sagte Schneider. Des Weiteren habe die Umwandlung weder die Auflösung der Gesellschaft noch die Gründung einer neuen juristischen Person zur Folge.

Der Aufsichtsrat bleibe weiter paritätisch und unverändert mit zwölf Mitgliedern besetzt. Ohne die vorgeschlagene Umwandlung wäre Fresenius verpflichtet, den Aufsichtsrat wegen der gestiegenen Zahl deutscher Mitarbeiter auf 20 Mitglieder zu vergrößern. Die neue Rechtsform der SE ermöglicht es Unternehmen, die europaweiten Geschäfte in einer Holding zusammenzufassen, statt wie bisher für jedes Land rechtlich eigenständige Landesgesellschaften haben zu müssen. Vor der Eintragung als Fresenius SE muss nun vor allem noch ein europäischer Betriebsrat gegründet werden.

AKTIENSPLIT

'Die deutliche Kurserhöhung hat dazu geführt, dass es sich bei der Fresenius-Aktie um einen der schwersten Werte im HDAX handelt', sagte Schneider. Es gebe lediglich zwei Unternehmen, die höhere Kurse als Fresenius verzeichneten. Der geplante Aktiensplit soll den Handel in Fresenius-Aktien fördern und die Aktien auch für breite Anlegerkreise noch attraktiver machen, sagte er. Die Kurse der Stamm- und Vorzugsaktien haben sich seit Ende 2004 etwa verdoppelt. Das Grundkapital der Fresenius AG beträgt den Unternehmensangaben zufolge derzeit 131,5 Millionen Euro. Es ist eingeteilt in jeweils 25.688.455 Stück Stamm- und Vorzugsaktien.

Durch Umwandlung von Kapitalrücklagen soll das Grundkapital zunächst auf 154,1 Millionen Euro erhöht und anschließend jeweils die Hälfte in Stamm- und Vorzugsaktien neu eingeteilt werden. Der anteilige Betrag am Grundkapital wird ein Euro je Aktie betragen. Der Aktiensplit soll nach dem Eintrag in das Handelsregister im ersten Quartal 2007 erfolgen./ne/ck

Quelle: dpa-AFX

News druckenName  Aktuell Diff.% Börse
Allianz SE vink.Namens-Aktien o.N. 144,58 -0,42% XETRA
FRESENIUS AG Inhaber-Stammaktien o.N. 142,00 -1,39% XETRA
FRESENIUS AG VORZUGSAKTIEN O.ST. O.N. 148,46 -1,88% XETRA
MDAX Performance-Index 8.785,58 -0,26% XETRA
 
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08.11.23 07:35
1

6039 Postings, 6871 Tage thefan1Verkauf Reproduktionsmedizingruppe Eugin

Fresenius verkauft Reproduktionsmedizingruppe Eugin an KKR-Konsortium; Abschluss der Transaktion voraussichtlich im 1. Quartal 2024, Verkaufspreis bei bis zu €500 Mio inklusive Meilensteinzahlungen.

https://stock3.com/news/live#!Ticker/Feed/?Ungefiltert

Sehr fein !
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Sparbuch Schlüchtern Long !

22.11.23 10:54
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20135 Postings, 982 Tage Highländer49Fresenius

Vergleich mit US-Regierung stimmt FMC noch optimistischer
Der Dialyseanbieter Fresenius (Fresenius Aktie) Medical Care (FMC ) blickt nur wenige Wochen nach seiner jüngsten Prognoseanhebung noch optimistischer auf das laufende Geschäftsjahr. Aus einem Vergleich mit der US-Regierung wird ein positiver Effekt auf das operative Ergebnis in Höhe von rund 175 Millionen Euro erwartet. Dadurch dürfte der um Sondereffekte bereinigte Betriebsgewinn im Vergleich zum Vorjahreswert zu konstanten Währungen um 12 bis 14 Prozent zulegen, teilte das Unternehmen am Vorabend überraschend mit. Die übrigen Teile der Prognose bleiben unverändert. Die im MDax notierte Aktie legte am Mittwochmorgen um rund 1,6 Prozent auf 36,46 Euro zu.
Der Rechtsstreit mit der US-Regierung hatte sich den Angaben des Unternehmens zufolge um ein Dialyse-Programm für Mitglieder und Pensionäre der amerikanischen Streitkräfte sowie deren Angehörige gedreht. Dabei seien die Leistungen von FMC im Verlauf mit reduzierten Sätzen vergütet worden. Diese Praxis sei inoffiziell gewesen, und die für das Programm zuständigen Stellen hätten es abgelehnt, daran etwas zu ändern. Fresenius Medical Care (Fresenius Medical Care Aktie) hatte daraufhin im Jahr 2019 Klage gegen die Vereinigten Staaten eingereicht. Mit dem nunmehr geschlossenen Vergleich sei der Rechtsstreit beendet.

FMC hatte erst Anfang des Monats seine Ziele überarbeitet und ohne Sonder- und Wechselkurseffekte ein Plus im niedrigen einstelligen Prozentbereich in Aussicht gestellt - zuvor war das Management bestenfalls von einem operativen Ergebnis auf Vorjahresniveau ausgegangen. 2022 hatte das operative Ergebnis 1,54 Milliarden Euro betragen.

Damit läuft es für FMC in diesem Jahr bisher besser als zunächst gedacht. Das Unternehmen steckt mitten im Umbruch. Der Blutwäschespezialist ächzt unter hohen Kosten und einem rückläufigen Umsatz, zudem starben in der Pandemie viele Dialysepatienten an Corona. Das Management um Konzernchefin Helen Giza steuert deshalb mit einem tiefgreifenden Sparprogramm gegen, dabei werden auch mehrere tausend Stellen abgebaut und Unternehmensteile verkauft. Viele Häuser wurden bereits geschlossen.

FMC war in der Pandemie in die Krise gerutscht und löste mehrere Gewinnwarnungen beim Mutterkonzern Fresenius aus. Dieser zog daraus Konsequenzen und will den Blutwäschespezialisten nicht mehr voll in der Bilanz berücksichtigen. Stattdessen wird der Dax -Konzern FMC nur noch entsprechend dem Anteil von gut einem Drittel als Finanzbeteiligung ausweisen. Der dafür nötige Rechtsformwechsel von FMC in eine Aktiengesellschaft soll bis Anfang Dezember abgeschlossen werden.

Quelle: dpa-AFX

 

30.11.23 11:27
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20135 Postings, 982 Tage Highländer49Fresenius

Fresenius schließt Entflechtung von Dialysespezialist FMC ab
Fast 30 Jahre nach der Übernahme gehen der Gesundheitskonzern Fresenius (Fresenius Aktie) und der Dialyseanbieter Fresenius Medical Care (Fresenius Medical Care Aktie) (FMC) getrennte Wege: Der Dax -Konzern hat laut einer Mitteilung vom Donnerstag die Dekonsolidierung des Blutwäschespezialisten abgeschlossen. Der dazu nötige Eintrag des Rechsformwechsels von FMC in eine Aktiengesellschaft in das Handelsregister sei erfolgt, gaben die Unternehmen in Bad Homburg bekannt.

Fresenius hatte die Entflechtung von der bisherigen Tochter im Frühjahr angestoßen, nachdem diese mehrfach mit Gewinnwarnungen auch die Mutter in Mitleidenschaft gezogen hatte. Unter der alten Rechtsform der Kommanditgesellschaft auf Aktien war der Beitrag von FMC bisher komplett in die Fresenius-Bilanz eingeflossen. Mit der Dekonsolidierung wird Fresenius den Blutwäschespezialisten nun entsprechend seines unveränderten Anteils von 32 Prozent nur noch im Finanzergebnis berücksichtigen. Fresenius bleibt größter Aktionär bei FMC.

Die Dekonsolidierung von FMC ist Teil eines umfassenden Umbaus samt Sparprogramm, einer Fokussierung der Geschäfte und Teilverkäufen, mit dem Fresenius-Chef Michael Sen den kriselnden Konzern wieder flott machen will. Der Manager bleibt unterdessen im Aufsichtsrat von FMC, dessen Vorsitz er im Sommer übernommen hatte.

Fresenius Medical Care war 1996 aus dem Zusammenschluss der Dialysesparte von Fresenius mit dem US-amerikanischen Dialyseanbieter National Medical Care entstanden.

Quelle: dpa-AFX  

30.11.23 21:45

5908 Postings, 2703 Tage dome89mal wieder 20 Porzent vorne hier alles schön ruhig

Technisch wenn man seit dem 2017 abwärtstrend ne schöne Linie zieht landet man genau im Bereich 29/30. Wenn wir hier drüber kommen könnten und sich ein neuer Aufwärtstrend etabliert. Wird man die nächste Zeit sehr viel Spaß mit Fresenius haben können. Erstes Ziel 33/34 bis zu 53 Euro könnte es dann bei einer Neubewertung sofern Sen seinen Job gut macht hinauslaufen.  

05.12.23 21:35

408 Postings, 1604 Tage MiaSanMiaDividende gestrichen

Fresenius nutzt die im „Entlastungspaket Energiehilfen“ vorgesehenen staatlichen Ausgleichs- und Erstattungszahlungen in Höhe von nach heutigem Stand bis zu 300 Mio. € für die Kompensation von durch den Anstieg der Energiepreise verursachten Mehrkosten und setzt die damit verbundenen Restriktionen um.
• Fresenius setzt in der Folge die Dividende für das Geschäftsjahr 2023 aus; Fresenius Vorstandsmitglieder und Geschäftsleitungen weiterer von den gesetzlichen Verboten erfassten Gesellschaften erhalten keine Boni oder andere variable Vergütungsbestandteile für das Geschäftsjahr 2023.  

05.12.23 22:32

1151 Postings, 8310 Tage TrendlinerStrong sell!

Jetzt streicht Frustenius auch noch die Dividende komplett für dieses Jahr. Ist und bleibt eben eine Bruchbude.  

05.12.23 22:36

2905 Postings, 1833 Tage MesiasRichtiger Schritt

Geld umsonst mitnehmen und dann die Dividende in 2025 nachzahlen.  

05.12.23 23:43

5565 Postings, 2237 Tage CarmelitaNaja das war mit Ansage

Kann wohl kaum jemanden überraschen  

06.12.23 07:37

5908 Postings, 2703 Tage dome89finde ich auch gut 300 mio

Zur Schuldentilgung ist der richtige Schritt,  ein Jahr später könnte man dann halt mal nen Euro oder mehr divi zahlen oder paar buybacks nChen. Wichtig ist aber Schulden abbauen. diese 300 mio entlasten dann auch hinsichtlich des zukünftigen Cash, da man weniger Zinsen zahlen muss.  

06.12.23 10:58

20135 Postings, 982 Tage Highländer49Fresenius

Haben Anleger eine vermeintlich schlechte Nachricht schnell verdaut?
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/...ie-dividende-adelstitel  

06.12.23 11:07

20135 Postings, 982 Tage Highländer49Fresenius

Fresenius streicht Dividende nach Staatshilfen für Kliniken
https://www.ariva.de/news/...-dividende-nach-staatshilfen-fr-11077032  

06.12.23 11:59

8955 Postings, 6323 Tage TykoVerkauft

ziehe mich hier aus der Aktie estmal zurück...hängen blieb unterm Strich nicht viel.
Schaue mir das mal im nächsten Jahr eventuell noch mal an
-----------
Gewinn ist die Summe aus positiven Investitionen abzüglich negativer Investitionen

06.12.23 12:02

2905 Postings, 1833 Tage Mesiasjeder der Raus geht

Kann jeden verstehen der erst mal Raus geht.
Als divi Investor schon ein  harter Schlag,aber ich will sehen was in 20 Jahren ist deshalb ist der Schritt ok.  

08.12.23 14:20

497 Postings, 6671 Tage stanleynews

Der Medizinkonzern hat eine Investmentbank mandatiert, den Markt nach Interessenten zu sondieren. Es geht um einen mittleren bis höheren...
da ändert sich gerade etwas  

15.12.23 14:49
1

5565 Postings, 2237 Tage Carmelitaich hab zwar die letzten Tage

meine position auch etwas reduziert aber nur weil ich hier eine Übergewichtung hatte, würde aber bei Kursschwäche wieder zukaufen, finden den neuen Chef richtig gut  

20.12.23 09:04

20135 Postings, 982 Tage Highländer49Fresenius

Lohnt sich jetzt ein Investment, vor allem mit Blick auf die neue Konzernstruktur?
https://www.finanznachrichten.de/...h-ohne-dividende-spannend-486.htm  

21.02.24 09:13

5908 Postings, 2703 Tage dome89Hier ist für shorties nix mehr zu holen

Die zahlen waren ziemlich solide. Fmc wurde debilanziert und man wächst jetzt schon 5 Prozent organisch und ebit auch. Vonnden funfsmentaldaten sollte der Boden im Lande sein und es wieder Richtung 30 gehen. Mein lustigem bis 2025 36 Euro.  

21.02.24 13:55

20135 Postings, 982 Tage Highländer49Fresenius

Fresenius traut sich dank Radikalkur wieder mehr zu
Nach schwierigen Corona-Jahren kommt der Gesundheitskonzern Fresenius (Fresenius Aktie) langsam wieder auf die Beine. Fortschritte in seinem Sparprogramm sowie Zuwächse im Krankenhausgeschäft und in der Arzneisparte Kabi verhalfen dem Dax-Konzern 2023 zu einem überraschend hohen Ergebnis im Tagesgeschäft. Im laufenden Jahr soll dieses Ergebnis noch stärker zulegen, wie Fresenius am Mittwoch in Bad Homburg mitteilte. An der Börse kamen die Nachrichten gut an - obwohl die Entflechtung vom Dialyseanbieter Fresenius Medical Care (Fresenius Medical Care Aktie) (FMC) dem Konzern unter dem Strich einen hohen Verlust einbrockte.

Die Fresenius-Aktie legte am Morgen zeitweise um fast fünf Prozent zu, doch bis zur Mittagszeit schrumpfte das Kursplus auf rund ein Prozent. Branchenexperte David Adlington von JPMorgan wertete die Ergebnisse des vierten Quartals als ordentlich. Die Geschäftsziele für 2024 seien zwar schwächer als gedacht, erschienen ihm aber erneut konservativ.

Fresenius hat schwierige Jahre hinter sich. In der Pandemie mussten viele Operationen abgesagt werden, einige Arzneien waren daher weniger gefragt. Zugleich gab es bei der Dialysetochter FMC viele Todesfälle unter den Patienten. Zu schaffen machte dem Konzern auch ein misslungener Übernahmekurs, der die Schulden in die Höhe trieb. Fresenius-Chef Michael Sen begann kurz nach seinem Amtsantritt im Oktober 2022 mit einem Umbau des Konzerns und treibt ihn nun weiter voran.

Auch 2024 soll die Senkung der Kosten im Vordergrund stehen, ebenso Effizienzgewinne und der Abbau der hohen Schulden. Zudem setzt Fresenius auf weiteres organisches Wachstum bei seinen wichtigsten Standbeinen Helios und Kabi, auch durch einen größeren Fokus auf Innovationen, wie Sen am Mittwoch erläuterte. Übernahmen schloss er abermals vorerst aus. "Dauerhaft ist das natürlich nicht passé", doch müsse sich Fresenius dies leisten können.

Für 2024 stellte Sen konzernweit ein organisches Umsatzwachstum von drei bis sechs Prozent in Aussicht. Das bereinigte Betriebsergebnis (bereinigtes Ebit) soll abseits der Wechselkurse um vier bis acht Prozent zulegen. Damit soll sich das Ergebniswachstum im Vergleich zum Vorjahr noch beschleunigen.

2023 sei ein "Jahr des Um- und des Aufbruchs" gewesen, sagte Sen. "Wir haben den Fokus geschärft, wir haben Strukturen entknotet und gestrafft und unsere Performance verbessert."

Fresenius konzentriert sich nun auf sein Klinikgeschäft rund um Deutschlands größte Krankenhausgesellschaft Helios und den Generikahersteller Kabi. Die frühere Tochter Fresenius Medical Care (FMC) ist inzwischen vom Konzern entflochten und wird nur noch als Finanzbeteiligung behandelt. Auch beim trudelnden Klinikdienstleister Vamed hat das Management erfolgreich umgebaut, im Schlussquartal erreichte das österreichische Unternehmen das zweite Mal infolge wieder schwarze Zahlen. Dabei feilte Fresenius konzernweit weiter an seinen Kosten und verbesserte Abläufe im Betrieb. Auch die Trennung von Randbereichen zählte zum Umbau.

Diese Maßnahmen zahlten sich bisher aus. Bei einem Umsatzplus von vier Prozent auf rund 22,3 Milliarden Euro kletterte das um Sondereinflüsse bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (bereinigtes Ebit) um drei Prozent auf knapp 2,3 Milliarden Euro. 2022, als FMC noch komplett zum Konzern gezählt wurde, hatte Fresenius beim Betriebsergebnis noch einen Rückgang verdauen müssen.
Die bilanzielle Entflechtung vom Dialysespezialisten Fresenius Medical Care (FMC) sorgte im vergangenen Jahr allerdings für tiefrote Zahlen, wie Fresenius weiter mitteilte. Wegen hoher Wertberichtigungen wies Fresenius unter dem Strich einen Verlust von 594 Millionen Euro aus - nach einem Gewinn von knapp 1,4 Milliarden ein Jahr zuvor. Zudem hätten Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Umbau des Klinikdienstleisters Vamed sowie Kosten für das Sparprogramm und der Verkauf von Geschäftsteilen am Ergebnis gezehrt, hieß es. Die roten Zahlen sollten sich aber nicht wiederholen, betonte Finanzchefin Sara Henniken. Es handle sich um einen Einmaleffekt.

Die Loslösung von FMC gilt als wichtigster Schritt bei der Neuaufstellung bei Fresenius. Der Dialysespezialist hatte in der Pandemie mit steigenden Kosten und Pflegekräftemangel zu kämpfen. Nach mehreren Gewinnwarnungen trieb Sen die bilanzielle Entflechtung von FMC voran. Ende November wurde FMC in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Damit muss der Mutterkonzern FMC nicht mehr voll in die Bilanz aufnehmen, sondern kann das Sorgenkind entsprechend der Beteiligung von rund einem Drittel berücksichtigen. Fresenius behandelt FMC inzwischen nur noch als Finanzbeteiligung, ebenso wie die Projekttochter Vamed.

Bei der Trennung von Randbereichen ist der Konzern inzwischen fortgekommen. Eine Handvoll wollte Sen nach eigenen Worten veräußern. Nun stünden noch "ein, zwei kleinere Geschäfte in der Pipeline", erklärte er. Der Konzern hatte sich im vergangenen Jahr unter anderem von den Kinderwunschkliniken der Eugin-Gruppe getrennt. Presseberichten zufolge laufen zudem Gespräche über die Reha-Kliniken von Vamed.

Auch bei seinem Sparprogramm kam Fresenius zuletzt schneller voran als geplant und konnte eigene Ziele übertreffen. Der Konzern hebt deshalb seine Sparziele ein weiteres Mal an. Bis Ende 2025 will Fresenius nachhaltig jährlich 400 Millionen Euro einsparen und damit das Betriebsergebnis positiv beeinflussen. Bisher hatte sich Sen 350 Millionen zum Ziel gesetzt.

Wie bereits bekannt müssen die Aktionäre diesmal auf eine Dividende verzichten. Denn Fresenius hatte wegen der gestiegenen Energiekosten Hilfe aus Steuermitteln in Anspruch genommen und müsste das Geld sonst laut Gesetz zurückzahlen. Für die Zukunft hält die Konzernspitze jedoch an ihrem Plan fest, die Dividende jährlich zu steigern oder mindestens auf dem Niveau des Vorjahres zu halten.

Quelle. dpa-AFX

 

22.02.24 10:46

20135 Postings, 982 Tage Highländer49Fresenius

Insgesamt verlief die Kursentwicklung seit Jahresanfang 2023 in einer Range von 23 bis 31 € extrem volatil. Lohnt sich hier ein Investment?
https://www.finanznachrichten.de/...teigt-auch-fuer-die-aktie-486.htm  

22.02.24 13:42

4 Postings, 1462 Tage pepe466Was für eine Scheissaktie

Fast alle analysten sehen immer Potenzial zwischen 20 und 50%, und seit Jahren kackt die Aktie immer weiter ab. So einen Rohr krepierer habe ich schon lange nicht mehr gehabt  

22.02.24 13:52
2

1151 Postings, 8310 Tage TrendlinerTotaler Schrott!

Das müsste doch allmählich auch dem letzten Optimisten klar geworden sein!?  Sämtliche Indizes jagen von einem Rekordhoch zum nächsten.

Ist und bleibt halt  FRUSTENIUS
 

21.03.24 10:55
2

4762 Postings, 5128 Tage hartigan83Aktie Tot?

So nach Jahren der Abstinenz und Verkauf damals bei 46 bin ich jetzt wieder mit 400 Dtück bei 25,30 die Tage eingesteigen. Verkauf dann wieder bei 46. Wer ist noch dabei :)  

21.03.24 12:24
2

1527 Postings, 3986 Tage conteRichtig ist sicher

dass die Kursentwicklung der Aktie in einem ansonsten haussierenden Gesamtmarkt doch einigermassen erschreckend ist. Allerdings- und mE ist das erst mal bedeutsamer und hat mich auch zu einem Wiedereinstieg in den Wert veranlasst.
Die Aktie wird eigentlich durchwegn von den Analysten positiv eingeschätzt und die Nachrichtenlage zuletzt war zumindestens leicht positiv und perspektivisch. ich denke, das Problem der Aktie ist sicher, dass der allerdings erforderliche Dividenenausfall die Aktie nicht gerade reizvoller gemacht hat und den Wert ohnehin vergleichweise wenig Aufmerksamkeit findet.
Das Dividendenthema ist nun aber ein einmaliges, jedenfalls scheint es so. Was aktuel fehlt, ist natürlich zum einen eine Nachricht, die den Wert aus der Apathie erweckt und eben auch wieder mal ein charttechnisches Signal, dass den Abwärtstrend beendet. Aktuell ist es mE zwar nicht so, dass man grosses Verkaufsinteresse sieht, es fehlt aber ganz offensichtlich ein Kaufinteresse. Der Wert scheint irgendwie vergessen und so nährt erst mal die Baisse die Baisse. Wie auch immer, mich persönlich würde es sehr wundern, wenn der Wert auch zum Jahresende zu Kursen unter 25 E notiert. Persönlich denke ich, dass Kurse von 28 E eher angemessen wären. Alles in allem, ein defensiver Wert mit durchaus 10 Prozent Erholungspotential aus meiner Sicht  

22.03.24 16:36

276 Postings, 442 Tage macbrokersteveHarti, du meinst wohl 4 Stk

Kleiner Schreibfehler  

04.04.24 10:34

46 Postings, 8698 Tage voderAuch wieder interessiert

Nach dem Ausstieg vor paar Jahren bei glaub etwa 32 € kommt auch wieder Interesse bei mir auf. Um 25 € scheint es sich zu stabilisieren. Ich bin jetzt allerdings erstmal nur mit einem Bonuszertifikat drin mit der Chance auf etwa 18%.

https://www.ariva.de/zertifikate/DJ7CX7
Cap bei 30 - Barriere bei 24 bis LZ 21.06.

Beim Reißen würden mir dann halt die Aktien eingebucht, wogegen ich ja prinzipiell auch nichts hätte.
Aufgeld ist derzeit noch vertretbar. Dividende verliert man dieses Jahr auch keine. Vielleicht nochmal schwächere Tage abwarten. Eventuell auch noch mehrmals dieses Jahr spielbar das Ganze.

Aber da Zertifikat auch das Emittenten Risiko beachten !  

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