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neuester Beitrag: 18.01.06 21:24
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eröffnet am: | 18.01.06 21:24 von: | Waleshark | Anzahl Beiträge: | 1 |
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7. Jahrgang - Ausgabe #347 (18.01.2006) - DEUTSCHE BIBLIOTHEK ISSN 1436-4131
1. EDITORIAL / Börsenausblick, Konjunktur, Marktbericht
Liebe Leserinnen und Leser,
die Turbulenzen an den internationalen Börsenplätzen nehmen etwas zu. Der Konflikt im Iran um das Atomprogramm des Landes nährt die Befürchtungen erneut kräftig steigender Energiepreise. Neben der politischen Brisanz könnte der Konflikt auch wirtschaftliche Folgen haben, wenn Sanktionen gegen den Iran verhängt werden und der viertgrößte Rohölexporteur der Welt im Gegenzug die Ölhähne zudreht. Mögliche Ausfälle dürften kaum von anderen Regionen aufzufangen sein. Hinzu kommen die Ereignisse in Nigeria, dem größten Ölproduzenten in Afrika. Hier wurden jüngst immer wieder Angriffe auf Ölplattformen verübt und Pipelines sabotiert, was die Förderung erheblich stört.
Ölpreis über 66 US-Dollar
Ein erhebliches Problem, da Nigeria - weltweit auf Platz acht liegend - ebenfalls einer der größten Ölexporteure ist. Auch hier nähren die Ausfälle die angespannte Lage auf dem Ölmarkt, auf dem die Nachfrage gerade so vom Angebot gedeckt werden kann. Da kaum Spielraum für Fördererhöhungen besteht ein sehr bedenklicher Zustand, der an den Energiemärkten daher nicht spurlos vorbei geht. Nachdem die Börsen in den USA am Montag wegen eines Feiertages noch geschlossen hatten, sprang der Rohöl-Future an der NYMEX am Dienstag über die Marke von 66 US-Dollar je Barrel.
Intel und Yahoo vermiesen Stimmung
Die US-Indizes gerieten angesichts dieser Belastungen am Dienstag etwas unter Druck und starteten mit Kursverlusten in die verkürzte Handelswoche. Aber nicht nur seitens der Ölpreise gibt es derzeit Störfeuer. Auch die Berichtssaison war nach den bisher gemeldeten US-Bilanzen kein positiver Impulsgeber. Stattdessen scheint sich nach dem verhaltenen Auftakt von Alcoa und DuPont in der Vorwoche die Stimmung nun weiter einzutrüben. Die am Dienstag im Handelsverlauf vorgelegten Daten aus dem Bankensektor konnte man dabei noch als gemischt bezeichnen, auch wenn sie nicht für Entspannung sorgen konnten, im Gegenzug aber auch nicht sonderlich stark belastend wirkten. Anders die nachbörslichen Indikationen aus dem Technologiesektor, die erheblich auf das Sentiment drückten und die Finanzmärkte rund um den Globus am Mittwoch unter Druck brachten. Auslöser waren die teilweise unter den Erwartungen liegenden Ergebnisse von Intel und Yahoo!, deren Kurse nachbörslich kräftig einbrachen.
Japanische Aktien unter Druck
Die asiatischen Märkte hatten daher am Mittwoch deutliche Abschläge zu verzeichnen. In Japan schlossen die Märkte wegen der hohen Orderlage sogar 20 Minuten früher. Nachdem es am Vortag wegen der Querelen um die Internetfirma Livedoor bereits kräftige Kurseinbußen gegeben hatte, setzten sich die Gewinnmitnahmen fort. Insgesamt verlor der Nikkei fast 3%, lag in der Spitze aber bereits deutlich tiefer. Die Frage ist nun, ob der Intel-Effekt nur kurzfristiger Natur ist, oder ob er der Anfang einer längeren Korrektur bei den japanischen Aktien ist. Vielleicht können die Bilanzen der japanischen Unternehmen, die in den kommenden Wochen anstehen, die jüngste Scharte schnell wieder auswetzen. Denn hier werden teilweise über den Prognosen liegende Ergebnisse erwartet.
DAX an Unterstützung
Ähnlich zeigt sich das Bild hier zu Lande. Auch hier gerieten die Kurse am Mittwoch wegen der nachbörslich negativen Indikationen von Intel und Yahoo! kräftig unter Druck. Die Konsolidierung der vergangenen Tage setzt sich somit fort. Der DAX hat im Rahmen seiner Korrektur dabei die Marke von 5.400 Zählern unterschritten, nachdem bereits in der vergangenen Woche die 5.500 Punkte fielen. Aus charttechnischer Sicht ist der Kurs nun im Bereich der Unterstützung von 5.367 bis 5.385 Punkten angekommen. Hier könnte sich der Kurs stabilisieren. Allerdings sind auch weitere Abgaben nicht auszuschließen. Die nächsten kurzfristigen Unterstützungen liegen bei 5.331 und 5.251 Zählern. Wichtig für die weitere Entwicklung dürften auch die Vorgaben aus den USA sein. Hier gibt es bereits in der laufenden Woche weitere wichtige Bilanzen. Darunter heute AMD, Apple, eBay und J.P Morgan. Am Donnerstag folgen Merrill Lynch, Motorola und am Freitag die Citigroup, General Electric und Schlumberger. Der Blick dürfte in den kommenden Wochen aber nicht nur über den großen Teich gehen, stattdessen rückt auch hier zu Lande die Berichtssaison immer näher. Möglicherweise können die Bilanzen die Stimmung wieder etwas aufhellen, und die derzeitige Korrektur bietet vielleicht eine gute Einstiegsgelegenheit.
Herzlichst,
Ihre Aktienservice.de-Redaktion
2. INDIZES / Entwicklung der weltweit wichtigsten Indizes
Index 18.01.06 % Vorwoche 52weekHigh % 52week
DJ IND 10896,32 -1,33% 11047,76 +2,82%
S&P 500 1282,93 -0,87% 1294,90 +7,99%
NASDAQ 2302,69 -1,23% 2332,92 +9,24%
NIKKEI 225 15341,18 -6,25% 16490,27 +36,86%
DAX 5377,76 -2,80% 5553,55 +27,06%
TecDAX 638,83 +1,63% 645,73 +21,02%
EUROSTOXX 50 3560,24 -2,95% 3685,99 +20,76%
Stand: Mittwoch, 11:30 Uhr
3. Beiersdorf - setzt neue regionale Prioritäten!
Vorstandschef Thomas-Bernd Quaas, der seit vergangenem Mai im Amt ist, muss sich einiges einfallen lassen, um Konkurrenten wie Procter & Gamble oder L’Oréal Paroli zu bieten. Zwar hat der Konsumgüterkonzern mit seinem Flaggschiff Nivea und anderen starken Marken wie tesa, Eucerin und Labello einige spitze Pfeile im Köcher, dennoch sind neue Ideen gefragt, um die Geschäfte weiter anzukurbeln und somit auch den Aktienkurs weiter nach oben zu treiben.
Ein Punkt könnte die Expansion sein. Bislang erwirtschaftet das Unternehmen Beiersdorf rund drei Viertel seines Umsatzes in Westeuropa einschließlich des Heimatmarktes Deutschland. Allerdings sind hier keine großen Sprünge mehr zu erwarten und die Steigerungsraten angesichts der Marktsättigung eher gering. Daher denkt die Gesellschaft nun auch laut über eine Überarbeitung ihrer strategischen Ausrichtung für die Wachstumsmärkte in Asien, Lateinamerika und Osteuropa nach. In diesen könnte das Wachstum des Unternehmens weiter vorangetrieben werden. Von zentraler Bedeutung könnten sich dabei die Märkte in China, Russland, Brasilien und Indien erweisen.
Schwerpunkt China
In den aufstrebenden Märkten Asien, Lateinamerika und Osteuropa soll der Anteil an den Konzernerlösen daher von derzeit rund 25% auf 35% bis 40% im Jahr 2010 klettern, erläuterte Markenvorstand Pieter Nota in einem Interview. Ein Schwerpunkt liegt dabei den Angaben nach auf China. Hier soll in den kommenden Jahren investiert werden, um auf diese Weise bei der Gesichtspflege die Nummer zwei und bei Männerkosmetik die Nummer eins zu werden. Die Präsenz in derzeit rund 100 Städten soll dazu auf mehr als 200 ausgebaut werden. Das Ziel ist ganz klar: mehr Wachstum.
Optimistisch für 2006
Bereits in der vergangenen Woche bei Vorlage der vorläufigen Eckdaten für 2005 zeigte sich der Vorstand zuversichtlich, nach den Ergebnissteigerungen auch im laufenden Jahr 2006 weiter zulegen zu können. Im abgelaufenen Geschäftsjahr profitierte das Unternehmen bereits von guten Geschäften mit Kosmetik- und Pflegeartikeln. Dieser Trend soll sich nun fortsetzen. Auf vergleichbarer Basis rechnet die Gesellschaft mit einem Umsatzwachstum über Vorjahresniveau. Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) und beim Überschuss erwartet der Konzern zudem eine überproportionale Steigerung. In der Prognose 2006 allerdings noch nicht berücksichtigt sind die Effekte aus dem Verkauf der Beteiligung an BSN medical und der angekündigten Restrukturierung.
Einsparungen von rund 100 Mio. Euro
Vor einigen Wochen hatte der Konzern im Zuge seiner geplanten Neuausrichtung von Produktion und Logistik die Schließung mehrerer europäischer Produktionsstandorte und Lager angekündigt. Dabei sollen auch einige Stellen wegfallen. Von bis zu 1.100 Mitarbeitern war die Rede, ausgenommen die zwölf deutschen Betriebsstätten. Nun schließt der Konzern aber auch einen Abbau im Inland nicht aus und verhandelt daher derzeit mit dem Betriebsrat. Die möglichen Einsparungen wurden auf rund 100 Mio. Euro pro Jahr beziffert. Zunächst dürften die Maßnahmen zwischen 2006 und 2008 allerdings in Form von außerordentlichen Aufwendungen von insgesamt 220 Mio. Euro zu Buche schlagen. Genaue Details sollen im Laufe des Jahres folgen.
Verkauf von BSN
Auf der anderen Seite wird die Veräußerung von BSN Medical Care erst im 1. Quartal dieses Jahres wirksam und könnte daher durch einen außerordentlichen Ertrag die Belastungen auf die Gewinne minimieren. Der Verkauf des nicht zum Kerngeschäft gehörenden Joint Ventures mit Smith & Nephew brachte zusammen etwa 1,03 Mrd. Euro. Der davon auf Beiersdorf entfallende halbe Anteil könnte einen ordentlichen Buchgewinn bescheren. Zudem wird laut Vorstand die Kriegskasse für Zukäufe durch die Verkaufserlöse aufgebessert, und es stehen für derartige Unterfangen etwa 2 Mrd. Euro zur Verfügung. Mit Krediten könnte der Spielraum den Angaben nach sogar auf 3,5 Mrd. Euro ausgeweitet werden.
Gutes Jahr 2005
Ob und wann Beiersdorf sich verstärkt, ist jedoch noch ungewiss. Allerdings legen die Ausrichtungen auf die aufstrebenden Märkte Zukäufe in nicht allzu weiter Ferne nahe. Wichtig dabei ist, dass der Konzern strategisch und finanziell sinnvolle Akquisitionen tätigt oder Kooperationen eingeht. Dann könnte die Basis für anhaltend profitables Wachstum verbreitert werden. Eine gute Grundlage hat der Konzern bereits, wie auch die vorläufigen Zahlen für 2005 implizieren. Hier verbesserten sich die Umsätze um 5,1% auf 4,78 Mrd. Euro. Währungsbereinigt wurde ein Plus von 3,9% erzielt. Wachstumstreiber war erneut die Consumer-Sparte. Die Erlöse in diesem Segment erhöhten sich um 5,2% auf 4,04 Mrd. Euro. Mit Ausnahme von Nordamerika trugen dabei alle Regionen zum Wachstum bei. Zweistellige Steigerungen gab es in Osteuropa, Lateinamerika und der Region Afrika/Asien/Australien. Das EBIT des Bereichs kletterte von 433 auf 546 Mio. Euro. Insgesamt erhöhte sich das Konzern-EBIT von 483 auf 525 Mio. Euro. Beim Nachsteuergewinn gab es einen Sprung von 302 auf mehr als 330 Mio. Euro. Den vollständigen Geschäftsbericht 2005 will Beiersdorf am 2. März veröffentlichen.
Langfristiger Kauf
Angesichts der guten Nachrichten in den vergangenen Wochen profitierte auch die Aktie des Konsumgüterherstellers. Sie konnte die Marke von 100 Euro zurückerobern, und nach einer kurzen Konsolidierung im Bereich von 105 Euro ging es weiter aufwärts. Damit ist der Wert nicht mehr ganz billig. Dennoch sind angesichts des positiven Sentiments zum Unternehmen weitere Zuwächse denkbar, und die fundamentalen langfristigen Aussichten lassen weiter steigende Ergebnisse erwarten. Dies sollte sich auch positiv auf die Kursentwicklung auswirken. Der Aufbau von langfristig ausgerichteten Positionen kann daher bei Kursschwäche in Erwägung gezogen werden.
Derivate-Trading
Spekulativ ausgerichtete Investoren, die sich der Risiken bewusst sind, können versuchen, weitere mögliche Kursgewinne mit Derivaten zu hebeln. Für den langfristigen Einsatz interessant ist beispielsweise der OPEN END TURBO LONG der Société Générale (WKN: SG24R4). Ausgestattet mit einer theoretisch unbegrenzten Laufzeit weist der Schein einen Hebel von etwas mehr als fünf auf. Gleichzeitig liegt die Knockoutschwelle ein gutes Stückchen vom aktuellen Aktienkurs entfernt.
Generell sollten sich Anleger über die erhöhten Risiken beim Handel mit Optionsscheinen bzw. Knockout-Produkten bewusst sein und eine adäquate Limittechnik verfolgen. Anleger sollten verstehen, dass der Handel mit Derivaten unter anderem durch die höhere Reagibilität wesentlich risikoreicher ist als der physische Aktienhandel und vornehmlich der gezielten Nutzung von zeitlich fest definierten Marktchancen dient. Auf Grund der Hebelwirkung ist im Vergleich zum physischen Erwerb der Aktie ferner lediglich ein wesentlich geringerer Kapitaleinsatz erforderlich.
KENNZAHLEN : Beiersdorf AG
WKN: 520000
ISIN: DE0005200000
Markt: XETRA
Kurs 18.01.2006: 105,97 Euro
52-Wochen-Hoch: 108,80 Euro
52-Wochen-Tief: 81,00 Euro
Empfohlener Stopp-Loss: 99,00 Euro
Unser Anlageurteil: Langfristiger Kauf
4. DOUGLAS - besser als erwartet
Der Handelskonzern Douglas (WKN: 609900) lag mit seinen Ergebnissen für das Geschäftsjahr 2004/05 (bis Ende September) über den Erwartungen. Profitiert hat die Gesellschaft von Zuwächsen im Buch- und Parfümeriegeschäft sowie ihrer fortgesetzten Expansion. Der Umsatz kletterte - wie bereits im Herbst gemeldet -um 5,7% auf 2,42 Mrd. Euro. Beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte der Konzern von 213,1 auf 219,5 Mio. Euro zu. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich von 112,2 auf 122,4 Mio. Euro. Unter dem Strich verdiente Douglas 74,5 Mio. Euro, nach 64,5 Mio. Euro im Jahr zuvor. Ferner gab der Konzern erste Indikationen für das 1. Quartal 2005/06, in welches das für den Handel wichtige Weihnachtsgeschäft fiel. Nach vorläufigen Berechnungen verbesserte sich der Umsatz von Oktober bis zum Dezember um 9,5% auf 905 Mio. Euro. Flächenbereinigt verbuchte die Gesellschaft ein Plus von 1,6%. Im Gesamtjahr 2005/06 rechnet Douglas mit einem Umsatzzuwachs von 6% bis 8%. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit soll zwischen 125 und 127 Mio. Euro ausfallen.
5. E.ON - langfristige Gasverträge ade
Das Bundeskartellamt hat der Gas-Tochter des Versorgers E.ON (WKN: 761440) einen Strich durch die Rechnung gemacht: Künftig darf E.ON Ruhrgas keine langfristigen Gaslieferverträge mehr mit Stadtwerken schließen. Nach Ansicht der Kartellwächter verstoßen solche Verträge, die oft 15 Jahre und mehr gelten, gegen deutsches und europäisches Wettbewerbsrecht. Die Entscheidung, die bereits mehrfach angedroht wurde, ist sofort wirksam. Ruhrgas will nun die rechtlichen Mittel ausschöpfen und vor Gericht ziehen, um die Untersagungsverfügung zu verhindern.
6. DEUTSCHE TELEKOM - keine Angaben zu
Spekulationen
Die Deutsche Telekom (WKN: 555750) äußerte sich nicht zu den jüngsten Spekulationen. Demnach soll der Konzern an einem Kauf des britischen Mobilfunkanbieters Virgin Mobile (WKN: A0B7D7) interessiert sein, um seine Mobilfunksparte T-Mobile zu stärken. Für Virgin Mobile bietet derzeit auch der amerikanisch-britische Kabelnetzbetreiber NTL (WKN: 172950), der bereits im Dezember eine Offerte vorgelegt hatte. Der Mobilfunkanbieter wies dieses Angebot jedoch bislang zurück.
7. EVOTEC - verstärkt Zusammenarbeit
Das Biotechnologieunternehmen Evotec (WKN: 566480) hat seine Kooperation bei der Erforschung von Wirkstoffen mit dem Pharmakonzern Boehringer Ingelheim erweitert. Das im September 2004 geschlossene ohnehin schon umfangreiche Forschungsprogramm hat sich per 1. Januar 2006 nun verdoppelt, hieß es. Gleichzeitig wurde die ursprünglich bis August 2007 terminierte Laufzeit bis zum Ende des Jahres 2008 verlängert. Das Unternehmen Evotec bekommt für seinen Beitrag zum gemeinsamen Forschungsprogramm direkte Zahlungen für erbrachte Forschungsleistungen. Zudem wird Boehringer Vergütungen für die in der präklinischen und klinischen Entwicklung erreichten Meilensteine leisten sowie Umsatzbeteiligungen an den in der Kooperation identifizierten Wirkstoffkandidaten entrichten.
8. MPC Capital - weniger Eigenkapital platziert
Der Finanzdienstleister MPC Capital (WKN: 518760) hat im vergangenen Geschäftsjahr 2005 wie erwartet weniger Eigenkapital platziert als im Vorjahr. Insgesamt konnte die Gesellschaft 974 Mio. Euro Kapital einsammeln, nach 1,09 Mrd. Euro im Jahr zuvor. Das platzierte Eigenkapital lag damit im Rahmen der vom Vorstand prognostizierten Spanne von 0,95 bis 1 Mrd. Euro. Die Gesellschaft verbuchte dabei in allen Segmenten Rückgänge, bis auf den Bereich Private Equitiy-Fonds, bei welchem das Volumen um 90% auf 38 Mio. Euro anzog. Im neu gestarteten Geschäftsfeld "Strukturierte Produkte" platzierte MPC 62 Mio. Euro. In der wichtigsten Sparte, den geschlossenen Immobilienfonds, fiel das eingeworbene Eigenkapital um 17% auf 409 Mio. Euro. Angaben über die Gewinnentwicklung machte die Gesellschaft indes noch nicht. Die vorläufigen Geschäftszahlen für das Geschäftsjahr 2005 sowie die Prognose für 2006 stehen für den 28. Februar an.
9. PRAKTIKER - erfüllt Umsatzerwartungen im 4. Quartal
Börsenneuling Praktiker (WKN: A0F6MD) hat nach vorläufigen Berechnungen im 4. Quartal und im Gesamtjahr 2005 seine Umsätze gesteigert. Insgesamt erwirtschaftet die Baumarktkette 2005 Erlöse von 3,03 Mrd. Euro, was einem Plus von 3,4% entspricht. Auf gleicher Fläche waren es 1,5%, davon 0,7% im Inland. Der Auslandsanteil erhöhte sich im Jahresverlauf von 23,4% auf 25,4%. Einen maßgeblichen Anteil an der positiven Entwicklung hatte den Angaben nach das 4. Quartal. Angetrieben von Marketing-Kampagnen erzielte das Unternehmen von Oktober bis Dezember ein bereinigtes Umsatzplus von 4,9%. Im Inland stiegen die Erlöse bereinigt um 3,7%. Insgesamt erhöhte sich der Umsatz des Konzerns im Schlussabschnitt um 6,8% auf 717 Mio. Euro. Deutlich beigetragen hatte dazu das osteuropäische Ausland mit neu erschlossenen Märkten wie Rumänien und Bulgarien. Die Umsätze lagen nach Angaben des Vorstands im Rahmen der Erwartungen. Zudem bilden sie eine gute Grundlage für einen weiteren Anstieg des Gewinns vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (EBITA) auf Konzernebene im Jahr 2005, hieß es. 2004 erzielte Praktiker ein EBITA von 80,4 Mio. Euro.
10. GFK - bald die weltweite Nummer drei?
Deutschlands führender Marktforscher GfK (WKN: 587530) ist weiterhin auf Expansionskurs. Die Gesellschaft hat in Mexiko und Argentinien Mehrheitsbeteiligungen an zwei Unternehmen erworben. Nach Ansicht des Vorstands hat der Konzern damit einen entscheidenden Schritt getan, um sich in den wichtigsten Ländern Lateinamerikas zu etablieren. Darüber hinaus strebt Firmenlenker Klaus Wübbenhorst an, mittelfristig zur weltweiten Nummer drei der Branche aufzusteigen. Als Zeithorizont wurden die nächsten fünf Jahre angegeben. Derzeit belegt die GfK-Gruppe den fünften Rang. Zudem will man bis zum Erreichen der dritten Position den Umsatz auf 1,5 Mrd. Euro steigern. Im vergangenen Geschäftsjahr kletterten die Erlöse dank der Akquisition der britischen NOP World auf etwa 1 Mrd. Euro.
11. METRO - strebt nach Pakistan
Der Handelskonzern METRO (WKN: 725750) bereitet den Markteintritt in Pakistan vor. Firmenlenker Hans-Joachim Körber zufolge hat Pakistan ein Marktpotenzial, das sehr gut zum Geschäftskonzept von Metro Cash & Carry (C&C) passt. Das Land mit seinen rund 154 Millionen Einwohnern und seiner sich zusehends entwickelnden Infrastruktur ist demnach ein viel versprechender Markt. Die Eröffnung eines ersten Cash & Carry-Standortes ist Anfang 2007 denkbar. METRO investiert seit Jahren wegen der schwachen Inlandsnachfrage in seine Auslandsexpansion und treibt diese stetig voran. Pakistan wäre das 31. Land, in dem der Konzern tätig ist und nach China, Japan, Vietnam und Indien der fünfte asiatische Standort.
12. RATINGS / Deutsche Aktien
Die Liste ist alphabetisch sortiert, damit Sie Ihre Favoriten schnell auffinden können. Die Ratings der letzten Tage:
TITEL RATING INSTITUT DATUM
Aareal Bank Underperformer LRP 16.01.06
adidas-Salomon Outperformer LRP 17.01.06
Allianz neutral Merrill Lynch 16.01.06
ALTANA in-line Goldman Sachs 13.01.06
ALTANA Underperformer LRP 17.01.06
AMB Generali Marketperform. LRP 17.01.06
AMB Generali neutral Merrill Lynch 16.01.06
AT&S akkumulieren Erste Bank 13.01.06
ATOSS Software halten Pacific Cont. Sec. 16.01.06
BASF overweight Morgan Stanley 17.01.06
BASF kaufen Helaba Trust 12.01.06
Beate Uhse halten Pacific Cont. Sec. 16.01.06
Beiersdorf Outperformer LRP 12.01.06
Bilfinger Berger outperform HypoVereinsbank 13.01.06
BMW Underperformer LRP 13.01.06
CENTROSOLAR akkumulieren Pacific Cont. Sec. 12.01.06
CENTROTEC buy Citigroup 13.01.06
CENTROTEC kaufen M.M.Warburg & CO 13.01.06
Colonia Real Est. akkumulieren Pacific Cont. Sec. 12.01.06
DaimlerChrysler Aktie d. Woche BÖRSE am Sonntag 16.01.06
DaimlerChrysler neutral UBS 12.01.06
DaimlerChrysler Outperformer LRP 13.01.06
Degussa Underperformer LRP 13.01.06
Degussa verkaufen Helaba Trust 13.01.06
Degussa verkaufen Nord LB 13.01.06
DEPFA BANK buy SEB 17.01.06
DEPFA BANK outperform WestLB 12.01.06
Deutsche Börse sell SEB 13.01.06
Deutsche Börse Underperformer LRP 17.01.06
Dt. Lufthansa hold SEB 13.01.06
Deutsche Post buy Deutsche Bank 17.01.06
Deutsche Post buy Merrill Lynch 13.01.06
Deutsche Post kaufen LB Baden-Württemb 13.01.06
Deutsche Postbank Marketperform. LRP 13.01.06
Deutsche Telekom buy Jyske Bank 12.01.06
Deutsche Telekom Marketperform. LRP 13.01.06
E.ON buy Citigroup 13.01.06
E.ON outperform Goldman Sachs 16.01.06
E.ON neutral HypoVereinsbank 13.01.06
EADS buy UBS 16.01.06
EADS akkumulieren Pacific Cont. Sec. 17.01.06
EADS neutral J.P. Morgan Sec. 13.01.06
EPCOS Marketperform. LRP 12.01.06
ErSol outperform HypoVereinsbank 16.01.06
Fraport Marketperform. LRP 12.01.06
Fraport reduzieren Pacific Cont. Sec. 13.01.06
Fraport Underperformer LRP 13.01.06
Fraport verkaufen Nord LB 12.01.06
FMC halten Pacific Cont. Sec. 13.01.06
FMC neutral HypoVereinsbank 16.01.06
Hannover Rück underperform Cheuvreux 16.01.06
Hannover Rück neutral Merrill Lynch 16.01.06
HeidelbergCement verkaufen Helaba Trust 13.01.06
Henkel buy Commerzbank 12.01.06
Henkel hold SEB 17.01.06
HUGO BOSS Outperformer LRP 17.01.06
Hypo Real Estate halten Helaba Trust 17.01.06
Hypo Real Estate Marketperform. LRP 13.01.06
ifa systems akkumulieren Pacific Cont. Sec. 16.01.06
Infineon underweight J.P. Morgan Sec. 12.01.06
Infineon neutral WestLB 13.01.06
K+S akkumulieren Pacific Cont. Sec. 16.01.06
Kontron akkumulieren Pacific Cont. Sec. 12.01.06
Linde buy M.M.Warburg & CO 17.01.06
LINOS akkumulieren Pacific Cont. Sec. 13.01.06
MAN buy SEB 17.01.06
MEDION verkaufen Nord LB 12.01.06
Merck outperform HypoVereinsbank 13.01.06
Merck underweight Morgan Stanley 17.01.06
Merck Marketperform. LRP 16.01.06
METRO buy UBS 12.01.06
METRO overweight Lehman Brothers 12.01.06
METRO sell Citigroup 12.01.06
METRO halten Bankgesell. Berlin 13.01.06
METRO halten Hamburger Spark. 12.01.06
METRO neutral J.P. Morgan Sec. 12.01.06
MLP neutral Merrill Lynch 16.01.06
mobilcom buy Citigroup 13.01.06
MorphoSys akkumulieren Pacific Cont. Sec. 12.01.06
MPC Capital buy UBS 13.01.06
MPC Capital akkumulieren Pacific Cont. Sec. 17.01.06
Münchener Rück neutral Merrill Lynch 16.01.06
MVV Energie outperform HypoVereinsbank 17.01.06
Porsche Outperformer LRP 13.01.06
Praktiker overweight J.P. Morgan Sec. 17.01.06
Praktiker akkumulieren Pacific Cont. Sec. 17.01.06
Pro7Sat.1 Media halten Helaba Trust 16.01.06
Rheinmetall buy Citigroup 13.01.06
RHÖN-KLINIKUM overweight Morgan Stanley 17.01.06
RWE buy Citigroup 16.01.06
RWE underperform HypoVereinsbank 12.01.06
Salzgitter buy HypoVereinsbank 12.01.06
Salzgitter underperform Goldman Sachs 13.01.06
SAP buy Citigroup 12.01.06
SAP buy WestLB 12.01.06
SAP reduce Jyske Bank 13.01.06
SAP neutral UBS 12.01.06
SAP verkaufen Helaba Trust 12.01.06
Schering halten Helaba Trust 17.01.06
SCHWARZ PHARMA outperform HypoVereinsbank 12.01.06
SGL Carbon halten LB Baden-Württemb 13.01.06
Siemens buy Citigroup 13.01.06
Siemens outperform Goldman Sachs 13.01.06
Siemens overweight J.P. Morgan Sec. 13.01.06
sino akkumulieren Pacific Cont. Sec. 17.01.06
SolarWorld hold Citigroup 13.01.06
STADA kaufen Aktienservice Res. 12.01.06
Südzucker halten Pacific Cont. Sec. 13.01.06
Südzucker Marketperform. LRP 13.01.06
Sunways buy Citigroup 13.01.06
Tele Atlas equal-weight Lehman Brothers 13.01.06
ThyssenKrupp halten Pacific Cont. Sec. 17.01.06
ThyssenKrupp Marketperform. LRP 17.01.06
Valora Ef. Handel halten Pacific Cont. Sec. 13.01.06
Volkswagen Outperformer LRP 13.01.06
WaveLight Laser akkumulieren Pacific Cont. Sec. 16.01.06
WaveLight Laser kaufen Nord LB 16.01.06
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