SMI 10'591 2.9%  SPI 13'556 2.8%  Dow 30'316 2.8%  DAX 12'670 3.8%  Euro 0.9780 0.3%  EStoxx50 3'484 4.3%  Gold 1'726 1.5%  Bitcoin 19'790 1.7%  Dollar 0.9787 -1.4%  Öl 91.5 3.1% 

WENG FINE ART (518160) Geld mit Kunst...

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neuester Beitrag: 04.10.22 23:25
eröffnet am: 11.04.12 11:36 von: Lalla-KR Anzahl Beiträge: 8903
neuester Beitrag: 04.10.22 23:25 von: FutureInvest Leser gesamt: 1461268
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11.04.12 11:36
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17 Postings, 5090 Tage Lalla-KRWENG FINE ART (518160) Geld mit Kunst...

Diese Aktie sollte man im Auge behalten, denn die Entwickung kann sich sehen lassen!  
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8877 Postings ausgeblendet.

01.10.22 18:35

2224 Postings, 4131 Tage PurdieUS Kunden

gibt es hier eigentlich irgendwelche Referenzkunden oder Kunden, die von WFA schon namentlich erwähnt wurden? Wenn in den USA über 50 % des Umsatzes gemacht werden, würden mich einige Namen interessieren. Da dürfte es doch keine Verschwiegenheitspflicht geben wie in der Halbleiterbranche.

Ich bedanke mich im voraus.  

01.10.22 19:18
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2780 Postings, 1536 Tage CEOWengFineArtPurdie

Die ArtXX verkauft vornehmlich an Privatkunden.

Die WFA arbeitet seit vielen Jahren mit Händlern, GAleristen und Auktionshäusern wie Sotheby's, Christie's, Phillips, Bonhams, dem Dorotheum, Artcurial, Ketterer, Kornfeld, etc. etc.  

01.10.22 20:19

2299 Postings, 4706 Tage GegenAnlegerBetru.Löschung


Moderation
Zeitpunkt: 02.10.22 11:16
Aktionen: Löschung des Beitrages, Nutzer-Sperre für 1 Tag
Kommentar: Provokation

 

 

01.10.22 22:44

459 Postings, 251 Tage HODELHerr Weng

Bitte um Quellenangabe der letzten Kontakte zu den unten genannten…..


Die WFA arbeitet seit vielen Jahren mit Händlern, GAleristen und Auktionshäusern wie Sotheby's, Christie's, Phillips, Bonhams, dem Dorotheum, Artcurial, Ketterer, Kornfeld, etc. etc.  

 

01.10.22 22:55

459 Postings, 251 Tage HODELWie wird es weiter gehen ?

WengFineArt verfügt über eine Marktkapitalisierung von ca. 61,05 Mio.EUR und seine Geschäftsaktivitäten sind vorwiegend der Branche Dienstleistungen zuzuordnen. Die Aktie verzeichnet eine Jahresperformance von -64,24 %. Die aktuelle Monatsperformance beträgt -19,86 %. Derzeit notiert die Aktie -69,79 % unter ihrem 52-Wochen Hoch und +2,73 % über ihrem 52-Wochen Tief. Der aktuelle WENG FINE ART Realtimekurs (30.09.22) liegt bei 11,100€. Damit ist die WENG FINE ART Aktie (518160) in 24 Stunden um +0,91 % gestiegen. Auf 7 Tage gesehen hat sich der Kurs der WENG FINE ART Aktie (ISIN DE0005181606) um -11,37 % verändert. Der Verlust der WENG FINE ART Aktie auf 30 Tage, seit dem 01.09.2022, beträgt -25,41 %.

Marktkapitalisierung ist meiner Meinung nach immer noch zu hoch. Wer würde dies im Falle einer Übernahme zahlen ? Wohl keiner… wofür auch ? Ein volles Lager mit welchem Wert ?

Katze im Sack ;-)  

01.10.22 23:01

2224 Postings, 4131 Tage PurdieFrage zur Vorratsbewertung

An der Bilanz gibt es auf den ersten Blick nichts auszusetzen. Sie steht und fällt jedoch mit der Vorratsposition. Daher würde es mich interessieren, wie der WP hier vorgeht. Klasssische Prüfverfahren sind für den WP ja nur bedingt sinnvoll, da er selbst die Werthaltigkeit kaum beurteilen kann. Aber Kunstwerke, die z.B. seit 7-8 Jahren in den Vorräten liegen können dort auch bewusst länger liegen um zu "gedeihen", es  können aber auch Ladenhüter sein, die sich kaum noch verkaufen lassen.

Zieht der WP zur Vorratsbewertung auch Gutachter hinzu, die die Werthaltigkeit beurteilen, evtl. stichprobenartig oder in einem gewissen Turnus (alle 3-5 Jahre).

Von der Börsenbewertung erscheint mir die Aktie in der aktuellen Marktlage immer noch zu teuer. Allerdings kann man WFA auch nicht mit defizitären eCommerce Buden wie fashionette, Westwing, About you usw. in einen Topf schmeißen. Für Weng spricht die gute Profitabilität, das Alleinstellungsmerkmal  und wirklich sehr gute Kostendisziplin.  

01.10.22 23:19

6162 Postings, 5292 Tage simplifyBewertung Warenbestand

Dieses Thema hatten wir nun schon des öfteren. Die WFA bewertet die Kunst mit dem Einkaufspreis.Da die WFA keine Künstler entwickelt, sondern Kunst der globalen Elite kauft, sind die Risiken begrenzt. Da die Kunst der globalen Elite im Wert steigt, befinden sich in dem Warenbestand hohe stille Reserven, da man keine Hochschreibungen vor nimmt. Abschreibungen fallen nicht ins Gewicht. Die Frage ist eher, wie hoch die stillen Reserven sind.  

02.10.22 00:07
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2780 Postings, 1536 Tage CEOWengFineArtPurdie

Wir bewerten nach dem Niederstwertprinzip. Das bedeutet, wenn wir glauben, dass der Marktwert unter den EK rutscht. muss eine Abschreibung vorgenommen werden.

Der WP fokussiert sich in erster Linie auf die physische Überprüfung der Bestände, also auf die Frage, ob die Werke auch alle vorhanden sind.

Der WP muss am Ende den Kopf dafür hinhalten, dass die Gesamtbewertung des Warenbestandes in der Bilanz stimmig ist. Natürlich ist es für einen WP unmöglich, mehr als 2000 Einzelbewertungen auf Werthaltigkeit zu überprüfen, zumal wenn es sich um Einzelstücke handelt. Deshalb beschränkt er sich weitgehend darauf, zu überprüfen, ob das Niederstwertprinzip angewandt worden ist. Und so lange wir beim Verkauf hohe Margen erzielen (und das tun wir seit 25 Jahren), hat er keine Kopfschmerzen bzw. der Einzelbewertungen, die natürlich in Einzelfällen auch mal unzutreffend sein kann. Allerdings haben wir seit 2004, dem Beginn der Bilanzierung als AG, etwa 98 % aller Kunstwerke mit Gewinn verkauft (s. dazu auch meine entsprechenden Vorträge).

Man darf Umlaufvermögen in Kunst nicht mit z.B. Kleidung, Südfrüchten, o.ä. vergleichen. Kunst verdirbt nicht und gerät auch in aller Regel nicht aus der Mode. Umlaufvermögen in Kunst entwickelt sich eher wie Anlagevermögen,  baut also tendenziell stille Reserven auf.  

02.10.22 00:13
2

2780 Postings, 1536 Tage CEOWengFineArtPurdie II

Marktbewertungen haben viel mit dem Blickwinkel zu tun und der ist heute ein ganz anderer als noch im Januar. 2022. Allerdings kann sich dieser natürlich im nächsten Frühjahr wieder in eine ganz andere Richtung drehen. Von daher ist es sehr schwer zu sagen, ob eine Bewertung angemessen, zu hoch oder zu niedrig ist. Wir haben uns jedenfalls entschieden, Aktien zurückzukaufen, sind also nicht der Meinung, dass die Bewertung aktuell zu hoch ist.

Nicht vergessen darf man, dass wir finanziell sehr gut ausgestattet sind und daher auch Deals machen können, die anderen Unternehmen in diesen Zeiten verwehrt bleiben. Ich hoffe, dass ich in etwa sechs Wochen mehr dazu sagen kann wo wir stehen und was wir vorhaben.  

02.10.22 00:16

2780 Postings, 1536 Tage CEOWengFineArtHodel

Wenn man keine Ahnung von nichts hat sollte man sich besser zurückhalten ...

Wenn Du immer noch nicht kapiert hast, dass wir ein Handelsunternehmen sind und keine einzige Dienstleistung anbieten, dann informiere Dich doch zur Abwechslung mal auf unserer Webseite oder halte ganz einfach Deinen Mund !  

02.10.22 09:56

2224 Postings, 4131 Tage Purdie@CEO

das hört sich für mich plausibel und akzeptabel an.

Wie beurteilen sie denn die Werthaltigkeit aufgrund der aktuellen Krise? Auch am Kunstmarkt dürfte die Krise nicht spurlos vobeigehen. Allerdings spricht die Inflation hier ähnlich wie bei Immobilien für einen "natürlichen Puffer" nach unten.

PS: Ich glaube aber auch, dass die Aktien, wenn die Überbewertungen abgebaut sind und die Panik sich an den Mäekten legt, wieder ein starkes Comeback feiern werden. Wichtig ist natürlich, dass die Unternehmen sich an die neuen Rahmenbedingungen anpassen können.  

02.10.22 14:21
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2780 Postings, 1536 Tage CEOWengFineArtAktuelle Bewertungen im Kunstmarkt

In den drei Kunstmarktkrisen, die ich mitgemacht habe (2001-03, 2008/09, 2020) haben wir immer dieselben Muster gesehen: Die Umsätze und die Handelstätigkeit insgesamt gingen deutlich zurück. Die Preise dagegen haben sich gut gehalten. 2008/09 sind sie ungefähr 20 % zurückgekommen während alle Indizes 70 % und mehr zurückgefallen sind. Das hat wohl damit zu tun, dass sich die Besitzer zuerst von den Wertgegenständen trennen, die liquide sind und von denen, zu denen sie keine emotionale Assoziationen haben. Kunst verkaufen die meisten in Notzeiten als letztes. Es ist in den Krisen daher auch sehr wenig Material auf den Markt gekommen.

Wir hatten die Bewertungsdiskussion mit einigen Banken 2009 nachdem sie gelesen hatten, dass die Preise am Kunstmarkt etwa 20 % zurückgekommen sind. Denen musste ich dann erst einmal das Niederstwertprinzip erklären: Wenn wir ein Werk für 10.000 EUR gekauft haben und dieses 2007 einen Marktwert von 18.000 EUR hatte, kann ich auch nach 20 % Rückgang (Preis dann 14.400 EUR) in 2018 keine Abschreibung machen. Dafür hätte der Marktpreis unter 10.000 EUR liegen müssen, also sich glatt halbieren müssen. Das ist aber nie geschehen. Im Kunstmarkt lagen die Preise 2010 dann schon wieder über denen aus der Zeit vor der Finanzmarktkrise.

Ich gehe davon aus, dass sich die stillen Reserven der WFA, Stand heute, gegenüber Ultimo 2021 reduziert haben. Ob dies im Einzelfall zu Abschreibungsbedarf bei der WFA führen wird, das wird man im Frühjahr 2023 diskutieren müssen.

In der ArtXX dagegen sind Abschreibungen undenkbar, da die Margen in diesem Jahr sogar noch gestiegen sind (s. unsere Veröffentlichung im Sommer dazu). Dort hilft auch der gestiegene Dollar.  

02.10.22 14:24
4

2780 Postings, 1536 Tage CEOWengFineArtAnpassung an neue Rahmenbedingungen

Dies ist genau das große Thema, zu dem man sich in diesem Jahr Gedanken machen muss. Das Umfeld und damit die Rahmenbedingungen haben sich in diesem Jahr stark verändert - man muss also andere Prioritäten setzen, adaptieren und sich ggf. neu aufstellen. Einfach zu warten in der Hoffnung, dass alles wieder so wird wie man es bis vor kurzem kannte, ist keine Option ...
 

03.10.22 00:16
2

6162 Postings, 5292 Tage simplifyRahmenbedingungen adaptieren

Die letzten beiden Beiträge vom CEO finde ich höchst interessant.

Was heißt aber Rahmenbedingungen adaptieren? Klar die meisten Unternehmen arbeiten an ihren Kostenstrukturen und harren der Dinge. Das macht eine Heidelberger Druck nun schon drei Jahrzehnte und die Autoindustrie und der Maschinenbau scheinen in die gleiche Schiene reinzurutschen. Die großen Automobilkonzerne machen ihre Zulieferer kaputt. Wir können unterstellen, dass die Energiepreise bei unserer ideologisch geprägten Politik auf einem hohen Level bleiben. Denke 80% der Unternehmen adaptieren gar nichts, gehen auf Kurzarbeitergeld und fahren die Produktion runter und hoffen auf bessere Zeiten.

Klar wenn die Menschen weniger Geld verdienen oder ihre Vermögenswerte schrumpfen und sie sich ärmer fühlen, dann erfährt auch die Kunst einen Rückgang. Der CEO sprach von 20%. Diese Kunstkrisen fallen ja augenscheinlich mit den Börsencrashen zusammen.

Eine Erholung der Kunstmarktpreise kam aber zeitversetzt. Die sehe ich dieses Mal bei deutschen energieintensiven Unternehmen nicht, da der Energiepreis u d die Rohstoffpreise ein hohes Level beibehalten werden und ganz wichtig die globale Konkurrenz  nach der Rezession dieses Problem nicht haben werden. Der Mittelstand wird also pleite gehen und die größeren Unternehmen werden ihre Produktionsstätten ins Ausland verlagern müssen. WFA wird vom Aufschwung profitieren, da sie in die Absatzmärkte verkaufen, die potent sind.

Interessant zu hören ist, dass die Margen bei den Editionen der globalen Kunstelite sogar gestiegen sind. Adaptieren wird dann heißen, dass man eben im Bereich der Mutter der WFA nur noch gute Opportunitäten am Markt im Einkauf wahrnimmt und ansonsten sich zurückhält. Aber den Fokus auf die Tochter ArtXX legt und die Volumina bei den Editionen noch mehr steigert. Der CEO sagte mal, dass man neue Kunden in der Welt gewonnen hat, die bei ArtXX kaufen. Heißt die Neukundengewinnung ist ein Weg. Über die Internetpräsenz ist die eigene Plattform ein globales Schaufenster. Man muss nur schauen, dass mehr potentielle Käufer dieses Schaufenster kennen und hineinschauen.

Weiterer Punkt wäre, dass man einen Change bei Artnet herbeiführt und dann ins Dienstleistungsgeschäft einsteigt. Bisher ist man ja nur Händler. Fondbusiness hatte man schon immer im Auge.

Prioritäten setzen, also fokussiert auf das Editionsgeschäft bauen. Adaptiere, also von margenschwachen Deals die Finger lassen, da die aktuelle Situation die Puffer verschwinden lässt. Neu aufstellen, also ins Dienstleistungsgeschäft einsteigen. Handel mit Daten, Fondbusiness, Marketmaker NFT Plattform. Auch Generierung von Gewinnen über Finanzdeals von Kunstunternehmen, wie der Artnet AG.Adaptieren heißt dann, die sich durch die Marktveränderungen ergebenden Chancen zu nutzen. Im Grunde dann ähnlich wie eine Mutares, Aurelius oder MBB zu agieren.

Hinzu kommt, nach wir vor, der NFT Boom, der bisher aufgrund der Unfähigkeit von 360X formale Anforderungen technisch umgesetzt zu bekommen, ausblieb. Auch hier wäre eine Neuaufstellung möglich. IT Teams müssen nur richtig geführt werden, da die IT Kenntnisse haben, aber Rest fehlt. Da könnte ich mir such eine stärkere Partnerschaft vorstellen.  

03.10.22 01:06
2

2780 Postings, 1536 Tage CEOWengFineArtunsere Zukunft

Auch unsere Zukunft wird in hohem Maße "digital" sein - daher auch unser Interesse an Artnet.  

03.10.22 11:31
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6162 Postings, 5292 Tage simplifyZukunft und Anregung an den CEO

Weng Fine Art hat eine Zukunft, die deutsche Wirtschaft nicht. Das einzige Zugeständnis unserer Medien ist, es gibt wilde Spekulationen wer Nordstream 1 und 2 zerstört hat. Es gibt Spekulanten, die spekulieren, dass es die Amerikaner und Britten waren, aber wir beteiligen uns nicht an Spekulationen. lach. Gut umschifft die Zensur. Das Handelsblatt ist mutig und nennt die Peofiteure. Die USA hat das Problem wie ein Börsianer, der eine Aktie schlecht redet, aber sich mit seinen Kauforders zeigen muss, um die Ernte einzufahren. Die Amerikaner werben bereits aggressiv deutsche Unternehmen ab. Ich denke die Zerstörung von Nordstream 1 und 2 war das Signal an die deutschen Unternehmen kommt jetzt, die Energiekosten werden nie mehr richtig günstig. Standort Deutschland, da seid ihr nicht mehr konkurrenzfähig. Die Britten haben bald ihr Problem gelöst in Europa sich isoliert zu haben. Selbst wenn die Amerikaner überführt werden würden, würde sich nichts ändern, deshalb schweigen wir eh. Sollen wir mit den Russen oder Chinesen kuscheln dann? Die Amerikaner haben jns nun ans Gängelband genommen.

Sollte der WFA der Coup mit der Artnet AG gelingen und die WFA sich neu aufstellen, wie Herr Weng sagt, dann sind die operativen Einheiten in den USA. Deutschland ist bald an der grünen Wand zerschmettert. Herr Weng sie haben einen Sohn für dessen Zukunft sie verantwortlich sind. Deutschland wird sich nicht mehr erholen. Aus meiner Sicht wird es Zeit, dass man dieses Land verlässt und zwar genau in die USA. Dann sitzt man im richtigen Boot. Das Problem dürfte bei Ihnen die Wegzugsbesteuerung sein. Ich würde es begrüßen, wenn WFA amerikanisch wird.

Ich habe Deutschland gedanklich aufgegeben. Da WFA ein globales nicht energieintensives Unternehmen ist und die Absatzmärkte die USA und die ganze Welt ist, ist der Sitz nicht so entscheidend. Wenn aber WFA sich wandelt und die operativen Einheiten von Artnet in den USA sind, dann sollte der CEO vor Ort sein. Auch zahlen die Amerikaner fette Zuschüsse. Gerresheimer bekommt 65 Millionen Dollar. Auch das gehört zu einem Unternehmer mit Weitblick. Der CEO sagte ja wir hoffen nicht, wir adaptieren und stellen uns ggf neu auf. Die USA ist ein Land, das ihre Interessen an erste Stelle stellt, davon profitiert jeder, der in ihrem Boot sitzt und dazu was beisteuern kann. Deutschland hingegen strapaziert ihre Strukturen kaputt und schafft für seine Unternehmen keine guten Rahmenbedingungen. Die Ratten verlassen das sinkende Schiff. Es ist nicht das schlechteste eine Ratte zu sein, wenn man nicht mit unter geht.  

03.10.22 18:38
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670 Postings, 3098 Tage straßenköterNahe am Tief

Da hier jetzt Untergangsszenarien skizziert werden, dürften wir nah am Tief sein. Die Welt wird sich weiterdrehen.  

04.10.22 14:11
4

2780 Postings, 1536 Tage CEOWengFineArtOfferte für Artnet-Aktien

Unsere heutige PM, von mir verfasst und zur Verbreitung genehmigt:

Weng Fine Art kann im September eine größere Zahl von Artnet-Aktien zukaufen und gibt wesentliche Konditionen zu öffentlichem Erwerbsangebot für Artnet bekannt

Im Vorfeld des am 19. September 2022 angekündigten öffentlichen Erwerbsangebotes für Aktien der artnet AG (Artnet) konnten die Weng Fine Art AG (WFA) sowie die Rüdiger K. Weng A+A GmbH im September insgesamt 150.000 Artnet-Aktien hinzukaufen. Diese wurden börslich und außerbörslich zu Preisen zwischen 6,00 und 7,60 EUR je Aktie erworben. Da derzeit keine Absicht besteht, die Kontrollschwelle von 30 % der Stimmrechte an Artnet zu erreichen, bei der allen Aktionären ein Pflichtangebot unterbreitet werden müsste, haben die Zukäufe das mögliche Volumen des Erwerbsangebots entsprechend reduziert.

Die WFA hat die Angebotsunterlage für das öffentliche Erwerbsangebot zur Prüfung an die BaFin übermittelt. Das Angebot ist auf den Erwerb von weiteren bis zu 150.000 Aktien gegen Zahlung eines Kaufpreises von 7,20 EUR je Aktie gerichtet. Die vierwöchige Annahmefrist wird voraussichtlich Mitte Oktober beginnen. Das Angebot soll unter der Vollzugsbedingung stehen, dass der DAX nicht einen bestimmten Punktestand unterschreitet.

Für die Artnet-Aktionäre ergibt sich mit dieser Offerte der WFA die Möglichkeit, eine größere Anzahl von Aktien trotz der in diesem Jahr allgemein stark gefallenen Aktienkurse und trotz der negativen wirtschaftlichen Entwicklung zu einem sehr interessanten Preis abzugeben. Die Artnet-Aktie ist seit Monaten mit durchschnittlichen Tagesumsätzen von meist weniger als 20.000 EUR ausgesprochen illiquide, so dass Aktionäre derzeit über die Börse nur kleine Stückzahlen zu Preisen von mehr als etwa 5,50 EUR verkaufen könnten (Quelle: XETRA Orderbuch vom 03.10.2022). Dagegen wird es im Rahmen des Erwerbsangebotes möglich werden, der WFA eine sechsstellige Zahl von Aktien zum Preis von 7,20 EUR anzudienen.
 

04.10.22 14:13

2299 Postings, 4706 Tage GegenAnlegerBetru.Zensur von Fakten

korrelliert mit negativer performance  

04.10.22 14:48
1

2299 Postings, 4706 Tage GegenAnlegerBetru.wfa kann nix und hat keine substanz

deshalb bieten sie für artnet

angebot ablehnen !!!!  

04.10.22 15:22
2

194 Postings, 2057 Tage Prof_BClever...

... denn so erhöht sich der "Druck" auf die restlichen Aktionäre, Ihre Stücke abzugeben!
 

04.10.22 20:34

2299 Postings, 4706 Tage GegenAnlegerBetru.laßt nicht zu

dass r weng seine praktiken auf artnet überträgt  !

 

04.10.22 20:51

74 Postings, 351 Tage maxinvestor123Nervös

musste grade gut lachen als ich gesehen hab wie hier jemand nervös wird.

:D  

04.10.22 22:24

6162 Postings, 5292 Tage simplifyArtnet

Kann ich jetzt schon sagen, dass der Kurs nach Beendigung der Andienung einbricht. Ich gehe auch davon aus, dass mehr als 150000 Aktien angedient werden und insoweit nicht jeder zum Zuge kommt. Und selbst wenn dies nicht der Fall sein sollte, dann kann man ggf. den kleinen Rest günstiger als 7,20 über die Börse einsammeln.
 

04.10.22 23:25

26 Postings, 105 Tage FutureInvestWirtschaftslage und Zukunft

Bezüglich EU/DE "generell" gebe ich simplifiy Recht. Da ich noch hoffentlich recht viel Anlagehorizont vor mir habe, stehen mehrere große Positionen auf dem Prüfstand in DE, denn die wirtschaftlichen und steuerlichen Rahmenbedingunen werden durch die Politik der EU und insbesondere der Bundesregierung mit Füßen getreten, ich sehe den Post bzw. die Posts keinesfalls als Untergangsszenario, auch wenn es so klingt, sondern stimme da inhaltlich durchaus zu, dass Brüssel und Berlin nicht gerade eine kapitalmarkt- bzw. wirtschaftsfreundliche Politik gemacht haben und die nächsten 10+ Jahren machen werden, eher im Gegenteil. Habe die letzten Wochen überlegt, 1-3 in DE Positionen komplett aufzulösen und die WFA deutlich aufzustocken, wobei ich mir natürlich wünsche die ArtXX wäre noch handelbar, da hätte ich den Erlös ggf. 50/50 verteilt. Das ist noch nicht geschehen, da ich auf weitere News warte wohin die Reise konkret(er) gehen soll, und was mit der Artnet/Beteiligung passiert.

Den NFT-"Boom" ( vielleicht habe ich das auch missverstanden, und bitte um Korrektur) sehe ich die nächsten 5-10 Jahre nicht, glaube die letzten 2 Tage kam eine schöne Analyse/Meldung(?), dass die Umsätze um 97% eingebrochen sind, berechtigt wie ich finde. Jeder der Aktien und keine Äffchen gekauft hat, sitzt aktuell auf dicken Gewinnen.

Die Tokenisierung, und somit für mich bessere Transparenz und Liquidität von Kunst, oder nennen wir es "Regulierung von Kunst" , und ggf. die "marktreife" für institutionelle Investorten / PE sehe ich  als das große "Unlock" Potential, da ist das größte Kapital und auch den E-Commerce Markt in dem Preissegment sehe ich ganz anders als die Standardmärkte.

Damit zum zweiten Punkt, den USA, die zwar durchaus kurzfristig Schmerzen bevorzugen, aber langfristig ist der Markt deutlich attraktiver als die "Brüssels-Zone", ich halte weitere Positionen auf dem "EU-Kontinent", aber auch nur deshalb, weil kristallklar ist, dass die größten Umsätze nicht in der EU sondern in Asien und den USA gemacht werden, und man sich langfristig von der EU verabschiedet bzw. dort nicht investiert, bzw. pseudoinvestiert sobald Fördergelder von der EU bereitstehen und sich sich aber trotzdem umpositioniert in der Welt.

Hoffe die WFA und die Beteiligungen/Partner entwickeln sich in der Schweiz, UK oder USA weiter, Investitionen in DE sind gerade ( leider ) mMn. unattraktiv, unabhängig der wirtschaftlichen Lage. Man sollte das Sentiment des globalen Kapitalmarks nicht unterschätzen und sich die Frage stellen, ob der DE/EU Kapitalmarkt unter den aktuellen Rahmenbedingungen, und seien wir so optimistisch, selbst nach zukpünftigen Investitionen / Reformen, wirklich attraktiv für Anleger ist ?  

Mir geht leider ein paar Meinungen/Sprüche von paar Investoren aus den USA nicht aus dem Kopf :
Warum sind "deutsche/EU" Aktien gerade jetzt so attraktiv, fundamentals außen vor, wenn ich in den USA/UK eine riesen Auswahl Small-BigCap habe habe und die Politiker größtenteils kein Interesse daran haben die Unternehmen weiter zu destabilisieren, sondern im Gegenteil Intresse daran haben, dass der Kapitalmarkt attraktiv ist ?!
Mir fiel keine Antwort ein und natürlich ergeben/werden sich Chancen ergeben,ich halte ein paar Werte in den deutschen Indizies zu überverkauft, aber zu hoffen, dass die nächsten 10 Jahre absolute "Outperformer" prosperieren werden, halte ich für sehr gewagt und gebe den Investoren aus den USA und hier im Forum simplify Recht.

Daher wünsche ich mir auch für die Zukunft der WFA, dass der Fokus, auf attraktive Standorte und Kapitalmärkte gelegt wird, da zähle ich die Schweiz dazu, UK und vor allem die USA.

Nichtsdestotrotz, ich halte ein paar Werte vermutlich weiter, solange sich weder bei diesen noch bei der WFA fundamental etwas ändert. In die WFA/ArtXX/Beteiligungen schichte ich nur massiv um, wenn klarer ist wohin die Reise geht, auch wenn der Preis, dann etwas teurer ist. Hoffe man sucht sich andere Partner in der Zwischenzeit, die der WFA/ArtXX einen massiven Mehrwert bringen und auch abliefern, ich gehe stark davon aus, dass selbst nach 1-2 Jahre Rezession in den USA/UK das Sentiment wieder dreht, bei den Small/MidCaps ist man dort noch teilweise skeptisch.

VG  

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