Die ganz schwachen US-TIC-Daten für Dezember haben am Donnerstagnachmittag den US-Dollar unter neuen Abgabedruck gebracht. So wurden in diesem Zeitraum nur noch Netto-Kapitalzuflüsse in die USA von 15,6 Milliarden USD verzeichnet, was ein Minus von 82% gegenüber den im Vormonat vermeldeten 84,9 Milliarden USD (nach oben revidiert von 68,4 Mrd. USD) darstellt. Der aktuelle Wert ist der schwächste seit Januar 2002. Die Konsensschätzung, die US-Kapitalzuflüsse in Höhe von 60,0 Milliarden USD erwartet hatte, wurde somit erheblich unterschritten. Besonders negativ ist hervorzuheben, dass die Dezember-Kapitalzuflüsse von 15,6 Milliarden USD bei Weitem nicht ausreichen, das Handelsbilanzdefizit desselben Monats von 61,2 Milliarden USD zu decken. Der stark verminderte Appetit der Investoren auf US-Anleihen sei ein ganz schlechtes Zeichen für den Greenback, bemerkte ein Händler. EUR/USD schießt im Umfeld der Datenveröffentlichung auf ein neues Tageshoch von 1,3171 nach oben und wird gegen 15:35 Uhr CET bei 1,3151 gehandelt.
Die US-Industrieproduktion für Januar hat mit einem Rückgang um 0,5% enttäuscht, während die Konsensschätzung mit einem unveränderten Wert kalkuliert hatte. Zugleich wurde der Vormonatswert von +0,4% auf +0,5% nach oben revidiert. Die zeitgleich vermeldete US-Kapazitätsauslastung liegt im Januar bei 81,2% nach 81,8% im Dezember. Hier hatten Analysten im Schnitt mit einem Wert von 81,7% gerechnet. Die schwachen Daten aus dem Industriesektor setzen USD/JPY am Donnerstagnachmittag unter weiteren Abgabedruck.
Man, man, man...
War bisher immer Dollar-Optimistisch. Das Bild verdunkelt sich aber leider immer weiter.
Ich kann nur Jedem raten; RAUS AUS DEM DOLLAR !
Gruesse an ALLE !
|