Aurelius

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neuester Beitrag: 13.07.20 11:24
eröffnet am: 18.09.06 20:23 von: dagoduck Anzahl Beiträge: 16196
neuester Beitrag: 13.07.20 11:24 von: mh2003 Leser gesamt: 4659467
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18.09.06 20:23
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540 Postings, 7172 Tage dagoduckAurelius

hat schon ne gute performance hingelegt  
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16170 Postings ausgeblendet.

11.07.20 11:29
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39 Postings, 29 Tage AlterindianerAlbino nervt

11.07.20 11:49
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6407 Postings, 3258 Tage kieslyDie hohe Dividende

bei Aurelius hat Klientel mit hohen Erwartungen angezogen. Wobei dies meist Anleger mit einer Konservativen Haltung sind. Und diese lassen sich schnell von Corona-Wirtschaftskrise und Dividendenstreichung in die Flucht schlagen. Die Durststrecke, was Zwetschge als Seitwärtsphase beschreibt, ist für den ?modernen Anleger? welcher Aussichten auf schnelle bei innovativen Unternehmen erwartet obendrein unattraktiv. Letztendlich  kann man die derzeitige Kurssituation für die Anleger, mit der Marktsituation für das Management vergleichen. Sie ermöglicht attraktive Zukaufmöglichkeiten!
Ich hoffe, dass über die Q-Zahlen genauso intensiv diskutiert wird, wie über die Gehaltszahlungen des Unternehmens.
Bei allen Aktienkäufen ist ein Mindestmaß von Vertrauen in die Unternehmensleitung notwendig. Wer das gestöhrt sieht, oder nicht aufbringen kann sollte sich von einem Investment fern halten. Aber darüber zu jammern macht keinerlei Sinn! Als WDI-Geschädigter ist einem dies wohl gewiss! Einen Vergleich zwischen Aurelius und WDI ziehen zu wollen halte ich für Unsinn.
Hoffen wir, dass die Welt für uns und Aurelius in 3 bis 5 Jahren eine bessere ist!  

11.07.20 11:51

6407 Postings, 3258 Tage kiesly?schnelle Gewinne? bei innovativen

11.07.20 13:13

2836 Postings, 1574 Tage zwetschgenquetsche.Albino du willst es nicht verstehen

Mutares stand bei unter 10 Euro wegen Corona und verkündete dann 1 Euro Dividende (trotz Corona und trotz Financials und einem Portfolio, die eher zur Vorsicht raten). Natürlich stieg dann der Kurs massiv an. Seitdem verläuft er flach/seitwärts.
Und ohne die fragwürdige/zukunftsschädigende Dividenzahlung von Mutares wären den Kurs weiterhin im Keller.

Auch bei Rocket müsstest du herumstänkern.
Denn schließlich sei es doch nun sehr attraktiv bei Firmen einzusteigen, gerade weil Rocket doch auch viel Cash hat. Aber deren Kurs bleibt ebenfalls ein Trauerspiel.

Es ist ein Schande für dich, dass du immer alles ohne den entsprechend nötigen Kontext wiedergibst, auf Gegenargumente nicht eingehst, völlig lernresistent bist, kein Interesse an einem sachlichen und neutralen Austausch hast.

 

11.07.20 13:15

2836 Postings, 1574 Tage zwetschgenquetsche.Kiesly, die Q/HJ-Zahlen werden nicht so besprochen

wie die Nebensächlichkeiten. Denn dies erfordert zu viel Wissen bei den meisten Usern hier.

Es ist doch ein Armutszeugnis, dass sich außer mir keiner die Mühe machte, den MEZ-Exit näher zu recherchieren. Siehe Nachbarthread.

 

11.07.20 13:49

130 Postings, 59 Tage Don GiovanniZwetschgenq

so wie du hier um Aurelius kämpfst und verdeidigst  echt bewundernswert...
Vermute  das du hier richtig dick investiert bist ..
Eine Frage wo siehst du den die Aktie als fair bewertet?
 

11.07.20 13:55
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72 Postings, 2090 Tage SchrotthändlerhundDie Gründe für den Kursverfall

... sind hier gut erklärt. Es gibt keinen guten Grund mehr Aurelius schön zu reden:

München (www.aktiencheck.de) - AURELIUS-Aktienanalyse von "AnlegerPlus News":

Trotz des großen Klärungsbedarfs der Aktionäre kürzte, bündelte und sortierte das AURELIUS (ISIN: DE000A0JK2A8, WKN: A0JK2A, Ticker-Symbol: AR4)-Management die zur diesjährigen Hauptversammlung - die aufgrund der Corona-Pandemie virtuell stattfand - eingereichten Fragen so stark aus, dass deren Beantwortung nach nicht einmal 45 Minuten wieder beendet war, wie Paul Petzelberger von der SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. innerhalb des Online-Magazins "AnlegerPlus News" berichtet.

Zurück seien vermutlich enttäuschte Aktionäre geblieben. Der Vorstand und Aufsichtsrat dürften die vorgebrachten Zweifel an der Unternehmensführung wieder einmal nicht beseitigt haben.

Im Jahr 2006 hätten die beiden ehemaligen McKinsey-Berater Dr. Dirk Markus und Gert Purkert AURELIUS mit einem Startkapital von 500.000 Euro gegründet. Ziel sei es damals gewesen, und sei es noch heute, Firmen in Sondersituationen zu kaufen, zu sanieren und anschließend wieder mit Gewinn weiterzureichen. Nur wenige Monate nach Gründung hätten die beiden AURELIUS-Vorstände bereits den Schritt an die Börse gewagt. Was danach gefolgt sei, sei eine Erfolgsgeschichte par excellence gewesen. Die Marktkapitalisierung sei bis zum Jahr 2017 auf über 2 Mrd. Euro angestiegen.

Doch 2017 habe sich der Wind an der Börse gedreht. Aus dem Rücken- sei Gegen-wind geworden. Seit dem Hoch im Februar 2017 bei 67 Euro sei die im Freiverkehrssegment m:access der Börse München gelistete Aktie bis Anfang Juli 2020 auf unter 14 Euro gefallen. Das entspreche einem Minus von rund 80%. Zum Vergleich: Der SDAX habe es im selben Zeitraum auf ein Plus von rund 20% gebracht. Und das habe nach Ansicht der SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. auch gute Gründe. Bereits im Jahr 2017 hätten die Anlegerschützer kritisiert, dass der mittlerweile milliardenschwere Private-Equity-Spezialist immer noch in den Strukturen eines Small Caps geführt werde, nach Meinung der SdK sogar noch desaströser als zu Beginn seiner Börsengeschichte. Damals hätten Markus und Purkert offenbar noch das Geld der Aktionäre benötigt und zumindest ansatzweise die Prinzipien einer guten Corporate Governance gewahrt. Doch, so der Eindruck der SdK, nicht mehr im Laufe des letzten Jahrzehnts.

Und noch ein anderer Umstand stoße den Anlegerschützern sauer auf. Während die Aktionäre die oben erwähnte negative Performance verkraften und zudem für das Geschäftsjahr 2019 vollständig auf eine Dividende hätten verzichten müssen, habe sich der AURELIUS-Vorstand von der Gesellschaft für die Jahre 2017, 2018 und 2019 ein unfassbar hohes Gehalt von insgesamt über 193 Mio. Euro auszahlen lassen.

Um die Einschätzung "unfassbar hoch" besser einordnen zu können, würden sich die Experten folgenden Vergleich erlauben: Die DAX-Vorstände des Versicherungsriesen Münchener Rück, des Medizin- und Gesundheitskonzerns Fresenius und des Konsumgüterkonzerns Henkel hätten im Zeitraum 2017 bis 2019 alle zusammen gerade einmal rund 166 Mio. Euro verdient. CEO Dr. Dirk Markus habe auf der Hauptversammlung gekontert, dass die Höhe der Vergütung gerechtfertigt sei und für das Halten der Mitarbeiter gar unerlässlich.

Für die SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. sei diese Begründung alles andere als stichhaltig. Die Aktionärsschützer würden die Gründe für den "Gehaltsexzess" in einem ganz anderen Umstand begründet sehen. Zu Beginn der Börsennotierung hätten die Gründer Markus und Purkert zusammen noch einen signifikanten Anteilsbesitz zwischen 40 und 45% an AURELIUS gehalten. Ab 2012 habe sich dies geändert. Jahr für Jahr hätten die beiden Vorstände ihre Anteile verkauft. Die letzte Wasserstandsmeldung sei 2017 bei etwa 15% Anteilsbesitz erfolgt. Parallel zur Reduktion des Anteilsbesitzes sei die variable Vergütung der Vorstandsmitglieder explodiert.

Man könnte dies zusammenfassend als "Moral Hazard", also Fehlanreize bezeichnen: Die Interessen von Management und Aktionären hätten sich durch den beschriebenen Sachverhalt Jahr für Jahr mehr auseinander entwickelt und würden sich in den letzten drei Jahren scheinbar vollständig entkoppeln. Dies zeige recht deutlich die gegenläufige Entwicklung von Aktienkurs und Gehaltszahlungen.

Gehaltsauswüchsen einen Riegel vorzuschieben sei Aufgabe des Kontrollorgans Aufsichtsrat. Da treffe es sich für den Vorstand vermutlich gut, dass in dem sechsköpfigen Gremium Schwager, Schwägerin und der persönlich angestellte Steuerberater von CEO Markus sitzen würden. Eine angemessene Kontrolle sehe sicherlich anders aus. Und dem nicht genug, nach Auskunft auf der Hauptversammlung sei der Vorstandsvorsitzende persönlich bei jeder Aufsichtsratssitzung mit anwesend - auch wenn es um die Festsetzung der eigenen Vergütung gehe. Ein erweitertes Familientreffen, um sich und den Vorstandkompagnons ein fürstliches Gehalt auszahlen zu lassen - für die einen das Paradies, für die anderen ein Albtraum.

Seit Jahren wirke die SdK auf ein einvernehmliches Einlenken der Verwaltung hin. Beispielsweise durch den Vorschlag, einen Vergütungsausschuss einzurichten, der ausschließlich mit unabhängigen Aufsichtsratsmitgliedern besetzt sei. Wahrlich kein Vorschlag, der viel Mühe bereiten sollte. Eine andere Option wäre die Hinzunahme eines externen Vergütungsexperten, wie es auch der Deutsche Corporate Governance Kodex empfehle. Doch das Management wiegle stets ab und habe für die diesjährige Wahl des Gesellschafterausschusses - in der Rechtsform der KGaA wirke dieser bei der Führung der Gesellschaft mit - u. a. erneut die Schwägerin des CEO vorgeschlagen.

Fakt sei: Operativ schaffe es der Vorstand Jahr für Jahr, erfolgreiche Deals zu initiieren. Nach Zahlung des Vorstandsgehaltes komme davon bei den Aktionären jedoch immer weniger an. Das Vertrauen des Marktes schmelze deswegen offenbar dahin. Die Börse bewerte das Unternehmen nur noch mit einem immensen Abschlag zum NAV; aktuell notiere die Aktie nahe der liquiden Mittel. Mit Kontrollorganen, besetzt nach dem Motto "family and friends", werde sich an dieser Konstellation vermutlich auch dauerhaft nicht viel ändern. Doch es gebe einen Hoffnungsschimmer. Nächstes Jahr stünden beim Aufsichtsrat Neuwahlen an. Der Streubesitz sei groß und wenn er sich bei der Abstimmung entsprechend engagiere, schiebe er der Vetternwirtschaft hoffentlich bald einen Riegel vor. (Ausgabe 7/2020)
 

11.07.20 14:20
1

4830 Postings, 4760 Tage Obelisk@16178

volle Zustimmung zum sehr kritischen SDK Bericht. Auch ich habe der SDK einen diesbezüglichen Brief mit der Bitte um Teilnahme an der HV kommen lassen, weil ich vernunftbegabter Weise keine Aktien von der DR. Markus AG mehr halte.

Dass Zwetschenquetscher hier überhaupt noch schreibt, wundert mich. Seinem Profil nach war er nur in wirecard und aurelius investiert...................

Viel Erfolg allen!  

11.07.20 15:48
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4595 Postings, 5119 Tage albino@schrotthändle Was Du gepostet hast....

....ist die krude Realität...aber für den zwetschgenverschlucker wohl "Fake News"

Ich versuche dem zwetschgenkuchen und seinen Jüngern  die miserable Performance von Aurelius mal in römischen Zahlen zu erläutern:

DAX 2020   Minus II %

DOW 2020  Minus VII %

Aurelius 2020   Minus  LX %

I = 1   V = 5  L = 50   X = 10

Ich könnte mir die Mühe machen die Zahlen auch auf chinesisch oder polnisch zu übersetzen.  

11.07.20 16:02

4033 Postings, 7186 Tage Nobody IIHat denn jemand an der HV teilgenommen?

Ein paar Infos würden mich schon interessieren. Was hat das Management gesagt, Ausblick usw.  
-----------
Gruß
Nobody II

11.07.20 16:48
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286 Postings, 582 Tage robert980Albino

So langsam wirds echt kindig.ich glaube jeder hat deine meinung gehört und verstanden. Belasse es dabei. Bitte.  

11.07.20 16:48

286 Postings, 582 Tage robert980Kindisch natürlich ;)

12.07.20 09:55

249 Postings, 802 Tage Allichaurelius

Ich war in der Vergangenheit öfter in Aurelius investiert, aktuell nicht... Hatte Aurelius auch die letzten Wochen nicht mehr so auf dem Schirm, daher beginne ich wieder mich aktuell zu halten, da mir das Unternehmen schon gefällt....

Ich gebe Zwetschge in vielen Punkten recht, in Bezug auf geschäftsmodell, kursverhalten, etc... Klar ist auch dass PE Unternehmen in Rezessionen besonders leiden aber genau in dieser Zeit die Grundstein für die Zukunft legen können (günstige Käufe, etc.) daher ist die Streichung der divi absolut richtig und sollte langfristige Investoren auch etwas "freuen" um künftig noch besser aufgestellt sein zu können...

Auf Grund der Zahlen und Vergangenheit ein klarer Kauf... Was mich aktuell abhält.. Viele bzw. Zu viele "Kleinigkeiten"...

.) vergütungsmodell der vorstände
.) Reduktion Aktien bestand der vorstände
.) Freunde und Familie in kontrollfunktionen
.)intransparenz (auch wenn ich das grundsätzlich im PE Bereich nachvollziehen kann und teilweise gut finde, ist es schwer wenn kontrollorgane aus dem familienbereich kommen)

Ich bin leider etwas sensibel derzeit auf diese Thematik, da ich in steinhoff und wirecard investiert war bzw war... Daher habe ich hier besondere Vorsicht was das Gesamtbild angeht... Rein von Bilanz etc. Würde ich sofort kaufen, leider muss man sagen dass Bilanzen nicht alles sind und die restlichen Sachen müssen auch berücksichtigt werden... Musste ich schmerzlich lernen...

Ich werde aber weiterhin Aurelius beobachten, da das Unternehmen interessant ist und sich vielleicht die negativen Punkte ändern und ich dann einsteige...
 

12.07.20 14:58

4595 Postings, 5119 Tage albinoIm Nachbarforum wird man gesperrt....

....wenn man unbequeme Fakten veröffentlicht.

Ca. 200 Millionen an Vergütungen des Vorstands in 3 Jahren bei jetzt einer Marktkapitalisierung von nur 400 Millionen.
Im Aufsichtsrat herrscht offensichtlich der Klüngel und der Vorstand hat demzufolge Narrenfreiheit.
Er wird Seitens des Vorstand so gut wie keine Leistung erbracht....aber man kassiert jährlich fette Boni.
Ist wie bei den Banken.  Permanent schlechte Ergebnisse, aber die Boni fliessen immer.

Im Nachbarforum können sich die naiven Aurelius-Fettischisten gerne alles weiterhin schönmalen.

Der Kurs lügt nicht.  

12.07.20 15:22

39 Postings, 29 Tage AlterindianerAlbino wie oft

Albino wie oft die gleiche Aneignung posten? Warum welche Intension ist vorhanden?
Wir haben kapiert welche Meinung Sie haben

Nun ist mal gut!
Und bitte Bein Copy Paste !
Es reicht !

 

12.07.20 15:25

2836 Postings, 1574 Tage zwetschgenquetsche.Albino ist gesperrt weil er Fakten ignoriert

Jedem ist der Kursverfall ersichtlich und auf den zurückliegenden Seiten dieses und des Nachbar-Threads werden die zahlreichen Gründe dafür genannt und erörtert.

Erörtern ist nicht schönreden!

Da Albino, wie bekannt, an keiner sachlichen Diskussion interessiert ist, sondern zwischen Bashing und Pöbelei schwankt, wurde er im Nachbarthread gesperrt und kann sich hier mit seinen Verschwörungstheorien austoben.  

12.07.20 16:07
1

800 Postings, 4534 Tage oranje2008Albino nervt nur...

...kann den nicht mal einer komplett sperren? Das ist kein User, sondern eine Zumutung, ein Troll!  

12.07.20 16:57
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130 Postings, 59 Tage Don GiovanniZwetschschgenq

du zerlegst zwar den Laden in allen Einzelteilen und begründest wieso und warum....
kannst du auch sagen wie realistisch du den Kursverlauf mittelfristig siehst...?
Hab deine Wirecard Beiträge gerne gelesen ...
musste aber auch dort feststellen das kritische Stimmen nicht erwünscht waren...
Albino hat den Kursverlauf kritisch gesehen, ja Charttechnich sieht es ja wirklich nicht berauschend aus...leider hat der Kurs meistens auch recht...
Angenommen der Dax hat oben bei 13000 erstmal fertig...vielleicht noch ein leichtes überschiessen und korrigiert dann...
Glaubst du etwa Aurelius geht dann den verkehrten Weg?

 

12.07.20 17:48

800 Postings, 4534 Tage oranje2008Don Giovanni

Ich bin zwar nicht Zwetschge, aber sitze auch im Wirecard-Boot. Ein grundsätzlichen Problem ist Systemversagen. Hier ist der wesentliche Unterschied zw. Aurelius und WDI. Bei WDI reichte Systemversagen bei einem Punkt (der Prüfung). Es gab sogar darüber hinaus weiteres Systemversagen: Prüfung, Aufsichtsrat, Bafin, Staatsanwaltschaft. Das ist ärgerlich, aber glücklicherweise kein Alltag.

Bei Aurelius müsste für eine ähnliche Katastrophe aber gleich mehrfaches Systemversagen auf zig Ebenen erfolgen, eben aufgrund der zahlreichen Portfoliounternehmen, der damit verbundenen Einzelabschlüsses, der verschiedenen Behörden (neben Aufsichtsbehörden, u.a. deutsche und britische Steuerbehörden, etc).

Last, but not least: Jegliche Vergleiche von Aurelius mit dem Dax sind illusorisch. Es gibt kaum eine systematische Korrelation.  

12.07.20 18:50
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118 Postings, 23 Tage SukramanIch

sehe das anders. Das Management bedient sich. Es ist nichts dagegen einzuwenden, wenn für die Aktionäre ebenso viel abfällt. Das ist hier nicht der Fall. Macht euch nicht zuviele Hoffnungen. Hätte das Management 50 Prozent  der Aktien, dann hätte ich keine Sorgen.
Habe das zu oft erlebt. Generell bedienen sich die Vorstände von Aktienunternehmen viel zu sehr. Qualität ist oft nicht vorhanden. Wer es auf die Posten schafft, hat ausgesorgt.
In die hehren Absichten der Manager glaube ich schon lange nicht mehr. Generell wohlgemerkt.
Die merken schon wie sich der Wind dreht. Normalerweise müßten die Nachkaufen. Die glauben selbst nicht an den Erfolg. Ich erinnere an Kali und Salz. Ein Übernahmeangebot in astronomischer Höhe wurde abgelehnt, weil der Konzern mehr als 50 Euro wert sein soll. Dümpelt so unter zehn vor sich her.
Die Vorstände kassieren weiter fürstliche Gehälter. Für mich müssten die zur Verantwortung gezogen werden. In Deutschland bekommt so einer noch das Bundesverdienstkreuz. In Deutschland müßte mal aufgetäumt werden.  

13.07.20 01:45

800 Postings, 4534 Tage oranje2008Tja, dann sind die Aktionäre zu schwach...

...denn die Aktionäre machen den AR aus und wenn das Mgmt nicht entsprechend Anteile hält, dann kann über dne Ar Druck ausgeübt werden ;) Aber da müssen sich alle an die eigene Nase fassen...zumindest die, die so denken  

13.07.20 08:48

118 Postings, 23 Tage SukramanIch habe

das bei der SCM mal versucht. Mit anderen gleichgesinnten kamen wir auf leider nur unter zehn Prozent der Anteile. Sonst hätte Schnöselbärtchen keinen Job mehr gehabt. Selbst, wenn man viel Geld hat, kauft man nicht den ganzen Laden. Hätten wir alle all unser Geld in SCM gesteckt, hätten wir wohl zwischen 30 und 50 Prozent zusammen bekommen. Das Management selbst hielt damals kaum mehr Aktien, verdiente aber prächtig. Haus und Hof verpfänden, das macht niemand. Der Kurs zieht dann schnell an, ohne das Qualität dahinter steckt. Hätten wie früher die Banken noch eigene Anteile, wäre es was anderes. Deshalb zieht doch das Gold an, weil kein Vertrauen im System ist, das sicher kein Vertrauen verdient.  

13.07.20 09:06

1401 Postings, 4004 Tage mh2003Das sind die Zeiten in denen Ihr man sich die

Überrendite für die nächsten 10 Jahre holt. Antizyklisch ist das Wort der Stunde.

Natürlich wurde Aurelius ordentlich verhauen und hat sich lange nicht so gut erholt wie der Dax oder "herkömmliche" Unternehmen. Die Gründe hierfür hat insb. Zwetschge im Detail erläutert. Jetzt ist jeder einzelne gefragt:

- Glaubt Ihr, an das grundsätzliche Geschäftsmodell von Aurelius? - Müsste ja so sein, sonst hätten die meisten nicht investier
- Glaubt Ihr, dass Aurelius von der aktuellen Situation profitiert? - Klar, denn das sind die Zeiten, in denen AUR Ihr gesamtes Know-How einsetzen kann um langfristig erfolgreich zu sein
- Glaubt Ihr, dass Aurelius genauso Pleite geht wie WDI? - Nein, weil ganz andere Struktur - siehe u.a. Ausführungen von Oranje und Zwetschge

Wenn Ihr ganz neutral auf Aurelius schaut, dann bleibt nur der Schluss zuzukaufen, aber das ist (psychologisch gesehen) ganz schwer in einer Phase in der die Aktie als einzige nicht performt. Dabei müsstet Ihr eigentlich die Aktien hinterfragen, die wieder auf dem Vor-Corona-Niveau stehen. Die sind nämlich aufgrund der schlechteren Zahlen im Vergleich zum Jahresbeginn auf einmal viel höher bewertet.

Ich glaube an das Modell und habe die letzten Wochen ordentlich zugekauft - zuletzt am Freitag für 13,69? - weil ich glaube, dass wir hier in 2-4 Jahren eine enorme Wertsteigerung sehen. Man muss nur den Mut haben, zur richtigen Zeit einzusteigen.

Wenn ich dann noch auf das Volumen der letzten Monate schaue, dann dürften wir mittlerweile enorm viele Aktionäre haben, die zwischen 15 und 20 EUR eingestiegen sind. D.h. der Verkaufsdruck sollte irgendwann nachlassen und dann setzt die Erholung wieder ein. In dem Zusammenhang erinnere ich gerne an Kostolany und den Hund.    

13.07.20 11:07

4595 Postings, 5119 Tage albinoEine absolute Top-Aktie....

....mit einem Top-Management, mit einer Top-Jahresperformance.
Wer Diese Aktie nicht in seinem Depot hat, der hat keine Ahnung von Börse, fundamentaler Bewertung und charttechnischer Analyse.
Um die Verluste dieses Jahres wieder aufzuholen muss sich die Aktie nur noch verdreifachen.  Das ist kein Problem, da der Gesamtmarkt auch noch ein erhebliches Aufwärtspotenzial hat und da es durchaus möglich ist, daß Aurelius demnächst zu einem Spottpreis ein Unternehmen kauft, welches eine Impfung gegen Corona und eine Impfung gegen das Sterben entwickelt hat.
Strong Sell.  Am besten Haus und Hof verkaufen und alles in Aurelius Aktien Investieren.
 

13.07.20 11:24

1401 Postings, 4004 Tage mh2003#16195

Herzlichen Glückwunsch!

Nach deinen sinnfreien Kommentaren letzte Woche und am Wochenende hast du es nun endlich auf meine Sperrliste geschafft. Du brauchst mich also nicht mehr in deinen Ergüssen adressieren, ich werde es nämlich nicht lesen.

Zum Thema Kursverlust: Dank der Nachkäufe bin ich nicht weit weg vom Break-Even (17?) - und das obwohl ich  zwischenzeitlich auch zu 40? das Stück gekauft hatte. Sollte also der von dir angesprochene "Verdreifacher" eintreten, dann freue ich mich enorm. Für meinen Case reicht es, wenn die Aktie wieder 19? erreicht, weil ich dann schon einen ordentlichen Gewinn eingefahren habe. Alles drüber ist Bonus.

Du kannst entweder flennen, weil der Kurs "so gemein" war oder du kannst etwas dagegen tun und billig nachlegen - choice is yours!  

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