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Daimler adhoc zahlen

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eröffnet am: 10.02.05 08:33 von: Pichel Anzahl Beiträge: 2
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DGAP-Ad hoc: DaimlerChrysler AG deutsch 10.02.2005 08:31    Headlines


   Ad-hoc-Meldung nach §15 WpHG

Geschäftszahlen

DaimlerChrysler AG: Geschäftszahlen 2004

Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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DaimlerChrysler erreicht Operating Profit von EUR 5,8 Mrd. trotz
Ergebnisrückgang bei Mercedes Car Group

Stuttgart/Auburn Hills - DaimlerChrysler (Börsenkürzel DCX) hat heute den
vorläufigen Konzernabschluss und die Ergebnisse der Geschäftsfelder für das
Jahr 2004 veröffentlicht.

Mit EUR 5,8 Mrd. lag der Operating Profit deutlich über EUR 5,1 Mrd., dem
Operating Profit des Jahres 2003 vor Restrukturierungsaufwendungen bei der
Chrysler Group und ohne den Gewinn aus der Veräußerung von MTU Aero Engines.
Zum Anstieg hat vor allem die Ergebnisverbesserung der Geschäftsfelder
Chrysler Group und Nutzfahrzeuge beigetragen. Der Beitrag des Geschäftsfelds
Dienstleistungen lag trotz der Aufwendungen für Toll Collect auf dem hohen
Vorjahresniveau. Der Beitrag der Mercedes Car Group zum Operating Profit des
Konzerns ist dagegen stark zurückgegangen.

Das Konzernergebnis stieg von EUR 0,4 auf EUR 2,5 Mrd. Das Ergebnis je Aktie
lag mit EUR 2,43 ebenfalls deutlich über dem Wert des Vorjahres.

Der Vorstand schlägt dem Aufsichtsrat vor, eine unveränderte Dividende in Höhe
von EUR 1,50 (i. V. EUR 1,50) auszuschütten.

DaimlerChrysler hat im Jahr 2004 insgesamt 4,7 Mio. Fahrzeuge abgesetzt und
damit das Vorjahresniveau um 8% übertroffen. Der Konzernumsatz stieg um 4% auf
EUR 142,1 Mrd. Bereinigt um Wechselkurseffekte und Veränderungen im
Konsolidierungskreis lag der Umsatz um 7% höher als im Vorjahr.

Der Operating Profit der Mercedes Car Group lag mit EUR 1,7 Mrd. deutlich
unter dem hohen Vorjahresniveau von EUR 3,1 Mrd. Dies ist einerseits auf den
veränderten Modell-Mix und Wechselkurseffekte zurückzuführen, andererseits
aber auch auf die hohen Anlaufkosten für neue Produkte und die Aufwendungen
für die Qualitätsoffensive bei Mercedes-Benz. Darüber hinaus war der
Ergebnisbeitrag der Marke smart aufgrund höherer Marketingaufwendungen und der
Anlaufkosten für den smart forfour deutlich negativ.

Die Mercedes Car Group hat ein umfassendes Programm zur Effizienzsteigerung
und Erlösoptimierung gestartet. Mit dem Programm CORE beabsichtigt die
Mercedes Car Group, ihr Ergebnis um mehr als EUR 3 Mrd. zu verbessern. Dies
sollte dazu führen, dass das Geschäftsfeld im Jahr 2007 wieder einen Return on
Sales von 7% erreichen wird. Bereits 2004 hatte sie ihre Qualitätsoffensive
ausgeweitet. Für die Marke smart wird zurzeit ein Geschäftsmodell erarbeitet,
das die Stärkung des Absatzes durch Maßnahmen im Vertriebsnetz, die
Verbesserung der Kostenstrukturen sowie die Steigerung der Produktivität zum
Ziel hat.

Die Geschäftsentwicklung der Chrysler Group war im Jahr 2004 trotz der
anhaltend schwierigen Marktbedingungen in Nordamerika äußerst positiv: Nachdem
noch im Vorjahr ein operativer Verlust von EUR 506 Mio. zu verzeichnen war,
erreichte die Chrysler Group im Berichtsjahr einen Operating Profit von EUR
1,4 Mrd. Dazu haben auch die niedrigeren Verkaufsanreize pro Fahrzeug
beigetragen.

Der Operating Profit des Geschäftsfelds Nutzfahrzeuge hat mit EUR 1,3 Mrd. das
Vorjahresniveau von EUR 0,8 Mrd. weit übertroffen. Das Ergebnis konnte
erzielt werden, obwohl auf das Geschäftsfeld Nutzfahrzeuge Ergebnisbelastungen
in Höhe von EUR 475 Mio. entfallen - eine Folge der bei MFTBC entstandenen
Aufwendungen für Qualitätsmaßnahmen und Rückrufaktionen.

Das Geschäftsfeld Dienstleistungen hat im Jahr 2004 seine positive
Geschäftsentwicklung fortgesetzt. Der Operating Profit lag trotz der
Belastungen aus Toll Collect in Höhe von EUR 472 Mio. mit EUR 1,25 (i. V. EUR
1,24) Mrd. auf dem hohen Niveau des Vorjahres.

Unter der Annahme eines moderaten Anstiegs der weltweiten Automobilnachfrage
geht DaimlerChrysler davon aus, dass der Absatz des Konzerns im Jahr 2005 und
in den Folgejahren weiter ansteigen sollte. Hierzu dürften steigende
Absatzzahlen in allen Geschäftsfeldern beitragen. Auch der Umsatz sollte sich
weiter erhöhen.

Nach einem schwächeren ersten und zweiten Quartal erwartet das Unternehmen für
das Gesamtjahr 2005 einen leichten Anstieg des Operating Profit gegenüber dem
Jahr 2004. Mit deutlichen Ergebnisverbesserungen ist in den Jahren 2006 und
2007 zu rechnen, wenn die Produktoffensive der Mercedes Car Group voll zum
Tragen kommt und weitere neue Modelle der Chrysler Group verfügbar sind. Einen
wesentlichen Beitrag zu dieser positiven Ergebnisentwicklung werden auch die
Programme zur Effizienzsteigerung leisten, die in allen Geschäftsfeldern
konsequent weiterverfolgt werden. Herausforderungen können sich allerdings aus
einem anhaltend schwachen US-Dollar und hohen Rohstoffpreisen ergeben.

DaimlerChrysler AG
Epplestr. 225
70567 Stuttgart
Deutschland

ISIN: DE0007100000 (DAX)
WKN: 710000
Notiert: Amtlicher Markt in Berlin-Bremen, Düsseldorf, Frankfurt (Prime
Standard), Hamburg, Hannover, München und Stuttgart; NYSE; Pacific Stock
Exchange (San Francisco, Los Angeles); Chicago Stock Exchange; Philadelphia
Stock Exchange; Euronext (Paris); Swiss Exchange; Tokio;

Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 10.02.2005

Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Ad-Hoc-Mitteilung:

Diese Angaben sind vorläufig und wurden vom Aufsichtsrat noch nicht gebilligt
und vom Abschlussprüfer noch nicht geprüft. Es ist vorgesehen, den
Geschäftsbericht und den Konzernabschluss am 23. Februar 2005 und den Bericht
nach Form 20-F am 28. Februar 2005 zu veröffentlichen.

Dieses Dokument enthält vorausschauende Aussagen über zukünftige
Entwicklungen, die auf aktuellen Einschätzungen des Managements beruhen.
Wörter wie "antizipieren", "annehmen", "glauben", "einschätzen", "erwarten",
"beabsichtigen", "können/könnten", "planen", "projizieren", "sollten" und
ähnliche Begriffe kennzeichnen solche vorausschauenden Aussagen. Solche
Aussagen sind gewissen Risiken und Unsicherheiten unterworfen. Einige
Beispiele hierfür sind ein konjunktureller Abschwung in Europa oder
Nordamerika, Veränderungen der Wechselkurse, Zinssätze und Rohstoffpreise, die
Einführung von Produkten durch Wettbewerber, höhere Verkaufsanreize, sowie
ein Rückgang der Wiederverkaufspreise von Gebrauchtfahrzeugen. Sollte einer
dieser Unsicherheitsfaktoren oder andere Unwägbarkeiten (einige von ihnen sind
unter der Überschrift "Risikobericht" im aktuellen Geschäftsbericht von
DaimlerChrysler sowie unter der Überschrift "Risk Factors" im aktuellen
Geschäftsbericht von DaimlerChrysler im Formular 20-F beschrieben, das bei der
U.S. Wertpapier-Börsenaufsichtsbehörde eingereicht wurde) eintreten oder sich
die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig erweisen, könnten
die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen genannten
oder implizit zum Ausdruck gebrachten Ergebnissen abweichen. Wir haben weder
die Absicht noch übernehmen wir eine Verpflichtung, vorausschauende Aussagen
laufend zu aktualisieren, da diese ausschließlich von den Umständen am Tag
ihrer Veröffentlichung ausgehen.


Ende der Meldung (c)DGAP











 

10.02.05 08:40

2646 Postings, 6642 Tage nemthoMoin Pichel, BM

Gruß nemtho  

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