Sammelklagen Wirecard! Wer ist dabei?

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neuester Beitrag: 20.10.20 07:14
eröffnet am: 20.06.20 09:47 von: mrymen Anzahl Beiträge: 1390
neuester Beitrag: 20.10.20 07:14 von: fbo|2292917. Leser gesamt: 164587
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20.06.20 09:47
9

438 Postings, 3402 Tage mrymenSammelklagen Wirecard! Wer ist dabei?

Hallo.
Ich möchte hier einen Thread einrichten, welche sich NUR um Sammelklagen um WDI befasst!
Wer ist dabei?
Wo reicht Ihr die Sammelklage ein?
Wie ist der Ablauf?
Welche Chancen seht Ihr?

Es gibt zigtausende, welche sich auf die Aussagen von Meister Braun verlassen haben.
Viele haben riesen Summen verloren!

Deshalb wäre eine Sammelklage schon sinnvoll.
Auch wenn die Chancen wohl sehr gering erscheinen!
 
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1364 Postings ausgeblendet.

19.10.20 17:34

119 Postings, 615 Tage shakesp@Hardy

Deine Berechnung ist der Transaktionsschaden, und nicht der Kursdifferenzschaden,
LG  

19.10.20 17:39

7068 Postings, 1224 Tage hardylein@shakespir

dann bestimme mal den KDS!  

19.10.20 17:47

8 Postings, 6 Tage fbo|229291749hat irgendjemand Beispiel f?r KDS ??

anscheinend ist KDS zwar in aller Munde, aber gibt es hier irgend jemanden der es mal an einem Beispiel vorrechnen kann ??

 

19.10.20 17:52

119 Postings, 615 Tage shakespKursdifferenzschaden am Beispiel

@Hardy: genau das wäre meine Frage, aber meiner Auffassung würde der KDS wie folgt aussehen
-->es geht um die Differenz zwischen tatsächlich gezahltem Erwerbspreis und dem Kurs, der sich eingestellt hätte,
wenn die unterlassenen Informationen über die Bilanzfälschungen veröffentlicht worden wäre. Entscheidend also schonmal,
hier gibt es noch Interpretationsspielraum, welchen Kurs man genau nimmt. Eine für mich plausibler Kurs ist der Kurs, der sich nach Bekanntwerden der tatsächlichen Lage, gezeigt hat:
"Der Kurs der Wirecard-Aktie war in der Zeit vom 18.06.2020 (Information über fehlende Nachweise für die Existenz des Treuhandguthabens) bis zum 22.06.2020 (Information über fehlende Existenz des Treuhandguthabens) an der Börse Frankfurt von € 105,00 auf € 13,66 gefallen. Nach Bekanntwerden der Insiderinformation war der Kurs somit um 86,98 % eingebrochen. Wir schätzen die Höhe des Kursdifferenzschadens daher mindestens mit einem Betrag in Höhe von 86,98 % des Erwerbspreises der Aktien."

Sprich Kursdifferenzschaden mindestens 86,98% von dem Erwerbspreis der Aktien
in dem Beispiel:


Kauf:1000 Aktien Januar 2019 mit 100
Kauf: 1000 Aktien Februar 2019 mit 120
Verkauf: 200 Aktien Januar 2020 mit 130
Verkauf: 1800 Aktien im 25.06.2020 mit 5,00

Beim ersten Kauf statt 100€ --> 13,02€, ich habe also 86,98€ pro Aktie zu teuer gekauft x 1000 Aktien = 86.980€
Beim zweiten Kauf statt 120€--> 15,624€, ich habe also 104,376€ pro Aktie zu teuer gekauft x 1000 Aktien = 104.376€

Ergibt einen vorläufigen KDS von: 191.356 - meine erzielten Erlöse (26.000€ aus ersten Verkauf und 9.000€ aus zweitem Verkauf)
= 156.356€ als KDS vs. 185.000 als TAS

Irgendwelche Korrekturen/Einwände?


 

19.10.20 18:05
1

207 Postings, 798 Tage Conchita KäseHabe mich

über Rechtsanw. Mingers an einer Sammelklage beteiligt.
Das läuft über einen Prozesskostenfinanzierer und ist kostenfrei wie man mir versicherte.
Dafür gehen 30% der eingeklagten Beträge an den Anwalt/PKF.
Die gehen gehen auch an die Prüfungsgesellschaften wie deren Haftpflichtversicherungen.
Wie immer sind alle erstmal unschuldig.
MB versucht sich derweil aus seinen inzwischen offensichtlichen Betrügereien herauszulügen.
Es ist anscheinend eine brettharte hochqualifizierte Oberstaatsanwältin an ihm dran.
Die hat ihn jetzt schon zum zweitenmal verhaften und in U-Haft verbringen lassen.
Wie es aussieht hat er bei der versierten Anklägerin mit seinen Schmieren -und Lügennummer keine Chance.
Die prüfen und konfiszieren auch derzeit sein Vermögen.Ob die alles finden was er versteckt hat ist
nicht zu sagen.Auslandsimmos haben sie schon gefunden und hohe Millionenverkäufe einige Tage vor der
Insolvenz sind auch klar.Sollte er das nicht rausrücken gibt es hoffentlich ein paar Jahre extra.
Ich bin der Meinung hier sollte mal ein Exempel statuiert werden und eine extrem hohe Strafe von
defacto zu verbüssenden Haftstrafen von mindestens 10 Jahren oder mehr ausgesprochen werden.
Immerhin haben er und seine Vorstandskomplizen durch ihre Betrügereien eine grosse Zahl von Existenzen
zerstört und das ohne die mindesten Skrupel.  

19.10.20 18:07

7068 Postings, 1224 Tage hardyleinDer DWS schreibt

es sei immer nur der tatsächliche Schaden anzugeben. Sind die Aktien alle veräußert worden, so gilt immer die Rechnung  Kaufaufwand - Verkaufserlös = Schaden.

Nennt es wie ihr wollt , TAS oder KDS.
 

19.10.20 18:11

8 Postings, 6 Tage fbo|229291749@Conchita - Mingers/PV ?

@Conchita - nimmt Mingers mit Prozessfinanzierer nur Anleger die Wirecard Aktien hatten,
oder auch wenn man Derivate auf Wirecard Aktien hatte ?

 

19.10.20 18:13

119 Postings, 615 Tage shakesp@Hardy

DSW's Ausfüllhilfe liegt mir vor.
Hast du eine Info, was SDK vorschlägt? TAS oder KDS?  

19.10.20 18:26

7068 Postings, 1224 Tage hardylein@shakespir

Der SDK kann nur Vorschläge angeben. Jeder Fall ist doch anders. Manche haben nur einmal gekauft und
als der Betrugs aufflog, sahen sie, dass der Kurs um 90% gefallen war. Hier könnte man mE fiktiv rechen. Also , wenn Kauf = 160 Euro je STück und (wenn ich gewußt hatte, das... ,) dann hätte ich garnicht gekauft, dann ist mein SChaden 160  Euro!

Aber viele hier haben evtl. mehrere oder viele Transaktionen. Wie soll das gehen? Also nicht fiktiv sondern konkret rechnen . Egal ob es TAS oder KDS heißt.  Ohne Gewähr alles!  

19.10.20 18:37

7068 Postings, 1224 Tage hardylein@shakespir

oder wie siehst  Du das?  

19.10.20 19:06

22 Postings, 106 Tage NodocBerechnung Transaktionsschaden

Setzt jemand von euch den von TILP berechneten Transaktionsschaden bei der Forderungsanmeldung an?
Bei TILP wird der Transaktionsschaden ohne Gewinne berechnet.

Bei der DSW Ausfüllhilfe steht auch folgende Erläuterung:

"Bei Verkäufen ist zu berücksichtigen, dass sich der Schaden nach der FIFO-Methode berechnet. Verkäufe müssen also mit Käufen historisch zusammengeführt werden, wobei gilt, dass zuerst gekaufte Aktien auch zuerst veräußert wurden. Dies kann dazu führen, dass einzelne Verkäufe durchaus auch positive Erträge hervorgebracht haben. Dies wurde dann auch entsprechend von Ihrer Bank bei der Abrechnung des Verkaufes und dem Ansatz der Kapitalertragssteuern berücksichtigt. Mangels Schaden würden derartige Transaktionen selbstverständlich nicht berücksichtigt werden."

Demnach können nach dem FIFO Prinzip alle gewinnbringenden Verkäufe weggelassen werden.

Wie seht ihr das?
Besten Dank  

19.10.20 19:31

7068 Postings, 1224 Tage hardylein@Nodoc

das von Dir genannte Zitat ist doch klar, alles (auch Gewinn)muss angegeben werden. Auch die Gewinne, ein kausaler Zusammenhang muss bestehen.  Was Tilp meint, kann ich nur auf einen besonderen Fall beziehen.  

19.10.20 19:33

7068 Postings, 1224 Tage hardyleinIhr könnt doch keinen Schaden melden, der nicht

entstanden ist.  Schäden sind kausal zu erklären.  Ohne Gewähr.  

19.10.20 20:25

22 Postings, 106 Tage Nodocpositive Erträge

Danke für deine Rückmeldung hierzu.

Hier steht doch aber explizit; "Dies kann dazu führen, dass einzelne Verkäufe durchaus auch positive Erträge hervorgebracht haben."
"Mangels Schaden würden derartige Transaktionen selbstverständlich nicht berücksichtigt werden."

Ergo muss hier der Ertrag nicht von dem Schaden abgezogen werden.

Zumindest verstehe ich diesen Erläuterung so.
Je nach Umfang der Transaktionen und Stückzahlen, ist es natürlich aufwendig das zu berechnen.

Gibt es hier noch andere Sichtweisen?

Besten Dank  

19.10.20 20:28

22 Postings, 106 Tage NodocBerechnung Transaktionsschaden

Setzt jemand von euch den von TILP berechneten Transaktionsschaden bei der Forderungsanmeldung an?
Bei TILP wird der Transaktionsschaden ohne Gewinne berechnet.

Bei der DSW Ausfüllhilfe steht auch folgende Erläuterung:

"Bei Verkäufen ist zu berücksichtigen, dass sich der Schaden nach der FIFO-Methode berechnet. Verkäufe müssen also mit Käufen historisch zusammengeführt werden, wobei gilt, dass zuerst gekaufte Aktien auch zuerst veräußert wurden. Dies kann dazu führen, dass einzelne Verkäufe durchaus auch positive Erträge hervorgebracht haben. Dies wurde dann auch entsprechend von Ihrer Bank bei der Abrechnung des Verkaufes und dem Ansatz der Kapitalertragssteuern berücksichtigt. Mangels Schaden würden derartige Transaktionen selbstverständlich nicht berücksichtigt werden."

Demnach können nach dem FIFO Prinzip alle gewinnbringenden Verkäufe weggelassen werden.

Wie seht ihr das?
Besten Dank  

19.10.20 20:48

22 Postings, 106 Tage NodocRechenbeispiel

Hierzu ein kurzes Rechenbeispiel:

     Stück§        Kurs in ?   Summe in ?

      Kauf        10§        90,00   900,00
      Kauf§10     100,00   1000,00
Verkauf 20 95,00   1900,00

10 Stück mit 50? Gewinn verkauft
10 Stück mit 50? Verlust verkauft

Ist der jetzt Transaktionsschaden:

Transaktionsschaden = 50? ?
Oder durch den erzielten Gewinn
Transaktionsschaden = 0? ?

Durch die Erläuterung von DSW ist das nicht wirklich klar:

"Bei Verkäufen ist zu berücksichtigen, dass sich der Schaden nach der FIFO-Methode berechnet. Verkäufe müssen also mit Käufen historisch zusammengeführt werden, wobei gilt, dass zuerst gekaufte Aktien auch zuerst veräußert wurden. Dies kann dazu führen, dass einzelne Verkäufe durchaus auch positive Erträge hervorgebracht haben. Dies wurde dann auch entsprechend von Ihrer Bank bei der Abrechnung des Verkaufes und dem Ansatz der Kapitalertragssteuern berücksichtigt. Mangels Schaden würden derartige Transaktionen selbstverständlich nicht berücksichtigt werden."
 

19.10.20 21:01

22 Postings, 106 Tage NodocTransaktionsschaden

Entschuldigung für die schlechte Darstellung:

Kauf von 10 Stück zu 90 EURO = 900 EURO
Kauf von 10 Stück zu 90 EURO = 1000 EURO
Verkauf von 20 Stück zu 95 EURO = 1900 EURO

10 Stück mit 50 EURO Gewinn verkauft
10 stück mit 50 EURO Verlust verkauft

Ist der als Transaktionsschaden jetzt auf 50 EURO anzusetzen;
Da ja laut DSW die positiven Erträge nicht berücksichtigt werden

oder werden die 50 EURO Gewinn mit den 50 EURO Verlust verrechnet
und der Transaktionsschaden ist 0 EURO?  

19.10.20 21:17

1362 Postings, 3478 Tage schakal1409Na ja....Transaktionsschaden.....

<wo bitte gibts einen Transaktionsschaden??? geschweige .. zurückerstattet???
Warum verlangt ihr alle Geldgierigen nicht auch noch Fahrtkosten (zur Bank) oder Telefon kosten,oder Stromkosten (Im Internet Aktien gekauft)
Pfoa,sind bei euch schon alle Hirnzellen  mit WC mit der Spülung den Guli runter.

Es gilt die Unschuldsvermutung
 

19.10.20 21:36

22 Postings, 106 Tage NodocRechenbeispiel

Hierzu ein kurzes Rechenbeispiel:

     Stück§        Kurs in ?   Summe in ?

      Kauf        10§        90,00   900,00
      Kauf§10     100,00   1000,00
Verkauf 20 95,00   1900,00

10 Stück mit 50? Gewinn verkauft
10 Stück mit 50? Verlust verkauft

Ist der jetzt Transaktionsschaden:

Transaktionsschaden = 50? ?
Oder durch den erzielten Gewinn
Transaktionsschaden = 0? ?

Durch die Erläuterung von DSW ist das nicht wirklich klar:

"Bei Verkäufen ist zu berücksichtigen, dass sich der Schaden nach der FIFO-Methode berechnet. Verkäufe müssen also mit Käufen historisch zusammengeführt werden, wobei gilt, dass zuerst gekaufte Aktien auch zuerst veräußert wurden. Dies kann dazu führen, dass einzelne Verkäufe durchaus auch positive Erträge hervorgebracht haben. Dies wurde dann auch entsprechend von Ihrer Bank bei der Abrechnung des Verkaufes und dem Ansatz der Kapitalertragssteuern berücksichtigt. Mangels Schaden würden derartige Transaktionen selbstverständlich nicht berücksichtigt werden."
 

19.10.20 21:43

38 Postings, 171 Tage Zukunft 2020Schakal

Ja es ist für manche einfach nicht begreiflich,ob man betrogen wird oder ob es eine Abschwächung des Unternehmens handelt bzw.Stärkung.  

19.10.20 22:22

7068 Postings, 1224 Tage hardylein@Nodoc

Der Schaden in Deinem Beispiel wäre 0 Euro.

""Mangels Schaden würden derartige Transaktionen selbstverständlich nicht berücksichtigt werden.""
d.h.  eine Transaktion, welche zuvor einen Gewinn erwirtschaftet hat, wird nicht berücksichtigt.


Oder anders ausgedrückt: Rosinenpicken geht nicht!

Oder nochmal anders: Du hast doch auch von  den Falschmeldungen profitiert , hast auch Gewinne gemacht! Da kann man sich nicht einfach raussuchen , was  einem gefällt.

Ich denke, Tilp meint was anderes.       alles ohne Gewähr
 

19.10.20 22:23

1401 Postings, 914 Tage BoersentickerDanke -JB-

Ich denke, das könnte schon mal helfen.

-------
PS @ all: Ich hatte mich am Sonntag vor einer Woche auch bei RA Mingers über eine Anmeldemaske für die Sammelklage angemeldet. Dachte, die würden mir auch bei der Anmeldung für die Inso-Tabelle helfen. Leider hat sich von denen bis heute niemand bei mir gemeldet. Auch nicht wegen der Sammelklage.... :-(

Grüße BT  

19.10.20 22:35

555 Postings, 607 Tage JustoxIst es aber nicht so,

dass wenn überhaupt etwas zu verteilen gibt, der Geldverteiler / Insolvenzverwalter sowieso genau nachrechnen wird, was dem Kläger überhaupt zusteht? Als Grundlage dient da höchst wahrscheinlich die eingereichten Bescheinigung bzw. Abrechnungen der Brokerbank.

Egal was man angibt an Schaden, Kaffee hat wohl das letzte Wort.






 

19.10.20 22:37

555 Postings, 607 Tage JustoxKaffee ist gut

Aber der zahlende Jaffee ist besser.  

20.10.20 07:14

8 Postings, 6 Tage fbo|229291749Jaffe , Stimmrecht

besser zahlender Jaffe als zu zahlender Kaffeee ;-)
 

Mal im Ernst - stelle mir gerade vor -
mehr als 100,000 Forderungen von (Klein)-Aktionären, jeweils ein paar hundert bis ein paar Tausend Euro,
darunter sicher ein paar tausend Forderungen mit mehreren 10,000 bis Millionen €
und dann die Hundert-Millionen Forderungen der Banken und anderer Gläubiger....
Wie wahrscheinlich ist es dass Jaffe sich im Detail ALLE Forderungen anschauen,
geschweige denn nachrechnen wird ??
Er wird wahrscheinlich versuchen so wenig Arbeit wie möglich zu haben,
d.h. den Kleinanleger mal absagen - dann gibt es wohl eine Feststellungsklage,
was sicher viele Kleinanleger abschrecken wird und schon hat er viel weniger Arbeit :-(

Bin ja mal gespannt was am 18.Nov rauskommt.
Weiß irgendjemand wie das mit unserem Stimmrecht ist ?
Ist es dann nach der Forderung gewichtet, oder hat jeder der in der Forderungstabelle aufgenommen wurde eine Stimme?
(dann würde Jaffe wohl ziemlich sicher erst einmal alle Kleinanleger ablehnen, oder?)

Mal gespannt auf eure Meinung dazu
Tom
 

 

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