SMI 11?982 -0.1%  SPI 15?383 0.0%  Dow 33?946 0.2%  DAX 15?636 0.2%  Euro 1.0962 0.0%  EStoxx50 4?123 0.3%  Gold 1?780 0.1%  Bitcoin 31?059 4.2%  Dollar 0.9197 0.1%  Öl 75.3 0.7% 

KGV 3,6 - Lang&Schwarz ab heute handelbar

Seite 1 von 306
neuester Beitrag: 22.06.21 23:12
eröffnet am: 28.09.06 09:38 von: Triade Anzahl Beiträge: 7628
neuester Beitrag: 22.06.21 23:12 von: klape001 Leser gesamt: 1539272
davon Heute: 722
bewertet mit 50 Sternen

Seite: Zurück 1 | 2 | 3 | 4 |
304 | 305 | 306 | 306  Weiter  

28.09.06 09:38
50

402 Postings, 5615 Tage TriadeKGV 3,6 - Lang&Schwarz ab heute handelbar

Lang & Schwarz WPK: 645932 könnte der Highflyer in diesem Herbst werden (ähnlich wie damals VEM und Sino)

Es gibt 3.146.000 Aktien.

Gewinn 2005 ? 1.933.000 Euro
Gewinn 1. Halbjahr 2006 ?2.928.000 Euro
(wohlgemerkt nur in den ersten 6 Monaten bereits den Gewinn des gesamten Vorjahres um mehr als 50 % gesteigert)

Das bedeutet (wenn man das Ergebnis vom 1. Halbjahr auf das 2. Halbjahr übertragen würde einen Gewinn von 5.856.000 Euro ergeben) einen Gewinn/Aktie von 1,86 Euro und bei einem Kurs von jetzt 6,75 Euro ein KGV von sagenhaften 3,62 bedeuten.

Zudem handelt es sich nicht um ein unbekanntes Unternehmen. Jeder Börsianer dürfte wohl Lang & Schwarz kennen. Ich handle schon mehrere Jahre immer wieder bei denen.

Denke die Kaufempfehlungen der Börsenbriefe werden nicht lange auf sich warten lassen.

Alle Angaben ohne Gewähr. Kaufentscheidung ob ja/nein liegt nun bei Euch.

Gruss

moneyholic


DGAP-News: Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG

10:30 27.09.06

Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG: Erstnotiz im Geregelten Markt voraussichtlich am 28. September 2006

Corporate News übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
--------------------------------------------------

Die Erstnotiz der Aktien der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG im
Geregelten Markt (General Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse
erfolgt voraussichtlich am 28. September 2006. Insgesamt sollen 3.146.000
auf den Namen lautenden Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) jeweils
mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von ? 3,00 je Stückaktie und
mit voller Gewinnanteilberechtigung ab dem 1. Januar 2006 (WKN: 645932;
ISIN: DE0006459324, Börsenkürzel: LUS, Reuters: LUSGn.DE) sowie bis zu
439.230 auf den Namen lautenden Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien)
aus dem bedingten Kapital zur Sicherung der Rechte der Inhaber der
Optionsscheine von 1999/2009 jeweils mit einem anteiligen Betrag am
Grundkapital von ? 3,00 je Stückaktie und mit voller
Gewinnanteilberechtigung ab dem der Ausübung der Optionsrechte folgenden
Geschäftsjahr zugelassen werden.

Der Wertpapierprospekt zum Börsengang wurde am 26. September 2006 von der
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht gebilligt und auf der
Website der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG unter www.ls-d.de
veröffentlicht.

Der Börsengang wird von der M.M.Warburg & CO begleitet, die im Nachgang
auch als Designated Sponsor fungiert. Der M.M.Warburg Konzern hält über 30%
der Anteile und sieht in Lang & Schwarz einen geeigneten strategischen
Partner. Es sei daher im Zusammenhang mit dem Börsengang keine Reduzierung
der Beteiligung geplant.

Allgemeine Informationen zur Gesellschaft

Lang & Schwarz AG vereinigt als einzige deutsche Wertpapierhandelsbank das
klassische Börsenmaklergeschäft, das Emissionsgeschäft, das außerbörsliche
Market-Making, sowie das Begeben von eigenen derivativen Produkten.

Lang & Schwarz ist seit Ende letzten Jahres Listing Partner der Deutschen
Börse AG. Zudem wurde dieses Jahr der Börsengang der 10tacle studios AG als
Leadmanager und sole bookrunner erfolgreich begleitet.

Im Bereich der derivativen Produkte plant Lang & Schwarz, neben der
bestehenden Notierung im Segment Smart Trading an der Frankfurter
Wertpapierbörse, zusätzlich bis zum Jahresende die Notierungsaufnahme ihrer
Produkte an der Börse Stuttgart. Die Gesellschaft erhofft sich von dieser
Maßnahme eine Steigerung des Geschäftsumfangs und damit einhergehend eine
Erhöhung der Ertragsmöglichkeiten.

Die Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG hat nach dem Rekordergebnis des
letzten Geschäftsjahres (1.933 TEUR) im ersten Halbjahr eine Ergebnis von
2.928 TEUR erzielt. Hieraus ergibt sich ein Halbjahresgewinn pro Aktie
(unverwässert) von 0,94 Euro. Zu diesem Ergebnis konnten alle Bereich
beitragen.

Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG
Ernst-Schneider-Platz 1
40212 Duesseldorf



Ansprechpartner: André Bütow, Peter Zahn
Tel.: 0211-138 40 0
Fax: 0211-138 40 90
Email: investor-relations@ls-d.de



(c)DGAP 27.09.2006
--------------------------------------------------
Sprache: Deutsch
Emittent: Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG
Ernst-Schneider-Platz 1
40212 Düsseldorf Deutschland
Telefon: 0211-13840-254
Fax: 0211-13840-90
E-mail: andre.buetow@ls-d.de
WWW: www.ls-d.de
ISIN: DE0006459324
WKN: 645932
Indizes:
Ende der Mitteilung DGAP News-Service




Hier noch ein Interview von boerse.ard

27.09.2006 16:57
"Der Konkurrenz Mandate abjagen"
Vorstandsmitglied Peter Zahn sieht Lang&Schwarz gut gerüstet für die Börse. Mit neuen Mandaten im Designated Sponsoring und mit Zertifikaten soll das Unternehmen wachsen.

boerse.ARD.de: Warum machen Sie ein Listing und keinen echten Börsengang?

Zahn: Aus Rücksicht auf unsere Privataktionäre. 47 Prozent unserer Aktionäre sind Privatpersonen. Hätten wir einen Börsengang über eine Kapitalerhöhung durchgeführt, hätten wir deren Anteile verwässert. Außerdem brauchen wir keine Kapitalerhöhung aufgrund der guten Geschäftslage.

boerse.ARD.de: Weshalb haben Sie so lange mit dem Gang an die Börse gewartet?

Zahn: Wir mussten erst unsere Hausgaben machen. Jetzt sind wir gut positioniert und reif für die Börse.
boerse.ARD.de: Ihr Unternehmen steht und fällt mit der Börsenstimmung. Wie stark sind Sie gegen kommende Börsen-Krisen abgesichert?

Zahn: Ob die Kurse steigen oder fallen, ist für uns nicht so entscheidend. Bei uns kommt es auf den Umsatz an. Da verdienen wir Provisionen. Eine umsatzlose Zeit selbst bei steigenden Börsenkursen bringt uns nichts.

boerse.ARD.de: Nach Ihren Aussagen gibt es derzeit 730 Mandate an der Frankfurter Börse. Sie besitzen bisher lediglich 20 Mandate und befinden sich nicht unter den TopTen der Designated Sponsoren. Ist da noch Potenzial für neue Mandate?

Zahn: Ja, absolut. Wir wissen, dass wir nicht durch neue Mandate wachsen, sondern durch das Abjagen von Mandaten der Konkurrenz. Hier liegt noch ein großes Potenzial.

boerse.ARD.de: Ihr Kernbereich bleibt aber das TradeCenter. Was tun Sie, um noch mehr Trader anzulocken?

Zahn: Wir haben schon sehr trade-affine Kunden. Außerbörslich können bei Lang&Schwarz 700 Aktien aus Deutschland (Dax, MDax, TecDax), anderen Ländern Europas, USA und Asien gehandelt werden. Und das von acht bis 23 Uhr. Andere machen früher Schluss. Selbst am Samstag und Sonntag findet bei uns für ein paar Stunden außerbörslicher Handel statt. Um neues Wachstumspotenzial zu erschließen, erweitern wir nun unsere Produktpalette und bieten Zertifikate an. Diese sollen aber nicht zu kompliziert sein, sondern leicht überschaubar bleiben.

boerse.ARD.de: Wir erleben derzeit wieder ein Anziehen der Börsengänge. Trotzdem haben Sie sich skeptisch über den derzeitigen IPO-Markt geäußert. Warum?

Zahn: Der IPO-Markt ist derzeit ein Käufermarkt. Die Käufer diktieren den Preis und fordern Abschläge. Das wird nicht ewig so bleiben. Wir glauben, dass bald wieder bessere Zeiten für Small Caps kommen.

boerse.ARD.de: Mehrfach würde über eine Kapitalerhöhung spekuliert. Planen Sie so etwas?

Zahn: Vorerst nicht. Aber ausschließen will ich es nicht. Wenn irgendwann die Bewertung für Small Caps attraktiver wird, müssten wir vielleicht doch noch eines Tages eine Kapitalerhöhung vornehmen.

Das Interview führte Notker Blechner
Link:
http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_188486
 
Seite: Zurück 1 | 2 | 3 | 4 |
304 | 305 | 306 | 306  Weiter  
7602 Postings ausgeblendet.

17.06.21 08:00
1

1275 Postings, 2638 Tage OGfoxnoch nicht mal 8 Uhr

und schon ca 3.3 Mio Umsatz allein mit CureVac und Biontech.

schön zusehen wie man mit einem "langweiligen" investment in einen Börsenbetreiber auch an den Impfstoffzocks verdient.  

17.06.21 08:14

960 Postings, 3212 Tage Bud.Foxdas

könnte heute in der Tat ein guter Tag für L&S werden. Curevac heute fast so wie Wirecard letztes Jahr?! Wenn auch die Ausgangsbedingungen natürlich etwas anders sind.
Hauptsache ordentlich Umsatz für L&S....  

17.06.21 09:00
2

684 Postings, 1807 Tage GaaryL&S

Und bis 9 Uhr vorbörslich sind es schon knapp 10 Mio mit diesen beiden Aktien und auch alleine im Tradecenter...  

17.06.21 11:09
7

98 Postings, 1204 Tage nahpetsKaufempfehlung bei Lynx

17.06.21 21:30
2

296 Postings, 803 Tage MoneyboxerOutllook

Ich habe kürzlich gehört, dass der Wertpapierhandel in den USA zuletzt um 30 % eingebrochen ist. Der Makrt ist aber nur natürlich viel mehr gesättigt, als in Europa. Und trotzdem gibt es in den USA höhere Multiples :)

Ich denke der Europäische Markt bietet noch diverse Entwicklungmöglichkeiten. In den Foren geht es ja meistens um die Risiken, dass zB TR "abspringt", aber die Potentiale sind doch viel größer und fantasievoller.
Nur 10 % der Erwachsenen haben bisher Aktien. Der Markt selbst ist also noch riesig. Viele werden zu Aktien kommen, weil es rational ist und sich rationales Verhalten mittelfristig durchsetzt.
Daneben wird es weitere technische und prozessuale Innovationen geben.
Es könnte zB demnächts 24/7 Brokerage eingeführt werden.
Man könnte eigene Broker für spezifische Personengruppen machen. So wie TR an die junge Generation gerichtet ist, könnte man auch Broker zB für Frauen einführen. Diese sind bisher sicherlich extrem unterpräsentiert.
Man könnte seriöse Broker mit Social Media besser verbinden und / oder wikifolio weiter entwickeln.

Für all das ist L&S super aufgestellt. Slebst wenn es mit einem Partner mal Probleme gibt ist das Potential einfach riesig.
Dass bei TR nur die Crème de la Crème der VCs eingestiegen ist zeigt auch, dass die "Profis" vom Wachstum weiter überzeugt sind.  

18.06.21 13:50

834 Postings, 2146 Tage CDee...

Heute erneut super Umsätze mit Curevac... die Q2-Zahlen werden erneut sehr gut ausfallen, leicht schlechter vllt als Q1 .... maximal unterbewertet die Aktie... zum 01. oder 02.07. wird es sicherlich wieder eine dgap geben über Q2... sollte wieder für deutlich höhere Kurse sorgen... von daher habe ich mal weiter aufgestockt :)... selbst wenn Covid mal irgendwann wieder komplett verschwinden sollte, das Börsenvirus, das so manchen die letzten 2 Jahre infiziert hat, wird sicherlich nicht verschwinden :)  

18.06.21 17:52

9506 Postings, 4312 Tage Raymond_James''Nach dem starken ersten Quartal ...

... scheinen die bisherigen Konsensschätzungen von mehr als 20 Euro Gewinn je Aktie erreichbar. In diesem Szenario wären Kurse von 200 Euro nicht unrealistisch."

https://www.lynxbroker.de/boerse/boerse-kurse/...-nicht-gesehen-hatte

Chart vom 17.06.2021 Kurs: 121,80 Kürzel: LUS - Tageskerzen | Online Broker LYNX

 

18.06.21 22:41

1 Posting, 5 Tage 22935331MDie LuS Zahlen machen mich verrückt

Hallo zusammen,
ich versuche mich gerade mit LuS vertraut zu machen und schaue mir die Zahlen genauer an. Dabei habe ich einige „Unstimmigkeiten“ gefunden.
Vermutlich fehlt mich einfach das Verständnis. Deswegen wäre ich sehr verbunden, wenn mich jemand aufklären könnte.

Im Folgenden also einige Beispiele dieser Unstimmigkeiten:

       (1)§Das Ergebnis aus der Handelstätigkeit für 2020 ist
         •§78.996 Mio laut Geschäftsbericht 2020
         •§32.764 Mio laut Jahresabschluss 2020
         •§82 Mio laut Pressemittteilung vom 4.1.2021

       (2)§Laut Geschäftsbericht 2020 ist der Konzernjahresüberschuss 10,5 Mio. Bei knapp 3 Mio Aktien würde dies etwas mehr als 3€ Ergebnis pro Aktie bedeuten. Das deckt sich auch mit den Angaben der GuV in Finanzen.net. Dort sind es 10,53 Mio Ergebnis nach Steuer und 3,35€ Ergebnis je Aktie.
In einem Artikel von 4investors steht allerdings „auf Neunmonatsbasis wird ein Überschuss je Aktie von 7,58 Euro ausgewiesen“. Das hieße doch, dass in Q4/2022 theoretisch ein Minus von über 4€ hätte gemacht werden müssen (was definitiv nicht der Fall war).


Kann mir jemand erklären, wie es zu den Zahlen kommen kann?
Quellen schicke ich gerne bei Bedarf auch mit.

MfG  

18.06.21 23:00

3965 Postings, 4186 Tage JulietteLies einfach mal die letzen paar Seiten hier

im Forum dazu. Der Gewinn pro Aktie bei L&S lag 2020 bei 12 Euro.
Ein großer Anteil des Gewinns wurde in den Fonds für allgemeine Bankrisiken gepackt. Unter Berücksichtigung dessen ist der Gewinn/Aktie dann halt 3,35 Euro in 2020.
Einige Finanzportale zeigen deshalb beim EPS 3,35, andere 12 Euro an.
 

19.06.21 08:02

1893 Postings, 2828 Tage seitzmannGehört der Anteil für den Fond

ganz umfänglich den Aktionären ?  

19.06.21 08:17
1

131 Postings, 1701 Tage klopsseitzmann

Der Bankenfonds ist Teil des Eigenkapitals. Das vergleichbar mit einer Rücklage, welche zur Vorbeugung EVENTUELLER Verluste in die Bilanz einstellt. Google mal den Unterschied zwischen Rücklage und Rückstellung, das dürfte das Grundprinzip ganz gut erklären  

20.06.21 18:08

34 Postings, 1619 Tage MetalmanAbhängigkeit von Trade Republic ?

https://www.youtube.com/watch?v=SDuyhHDlFNE  

In dem Video taucht wieder das Gerücht (?) auf, das Trade Republic nach der letzten Finanzierungsrunde eine eigene Handelsabwickulung aufbauen könnte.

Welche Folgen hätte das denn überhaupt auf L+S, bzw. kann jemand einschätzen, um wieviel Umsatz und Gewinn im worst case zurückgehen würden ?

Oder anders gefragt: Wieviel % vom Umsatz von L+S kommt über Trade Republic rein ?

Abgesehen davon denke ich, das eine eigene Handelsabwicklung nicht mal so einfach und "ruck zuck" aufzubauen ist (rechtliche Hürden etc.) und daher auch nicht
wirklich ein zeitnahes Risiko darstellt (?).
 

 

20.06.21 20:14
1

53 Postings, 200 Tage pascal49Was dagegen spricht

1. Trade Republic hat Geld eingesammelt um in der EU zu expandieren. Das ist eine Mega-Aufgabe, auf die man sich und den Geldeinsatz konzentrieren wird. Nicht zuletzt hört man immer wieder, dass es Robinhood auch in Europa probieren könnte. So schnell wie möglich in den relevanten Ländern (wie Frankreich, Italien, Spanien, Polen)  zum Platzhirsch zu werden, ist für TR essentiell.
2. TR kassiert von LUS Provisionen für die Vermittlung von (Ver)käufen. Wenn man das Geschäft von LUS selbst machen wollte, würde man diese verlieren. Natürlich würde man am Spread selbst verdienen, so wie jetzt LUS, allerdings ob das in den Augen der BAFIN und der EU-Behörden einen schlanken Fuss macht, wage ich zu bezweifeln.
3. Selbst so große Broker wie Robinhood (13 Mio. Nutzer, im Vgl zu 1 Mio bei TR) nutzen Handelspartner; wäre es so einfach, wäre Robinhood längst seine eigene Aktienhandelsgesellschaft.
4. LUS und TR sind zur Zeit ein Dreamteam, beide stehen gut da. LUS verdient gutes Geld, TR ist - wie die letzte Finanzierungsrunde zeigte bei seinen Geldgebern hoch angesehen, expandiert gewaltig und wird noch viel Geld mit seinem Geschäftsmodell verdienen. Wieso sollte man dieses Team abschaffen.

Natürlich werden sich beide Firmen auch gegenseitig beobachten, möglicherweise wird bei den nächsten Verhandlungen das Thema Provisionshöhe angezogen, oder LUS verliert seinen Exklusivstatus bei TR (das könnte dann aber auch Auswirkungen auf die Höhe der Provisionen haben)
Außerdem ist LUS inzwischen ein Fin-Tech-Konzern mit vielen Standbeinen, LS-X ist nur eines davon, der Vorstand wird nicht müde, zu betonen, dass alle Bereichen gut laufen.  

20.06.21 20:43
1

3965 Postings, 4186 Tage JulietteUnd dabei darf man nicht vergessen,

dass man mit Andreas Willius einerseits ein Aufsichstsratmitglied bei Lang & Schwarz hat, der gleichzeitig Mitglied der Geschäftsführung von Trade Republic ist.

https://www.ls-d.de/unternehmen/organe
https://de.wikipedia.org/wiki/Trade_Republic  

20.06.21 21:55
3

101 Postings, 1437 Tage VerlustExperte@Metalman

dieser ganze Gedankengang ist mMn Zeitverschwendung

LUS ist NICHT der Abwickler für Wertpapiergeschäfte, sondern der Liquidity Provider

Abwickler ist die HSBC

https://www.hsbc-transactionservices.de/unternehmen/wirueberuns

https://www.hsbc-transactionservices.de/unternehmen/mandanten

interessant ist in dem Zusammenhang die Personalie Götz Roehr, bislang GF bei HSBC Transaction Services

https://finanz-szene.de/news/...parkassen-pilotprojekt-deutsche-bank/

wenn TR anfängt, Herrn Bütow oder Herrn Klanten abzuwerben, komme ich auf Deine Frage noch einmal zurück  :)
 

21.06.21 16:15

22 Postings, 99 Tage fbo|229325832profitabel ohne Ende!

 Hatte das Glück, heute Morgen einige Stücke für 120,20 zu ergattern.

Wenn man dann von einem EPS von 30,- Euro  für 2021 ausgeht (KGV 4), sind das Gelegenheiten, die sich keiner entgehen lassen sollte.

Je mehr es auf die HV im August mit dem Split und der Dividende ( 4,- Euro) zugeht, um so mehr wird die Aktie steigen. Seit heute Morgen bereits um 3,40. Und wenn dann noch die Berichterstattung einsetzt (z.B Börse Online oder andere) gibt es nach oben kein Halten .Iich schätze mal vorsichtig 180,- Euro bis 16.08.21. Das wären dann zwischen 45 und 50% in 9 Wochen.

Preiswerter wird die nicht mehr!

Natürlich alles meine persönliche Einschätzung, aber zur Nachahmung empfohlen.

 

 

21.06.21 16:54
3

39 Postings, 173 Tage davidarmstrong1985Eigenentwicklung von TR - Total unrealistisch

Als ITler muss ich sagen, dass solche komischen Gerüchte nur von irgendwelchen Bussinessleuten kommen können. TR ist ein FinTech und ich denke, dass sie da auch halbwegs moderne agile Produktentwicklungsansätze nutzen. Heißt:

1. MVP (Minimal Viable Product) entwickeln => heißt die App in Deutschland auf den Markt bringen, Nutzer einsammeln und Feedback einholen. Dabei liegt der Fokus auf den essenziellen Features. Alles andere sollte man dann eher durch externe Bibliotheken/Services integrieren (in dem Stadium bringt etwas existierendes nachzubauen für den Endkunden keinen Mehrwert).

2. Skalierung => heißt die App mit dem eingearbeiteten Feedback auf weitere Nutzer/Märkte ausrollen. Warum? Der Vorteil von Software ist, dass man nach der Entwicklung mehr oder weniger beliebig Nutzer damit bedienen kann, da man nicht wie bei Hardware o.ä. eine zusätzliche Fabrik errichten muss, was Zeit und Geld kostet.
(Natürlich muss man ggf. kleinere Anpassungen vornehmen Aufgrund unterschiedlicher rechtlicher Rahmenbedingungen und benötigt mehr Server)

3. Kann auch parallel zu 2. passieren Featureumfang erweitern (z.B. Kryptos etc.)

4. Jetzt könnte man überlegen die eingekauften/externen Services intern nachzubauen. D.h. frühestens in ein paar Jahren macht das möglicherweise Sinn. Aber auch nur möglicherweise. Denn durch Corona hat Digitalisierung einen ziemlichen Schub bekommen, wodurch Entwickler noch begehrter sind als schon vor Corona.
D.h. bis man das nötige Personal hat um LuS quasi nachzubauen, dürfte es Monate dauern, bis man überhaupt mit der Entwicklung anfangen könnte (und viele Start Ups sind an zu schnellem Personalwachstum gescheitert). Dann dürfte die Entwicklung Jahre dauern. Dann hat man laufende Kosten für den Betrieb und auch Risiken (man kann z.B. nicht die Schuld auf LuS schieben, wenn was schief geht). Und solche unnötigen Risiken holt man sich erst rein, wenn es sich finanziell lohnt. Im Januar als LuS mal kurz Probleme hatte, hätte dass das Ende für TR bedeuten können, wenn sie für alles verantwortlich gewesen wären und die Lösung mehrere Tage gedauert hätte, da TR noch so neu ist.

Ich vermute eher, dass man in Zukunft weitere wie Tradegate etc. anbinden wird. Das hat Vorteile für den Kunden, da größere Auswahl an handelbaren Produkten und für TR hat es den Vorteil besser die Provisionen verhandeln zu können und sie gehen weniger Risiken ein, weil TR nicht lahmgelegt ist wenn z.B. LuS mal nicht funktioniert.
Das ist aber ein Szenario was noch Jahre dauern könnte und durch das generell wachsende Geschäft von TR kompensiert werden dürfte. ALso für mich alles sehr entspannt und unnötige Panikmache.  

21.06.21 19:41
1

681 Postings, 5219 Tage hobbytrader79@David

Hallo David,
Tradegate ist schon angebunden, aber nur als Notfall Backup und das hat einen guten Grund aus Sicht von TR.
In den letzten Wochen ist vermutlich auch einiges durcheinander gewürfelt worden, bei den Begrifflichkeiten und ich vermute es geht TR nicht darum L&S zu ersetzen, sondern die Kontoführung.
Schönen Abend allerseits.
Grüße vom Melmac
Alf  

22.06.21 12:47

1446 Postings, 1323 Tage Teebeutel_Damit wird TR tatsächlich langsam attraktiv

Da Smartbroker sich ewig Zeit lässt mein Konto zu eröffnen, komme ich langsam in die Versuchung zu TR zu wechseln. Leider fehlen noch ein paar Aktien die es auf TG jedoch nicht auf LS gibt. Wie sieht es denn eigentlich mit den Spreads aus? Gibt es dazu Auswertungen? Verdient TR an den Spreads oder sind die die gleichen Spreads wie bei Smartbroker etc?  

22.06.21 17:17

101 Postings, 1437 Tage VerlustExperteWelche

Aktien vermisst Du an der LS-X?
Was bekümmert Dich bei einem Spread?
Angenommen, Du willst für 10 kaufen - der
Markt ist 8 zu 10 oder 9 zu 10 - was ändert das an Deinem Wunsch zu 10 zu kaufen?  

22.06.21 17:30

317 Postings, 5820 Tage Bolko@VE

Wenn der Spread bei 8 zu 10 liegt dann ist die Alternative eben nicht 9 zu 10 oder gar 9,9 zu 10, sondern meinetwegen 8,8 zu 9,2. Und das macht dann eben schon einen Unterschied.

Du argumentierts wie der, der immer für 20 ? tankt und dem die Benzinpreise deshalb egal sind.  

22.06.21 20:20

101 Postings, 1437 Tage VerlustExperteBolko

Du hast das falsch verstanden. Ich meinte, wenn ich nach eingehender Analyse zu dem Schluss komme, Aktie XYZ sei zu 10 EUR ein gutes Investment, dann kaufe ich die auch. Frag mal Aktionäre der Wirecard, wieviel es ihnen gebracht hat, dass der Spread bei ihrem Kauf zu 13 nur 1 Cent war (12,99 zu 13)

und gerade weil der Vorredner TR für eine gute Alternative hält, weil sie nun mehrere Emittenten anbinden, deren Produkte nach Erwerb regelmäßig nur einen Exit ermöglichen, nämlich den Verkauf an den Emittenten zu dessen Spreads, kann ich die Kritik an Spreads verschiedener Aktienhandelsplattformen nur sehr eingeschränkt nachvollziehen

 

22.06.21 21:53

317 Postings, 5820 Tage BolkoVE

Lass uns mal ein Gedankenexperiment wagen.

Du hast eine eingehende Analyse durchgeführt und kommst zu dem Schluss, dass LuS für 150 ? günstig bewertet ist. Angeboten wird die Aktie mit einer Taxe von 100 ? zu 150 ?. Kaufst Du dann zu 150 ?? Oder gehst Du zu einem Handelsplatz bei dem die Taxe 124 zu 125 ? beträgt?

Warum mehr zahlen als nötig? Der Spread verursacht beim Käufer/Verkäufer Kosten. Das Beispiel ist stark übertrieben, aber Übertreibung macht anschaulich.  

22.06.21 23:12

11 Postings, 564 Tage klape001Spread

Die Argumentation, dass der Spread egal ist, ist ja schon etwas schwachsinnig.

Das sind ja auch Gebühren, nur etwas versteckt. Wenn ich (Smartbroker) 100x Aktie X kaufe mit 100? Geld und 101? Briefkurs, dann kann ich bei Tradegate die Aktie mit Limit beim Mittelding von 100,5? abfischen und zahle 4? Gebühren. Bei L&S muss ich 101? hinlegen und zahle daher 1? + 0,5?×100 Stück, also 51? Gebühren.

Nur weil ich eine Aktie toll finde, zahle ich ja nicht 47? mehr Gebühren als nötig. Also auch wenn ich mich als Aktionär über jeden freue, der an L&S mehr zahlt als nötig, bitte verschenkt euer Geld nicht ;)  

Seite: Zurück 1 | 2 | 3 | 4 |
304 | 305 | 306 | 306  Weiter  
   Antwort einfügen - nach oben