Pro & Contra Aurelius (ohne Spam)

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neuester Beitrag: 15.08.20 13:39
eröffnet am: 11.05.17 15:44 von: zwetschgenq. Anzahl Beiträge: 2183
neuester Beitrag: 15.08.20 13:39 von: Pizzabaecker. Leser gesamt: 939455
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11.05.17 15:44
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2852 Postings, 1607 Tage zwetschgenquetsche.Pro & Contra Aurelius (ohne Spam)

Thread für substanzvolle (!) Kauf- und Verkaufsgründe zu AURELIUS Equity Opportunities SE & Co. KGaA (ISIN DE000A0JK2A8) sowie Postings über die Rahmenbedingungen - und zwar ohne Basher und Pusher.

Wichtige Links:

Webseite: http://aureliusinvest.de/
Presse: http://aureliusinvest.de/presse/pressemitteilungen/
IR: http://aureliusinvest.de/investor-relations/uebersicht/
Beteiligungen: http://aureliusinvest.de/unternehmen/

Investoren: http://www.morningstar.com/stocks/XETR/AR4/quote.html
Bundesanzeiger: https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/...let?page.navid=to_nlp_start

Viel Spaß, viel Erfolg und die Idee kam von Be Er.  
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2157 Postings ausgeblendet.

13.08.20 09:43
4

2852 Postings, 1607 Tage zwetschgenquetsche.Zum Halbjahr 2020

- Vergleicht man den heutigen HJ-Bericht mit der PM zu Q1 haben sich die liquiden Mittel sogar leicht erhöht.
- Zieht man von 82,1 Mio. Euro (Ergebnis aus Unternehmensverkäufen) Ghotel ab, haben die MEZ- und OD-Verkäufe dazu circa 20-30 Mio. Euro eingebracht. Meine Vermutung bestätigt sich auf S. 44 des HJ-Berichts und da sind ja noch nicht alle Verkäufe eingerechnet.
- Restrukturierungsaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr auch nicht angestiegen. Arge Liquiditätsnöte im Portfolio, wie sie hier von den üblichen Bashern heraufbeschworen wurden, sind also ein Märchen.
- Die Angaben zu den Portfoliofirmen sind ebenfalls sehr aufschlussreich und es würde den Rahmen sprengen, wiederzugeben. Lest bitte selbst. https://aureliusinvest.de/site/assets/files/4289/...020_de_secure.pdf
Es wird deutlich, wie verschieden die einzelnen Gesellschaften von Corona betroffen waren. Da wird erneut klar, wie schwer es ist, das Portfolio einschätzen zu können, da die Corona-Regeln und Rettungspakete in den Staaten unterschiedlich sind, Währungseinflüsse zu berücksichtigen sind und jede Branche andere Probleme und Chancen hat.

Ich erachte die bisherige Leistung von Aurelius und in den Portfoliofirmen in diesem HJ für sehr gelungen. Das Portfolio wurde bereinigt ohne Geld zu verbrennen. Es werden keine toten Pferde weitergeritten. Auch werden die Beteiligungen nicht nur auf Effizienz getrimmt und es wird auch nicht nur gespart, sondern investiert. Neuerwerbe sind angekündigt, aber auch im Portfolio selbst werden Wachstumsmöglichkeiten angegangen. Der Weg der letzten Jahre als "growth enabler" wird weitergegangen, denn ein Turnaround kann schließlich nur gelingen, wenn neue Services angeboten werden, Innovationen entstehen und man die Konsolidierungen in einzelnen Branchen mitbestimmend für sich nutzt. Viele Schilderungen in den Portfolioberichten lesen sich ermutigend und zukunftsträchtig - und zwar trotz des typisch beschönigenden Formulierungsstils, wie ihn ja alle Unternehmen über sich beherzigen!
Für die belgischen Baumärkte, VAG, die zwei ex-Dätwyler-Firmen, BP und Calumet bin ich besonders positiv eingestellt.

Das mal auf die Schnelle.  

13.08.20 10:03
4

1045 Postings, 1011 Tage Teebeutel_Hmm

Zahlen sehen fast schon zu gut aus, ärgere mich nun die Position fast komplett abgebaut zu haben. Hätte ich mich mal nicht bequatschen lassen.  

13.08.20 10:17

577 Postings, 1032 Tage Midas13Löschung


Moderation
Moderator: jbo
Zeitpunkt: 13.08.20 12:26
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Regelverstoß - unbelegte Aussage

 

 

13.08.20 10:19
1

19241 Postings, 3782 Tage Balu4uIch bin mit dem Hintergrund rein

dass es demnächst auch mal wieder ein paar Schnäppchen für Aurelius geben wird (Insolvenzen etc.). Da kommt noch einiges Positive, wenn es jetzt schon gut aus, kann das meiner Meinung nach nur besser werden!  

13.08.20 11:52
2

153 Postings, 247 Tage pantos00@balu4u

Denke aber auch daran, daß eine neue Beteiligung erst reifen muß, das kann 2-3 Jahre dauern. Aurelius ist vornehmlich ein Divi Laden, kein klassisches aktiengesteuertes Unternehmen. Man braucht daher viel Geduld und kann nicht 100% in wenigen Monaten erhoffen.  

13.08.20 13:23
8

1815 Postings, 1391 Tage ChaeckaWenn das Ergebnis so super war ...

… warum steht die Aktie dann nicht wieder bei 30 Euro?

Ist das noch die Sippenhaft wegen Wirecard (sind die Unterstellungen von Ontake denn zwischenzeitlich entkräftet?)?

Diese Aktie ist eine derartige Enttäuschung!  

13.08.20 13:49
1

86 Postings, 1201 Tage gpphjsEnttäuschung?

Bei 20% plus ist das keine Enttäuschung! Hier setzen dann langsam die Gewinnmitnahmen ein und die 30 ? kommen Wochen und Monate später. Man muss warten können.  

13.08.20 14:10
3

2852 Postings, 1607 Tage zwetschgenquetsche.wie dumm von dir, chaeka!

Da du selbst unfähig und unwillens bist, die Gründe für den Kursverlauf herzuleiten und auf der Aureliuswebseite nachzurecherchieren, ja, noch nicht mal in diesem Forum zurückblättern kannst, in der gebotenene Kürze:

- NAV sank naturgemäß seit längerer Zeit
- Coronaauswirkungen auf das Portfolio war schwer einzuschätzen, da vielfältige Branchen, Länder und Phasen, in denen sich die Unternehmen befanden und befinden
- Ontake wurde unmittelbar nach der Short-Attacke entkräftet (https://aureliusinvest.de/equity-opportunities/...ontakes-vorwuerfen/ und auf der Webseite gibt es noch weitere Infos dazu)
- Unsicherheit ob der Liquidität bzw. des Finanzbedarfs (spätestens seit heute obsolet!)

Wie der Kurs sich nun weiterentwickeln wird, weiß ich nicht. Ist mir bekanntermaßen auch wenig wichtig. Wichtig ist nur, dass das 1. HJ summasummarum ganz gut vonstatten ging angesichts Corona (jetzt ist es amtlich) und da wir ja schon 6 Wochen im 2HJ sind, wird es wohl auch nicht schlechter werden.:-) Mein Vertrauen in Aurelius wurde mal wieder gerechtfertigt (!!!) und kann mich in meinen "Analysen/Mutmaßungen" und Ansichten zum Unternehmen ebenfalls gut wiedererkennen ;-)

 

13.08.20 15:06
3

1815 Postings, 1391 Tage Chaecka@zwetschge

Du vor einem Jahr (08.08.2019):
"...aber an und für sich sieht es doch sonnig aus." Damals stand der Kurs bei 35 Euro.

Heute hast du alles kommen sehen und freust dich über einen Kursanstieg auf 16 Euro (54% weniger als damals, als es so "sonnig" aussah)
Wer soll dich noch ernst nehmen?

 

13.08.20 15:26
2

20 Postings, 198 Tage Faultier2018@Chaecka

Mal scharf überlegen, was zwischen 08/2019 und 08/2020 passiert ist und die Bewertung fundamental geändert haben könnte. Kommst du sicher auch drauf.

Das u.a. Zwetschge anfangs der Meinung war, COVID-19 sei eher ein Non-Event geschenkt - da war er hier im Forum nicht der einzige, und zumindest war seine Meinung fundierter als die derjenigen, die Aurelius als den Krisengewinner schlechthin sahen, weil OD Toilettenpapier im Sortiment hat.

Selbstverständlich bleibt COVID-19 auch weiterhin ein Unsicherheitsfaktor, und ein Abschlag zum NAV darf daher erwartet werden. Gehen wir von 30% aus, haben wir immernoch Platz bis 21,8 ?. Damit ist die Aktie noch immer ein gutes Stück unterbewertet, aber keineswegs so massiv, wie diejenigen meinen, die hier Kursziele von 60+ erträumen.

Durch die Krise, das Know-How und die Liquidität ergeben sich jedoch Chancen, dass man hier langfristig wieder ordentlich zulegen kann. Meine Käufe lagen zwischen 20? und 46? - natürlich hätte ich jetzt günstiger kaufen können. War es daher damals falsch, mein Geld in Aurelius anzulegen? Nur, falls ich entweder bei der DD Mist gebaut hätte oder meine Glaskugel mit COVID-19-Ausbruch ignoriert hätte. Die Fixierung auf Kurse die mal waren, zu denen man gekauft hat, die vielleicht mal sein können, ist m.E. Quatsch. Den aktuellen Wert einer Beteiligung interessiert nicht, zu welchem Preis man gekauft hat. Interessant ist: Wo steht die Firma? Wo will Sie hin? Ergeben sich daraus Chancen und traue ich es dem Unternehmen zu, diese Chancen zu nutzen? Ein Kaufpreis sollte nie die Entscheidungsgrundlage sein, ob man ein Investment hält oder verkauft, es zählen nur die aktuellen Fakten (wobei ich den vergangenheitsbezogenen Track-Record durchaus als Fakt fpr aktuelle Entscheidungen gelten lassen würde).  

13.08.20 15:32

1045 Postings, 1011 Tage Teebeutel_@Chaecka

Vor Corona stand Aurelius bei 30?. Hab tatsächlich im ersten Halbjahr mit einem großen Verlust gerechnet, siehe Mutares. Für mich war das einer der Gründe warum sich der Kurs nicht mehr erholt hat. Falls hier tatsächlich noch gute Übernahmen dieses Jahr kommen, sehe ich keinen Grund warum der Kurs sich nicht wieder berappeln sollte. Und bzgl Wirecard, KPMG und Co werden vermutlich nun überall genauer hinschauen, denke hier wird es neue Richtlinien geben, hoffe aber das EY Schadensersatz zahlen muss, sonst wird die Branche daraus nicht lernen.  

13.08.20 15:44

1815 Postings, 1391 Tage Chaecka@Faultier/Teebeutel

Was ist denn eure Theorie, warum sich die meisten Werte nach Corona längst erholt haben, nur Aurelius nicht?
Die haben ja nicht nur Unternehmen aus der Freizeit- und Gastronomiebranche.

Ich denke durchaus, dass der Kurs auch dadurch in Mitleidenschaft gezogen wurde, dass Anleger sensibler auf Vorwürfe der Gothams, Zatarras und Ontakes reagieren. Selbst dann, wenn nicht dran ist.

Ich beneide ja eure Gelassenheit bei dieser miesen Kursentwicklung. Ich bin über 50% in den Miesen und da nehme ich mir die Freiheit, über die Entwicklung enttäuscht zu sein. Auch darüber, dass ich den Laden so falsch eingeschätzt habe.  

13.08.20 16:16
1

20 Postings, 198 Tage Faultier2018@Chaecka

- Aurelius ist ein Gemischtwarenladen und als solcher schwer zu durchschauen.
- Aurelius ist ein SmallCap außerhalb der großen Indizes.
- Aurelius hat in der Vergangenheit vor allem durch die Dividende geglänzt, diese wurde gestrichen und ist für die kommenden Jahre ebenfalls komplett offen.
- ZIM Flugsitze, Office Depot, Scholl Footwear, Transform, Amrstrong sind auf die Schnelle 5 Unternehmungen vor größeren Herausforderungen, die mir einfallen. Wie im Nachbarforum jmd. auf die absurde Idee kommt, dass OD inzwischen stark aufgestellt sei, erschließt sich mir definitiv nicht.
- Es haben sich keinesfalls alle Aktien wieder komplett erholt. Berkshire ist z.B. ebenfalls unter Vor-Corona-Niveau. Sind mir ebenfalls nicht in erster Linie als Eventmanager bekannt. Ich denke je komplexer/undurchsichtiger ein Unternehmen ist, desto langsamer aktuell die Erholung, da der Markt derzeit nervös/risikoavers agiert. Aurelius fehlte bislang eine "Story", die sie nach Wegfall der Dividende verkaufen konnte, jetzt hat man eine (50% unter NAV).

Soviel zur aktuellen Bewertung. Aber noch einmal: Welchen Unterschied macht es, 50% in den Miesen zu sein? Bin ich auch (fast), ändert aber nichts an meiner damaligen Entscheidung ohne COVID-19 und die damit verbundenen Abschreibungen. Von was bist du enttäuscht bzw. was hast du falsch eingeschätzt? Der Geschäftsentwicklung oder der Kursentwicklung? Falls 1: Verkaufen! Falls 2: S.o., für mich irrelevant.  

13.08.20 16:41
1

866 Postings, 4567 Tage oranje2008@ Chaecka:

Setze dich doch einfach mal lieber mit Aurelius auseinander, dann verstehst du vielleicht besser NAV, Erwartungen und aktuellen Kurs. Das macht mehr Sinn, als Verschwörungstheorien und ominösen Researchern herzulaufen.

Zudem gibt's genügend Nutzer, die hier detailliert zum Portfolio kommentiert haben. Lies es oder lass es...  

14.08.20 19:07

449 Postings, 541 Tage Provinzberliner@Chaecka #2168

Zwetschge hat ja auch bei Wirecard seine analytischen Fähigkeiten in seitenlangen Posts bewiesen.Seit dem 18.06.2020 wurde er nicht mehr gesehen.Account gelöscht.
Ich "Idiot" habe ihm sogar manchmal geglaubt.Bis ich eines Tages (Februar 2019-FT Bericht) total skeptisch wurde.

Ach so Zwetschge was mir grad noch einfällt: hast du schon eine Besuchserlaubnis beantragt für Stadelheim ? Markus Braun wartet.
Vielleicht verrät er dir als absoluter Insider wie der Betrug wirklich abgelaufen ist.Und wer alles involviert war.
 

14.08.20 19:30
1
Wie könnte mein Account gelöscht sein, wenn ich doch hier bin?
Und ich habe, siehe mein Profil, auch noch nach dem 18.6 zu Wirecard geschrieben.
Da ich aber keine WDI-Aktien mehr besitze, schreibe ich dort auch nicht mehr. Ich glaube gegen Ende Juni war mein letzter Post dort. Ein guter Brauch, der von anderen User dort und in anderen Threads leider viel zu wenig beherzigt wird.
Und ja, ich gehöre zu den 99,99%, denen der Betrug nicht klar war. Fühle mich deswegen weder als Opfer, noch als Mittäter und unter der Prämisse, dass man dem Zahlenwerk, den Pressemitteilungen und sonstigen Verlautbarungen von WDI vertrauen konnte, waren meine Einschätzungen zum operativen Geschäft von WDI sehr zutreffend. Shit happens und "Lebbe geht weider", um Stepanovi? zu zitieren.


 

14.08.20 21:19
1

449 Postings, 541 Tage Provinzberliner@zwetschge

gut dann ist dein Account halt nicht gelöscht.Sorry für die falsche Behauptung.Es ist mir auch egal wann du das letzte Mal zu Wirecard etwas geschrieben hast.
Und ja du hast nicht nur an Wirecard und an das Zahlenwerk geglaubt.Du hast auch Argumente/Warnungen anderer User (z.B.fehlendes Vertrauen,Compliance usw.) mit seitenlangen Erklärungen bis ins kleinste Detail versucht zu entkräften.Und du hast trotz deiner scheinbaren Expertise zum Zahlenwerk alle Hinweise und Warnungen ausgeblendet.
Ich habe oftmals als Aktionär die fehlende Transparenz bemängelt.Und wurde dafür niedergemacht.Aber egal.Bestätigt mir nur dass eine gesunde Portion Skepsis immer angebracht ist.
Zumal bei einem Wert wie WDI der jahrelang im Kreuzfeuer stand.Nicht umsonst wie man heute weiß.Die Zahlen waren zu schön um wahr zu sein.

Klar kann man die Uhr nicht mehr zurückdrehen.Aber man sollte als gestandener Mann zu seiner Vergangenheit stehen.
Ohne dir eine Mittäterschaft zu unterstellen: vielleicht hat sich ja der eine oder andere durch deine Überzeugungsarbeit sogar zu einem Einstieg in die WDI Aktie überzeugen lassen.
Wer weiß das schon.
Für mich ist WDI selbstverständlich auch abgehakt.Meine neue Strategie/Investment ist inzwischen wetterfest (stabil sogar bei sinkenden Märkten)
So werde ich meine Verluste aus dem Fehlinvestment in diese Betrügerbude bald wieder ausgleichen können.

für dein Engagement bei Aurelius ein glückliches Händchen und viel Kraft im Kampf gegen die Shortseller


 

15.08.20 11:36

3 Postings, 0 Tage theshort20Halbjahr Q2

Die Erfolgsmeldungen von Aurelius sind in Wahrheit überhaupt keine Neuigkeiten: Die angeblich so erfolgreichen Verkäufe von GHOTEL-Gruppe, Solidus Solutions und Scandinavian Cosmetics hat Dirk Markus nun schon zum dritten oder vierten Mal aufgewärmt.
Das EBITDA von 258,0 Mio. EUR  ist im Prinzip auch pure Verarsche. Das Geheimnis heißt: Negative Unterschiedsbeträge. Funktioniert so: Man kauft irgendeinen notleidenden Laden und klebt dann ein neues Preisschild drauf. Ist in etwa so, wie wenn ich nen alten Topf auf der Strasse finde und sage: Toll, den kann ich noch für 100 EUR wiederverkaufen. Verkauft ist der Topf aber zu dem Zeitpunkt noch lange nicht. Den Trick mit den negativen Unterschiedbeträgen wendet Dirk Markus jedes Quartal aufs Neue an....Funktioniert aber nur, solange man immer wieder Zukäufe macht. Was macht Dirk Markus also: Zukäufe, Zukäufe und nochmal Zukäufe, damit man schön viele Unterschiedbeträge aufschreiben kann. (Zitat: " Ausblick: stark zunehmende Kauf-Pipeline, attraktive Käufe in den nächsten Monaten erwartet")....das ist einfach ideenlos, langweilig und irgendwie auch unverschämt. Daraus folgt auch, dass man den NAV im Prinzip in der Pfeife rauchen kann.
Vor lauter Begeisterung über seine tollen Halbjahresergebnisse, hat Dirk Markus ganz vergessen die Pleite von ZIM Flugsitz zu erwähnen (war aber in irgendwelchen schwäbischen Provinzblättern nachzulesen)...fragt man sich natürlich, welche Insolvenzen er sonst noch so vergessen hat....
Was gabs sonst noch? Auch ja: Umsätze von 1,5 Mrd und einen free Cash-Flow von 19 Mio EUR, obwohl er doch allein schon mit dem Verkauf von Ghotel 68 Mio Eur eingenommen hat? Mit den 19 Mio EUR kann er vermutlich nicht mal die Zinsen für Schulden i.H.v. knapp 1,9 Mrd EUR zahlen. Auch ja, von den 1,5 Mrd Umsatz kommen nur 0,2 Mrd aus Deutschland (siehe Halbjahresbericht S.55). Ist wohl deshalb, damit die Wirtschaftsprüfer von KPMG nicht checken, was alles nur fake ist. Und wenn doch einer mal auf die Idee kommt irgendwo anzurufen, dann spricht halt irgenwer bulgarisch oder so....
Ob Aurelius tatsächlich liquide Mittel i.H.v. 390 Mio EUR hat? Ich habe da so meine Zweifel, warum sonst hatte man noch Herbst einen Bond über 75 Mio EUR zu einem Zinssatz von knapp 5% emittiert....
Wir werden es wohl spätestens im Dezember herausfinden, wie liquide die Mittel tatsächlich sind, denn da werden auf einen Schlg 100 Mio EUR fällig...die kurzfristigen Verbindlichkeiten liegen derzeit bei 1,1 Mrd EUR (S.49 Halbjahresbericht)....da werden die 390 Mio sowieso nicht reichen....
Fazit: Ich fress nen Besen, wenn der Laden nicht Ende des Jahres pleite ist!
 

15.08.20 11:44

1815 Postings, 1391 Tage ChaeckaEin positiver Bericht

In der Handelszeitung.ch. Das müssen jetzt aber auch ein paar Anleger glauben.
https://www.handelszeitung.ch/geld/aurelius-enormes-aufholpotenzial  

15.08.20 12:16

1815 Postings, 1391 Tage Chaecka@theshort20

Bei vielem stimme ich dir zu bzw. teile deine Sorgen.
Das Eimerbeispiel passt aber nicht ganz:
Wenn Aurelius einen Pleiteladen für einen Euro übernimmt, werden die Aktiva des Unternehmens als Vermögen eingebucht. Die haben tatsächlich einen Wert.
Was es aber nicht in die Bilanz schafft ist der Umstand, dass mit dem Pleite Laden jede Menge Verpflichtungen übernommen wurden (Bezahlung Angestellte, Sozialplan, etc).

Von daher gebe ich dir total Recht mit dem EBITDA. Diese Zahl ist nichts wert.
Ich vertraue darauf, dass die 390 Mio. Liquidität da sind. Falls das nicht der Fall ist, haben wir einen weiteren Fall wie Wirecard.
In Grünwald tummeln sich übrigens auffällig viele Equity-Unternehmen, die ihren Anlegern erstaunlich hohe Renditen zukommen lassen und deren Gesellschafter in auffällig teuren Autos herumfahren.
Man fragt sich schon, wie das in diesen Zeiten so lange funktionieren kann.  

15.08.20 12:24

93 Postings, 714 Tage Pizzabaecker66@theshort20

Meiner Meinung nach ist das Thema Bargain-Purchase / Negative Unterschiedsbeträge vollkommen getrennt zu sehen vom NAV.
Ein negativer Unterschiedsbetrag entsteht im Rahmen der Kapitalkonsolidierung, wenn bei einem Unternehmenskauf der Kaufpreis für die Beteiligung unter dem Wert des Eigenkapitals der Beteiligung liegt. D.h. es ist im Wesentlichen ein rein technischer Effekt, der nach IFRS eben ergebniswirksam ausgewiesen werden muss.

Ja, du hast recht damit, dass das Gruppen-EBITDA dadurch nach oben hin verzerrt wird. Aber mal ehrlich: Bei einem Investment in Aurelius geht es primär nicht um das EBIT sondern um die Entwicklung des Net-Asset-Value (NAV). Und das sah zum Halbjahr erfreulich gut aus.

Der NAV wird im Gegensatz zum Bargain-Purchase nicht auf Basis von Buchwerten ermittelt sondern anhand eines Discounted-Cashflows-Models. Es ist also nicht sinnvoll zu behaupten, durch negative Unterschiedsbeträge würde der NAV künstlich aufgebläht.

Zudem: in den Folien im Conference Call zu den Halbjahreszahlen wird die Insolvenz von ZIM durchaus erwähnt. Siehe https://assets.webcasts.eqs.com/1452/...l_H12020_13.08.2020_FINAL.pdf

 

15.08.20 12:44
1

3 Postings, 0 Tage theshort20NAV

Auch, dann verrat mir doch mal welches Unternehmen denn welchen NAV ganau hat. Ach so, ist ja streng geheim!
Lt. Ontake Research steht beispielsweise Office Depot mit 500 Mio EUR in den Büchern von Aurelius. KPMG hat im Jahresabschluss 2019 von Aurelius dagegen explizit die Überlebensfähigkeit von Office Depot angezweifelt und es abgeleht den NAV zu bestätigen. Trotzdem behauptet Aurelius der NAV sei von KPMG testiert.
DIR MARKUS LÜGT ALSO WIE GEDRUCKT!
Schau dir doch mal den NAV auf Seite 6 des Halbjahresberichts an: NAV der Portoliounternehmen 704,5 Mio EUR. Und der rest? Goodwill? Nix da mit 31 EUR pro Aktie..
Um es klar zu sagen: den NAV kannste in der Pfeife rauchen.
Dirk Markus verarscht Aktionäre und Gläubiger wo es nur geht!!!  

15.08.20 13:21

4073 Postings, 7219 Tage Nobody IIWir halten einfach mal das Verbindliche fest.

Posting 2177
Theshort20

Wir werden es wohl spätestens im Dezember herausfinden, wie liquide die Mittel tatsächlich sind, denn da werden auf einen Schlg 100 Mio EUR fällig...die kurzfristigen Verbindlichkeiten liegen derzeit bei 1,1 Mrd EUR (S.49 Halbjahresbericht)....da werden die 390 Mio sowieso nicht reichen....
Fazit: Ich fress nen Besen, wenn der Laden nicht Ende des Jahres pleite ist!

Dann sehen wir wer hier mit Aussagen wenn verarscht hat und/oder seine eigene Interessen vertreten hat.

Fachlich zu Antworten lohnt ja nicht, deine Meinung steht ja eh fest und du willst uns ja alle vor Aurelius beschützen.

Ich persönlich denke, dass z. B. Darlehen zweckgebunden aufgenommen werden, wenn eine Firma 75 Mio ? braucht, bekommt sie diese als Darlehen, welches bei einem Verkauf auch mit verkauft wird.
Viele deiner Zahlen vermischen auch einfach Sachverhalte aus Konzern- und Einzelabschlüssen was zugegebener Massen zu trennen nicht immer ganz einfach ist.


-----------
Gruß
Nobody II

15.08.20 13:39

93 Postings, 714 Tage Pizzabaecker66@short

Also im Bereich Retail & Consumer Products, in denen Office-Depot angesiedelt ist, stehen in Summe 317 Mio. OD wird mit den verbliebenen Teilen also mit weniger als 317 Mio Euro angesetzt, da ja noch andere Firmen zum Retail-Bereich zählen.
Der Rest (du meinst ?other?) auf Seite 6 mit 255,3 Mio ist im Text erklärt.
Goodwill ist an der Stelle überhaupt der falsche Begriff. Goodwill hat im NAV nix zu suchen.  

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