Grammer - schon gesehen?!

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neuester Beitrag: 11.08.22 12:00
eröffnet am: 24.07.13 20:01 von: Darribaa Anzahl Beiträge: 1192
neuester Beitrag: 11.08.22 12:00 von: TheseusX Leser gesamt: 346520
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24.07.13 20:01
5

150 Postings, 3632 Tage DarribaaGrammer - schon gesehen?!

deshalb geht der Kurs so wie er geht:

http://www.privat-anleger.info/de/...vestor-relations-der-grammer-ag/

also nichts wie jetzt einsteigen  
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1166 Postings ausgeblendet.

12.03.19 21:03

1298 Postings, 2113 Tage TheseusXIrgendwie mag

der Kurs nicht so richtig in Schwung kommen. Klar, die Autobranche brummt derzeit weniger, andere Zulieferer melden größtenteils mäßige Zahlen und Ausblicke welche offensichtlich nicht ankommen. Aber wenn man sich Grammer so anschaut, dann läuft zumindest der Nicht-Automotive-Bereich rund. Und innerhalb des Automotiv-Bereichs hängt die Nachfrage nach Konsolen und Kopfstützen sicher nicht davon ab, ob künftige PKW mit Diesel, Benzin, Elektrischer Energie, Brennstoffzelle oder was auch immer angetrieben werden - in wie fern die richtigen Kunden (und da gibt es dann ggfs. doch Querverbindungen zur bevorzugten Antriebsart) im Portfolio enthalten sind ist wesentlich spannender.  

13.08.19 07:58

503 Postings, 4177 Tage T-RexiSuper Zahlen!

Grammer AG behauptet sich im herausfordernden Automobilumfeld: Deutliches Wachstum bei Konzernumsatz und EBIT



- Starker Umsatzanstieg um 13,4 Prozent auf über 1,0 Milliarde Euro im ersten Halbjahr 2019

- Umsätze von TMD überkompensieren das aufgrund des herausfordernden Marktumfelds niedrigere Geschäftsvolumen im traditionellen Automotive Segment

- Positive Entwicklung im Segment Commercial Vehicles in allen Regionen

- Halbjahres-EBIT mit 50,2 Millionen Euro deutlich über Vorjahresniveau

- Neubesetzung des Vorstands abgeschlossen: Berufung von Thorsten Seehars als CEO und Jurate Keblyte als CFO
https://www.ariva.de/news/...hauptet-sich-im-herausfordernden-7766722  

13.08.19 08:08
1

503 Postings, 4177 Tage T-RexiUnglaubliche Bewertung!

Halbjahres-EBIT mit 50,2 Millionen Euro deutlich über Vorjahresniveau
versus
Marktkapitalisierung 360 Millionen Euro!
Macht euch eure Gedanken!
Good trades
T-Rexi  

13.08.19 19:20
1

1298 Postings, 2113 Tage TheseusXIm ersten Halbjahr mehr verdient

als letztes Jahr im gesamten Jahr - das sagt schon was aus. Dann wollen wir hoffen, dass nicht wieder die Obersten ihre Koffer packen und 10 Millionen oder noch mehr mitnehmen...die TMD Übernahme täuscht leider etwas über die Gesamtentwicklung hinweg. Allgemein schaut es im Automotivebereich (ganz allgemein, nicht auf Grammer bezogen) nicht gut aus - von riskant ist im heutigen Geschäftsbericht (von Grammer bezogen auf die allgemeine Entwicklung in der Automobilwelt) die Rede...mal sehen ob der Chinese den Laden flott macht - hoffentlich verdoppelt sich das Ergebnis auf GJ Sicht und anschließend auch die Dividende; da wäre alles unter circa 50 Euro Kaufkurse...  

26.08.19 08:59
1

470 Postings, 3297 Tage worodahabe damals

dass Übernahmeangebot angenommen. Nun stellte sich mir die Frage ob sich ein Einstieg bei dem geringen Streubesitz lohnen könnte. Meinungen dazu?  

27.08.19 09:22
1

503 Postings, 4177 Tage T-RexiSo ist es richtig!

Das Orderbuch sieht zudem witzig aus.
Good trades
T-Rexi  

27.08.19 09:28
2

3514 Postings, 2479 Tage poolbayEben

das Xetra-Orderbuch angesehen! Echt heftig! haha

Ich glaub ich stelle meine auch mal rein zum Verkauf ... Vielleicht gibts ja ne schöne Kerze wie damals bei VW ... ;-)  

27.08.19 09:32
1

503 Postings, 4177 Tage T-RexiNach einer halben Stunde sind auf Xetra

und in Frankfurt bereits ca. 13000 Aktien umgesetzt worden. Das ist für Grammer sehr viel -- normalerweise ein Wochenumsatz. Macht euch eure Gedanken!
Good trades
T-Rexi  

24.10.19 20:19

32 Postings, 1154 Tage Aktiensucher09Grammer hat heute

eine neue AdHoc rausgehauen - neues JointVenture in China. Angeblich wird es den Umsatz deutlich positiv beeinflussen - ob es den krassen Umsatzrückgang abfedern kann - ähnlich wie der TMD Deal zuletzt?  

25.10.19 19:16

126 Postings, 1144 Tage chr.123Löschung


Moderation
Zeitpunkt: 07.11.19 14:29
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04.02.20 11:12

795068 Postings, 3074 Tage youmake222Autozulieferer Grammer knackt Zwei-Milliarden-Umsa

Der bayerische Autozulieferer Grammer  hat im vergangenen Jahr erstmals mehr als zwei Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet.
 

03.03.20 11:44

795068 Postings, 3074 Tage youmake222Grammer plant massive Dividendenkürzung

2019 stieg das EBIT bei Grammer von 48,7 Millionen Euro auf 74 Millionen Euro an. Das meldete die Gesellschaft Anfang Februar. Jetzt wird klar, welche
 

05.06.20 15:28
1

1298 Postings, 2113 Tage TheseusXKeine Dividende, Kapitalerhöhung, Kreditklemme

"DGAP-Adhoc: Grammer AG führt fortgeschrittene Gespräche über Erhöhung des bestehenden Konsortialkredits, setzt die Dividende aus und plant Kapitalerhöhung (deutsch)
04.06.20, 12:14 EQS GROUP
Grammer AG führt fortgeschrittene Gespräche über Erhöhung des bestehenden Konsortialkredits, setzt die Dividende aus und plant Kapitalerhöhung

^ DGAP-Ad-hoc: Grammer AG / Schlagwort(e): Dividende/Finanzierung Grammer AG führt fortgeschrittene Gespräche über Erhöhung des bestehenden Konsortialkredits, setzt die Dividende aus und plant Kapitalerhöhung

04.06.2020 / 12:14 CET/CEST Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Veröffentlichung von Insiderinformationen nach Art. 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 GRAMMER AG ( WKN 589540 , ISIN DE0005895403)

Grammer AG führt fortgeschrittene Gespräche über Erhöhung des bestehenden Konsortialkredits, setzt die Dividende aus und plant Kapitalerhöhung

Ursensollen, 04. Juni 2020 - Die wirtschaftlichen Auswirkungen der weltweiten COVID-19-Pandemie belasten das operative Geschäft der Grammer AG seit Ende März erheblich. Aus diesem Grund hat das Unternehmen weitere Schritte eingeleitet, um die finanzielle Stabilität zu sichern.

Die Grammer AG befindet sich derzeit in fortgeschrittenen Gesprächen mit ihren Konsortialbanken über eine dritte Tranche des bestehenden syndizierten Kredits. Die zusätzliche Kreditlinie wird den bestehenden Kreditrahmen um voraussichtlich 235 Millionen Euro erhöhen und dient zur Überbrückung der aktuellen wirtschaftlichen Ausnahmesituation. Neben den Kernbanken von Grammer wird sich auch die KfW Bankengruppe als direkter Kreditgeber im Rahmen des KfW Corona-Sonderprogramms beteiligen. Mit den ersten beiden Tranchen des syndizierten Kredits hatte sich Grammer bereits im Februar vorzeitig refinanziert.

Vor dem Hintergrund der derzeitigen wirtschaftlichen Situation und der daraus resultierenden Erhöhung des bestehenden Konsortialkredits hat der Vorstand der Grammer AG heute beschlossen, den am 30. März 2020 veröffentlichten Dividendenvorschlag in Höhe von 0,11 Euro je dividendenberechtigter Aktie zurückzunehmen und der Hauptversammlung vorzuschlagen, keine Dividende für das Geschäftsjahr 2019 auszuschütten. Der Aufsichtsrat hat sich diesem Vorschlag angeschlossen. Mit der Ausweitung des syndizierten Kredits wird die Dividende während der dreijährigen Laufzeit der neuen Tranche ausgesetzt.

Darüber hinaus plant die Grammer AG die Stärkung des Eigenkapitals um mindestens 40 Millionen Euro. Hierzu soll eine Kapitalerhöhung mit Bezugsrecht der Aktionäre im zweiten Halbjahr 2020 durchgeführt werden.

Grammer AG Der Vorstand"



Quelle: https://www.onvista.de/news/...ant-kapitalerhoehung-deutsch-365774907  

02.11.20 12:59

1298 Postings, 2113 Tage TheseusXMhm...

https://www.onvista.de/news/...dritten-quartal-2020-deutsch-407379969

"DGAP-News: Grammer AG: Positive operative Entwicklung bei verbesserten Märkten im dritten Quartal 2020 (deutsch)
29.10.20, 09:16 EQS GROUP
Grammer AG: Positive operative Entwicklung bei verbesserten Märkten im dritten Quartal 2020

^ DGAP-News: GRAMMER Aktiengesellschaft / Schlagwort(e): Quartals-/Zwischenmitteilung Grammer AG: Positive operative Entwicklung bei verbesserten Märkten im dritten Quartal 2020

29.10.2020 / 09:16 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Grammer AG: Positive operative Entwicklung bei verbesserten Märkten im dritten Quartal 2020
- Umsatz- und Ergebnisentwicklung profitieren im dritten Quartal von verbesserten Märkten und striktem Kostenmanagement

- Konzernumsatz bei 461,7 Millionen Euro und damit nur 7,3 Prozent unter dem Vorjahresquartal, nach 30-prozentigem Rückgang im ersten Halbjahr

- Operative EBIT-Rendite von rund 5 Prozent als Ergebnis des erfolgreichen Krisenmanagements
- Restrukturierungsmaßnahmen stellen die Weichen für eine nachhaltige Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit

- Weitere Meilensteine beim Geschäftsaufbau in der Region APAC erreicht
- Kapitalerhöhung von 40 Millionen Euro aus genehmigtem Kapital mit Bezugsrecht der Aktionäre beschlossen

Ursensollen, 29. Oktober 2020 - Nachdem die Geschäftsentwicklung des Unternehmens in den ersten sechs Monaten maßgeblich von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie beeinträchtigt war, verbesserte Grammer sich mit der Erholung der Märkte im dritten Quartal signifikant. So belief sich der Konzernumsatz im Zeitraum von Juli bis September auf 461,7 Millionen Euro (Q3 2019: 498,1 Millionen Euro) und lag damit nur noch 7,3 Prozent unter dem Wert des Vorjahresquartals. Diese Entwicklung ist maßgeblich auf ein Wachstum in der Region APAC (Asia Pacific) sowie verbesserte Märkte in den Regionen Americas (Nord-, Mittel- und Südamerika) und EMEA (Europe, Middle East and Africa) zurückzuführen. In den ersten neun Monaten lag der Konzernumsatz mit 1.197,5 Millionen Euro fast 23 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Signifikante Verbesserung des operativen EBIT Im dritten Quartal lag das operative EBIT bei 22,4 Millionen Euro und mit einer EBIT-Rendite von 4,9 Prozent signifikant über dem Vorjahreszeitraum (Q3 2019: 9,1 Millionen Euro bzw. 1,8 Prozent). Diese Verbesserung resultierte insbesondere aus der weltweiten Umsatzerholung, der erfolgreichen Umsetzung operativer Maßnahmen und dem weiterhin strikten Kostenmanagement. Neben den negativen Wechselkurseffekten in Höhe von 3,1 Millionen Euro wurde das operative Ergebnis im dritten Quartal um direkt zurechenbare Kosten für Corona-Schutz- und Handlungsmaßnahmen (1,3 Millionen Euro) sowie Aufwendungen für Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen in Höhe von 12,2 Millionen Euro bereinigt.

Das operative EBIT von Januar bis September 2020 belief sich somit auf -23,3 Millionen Euro (01-09 2019: 59,2 Millionen Euro).

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug in den ersten neun Monaten -47,2 Millionen Euro (01-09 2019: 61,9 Millionen Euro). Es war geprägt von signifikanten Volumenrückgängen infolge der weltweiten COVID-19-Pandemie, negativen Einzelsachverhalten im ersten Halbjahr sowie Restrukturierungsaufwendungen im dritten Quartal.

"Nachdem uns die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie insbesondere im zweiten Quartal in Americas und EMEA sehr stark getroffen haben, hat sich unser operatives Geschäft im dritten Quartal weltweit äußerst positiv entwickelt. Während wir in der Region APAC bereits seit April Umsatzzuwächse verzeichnen können, sehen wir nun auch in Americas und EMEA verbesserte Märkte", erläutert Thorsten Seehars, Vorstandsvorsitzender der Grammer AG, die aktuelle Entwicklung. "Um eine nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit unseres Unternehmen sicherzustellen, haben wir die weltweite Organisation schlanker und flexibler aufgestellt und erste Restrukturierungs- maßnahmen eingeleitet. Die Effekte der Kostendisziplin spiegeln sich bereits in der positiven Entwicklung unserer operativen EBIT-Rendite im dritten Quartal wider. Für das vierte Quartal sehen wir insbesondere vor dem Hintergrund der sich aktuell wieder verschärfenden Corona-Situation weiterhin hohe Unsicherheiten."

Restrukturierungsmaßnahmen stellen die Weichen für eine nachhaltige Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Das im vierten Quartal 2019 initiierte Effizienzsicherungsprogramm zur Optimierung der operativen Prozesse und Kostenstrukturen wurde im laufenden Jahr in allen Bereichen fortgeführt und intensiviert. Eine neue, stärker regional fokussierte Organisation, die Entscheidungswege im Konzern beschleunigt, sowie zahlreiche Maßnahmen, die die Kostenstruktur des Konzerns nachhaltig verbessern, konnten in den ersten neun Monaten trotz der COVID-19 Pandemie umgesetzt werden.

Die im dritten Quartal beschlossenen Restrukturierungsmaßnahmen umfassen unter anderem die Konsolidierung von Standorten in Europa und Americas sowie einen Abbau von rund 300 Stellen im indirekten Bereich an mehreren deutschen Standorten, der möglichst sozialverträglich bis Mitte 2021 umgesetzt werden soll. Dazu wurde gemeinsam mit den Sozialpartnern ein umfangreiches Freiwilligenprogramm verabschiedet.

Verbesserte Märkte in allen Regionen Die Region APAC war vor allem im ersten Quartal durch die staatlich angeordneten Werksschließungen in China beeinträchtigt. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz aufgrund von Neuanläufen und der Markterholung und lag im dritten Quartal mit 84,9 Millionen Euro 10,7 Prozent über dem Vorjahresquartal (Q3 2019: 76,7 Millionen Euro). Von Januar bis September belief sich der Umsatz in der Region APAC auf 224,6 Millionen Euro und befand sich damit nur 1,6 Prozent unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums (01-09 2019: 228,4 Millionen Euro).

Die Region EMEA verzeichnete insbesondere im zweiten Quartal infolge der Corona-bedingten Produktionsstopps einen signifikanten Umsatzrückgang von 48,8 Prozent auf 147,7 Millionen Euro. Im dritten Quartal stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorquartal dagegen deutlich und lag mit 229,4 Millionen Euro nur noch rund 15 Prozent unter dem Vorjahresquartal (Q3 2019: 268,6 Millionen Euro). Im Zeitraum von Januar bis September betrugen die Umsatzerlöse in EMEA 640,6 Millionen Euro. Dies entspricht einem Rückgang von 25,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (01-09 2019: 863,8 Millionen Euro).

Eine ähnliche Entwicklung zeigte sich in der Region Americas, die in den ersten neun Monaten einen Umsatzrückgang von 27,3 Prozent auf 332,3 Millionen Euro verzeichnete (01-09 2019: 457,4 Millionen Euro). Dort stieg der Umsatz von 47,1 Millionen Euro im zweiten Quartal auf 147,4 Millionen Euro im dritten Quartal ebenfalls signifikant an.

Weitere Meilensteine beim Geschäftsaufbau in der Region APAC erreicht Als weltweit größter Einzelmarkt für Pkw und Nutzfahrzeuge stellt China für Grammer ein enormes Potential dar. Das Unternehmen erzielt derzeit rund 19 Prozent seines globalen Gruppenumsatzes im chinesischen Automobilmarkt. Mit zwei neuen Werken in Ningbo und Shenyang erweitert Grammer bis Anfang nächsten Jahres seinen Footprint in China und positioniert sich durch eine bessere räumliche Nähe zu wichtigen Kunden für das weitere geplante Wachstum in beiden Segmenten.

Ein weiterer Schwerpunkt für Grammer ist die strategische Partnerschaft mit Ningbo Jifeng. Seit Beginn des Jahres arbeiten beide Firmen an einer Vielzahl von Kooperations-projekten zur Erzielung von Synergien im Bereich Einkauf und Fertigung, einem erweiterten Produktportfolio und verbessertem Marktzugang in gewissen Regionen. Ende März wurde der Vertrag zur Gründung einer weltweiten Einkaufskooperation unter-zeichnet, von dem sich die Partner über die nächsten Jahre Einsparungen im zweistelligen Millionenbereich versprechen. Im Oktober haben Grammer und Ningbo Jifeng die Gründung einer Vertriebskooperation für den japanischen Markt beschlossen, von dem Grammer sich einen besseren Zugang zu den japanischen Automotive-OEMs verspricht.

Mit nun insgesamt sieben Produktions- und zwei Entwicklungsstandorten in China verfügt Grammer über eine hervorragende Plattform, um seine Kundenbasis in der Region APAC weiter auszubauen und die eigenen Wachstumsziele in Asien zu unterstützen.

Beide Segmente entwickeln sich besser als der Markt Trotz der COVID-19-bedingten Umsatzrückgänge hat sich Grammer von Januar bis September in seinen beiden Segmenten besser als der Gesamtmarkt entwickelt.

Der Umsatz im Segment Automotive sank in den ersten neun Monaten um 24,1 Prozent auf 844,0 Millionen Euro (01-09 2019: 1.112,3 Millionen Euro). Der deutliche Rückgang ist wesentlich von den Folgen der COVID-19-Pandemie im ersten Halbjahr 2020 geprägt und trifft dabei auf bereits seit dem zweiten Halbjahr 2019 rückläufige Fahrzeugmärkte. Im dritten Quartal zeichnete sich mit einem Umsatz von 344,9 Millionen Euro (Q3 2019: 367,3 Millionen Euro) eine deutliche Erholung ab. Dadurch lag das dritte Quartal nur 6,1 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresquartals. Die infolge der COVID-19-Pandemie eingeleiteten Maßnahmen konnten den deutlichen Umsatzrückgang im Ergebnis lediglich abfedern. Des Weiteren belasteten außerordentliche Einzelsachverhalte das EBIT im zweiten Quartal. Im dritten Quartal wurden zudem Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen in Höhe von 5,0 Millionen Euro gebildet. Das EBIT von Januar bis September lag bei -52,0 Millionen Euro (01-09 2019: 34,3 Millionen Euro). Das operative EBIT wurde um Währungsverluste, direkt zurechenbare Kosten für Corona-Schutz und Handlungsmaßnahmen und Aufwendungen für Abfindungen bereinigt und lag in den ersten drei Quartalen bei -40,5 Millionen Euro.

Das Segment Commercial Vehicles verzeichnete in den ersten neun Monaten einen Umsatzrückgang von 17,5 Prozent auf 391,4 Millionen Euro (01-09 2019: 474,6 Millionen Euro). Dieser Umsatzrückgang war ebenfalls maßgeblich durch die COVID-19-Pandemie beeinflusst. Zudem war der Umsatz im Vorjahres-Vergleichszeitraum durch eine außergewöhnlich hohe Nachfrage im Segment Commercial Vehicles gekennzeichnet. Im dritten Quartal lagen die Umsatzerlöse mit 134,8 Millionen Euro 5,3 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresquartals (Q3 2019: 142,4 Millionen Euro). Die in Folge der COVID-19-Pandemie eingeleiteten Maßnahmen konnten den deutlichen Umsatzrückgang sowie die negativen Auswirkungen der Einzelsachverhalte im zweiten Quartal 2020 allerdings nicht vollständig kompensieren. Das EBIT erreichte im Zeitraum Januar bis September 12,1 Millionen Euro. Innerhalb des operativen EBIT wurden Währungsverluste in Höhe von 3,3 Millionen Euro, direkt zurechenbare Kosten für Corona-Schutz- und Handlungsmaßnahmen sowie Aufwendungen für Restrukturierungen bereinigt. Das operative EBIT belief sich demnach von Januar bis September auf 20,9 Millionen Euro (01-09 2019: 38,9 Millionen Euro).

Kapitalerhöhung im Volumen von 40 Millionen Euro beschlossen Als Reaktion auf die durch COVID-19 ausgelöste weltweite Absatzkrise hat der Vorstand der Grammer AG frühzeitig umfangreiche Maßnahmen zur Liquiditätssicherung umgesetzt. Neben einer vorzeitigen Refinanzierung und Aufstockung des Konsortialkreditvertrags mit 150 Millionen Euro und der Ablösung der Brückenfinanzierung mit 80 Millionen US-Dollar nahm Grammer im März ein Hybriddarlehen mit Eigenkapitalcharakter im Volumen von 19,1 Millionen Euro auf und erweiterte den im ersten Quartal abgeschlossenen Konsortialkreditvertrag im August um eine dritte Tranche C in Höhe von 235 Millionen Euro.

Darüber hinaus beschloss der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats heute eine Kapitalerhöhung über 40 Millionen Euro aus genehmigtem Kapital mit Bezugsrecht der Aktionäre zur Stärkung des Eigenkapitals. Der Bezugspreis beträgt 15,21 Euro je neuer Aktie. Die Bezugsfrist beginnt am 30. Oktober 2020 und endet am 12. November 2020 um 24:00 Uhr. Die Hauptaktionärin der Grammer AG hat sich verpflichtet, die ihr im Rahmen der Bezugsrechtskapitalerhöhung zustehenden Bezugsrechte auszuüben und die entsprechenden neuen Aktien direkt zu zeichnen. Zudem wird die Hauptaktionärin sämtliche neuen Aktien, die nicht im Rahmen des Bezugsangebots bezogen werden, zum Bezugspreis erwerben.

Prognose für das Gesamtjahr 2020 weiterhin ausgesetzt Fur den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2020 ist eine konkrete Prognose angesichts der äußerst dynamischen Entwicklung der COVID-19-Pandemie und der damit verbundenen wirtschaftlichen Unsicherheit weiterhin nicht möglich. Für das Gesamtjahr 2020 erwartet Grammer, dass sowohl der Umsatz als auch das operative Ergebnis deutlich unter dem Niveau des Vorjahres liegen werden.

[...]"  

30.03.21 19:49

503 Postings, 4177 Tage T-RexiDas nenne ich günstige Bewertung!

Quartalsumsatz fast 500 Mio. €
Ebit (Quartal) 22 Mio. €
Marktkapitalisierung ca. 330 Mio. €
Good trades
T-Rexi  

24.04.21 01:13

8 Postings, 586 Tage JessikaqmghaLöschung


Moderation
Zeitpunkt: 26.04.21 10:48
Aktionen: Löschung des Beitrages, Nutzer-Sperre für immer, Beitrag wird nicht mehr angezeigt.
Kommentar: Spam

 

 

24.04.21 23:48

10 Postings, 586 Tage VanessanbnpaLöschung


Moderation
Zeitpunkt: 26.04.21 11:18
Aktionen: Löschung des Beitrages, Nutzer-Sperre für immer, Beitrag wird nicht mehr angezeigt.
Kommentar: Spam

 

 

12.08.21 09:14

503 Postings, 4177 Tage T-RexiPositive Geschäftsentwicklung

DGAP-News: GRAMMER Aktiengesellschaft / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis/Halbjahresergebnis
GRAMMER AG setzt positive Geschäftsentwicklung trotz herausforderndem Umfeld fort

12.08.2021 / 08:58
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


GRAMMER AG setzt positive Geschäftsentwicklung trotz herausforderndem Umfeld fort

- Umsatz der GRAMMER Gruppe mit einem Plus von 32,2 % deutlich über dem Vorjahresniveau

- Region APAC mit dem stärksten Wachstum, Commercial Vehicles wächst weiterhin überproportional in allen Regionen

- Geschäftsentwicklung in AMERICAS und EMEA durch kundenseitige Werksschließungen infolge der Lieferengpässe bei Halbleitern sowie gestiegene Rohstoffpreise beeinträchtigt

- Operatives EBIT verbessert sich trotz dieses herausfordernden Umfeldes deutlich auf 32,4 Mio. EUR

- Ausblick für das Gesamtjahr 2021 bestätigt

https://www.finanznachrichten.de/...ausforderndem-umfeld-fort-022.htm

Good trades
T-Rexi  

12.08.21 14:01

147 Postings, 825 Tage 321cbaAktienkurs

Ist wie festzementiert…

Bin gespannt, ob wir hier wieder mal höhere Kurse sehen…  

06.10.21 11:43

1298 Postings, 2113 Tage TheseusXPrognosesenkung / Gewinnwarnung

Quelle: https://www.grammer.com/presse/ad-hoc-meldungen/...-erforderlich.html

"06. Oktober 2021
GRAMMER AG: KUNDENSEITIGE WERKSSCHLIESSUNGEN INFOLGE DER LIEFERENGPÄSSE BEI HALBLEITERN SOWIE GESTIEGENE ROHSTOFFPREISE BELASTEN DAS ERGEBNIS IM DRITTEN QUARTAL - ANPASSUNG DER GESAMTJAHRESPROGNOSE ERFORDERLIC
Veröffentlichung von Insiderinformationen nach Art. 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014
GRAMMER AG (WKN 589540, ISIN DE0005895403)

GRAMMER AG: kundenseitige Werksschließungen infolge der Lieferengpässe bei Halbleitern sowie gestiegene Rohstoffpreise belasten das Ergebnis im dritten Quartal - Anpassung der Gesamtjahresprognose erforderlich

Ursensollen, 6. Oktober 2021 – Auf Basis der ersten, vorläufigen Zahlen erwartet die GRAMMER AG für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2021 einen Konzernumsatz von rund 432 Millionen Euro (Vj. 461,7 Millionen Euro), der somit voraussichtlich leicht unter dem Vorjahreswert liegen wird. Die gegenüber dem Vorjahr rückläufige Umsatzentwicklung ist insbesondere auf die deutliche Reduzierung von Kundenabrufen infolge der eingeschränkten Verfügbarkeit von Halbleiterkomponenten insbesondere in den Regionen AMERICAS und EMEA zurückzuführen.
Darüber hinaus wird die operative Ergebnisentwicklung im dritten Quartal maßgeblich von der Preisentwicklung an den internationalen Rohstoffmärkten negativ beeinflusst. Das operative EBIT der GRAMMER AG wird sich daher im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2021 nach vorläufigen Zahlen und einer aktuellen Hochrechnung auf rund -1,2 Millionen Euro belaufen (Q3 2020: 22,4 Millionen Euro). Das EBIT wird damit voraussichtlich bei -1,2 Millionen Euro liegen (Q3 2020: 5,8 Millionen Euro).


Aufgrund der erheblichen Ergebnisbelastung im dritten Quartal 2021 und der erwarteten Markt- und Geschäftsentwicklung senkt GRAMMER die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2021. Die GRAMMER AG erwartet, dass die herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, insbesondere in den für sie relevanten Märkten, im vierten Quartal 2021 anhalten werden. Die weitere Entwicklung der globalen Engpässe in der Halbleiterindustrie sowie die Preisentwicklung an den internationalen Rohstoffmärkten haben einen maßgeblichen Einfluss auf die prognostizierte Ergebnisentwicklung. Infolgedessen geht GRAMMER für das Gesamtjahr nunmehr von einem operativen EBIT zwischen 17 und 22 Millionen Euro aus. Zuvor hatte das Unternehmen ein operatives EBIT von rund 65 Millionen Euro erwartet. Grammer bestätigt indes die zuvor kommunizierte Umsatzprognose in Höhe von rund 1,8 Milliarden Euro.


Die Veröffentlichung der Quartalsmitteilung für das dritte Quartal 2021 erfolgt am 27. Oktober 2021.

Der Vorstand
GRAMMER AG"  

30.03.22 10:01

1298 Postings, 2113 Tage TheseusXDas liest sich sehr positiv

Ehrlich gesagt positiver, als ich es erwartet hatte. Bin schon mal sehr gespannt auf Ende April, wie positiv die Mittelfrist-Guidance ausfallen wird. Bis dahin könnte auch in Indien der erste Produktionsstandort aktiv sein...


"GRAMMER AG schließt Geschäftsjahr 2021 mit deutlicher Umsatz- und Ertragssteigerung ab

* Umsatzanstieg der GRAMMER Gruppe von 11,2 % auf rund 1,9 Mrd. EUR maßgeblich von der Division Commercial Vehicles (+31,0 %) getragen

* Operatives EBIT verbessert sich von -11,7 Mio. EUR auf 22,8 Mio. EUR

* Region APAC mit deutlichem Wachstum (+19,8 %), Region AMERICAS mit Restrukturierungsbedarf
* Geschäftsentwicklung im zweiten Halbjahr 2021 von reduzierten und volatilen Kundenabrufen sowie stark gestiegenen Materialkosten beeinträchtigt

* Prognose für 2022: Umsatzerlöse von rund 2,0 Mrd. EUR und operatives EBIT zwischen 35 und 40 Mio. EUR

* Mittelfrist-Guidance 2025 für Ende April avisiert"


Quelle: https://www.onvista.de/news/...ertragssteigerung-ab-deutsch-530536987  

28.04.22 09:52

1298 Postings, 2113 Tage TheseusXErgebnisse 1. Quartal 2022 und Ausblick 2025

"DGAP-News: GRAMMER AG veröffentlicht Ergebnisse für das erste Quartal 2022 und Ausblick für 2025 (deutsch)
28.04.22, 09:00 EQS GROUP
GRAMMER AG veröffentlicht Ergebnisse für das erste Quartal 2022 und Ausblick für 2025

^ DGAP-News: GRAMMER Aktiengesellschaft / Schlagwort(e): Quartalsergebnis/Quartals-/Zwischenmitteilung GRAMMER AG veröffentlicht Ergebnisse für das erste Quartal 2022 und Ausblick für 2025

28.04.2022 / 09:00 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

GRAMMER AG veröffentlicht Ergebnisse für das erste Quartal 2022 und Ausblick für 2025
- Umsatz- und Ergebnisentwicklung im ersten Quartal von steigender Inflation, neuerlichen Corona-Lockdowns im chinesischen Markt und anhaltenden Engpässen an den Beschaffungsmärkten beeinflusst

- Leichter Umsatzanstieg der GRAMMER Gruppe von 2,2 % auf 515,0 Mio. EUR maßgeblich von der Division Commercial Vehicles (+13,9 %) sowie positiven Währungseffekten getragen

- Region APAC mit deutlichem Rückgang (-13,7 %), Region AMERICAS vermeldet Umsatzplus von 17,5 %

- Operatives EBIT mit -2,5 Mio. EUR deutlich unter Vorjahresniveau (Q1 2021: 21,0 Mio. EUR)
- Ausblick 2022 zunächst bestätigt; allerdings können sich Risiken aus dem Krieg in der Ukraine sowie aus anhaltenden Corona-Lockdowns in China je nach Länge und weiterem Verlauf verstärken und die Prognose negativ beeinflussen

Ursensollen, 28. April 2022 - Die GRAMMER Gruppe hat heute die Geschäftszahlen für das erste Quartal 2022 vorgelegt. Demnach steigerte die GRAMMER AG ihren Konzernumsatz leicht auf 515,0 Mio. EUR (Q1 2021: 503,7 Mio. EUR), was einer Erhöhung von 2,2 % im Vergleich zum Vorjahreswert entspricht. Der währungsbereinigte Umsatz lag mit 500,7 Mio. EUR 0,6 % unter dem Vorjahreswert. Insgesamt entwickelten sich die Umsatzerlöse im Rahmen der Erwartungen.

Im Vergleich zum Vorjahresquartal verringerte sich der Umsatz in der Region APAC um 13,7 % auf 89,1 Mio. EUR (Q1 2021: 103,2 Mio. EUR). In der Region EMEA sank der Umsatz leicht um 0,7 % auf 289,7 Mio. EUR (Q1 2021: 291,7 Mio. EUR). Lediglich die Region AMERICAS, deren Vorjahresquartal durch die geringere Anzahl an Abrufen der Automobilhersteller (OEMs) aufgrund des globalen Lieferengpasses bei Halbleitern belastet war, verzeichnete im ersten Quartal einen deutlichen Umsatzanstieg von 17,5 % auf 154,1 Mio. EUR (Q1 2021: 131,2 Mio. EUR) bzw. währungsbereinigt um 8,7 % auf 142,6 Mio. EUR.

Mit Blick auf die Divisionen verzeichnete das Unternehmen im Bereich Automotive einen Umsatzrückgang um 3,6 % auf 324,2 Mio. EUR, die Erlöse der Division Commercial Vehicles erhöhten sich dagegen deutlich um 13,9 % auf 190,8 Mio. EUR. Hier waren die Regionen EMEA und AMERICAS Treiber der positiven Entwicklung des Umsatzes, wohingegen die Region APAC vor allem in China einen starken Rückgang zu verbuchen hatte. In der Division Automotive konnte die positive Umsatzentwicklung in der Region AMERICAS die Umsatzrückgänge in EMEA und APAC nicht ausgleichen.

Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank im ersten Quartal 2022 deutlich auf -1,2 Mio. EUR (Q1 2021: 22,6 Mio. EUR). Die Regionen EMEA (12,3 Mio. EUR) und APAC (6,3 Mio. EUR) leisteten positive Ergebnisbeiträge, während die Region AMERICAS ein negatives EBIT in Höhe von -16,4 Mio. EUR verzeichnete. Das operative EBIT der GRAMMER Gruppe belief sich auf -2,5 Mio. EUR (Q1 2021: 21,0 Mio. EUR), was einer operativen EBIT-Rendite von -0,5 % (Q1 2021: 4,2 %) entspricht. Hauptursachen für den massiven Ergebnisrückgang sind weiterhin stark steigende Material-, Logistik-, Energie- und Personalkosten, anhaltende Engpässe in den Beschaffungsmärkten sowie neuerliche Corona-Lockdowns, die insbesondere den chinesischen Markt treffen. Zudem schlugen Einmalaufwendungen und Sonderfrachten eines GRAMMER Werks in der Region AMERICAS in Höhe von rund 4 Mio. EUR zu Buche. Das operative EBIT wurde neben positiven Wechselkurseffekten in Höhe von 1,8 Mio. EUR um direkt zurechenbare Kosten für Corona-Schutz- und Handlungsmaßnahmen in Höhe von 0,5 Mio. EUR bereinigt.

AMERICAS mit Umsatzwachstum, EMEA und APAC mit Rückgängen bei den Erlösen Die Region EMEA verzeichnete im ersten Quartal 2022 einen Umsatz von 289,7 Mio. EUR (Q1 2021: 291,7 Mio. EUR), was einem leichten Rückgang von 0,7 % entspricht. Bereinigt um Währungseffekte ergab sich ein Wachstum von 1,1 % auf 294,9 Mio. EUR. Dabei verlief die Entwicklung in den Divisionen Automotive und Commercial Vehicles gegensätzlich. Während in der Division Commercial Vehicles ein Umsatzzuwachs von 12,8 % auf 143,4 Mio. EUR (Q1
2021: 127,1 Mio. EUR) bzw. währungsbereinigt um 18,2 % auf 150,2 Mio. EUR erzielt wurde, entwickelte sich der Umsatz in der Division Automotive entsprechend dem schwachen Marktumfeld rückläufig und sank um 11,1 % auf 146,3 Mio. EUR (Q1 2021: 164,6 Mio. EUR). Währungsbereinigt reduzierte sich der Umsatz um 12,1 % auf 144,7 Mio. EUR. Der Krieg in der Ukraine sorgte dabei für Produktionsunterbrechungen seitens einiger Kunden von GRAMMER, was zu einem Rückgang bei den Abrufen führte. Das operative EBIT in EMEA sank aufgrund weiterhin stark steigender Material-, Logistik- und Energiekosten sowie anhaltender Engpässe an den Beschaffungsmärkten im ersten Quartal 2022 deutlich auf 12,2 Mio. EUR (Q1
2021: 18,8 Mio. EUR). Diese negativen Effekte wurden durch den Ausbruch des Kriegs in der Ukraine nochmals verschärft. Die Region AMERICAS vermeldete für das erste Quartal 2022 einen kräftigen Umsatzzuwachs in beiden Divisionen von 17,5 % auf 154,1 Mio. EUR (Q1 2021: 131,2 Mio. EUR) bzw. währungsbereinigt um 8,7 % auf 142,6 Mio. EUR. Ursächlich für diese Entwicklung waren die im Vorjahreszeitraum geringe Anzahl von Abrufen der OEMs aufgrund des globalen Lieferengpasses bei Halbleitern in der Division Automotive sowie ein hohes Auftragsvolumen in der Division Commercial Vehicles. So stieg der Umsatz in der Division Automotive um 10,5 % auf 124,3 Mio. EUR (Q1 2021: 112,5 Mio. EUR) bzw. währungsbereinigt um 2,5 % auf 115,3 Mio. EUR, während die Division Commercial Vehicles einen deutlichen Zuwachs von 59,4 % auf 29,8 Mio. EUR (Q1 2021: 18,7 Mio. EUR) bzw. währungsbereinigt um 46,0 % auf 27,3 Mio. EUR verzeichnete. Das operative EBIT verringerte sich dennoch im ersten Quartal 2022 auf -16,9 Mio. EUR (Q1 2021: -8,5 Mio. EUR). Insbesondere die hohe Inflation sowie stark gestiegene Personalkosten in den USA wirkten sich hier negativ aus. Hinzu kamen Einmalaufwendungen in Höhe von 4 Mio. EUR für Sonderfrachten in einem Werk in Mexiko. In der Region APAC fielen die Umsätze in beiden Divisionen im ersten Quartal signifikant um 13,7 % auf 89,1 Mio. EUR (Q1 2021: 103,2 Mio. EUR) bzw. währungsbereinigt um 20,6 % auf 81,9 Mio. EUR. In der Division Automotive resultierte der Umsatzrückgang um 10,9 % auf 57,2 Mio. EUR (Q1 2021: 64,2 Mio. EUR) bzw. währungsbereinigt um 19,3 % auf 51,8 Mio. EUR aufgrund reduzierter Kundenabrufe infolge erneuter COVID-19 Lockdowns in den Regionen Shanghai und Changchun. In der Division Commercial Vehicles setzte sich der rückläufige Trend aus dem zweiten Halbjahr 2021 fort, was hauptsächlich auf die Einführung einer verschärften Abgasnorm in China im Juli 2021 und damit verbundene starke Vorzieheffekte in der Lkw-Produktion und aktuell sehr hohe Lkw-Bestände zurückzuführen ist. Die Umsätze in der Division Commercial Vehicles verringerten sich um 18,2 % auf 31,9 Mio. EUR (Q1 2021: 39,0 Mio. EUR) bzw. währungsbereinigt um 22,8 % auf 30,1 Mio. EUR. Das operative EBIT in der Region APAC reduzierte sich im Wesentlichen aufgrund der geringeren Umsätze im chinesischen Markt, höherer Frachtkosten in Japan sowie der Anlaufkosten für die drei neuen Werke in China auf 6,6 Mio. EUR (Q1 2021: 15,6 Mio. EUR). Prognose 2022 vorerst bestätigt Obwohl der Geschäftsverlauf des ersten Quartals 2022 hinter den Erwartungen zurückblieb, hält der Vorstand aktuell weiter an der im Geschäftsbericht 2021 veröffentlichten Gesamtjahresprognose fest (Umsatz von rund 2,0 Mrd. EUR, operatives EBIT zwischen 35 Mio. EUR und 40 Mio. EUR). Risiken aus dem Krieg in der Ukraine sowie aus den anhaltenden Corona-Lockdowns in China für den Umsatz und das Ergebnis der GRAMMER Gruppe können sich je nach Länge und weiterem Verlauf verstärken und die Prognose negativ beeinflussen. Kurzfristig muss GRAMMER die Weitergabe der erheblichen Steigerungen der Material-, Energie-, Transport-, Lohn- und Stillstandskosten an seine Kunden durchsetzen, um das prognostizierte Ergebnisziel zu erreichen.

Mittelfrist-Ausblick 2025: Um seinen Stakeholdern trotz der Unwägbarkeiten im laufenden Jahr einen Korridor für die mittelfristige Geschäftsentwicklung aufzuzeigen, hat das Management heute seine strategischen Schwerpunkte und die daraus abgeleiteten Mittelfristziele für das Jahr 2025 bekanntgegeben.

Der Umsatz der GRAMMER Gruppe soll bis 2025 auf 2,5 Mrd. EUR wachsen, wovon 60 % in der Division Automotive und 40 % in der Division Commercial Vehicles erwirtschaftet werden sollen. Für das operative EBIT strebt die Gesellschaft im Jahr 2025 eine Marge von > 5 % an, für das Konzernergebnis nach Steuern wird ein Margenziel von > 4 % ausgegeben. Das Umsatzwachstum wird aus allen Regionen gespeist, wobei die Region APAC zur zentralen Plattform für Wachstum beider Divisionen ausgebaut wird und AMERICAS wieder zurück auf den profitablen Wachstumskurs gebracht wird. Ein wichtiger Baustein zur Erreichung dieser Zielsetzung ist das Restrukturierungsprojekt "P2P - Path to Profitability", mit dem der nachhaltige Turnaround in der Region AMERICAS, dem heute zweitgrößten Markt, bis 2024 erreicht werden soll. Die GRAMMER AG wird die verschiedenen Maßnahmen zur Sicherung der finanziellen Stabilität und Förderung einer nachhaltigen Entwicklung in dieser Region auch im weiteren Jahresverlauf konsequent vorantreiben.

Als weiteres wesentliches Etappenziel im Rahmen der Mittelfristplanung bis 2025 wurde die Reduzierung des gruppenweiten CO2-Ausstosses um 25 % verabschiedet. Im Jahr 2030 soll dann das bereits im Rahmen der GRAMMER Green Company Initiative veröffentlichte Ziel einer CO2-Reduktion von 50 % erreicht werden. Die vollständige Mitteilung für das erste Quartal 2022 ist auf der Website unter

https://www.grammer.com/investor-relations/...n/quartalsberichte.html

abrufbar.
Die Erläuterung der für GRAMMER wesentlichen Kennziffer "operatives EBIT" ist im Geschäftsbericht auf Seite 21 zu finden.

Unternehmensprofil
Die GRAMMER AG mit Sitz in Ursensollen ist spezialisiert auf die Entwicklung und Herstellung von Komponenten und Systemen für die Pkw-Innenausstattung sowie von gefederten Fahrer- und Passagiersitzen für On- und Offroad-Fahrzeuge. Im Bereich Automotive liefert das Unternehmen Kopfstützen, Armlehnen, Mittelkonsolen, hochwertige Interieur-Komponenten und Bediensysteme sowie innovative thermoplastische Komponenten für die Automobilindustrie an namhafte Pkw-Hersteller und an Systemlieferanten der Fahrzeugindustrie. Der Geschäftsbereich Commercial Vehicles umfasst die Geschäftsfelder Lkw- und Offroad-Sitze (Traktoren, Baumaschinen, Stapler) sowie Bahn- und Bussitze. Mit rund 14.000 Mitarbeiter:innen ist GRAMMER in 19 Ländern weltweit tätig. Die GRAMMER Aktie ist im Prime Standard notiert und wird an den Börsen München und Frankfurt sowie über das elektronische Handelssystem Xetra gehandelt."

Quelle: DGAP-News der GRAMMER AG vom 28.04.2022  

28.04.22 16:06

1298 Postings, 2113 Tage TheseusXGute Zusammenfassung:

Quelle: https://www.onvista.de/news/...rer-grammer-schreibt-verlust-537372153

"Autozulieferer Grammer schreibt Verlust
28.04.22, 14:29 dpa-AFX
AMBERG (dpa-AFX) - Der Autozulieferer Grammer ist in die roten Zahlen gerutscht. Das Unternehmen aus Amberg in der Oberpfalz konnte seinen Umsatz im ersten Quartal zwar dank besserer Geschäfte in Amerika um 2 Prozent auf 515 Millionen Euro steigern. Unterm Strich stand aber ein Verlust von zwei Millionen Euro vor und acht Millionen Euro nach Steuern. Hauptursachen seien gestiegen Material-, Logistik-, Energie- und Personalkosten, Engpässe in den Beschaffungsmärkten und neue Corona-Lockdowns in China gewesen, teilte Grammer am Donnerstag mit.

Der Umsatz im Autosegment sank wegen Rückgängen in Europa und Asien um vier Prozent auf 324 Millionen Euro. Der Umsatz mit Sitzen für Lastwagen, Busse und Bahnen stieg dagegen dank größerer Nachfrage in Europa und Amerika um 14 Prozent auf 191 Millionen Euro.

Für das Gesamtjahr rechnet Grammer mit einem leichten Umsatzzuwachs auf rund 2,0 Milliarden Euro und einem Betriebsgewinn von 35 bis 40 Millionen Euro, nach 23 Millionen im vergangenen Jahr. Allerdings müsse der Zulieferer dafür die Weitergabe der erheblichen Kostensteigerungen an seine Kunden rasch durchsetzen. Bis 2025 peilt Grammer 2,5 Milliarden Euro Umsatz und eine Gewinnmarge von über 4 Prozent nach Steuern an./rol/DP/mis"  

16.05.22 16:56

4145 Postings, 4682 Tage ZeitungsleserDas ist ja fast eine fristlose Kündigung.

GRAMMER AG: Thorsten Seehars verlässt GRAMMER Ende Mai 2022

Ursensollen, 16. Mai 2022 - Der Aufsichtsrat und der Vorstandsvorsitzende (CEO) der GRAMMER AG, Thorsten Seehars, haben sich heute einvernehmlich auf eine Beendigung der Amtszeit von Herrn Seehars zum 31. Mai 2022 verständigt. Der Aufsichtsrat dankt Thorsten Seehars für seine erfolgreiche Arbeit und großes Engagement in den vergangenen Jahren und wünscht ihm für seine private und berufliche Zukunft alles erdenklich Gute.

Die Aufgaben von Herrn Seehars werden ab 01. Juni 2022 interimistisch von den beiden Vorstandsmitgliedern, Jens Öhlenschläger, Technikvorstand (COO) und Jurate Keblyte, Finanzvorstand (CFO) wahrgenommen. Herr Öhlenschläger übernimmt zudem vorübergehend die Funktion des Vorstandssprechers. Der Aufsichtsrat hat zeitgleich den Nachfolgeprozess eingeleitet.

War wohl ein Schnellschuss.  

11.08.22 12:00

1298 Postings, 2113 Tage TheseusXGRAMMER erstes Halbjahr 2022

DGAP-News: GRAMMER AG veröffentlicht Ergebnisse für das erste Halbjahr 2022

"GRAMMER AG veröffentlicht Ergebnisse für das erste Halbjahr 2022

Umsatzanstieg der GRAMMER Gruppe von 6,4 % auf 1.034,6 Mio. EUR maßgeblich von der Division Commercial Vehicles sowie positiven Währungseffekten getragen

Regionen AMERICAS (+28,6 %) und EMEA (+2,7 %) mit Umsatzplus, APAC mit deutlichem Rückgang (-14,2 %) aufgrund von Corona-Lockdowns in China

Operatives EBIT mit -12,3 Mio. EUR deutlich unter Vorjahresniveau (01–06 2021: 32,4 Mio. EUR)

Ausblick 2022 bestätigt, allerdings weiterhin unter dem Vorbehalt von erzielten Kundenkompensationen sowie anhaltend hohen Risiken aus geopolitischen Krisen sowie weiteren Corona-Lockdowns in China

[...]"

Quelle: https://www.onvista.de/news/2022/...s-erste-halbjahr-2022-37-26026166  

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