Allianz

Seite 1 von 97
neuester Beitrag: 18.09.20 12:09
eröffnet am: 24.12.05 11:58 von: nuessa Anzahl Beiträge: 2408
neuester Beitrag: 18.09.20 12:09 von: Mister86 Leser gesamt: 810046
davon Heute: 550
bewertet mit 20 Sternen

Seite: Zurück 1 | 2 | 3 | 4 |
95 | 96 | 97 | 97  Weiter  

24.12.05 11:58
20

6858 Postings, 5662 Tage nuessaAllianz

WKN: 840400   ISIN: DE0008404005

Aktie & Unternehmen
Geschäft Versicherungsunternehmen
Homepage www.allianz.com
Aktienanzahl 395,9 Mio
Marktkap. 50.929,3 Mio
Indizes/Listen DAX (Per.), Eurostoxx 50, Prime Standard, HDAX, CDAX, Stoxx 50  
Seite: Zurück 1 | 2 | 3 | 4 |
95 | 96 | 97 | 97  Weiter  
2382 Postings ausgeblendet.

11.09.20 13:44

268 Postings, 458 Tage LuxusasketLangfristig ja, kurzfristig mit ?

Langfristig kann man Allianz auch jetzt noch kaufen, kurzfristig würde ich jetzt aber noch abwarten, wie sich die Pleiten im Herbst tatsächlich entwickeln und welche Auswirkungen die Pleiten auf die Versicherungsbranch haben. Wenn man jetzt kauft muss man auch damit rechnen, dass es nicht nur die 15 % hochgehen, sondern auch nochmal die 15 % runtergehen kann. Das habe ich selbst mit Allianz schon mehrmals erlebt, bin dann mit Nachkäufen aber immer gut ausgestiegen. Meiner Meinung nach kann man mit einer halben Position einsteigen, dann verpasst man einen möglichen Anstieg nicht komplett und ein Rücksetzer tut auch nicht so weh. Das soll natürlich keine Kaufempfehlung sein.  

11.09.20 17:44

1562 Postings, 2392 Tage Mister86Vergesst "kurzfristig"...

Wer sich langfristig engagieren möchte bei der Allianz, dem kann auch egal sein, wenn sie zwischendurch mal nen Durchhänger hat und mal 15 Prozent nach unten geht.

Ich verfolge zwar auch eher einen mittelfristigen Anlagehorizont, aber man muss eben auch dazu bereit sein, dass aus "mittelfristig" mal "langfristig" werden kann, wenn eine Aktie einfach ne Weile nicht aus dem Quark kommt. wink

 

13.09.20 13:34

1562 Postings, 2392 Tage Mister86Schrottpapierindikator hat angeschlagen

Derweil hat der Schrottpapierindikator jetzt angeschlagen. Diesmal sitzt keine Schrottpapier-Drückerbude dazwischen, sondern die Commerzbank versucht sich selbst, über ihren Derivate-Partner Société Générale.

https://www.ideas-news.de/news-detail/...idierung+weit+fortgeschritte

Dabei ist die Strategie die sie mit der Empfehlung eines Faktor-Long-Zertifikats auf ALV verfolgen hier nicht ganz auf den ersten Blick offensichtlich.

Ihr sollt also deren Papier beim jetzigen Kurs kaufen, und nachlegen wenn die Aktie über 190 Euro hinaus steigt.  Da Banken euch mit Sicherheit nicht sagen werden was sie glauben wo ein Aktienkurs wirklich hingeht, sondern im Gegenteil besonders bei Derivaten an euch verdienen wenn ihr falsch liegt, muss man sich fragen, wann die empfohlene Strategie falsch ist und ihr mit ihr Geld verliert.

Das ist hier der Fall, wenn die Aktie entweder ab jetzt wieder deutlich fällt, oder wenn sie über 190 Euro steigt, ihr nachkauft (und damit euren break even deutlich erhöht) und sie dann doch wieder zurück fällt.

Die Société Générale hält sich hier beide Türen offen, und verdient damit an euch egal ob die Aktie kurzfristig steigt oder fällt.

Wie ihr die Commerzbank überlisten könnt? Mit dem Kauf dieses Papiers, garnicht. Aber für normale Anleger die direkt in Aktien investiert ist der Schluss zulässig, dass die Aktie kurzfristig über 190 Euro gehen könnte, aber dass man dann erst einmal wieder Gewinne realisieren sollte. Zumindest wenn man einen eher kurz- bis mittelfristigen Anlagehorizont verfolgt. Neu dazu kaufen sollte man wohl erst, falls die Aktie tatsächlich jetzt kurzfristig nach unten abdreht.

Wer jedenfalls solche Derivate auf Empfehlung des Emittenten kauft, der macht sich den Emittenten damit zum Gegenspieler bei einer Wette, die als Kleinanleger nicht zu gewinnen ist.

Persönliche Meinung, nicht notwendiger Weise eine direkte Handlungsempfehlung.  

14.09.20 09:55
1

277 Postings, 708 Tage Perca@Mister86

Prinzipiell eine interessante Theorie, sie hat aber eine entscheidene Schwachstelle.
Würden Banken immer das Gegenteil von dem empfehlen, was sie denken, und mit dem, was sie denken, liegen sie größtenteils richtig (deine Prämisse, sonst sind die ganzen Überlegungen ja hinfällig), würden die Anleger in den meisten Fällen Geld verdienen.  Wenn ich also 1-2 mal mein Geld verliere, ohne das ich auch mal Gewinn mache, dann höre ich nicht mehr auf die Bank und investiere da nicht länger. Sicherlich würde die Bank so kurzfristig Geld verdienen, aber sehr stark Kunden verlieren, und sich so selbst ihre künftigen Gewinne systematisch selbst stark einschränken.
Es ist in dem eigenen interesse der Bank, dass die Kunden auch Geld verdienen, damit diese nachhaltig ihr Geld beim Institut lassen und weiter investieren. Sicherlich schadet es einer Bank nicht, wenn sie auch mal von der KO-Schwelle profitiert, aber ohne Treffer für die Kunden wäre das ein kurzes Vergnügen. Wenn du eine Herde Kühe mit einem Zuchtbullen hast, dann schlachtest du ja auch nicht alle Tiere und freust dich über das ganze Fleisch, sondern mästest die Tiere, sorgst dafür, dass sie sich vermehren und schlachtest ab und an mal ein paar Tiere, so hast du nachhaltig wesentlich mehr Fleisch und musst nicht immer teuer neuer Tiere für dich gewinnen.  

14.09.20 10:11

1051 Postings, 3327 Tage G.MetzelEr immer mit seinem Schrottpapierindikator.

Das ist genauso madig wie eine Transaktionsentscheidung auf die ursprüngliche "Analyse" bzw. Überlegungen der Bank aufzubauen. 50/50, Börsenastrologie.

Die Bank weiß genauso wenig wie alle anderen Marktteilnehmer wie sich der Kurs entwickelt. Die hedgen ihre ganzen Derivate eh und verdienen immer - im Zweifelsfall halt an den Gebühren.  

14.09.20 11:47

3 Postings, 95 Tage MakkiMesserSchrottpapierindikator

Dennoch muss es auch beim Hedgen immer einen Gegenpart geben, der genau von der gegenteiligen Kursentwicklung ausgeht. Die Frage ist nur, wie sich der Gegenpart das bezahlen lässt,
denn der will doch auch, zumindest im Durchschnitt, was verdienen.  

14.09.20 11:56
1

1911 Postings, 1150 Tage LupinIrgend einer wird am Ende der Verlierer sein

Dass das im Zweifel eher der gutgläubige Kleinanleger als der gerissene Börsenexperte von der emittierenden Bank ist sollte sich von selbst verstehen.

Der Schrottpapierindikator von Mister86 hat bisher ganz gut gepasst finde ich.  

14.09.20 14:00

1562 Postings, 2392 Tage Mister86@Perca

Diese Empfehlungen funktionieren nach dem Motto, jeden Tag steht ein Dummer auf. Wer ein- oder zweimal mit so einer Empfehlung reingefallen ist, der wird zwar in Zukunft die Finger davon lassen und sich sowas nicht nochmal antun. Aber du unterschätzt, dass die Börse einen ständigen Zustrom hat von neuen unbedarften Anlegern die eben noch nicht mit sowas auf die Nase gefallen sind. Und für jeden Anleger der die Börse verlässt weil er überwiegend Verluste gemacht hat, kommen ein oder zwei neue dazu die meinen, ihnen könnte sowas nie passieren. Auch wenn einzelne Kleinanleger vielleicht aus ihren Fehlern und ihrer zu großen Gutgläubigkeit lernen, die große Masse von Kleinanlegern tut es im Durchschnitt nicht.

Und Banken sind nicht eure Freunde. An der Börse schon garnicht. Die wollen Geld an euch verdienen, und wenn sie können, so wie mit diesen Schrottpapieren die Anlegern hohe Verluste bringen können, dann nehmen sie euch auch alles ab.

Wären Banken besorgt um das Geld ihrer Kunden, dann würde es diese ganzen Derivate überhaupt nicht geben. In den Basisprospekten sind diese Scheine meist mit einer der höchsten Risikoklassen angegeben, und selbst für ein optimistisches Szenario ist die prognostizierte Rendite minimal.  In jedem Fall ist, finanzmathematisch gesprochen,  die erwartete Rendite (als Summe der mit ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit multiplizierten alternativen Rückfluss-Szenarien) nahezu immer unter der eines Investments direkt in Aktien. Die Anleger werden geblendet mit sagenhaften Gewinnchancen für den Fall dass eine Aktie richtig nach oben abhaut, aber es wird in solchen Werbungs-Meldungen wie ich sie oben verlinkt habe verschwiegen, dass die Wahrscheinlichkeit dass ihr wirklich am Ende damit Gewinne abräumt sehr gering ist, und in jedem Fall die erwartete positive Rendite aufgefressen wird durch den um einiges wahrscheinlicheren erwarteten Verlust.

Großbanken als Emittenten dieser Papiere mögen vielleicht am Markt ebenso unter Unsicherheit agieren wie der Kleinanleger, aber als Großanleger hat man für gewöhnlich einen deutlich besseren Marktüberblick, und der führt dazu, dass eine Bank im großen und ganzen besser als ein Kleinanleger beurteilen kann, zu welcher Zeit für euch die Wahrscheinlichkeit am größten ist, dass ihr mit dem Kauf eines Zertis Verluste macht und die Bank somit Gewinne.  Ergo wird sie genau dann bestimmte Papiere empfehlen. Und der unbedarfte Kleinanleger kriegt Dollarzeichen in den Augen, weil er nur liest "50% Rendite wenn die ALV auf 200 Euro steigt".

Mein Schrottpapierindikator ist in der Vergangenheit jedenfalls meistens zuverlässig gewesen. Ich konnte eine deutliche (negative) Korrelation feststellen zwischen Zerti-Empfehlungen und dem dann folgenden Kursverlauf des Basiswertes.  

14.09.20 15:18

1051 Postings, 3327 Tage G.MetzelWer meint, dass es

es nach einer Derivate-Empfehlung einer Bank in genau die andere Richtung geht (Motto: man wird eh immer beschissen, alle auf Kleinanleger), kauft halt ein entsprechendes Papier dafür. Die Banken bieten in aller Regel beides an. Gleichzeitig.

Ob man damit öfter richtig liegt halte ich aber für unbewiesen. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit klappt es langfristig nicht. Anekdotische Evidenz ist jedenfalls nicht belastbar. Wär ja schön, wenn ich immer nur das Gegenteil von dem machen müsste was die Banken (oder eine davon) empfiehlt. Reich werden so easy... lol.  

14.09.20 15:33
1

1051 Postings, 3327 Tage G.MetzelAber dass du mich nicht falsch

verstehst, Mister. Deine Skepsis gegenüber ALLEN diesen Papieren ist schon angebracht. Es wird nur auch keine Strategie draus sich eine Bank zu packen und genau das Gegenteil von der zu machen. Für jede Bank die etwas empfiehlt, gibt's eine die das Gegenteil tut.

Die einzige Anlagestrategie die belastbar funktioniert ist diversifiziertes, kostenoptimiertes buy&hold. Der Derivatekram ist für den Casinospass zwischendurch.  

14.09.20 19:39
1

1562 Postings, 2392 Tage Mister86Indikator

Es ist letztendlich ein Indikator. Wie andere Börsenindikatoren auch, ist er ein Indiz dafür, wohin die Reise bei einer Aktie gehen kann. Eine hundertprozentige Vorhersage kann man sich davon nicht versprechen.

Unterm Strich bleibt die Erkenntnis, Banken wollen Geld verdienen mit ihren Schrottpapieren. Und da der Strom der Dummen nie abreißt die neu am Markt sind und nicht glauben wollen dass man mit sowas in der Regel reinfällt, kümmert die Banken auch nicht, dass Kunden mit diesen Produkten in aller Regel negative Erfahrungen machen. Es kommen ja immer wieder neue Kunden nach. Und da niemand gern zugibt, dass er an der Börse Verluste gemacht hat, hat die Bank nicht einmal unter besonders viel schlechter Mundpropaganda seitens von reingefallenen Zerti-Käufern zu leiden.

Um zurück zur Allianz zu kommen: ich bin immer noch positiv gestimmt für einen Ausbruch nach oben, der auch recht abrupt und heftig werden kann nachdem die Aktie über 3 Monate auf der Stelle getreten ist. Aber wenn die Aktie dann nennenswert über 190 Euro ansteigt, sollte man in jedem Fall bei 190 einen harten SL setzen. Denn, wie ich hier die ganze Zeit ausführe, könnte es auch sein, dass der Zug dann wieder in die andere Richtung fährt und eine Rückkehr zu Kursen im 200er-Bereich erst einmal wieder verschoben wird.  

14.09.20 19:47

268 Postings, 458 Tage LuxusasketZertifikate sind Zockerei

Wenn ich alle meine Zockereien gegenüber stelle, dann wird das Ergebnis zwischen für die Bankempfehlungen und gegen die Bankempfehlungen in etwa gleich ausfallen. Ein paar Mal hatte ich Glück, ein paar Mal Pech. So sieht es aber auch in etwa bei den Aktienkäufen aus.  

16.09.20 14:07

1540 Postings, 6010 Tage Cadillacseitwärts oder fallend

was anderes kann die Allianz Aktie offenbar schon länger nicht. Überlege zu verkaufen.  

16.09.20 16:41

1562 Postings, 2392 Tage Mister86@Cadillac

Solange wie es noch zaudernde Kleinanleger gibt die die Nase voll haben und aussteigen wollen, so lange hat die Aktie auch noch Potenzial nach oben.

Mein Tipp ist momentan auf einen Fake-Ausbruch nach unten, der die ganzen schwachen Hände aus dem Markt kegeln wird die händeringend auf einen Ausbruch nach oben warten. Und dann wird sich eine kräftige Gegenbewegung und der "echte" Ausbruch nach oben anschließen. Und die Kleinanleger die wieder rausgeflogen sind werden sich die Augen reiben...

Zur Sicherheit sollte man dann wohl noch den Stop auf 190 Euro nachziehen, nur für den Fall, dass mein Schrottpapier-Indikator doch Recht behalten wird.

Persönliche Meinung. Keine Handlungsempfehlung.  

16.09.20 17:29

268 Postings, 458 Tage LuxusasketLäuft bei vielen Dax-Werten so

BASF, usw. das gleiche. Immer wenn ein wenig Hoffnung aufkommen, dann geht es runter, wieder bisschen rauf, eine lange Seitwärtsbewegung, kurz runter und dann geht es plötzlich in wenigen Tagen 5 % hoch. Dann wieder 3 % runter, ...


Wer da keine Nerven hat, der wirft früher oder später. Kein wunder wenn man sieht, wie steil es bei anderen Werten (besonders Techwerten) immer noch aufwärts geht.  

16.09.20 18:57

1562 Postings, 2392 Tage Mister86Geduld...

Eine der größten Tugenden an der Börse ist immer noch Geduld. Wer die nicht hat, der wird langfristig auch keine Gewinne machen.

Auch für die Allianz wird bald wieder eine Zeit kommen wo man denken wird, Mist, warum ist man da nicht eingestiegen.  

16.09.20 19:28

268 Postings, 458 Tage LuxusasketStimmt

Geduld braucht man sowohl beim Einkauf als auch beim Verkauf. Zu oft ungeduldig zu früh eingekauft und jetzt muss ich diese Ungeduld mit viel Geduld aussitzen.  

17.09.20 08:28
1

1540 Postings, 6010 Tage Cadillacschon wieder 179 ?

Geduld, Geduld ... ? Allianz kennt momentan nur eine Richtung und dass ist nach Süden  

17.09.20 08:49

78 Postings, 1374 Tage Inves_ThorFrechheit,

dass die Allianz bei negativen Vorgaben und einem negativen Gesamtmarkt vorbörslich rot ist! Unerhört von dem Unternehmen...  

17.09.20 09:29

1540 Postings, 6010 Tage Cadillacgleich 179 ? unterschritten

schon geschrammt, vielleicht kauft man besser AXA oder Generali, mehr Kurzpotential  

17.09.20 11:22

277 Postings, 708 Tage Perca@Cadillac

Es ist immer wieder schön, wenn Börsenneulinge sich für Aktien interessieren. Mit der Zeit wirst du dann lernen, als Anleger benötigt man Geduld. Es gibt keinen Wert, der stetig nach oben steigt, bei jedem Wert ist auch mal eine Seitwärts- und auch eine Abwärtsphase dabei. Wer dies nicht aushalten kann und zu viel hin und herwechselt, der sorgt ausschließlich für Gewinne bei den Banken und vermindert durch die Gebühren seine eigene Rendite.
Auch sollte man sich frei von dem Anfängerfehler machen, seine eigenen Entscheidungen abhängig von anderen Werten zu machen, nur weil diese eine kurze Zeit vlt besser laufen, vor dem Invest sollte man sich genau überlegen, warum man genau in diesen Wert investiert und nicht in den anderen, ist diese Grundlage weiterhin gegeben, gibt es keinen Grund, die grünere Wiese nebenan zu beneiden, zumal man ja auch nicht gegenteiliges tut, wenn die Wiese bei einem selbst grüner ist.
Aber dies wirst du mit der Zeit auch noch herausfinden, erst einmal: Willkommen an der Börse!  

17.09.20 13:01

268 Postings, 458 Tage LuxusasketBörsenneuling

Entweder Cadillac hat den Account seines Vaters übernommen oder hier wird eine völlig falsche Annahme zu einer Person getroffen. Echt schade, dass der Account erst am 05.04.04 und nicht 04.04.04 angelegt wurde. ;-)

Und meine Erfahrung ist, dass Leute immer dann am geduldigsten sind, wenn es sich um das Geld anderer Leute handelt.  

17.09.20 17:11
1

1562 Postings, 2392 Tage Mister86Schrottpapierindikator

Derweil scheine ich mal wieder Recht gehabt zu haben mit meinem Schrottpapier-Indikator. Wer jedenfalls das von der Commerzbank/Société Générale angepriesene Zertifikat SB0CFZ am Montag gekauft hat, der sitzt schon auf 12 Prozent Kursverlust.

https://www.ariva.de/zertifikate/SB0CFZ

Aus den Times & Sales lässt sich nicht erkennen, ob jemand wirklich so doof war, aber solche Zertis werden ja auch oft für den außerbörslichen Direktkauf beim Emittenten angeboten, je nachdem wer euer Broker ist.

Sowas ist m.E. kein Zufall. Banken wissen genau, was sie da tun, und ich würde NIEMALS einer Kaufempfehlung einer Bank für irgendetwas folgen. Egal ob Zertis oder Aktien oder was auch immer. Bei Banken gibt es keine Almosen, die wollen Geld verdienen an euch, und solche Zerti-Empfehlungen kann ich nicht anders deuten als den vollkommen absichtlichen Versuch, euch an der Nase rumzuführen und euch möglichst viel von eurem eingesetzten Geld abzunehmen sodass ihr es nicht wieder kriegt.

Der Kleinanleger-Derivate-Handel ist eines der wenigen börsennahen Geschäftsfelder auf dem Banken heute noch dicke Gewinne schreiben, und das tun sie mit Sicherheit nicht mit den paar Cent an Orderprovisionen und Verwaltungsgebühren, die sie von euch für sowas bekommen.  

17.09.20 23:18

17 Postings, 88 Tage GeizknochenHab nach den neusten Berichten über..

.. Corona-Klagen-Misserfolge, meine Allianz Papiere erstmal abgegeben, am Freitag wenn die breite Masse die Meldungen sich auf der Zunge zergehen lässt und kurz vorm Wochenende hektisch hin und her tradet, steige ich ggf billig ein oder auch erst am Montag, mal sehen..  

18.09.20 12:09

1562 Postings, 2392 Tage Mister86neue Schrottpapier-Empfehlungen

Hier eine neue Schrottpapier-Empfehlung:

https://www.ariva.de/news/...nce-bei-kursanstieg-auf-185-euro-8745316

Die Papiere die da beworben werden, werden bei 171 bzw. 168 Euro ausgeknockt. Sollte man also auf dem Schirm haben, dass die Aktie zwischenzeitlich auf das Niveau zurücksetzt.

Die gute Nachricht: tiefere Kurse erwarten die Banken oder zumindest die Schrottpapierbuden wie hebelprodukte.de offenbar nicht, denn sonst würden sie versuchen euch Papiere mit einem noch tieferen KO anzudrehen.

Egal was ihr tut an der Börse, vergesst eines nie: Banken sind nicht eure Freunde. Sie wollen Geld an euch verdienen.  Und solche Schrottpapiere sind m.E. ein besonders schneller und praktischer Weg, euch euer Geld abzunehmen, wenns sein muss bis auf den letzten Cent, wenn so ein Papier ausgeknockt wird.

An den langfristig positiven Aussichten der ALV ändert dies m.E. nicht, und auch die Zahlungen wegen der Corona-Krise, was gestern über den Ticker kam, scheinen den Kurs nicht nachhaltig nach unten ziehen zu können. Denn sonst hätte die Aktie gestern als die Nachricht kam nicht ein halbes Prozent, sondern vielleicht fünf Prozent oder so zurückgesetzt. Wer jetzt drin bleibt, wird irgendwann dafür belohnt. Aber wer die oben angegebenen Zocker-Schrottpapiere kauft, der wird davon nichts sehen.  

Seite: Zurück 1 | 2 | 3 | 4 |
95 | 96 | 97 | 97  Weiter  
   Antwort einfügen - nach oben