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Sparkassenverkauf der richtige weg

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neuester Beitrag: 12.01.10 20:00
eröffnet am: 17.06.08 14:38 von: potti65 Anzahl Beiträge: 109
neuester Beitrag: 12.01.10 20:00 von: Leser gesamt: 3228
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18.06.08 09:55
2

233969 Postings, 6196 Tage obgicou@admin


wieso will ne PB ne ÖS kaufen, doch nur wegen des kundenstammes, oder? denkst du im ernst die wollen die arbeit so weiterführen? du bist auch mit naivität gepudert worden, was.

mir ist egal, wieso ein Unternehmen ein anderes kauft; wenn es denkt, daß es sich rechnet, sollte das erlaubt sein. Das ist eben der Unterschied zwischen Staats- und Marktwirtschaft.
Mit all Euren Argumenten könnte man auch für öffentlich-rechtliche Bäckereien, Softwarehäuser, Automobilhersteller, etc. argumentieren. Die könnten dann auch wunderbar Arbeitsplätze sichern und ihrer sozialen Verantwortung nachkommen. Wohin das führt konnte man 40 Jahre lang im Ostteil unseres Landes beobachten.
 

18.06.08 09:56
2

20331 Postings, 6684 Tage admindas sind nicht fragen über fragen

das sind wiedersprüche!
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Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem.

18.06.08 09:56

42593 Postings, 4798 Tage alemaoDanke Hoetti,

hast meine Antowrt somit vorweggenommen...
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Erlaubt ist, was Spaß macht...

...und den hab ich!

18.06.08 09:59

233969 Postings, 6196 Tage obgicou@hoetti

eine einzige sachliche frage: du schreibst in #35, dass du endlich mehr wettbewerb im bankenmarkt willst! wie bitte soll das geschehen, wenn sparkassen privatisiert werden??? wo ist derzeitig der wettbewerbsvorteil der spk??? warum schreibst du weiter oben, dass der wettbewerb in D eigentlich zu hoch ist und sich die citi deshalb abwendet???

ich will mehr echten Wettbewerb und weniger verzerrten; die Vorteile, die Sparkassen nach wie vor bei der Refi haben, kannst Du ja mal anhand von Spreads am Bondmarkt nachvollziehen.
 

18.06.08 10:03
1

20331 Postings, 6684 Tage adminin unserer gesellschaft ist es aber zwingend

erforderlich ein konto zu besitzen. das will keine pb übernehmen, das wird nur so lange geduldet wie es die spk machen (müssen).

was in ländern passiert in denen das nicht gewährleistet ist kann man wunderbar feststellen wenn man mal da war. da du ja ein studierter bist, besteht die hoffnung, dass du ein semester im ausland verbracht hast. wenn das der fall sein sollte und du nicht nur golf gespielt hast und den ersties an die röcke gegangen bist werden die die damit verbundenen probleme aufgefallen sein.
von steuerzahlungen usw. will ich garnicht anfangen, aber was ist z.b. mit dem arbeitslohn? der kann dann in einem von wettbewerb bestimmten markt in vielen fällen wieder bar ausgezahlt werden.
nicht in jeder kundengruppe ist der DB so wie es sich die aktionäre vorstellen (siehe Citi). eins ist doch wohl klar, mit dem wegfall der spk und geno werden die preise nicht sinken (siehe benzinpreise). dann ist es auch vorbei mit dem günstigsten bankendienstleistungen made in germany!

will dich mal sehen wenn du plötzlich 25,- ? für kontoführung ohne karten und sonstige extras berappen mußt.
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Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem.

18.06.08 10:03

2213 Postings, 5271 Tage FloSUm auf Investitionen der Landesbanken

in Großprojekte im Ausland zu kommen.

Das lässt sich sicherlich nicht mit dem öffentlichen Auftrag begründen.
Bei den Landesbanken musst du zwischen Öffentlichem Auftrag und Wettbewerbsgeschäft differenzieren. Diesen Weg beschreitet übrigens die WestLB.
Das ist auch der Hauptgrund, warum die Geährträgerhaftung weggefallen ist.

Ich befürworte den Wegfall der Anstaltslast und der Gewährträgerhaftung.

Die Sparkassenfinanzgruppe hat ein Gesamtrating von A1 bekommen, so what?
 

18.06.08 10:15

233969 Postings, 6196 Tage obgicou@FloS

schön, daß endlich mal jemand die WestLB ins Spiel bringt: folgender Artikel ist vom 14.06.

http://www.markt-daten.de/kommentare/kid/archiv/kid-200806.htm

Bankenkrise/Schuldenkrise:

Wir befinden uns im Jahre 2008 n.Chr. Ganz Bankenland stöhnt unter neuen Abschreibungen, Gewinnrückgängen oder Quartalsverlusten. Ganz Bankenland? Nein! Ein von unbeugsamen Bänkern bevölkertes Dorf hört nicht auf, der selbstverschuldeten Katastrophe tapfer Widerstand zu leisten. Das kleine Dorf liegt direkt an der Düssel tief im Westen wo die Kohle versinkt, und dort werden unter Leitung eines Triumvirats aus Verleihnix, Verbuchfix und Bilanztrix mit Hilfe des hochverschuldeten Finanzdruiden Beschirmdich-Aberhabnix bei der West-LB tatsächlich antizyklisch schon wieder Riesengewinne erzielt. Rekordverdächtige 1046 Millionen allein im ersten Quartal 2008. Das operative Geschäft brach zwar drastisch ein, es entstand jedoch wertverlustbefreit ein zaubertrankbedingt stark beschwingter "Sondergewinn" von satten 947 Millionen durch Rückbilanzierung von Abschreibungen aus der Übertragung zum Nominalwert (!) des auch 2008 weiter arg gebeutelten Milliardenportfolios unverkäuflicher strukturierter Wertpapieren an eine, da schau an, ausserbilanzielle Zweckgesellschaft.

Theoretisch könnte man dies im zweiten Quartal sogar wiederholen, indem man zunächst die Papiere zum Realwert wieder in die Bilanz nimmt und sie erneut zum Nominalwert in eine Zweckgesellschaft überträgt. Dann hat das Geldverdienen im kleinen Dorf an der Düssel ja praktisch nimmermehr ein Ende. Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt, während in Villa Banco noch geschrubbt, saniert und abgeschrieben wird, wird in Villa West-LB schonwieder gefeiert. Da lachen diesmal ausnahmsweise sogar die römischen Legionäre, die als Besatzung in den befestigten Lagern Babaorum, Aquarium, Laudanum und Kleinbonum sicherheitshalber stationiert wurden, damit der Bilanzkarneval nicht aufs ganze Bankenland übergreifen kann.

Fazit: Der neudeutsche Weg der Problemverdränglösung ist konsequent zuende gegangen natürlich weder lustig noch sonderlich erfolgversprechend. Aber typisch für eine Politik, die "Klimasanierung" offiziell ganz oben auf der Dringlichkeitsliste stehen hat. Die höchst zweifelhaften zeitweiligen Abschirmungen verzerren natürlich auch den Wettbewerb und schaden damit den Sanierungs- und Konsolidierungsbemühungen der gesamten deutschen Banklandschaft.
Wenigstens ein Alleinschuldiger ist inzwischen offiziell ausgekuckt und benannt worden: die Ratingagenturen, die jetzt den schwarzen Peter für das US-Subprime-Gesamtkunstwerk zugeschoben kriegen. Weil sie ganz versehentlich falschetikettiert haben, was zuvor als breit angelegtes US-Konjunkturstützungsprogramm zulasten Dritter konstruiert, vorbereitet, kaschiert verbrieft und verkauft wurde.  

18.06.08 10:34
1

2213 Postings, 5271 Tage FloSSo...interessant.

Willst du der WestLB jetzt etwas vorwerfen, was nahezu jedes Unternehmen macht?

Bilanzverschönerung?  

18.06.08 10:35
3

1532 Postings, 5879 Tage hoettizu #54

die spreads am bondmarkt entsprechen, wie FloS schon gesagt hat, dem entsprechenden Rating. dieses bildet sich mittlerweile völlig marktkonform, da wie ebenfalls schon gesagt wurde, sowohl anstaltslast als auch gewährträgerhaftung weg sind (was ich aus wettbewerbssicht natürlich absolut BEFÜRWORTE!!!)...

bildlich gesprochen: da gabs eine glocke namens anstaltslast und g-haftung, die über die LB`s gestülpt wurde. da diese glocke jetzt weg ist, bleibt nur noch das geschäftsmodell übrig, was für die ratingbestimmung allein verantwortlich ist.

das dieses modell bei einigen mist ist, das is mir völlig klar (siehe WLB).

 

18.06.08 10:37

2213 Postings, 5271 Tage FloSIch schau mir grad mal deine

Quellen an obgicou...

Lies lieber weiter Spiegel und faz,
das ist nicht ganz so gefährliches Halbwissen, welches du dir dort aneignest!  

18.06.08 10:45
3

20331 Postings, 6684 Tage adminzu den abs

das problem liegt ja erstmal in der bewertung.

wo kein markt, da kein preis. das heißt aber noch lange nicht das die dinger wertlos sind! die abs sind ja auch geratet worde (da lag in meinen augen die kriminelle energie!). bis zu einem gewissen rating ist nicht mal ein ausfall zu befürchten, aber da kein handel getrieben wird, muß abgeschrieben werden!
stell es dir vor wie ein altes auto, du hast es, aber kein anderer will es, in 5 jahren ist der oldtimer und dann bekommst du ein großen teil des kaufpreises zurück.
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Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem.

18.06.08 10:51
1

233969 Postings, 6196 Tage obgicou@FloS


ich lese nur Bild und Playboy, letzteren wegen der tollen Interviews  

18.06.08 10:52
1

20331 Postings, 6684 Tage adminwenigstens haste humor.

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Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem.

18.06.08 10:54
2

2213 Postings, 5271 Tage FloSABS

Höchst unmoralisch!!

Das Konstrukt ABS ist für KI genial.
Ursprünglich dazu gedacht, sichere oder intakte Forderungen zu verbriefen, an eine Zweckgesellschaft zu veräußern und dann Investoren zu finden.

==>Sinn und Zweck des Ganzen: Möglichkeit für die KI, weitere Darlehen herauszugeben und gleichzeitig Provisionen für Servicing-Funktionen (Verw. des Darlehens, etc.) zu bekommen

Jetzt das Problem:

diese intakten Forderungen innerhalb des, um es zu vereinfachen, "ersten" ABS wurden in A und B geteilt, wobei B die schlechteren der intakten Forderungen darstellen.
Dann wurde dieser B-Anteil veräußert, wieder in A und B geteilt und so weiter...
Teils wurden dann noch fragwürdige Forderungen beigemischt.
Dies hatte zur Folge, dass der gesamte ABS-Markt immer intransparenter wurde und somit kein aufgrund der gefallenen Nachfrage kein Preis mehr festgestellt werden konnte.
Zus. Preisverfall bei Immobilien in den USA
==> Höchst unmoralisches Verhalten unserer amerikanischen Kollegen!

Trotz alledem werden die ABS wieder einen Markt finden.
Es gibt dieses Jahr in Deutschland bereits erfolgreich emittierte ABS.  

18.06.08 11:42
2

1532 Postings, 5879 Tage hoettizudem

werden die zunächst grösstenteils abgeschriebenen abs irgendwann wieder "gepriced" werden (insbesondere die a-kategorie) und schwupps sprechen wir wieder über ZUschreibungen in diesem geschäftszweig...  

18.06.08 12:10

233969 Postings, 6196 Tage obgicoualso jetzt long in Bankaktien


viel Spaß dabei  

18.06.08 12:26

2213 Postings, 5271 Tage FloSWitzig =)

18.06.08 12:27

2213 Postings, 5271 Tage FloSAber

nicht unbedingt falsch.
Nicht heute und nicht morgen, aber wir werden das noch einige Kurssprünge sehen.  

18.06.08 15:53

20331 Postings, 6684 Tage adminzurecht...

wenn die die zuschreibung dann in einigen jahren machen müssen dann generieren die dicke zusätzliche erträge. die dir ÖS hier versteuern müssen und dir PB schön im konzern so lange verschieben bis sie hier wieder ne steuererstattung bekommen und alle gewinne in niedrigsteuerländern quasi ohne steuerabzug vereinnahmen können.

das war wettbewerb oder wie?
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Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem.

18.06.08 16:56
1

233969 Postings, 6196 Tage obgicouschaut doch erst mal in den Geschäftsberichten

der deutschen Großbanken nach, was die tatsächlich an den Fiskus überweisen;
bei der Deutschen waren das letztes Jahr über 2Mrd (und nicht wie oben behauptet -500Mio).
http://geschaeftsbericht.deutsche-bank.de/2007/gb/...tragsteuern.html

das ist mehr als die gesamten Steuern der Sparkassenfinanzgruppe:
http://www.heinrich-haasis.de/download/aktuelles/...ion_Bilanz-PK.pdf

natürlich versuchen die Privaten so wenig wie möglich zu zahlen; das macht aber jeder so; falsche Behauptungen in den Raum stellen bringt nichts.  

18.06.08 17:19
1

Clubmitglied, 46301 Postings, 7542 Tage vega2000Wer sitzt im Sachverständigenrat?

In der Regel frage ich bei solchen Nachrichten als erstes wer so etwas empfiehlt (Namen bitte) & zweitens wer die Gewinner des new Deal sind.
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Vorsicht, lesen gefährdet ihre Dummheit

18.06.08 21:25
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20331 Postings, 6684 Tage admindas ist die auszahlung

die bekommen aber über den konzern jede menge subventionen und steuererstattungen, das steht aber nich im bericht der DB AG.

ich bin nicht gern überheblich, aber da weiß ich deutlich besser bescheid als du.
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Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem.

19.06.08 07:53

233969 Postings, 6196 Tage obgicou@admin


dann stell doch einfach mal ne Quelle dazu ein.  

19.06.08 08:55
1

1532 Postings, 5879 Tage hoetti#73

genauso ist das...eine quelle rauszusuchen nur um in einem blöden forum mein recht zu beweisen ist mir zu mühsig...

dass eine öffentliche rechnungslegung (egal ob nach HGB oder internationalem standard) in keinster weise der steuerbilanz eines unternehmens entspricht, sollte eigentlich klar sein...  

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