Schwarzenegger: Sex, Drogen und die SA

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eröffnet am: 02.09.03 08:24 von: Sahne Anzahl Beiträge: 4
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02.09.03 08:24

8215 Postings, 7007 Tage Sahne Schwarzenegger: Sex, Drogen und die SA

Governor without a cause

Michaela Simon   01.09.2003

Sex, Drogen und die SA - Schwarzenegger muss einstecken

 9 Treffer [1] listet  ebay [2] auf, sucht man nach "Interview", "Schwarzenegger" und "Oui". Das höchste Gebot für die 1977er Ausgabe des Männermagazins Oui aus dem Hause Playboy liegt zur Zeit bei  835 Dollar [3] (los ging es bei 4,99 Dollar); "Arnold Schwarzenegger would prefer to bury this magazine in a deep hole!", weiß der Anbieter und verspricht ein Eldorado aus Sexorgien, Drogen und finsteren Phantasien.

Wer sein Geld lieber für eigene Eskapaden ausgibt und trotzdem wissen möchte, was Schwarzenegger damals erzählt hat, kann das Interview bei  Smokinggun.com [4] in voller Länge kostenlos lesen. Immerhin weiß man danach etwas über "little Conan":


Women have told me they're curious about its size - you know, outgoing chicks who're just trying to be outrageous or horny. I hear all kind of lines, including 'Oh, you're hurting me; you're so big.' But it means nothing. Bodybuilders' cocks are the same size as everyone else's.

Religiöse Gruppen haben bereits böse  Briefe [5] losgeschickt.


http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/co/15541/15541_1.jpg

JoinArnold! Oder lieber doch nicht?


Auf Schwarzeneggers dieses Wochenende online gegangener Webseite  JoinArnold.com [6] ist naturgemäß weniger die Rede von Orgien als von hochgekrempelten Ärmeln und dem amerikanischen Traum, welchen Walter Mosley in seinem neuen Los Angeles-Roman treffend zusammenfasst: "besinnungslose Plackerei und genug von allem, was sie kaufen wollten".1


But I believe we can restore that optimism and the dreams that were once fulfilled here. Our people are good people - they work hard, they are paying their taxes, they are raising their families and doing everything they can to provide their children with the tools to succeed. We have everything we need here in California except leadership.
Arnold Schwarzenegger

Diese differenzierten Aussagen sollen angeblich schon von mehr als 15 Millionen Menschen angeklickt worden sein. Viel mehr lässt sich aus Arnold auch nicht rauskitzeln. Seine Ausweichmanöver und Bockigkeiten sowie seine Weigerungen, längere Interviews und klare Statements zu geben, hat das Misstrauen in die staatsmännischen Fähigkeiten des Muskelbeaus nicht eben verschwinden lassen. Immerhin hat er kürzlich mal eindeutige Worte bezüglich Homosexualität und Schwulenehe gefunden:

"Gay marriage should be between a man and a woman."

Das Weiße Haus hält sich aus Schwarzeneggers aktuellem Kampf heraus, ein Umstand, der Talkmaster David Letterman zu einer humoristischen Erklärung veranlasste:


Präsident Bush hüllt sich in Schweigen, was Schwarzenegger betrifft. Klar doch, er kann "Schwarzenegger" nicht aussprechen.

Indessen berichtet das Nachrichtenmagazin "Profil", dass Schwarzeneggers Vater Gustav SA-Mann gewesen ist. Die SA-Mitgliedschaft soll in einem aus dem Jahre 1947 stammenden Akt des österreichischen Innenministeriums vermerkt sein, der sich wie auch die Wehrmachtsakten Gustav Schwarzeneggers im so genannten Archiv der Republik befindet.

Und der berüchtigte  Drudge Report [7] will wissen, dass der kantige "Steirer Bua" 1970 bei einem Interview gesagt haben soll:

If you gave these blacks a country to run, they would run it down the tubes

Wer weiß, ob man eine derartige Unfähigkeit in Wirklichkeit nicht dem Urheber dieser Worte zuschreiben sollte...

Die  Los Angeles Times [8] veröffentlichte zumindest gestern eine Umfrage, der zufolge aktuell 35 Prozent der Wähler für Bustamante und nur 22 Prozent für Schwarzenegger stimmen würden.

Literaturangaben

1) Walter Mosley: Auf Abwegen. 2003 Argon Verlag, S.134

Links

[1] http://search.ebay.com/search/...erty=1&from=R10&BasicSearch=
[2] http://www.wbay.com
[3] http://cgi.ebay.com/ws/...wItem&item=3547213378&category=2242
[4] http://www.thesmokinggun.com/archive/arnoldinter1.html
[5] http://asia.reuters.com/...cle.jhtml?type=topNews&storyID=3362782
[6] http://www.joinarnold.com/en
[7] http://www.drudgereport.com/matt.htm
[8] http://latimes.com

Telepolis Artikel-URL: http://www.telepolis.de/deutsch/inhalt/co/15541/1.html


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02.09.03 08:45
2

2779 Postings, 7126 Tage FranzSJa, ich finde diesen Schwarzenegger auch

fürchterlich und vulgär. Stellt euch nur vor, dieser Mann hat tatsächlich Sex gehabt. Wie schrecklich!!!

Guten Morgen America
FranzS  

02.09.03 08:57
1

8215 Postings, 7007 Tage SahneSex gehabt und

gekifft... so eine Halunke. Ich hoffe er hat nicht inhaliert...

Gruß  

02.09.03 14:19

8215 Postings, 7007 Tage SahneJetzt lässt er sich auch noch sponsern... tststs

KALIFORNIEN-WAHL

Schwarzenegger lässt sich nun doch sponsern

Gouverneurskandidat Arnold Schwarzenegger will seinen Wahlkampf in Kalifornien nun doch mit Spenden finanzieren. Dies hatte der Schauspieler früher immer kategorisch ausgeschlossen. Seine Konkurrenten werfen ihm Wortbruch vor. 
 
Schwarzenegger greift im Wahlkampf doch auf Spenden zurück
AP
GroßbildansichtSchwarzenegger greift im Wahlkampf doch auf Spenden zurück
Sacramento - "Ich bekomme Spenden von Unternehmen und Privatpersonen", sagte Schwarzenegger auf einer Wahlkampfveranstaltung in Sacramento. In der Vergangenheit hatte der Schauspieler stets erklärt, dass er reich genug sei, um wirtschaftlich unabhängig das Amt des Gouverneurs auszuüben. In den Jahren 2000 und 2001 hatte er einer veröffentlichten Steuererklärung zufolge mehr als 57 Millionen Dollar verdient.

Obwohl er sich nun verhält, wie alle erfolgreichen US-Politiker, kritisierte Schwarzenegger zugleich die Spendenpraxis seiner Konkurrenten: "Wir müssen uns einer Regierung entledigen, die von Lobbygruppen beeinflusst ist", sagte Schwarzenegger. "Spenden kommen rein, dafür werden Gefallen getan, und die Bürger müssen darunter leiden." Er werde niemals Geld von Lobbygruppen annehmen, die sich für Einzelinteressen einsetzten.

Auch finanzielle Hilfen der Glücksspielindustrie oder der Gewerkschaften lehne er ab. Der Schauspieler erklärte jedoch nicht, warum ein Politiker, der Spenden aus der Industrie erhält, dieser weniger verpflichtet sein könnte. Der Amtsinhaber und Demokrat Gray Davis warf Schwarzenegger wegen der Annahme von Spendengeldern Wortbruch vor.


 

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