"Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt!"

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neuester Beitrag: 25.09.20 13:00
eröffnet am: 02.12.08 19:00 von: maba71 Anzahl Beiträge: 287999
neuester Beitrag: 25.09.20 13:00 von: Goldwalze Leser gesamt: 21419869
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02.12.08 19:00
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5866 Postings, 4699 Tage maba71"Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt!"

"Auro loquente omnis oratio inanis est!"

Dieser Thread soll, auch insbesondere zum aktuellen Geschehen an den internationalen Finanzmärkten, das immerwährende Thema Gold und dessen Beziehung und Verflechtung zu Währungen / Währungssystemen/ Zentralbanken genau durchleuchten. Der Entstehung des eigentlichen "Mythos" Gold sind schon zahlreiche Threads gewidmet worden, die dies ausführlichst analysiert haben.

Von großem Interesse dürften die Zukunftsaussichten der Edelmetalle, insbesondere Gold, aufgrund der seit 1 Jahr anhaltenden Finanzmarktkrise sein, welche sich nunmehr rapide über die ganze Welt in eine globale Wirtschaftskrise verwandelt!

Noch immer gilt Gold als der "sichere Hafen" in schweren Zeiten!

Gold erreichte in diesem Jahr 2008 zum ersten Mal sein Allzeit-High im März von 1.032 US-Dollar! Währendessen wurde Gold in gehandelten US-Dollar um rund 25% abgewertet, während hingegen Gold sich in den meisten internationalen Währungen (z.B. Euro) immer noch beim Allzeithoch befindet, und das rund 9 Monate später! Ebenso ist die Nachfrage nach dem Edelmetall signifikant angestiegen im letzten halben Jahr, daß mittlerweile die größten Prägeanstalten der Welt Ihren Verkauf total eingestellt haben! In der Öffentlichkeit wird dies als "Überforderung" der einzelnen Prägeanstalten in Ihrer Produktion verteidigt, doch Insider im Edelmetallmarkt wissen genau, daß vor wenigen Jahren  bei weitem eine viel größere Anzahl von Gold- und Silbermünzen über die Theken gingen, und dies ohne eine Schließung oder Einstellung von Produktionen von statten ging! Es drängt sich der Verdacht auf, daß auch hier eine "regulierende Hand" von Oben in das freie Marktgeschehen eingreift, eingreifen muß, oder das es eine wirklich signifikante Knappheit des Edelmetalles mittlerweile gibt, die  jedoch der Öffentlichkeit nicht zugänglich gemacht werden soll, um einen noch schlimmeren Ansturm auf das gelbe Metall zu verhindern, als er sowieso schon ist! Darüber wird zu diskutieren sein!

Im Moment teilt sich das Goldlager in unterschiedliche Preisgefüge auf! Große Edelmetallexperten wie z.B. Theodore Butler  bezichtigen öffentlich die amerikanische Finanzregierung, insbesondere die damit verbundene "COMEX" der Manipulation! Silber und Gold ist von den Wall-Street-Banken in großem Stile "short" manipuliert! Die 3 größten "Short-Positionen" umfassen mittlerweile mehr Unzen des Edelmetalles Gold, als überhaupt in einem Jahr gefördert werden kann. Bei Silber sind die rund 8 größten Silberhändler mit rund 200 Tagen der Weltminenproduktion "Short"! Das heißt, dass der physische Markt mit Hilfe des Papierhandels sowie von Verleihungen und Verkäufen der Zentralbanken und Bullionbanken von einigen wenigen Akteuren entscheidend beeinflusst werden kann! Auch hierüber gilt es zu diskutieren!

Es werden Hilferufe laut, die Welt benötigt ein neues Währunsgsystem oder zumindest eine Neuregulierung! Ebenso spielt hier Gold mit eine entscheidende Rolle! Goldstandard hat es schon gegeben, wurde 1971 wieder abgeschafft! Initiator war seinerzeit US-Präsident Roosevelt, der in den 30er Jahren dann gleich Nägel mit Köpfen machte und sogar ein "Goldverbot" mit Androhung von Gefängnisstrafe aussprach. Meiner Meinung nach war dies die größte Enteignungsmaschinerie des letzten Jahrhunderts am amerikanischen Volke! Dies soll nur beleuchten, zu was für Möglichkeiten Regierungen der Welt fähig sein können, wenn das so heiß geliebte System des "Fiat-Moneys" ins Wanken gerät!

Gold wird natürlich von den meisten Bankern der Welt "gemieden", aber nur in der Öffentlichkeit! Im Keller der Banken lagern die wahren Schätze und Reserven! Das Geld des kleinen Sparers jedoch sollte schon gefälligst im Kreislauf des Finanzwesens bleiben! Jeder Anstieg des Goldes wirft einen Schatten auf das existierende Papiergeld-System, welches auf Zins und Schulden aufgebaut ist! So gesehen ist Gold trotz seiner Stellung an der Seitenauslinie ein "stiller Wächter" über das Finanzwesen und vor Allem dessen Akteure!

Selbst ein ehemaliger Notenbankchef, Alan Greenspan über Gold (am 24.07.1998 vor dem U.S.House Banking Commitee):

"Papiergeld wird in extremis von niemandem angenommen - Gold dagegen schon!"

"Die USA sollten an Ihrem Goldstandard festhalten, Gold repräsentiert immer noch die höchste Zahlungsform der Welt!"

Oder einer der mächstigsten Bankiers der Welt, J.P.Morgan:

" Gold ist Geld und nichts anderes!"

Wie dem auch sei, Gold hat Jahrtausende überstanden, Kaiser, Kriege und Könige, steht für Sicherheit und Stabilität, ist Mythos und Nährboden zugleich für Theorien aller Art!

Ein Edelmetall, über das es sich zu reden lohnt! Heute und Auch in Zukunft!

Deswegen freue ich mich auf rege Diskussionen, eben wegen der Brisanz des Themas oft auch emotional geführt, jedoch nicht unter die Gürtellinie! Pro und Kontra sind herzlich willkommen, wenn es sachlich und unterlegt geführt wird! Ebenso soll auch das aktuelle Tagesgeschehen hier nicht zu kurz kommen, in der heutigen Zeit ist alle Art von Information wichtig für Anleger am Finanzmarktgeschehen! Leute die sich mit Charts und deren Deutung auskennen, sind herzlich eingeladen, ab und zu hier ein Update als Diskussionsgrundlage einzubringen!

Gold wird natürlich von den meisten Bankern der Welt "gemieden", aber nur in der Öffentlichkeit! Im Keller der Banken lagern die wahren Schätze und Reserven! Das Geld des kleinen Sparers jedoch sollte schon gefälligst im Kreislauf des Finanzwesens bleiben!

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"An der Börse sind 2 + 2 nicht 4, sondern 5 - 1 !"
"Papier ist nicht nur geduldig, es brennt auch gut!"
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287973 Postings ausgeblendet.

25.09.20 09:46
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1863 Postings, 414 Tage KK2019Julian Gold

#973: Du machst da jetzt ein großes Theater draus, nicht ich.  

25.09.20 09:47

1863 Postings, 414 Tage KK2019#975

Hä?  

25.09.20 09:54
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14311 Postings, 2904 Tage silverfreakyInkompetenz setzt Nichtwissen vorraus.

Bei Wirecard war es kein Nichtwissen.Es war Absicht.Und  das nenne ich Lobbyismus, wenn man es positiv ausdrückt, ich nenne es Korruption.Wenn ich als Finanzminister solche Sachen treibe, trotz Warnungen von allen Seiten, kann es keine Inkompetenz sein.Zumal die Gesetze wie die Bafin prüfen darf und in der Realität prüft, ja von Gesetzgeber definiert werden.
Es ist ja augenscheinlich das absichtlich weggeschaut wurde.Zudem werden Prüfer der Bafin, die zu genau hinschauen, in bestimmten Fällen, zurückgepfiffen.
So habe ich das zumindest mal in einer Politikrunde von einem Experten gehört.  

25.09.20 10:00
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1863 Postings, 414 Tage KK2019Silverfreaky

Wer kontrolliert den Kontrolleur?

Und diesen Satz von dir halte ich für eine Unterstellung: "Zudem werden Prüfer der Bafin, die zu genau hinschauen, in bestimmten Fällen, zurückgepfiffen." (Bitte belegen!!)

Der widerspricht auch deiner Aussage davor: "Es ist ja augenscheinlich das absichtlich weggeschaut wurde."

Ja was denn nun?

Also doch alles: Inkompetenz und Korruption. Die Bafin-Leute haben ja mitgezockt, mit Insiderwissen! Ob die auch vor den Kadi müssen? Oder sind die vielleicht ausreichend politisch korrekt?  

25.09.20 10:02
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755 Postings, 708 Tage MambaDemnächst

kommt der Ohrstöpselzwang , damit die Schafe den lauten Knall vom Wirtschafts/Finanz & Währungs-Crash nicht hören . Der könnte die Schlafschafe nämlich erschrecken .  

25.09.20 10:09
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1863 Postings, 414 Tage KK2019Das SPD-nahe Handelsblatt schreibt

https://www.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge/...dhoch/26210770.html

Trotz Corona: Private Vermögen steigen auf ein Rekordhoch

Da hat der Schreiberling das Thema verfehlt. Es muss heißen:

WEGEN Corona: Private Vermögen steigen auf ein Rekordhoch

Wenn man Billionen frisch erschaffene Euros in den Umlauf gibt, was soll denn sonst passieren?

Interessant wäre hier der Median-Wert bei privaten Vermögen und dessen Entwicklung. Aber dafür hat der Schreiberling wohl Mathe zu früh abgewählt.  

25.09.20 10:19

12419 Postings, 3267 Tage julian goldKK, na ja.

Wir werden sehen.
Ich glaube mit vielem richtig zu liegen.
Einschätzung zu Inflation/Deflation, Nachhaltigkeit und ob sie möglich ist bzw. wie Rechtsstaaten reagieren müssen und Bürger reagieren werden bei offensichtlichen Schäden etc.
Ich habe hier alles geschrieben, sage hier keiner es wären andere Ansichten nicht zumindest geäußert worden.
Und mir ist völlig klar das nun eine Situation eingetreten ist in der die Flexibilität es anders zu machen gar nicht mehr so einfach gegeben ist und es bequemer scheint die eigenen Mehrheitsansichten zu behalten.
Die zu halten wird aber schwerer werden, das ist sicher.
Das muß jeder für sich wissen.
Ich will aber zumindest vom verstehen her und dessen was ich dazu leisten kann zu den Gewinnern zählen.
Und da sieht es nicht schlecht aus.
Das Wissen dazu wird einem hinterher geschmissen. Man muß es nur zu nutzen wissen.
 

25.09.20 10:38

658 Postings, 1141 Tage GoldwalzeUS-Arbeitsmarkt erholt sich nicht

Infolge der Corona-Krise verlieren Millionen US-Amerikaner ihren Job. Nur langsam findet ein Teil von ihnen eine neue Stelle. Auch wenn die Erwerbslosenquote zuletzt sank, steigen nun die Anträge auf Arbeitslosenhilfe erneut. Für US-Präsident Trump kommt das zu ungelegener Zeit.

https://www.n-tv.de/wirtschaft/...olt-sich-nicht-article22058076.html  

25.09.20 10:40
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1863 Postings, 414 Tage KK2019Julian mein Kommentar dazu

Die Politik verbreitet in Sachen Corona viel zu viel Panik.
Die Politik verbreitet in Sachen Wirtschaft viel zu viel Optimismus.

Nach Bewertung der realen Zahlen sollte es doch eher so sein:

Die Politik sollte in Sachen Corona weniger Panik verbreiten (Die Herdenimmunität kommt so oder so, wer behauptet, man kann den Virus mit dem Mundschutz und Abstandsregeln ausrotten, der hat sich nicht mehr alle beisammen - meine Meinung)
Die Politik sollte in Sachen Wirtschaft mehr Vorsicht und den Markt walten lassen.

Was die Systemparteien und deren Verkünder machen, fällt unter "Framing".

Aber in einem geb ich dir recht: Es ist bereits zu spät für Änderungen und der Kollaps (wirtschaftlich) nicht mehr abwendbar. Die Politik hat sich für den falschen (weil sozialistischen) Weg entschieden.  

25.09.20 11:13
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658 Postings, 1141 Tage GoldwalzePlattform für Verkauf fauler Kredite

Die EZB sagt den ausfallgefährdeten Forderungen von Banken den Kampf an. Diese sollen sich künftig davon leichter trennen können.

Europa arbeitet an einer Internetplattform für den Verkauf von faulen Bankkrediten im Volumen von mehreren hundert Milliarden Euro.

https://www.faz.net/aktuell/finanzen/...-fauler-kredite-16968762.html

Faule Kredite wertvoller als Gold und Silber?

Wer kauft faule Kredite auf?

Faule Kredite kann man nicht essen!

https://www.diepresse.com/5872185/onlinemarktplatz-fur-faule-kredite
 

25.09.20 11:25
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19558 Postings, 2489 Tage GalearisDa will einer Gold verbieten lassen

25.09.20 11:26
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19558 Postings, 2489 Tage Galearishier der Original Artikel "Goldhetze"

25.09.20 11:31
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755 Postings, 708 Tage MambaDiese stinkigen

Kredite muss man nur bündeln , in Goldfolie vom Lindt-Hasen verpacken , ein schönes Zertifikat dazu und schon reissen es denen die Versicherer und Banken der restlichen Welt aus den Händen. Hat´s nicht Lehman auch so gemacht ? Leute macht Kapital-Lebensversicherungen , denn da sind dann diese hochwertigen Assets drinnen .  

25.09.20 11:40
1

658 Postings, 1141 Tage GoldwalzeNach meiner Meinung wann die Krise kommt:


   Millionen Menschen stehen ohne Altersvorsorge da

   Die Wirtschaft, so wie wir sie heute kennen, wird in ihren Grundfesten erschüttert und die Arbeitslosigkeit explodiert

   Die Menschen akzeptieren die bedruckten Geldscheine nicht mehr und der Tausch untereinander bricht zusammen

   Die Regale in den Geschäften sind leer, die Versorgung und die öffentliche Ordnung geraten für eine (un)gewisse Zeit ins Wanken

   Die Wirtschaft kollabiert und der heutige ?auf-Pump?-Wohlstand löst sich in Luft auf
 

25.09.20 11:46
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658 Postings, 1141 Tage GoldwalzeFaule Kredite kann man nicht essen!

Faule Kredite kann man nicht essen!  

25.09.20 11:48

1863 Postings, 414 Tage KK2019wofür Corona als Begründung alles herhalten muss

https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/...koreaner-16970558.html

Begebenheiten aus einem sozialistischem System ...




 

25.09.20 11:49
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8288 Postings, 3544 Tage farfarawaySexuelle Übergriffe an der TU Minga

München - Im Bereich der Technischen Universität München, Theresienstraße, kam es am frühen Morgen des 23. September zu einem sexuellen Übergriff. Die Uni warnt nun alle Mitarbeiterinnen und Studentinnen vor weiteren Angriffen.

https://www.chiemgau24.de/bayern/...nd-mitarbeiterinnen-90052937.html

Eine von mehreren, anstatt man Täterbeschreibungen angibt, und die gab es von den Opfern, sollen zukünftig verdächtige Personen gemeldet werden, die im Gelände rumlaufen.

Ähm, haben die eigentlich Interesse an einer Verfolgung? Oder schützt man seine eigene Klientel?  

25.09.20 11:50

755 Postings, 708 Tage MambaDa kriegt

man nämlich Durchfall .  

25.09.20 12:08

8 Postings, 0 Tage fbo|229289312Wie man faule Kredite loswird

Notleidende Kredite waren lang ein Mühlstein für  heimische Banken. Nun gibt es Entwarnung – auch dank des blockweisen  Verkaufs von Firmenschulden.

Wien. Sie bedrohten sogar die Kreditwürdigkeit  Österreichs: faule Kredite in Osteuropa. Im schlimmsten Fall muss ein  Staat nämlich ihretwegen Banken auffangen und sich dafür weiter  verschulden. Damit erklärte etwa die Ratingagentur Standard & Poor's  ihren negativen Ausblick 2012. Seit Jahren hingen Non Performing Loans  wie ein Damoklesschwert über den stark in Osteuropa engagierten  heimischen Instituten. Diese Kredite waren in der Zeit des Booms oft  leichtfertig vergeben worden und konnten nun nicht mehr zurückgezahlt  werden. Sie sorgten für regelmäßige Abschreibungen – zum Teil in  Milliardenhöhe. Die operativen Gewinne der Banken wurden dadurch  vielfach aufgezehrt.

Nicht wenige Investoren an den Börsen haben ihr Vertrauen in die  heimische Bankenwelt dabei verloren. Wie aber sieht es heute aus? Die  Situation der Länder hat sich in Summe sogar weiter verschlechtert  (siehe Grafik). Allerdings liegt das an Russland und der Ukraine. Bei  den näher gelegenen Staaten, in denen heimische Institute meist stärker  tätig sind, gibt es eine leichte Verbesserung. Für Bernhard Engel,  Experte beim Berater PwC, ist damit „die Talsohle durchschritten“.  Entscheidend ist: Österreichs Banken haben ihre Bilanzen besser  gesäubert als die Branche im Allgemeinen.

Die dunklen Jahre sind vorbei

In den dunklen Jahren, von  2011 bis 2013, lag bei ihnen der Anteil an notleidenden Krediten in  Osteuropa im Schnitt bei 15 Prozent. Seitdem ist er auf 11,5 Prozent  gesunken. Damit hat das Thema „eindeutig den Schrecken verloren“, sagt  Engel. (Freilich: Deutlich zu hoch ist die Quote immer noch. In  Westeuropa liegt sie meist bei rund fünf Prozent – und erst damit  außerhalb des Gefahrenbereichs.) Die Entspannung lässt sich an den  Neunmonatsergebnissen ablesen: Trotz gesunkener operativer Erträge  konnten die Institute unterm Strich zulegen, weil sie weniger vorsorgen  mussten. Was sind die Gründe? Viele notleidende Ostkredite sind einfach  schon abgeschrieben. In der Bilanz für sie vorgesorgt hat die Bank  Austria zu 56 Prozent, die Erste Bank zu 64 Prozent, Raiffeisen Bank  International (RBI) sogar zu 71 Prozent. Der Branchenschnitt in  Osteuropa liegt bei 62 Prozent – üblicherweise „ein ausreichendes  Niveau“, findet Daniel Mitteregger. Er leitet bei der RBI die Abteilung,  die sich um die Restrukturierung bei Firmenkunden kümmert. Rund zwei  Drittel der faulen Kredite kommen im Osten von Unternehmen. Die haben  besondere Tücken. „Das klassische Instrument wäre, den Kredit zu  strecken“, erklärt Mitteregger, also mit dem Kunden über einige Jahre  „durch das Tal der Tränen zu gehen“. Dann muss aber „das Geschäftsmodell  fundamental gut genug sein, dass wir das hinkriegen“. Bei einer  Insolvenz verliert die Bank die Kontrolle. „In sehr vielen Fällen in  Osteuropa endet das mit der Zerschlagung.“ Mehr noch: Die Sicherheiten  werden oft angefochten, „da streitet man sich dann jahrelang“, weiß  Florian Klimscha, Partner bei Freshfields, der Banken juristisch  begleitet.

Ein Geschäft für Geier

Alles ziemlich langwierig also. Dabei  drängen die Regulatoren darauf, faule Kredite möglichst rasch  abzubauen. Und dafür gibt es nun eine Alternative, die Banken dankbar  aufgreifen: Sie werden ihre faulen Kredite „en bloc“ los, indem sie sie  an darauf spezialisierte Investoren verkaufen. So ein Forderungsverkauf  ist im Prinzip „ein ganz altes Instrument“, sagt Klimscha. Raffinierter  ist es schon, ganze Portfolios abzustoßen.

Für  Privatkundenkredite gibt es das schon länger, die Transaktionen haben  einen Umfang von 50 bis 60 Mio. Euro. Bei Firmenkrediten ist es aber ein  neues Thema: „Seit 2014 gibt es hier einen extremen Anstieg“, weiß  Mitteregger von der RBI – und bei diesen Deals sind große Summen im  Spiel, jeweils Hunderte Millionen.

Los ging es in  Eurokrisenländern: in Irland, Portugal und vor allem Spanien mit seiner  geplatzten Immobilienblase. „Auf die Idee sind Investoren aus den USA  und Großbritannien gekommen. Sie wurden angezogen von billiger  Liquidität, die im Übermaß vorhanden war“, erinnert sich Mitteregger.  „Als der Markt gesättigt und die Werte verkauft waren, zog die Karawane  weiter nach Osteuropa.“ Besonders gut funktioniert das Geschäft in  Rumänien, Bulgarien, Polen und Kroatien. In der Ukraine hingegen  dominieren regionale Anbieter, das Land ist „zu exotisch für einen  fremden Investor“.

Mehr Tempo beim Rückzug

Die Bank kommt die rasche  Erleichterung aber teuer zu stehen. Der Käufer will ja eine gute Rendite  erwirtschaften, umso mehr, als er meist Eigenkapital einsetzt. Im  Geschäft sind hier spezialisierte Fonds, aber auch andere Banken, oft  mit Inkassobüros als Partner vor Ort. Die großen Player sind aktuell die  B2 Holding aus Norwegen, die deutsche Eos-Gruppe (gehört zu Otto) und  die Deutsche Bank, die vor allem in Rumänien aktiv ist.

Besonders  attraktiv ist dieses Angebot für Institute, die sich aus einem Land  zurückziehen wollen, weil das Risiko zu groß wurde. In genau dieser Lage  befinden sich heimische Banken in einigen Ostländern seit der Krise.  Entsprechend begeistert bieten sie ihre Leichen im Keller zum Verkauf  an. Mitteregger formuliert es eleganter: „Wenn eine Bank sagt: Diesen  Markt wollen wir nicht mehr – dann ist die Aktivität des  Portfolioverkaufs sehr verstärkt zu beobachten.“ Freilich: Für die  Unternehmen bedeutet diese Abtretung „in der Regel“ die Liquidation:  „Der Investor will ja meist möglichst schnell seine Rendite erzielen.“  Im besten Fall bündelt der Käufer ähnliche Assets und findet dafür noch  einen Interessenten, etwa einen Immobilieninvestor für mehrere  insolvente Einkaufszentren.

Auch bei Privatkrediten funktioniert  das Modell. Hier kann sich der Kreditkunde freuen: Er muss etwa nur noch  die Hälfte seiner Schulden zurückzahlen. „Die Bank selbst kann so etwas  oft nicht anbieten“, sagt PwC-Experte Engel. Denn wenn sich das  herumspreche, würden auch die noch laufend bedienten Kredite schnell  notleidend werden.

("Die Presse")

 

25.09.20 12:28
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8288 Postings, 3544 Tage farfarawayNa das nenne ich Rente

BäRLIN. ARD und ZDF haben für die Altersvorsorge für zwei ihrer Intendanten rund zehn Millionen Euro angehäuft. Für ZDF-Intendant Thomas Bellut seien 5,2 Millionen Euro zurückgestellt worden, errechnete das Medien-Magazin kress pro. Die Berechnung orientiere sich an Angaben eines Sachverständigen, da die Sendeanstalten selbst keine Angaben dazu machen.

Belluts Pensionsansprüche belaufen sich demnach auf mindestens 20.000 Euro pro Monat. Das ZDF habe für seine sechs Führungsmitglieder 17,3 Millionen Euro zur Seite gelegt.

https://jungefreiheit.de/kultur/medien/2020/...L_M6ERbj4U-69E_ns1YD04

Nicht nur Banker wie die von der Deutsch Bank, auch Politiker von der Deutsch GmbH Bärlin (haften tut nur das Volk, der BÜrge), und die Chefideologen der Bezahlmedien zocken und nach Stich und Faden ab.  

25.09.20 12:34

657 Postings, 333 Tage Mr.XmenJetzt ist die Mainstream voll neben der Spur

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25.09.20 12:55
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570 Postings, 3523 Tage inflaGoldminen-Aktien steigen wieder

Interessant, wie das (Papier)Gold an der Börse heruntergeprügelt wird.

Das (Blech)Gold an sich hat dabei nicht einmal 7% abgegeben ...  

25.09.20 12:57

19558 Postings, 2489 Tage Galearisfarfar

das stimmt, ist aber dem Joe Sixpack egal. Er / Sie bekommen  nichts mit und wenn, dann heisst`s
"Ja was sollen wir denn dagegen machen ?  ".
Und die Studentnnen an der TU, solln gefälligst daheim studieren, dann grabscht Ihnen womöglich  auch keiner .................oder besser einen Beruf erlernen, denn es studieren immer noch viel zu viele.  

25.09.20 12:59
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657 Postings, 333 Tage Mr.XmenSchutzhelm kaufen!

 
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virus.jpeg

25.09.20 13:00

658 Postings, 1141 Tage GoldwalzeDie Welt rutscht ab: geologisch wie politisch!

Politische Geologie

https://salzburg.orf.at/stories/3068524/

100 Millionen m3 rutschen ab....

Die Treibhausgasemissionen steigen weiter, jährlich werden Klimarekorde gebrochen. Und die Zeit drängt......

https://orf.at/stories/3113903/  

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