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KGV 3,6 - Lang&Schwarz ab heute handelbar

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neuester Beitrag: 18.09.21 19:53
eröffnet am: 28.09.06 09:38 von: Triade Anzahl Beiträge: 8415
neuester Beitrag: 18.09.21 19:53 von: muppets158 Leser gesamt: 1766527
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28.09.06 09:38
50

402 Postings, 5703 Tage TriadeKGV 3,6 - Lang&Schwarz ab heute handelbar

Lang & Schwarz WPK: 645932 könnte der Highflyer in diesem Herbst werden (ähnlich wie damals VEM und Sino)

Es gibt 3.146.000 Aktien.

Gewinn 2005 ? 1.933.000 Euro
Gewinn 1. Halbjahr 2006 ?2.928.000 Euro
(wohlgemerkt nur in den ersten 6 Monaten bereits den Gewinn des gesamten Vorjahres um mehr als 50 % gesteigert)

Das bedeutet (wenn man das Ergebnis vom 1. Halbjahr auf das 2. Halbjahr übertragen würde einen Gewinn von 5.856.000 Euro ergeben) einen Gewinn/Aktie von 1,86 Euro und bei einem Kurs von jetzt 6,75 Euro ein KGV von sagenhaften 3,62 bedeuten.

Zudem handelt es sich nicht um ein unbekanntes Unternehmen. Jeder Börsianer dürfte wohl Lang & Schwarz kennen. Ich handle schon mehrere Jahre immer wieder bei denen.

Denke die Kaufempfehlungen der Börsenbriefe werden nicht lange auf sich warten lassen.

Alle Angaben ohne Gewähr. Kaufentscheidung ob ja/nein liegt nun bei Euch.

Gruss

moneyholic


DGAP-News: Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG

10:30 27.09.06

Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG: Erstnotiz im Geregelten Markt voraussichtlich am 28. September 2006

Corporate News übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
--------------------------------------------------

Die Erstnotiz der Aktien der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG im
Geregelten Markt (General Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse
erfolgt voraussichtlich am 28. September 2006. Insgesamt sollen 3.146.000
auf den Namen lautenden Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) jeweils
mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von ? 3,00 je Stückaktie und
mit voller Gewinnanteilberechtigung ab dem 1. Januar 2006 (WKN: 645932;
ISIN: DE0006459324, Börsenkürzel: LUS, Reuters: LUSGn.DE) sowie bis zu
439.230 auf den Namen lautenden Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien)
aus dem bedingten Kapital zur Sicherung der Rechte der Inhaber der
Optionsscheine von 1999/2009 jeweils mit einem anteiligen Betrag am
Grundkapital von ? 3,00 je Stückaktie und mit voller
Gewinnanteilberechtigung ab dem der Ausübung der Optionsrechte folgenden
Geschäftsjahr zugelassen werden.

Der Wertpapierprospekt zum Börsengang wurde am 26. September 2006 von der
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht gebilligt und auf der
Website der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG unter www.ls-d.de
veröffentlicht.

Der Börsengang wird von der M.M.Warburg & CO begleitet, die im Nachgang
auch als Designated Sponsor fungiert. Der M.M.Warburg Konzern hält über 30%
der Anteile und sieht in Lang & Schwarz einen geeigneten strategischen
Partner. Es sei daher im Zusammenhang mit dem Börsengang keine Reduzierung
der Beteiligung geplant.

Allgemeine Informationen zur Gesellschaft

Lang & Schwarz AG vereinigt als einzige deutsche Wertpapierhandelsbank das
klassische Börsenmaklergeschäft, das Emissionsgeschäft, das außerbörsliche
Market-Making, sowie das Begeben von eigenen derivativen Produkten.

Lang & Schwarz ist seit Ende letzten Jahres Listing Partner der Deutschen
Börse AG. Zudem wurde dieses Jahr der Börsengang der 10tacle studios AG als
Leadmanager und sole bookrunner erfolgreich begleitet.

Im Bereich der derivativen Produkte plant Lang & Schwarz, neben der
bestehenden Notierung im Segment Smart Trading an der Frankfurter
Wertpapierbörse, zusätzlich bis zum Jahresende die Notierungsaufnahme ihrer
Produkte an der Börse Stuttgart. Die Gesellschaft erhofft sich von dieser
Maßnahme eine Steigerung des Geschäftsumfangs und damit einhergehend eine
Erhöhung der Ertragsmöglichkeiten.

Die Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG hat nach dem Rekordergebnis des
letzten Geschäftsjahres (1.933 TEUR) im ersten Halbjahr eine Ergebnis von
2.928 TEUR erzielt. Hieraus ergibt sich ein Halbjahresgewinn pro Aktie
(unverwässert) von 0,94 Euro. Zu diesem Ergebnis konnten alle Bereich
beitragen.

Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG
Ernst-Schneider-Platz 1
40212 Duesseldorf



Ansprechpartner: André Bütow, Peter Zahn
Tel.: 0211-138 40 0
Fax: 0211-138 40 90
Email: investor-relations@ls-d.de



(c)DGAP 27.09.2006
--------------------------------------------------
Sprache: Deutsch
Emittent: Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG
Ernst-Schneider-Platz 1
40212 Düsseldorf Deutschland
Telefon: 0211-13840-254
Fax: 0211-13840-90
E-mail: andre.buetow@ls-d.de
WWW: www.ls-d.de
ISIN: DE0006459324
WKN: 645932
Indizes:
Ende der Mitteilung DGAP News-Service




Hier noch ein Interview von boerse.ard

27.09.2006 16:57
"Der Konkurrenz Mandate abjagen"
Vorstandsmitglied Peter Zahn sieht Lang&Schwarz gut gerüstet für die Börse. Mit neuen Mandaten im Designated Sponsoring und mit Zertifikaten soll das Unternehmen wachsen.

boerse.ARD.de: Warum machen Sie ein Listing und keinen echten Börsengang?

Zahn: Aus Rücksicht auf unsere Privataktionäre. 47 Prozent unserer Aktionäre sind Privatpersonen. Hätten wir einen Börsengang über eine Kapitalerhöhung durchgeführt, hätten wir deren Anteile verwässert. Außerdem brauchen wir keine Kapitalerhöhung aufgrund der guten Geschäftslage.

boerse.ARD.de: Weshalb haben Sie so lange mit dem Gang an die Börse gewartet?

Zahn: Wir mussten erst unsere Hausgaben machen. Jetzt sind wir gut positioniert und reif für die Börse.
boerse.ARD.de: Ihr Unternehmen steht und fällt mit der Börsenstimmung. Wie stark sind Sie gegen kommende Börsen-Krisen abgesichert?

Zahn: Ob die Kurse steigen oder fallen, ist für uns nicht so entscheidend. Bei uns kommt es auf den Umsatz an. Da verdienen wir Provisionen. Eine umsatzlose Zeit selbst bei steigenden Börsenkursen bringt uns nichts.

boerse.ARD.de: Nach Ihren Aussagen gibt es derzeit 730 Mandate an der Frankfurter Börse. Sie besitzen bisher lediglich 20 Mandate und befinden sich nicht unter den TopTen der Designated Sponsoren. Ist da noch Potenzial für neue Mandate?

Zahn: Ja, absolut. Wir wissen, dass wir nicht durch neue Mandate wachsen, sondern durch das Abjagen von Mandaten der Konkurrenz. Hier liegt noch ein großes Potenzial.

boerse.ARD.de: Ihr Kernbereich bleibt aber das TradeCenter. Was tun Sie, um noch mehr Trader anzulocken?

Zahn: Wir haben schon sehr trade-affine Kunden. Außerbörslich können bei Lang&Schwarz 700 Aktien aus Deutschland (Dax, MDax, TecDax), anderen Ländern Europas, USA und Asien gehandelt werden. Und das von acht bis 23 Uhr. Andere machen früher Schluss. Selbst am Samstag und Sonntag findet bei uns für ein paar Stunden außerbörslicher Handel statt. Um neues Wachstumspotenzial zu erschließen, erweitern wir nun unsere Produktpalette und bieten Zertifikate an. Diese sollen aber nicht zu kompliziert sein, sondern leicht überschaubar bleiben.

boerse.ARD.de: Wir erleben derzeit wieder ein Anziehen der Börsengänge. Trotzdem haben Sie sich skeptisch über den derzeitigen IPO-Markt geäußert. Warum?

Zahn: Der IPO-Markt ist derzeit ein Käufermarkt. Die Käufer diktieren den Preis und fordern Abschläge. Das wird nicht ewig so bleiben. Wir glauben, dass bald wieder bessere Zeiten für Small Caps kommen.

boerse.ARD.de: Mehrfach würde über eine Kapitalerhöhung spekuliert. Planen Sie so etwas?

Zahn: Vorerst nicht. Aber ausschließen will ich es nicht. Wenn irgendwann die Bewertung für Small Caps attraktiver wird, müssten wir vielleicht doch noch eines Tages eine Kapitalerhöhung vornehmen.

Das Interview führte Notker Blechner
Link:
http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_188486
 
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8389 Postings ausgeblendet.

15.09.21 17:47

9296 Postings, 1825 Tage Senseo20165% Dividende - sehr geil

15.09.21 17:52
1

523 Postings, 4395 Tage urlauber26HV

Gut:
Nachricht, dass 4 EUR Divi kommt (und dies liquiditäts- und EK-mäßig trotz der RSt offenbar kein Problem darstellt)

Schlecht:  
Virtuelle HV, da wird es vermutlich keine Rückfragen geben.
Termin am 17.11, zwei Tage vor Q3-Ergebnissen (vllt. sehen das andere als gut an, da dann zwei Tage später wieder Positives berichtet werden kann?)
Keine Info in der AdHoc über Splitting bzw. es ist nicht klar herauszulesen, da sie sagen,
"hat heute beschlossen, die ursprünglich für den 26. August 2021 terminierte Hauptversammlung der Gesellschaft nunmehr am 17. November 2021 (Mittwoch) durchzuführen."
Heißt das jetzt, dass sie wortgleich einladen, also inkl. Splitting oder bezieht sich LuS nur aufs Datum an sich? Leider mal wieder unklar. Aus meiner Sicht unglücklich.  

Persönlich hätte ich nach allem hier auch 2 EUR Divi OK gefunden, aber LuS wollte wohl eine positive Marktreaktion, das schafft hoffentlich etwas mehr Vertrauen, der zu hohe Abschlag könnte jetzt weiter aufgeholt werden.
Ich bezeifle aber, dass wir nach der HV in Sachen CumEx schlauer sind. Das Thema wird auch Mitte Nov vermutlich offiziell noch nicht weiter sein. Wenn man hofft, dass man Infos/Erläuterungen auf der HV bekommt, sollte man ggf. Fragen bzw. Anträge zur HV stellen. Vielleicht erreicht man dadurch was.  

15.09.21 18:33
2

7412 Postings, 5494 Tage VermeerEs heißt nicht

dass sie wortgleich einladen, weil ja eine Einladung erst wieder kommt? So versteh ich es. Die Terminierung ist keine Einladung.  

15.09.21 18:44
1

10 Postings, 67 Tage Marc456Das Thema wird auch Mitte Nov vermutlich

Natürlich wird das Thema bis November durch sein. Das ist Deutschland, alles zu träge und zu bürokratisch, wahrscheinlich irgendwann mal Mitte bis Ende 2022 wird es Bewegung in diesem Thema sein.  

15.09.21 19:23
3

514 Postings, 2139 Tage schrmp1978...

Wenn es bei der Dividende bleibt hat man zumindestens bei der bisherigen Durchsicht der alten Unterlagen hinsichtlich der Cum-ex-Problematik nichts gefunden, was die liquidität/ EK-Ausstattung  der GEsellschaft gefährdet.

Das Thema wird sich aber vermutlich wie ein Kaugummi in die Länge ziehen und uns noch einige Zeit begleiten ...

 

15.09.21 20:10
1

2015 Postings, 5739 Tage muppets158Hallo Raymond

@#8382 hör bitte auf hier solchen Auffassungen mit irgendwelchen Urteilen zu posten, die hinten und vorne nicht auf LuS anzuwenden sind.

Wenn LuS sich keine KapESt anrechnen darf, wird der KSt-Bescheid geändert bzw. die Anrechnungsverfügung überarbeitet. Dadurch steigt die nachzuzahlende KSt der Jahre 2007 bis 2011 und diese Ansprüche sind sehr wohl zu verzinsen.

#8383 Hinsichtlich Verjährung kannst du davon ausgehen, dass die Steuerfahndung bei der Bekanntgabe des Strafverfahrens vorab die Verjährung der Ansprüche prüft. Da es ein Verfahren für 2007 gibt, wird es auch rechtzeitig bekanntgegeben sein. Da gibt es immer einen Einleitungsvermerk in den Akten der Steuerfahndung. Die Verjährung ist ja zuerst zu prüfen, da ein Gericht ja einen Durchsuchungsbeschluss genehmigen muss. Und ja die Verjährung wurde zum 31.12.20 von 10 auf 15 Jahre verlängert, aber die längere Frist gilt nur für Steuern die zum 31.12.2020 noch nicht verjährt sind. Da wir nicht wissen, seit wann die Steufa ermittelt und wen benachrichtigt hat, ist alles nur Kaffeesatzleserei.

Einzig dein Link zur HV am 17.11.2021 macht Sinn. Sehr schön zu sehen, dass der Dividendenvorschlag bleibt. Mal sehen, was der Kurs macht.  

15.09.21 23:11

9796 Postings, 4400 Tage Raymond_Jamessteuersache nicht ausermittelt

@SCHRMP1978: ohne zweifel könnte sich das verfahren "wie ein Kaugummi in die Länge ziehen"; aber es könnte auch anders kommen, dann nämlich, wenn der vorwurf der steuerhinterziehung (gegen welche person eigentlich?) objektiv und subjektiv ausgeräumt ist, https://...rafrecht-berlin.de/der-tatbestand-der-steuerhinterziehung/

 

16.09.21 09:31

9796 Postings, 4400 Tage Raymond_James§ 353d Nr. 3 StGB ...

... verbietet L&S, den wortlaut amtlicher dokumente eines (potenziellen) strafverfahrens zu veröffentlichen - daher stochern wir im nebel

(wie der presse zu entnehmen, bringt die strafvorschrift des § 353d StGB aktuell den finanzstaatssekretär eines kanzlerkandidaten in bedrängnis)

"Die Strafvorschrift soll in erster Linie verhindern, dass Beteiligte an Verfahren, die straf- oder disziplinarrechtlicher Aufklärung und Ahndung dienen, insbesondere Laienrichter und Zeugen, durch die vorzeitige Veröffentlichung amtlicher Schriftstücke in ihrer Unbefangenheit beeinträchtigt werden (vgl. BTDrucks 7/550, S. 282 f. ..." (BVerfG v. 27. Juni 2014)

 

16.09.21 10:49
2

29 Postings, 2076 Tage MuppiWenn das Kind

bereits in den Brunnen gefallen war (Verschiebung der HV und vorerst keine Div und Split), haben sich doch schon alle Akteure darauf eingestellt, dass es erstmal keine Dividende gibt etc.
Nun kommt der Vorstand aus der Deckung und gibt doch (ohne Not!!! -da sich ja alle bereits darauf eingestellt haben) eine Dividende bekannt; so zeigt es mir doch, dass der Sachverhalt gar nicht so schlimm sein kann.
Wenn ich (nach dem Vorsichtigkeitsprinzip) eine evtl. Forderung offen habe, dessen Umfang ich nicht bestimmen kann, halte ich doch meine Barmittel zusammen?

Ich finde, dass ist ein starkes Statement, dass der Sachverhalt nicht so schlimm sein sollte, wie von einigen hier vermutet.

Das ist doch so, als ob ich alle zu einer Feier einlade (mit Catering) und plötzlich allen absage, weil das Catering nicht kann. Dann haben sich alle damit abgefunden und ich sage dann doch, dass die Party (zwei Wochen später) stattfindet. Das mache ich doch nur, wenn ich weiß, dass das Catering doch kann. Sonst hätte ich doch einen massiven Imageschaden.

Im Falle LUS gar Liquiditätsengpässe, die es unter allen Umständen zu verhindern gilt!
 

16.09.21 11:12
2

4164 Postings, 4274 Tage JulietteNa ja

L&S hat in der Adhoc zur Steuerprüfung ja nur erwähnt, dass die Rückstellung nur Auswirkungen auf die Dividende für das Geschäftsjahr 2021 hat. Die diesjährige Dividende für das GJ 2020 stand lt. Adhoc nicht zur Disposition. Trotzdem natürlich schön, dass man nun die HV neu terminiert hat und explizit nochmal erwähnt, dass die Dividende (für das GJ 2020) dieses Jahr ausgezahlt wird.

 

16.09.21 11:19
2

4164 Postings, 4274 Tage JulietteÜbrigens kann das angekündigte

Aktienrückkaufprogramm auch erst nach der Hauptversammlung beginnen, weil über die Verwendung des Bilanzgewinns bei der Hauptversammlung noch abgestimmt werden muss. Ich hatte diesbezüglich bei der IR von L&S mal angefragt  

16.09.21 11:24
4

110 Postings, 1525 Tage VerlustExperte@Muppi

in der AdHoc vom 24.8. war nie die Rede davon, dass die Dividende für 2020 ausfällt

das ganze Konzernergebnis für 2020 stand ja fest

nun interpretieren sie den Zwischenbericht des FA dahingehend, dass ggf evtl möglicherweise mit Rückforderungen in Höhe von 61 Mio EUR für den Zeitraum 2007 bis 2011 zu rechnen sei

die wollen sie vorsorglich zurückstellen
45 Mio entnehmen sie dem Gewinn des ersten Halbjahres
weitere 16 Mio werden meiner Einschätzung nach dem Ergebnis des zweiten Halbjahres entnommen, so dass wir am Ende 2021 den vollen Betrag zurückgestellt haben - diese Vorgänge betreffen ja allesamt nicht das Ergebnis 2020, weshalb eben die 12,6 Mio EUR auch ausgekehrt werden können

ob es in 2022 für 2021 noch eine Ausschüttung gibt, hängt primär vom weiteren Geschäftsverlauf in Q4 ab und von der Einschätzung, ob bei den 61 Mio wirklich der Deckel drauf ist

operativ steht die Firma dann mit Eigenmitteln da, wie zuletzt Ende 2020 - was immerhin ausgereicht hat, um 52 Mio Rohertrag in Q1/21 zu erwirtschaften

wir müssen uns immer wieder daran erinnern, es gibt eine ?bad LUS? der Jahre 2007-2011 und die ?neue LUS?, die sich seit 7/2020 vollständig dem Market Making für Privatanleger verschrieben hat, deren Geschäftsmodell meiner Einschätzung nach steuerlich sauber und überaus profitabel ist - vergleichbar einer Tradegate AG  

16.09.21 12:33
4

29 Postings, 2076 Tage Muppi@VerlustExperte

ändert dennoch nix an meiner Aussage, unabhängig woher das geld für die Dividende kommt. Dass die Dividende aus 2020 stammt ist jedem bewusst. Dennoch: wenn ich eine unbekannte Steuerforderung gegen mich habe, dann halte ich mein Bargeld zusammen. Unabhängig davon, ob ich das Geld nun letztes Jahr oder dieses Jahr verdient habe.
ich bleibe bei meiner Einschätzung -wenn der Vorstand die Aussüttung vorschlägt; gehe ich davon aus, dass er den Sachverhalt nicht so schlimm einschätz, wie hier gemutmaßt wird. Alles andere wäre doch unklug von ihm  

16.09.21 13:23
1

2711 Postings, 3209 Tage Wasserbüffelwenn das Bargeld nach Auszahlung

der Dividende von 4,00 Euro pro Aktie für 2020 immer noch höher ist als die mögliche Steuerforderung,
dann sollte das ja auch kein Problem darstellen.

Außerdem könnte die Dividende von 4,00 Euro pro Aktie kurs stabilisierend wirken und evtl. einige LUS Aktionäre   dazu bewegen nicht nur ihre LSU nicht zu verkaufen, sondern diese auch noch aufzustocken.

Im worst case, den ich als sehr unwahrscheinlich ansehe, wird die Dividende vielleicht benötigt, damit dann Forderungen, die das Finanzamt an den Vorstand hat, beglichen werden können.

Natürlich nur, wenn dies auch berechtigt ist und Teile des (damaligen) Vorstandes (in 2007 bis 2011)
jetzt LUS Aktien haben, so dass sie darüber Dividendeneinnahmen erhalten.

Gab es eigentlich irgendwelche Director Dealings in den letzten 3 Monaten und/oder sind diese derzeit überhaupt erlaubt, da ja noch nicht klar ist, ob LUS etwas nachzahlen muss oder nicht?
 

16.09.21 13:54

703 Postings, 5307 Tage hobbytrader79@Juliette

nach meiner Info kann L&S nach der Veröffentlichung der H1 Zahlen eigene Aktien erwerben und hat nix mit der HV zu tun.  

16.09.21 15:11

9796 Postings, 4400 Tage Raymond_JamesAdV-verfahren ...

... dauern beim FA/FG, gerechnet von der bekanntgabe des änderungsberscheids, mindestens 1-2 jahre (§ 361 AO, § 69 Abs. 2, 3 FGO)

also wird L&S das geld, wenn überhaupt, erst 2023 "herrichten" müssen; bis dahin ist die etwaige steuernachzahlung an der börse fünfmal durchgekaut und 2023 ein non-event

 

16.09.21 15:12
3

4164 Postings, 4274 Tage Juliette@hobbytrader

Welche Info? Ich habe wie gesagt, die IR angeschrieben und angefragt, ob das ARP wegen der verschobenen HV erst einmal auf Eis gelegt wird. Als Antwort kam die Bestätigung dessen mit dem oben angeführten Hinweis  

16.09.21 15:34

9189 Postings, 5735 Tage Hardstylister2Einen positiven Nebeneffekt hat die Geschichte

zumindest, die viertuell stattfindende HV. Ein guter Zug wie ich finde, da das Interesse direkte Infos zu bekommen sicher eheblich gesteigert ist.  

16.09.21 17:10

703 Postings, 5307 Tage hobbytrader79@Juliette

interessant, sorry dann hatte ich das falsch verstanden.
Dachte die sammeln schon fleißig ein, aber dann geht das nach der HV erst los.  

17.09.21 09:48
1

4245 Postings, 1496 Tage CoshaWiedereinstieg bei Lang & Schwarz

Boden scheint gefunden worden zu sein, operativ läuft es, Dividende steht an (diesmal echtes Schmerzensgeld).
Die Gewichtung im Depot ist allerdings nur noch ein Bruchteil des Ursprünglichen.  

17.09.21 19:09

2015 Postings, 5739 Tage muppets158Hallo Raymond

@#8406 wieder so ein Schmarrn von dir zum Thema AdV.

Gegen die Steuernachzahlung kann man Einspruch einlegen und auch AdV beantragen, der dann vermutlich abgelehnt wird, dagegen dann Einspruch und bei Ablehnung dieser auch beim FG wiederum als Antrag gestellt werden kann. Dann gibt es kein Urteil, sondern einen Beschluss, der regelmäßig viel schneller geht, als das eigentliche Verfahren. Allerdings erfolgt nur eine grobe Prüfung dabei. Und wenn LuS letztendlich wie Warburg gehandelt hat, werden die Anträge im Zweifel unter Verweis auf das BGH-Urteil vom 28.07.2021 aber mal locker flockig abgelehnt.

Außerdem ist es besser, die Steuern zu zahlen, wenn du dann in der Hauptsache gewinnst, muss dein Anspruch zu deinen Gunsten verzinst werden (aktuell 6%, künftig natürlich wegen 233a AO vermutlich weniger). Außerdem kann es ja sein, dass man in dem Steuerstrafverfahren nach Befragung aller Beteiligten ja auch eine endgültige Steuer festsetzen kann. Wie hoch die dann auch immer ist. Man sollte mit dem Verfahren doch ganz vorne anfangen. Und selbst zu dem Verfahren wissen wir wegen Steuergeheimnis und dem § 353d StGB nur wenig bis fast nichts. Ich würde die Beteiligten erst mal machen lassen. Vielleicht gibt es nach der Fahndungsprüfung ja nichts mehr zum Streiten zwischen den Beteiligten (FA, LuS und den Beschuldigten, gegen die das Verfahren läuft - vermutlich damaliger Vorstand).

Wichtiger ist die HV im November, der Ausblick für die weitere Zeit und das normale operative Arbeiten.  

17.09.21 20:35

975 Postings, 3300 Tage Bud.Fox@muppets

Danke, dem ist nichts hinzuzufügen....  

18.09.21 00:53

9796 Postings, 4400 Tage Raymond_Jamesnur witzbolde glauben ...

... AdV-verfahren (Aussetzung der Vollziehung, § 361 AO, § 69 Abs. 3 FGO) in komplexen steuersachen (cum/ex) würden vor dem FA/FG schneller als in 1-2 jahren abgeschlossen (zu oben 16.09.21 15:11)

 

18.09.21 01:12

9796 Postings, 4400 Tage Raymond_James@MUPPETS158: ablehnung der AdV durch das FA ...

... kann wiederum durch (kostenlosen) einspruch angefochten werden (jedem mandanten anzuraten)

 

18.09.21 19:53

2015 Postings, 5739 Tage muppets158Hallo Raymond

natürlich kann das jeder machen, aber wie gesagt erst mal muss in der Hauptsache ermittelt werden und das Strafverfahren abgeschlossen sein. Dann gibt es Steuerbescheide und dann erst gibt es AdV. Bis dahin fließt noch viel Wasser den Rhein runter. Aber wie gesagt, wenn LuS analog zu Warburg gehandelt hat, wird das AdV Verfahren vergebene Mühe sein. Und das wiederum wird ja jetzt bis zum Abschluss des Steuerstrafverfahrens geprüft. Und sollte der Sachverhalt ähnlich wie bei Warburg sein, sind letztlich die gleichen Folgen zu ziehen.

Wir sollten daher abwarten, was im Hauptverfahren passiert, weil ein AdV Verfahren kann es erst nach der Erstellung eines geänderten Steuerbescheids gibt. Ist also Schritt 2 vor Schritt 1.  

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