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Hausse oder Baisse ? (EU + US )

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neuester Beitrag: 02.07.21 22:49
eröffnet am: 21.05.19 22:42 von: Andreas S. Anzahl Beiträge: 30
neuester Beitrag: 02.07.21 22:49 von: Andreas S. Leser gesamt: 4800
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21.05.19 22:42
3

2151 Postings, 1427 Tage Andreas S.Hausse oder Baisse ? (EU + US )

Liebe User und Anleger,

leider fand ich keinen Thread über die generelle mittel- bis langfristige Marktentwicklung. Entweder wird über spezifische Branchen und Indizes diskutiert oder kurzfristige Spekulationen.

Daher habe ich diesen Thread eröffnet, damit hier in Ruhe und ohne Hektik über die aktuelle mittel- bis langfristige Marktentwicklung diskutiert werden kann. Vorzugsweise EU und US Markt.

Ich für meinen Teil werde hier hin und wieder, jedoch regelmäßig meine Einschätzungen EU und US Markt posten für interessierte Mitleser.

Bitte die Netiquette beachten, danke und viel Erfolg!
 
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20.12.20 18:26
2

3349 Postings, 632 Tage Aktiensammler12Mr Trillion,

Deine Befürchtungen könnte ich mir nur vorstellen wenn:

keiner mehr in Aktien investiert

oder

es wieder Hammer- Zinsen geben wird

Immobilien erachte ich als teurer wie Aktien wobei die Dax KGV s auch schon recht hoch sind.
Bei Immobilien kann ich mir eine Deflation vorstellen da sich die Horrorpreise mittlerweile auswirken. In unserer Gegend gehen Neubauten massiv zurück und die Preise stagnieren meiner Meinung nach auf sehr hohem Niveau.
Es sind schlichtweg Preissegmente erreicht, welche nur noch sehr wenige Leute in Ihrem Leben zurückzahlen können.

Bei Aktien ist dies anders da ich auch sehr kleine Summen investieren kann.

Da Immobilien und Zinsen wegfallen, tippe ich auf eine Megahausse in nie dagewesener Dimension. Tina lässt grüßen...


 

24.12.20 17:06

7 Postings, 221 Tage RanzieaLöschung


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29.12.20 16:46

1621 Postings, 805 Tage MrTrillion@Akiensammler12

Ich sehe es auch so, daß die Immobilienpreise mittlerweile ein Niveau erreicht haben, wo selbst bei guter Vermietung (also ohne Mietausfälle, Vandalismus, etc.) kaum noch Rendite in Sicht  ist. Man muß sich also darauf verlassen, daß die Preise weiter steigen werden.

Um diese steigenden Preise zahlen zu können, müßten aber auch die Löhne der Mieter sich weiter erhöhen - mindestens in Höhe der Inflation und das einkommenssteuerbereinigt (ein Umstand, der leider oft "übersehen" wird, wenn neue Tarifergebnisse gefeiert werden). Eben dies tun sie aber nicht. Junge Arbeitsnehmer werden heute zu Konditionen eingestellt, die kaufkrafttechnisch von vornherein unter dem liegen, was in den 1980ern für gleichwertige Jobs geboten wurde - mal abgesehen davon, daß Festverträge spürbar seltener geworden sind. Und was Klein- und mittelständische Selbständige betrifft, so stehen wir "dank" Corona vor einer gewaltigen Konkurswelle - spätestens dann, wenn die Staatshilfen auslaufen, und das werden sie. Wo also sollen all die zahlungskräftigen Mieter herkommen, die den Wohnimmobilienmarkt in den kommenden Jahren weiter auf immer neue Höhen treiben?

Diese Frage stelle ich mir schon lange. Dann allerdings schaue ich rüber in unsere Nachbarländer und siehe: Nicht nur in Städten wie London oder Paris werden noch ganz andere Preise gefordert und offensichtlich auch von irgendwem gezahlt - seit Jahrzehnten bereits. Sogar an Orten wie Lissabon, Prag, Bukarest, etc. ist das mittlerweile so. Wie machen deren Einwohner das - also jene, die ganz normalen bürgerlichen Berufen nachgehen? Liege ich also mit meiner Vermutung (oder besser: Hoffnung) auf ein Platzen der Immobilienblase in Deutschland oder zumindest auf Stagnation der Immobilienpreise für die kommenden Jahre also nicht doch daneben?

Zurück nach Deutschland... Das Gespenst des Schwarzen Freitag wirkt bis heute auf biodeutsches Sicherheitsdenken ein; zudem bleibt das Zinsniveau niedrig. Wofür also werden Biodeutsche sich entscheiden, wenn sie vor der Wahl stehen, entweder ein Wertpapierportfolio aufzubauen oder sich eine Eigentumswohnung zuzulegen, sobald sie eine einigermaßen feste Anstellung haben? Ich denke, solange die Hypothek dafür nicht wesentlich höher ausfallen wird als die Miete für ein halbwegs vergleichbares Objekt, werden die meisten der ETW den Vorzug geben.

Vor vielen Jahren sagte mir mal jemand, ich solle das so sehen: "Die Miete mußt Du doch auch auf jeden Fall aufbringen. Solange die Hypo also nicht höher ausfällt als sie, betrachte das als "Miete" und denk nicht darüber nach, ob Du jemals arbeitslos werden könntest oder nicht. Du wirst das ggfs. irgendwie regeln - so wie Du es auch regeln würdest müssen, um Deine Mietwohnung weiter behalten zu können."

Ich sehe das genauso und denke, im Zweifel werden deutsche Kleinanleger sich eben erst mal eine kleinere, aber dafür eigene Wohnung (mit entsprechend überschaubar bleibender Hypothek) kaufen, statt sich mit Wertpapieranlagen auf dieselbe Weise zu beschäftigen, wie es beispielsweise ihre US-Pendants seit Jahrzehnten längst tun. Der Tiny House-Marktboom spricht IMO ebenfalls für diese Denke: "Klein, aber mein".

Daher wird der deutsche Immobilienmarkt IMO erst dann nachhaltig kippen, wenn auch kleine Wohnungen und Tiny Houses unbezahlbar geworden sind. Soweit ist es aktuell noch nicht, obwohl natürlich u.a. der Wegzug von Rentnern in asiatische Länder wiederum ein deutliches Indiz dafür ist, daß Deutschland für bestimmte Schichten (und Rentner wird es immer mehr geben!) zu teuer geworden ist. Die Frage ist IMO, wie lange es noch dauern wird, bis auch der Mittelstand soweit verarmt ist, daß er sich nicht mal mehr eine 2-Zimmer-Wohnung in einer deutschen Groß- oder Kleinstadt mehr leisten kann, weil die Bank ihm keinen Kredit dafür mehr einzuräumen bereit ist und die Hypo sogar die Miete für ein 1-Zimmer-Apartment deutlich übersteigt.

Corona trägt gerade sein Teil dazu bei, zumindest Kleinselbständigen flächendeckend den Garaus zu machen. Ich rechne in 2021/22 mit einer Konkurswelle historischen Ausmaßes. Das wird den Druck auf den Arbeitsmarkt erhöhen - und damit auf die Löhne und deren Entwicklung. Zwar entstehen immer noch neue Jobs, aber man muß einschlägig qualifiziert dafür sein. Die heute gescheiterten Kleinselbständigen werden aber nicht unbedingt zu den gefragten Facharbeitskräften von morgen mutieren... nicht jeder ist zu allem fähig und bereit.

Vielleicht erreichen wir also in 2-3 Jahren den Punkt, wo der Immobilienmarkt nachhaltig kippt - zumindest was die Nachfrage nach "normalen" Objekten betrifft. Luxusimmobilien hingegen dürften weiterhin gefragt bleiben und sich je nach Lage sogar noch weiter steigern. Denn eines ist sicher: Das Geld geht nicht verloren, es wechselt nur die Taschen.

In vielen leerstehenden Geschäften von 2021/22 werden sich neue Eigner breitmachen - zu Schnäppchenpreisen (?) - und es wird weitergehen in diesen Gebäuden, wenn auch anders als bisher. Für große Bürogebäude sehe ich es hingegen gemischt. Die Heimarbeit wird viele von ihnen überflüssig machen. Sollten sie in Wohnraum gewandelt werden (können), so dürfte das die Lage am Mietmarkt entschärfen helfen und angesichts einer weiterhin wachsenden Bevölkerung dürfte es dafür dann auch hinreichend Nachfrage geben. Investieren (etwa mit einschlägigen ETFs) würde ich in speziell diesen Sektor aber erst mal nicht.



 

30.12.20 05:46

656 Postings, 221 Tage DronatiaLöschung


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31.12.20 02:50

1239 Postings, 220 Tage JoangleaLöschung


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31.12.20 09:32
1

168 Postings, 385 Tage Namor1@mrtillion

Zur Zukunft des deutschen Immomarktes hat mir Andreas Beck, zb bei Mission Money, sehr gut gefallen. Kurz zusammengefasst:

In etwa 4-9Jahren wird demographisch der Druck auf den urbanen (in Pommern gibt es keinen Immodruck) Immomarkt nachlassen. Geburtenstarke Jahrgänge im hohen Alter geben ihre zu großen, einst mit Familie genutzten Wohnungen auf, weil Tod, Heim oder Wechsel zu barrierefrei in infrastrukturstarker Umgebung. Deren Kinder, immer noch zahlreich, sind versorgt, da in dem Alter, in dem man sesshaft wird, urban, familientauglich. Zuzug aus Europa und den ländlichen Regionen wie bisher, wird massiv zurückgehen, wenn Regionen ausgeblutet sind, kann man sie nicht mehr anzapfen. Zuzug aus Afrika und "Arabien" um diese Lücken zu füllen, würde ganz andere Probleme mit sich bringen und wird es nicht geben, bzw. muss man dann eh das Weite suchen.

Beck äußert sich auch zu Aktien, für mich interessant, durch Nullzinsen kann man sein Eigenkapital mit Schulden hebeln. Bei Immos ist dies ausgereizt, es gibt mancherorts keine Rendite mehr, ja man verliert Geld mit der Vermietung. Man kann sich über edikte.at die Schätzpreise der österr Immos anschauen. Im Gutachten liegen, zb für Salzburg, die Vergleichswertpreisen weit über den Ertragswertpreisen, verkauft wird dann nochmal ca 20% über den Vergleichswertpreisen (Verkaufspreise werden in Österr auch veröffentlicht). Mit Niedrigzinsen kann man aber auch sein Eigenkapital im Aktieninvest hebeln, und da gibt es noch ordentlich Rendite (Versorger aller Art, Konsumgüter, Pharma). Das hält Beck für wahrscheinlich und prognostiziert steigende Aktienpreise.

Ich denke er hat Recht, die Politik kann aber die besten Prognosen mit einem Wisch zunichte machen.  

31.12.20 10:02
1

3349 Postings, 632 Tage Aktiensammler12Sehr lesenswerte Ausführungen

hier, da schaue ich zukünftig öfters rein.

Als grösseres Risiko für den Aktienmarkt sehe ich für 2021 eine plötzliche, starke Inflation.
Sagen wir mal, wir hätten plötzlich 5-7% Inflation auch auf Konsumgüter, wie würden die Notenbanken reagieren? Müssten die nicht dann wieder Geld zurücknehmen und/oder die Zinsen anheben?

Was wäre, wenn sich die Zinsen für Anleihen stark verändern würden?

Ich bin leider noch nicht so belesen in der Thematik. Wäre sowas denkbar?  

31.12.20 11:40

183 Postings, 220 Tage AvelanasaLöschung


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31.12.20 12:38

38 Postings, 220 Tage WanelluaLöschung


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31.12.20 22:04

2983 Postings, 220 Tage WinsloaLöschung


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02.01.21 06:37

1649 Postings, 220 Tage CiencelyaLöschung


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03.01.21 05:16

1794 Postings, 220 Tage GgiercaLöschung


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04.01.21 06:28

1614 Postings, 215 Tage AriletaLöschung


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05.01.21 06:48

1717 Postings, 221 Tage RetiselaLöschung


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1937 Postings, 209 Tage ElezonnaLöschung


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09.01.21 05:49

1177 Postings, 207 Tage JulleziaLöschung


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07.02.21 16:21

1621 Postings, 805 Tage MrTrillion@Aktiensammler12 - Das mit den Zinsen...

... wird u.a. auch von Warren Buffet bestätigt: ab min 12:45 in diesem Clip https://youtu.be/3MW2J7FVnsg meint auch er, daß Aktien zur Zeit womöglich sogar BILLIG sind - falls die Zinsen tatsächlich dauerhaft niedrig bleiben. Doch ob sie das tun werden, kann natürlich auch er nicht vorhersagen.

Ähnlich wie der Regisseur dieses Clips (Daniel Pronk, ein kanadischer Junginvestor und -unternehmer), habe auch ich vor, in 2021 meinen Cashbestand zu erhöhen und zudem mein Augenmerk auf laufende Erträge zu richten sowie auf Aktien, die das Depot weiter in Richtung Basic needs divesifizieren helfen, also beispielsweise Nahrung, Haushaltsprodukte, Rohstoffe - und auch der sinkende Goldpreis erscheint mir immer interessanter.

Warren Buffet wiederum sitzt bekanntlich schon lange auf einem Cashbestand von über USD 140 Mrd und kaufte während der Corona-Krise u.a. die eigenen Aktien vom Markt zurück. Für mich bedeutet dies, daß er sich a) für weitere Crashs wappnet und ggfsl NOCH bessere Einstiegschancen für Berkshire Hathayway sieht als im Crash 2020 und b) nicht unbedingt davon ausgeht, daß die Zinsen ewig niedrig bleiben werden. Zugleich hält er aber auch an seinem bestehenden Depot fest - also von den üblichen Umschichtungen mal abgesehen - was ich wiederum dahingehend deute, daß er von der Nachaltigkeit der darin enthaltenen Werte überzeugt ist.

Er fährt also zweigleisig - was er sich angesichts seiner Gesamtmittel natürlich auch locker leisten kann. Ähnliches höre ich aus den Aussagen von Daniel Pronk in o.g. Clip heraus und  auch ich habe mir vorgenommen, auf diese Weise durch die kommenden 1-2 Jahre zu gehen.

Was die Nachrichten derzeit überhaupt noch nicht auf dem Schirm haben, ist der Faktor Krieg. Man mag über Donald Trump denken, was man will - allein dafür, daß er diesbezüglich die Füße stillgehalten hat (und zwischenzeitlich sah es zumindest gegenüber Nordkorea nicht mehr danach aus), schleicht mein innerer Dank ihm jetzt noch nach. Mal schauen, ob das mit den Demokraten an der Macht jetzt genauso laufen wird. Wie die USA neben ihren schwindelerregenden Militärausgaben in den kommenden Jahren auch noch Milliarden für Corona-Schadensbegrenzung ausgeben wollen, ohne andere Länder unter irgendeinem durch Geheimdienste herbeigezauberten Vorwand zu attackieren, damit sie sich dort mit Rohstoffen usw. eindecken können, ist ein offenes Fragezeichen, das mir aktuell die größten Sorgen macht. Denn in Militäraktien investiere ich grundsätzlich nicht und die Zivilwirtschaft wird leiden, wenn die Corona-Pakete für solche Kriege zusammengestrichen werden.

Liest hier noch jemand mit?  

24.04.21 02:09

9 Postings, 100 Tage ManuelavtjxaLöschung


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24.04.21 13:13

9 Postings, 100 Tage StephaniesbehaLöschung


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25.04.21 03:22

9 Postings, 99 Tage SabrinavaraaLöschung


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25.04.21 10:20

10 Postings, 99 Tage NicolemfitaLöschung


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30.06.21 11:34

2151 Postings, 1427 Tage Andreas S.@Aktiensammler

In der Inflation sehe ich dahingehend keine Gefahr. Auch wenn Zinsen angehoben werden sollten. Geldpolitisch zeichnet sich inzwischen eine Abkühlung an. Inflationsdruck ist derzeit nicht fundamental.  

30.06.21 11:40

2151 Postings, 1427 Tage Andreas S.INFLATION: Problem oder Chance?

Vielen bereitet die Inflation Sorgen. Ist es gerechtfertigt?

Nun, die Details sind ausschlaggebend. Während Warenkorbinflation die Verbraucher belastet, ist die Asset-Inflation für die Investoren eher willkommen. Wie sieht es mit steigenden Leitzinsen aus? Zinserhöhungen sind offiziell noch nicht geplant. Auch wenn Zinsen angehoben werden sollten, stellt dies entgegen einigen Narrativen keinerlei Gefahr für den Finanzmarkt dar. Die Vergangenheit hat dies mehrfach gezeigt.

Zuletzt stagnierte die Inflation, ist jedoch laut Ökonomen lediglich eine Pause vor weiterem Anstieg. In der Tat ist die weitere Beschleunigung der Inflation rein rechnerisch wahrscheinlich.

Geldpolitisch jedoch kühlt sich der Inflationsdruck deutlich ab. Die Auswirkungen auf die Warenkorbinflation entstehen meist mit Verzögerung und daher besteht keine Gefahr einer zu starken Inflation. Allein die lockere Fiskalpolitik und extensive Staatsverschuldung stützen die Inflation weiterhin.

Es gibt die andere Sicht auf die Inflation, und zwar vergleichen viele die aktuelle Inflation mit der in der Vergangenheit. Im direkten Vergleich sieht es harmlos aus, da in der Vergangenheit die Inflation des Öfteren höher lag als heute.

Aber das ist ein schwacher Vergleich, [ weiter lesen ]

Andreas Schendel

Portfoliomanagement seit 1999



 


#inflation #deflation #crash #geldpolitik #fiskalpolitik #negativzinsen #rendite #vermögen #kaufkraft #cash #tagesgeld #sparbuch 


 

01.07.21 10:32

2151 Postings, 1427 Tage Andreas S.DAX/EU kurzfristig

Kurz- bis Mittelfristig dürfte das Potential nach oben gedeckelt zu sein. Stärkere Korrektur halte ich derzeit für sehr wahrscheinlich. Auch meine ASMI-Indikation könnte ab morgen auf SHORT schalten.
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#crash #korrektur #trading #börse #finanzmarkt #indizes #DAX  

02.07.21 22:49

2151 Postings, 1427 Tage Andreas S.DAX/EU kurzfristig

Mit einem Handelstag Verzögerung springt der kurzfristige ASMI Indikator nun auf Short zum 05.07. An dem Tag werde ich auch in entsprechenden Portfolios auf Short-ETFs umsteigen.


Weiterhin viel Erfolg und viele Grüße!

Andreas Schendel Portfoliomanagement

 

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