STEINHOFF Reinkarnation

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neuester Beitrag: 03.10.23 21:39
eröffnet am: 28.03.23 14:14 von: Sandra1990 Anzahl Beiträge: 20243
neuester Beitrag: 03.10.23 21:39 von: etf_investor_. Leser gesamt: 3967403
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28.03.23 14:14
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1 Posting, 189 Tage Sandra1990STEINHOFF Reinkarnation

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20217 Postings ausgeblendet.

29.09.23 14:01
3

3554 Postings, 2057 Tage LazomanNews DGAP !

Steinhoff International Holdings N.V. in Liquidation: ABLAUF DER WIDERSPRUCHSFRIST FÜR GLÄUBIGER
EQS-News: Steinhoff International Holdings N.V. in Liquidation / Schlagwort(e): Sonstiges
Steinhoff International Holdings N.V. in liquidatie: ABLAUF DER WIDERSPRUCHSFRIST FÜR
GLÄUBIGER 29.09.2023 / 14:00 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
ABLAUF DER WIDERSPRUCHSFRIST FÜR GLÄUBIGER

Steinhoff International Holdings N.V. in Liquidation ("SIHNV" oder das "Unternehmen") gibt das folgende Update bezüglich der Liquidation des Unternehmens bekannt.

An einer ausserordentlichen Generalversammlung vom 26. Juli 2023 stimmten die Aktionärinnen und Aktionäre der SIHNV der Auflösung der Gesellschaft zu. Die Insolvenzverwalter kündigten am 28. Juli 2023 in einer niederländischen Zeitung den Beginn der Auflösung der SIHNV an, was zum Beginn einer zweimonatigen gesetzlichen Widerspruchsfrist für Gläubiger führte, die am 28. September 2023 um Mitternacht endete.

Die Insolvenzverwalter wurden heute vom Bezirksgericht Amsterdam darüber informiert, dass innerhalb der gesetzlichen Frist von zwei Monaten kein Gläubigerwiderspruch eingelegt wurde.

Die Liquidatoren werden dementsprechend mit dem Abschluss der Angelegenheiten von SIHNV fortfahren, einschließlich der Beendigung der Notierungen an der Frankfurter Wertpapierbörse und der JSE Limited, wobei letztere den behördlichen Genehmigungen, einschließlich der der South African Reserve Bank, unterliegt, und das Unternehmen wird dann zu einem Zeitpunkt, der zu gegebener Zeit bekannt gegeben wird, liquidiert.

Das Unternehmen hat eine Erstnotierung an der Frankfurter Wertpapierbörse und eine Zweitnotierung an der JSE Limited.

Stellenbosch, 29. September 2023  

29.09.23 14:03

23452 Postings, 7992 Tage lehna#217 Obwohl sich Tradegate verabschiedet hat

können sich andere Handelsplätze mit Steinhoff durch Zockereien nochn Scherflein zuverdienen.
Letztlich muss man dem niederländischen Gericht sehr dankbar sein, dass es trotz Klagen den WHOA-Restrukturierungsplan durchgewunken hat.
German Money hatte doch nun wahrlich genug Kohle in dem Schuldenloch versenkt.
Da das Urteil zum Glück rechtskräftig ist, werden wohl kaum noch Kleingeldler in die Bruchbude gelockt...
 

29.09.23 16:43

122 Postings, 32 Tage cvr infoTja, dann wird wohl doch noch

ein neues Geschäftsjahr begonnen.

Immerhin ist jetzt geklärt worden, daß es eine Meldung zur Liquidation gibt. Es wird also keine Überraschung geben, weil die Aktie ohne Vorwarnung nicht mehr gehandelt werden kann.

Warum man sich die Mühe gibt, ein neues Geschäftsjahr zu beginnen, kann ich nicht verstehen.  

29.09.23 17:06
6

1657 Postings, 2041 Tage JimmyGeminiDie Aktionäre...

"An einer ausserordentlichen Generalversammlung vom 26. Juli 2023 stimmten die Aktionärinnen und Aktionäre der SIHNV der Auflösung der Gesellschaft zu. "

Soso, die Aktionäre stimmten also zu. Wenn man einfach mal aus dem Nichts Aktionäre schafft, kann man das wohl rechtlich so schreiben, aber wir wissen alle das die keine Aktionäre waren.  

29.09.23 17:10
5

10411 Postings, 3119 Tage Taylor1Verbrecher

Bilanzskandal haben nur Aktionäre ausgebeutet,diese Gauner!.
Alle haben sich Taschen gefüllt,Aktionäre ausgelaugt.
 

29.09.23 17:11
1

2798 Postings, 4998 Tage bolinoLöschung


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Zeitpunkt: 01.10.23 20:23
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29.09.23 19:36
4

1002 Postings, 956 Tage Thor Donnerkeil@Lehna 14:03

Also da muss ich jetzt wirklich mal energisch widersprechen, dieser Post ist aus Sicht der geprellten Aktionäre - pardon - Blödsinn und mindestens provokativ, um nicht zu sagen höhnisch und  hämisch. Wäre das WHOA nicht durchgewunken worden,  was meinst Du dann, wäre mit dem Kurs passiert ? Genau, er wäre nicht implodiert sondern explodiert !  Und das wiederum hätte hier viele viele ruinierte  Existenzen  verhindert und vielen verdammt viel Leid erspart.  Ich muss es jetzt so hart ausdrücken: das war Dein mit Abstand schlechtester Post ever, sowohl von der Logik als auch von der Empathie her :-(   Nicht böse sein, aber das war jetzt gar nichts, richtig schwach.  

29.09.23 20:36
3

6656 Postings, 1652 Tage Roothom@thor

"Wäre das WHOA nicht durchgewunken worden,  was meinst Du dann, wäre mit dem Kurs passiert ? Genau, er wäre nicht implodiert sondern explodiert !"

Das ist vorstellbar. Aber

"Und das wiederum hätte hier viele viele ruinierte  Existenzen  verhindert..."

halte ich für unzutreffend, denn es wären diese dann selbst gewesen, die den Kurs hochgekauft hätten.

Die wirtschaftliche Lage von Steinhoff wäre nicht besser geworden und der Totalverlust durch die nachfolgende reguläre Inso nur etwas später gekommen.  

29.09.23 20:43

23452 Postings, 7992 Tage lehna#225 Seh ich anders, Thor

Steinhoff war nmM pleite, die Schulden liefen aus dem Ruder. Das Geschäftsmodell musste die  die letzten Jahrzehnte mit Milliardenbetrug gepäppelt werden.   Die Holländer haben das Elend beendet, ansonsten wär womöglich noch mehr Kohle versenkt worden. Aber das nur meine Meinung zu dem südafrikanischen Bluffer...  

29.09.23 20:47

8484 Postings, 1784 Tage Dirty JackSteinhoff war

technisch insolvent.
Dieser Ausspruch stammt von TdK und nicht von mir.
 

29.09.23 21:20
5

6 Postings, 20 Tage ZirtoVerkehrte Welt

Manche haben hier echt geistig gelitten.
Um das nochmal klar festzuhalten...

Steinhoff samt Gläubiger haben hier auf widerlichste Art und Weise betrogen.
Wer was anderes sagt/schreibt ist ein elendiger Lügner und ein korruptes Arschloch noch dazu.
Mögen solche Leute an ihrem (durch Betrug) Geld ersticken.
Happy Weekend allen ehrlichen Seelen.

@Stellenbusch, LDP, Wakkie, TDK...

You Suck!  

29.09.23 22:09
1

61 Postings, 27 Tage etf_investor_OFLöschung


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Zeitpunkt: 03.10.23 19:00
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30.09.23 01:34
3

1002 Postings, 956 Tage Thor Donnerkeil@Lehna

Meine Empörung bezieht sich vor allem auf Deine Aussage, "man" müsse dem holländischen Gericht "sehr dankbar" sein, das WHOA durchgewunken zu haben. Das ist ein Schlag ins Gesicht all jener, die hier teilweise sehr sehr viel Geld verloren haben. Die teilweise hohe sechsstellige Beträge verloren haben (ein User hat sogar von einem siebenstelligen Betrag geschrieben, den er verloren hat). Was meinst Du, wie "dankbar" die alle sind, dass das WHOA durch ist ... Auch ich hätte meine Shares lieber für 4-5 Cent abgestoßen, statt sie für 0,2 Cent herzuschenken. Was ich allein dadurch verloren habe, willst Du lieber nicht wissen... Und meine "Dankbarkeit" dem holländischen Gericht gegenüber kennt bis heute keine Grenzen. Ich schließe die Richterin immer noch jeden Abend in mein Nachtgebet ein. Und LdP plus "Friends" (HFs) dazu. Und wie mir, geht es vielen anderen "dankbaren" Aktionären. Und weil Du immer wieder mal die HFs erwähnst, welche Steinhoff nach dem Bilanzskandal im Dezember 2017 am Leben hielten (durch günstiges Aufkaufen der Alt -Kredite wohlgemerkt): Das Allerbeste wäre damals gewesen, die hätten es nicht getan und Steinhoff wäre damals schon pleite gegangen. Das hätte vielen Aktionären verdammt viel Geld gerettet und gespart aus heutiger Sicht. Insofern gibt es für uns geprellte Aktionäre nicht den leisesten Grund, auch nur irgendjemandem "dankbar" zu sein: nicht dem Management, nicht den Hedgefonds, und natürlich auch nicht dem holländischen Gericht ( "passende" Eigenschaftswörter zu den genannten Gruppen konnte ich nur mit Mühe und Not unterdrücken, um eine Sperre zu umgehen). Hadern muss man aber auch mit sich selbst, denn wenn ein Verlust richtig weh tut, dann hat man zu viel Geld drin stecken gehabt (trifft auch auf mich absolut zu).  Und trotzdem hab wohl nicht nur ich aufgrund der Ereignisse und Skandale der jüngeren Vergangenheit (Wirecard, Steinhoff, Leoni und manche mehr) mein Vertrauen in die Börse fast komplett verloren. Als Kleinanleger hat man wenn es drauf ankommt keine Chance gegen die Großen.  

30.09.23 01:55
3

1002 Postings, 956 Tage Thor Donnerkeil@Roothom

Naja, ich kann nur von mir ausgehen:  Geld zum Nachkaufen hatte ich damals keins mehr. Wäre der WHOA abgelehnt worden, dann (ich glaube da sind wir uns einig) wäre der Kurs erstmal gut gestiegen (will jetzt nicht von "extrem" sprechen). Ich denke Kurse von 4-5 Cent wären wohl ohne weiteres möglich gewesen (ausgehend von ca. 2 Cent). Vielleicht auch mehr, aber das ist spekulativ.Nur als Bsp:  Bei 4 Cent hätte ich ein Drittel meines Bestandes, nämlich 1 Mio. Shares verkauft (hatte ich wirklich vor) und hätte dafür noch immerhin 40.000 € bekommen. Also: Verlust ja, aber bei weitem kein Totalverlust. (Ek war deutlich höher). So hab ich alles bei 0,2 Cent verschenkt (ich hatte 3 Mio. Shares zu dem Zeitpunkt) und das fühlt sich dann natürlich wie ein Totalverlust an. Fazit: allein das Durchwinken des WHOA hat mich eine sechsstellige Summe gekostet, die ich ansonsten noch "gerettet" hätte, ehe es zur regulären Inso gekommen wäre.  

30.09.23 09:10
5

122 Postings, 32 Tage cvr infoLöschung


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Zeitpunkt: 01.10.23 20:31
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30.09.23 09:32
1

19533 Postings, 2374 Tage SzeneAlternativLöschung


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Zeitpunkt: 01.10.23 20:36
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30.09.23 09:38
1

23452 Postings, 7992 Tage lehna#231 Thor

Es ist schlecht nachzuvollziehn, dass man so  viel Geld in einen enttarnten Gauner investiert. Schlimm ist das.  Da wurden wichtige Börsenregeln ausgehebelt. Mein Statement bezieht sich auf die Zukunft, nur die ist an der Börse wichtig.  Steinhoff wird nach WHOA keine Kleingeldler mehr in den Scheiss locken können...  

30.09.23 15:01
1

1002 Postings, 956 Tage Thor Donnerkeil@lehna

Das hilft uns, den "Geprellten" nur herzlich wenig ob hier in Zukunft noch zusätzlich irgendjemand Geld verlieren kann oder nicht bzw. dass das jetzt nicht mehr möglich ist. (so lange das Schrottpapier noch handelbar ist, ist es im übrigen immer noch möglich !) Unser Geld ist weg, das ist Fakt. Und was meinst Du, wie schnurz es mir/uns gewesen wäre, wenn Massen an Aktionären das Ding nochmal hochgekauft hätten, und wir dann dafür nicht diese teils gigantischen Verluste gehabt hätten, sondern hier vielleicht sogar mit Gewinn oder zumindest mit nem blauen Auge raus gekommen wären ? (was beim  30 Cent-Kurs ja wahrscheinlich auf 90% aller Aktionäre zutraf). Im Gegenteil, was Besseres hätte uns gar nicht passieren können. Mich interessieren  nicht mögliche zukünftige (!!) Verluste anderer (!!), mich interessieren nur meine eigenen Verluste. Und ich denke, so ticken auch 99,99 % aller Aktionäre.  Wir sind hier ja nicht bei der Wohlfahrt (manchmal kann man den Eindruck haben, Du bist es) sondern an der Börse. Und nicht zu vergessen: Solche "legalen" Betrügereien wie bei Steinhoff oder Leonie wird es in Zukunft öfter geben, das wird Schule machen. Da wirst Du bzw. werdet Ihr viel zu tun haben, wenn Ihr in allen Foren rumhängt und potenzielle Neu-Aktionäre davor bewahren wollt, dort zu investieren. Merke: Du kannst sie nicht alle "retten".  Nur ganz Wenige.  

30.09.23 15:24
1

6656 Postings, 1652 Tage Roothom@thor

"wenn Massen an Aktionären das Ding nochmal hochgekauft hätten, und wir dann dafür nicht diese teils gigantischen Verluste gehabt hätten..."

Das ist nicht realistisch.

Wer ist denn "wir"?  

Das sind genau die Massen an Aktionären, die hätten kaufen müssen, damit der Kurs steigt.

Wenn die aber gekauft hätten, hätten sie nicht zugleich verkaufen und damit ihre Verluste mindern können. Eins geht nur.

Sicher hätten Einige dann noch aussteigen können - nur wäre das zu Lasten Anderer gegangen. In der Gesamtschau wäre das Ergebnis das Gleiche gewesen. Nur etwas zeitverzögert.  

30.09.23 15:40

1002 Postings, 956 Tage Thor Donnerkeil@Roothom

Ich hatte doch meine Strategie beschrieben (kann nur von mir ausgehen). Bei 4 Cent wäre ich mit 1/3 der Aktien ausgestiegen. Das wäre bei Ablehnung des WHOA nicht unrealistisch gewesen, denke ich.  Natürlich wären dann auch neue Aktionäre auf den "fahrenden Zug" aufgesprungen, das ist doch bei jeder Aktie so (Stichwort FOMO). Das hätte den Kurs weiter hochgetrieben. Dass das nicht nachhaltig gewesen wäre, ist eine andere Sache. Aber so mancher von den vorher tief in der Sch.... steckenden Aktionären hätte hier bei steigenden Kursen noch verkaufen können und hätte die Aktien nicht - wie in meinem Fall - für 0,2 Cent verschenken müssen. Das ist alles und in meinem Fall reden wir von einem sechsstelligen Betrag, den ich noch hätte retten können statt gefühltem Totalverlust.  

30.09.23 16:07
2

19533 Postings, 2374 Tage SzeneAlternativSicher ist, jeder Schwerkranke

würde liebend gerne Gesundheit gegen einen 6-7 stelligen Verlust, wie ihn einige SH-Aktionäre erlitten haben tauschen.
Geld ist absolut nebensächlich.
Unsere Zeit ist begrenzt.
Amen.  

30.09.23 16:15
1

6656 Postings, 1652 Tage Roothom@thor

"Ich hatte doch meine Strategie beschrieben (kann nur von mir ausgehen)."

Ja. Im Einzelfall hätten sicher ein paar Leute profitiert.

Wenn aber alle diese Strategie gefahren hätten, ihre Verluste bei anderen abzuladen, wäre das ausgegangen, wie klassisches pump and dump, wo auch nur umverteilt wird.

 

30.09.23 17:30

1002 Postings, 956 Tage Thor DonnerkeilStimmt

@Szene: Wahre Worte !
@Roothom: Klar, ist ja bei Pump and Dump immer so, den Letzten beissen die Hunde. Man muss halt dann das Glück haben, der Vorletzte zu sein ;-)    

03.10.23 16:52
1

1243 Postings, 4681 Tage Martin Sp.Steuerliche Verluste geltend machen geht!

Man hat hier m. E. die Möglichkeit diese unsäglichen Steinhoffverluste mit der laufenden Einkommensteuer zu 60 % nach dem Par. 17 ESTG zu verrechnen, sofern man an irgendeinen Tag ( also auch rückwirkend oder auch in der Zukunft ) mit mindestens 1 % ( also ca. 43 Millionen Aktien ) an Steinhoff beteiligt gewesen ist. Das ist zur Zeit ja nicht ganz so viel Kohle und könnte kurzfristig nachgeholt werden.
Diesbezüglich sollten eventuelle Interessenten einmal mit ihrem Steuerberater sprechen.
Bei mir hat es auf jeden Fall funktioniert. Sämtliche Vorauszahlungen wurden gestoppt. Und die Einkommensteuer 2022 und die geleisteten Vorauszahlungen für 2023 zurückerstattet. Das ist ja halt auch schon was bei diesem ganzen Desaster!!

Hier einmal die diesbezügliche Antwort von meinem Steuerberater. Das soll hier keine steuerliche Beratung sein, aber vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen weiter:


Sehr geehrter Herr XX,

in Bezug auf ihre Fragestellung der Verrechnung der Aktienverluste mit anderen Einkunftsarten möchte ich Ihnen mitteilen, dass eine relevante Beteiligung innerhalb der letzten Jahre vor Anteilsveräußerung nur zu irgendeinem Zeitpunkt innerhalb der fünf Jahre bestanden haben muss.
Es würde also ausreichen wenn Sie innerhalb der letzten fünf Jahre einmalig zu mindestens 1% beteiligt waren, damit der Verlust nach § 17 EStG mit anderen Einkünften verrechnet werden kann.
Eine nicht wesentliche Beteiligung (weniger als 1% innerhalb der letzten fünf Jahre) würde dazu führen, dass die Verluste nach § 20 EStG nur mit zukünftigen Gewinnen aus Aktienveräußerungen verrechenbar sind. Bitte prüfen Sie die Beteiligungsverhältnisse noch einmal und teilen uns dann gerne den Veräußerungsverlust und den Zeitpunkt der Veräußerung mit.

Der Veräußerungsverlust ermittelt sich wie folgt:

Veräußerungspreis
abzgl. Veräußerungskosten
abzgl. Anschaffungskosten
=Veräußerungsverlust

Für Veräußerungsgewinne und -verluste gilt das Teileinkünfteverfahren nach § 3 Nr. 40c) iVm. § 3c Abs. 2 EStG. Dieses bedeutet, dass der Veräußerungsgewinn/-verlust nur zu 60% steuerpflichtig ist. In Ihrem Fall würde dies auch bedeuten, dass nur 60% des Verlustes anrechenbar sind.

Je nachdem wie hoch der Veräußerungsverlust ausfällt und zu welchem Zeitpunkt, können wir noch die laufenden Vorauszahlungen für dieses Jahr bzw. nächstes Jahr anpassen.

Bei Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
     

03.10.23 21:39

61 Postings, 27 Tage etf_investor_OFdas wären

nochmals ca. 35 bis 38.000 Euro für die meisten. Und fraglich ist natürlich, ob die Steuerbelastung in der Vergangenheit so hoch, dass sich dieses Risiko lohnen würde.

Denke nicht, dass es hier noch Personen gibt, die gutes Geld, schlechtem hinterherwerfen. zumal die meinsten auch kein Geld mehr haben werden. Für die meisten sind wohl 3.800 Euro schon eine große Summe. Von 38.000 Euro mal ganz zu schweigen  

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