STEINHOFF Reinkarnation

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neuester Beitrag: 28.11.23 11:26
eröffnet am: 28.03.23 19:40 von: Jaap Peer Anzahl Beiträge: 20797
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29.09.23 08:57
1

310 Postings, 92 Tage cvr infoMorgen endet das Geschäftsjahr

dennoch kann man heute noch handeln (wenn das auch bisher kaum genutzt wird).

War nicht einer der Gründe für die Eile beim EGM und dem WHOA-Prozeß, daß man nicht ein neues Geschäftsjahr beginnen möchte ? Ich finde aber keine EQS-Meldung, daß man an der JSE beantragt hat, die Aktie vom Kurszettel zu streichen. In Frankfurt ist es vielleicht nicht nötig, in SA schon.

Finde ich komisch ...  

29.09.23 10:53
1

23601 Postings, 8052 Tage lehnaAbwärts immer, aufwärts nimmer?

(frei nach Honecker)...
ariva.de
Für die ausgeblutete Steinhoff Holding war die Tochter eh kein Rettungsanker. Wär ja auch Wahnsinn, wenn sie für die Ausschussware und unendlichen Murks der Alten aufkommen müsste.
Bewundere die Hedgis, die Spezialisten für notleidende gewerbliche Kredite, welche Steinhoff seit 2017 intravenös genährt haben.
Denn dass der Schuldenmoloch jemals wieder Luft zum atmen hat, kann ich mir nicht vorstellen...

 

29.09.23 11:27

39 Postings, 158 Tage JanoleLehna

Kannst Du mir erklären, warum die SH Aktie immer noch handelbar ist?  

29.09.23 14:01
3

3559 Postings, 2117 Tage LazomanNews DGAP !

Steinhoff International Holdings N.V. in Liquidation: ABLAUF DER WIDERSPRUCHSFRIST FÜR GLÄUBIGER
EQS-News: Steinhoff International Holdings N.V. in Liquidation / Schlagwort(e): Sonstiges
Steinhoff International Holdings N.V. in liquidatie: ABLAUF DER WIDERSPRUCHSFRIST FÜR
GLÄUBIGER 29.09.2023 / 14:00 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
ABLAUF DER WIDERSPRUCHSFRIST FÜR GLÄUBIGER

Steinhoff International Holdings N.V. in Liquidation ("SIHNV" oder das "Unternehmen") gibt das folgende Update bezüglich der Liquidation des Unternehmens bekannt.

An einer ausserordentlichen Generalversammlung vom 26. Juli 2023 stimmten die Aktionärinnen und Aktionäre der SIHNV der Auflösung der Gesellschaft zu. Die Insolvenzverwalter kündigten am 28. Juli 2023 in einer niederländischen Zeitung den Beginn der Auflösung der SIHNV an, was zum Beginn einer zweimonatigen gesetzlichen Widerspruchsfrist für Gläubiger führte, die am 28. September 2023 um Mitternacht endete.

Die Insolvenzverwalter wurden heute vom Bezirksgericht Amsterdam darüber informiert, dass innerhalb der gesetzlichen Frist von zwei Monaten kein Gläubigerwiderspruch eingelegt wurde.

Die Liquidatoren werden dementsprechend mit dem Abschluss der Angelegenheiten von SIHNV fortfahren, einschließlich der Beendigung der Notierungen an der Frankfurter Wertpapierbörse und der JSE Limited, wobei letztere den behördlichen Genehmigungen, einschließlich der der South African Reserve Bank, unterliegt, und das Unternehmen wird dann zu einem Zeitpunkt, der zu gegebener Zeit bekannt gegeben wird, liquidiert.

Das Unternehmen hat eine Erstnotierung an der Frankfurter Wertpapierbörse und eine Zweitnotierung an der JSE Limited.

Stellenbosch, 29. September 2023  

29.09.23 14:03

23601 Postings, 8052 Tage lehna#217 Obwohl sich Tradegate verabschiedet hat

können sich andere Handelsplätze mit Steinhoff durch Zockereien nochn Scherflein zuverdienen.
Letztlich muss man dem niederländischen Gericht sehr dankbar sein, dass es trotz Klagen den WHOA-Restrukturierungsplan durchgewunken hat.
German Money hatte doch nun wahrlich genug Kohle in dem Schuldenloch versenkt.
Da das Urteil zum Glück rechtskräftig ist, werden wohl kaum noch Kleingeldler in die Bruchbude gelockt...
 

29.09.23 16:43

310 Postings, 92 Tage cvr infoTja, dann wird wohl doch noch

ein neues Geschäftsjahr begonnen.

Immerhin ist jetzt geklärt worden, daß es eine Meldung zur Liquidation gibt. Es wird also keine Überraschung geben, weil die Aktie ohne Vorwarnung nicht mehr gehandelt werden kann.

Warum man sich die Mühe gibt, ein neues Geschäftsjahr zu beginnen, kann ich nicht verstehen.  

29.09.23 17:06
6

1663 Postings, 2101 Tage JimmyGeminiDie Aktionäre...

"An einer ausserordentlichen Generalversammlung vom 26. Juli 2023 stimmten die Aktionärinnen und Aktionäre der SIHNV der Auflösung der Gesellschaft zu. "

Soso, die Aktionäre stimmten also zu. Wenn man einfach mal aus dem Nichts Aktionäre schafft, kann man das wohl rechtlich so schreiben, aber wir wissen alle das die keine Aktionäre waren.  

29.09.23 17:10
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10412 Postings, 3179 Tage Taylor1Verbrecher

Bilanzskandal haben nur Aktionäre ausgebeutet,diese Gauner!.
Alle haben sich Taschen gefüllt,Aktionäre ausgelaugt.
 

29.09.23 17:11
1

2799 Postings, 5058 Tage bolinoLöschung


Moderation
Zeitpunkt: 01.10.23 20:23
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29.09.23 19:36
4

1161 Postings, 1016 Tage Thor Donnerkeil@Lehna 14:03

Also da muss ich jetzt wirklich mal energisch widersprechen, dieser Post ist aus Sicht der geprellten Aktionäre - pardon - Blödsinn und mindestens provokativ, um nicht zu sagen höhnisch und  hämisch. Wäre das WHOA nicht durchgewunken worden,  was meinst Du dann, wäre mit dem Kurs passiert ? Genau, er wäre nicht implodiert sondern explodiert !  Und das wiederum hätte hier viele viele ruinierte  Existenzen  verhindert und vielen verdammt viel Leid erspart.  Ich muss es jetzt so hart ausdrücken: das war Dein mit Abstand schlechtester Post ever, sowohl von der Logik als auch von der Empathie her :-(   Nicht böse sein, aber das war jetzt gar nichts, richtig schwach.  

29.09.23 20:36
3

6910 Postings, 1712 Tage Roothom@thor

"Wäre das WHOA nicht durchgewunken worden,  was meinst Du dann, wäre mit dem Kurs passiert ? Genau, er wäre nicht implodiert sondern explodiert !"

Das ist vorstellbar. Aber

"Und das wiederum hätte hier viele viele ruinierte  Existenzen  verhindert..."

halte ich für unzutreffend, denn es wären diese dann selbst gewesen, die den Kurs hochgekauft hätten.

Die wirtschaftliche Lage von Steinhoff wäre nicht besser geworden und der Totalverlust durch die nachfolgende reguläre Inso nur etwas später gekommen.  

29.09.23 20:43
1

23601 Postings, 8052 Tage lehna#225 Seh ich anders, Thor

Steinhoff war nmM pleite, die Schulden liefen aus dem Ruder. Das Geschäftsmodell musste die  die letzten Jahrzehnte mit Milliardenbetrug gepäppelt werden.   Die Holländer haben das Elend beendet, ansonsten wär womöglich noch mehr Kohle versenkt worden. Aber das nur meine Meinung zu dem südafrikanischen Bluffer...  

29.09.23 20:47
1

8499 Postings, 1844 Tage Dirty JackSteinhoff war

technisch insolvent.
Dieser Ausspruch stammt von TdK und nicht von mir.
 

29.09.23 22:09
1

64 Postings, 87 Tage etf_investor_OFLöschung


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Zeitpunkt: 03.10.23 19:00
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30.09.23 01:34
3

1161 Postings, 1016 Tage Thor Donnerkeil@Lehna

Meine Empörung bezieht sich vor allem auf Deine Aussage, "man" müsse dem holländischen Gericht "sehr dankbar" sein, das WHOA durchgewunken zu haben. Das ist ein Schlag ins Gesicht all jener, die hier teilweise sehr sehr viel Geld verloren haben. Die teilweise hohe sechsstellige Beträge verloren haben (ein User hat sogar von einem siebenstelligen Betrag geschrieben, den er verloren hat). Was meinst Du, wie "dankbar" die alle sind, dass das WHOA durch ist ... Auch ich hätte meine Shares lieber für 4-5 Cent abgestoßen, statt sie für 0,2 Cent herzuschenken. Was ich allein dadurch verloren habe, willst Du lieber nicht wissen... Und meine "Dankbarkeit" dem holländischen Gericht gegenüber kennt bis heute keine Grenzen. Ich schließe die Richterin immer noch jeden Abend in mein Nachtgebet ein. Und LdP plus "Friends" (HFs) dazu. Und wie mir, geht es vielen anderen "dankbaren" Aktionären. Und weil Du immer wieder mal die HFs erwähnst, welche Steinhoff nach dem Bilanzskandal im Dezember 2017 am Leben hielten (durch günstiges Aufkaufen der Alt -Kredite wohlgemerkt): Das Allerbeste wäre damals gewesen, die hätten es nicht getan und Steinhoff wäre damals schon pleite gegangen. Das hätte vielen Aktionären verdammt viel Geld gerettet und gespart aus heutiger Sicht. Insofern gibt es für uns geprellte Aktionäre nicht den leisesten Grund, auch nur irgendjemandem "dankbar" zu sein: nicht dem Management, nicht den Hedgefonds, und natürlich auch nicht dem holländischen Gericht ( "passende" Eigenschaftswörter zu den genannten Gruppen konnte ich nur mit Mühe und Not unterdrücken, um eine Sperre zu umgehen). Hadern muss man aber auch mit sich selbst, denn wenn ein Verlust richtig weh tut, dann hat man zu viel Geld drin stecken gehabt (trifft auch auf mich absolut zu).  Und trotzdem hab wohl nicht nur ich aufgrund der Ereignisse und Skandale der jüngeren Vergangenheit (Wirecard, Steinhoff, Leoni und manche mehr) mein Vertrauen in die Börse fast komplett verloren. Als Kleinanleger hat man wenn es drauf ankommt keine Chance gegen die Großen.  

30.09.23 01:55
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1161 Postings, 1016 Tage Thor Donnerkeil@Roothom

Naja, ich kann nur von mir ausgehen:  Geld zum Nachkaufen hatte ich damals keins mehr. Wäre der WHOA abgelehnt worden, dann (ich glaube da sind wir uns einig) wäre der Kurs erstmal gut gestiegen (will jetzt nicht von "extrem" sprechen). Ich denke Kurse von 4-5 Cent wären wohl ohne weiteres möglich gewesen (ausgehend von ca. 2 Cent). Vielleicht auch mehr, aber das ist spekulativ.Nur als Bsp:  Bei 4 Cent hätte ich ein Drittel meines Bestandes, nämlich 1 Mio. Shares verkauft (hatte ich wirklich vor) und hätte dafür noch immerhin 40.000 € bekommen. Also: Verlust ja, aber bei weitem kein Totalverlust. (Ek war deutlich höher). So hab ich alles bei 0,2 Cent verschenkt (ich hatte 3 Mio. Shares zu dem Zeitpunkt) und das fühlt sich dann natürlich wie ein Totalverlust an. Fazit: allein das Durchwinken des WHOA hat mich eine sechsstellige Summe gekostet, die ich ansonsten noch "gerettet" hätte, ehe es zur regulären Inso gekommen wäre.  

30.09.23 09:10
5

310 Postings, 92 Tage cvr infoLöschung


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Zeitpunkt: 01.10.23 20:31
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30.09.23 09:32
1

19820 Postings, 2434 Tage SzeneAlternativLöschung


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Zeitpunkt: 01.10.23 20:36
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30.09.23 09:38
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23601 Postings, 8052 Tage lehna#231 Thor

Es ist schlecht nachzuvollziehn, dass man so  viel Geld in einen enttarnten Gauner investiert. Schlimm ist das.  Da wurden wichtige Börsenregeln ausgehebelt. Mein Statement bezieht sich auf die Zukunft, nur die ist an der Börse wichtig.  Steinhoff wird nach WHOA keine Kleingeldler mehr in den Scheiss locken können...  

30.09.23 15:01
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1161 Postings, 1016 Tage Thor Donnerkeil@lehna

Das hilft uns, den "Geprellten" nur herzlich wenig ob hier in Zukunft noch zusätzlich irgendjemand Geld verlieren kann oder nicht bzw. dass das jetzt nicht mehr möglich ist. (so lange das Schrottpapier noch handelbar ist, ist es im übrigen immer noch möglich !) Unser Geld ist weg, das ist Fakt. Und was meinst Du, wie schnurz es mir/uns gewesen wäre, wenn Massen an Aktionären das Ding nochmal hochgekauft hätten, und wir dann dafür nicht diese teils gigantischen Verluste gehabt hätten, sondern hier vielleicht sogar mit Gewinn oder zumindest mit nem blauen Auge raus gekommen wären ? (was beim  30 Cent-Kurs ja wahrscheinlich auf 90% aller Aktionäre zutraf). Im Gegenteil, was Besseres hätte uns gar nicht passieren können. Mich interessieren  nicht mögliche zukünftige (!!) Verluste anderer (!!), mich interessieren nur meine eigenen Verluste. Und ich denke, so ticken auch 99,99 % aller Aktionäre.  Wir sind hier ja nicht bei der Wohlfahrt (manchmal kann man den Eindruck haben, Du bist es) sondern an der Börse. Und nicht zu vergessen: Solche "legalen" Betrügereien wie bei Steinhoff oder Leonie wird es in Zukunft öfter geben, das wird Schule machen. Da wirst Du bzw. werdet Ihr viel zu tun haben, wenn Ihr in allen Foren rumhängt und potenzielle Neu-Aktionäre davor bewahren wollt, dort zu investieren. Merke: Du kannst sie nicht alle "retten".  Nur ganz Wenige.  

30.09.23 15:24
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6910 Postings, 1712 Tage Roothom@thor

"wenn Massen an Aktionären das Ding nochmal hochgekauft hätten, und wir dann dafür nicht diese teils gigantischen Verluste gehabt hätten..."

Das ist nicht realistisch.

Wer ist denn "wir"?  

Das sind genau die Massen an Aktionären, die hätten kaufen müssen, damit der Kurs steigt.

Wenn die aber gekauft hätten, hätten sie nicht zugleich verkaufen und damit ihre Verluste mindern können. Eins geht nur.

Sicher hätten Einige dann noch aussteigen können - nur wäre das zu Lasten Anderer gegangen. In der Gesamtschau wäre das Ergebnis das Gleiche gewesen. Nur etwas zeitverzögert.  

30.09.23 15:40

1161 Postings, 1016 Tage Thor Donnerkeil@Roothom

Ich hatte doch meine Strategie beschrieben (kann nur von mir ausgehen). Bei 4 Cent wäre ich mit 1/3 der Aktien ausgestiegen. Das wäre bei Ablehnung des WHOA nicht unrealistisch gewesen, denke ich.  Natürlich wären dann auch neue Aktionäre auf den "fahrenden Zug" aufgesprungen, das ist doch bei jeder Aktie so (Stichwort FOMO). Das hätte den Kurs weiter hochgetrieben. Dass das nicht nachhaltig gewesen wäre, ist eine andere Sache. Aber so mancher von den vorher tief in der Sch.... steckenden Aktionären hätte hier bei steigenden Kursen noch verkaufen können und hätte die Aktien nicht - wie in meinem Fall - für 0,2 Cent verschenken müssen. Das ist alles und in meinem Fall reden wir von einem sechsstelligen Betrag, den ich noch hätte retten können statt gefühltem Totalverlust.  

30.09.23 16:07
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19820 Postings, 2434 Tage SzeneAlternativSicher ist, jeder Schwerkranke

würde liebend gerne Gesundheit gegen einen 6-7 stelligen Verlust, wie ihn einige SH-Aktionäre erlitten haben tauschen.
Geld ist absolut nebensächlich.
Unsere Zeit ist begrenzt.
Amen.  

30.09.23 16:15
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6910 Postings, 1712 Tage Roothom@thor

"Ich hatte doch meine Strategie beschrieben (kann nur von mir ausgehen)."

Ja. Im Einzelfall hätten sicher ein paar Leute profitiert.

Wenn aber alle diese Strategie gefahren hätten, ihre Verluste bei anderen abzuladen, wäre das ausgegangen, wie klassisches pump and dump, wo auch nur umverteilt wird.

 

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