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London: höchste Index-Stände seit Mai

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eröffnet am: 04.09.06 19:58 von: cziffra Anzahl Beiträge: 1
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ADL: Aktien Europa/London Schluss: Gut behauptet - höchste Index-Stände seit Mai
   PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Die europäischen Aktienbörsen haben am Montag
zugelegt und auf ihren höchsten Ständen seit Mai dieses Jahres geschlossen.
Auftrieb sei von den Börsen jenseits des Atlantiks gekommen, nachdem die
US-Börsen am Freitag nach dem US-Arbeitsmarktbericht freundlich aus dem Handel
gegangen waren. Allerdings habe es am Nachmittag an Impulsen gemangelt, da an
diesem Tag die Aktienmärkte in den USA wegen eines Feiertags geschlossen
blieben.

   Der EuroSTOXX 50  schloss mit plus 0,44 Prozent auf 3.837,61
Punkte. Sein Tageshoch erreichte er am späteren Nachmittag bei 3.839,30 Punkten.
Der STOXX 50 , der auch Schweizer und britische Werte umfasst, stieg
um 0,35 Prozent auf 3.549,28 Zähler. Der Euronext 100  gewann 0,34
Prozent auf 892,88 Punkte. In Paris stieg der Leitindex CAC 40  um
0,38 Prozent auf 5.203,24 Zähler. In London schloss der FTSE-100-Index
auf Tageshoch mit plus 0,63 Prozent auf 5.986,60 Punkten. Dort trieben vor allem
die schwer gewichteten Minenwerte den Index nach oben. Sämtliche dieser Indizes
erreichten an diesem Tag ihre höchsten Stände seit Mitte Mai dieses Jahres.
   An der "Footsie-Spitze" profitierten die Minenwerte von den gestiegenen
Rohstoffpreisen: Die Kazakhmys-Aktie   als Favorit legte um
3,79 Prozent auf 1.287,00 Pence zu. Rio Tinto   gewannen 3,35
Prozent auf 2.775,00 Pence. Anglo American    stiegen um 3,09
Prozent auf 2.403,00 Pence und BHP Billiton   verteuerten sich
um 2,78 Prozent auf 1.035,00 Pence. BHP wird zusammen mit der UniCredit
am 18. September in den STOXX50 aufgenommen.

   Air Liquide   zählten nach der Vorlage von
Halbjahreszahlen mit minus 2,16 Prozent auf 162,80 Euro zu den schwächsten
Werten im Auswahlindex der Eurozone. Börsianer äußerten sich kritisch zu den
Zahlen. Sie verwiesen zudem darauf, dass die Titel des Gaseherstellers am
Freitag bei 167,60 Euro ein Rekordhoch erreicht hätten und nun Marktteilnehmer
Gewinne einstrichen.

   Papiere der italienischen Bank Sanpaolo IMI   rangierten
mit minus 2,26 Prozent auf 16,52 Euro ebenfalls am Ende des EuroSTOXX50. Das
Unternehmen steht wegen der geplanten Fusion mit der Wettbewerberin Banca Intesa
 im Blick. Die Aktie dieser Bank büßte im MIB30-Index
1,49 Prozent auf 5,22 Euro ein. Die Bank hatte am frühen Nachmittag
"durchwachsene Zahlen" vorgelegt, wie Händler sagten. Die Bank habe im zweiten
Quartal zwar mit ihrem Nettogewinn die Erwartungen übertroffen, sei aber auf
operativer Ebene und beim Umsatz hinter den Erwartungen zurückgeblieben, hieß
es. Zudem wirke sich negativ aus, dass der Kaufpreis für die ukrainische
Ukrotsbank überraschend erhöht worden sei.
   Im Fokus standen zudem die Titel von Unilever, die von einer Hochstufung
durch die UBS profitierten. Sie gewannen im EuroSTOXX 1,40 Prozent auf 18,85
Euro und in London legten die Titel 1,91 Prozent auf 1.279,00 Pence zu. Die
Schweizer Bank hat die Papiere des britisch-niederländischen
Lebensmittelunternehmens aus Bewertungsgründen von "Neutral 2" auf "Buy 2"
hochgestuft. Das Kursziel wurde in einer Studie vom Montag von 19 auf 22 Euro
erhöht./ck/she
NNNN


2006-09-04 17:32:05
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