Chefvolkswirt Walter fordert Lohnkürzungen für Ältere Samstag 4. März 2006, 10:10 Uhr Bremen (ddp). Der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Norbert Walter (NYSE: WAT - Nachrichten) , plädiert für Lohnkürzungen bei Älteren, um deren Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. «Die Löhne müssen für Ältere sinken können, anstatt nach dem Senioritätsprinzip immer weiter zu steigen», sagte Walter dem «Kurier am Sonntag», der Sonntagszeitung von «Bremer Nachrichten» und «Weser Kurier» in Bremen einem Vorabbericht zufolge. Lebenseinkommenskurve muss deutlich vor 60 Jahren ihren Höhepunkt überschritten haben», forderte er in der Zeitung.
Nur dann, wenn die Löhne älterer Beschäftigter ihrer Produktivität entsprächen, stiegen ihre Chancen auf Verbleib im Betrieb und auf neue Jobs für Ältere, argumentierte der Bank-Manager. Die Republik müsse sich einer solchen Debatte stellen. Das Prinzip sei allerdings nicht in jedem Beruf anwendbar, schränkte der 61-Jährige ein. In Berufen hingegen, in denen Erfahrung und Wissen ganz entscheidend seien, etwa im Management, könne es sein, dass die Beschäftigten am Ende ihres Arbeitslebens das höchste Einkommen bezögen.
So wie ich das sehe, gilt das für Manager und Herr Walter nicht. Auch eine Art von Solidarität.
Arbeit soll nach Leistung und nicht nach Alter bezahlt werden.
MfG
quantas
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