Steinhoff Informationsforum

Seite 1 von 2668
neuester Beitrag: 28.01.23 14:03
eröffnet am: 18.11.21 15:55 von: LdPTdK Anzahl Beiträge: 66693
neuester Beitrag: 28.01.23 14:03 von: Andreas 10. Leser gesamt: 32787026
davon Heute: 92218
bewertet mit 123 Sternen

Seite: Zurück 1 | 2 | 3 | 4 |
2666 | 2667 | 2668 | 2668  Weiter  

18.11.21 14:14
123

255 Postings, 1892 Tage DEOLSteinhoff Informationsforum

So liebe Steinhoff Gemeinde,

da der Thread von BackHandSmash leider komplett gestorben und unleserlich geworden ist und alle die etwas zu Steinhoff beitragen konnten und wollten in der Versenkung verschwunden sind, versuche ich mal einen neuen Thread zu eröffnen.

Ich weiß, dass das schon einige versucht haben, aber ich hoffe, dass ich etwas erfolgreicher bin damit.

Threadstart ist der 18.11.2021 und der Kurs liegt bei 0,1221 €.
Hoffen wir einfach mal, dass der Kurs in der Zukunft öfters darüber wie darunter liegt,
denn die Basher kommen ja oft damit den Kurs, wenn er darunter liegt, gleich damit schlecht zu reden wie zum Beispiel Steinhoff seit Threadstart – 91,456 % usw.

Im Januar 2022 wird es wieder sehr spannend, aber zu denken Steinhoff wäre bis dahin tot, halte ich schlicht für falsch. Nehme man nur den heutigen Tag.
Von 8:37 – 8:58 Uhr gab es 5.468.970 Aktien Umsatz zu 0,1221€, die sich jemand zueigen machte, um sie dann zwischen 9:05 – 9:07 Uhr wieder zu verkaufen. Zumindest gab es da 3.400.000 Aktien Umsatz. Ein nettes Tradingsümmchen.
Dass aber der Kurs trotz der großen Stücke auf 0,1221 festgetackert war, war definitiv beeindruckend. Wäre interessant zu wissen wer das war.

Nun zu den Threadregeln !!!

1.) Wir sind Menschen und alle Menschen sollten gleich behandelt werden.
Bitte KEINE Anfeindungen, kein Spott, keine Häme, keine Diskriminierungen und BITTE versucht normal miteinander umzugehen. Schimpfwörter kann man sich im Kopf denken und im Raum, wo man gerade steht raus schreien, aber bitte nicht hier, da es gesittet zugehen soll.
2.) Wir sind alle hier, um Geld zu verdienen und Börse ist ein Haifischbeckenn wie viele leidvoll erfahren mussten, aber BITTE nicht um jeden Preis!!! Daher wird Lug und Betrug, Falschinformationen und Verunsicherung nicht geduldet und sofort gemeldet.
Sich kriminell bereichern geht gar nicht und viele sind einfach nicht lang genug an der Börse, um schlechte Nachrichten von bewusst gewählten Falschinformationen zu unterscheiden und genau solche Leute verlieren dann viel Geld und dass ohne Grund.
3.) Ein Forum soll dem Informationsaustausch dienen und nicht, um sich selber zu feiern, andere Aktien zu empfehlen oder Dinge, die nicht Steinhoff betreffen kundzutun.
4.) Steinhoff ist ein perfektes Beispiel dafür, dass es nicht nur POSITIVE Nachrichten gibt, sondern auch NEGATIVE. Was ich damit sagen will ist, dass man auch kritische Äußerungen akzeptieren muss, wenn sie angebracht sind und dass positives Geschreibsel unangebracht ist, wenn gerade die Nachricht raus kommt zum Beispiel, dass Jooste betrogen hat und es keine Einbildung war. Nur so kann man für sich selber ein Bild im Kopf kreieren, ob man bei 0,1221 € Potential sieht , weil es sich gerade eher positiv entwickelt oder die Risiken überwiegen und man eher denkt, dass günstigere Kurse kommen könnten.
Viele wollen ja negative Aussagen nicht hören, da solche natürlich klar schlecht sind, wenn man investiert ist, aber Augen zu und RACKETE, BOOM und Morgen 1,49 € hören sich gut an, aber werden im Fall einer negative Entwicklung so schnell nicht kommen.
Dasselbe gilt für die Basher Fraktion. Wenn Steinhoff gute Fortschritte erzielt kann man sich Kommentare, wie morgen 4 Cent, Insolvenz oder Delisting sparen.
Hatten wir alles schon und weder Inso noch 1,49 € sind bisher eingetroffen.
Bitte diskutiert gesittet und vor allem mit Niveau und keiner muss gelöscht, gesperrt oder sonst was werden.
5.) Rtyde, DirtyJack, Jackson Coleman und wie sie alle heißen liefern Informationen, die 95 % der Forenteilnehmer niemals eigenständig erlangen könnten, da den meisten die Quellen und das KnowHow fehlt. Also bitte zollt solchen Foristen bitte etwas Respekt. Sie werden nur gefeiert, wenn Steinhoff mal wieder zweistellig im Plus liegt, aber kommen kritische Meldungen und Äußerungen von diesen Personen, dann werden diese oft angefeindet und Sprüche wie bist wohl ausgestiegen usw. an den Kopf geworfen
Genau davon lebt doch unser Forum oder?!
Informationen verarbeiten, analysieren und dann bewerten.
Positive wie auch Negative.
Und selbst im besten Stall gibt es nicht nur gute Pferde.
6.) Ich weiß, dass es unmöglich sein wird, die Störenfriede davon abzuhalten auch hier Mist zu posten, um an günstigere Kurse zu kommen oder einfach, um die Zahl der Beiträge hochzuhalten, aber ich hoffe, dass etwas Vernunft auch in diesen Personen vorhanden ist, um hier wieder halbwegs sinnvoll über Steinhoff zu diskutieren.

Auf eine rosige Zukunft mit Steinhoff und dass es weiter bergauf geht, denn dann wird diese Aktie ein sehr gutes Beispiel sein, dass man selbst in der aussichtslosesten Position das Ruder herumreißen kann.

DEOL  
Seite: Zurück 1 | 2 | 3 | 4 |
2666 | 2667 | 2668 | 2668  Weiter  
66667 Postings ausgeblendet.

28.01.23 11:57
1

368 Postings, 2466 Tage BMCBIKER1Steinhoff

Aktiencheck Forum + Börse + Aktien = 40 Stunden Woche .

Kosten Nutzenrechnung = Kostet viel Zeit bringt aber nichts ein.

Wirtschaftlichkeitberechnung = Zeit für obiges Reduzieren.

Folgen daraus = Weniger Informationen über Börse und Aktien

dafür aber mehr Freizeit und die ist unbezahlbar.

:-)

 

28.01.23 12:05
1

13 Postings, 451 Tage Armando44777Interessanter punkt

"Die haben halt ne Glaskugel ;-) die wissen ja auch jetzt schon das die Verbindlichkeiten am 30.06 die Vermögenswerte immer noch übersteigen werden. Ist ja nicht so dass die Kurse von Pepco und Pepkor zwischenzeitlich noch steigen könnten oder das ein MF IPO bzw. Verkauf Kohle in die Kasse spülen könnte.  "
Vollkommen richtig ausgedrückt. Bei korrekter MF Bewertung und dem starken Kursanstieg seit September hätten wir heute mindestens eine schwarze Null somit deren Annahme falsch nicht nur zum 30.06, sondern auch aktuell , bzw nicht auf den aktuellen Zahlen basierend. sollten die Möglichkeit einer aktuellen Bewertung mit der SDK diskutieren da mit aktuellen Zahlen eventuell Bewegung in die Verlängerung kommen könnte ohne fürchterliches proposal. Die schlechten Zahlen wurden uns als Grund für die Nichtverlängerung genannt, mit aktuellen Zahlen und vernünftiger Bewertung sieht die Lage deutlich besser aus und somit müsste da eigentlich Verhandlungsraum sein. Sonst sehe die ganze Aktion, wie eine fingierte Enteignung darstellt, basierend auf zahlen, die nicht den aktuellen Stand widerspiegeln und das müsste mit Hilfe der SDK für einen Richter nicht uninteressant sein  

28.01.23 12:05

573 Postings, 62 Tage Ms100Prozent#66667 - und deswegen musste! er twitter kaufen?

"an der kauft den Verein mit Kusshand, wenn der wüsste was hier zu holen ist..."

twitter war/ist vollkommen ueberbewertet und hat massive schulden. der maulheld elon musk hat sich mal wieder weit aus dem fenster gelehnt als er twitter ein kaufangebot unterbreitete, was viel, viel viel zu hoch war. twitter hat aber sehr schnell reagiert und das kaufangebot angenommen und einen wasserdichten kaufvorvertrag abgeschlossen. als  musk dann merkte, dass twitter viel zu teuer war, versuchte er vom kauf zurueckzutreten und man zog vor gericht. das gericht hatte jedoch glasklar festgestellt, das der kaufvorvertrag unumstoesslich ist, er  wuerde dem entsprechend pro twitter urteilen. das gericht gab aber musk eine kurze bedenkzeit, denn mit einem urteil waere es fuer musk noch teurer geworden! kleinlaut hat musk twitter gekauft und beisst wahrscheinlich heute noch in die tischkante.

unterm strich wird vermutet, dass musk mit dem kauf von twitter ca. $20 milliarden in den sand gesetzt hat! nun, wer hat, der hat, oder? als folge seines fehlkaufs verlor er den title 'reichster mann der welt' und tesla ging in den sturzflug ueber, da man befuerchtete, dass musk zuviel zeit mit twitter verbringt.

in summe kostete also der twitterkauf und seine folgen zw. $200-$250 milliarden fuer musk!

wie sagte meine oma immer zu mir...duemmer gehts immer!
 

28.01.23 12:08

9700 Postings, 4030 Tage rübiDie Gläubiger

bekommen einen Schock,
denn die Steinhoff kauft Black Rock.

Liebe Aktionäre bleibt besonnen ,
die Karnevalssitzungen haben begonnen .




 

28.01.23 12:09

146 Postings, 4483 Tage LulumannSteinhoff

Alles richtig, aber der Vorstand soll sich nicht zu sicher sein , dass sie das nächste Ostern noch feiern, Insider wissen was los ist und die Gläubiger lesen fein mit, deshalb wiegt euch fein in Sicherheit.  

28.01.23 12:13
12

124 Postings, 43 Tage Red WoodPfandrecht bei einem WHOA

Hier mal ein sehr interessanter Artikel von der Deutsch - Niederländischen Handelskammer den für uns Wichtigen Part, habe ich markiert:


15.02.2021
Am 1. Januar 2021 trat das Gesetz Wet homologatie onderhands akkoord ("WHOA") (Gesetz zur Anerkennung von privaten Vergleichen) in Kraft. Ziel des Gesetzes ist es, die Sanierungsfähigkeit von Unternehmen zu verbessern, indem Gläubigern ein privater (Zwangs-)Vergleich angeboten wird.



Das WHOA Gesetz ermöglicht es, den Gläubigern eines Unternehmens einen Zwangsvergleich aufzuerlegen, auch wenn diese die Zusammenarbeit verweigern. Der Schuldner muss sich dabei in einer Situation befinden, in der er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht mehr in der Lage sein wird, seine Schulden zu bezahlen. In dieser Situation einer drohenden Insolvenz kann sowohl den Gläubigern als auch den Gesellschaftern ein Vergleich angeboten werden.



In den Niederlanden war es bis zum Inkrafttreten des Gesetzes nahezu unmöglich, einen Gläubiger oder eine Gruppe von Gläubigern zu zwingen, einen Vergleich außerhalb des Konkurses zu akzeptieren. Ein Schuldner musste tatsächlich alle seine Gläubiger zum Mitwirken bewegen, um eine effektive Restrukturierung/Sanierung durchführen zu können. Die Praxis zeigt, dass dies fast unmöglich ist, was viele Unternehmen unnötig in den Konkurs treibt.



Das WHOA Gesetz ermöglicht es, dass ein privater Vergleich vom Gericht außerhalb des Konkursverfahrens anerkannt (homologiert) wird, wodurch er verbindlich wird für alle Gläubiger, einschließlich derer, die sich gegen den Vergleich ausgesprochen haben.



Das WHOA-Gesetz wurde von verschiedenen Interessengruppen kritisiert, da es vor allem für große Gläubiger, wie z.B. Banken, attraktiv sei; kleine Gläubiger aus dem Mittelstand und Selbstständige würden dabei benachteiligt, da es kleinere Unternehmen im Durchschnitt härter trifft, wenn ihre Forderung nicht vollständig beglichen wird.



In Reaktion auf diese Kritik wurde das Gesetz im vergangenen Jahr auf Initiative einiger politischer Parteien geändert: Die erste Änderung zielt darauf ab, die Position von kleinen Unternehmen (diese werden im Gesetz näher definiert) besser zu schützen, indem diese mindestens 20 % ihrer Forderung erhalten müssen (es sei denn, es gibt zwingende Gründe für eine niedrigere Zahlung).

Die zweite Änderung betrifft eine Einschränkung der Ansprüche von Gläubigern mit einem Hypothek- oder Pfandrecht, die normalerweise eine vorrangige Position haben; diese vorrangige Position gilt nun nur bis zu dem Betrag, den die Gläubiger mit einem Pfandrecht oder einer Hypothek in einer Konkurssituation erhalten hätten.


Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und den gravierenden Folgen für viele Unternehmen wurde auf eine schnelle Einführung des Gesetzes bestanden. Es wird sich zeigen müssen, ob das neue Gesetz den gewünschten Effekt hat und helfen wird, Insolvenzen zu verhindern.

Quelle: https://www.dnhk.org/newsroom/news/news-details/neues-sanierungsverfahren-in-den-niederlanden



Hier sollte/muss man sich die Frage stellen:



Wenn z.B. ein Asset mit einem angenommenen Wert von 1 Milliarde Euro verpfändet wird um eine Schuld von 1 Milliarde Euro zu besichern,bekommtd ann der Pfandinhaber die 1Milliarde Euro oder nur die Summe,die unter Konkursbedingungen zu erreichen währe?

Was wenn zum Zeitpunkt an dem das Pfand fällig wird, also die Pfandreife erreicht, dass Asset etwa 2 Milliarden Euro wert ist, hat dann der Pfandinhaber das Anrecht auf die 1 Milliarde Euro bzw.die Summe die unter Konkursbedingung erreicht werden könnte oder auf die 2 Milliarden Euro die das Asset zu diesem Zeitpunkt wert ist? 

So wie ich dies verstehe, würden die Gläubiger bei einem WOHA nicht nur Probleme haben die 100% ihrer Kredite zu bekommen,sondern auch die schon aufgelaufenen Zinsen könnten nur zum Teilvon ihnen realisiert werden. Zusätzlich würden die Verlustvorträge für sie verloren gehen und die sind nicht gerade gering!

Ich denke bei einem WOHA könnte für uns mehr übrig bleiben.

Da die Gläubiger wissen was im Falle einer Insolvenz/Sanierung/WOHA für sie verloren gehen würde, wollen sie dies verhindern, in dem sie uns nun zu diesem 80/20 Konstrukt drängen (erpressen).

Aus meiner Sicht,haben wir mehr Verhandlungsmöglichkeiten bei einer Ablehnung als bei Zustimmung.

Selbst wenn die größte Gläubigergruppe nicht verlängern wollen würde, so wären dies max 64% = 6,4 Milliarden Euro die mann zu 50% = 3,2 Milliarden Euro durch einen guten Verkauf von MF begleichen könnte und den Rest = 3,2 Milliarden Euro durch weitere Anteilsverkäufen. Dadurch sollte uns am Ende etwa 70% = 6,8 Milliarden Euro des jetzt bilanzierten Unternehmens erhalten bleiben (Wert von MF ist ja nicht bilanziert). Damit könnten wir alle gut leben denke ich.
Nicht alle Gläubiger von Steinhoff sind Hedgefonds und nur diese sind für uns problematisch.Würden wir die auszahlen, könnte man mit den verbliebenen Gläubigern ganz anders verhandeln und eventuell auch teilweise durch neue Gläubiger zu besseren Konditionen ersetzen.

Dies ist meine Meinung dazu.
Hoffe der Artikel oben führt zu weiteren Denkanstößen...





 

28.01.23 12:14
1

573 Postings, 62 Tage Ms100Prozent#66673 - ich hoffe sehr, das glaeubiger mitlesen,

denn dann werden sie auch lesen, das ggfs eine grosse klagewelle auf steinhoff zurollt, inkl. insolvenzantrag, inkl. keine entlastung fuer vorstand/aufsichtsrat, inkl. strafanzeige wg. noetigung, inkl....  

28.01.23 12:15

205 Postings, 605 Tage Andreas 108Lulumann

du hast eines vergessen steinhoff hat genug geld ,gut bezahlte anwälte die mit sicherheit profis sind
die können auf zeit spielen kurz gesagt die aktionäre ausbluten lassen


der name steinhoff ist verbrannt jeder seröse anleger wird die finger davon lassen  

28.01.23 12:18

573 Postings, 62 Tage Ms100Prozent#66674 - verpfaendung ist null und nichtig

in einem insolvenzverfahren. habs heute schon einmal geschrieben.

beim waoh wird eine alte verpfaendung neu bewertet und die neubewertung wird sehr wahrscheinlich deutlich unter der altbewertung liegen.  

28.01.23 12:30
7

547 Postings, 912 Tage Steinmätzchen@Lazoman

" Was wenn aber die Anteile bereits verpfändet sind bzw. den Gläubiger schon gehören?  Dann macht doch eine Insolvenz keinen Unterschied für die ??

Und vorallem das ist sehr wichtig, sagt das Management wenn man nicht zustimmt bekommen die Gläubiger 100% Anteile also spricht man garnicht von einer Insolvenz??

Das heisst sie geben es einfach und steinhoff ist eine leere Hülle... "

Ich mag mich täuschen, aber ich versteh das Ganze so  :

Bis 30.6. 2023 gibt es die Deadline die Schulden zu tilgen. Wenn SH sagt, wir können das nicht und die Gläubiger fällig stellen, kommen die Sicherheiten aus den Verpfändungen ins Spiel, was bedeutet, die besicherten Kredite werden durch Verkauf der Assets bedient werden, um die monetären Forderungen der Gläubiger zu begleichen.

Die Gläubiger hingegen können nicht einfach 10 Mrd. Euro verlangen und wenn die nicht gezahlt werden dann die verpfändeten Assets übernehmen und sagen, ok, dann nehmen wir die jetzt und betreiben den Laden selber weiter. Das können sie nur, wenn der Laden ihnen und nicht den Aktionären gehört. Andernfalls wird für gewöhnlich die Firma abgewickelt /verkauft und der Erlös je nach Priorität der Anspruchsberechtigten verteilt, mit den Aktionären am Ende der Schlange der Wartenden. Bei einer Insolvenz wohlgemerkt und keiner Sanierung.

Einfach gesagt, wenn jemand den Kredit für sein Haus nicht länger abbezahlen kann und keine Anschlussfinanzierung bekommt, zieht die Bank nicht ins Haus ein, sondern es wird verkauft.

Ob und was entgegen diesen Grundprinzipien hier bei SH anders sein könnte, entzieht sich (noch) meinem Verständnis. Wenn die Gläubiger allerdings jetzt bereits derart vorgehen könnten und keine signifikanten Einbußen erleiden würden bei Fälligstellung, wozu dann die 80% Übernahme und ggf. 5 Jahre warten ?  

28.01.23 12:46
1

146 Postings, 4483 Tage LulumannAndreas100

Sehr richtig was du schreibst, aber ich meinte nicht die Rechtsverdreher. sondern die Fraktion
die alles auf ihre Art (Wagner)…….Trupp lässt grüßen….erledigen. Deshalb ist es  für uns beruhigend wenn die Gläubiger mitlesen,
dann wissen sie …..,was auf der HV in Amsterdam auf sie zukommt…Gelle…Wenn sie
uns alles nehmen, dann gibt es nur noch solche Möglichkeiten.  

28.01.23 12:54

2968 Postings, 1809 Tage LazomanSteinmätz

Das Management spricht garnicht von einer Insolvenz sondern nur friss oder stirb..
nimm die 20% oder geh leer aus...

 

28.01.23 13:06

61 Postings, 932 Tage MerkusiusBleibt doch ruhig

Nächste Woche kommt die Long Version und dann können wir schauen was der Vorstand verhandelt hat mit den Gläubigern. Und wie
hoch das EK dann sein wird. Ansonsten gibt es ein Veto auf der HP.

Hoffe das nächste Woche Informationen zum Verkauf von MF kommen und dann sieht es schon ganz anderes aus.

 

28.01.23 13:08

2968 Postings, 1809 Tage LazomanMerusius

Die werden ganz bestimmt nichts verschenken.
 

28.01.23 13:12

17152 Postings, 3758 Tage H731400Das EK

kam gestern =)) hier sind echt Spezialisten unterwegs  

28.01.23 13:20
2

2968 Postings, 1809 Tage LazomanMeinung

Das einzige was man machen kann..
Dieses Management abwählen neue ehrliche fähige Management einstellen evtl. paar von SdK und dann das WHO starten  

28.01.23 13:21
5

124 Postings, 43 Tage Red WoodErklärungsversuch für die 20%

Laut dem Artikel der Deutsch-Niederländischen Handelskammer aus meinem Post #66674, ergibt sich zumindest für mich eine Erklärungsmöglichkeit bezüglich der uns angebotenen 20%:

In einem Absatz zum WHOA heißt es:

"In Reaktion auf diese Kritik wurde das Gesetz im vergangenen Jahr auf Initiative einiger politischer Parteien geändert: Die erste Änderung zielt darauf ab, die Position von kleinen Unternehmen (diese werden im Gesetz näher definiert) besser zu schützen, indem diese mindestens 20 % ihrer Forderung erhalten müssen (es sei denn, es gibt zwingende Gründe für eine niedrigere Zahlung)."

Es wäre möglich, dass das Management und die Gläubiger uns Aktionäre auch als eine Art "Gläubigergruppe" sehen und uns nach dem Gesetz "WHOA" diese minimalen 20% zugestehen müssen. Zumindest um sagen zu können, dass sie uns das zugestehen, was auch bei einem WHOA gesetzlich für uns rauskommen würde.
Gleichzeitig wollen sie für die Zukunft verhindern, dass wir diese 20% überhaupt erhalten in dem sie die neue Muttergesellschaft in England ansiedeln da das englische Recht weit weniger Aktionärsfreundlich ist als das niederländische Recht.
Sind wir dann erst einmal in dieser in England angesiedelten Muttergesellschaft, können sie uns mit den 100% Stimmrechten alles vor der Nase wegnehmen ohne, dass wir vor einem englischen Gericht großartige Chancen hätten uns zu wehren.

Ob diese Annahme zutreffend ist, wird sich spätestens zeigen wenn die angekündigte Longversion ausgegeben wird. Enthält diese dann weiterhin für uns nur die Möglichkeit darauf zu hoffen, dass am Ende für uns etwas abfällt ohne verbindliche Zusicherungen oder Schutz, dann dürfen wir davon ausgehen, dass die Annahme richtig war und wir nichts mehr von dem Unternehmen haben werden.

Ich erwarte aber keine großen Änderungen in der Longversion und denke die Gläubiger wollen erst einmal sehen, ob wir nicht freiwillig aufgeben bzw. dumm genug sind in ihre Falle zu tappen. Wenn es nicht klappt, haben sie ja immer noch weitere Möglichkeiten um uns kostengünstig loszuwerden. Dies liegt am Ende alles daran ob wir den richtigen Weg gehen und zusammenhalten bis zum Schluss.
 

28.01.23 13:30

2968 Postings, 1809 Tage LazomanLongversion

Ich glaube auch nicht dass da jetzt viel mehr stehen wird so das wir es verstehen werden.

sowie mein Vorredner es geschrieben hat.
Pepcor Kurs wurde mit Absicht geshortet zum Bilanztag und das Management war sowieso Unfähig 1 Jahr lang geschlafen Peter ist nicht ohne Grund gegangen alles hat so seine Gründe wieso man jetzt da ist wo wir sind  

28.01.23 13:39
5

238 Postings, 192 Tage TrufflePickerWHOA - unsere beste Option

Das schöne an der WHOA ist, dass es sich nicht um ein Insolvenzverfahren, sondern um ein Sanierungsverfahren handelt. Bei den aktuellen Schulden und dem  - uns als einzig mögliche Lösung - angebotene Enteignungskonzept zeigt ja auch nicht auf, wie die Schulden verschwinden sollten, wird es wohl auch unmöglich bleiben die Schulden zu bedienen.

Also wird das WHOA wohl genehmigt und dann mit drastischen Folgen für die Gläubiger ausgehen. Danke Red Wood für das Posten der WHOA Regularien. Es sollte jetzt jedem hier klar sein, dass die Gläubiger sich ein Ei auf der Verpfändung braten können. Sobald das WHOA gestartet ist, haben sie keinen Zugriff auf die Assets mehr und müssen geduldig warten wieviel das WHOA ihnen zuspricht. Und nochmal zur Klarstellung: Bis zum 30.06.2023 haben sie auch mit Pfandrecht keinerlei Zugriff auf die Assets. Erst wenn die Fälligkeit eintritt, also am 01.07.2023, könnten sie sich an den verpfändeten Assets bedienen.

Mit Ablehnung der Enteignung am 16.03.2023 hat Steinhoff nur noch 2 Wochen, eine Alternative zu verhandeln, da sie ja sonst definitiv wissen, am 01.07.2023 insolvent bzw. zahlungsunfähig zu sein. Das muss Steinhoff dann melden und entweder Insolvenzantrag stellen oder einen WHOA beantragen.

Die Gläubiger haben jetzt schon die Schweissperlen auf der Stirn. Das einzige was nicht passieren darf, ist ein Votum für die Enteignung. Dagegen hätten wir dann kaum noch Rechtsmittel, da wir es ja mehrheitlich toll finden, enteignet zu werden.  

28.01.23 13:41

34 Postings, 11 Tage WhatThe...Verpfändung

Ein Pfand wird geleistet für den Fall eines Zahlungsausfalls. Den Zahlungsausfall kann man jedoch vor dem 01.07.2023 nicht feststellen. Man kann den Zahlungsausfall bis zum 01.07.2023 lediglich erwarten.
Das Pfandrecht kann doch also nicht vor dem 01.07.2023 gezogen werden.

Wenn bis zum 30.06.2023 eine Insolvenz angemeldet (oder gerichtlich beschlossen) wird, dann sollte doch das Pfandrecht der Gläubiger hintenanstehen (oder sogar verfallen) und die Assets sollten zunächst in der Insolvenzmasse bleiben.

Die Idee einer Insolvenz gefällt mir, weil sie den Gläubigern Zugeständnisse aufzwingt.
Ebenfalls würde es mir gefallen, wenn die ganze Verpfändung sich als illegal und unwirksam herausstellt.

Irgendjemand muß vor dem 10.07.2023 die Insolvenz beantragen UND irgendjemand muß die Verpfändung am besten sofort zur Anzeige bringen, da sie, so habe ich das herausgelesen, gegen Gesetze verstößt.

Daniel und Marc... Go!

 

28.01.23 13:46

287 Postings, 1734 Tage Souza#TrufflePicker

du übertreibst ein bisschen: die Gläubiger sind nicht so dumm, fällig zu stellen und Steinhoff insolvent zu machen. Schweißperlen kennen diese Ganoven nicht.    

28.01.23 13:49

2026 Postings, 1530 Tage tuesWen jetzt ?

Wollt ihr die Erstzahlungsverpflichteten Newcos ins WHOA schicken, damit da ein Schnitt erfolgt ?
Dann lassen sie uns an der Stelle 20% Anteil und die CPU drüber fliegt dann weg ? SHINV lebt ?  

28.01.23 13:51

7983 Postings, 1536 Tage Dirty JackInsolvenz

ist ein Ausfall Ereignis (Event of Default) und somit Fälligstellungsgrund.
Aber wer hält eigentlich die Schulden und wer soll in ein WHOA gezwungen werden?  

28.01.23 13:56

2968 Postings, 1809 Tage LazomanDirty

Was ist deiner Meinung nach das beste was man als Aktionäre mach kann in solch einen Fall ?  

28.01.23 14:03

205 Postings, 605 Tage Andreas 108Wenn ich die Geschichte

So verfolge bin ich froh rechtzeitig aus den steinhoff dreck rausgekommen bin 😃

Für euch gilt jetzt der Spruch 🤔

Die letzten beißen die Hunde 🙄


Aber okay jeder weiß ja an der Börse gibt es keine Gerechtigkeit nur der Gewinn zählt 😟  

Seite: Zurück 1 | 2 | 3 | 4 |
2666 | 2667 | 2668 | 2668  Weiter  
   Antwort einfügen - nach oben