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Menschenunwürdige Arbeitsbedingungen

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neuester Beitrag: 13.12.04 12:28
eröffnet am: 10.12.04 09:49 von: moya Anzahl Beiträge: 62
neuester Beitrag: 13.12.04 12:28 von: moya Leser gesamt: 9106
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11.12.04 13:51

6506 Postings, 7348 Tage Bankerslastnicht nur in Deutschland

so z. Bsp. in Spanien zuhauf. Und wenn Du die Leute fragst, wo sie günstig kaufen: "bei LIDL".

Ich halte diese gewaltige Expansion (nicht nur die Expansion in Deutschland) dieses Unternehmens für sehr bedenklich.  

11.12.04 13:56

4536 Postings, 7624 Tage Nobody IIWo gearbeitet wird, da wird ausgebeutet.

Schon mit der Industriealisierung hat es Ausbeutung gegeben. Sie gehört halt leider zur Gesellschaft wie das Geld.

Sklaverei, fehlender Arbeitsschutz, Schichtarbeit, dreckige Luft, Enge, lange Arbeitszeiten, ...

Verdi wird überall was finden, vorallem bei Unternehmen, welche sich gegen eine organisierte Arbeitnehmerschaft entscheiden. Letzte "Opfer" : Ebay, SAP und jetzt Lidl.

Für mich sind diese Aktionen der Gewerkschaften die vorletzten Zuckungen vor dem Tod. Die Gesellschaft erzieht Individualisten und diese wollen nicht jedes Jahr 4% mehr Geld und eine Stunde weniger arbeiten.

Über die Moral von Verdi kann man nur sagen: Wer frei von Schuld ist, werfe den ersten Stein.

Wieviele Azubis hat Verdi ?
Wer hat seine Mitarbeiter zu einer Gehaltsumwandlung für ein Firmendarlehen gezwungen ?
Wer sitzt in den Aufsichtsräten von KarstadtQuelle ?
Wer genehmigt sich managerähnliche Gehälter ?
Wer handelt gegen Arbeitnehmerinteressen ? (IG Metall: VW 35h-Woche ?, 5000x5000-Modell,...)

Und wer mit den Bedingungen nicht zufrieden ist, kann ja woanders einkaufen. Geiz muß ja nicht geil sein.

@Immohai: Lidl hat den Einzelhandel nicht zerstört ! Warum hat es der "klassische" Einzelhandel nicht geschafft die Kunden zu binden ?

Man kann diese Diskussion persönlich nehmen, das bringt aber nix, weil sich Herr Schwarz und Herr Bsirske nicht voneinander unterscheiden.


Gruß
Nobody II  

11.12.04 16:28

9048 Postings, 7606 Tage taosIch war heute bei Lidl

Die Leute dort machten einen normalen Eindruck. Keiner wollte fliehen. Auch im Kassenbereich hat es nicht nach Urin gerochen.

Taos
 

11.12.04 20:17

4420 Postings, 7614 Tage Spitfire33..vielleicht sind die Leute dort auf Ihren Job

angewiesen ?  

11.12.04 20:29

21799 Postings, 7968 Tage Karlchen_IWas es bei Ariva für Leute gibt.

jetzt kauf ich noch mehr bei LIDL,   566 Postings, 1300 Tage   RonMiller    10.12.04 10:52  zum nächsten Beitrag springenzum vorherigen Beitrag springen

weil ich die einfach unterstützen will beim frontalangriff
des bislang ausgesperrten gewerkschaftspacks.
seit jeher versuchen diese roten garden doch bei LIDL fuß-
zufassen und schwarz hat sich deren bisher mutigst erwehrt.
daß es verdi gewaltig stinkt, ihre unruhestifter in die LIDL-
kaufhallen nicht einschleusen zu können,ist klar und nun wird
alles versucht, um den laden runterzumachen;
ich kenne LIDL-mitarbeiter persönlich und von all den vorwürfen
dieses packs stimmt nahezu nichts;

@ schnorrer:  sicher werden die auch ohne dich überleben, aber
            wenn verdis scherken mal über aldi herfallen sollten,
            wirst du bald nimmer wissen, wo du kaufen sollst


Muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen:

"frontalangriff
des bislang ausgesperrten gewerkschaftspacks.
seit jeher versuchen diese roten garden..."


Also: Bei dem Ron Miller handelt es sich gewiss nicht um einen Demokraten - ist eher Habsburger Front - mindestens. Schon erstaunlich, dass solche Typen wieder die dicke Lippe riskieren können. Wirft ein Schlaglicht auf den Zustand unseres Landes.  

11.12.04 20:36

42128 Postings, 8098 Tage satyr@ Taos du musst aufs Dach schauen ,da liegen

die Scharfschützen und hinter dem Laden sind die Hundezwinger.  

12.12.04 10:34

4420 Postings, 7614 Tage Spitfire33Paßt doch wunderbar zum Beitrag...

22. Warum hackt Ihr immer auf den Grünen herum ?


Die CSU wäre doch ein viel besseres Opfer mit Ihrer neuerwachten Liebe am deutschen Nationalstolz ( Apell von Stoiber)

Wenn man keine Themen und Alternativen mehr hat, wird der Nationalstolz wieder den armen Schweinen nahe gebracht. Die armen Schweine sind momentan die Deutschen.

Diese Aussage stammt nicht von mir, sondern von einem Schriftsteller und Satiriker aus Österreich ( Name ist mir leider entfallen, die Fernsehsendung mit dieser Aussage lief vor 3-4 Tagen auf ORF).

Diese Aussage finde ich persönlich mehr als hinterfragenswert.  

12.12.04 11:22

6537 Postings, 7200 Tage SchnorrerErstaunlich, wieviele Wahrnehmungen

es gibt angesichts einer sog. "einzigen Realität".

@Karlchen: das mit dem "wo soll ich dann noch kaufen" hat mich tief bewegt. Und ich bin zu einem Entschluß gekommen: ich kaufe gar nichts mehr. Ich werde meinen Lebensunterhalt nur noch durch Diebstahl finanzieren. Und da ist mir Lidl genauso recht wie Aldi.

Danke für den Tipp.  

12.12.04 11:50

21799 Postings, 7968 Tage Karlchen_IDiebstahl?

Dann denke aber bitte daran, dass Einnahmen aus Diebstahl steuerpflichtig sind. Nicht dass Du später Ärger mit dem Finanzamt bekommst.  

12.12.04 12:14

6537 Postings, 7200 Tage SchnorrerDanke, Karlchen. Frage:

Gilt das nur für aufgedeckte Straftaten oder muß ich tatsächlich Buch führen über meine geplanten Zero-Cost-Spendings? Kann ich das auch nach US-GAAP verbuchen und den Profit in 2023 vereinnahmen und die damit einhergehenden Benzinkosten vorab absetzen?  

12.12.04 13:06

1798 Postings, 7431 Tage RonMiller@ karlchen

mein 567. posting lautet:  ich stehe voll zu meiner
aussage  

13.12.04 12:28

1042701 Postings, 6447 Tage moyaLidl wirft Verdi Kampagne vor

Lidl wirft Verdi Kampagne vor

13. Dez 09:13


Lidl hat die Anschuldigungen von Verdi, das Unternehmen würde die Mitarbeiter ausbeuten und unterdrücken, als Kampagne zurückgewiesen. Unbezahlte Überstunden gebe es bei Lidl nicht, sagte Unternehmens-Chef Gehrig.
 
Die Einzelhandelskette Lidl hat den Vorwürfen der Dienstleistungs-Gewerkschaft Verdi erstmals öffentlich widersprochen. «Eine Kampagne gegen Lidl ausgerechnet am Tag der Menschenrechte zu starten, ist wirklich absurd», sagte Lidl-Chef Klaus Gehrig in einem Interview mit dem «Handelsblatt», das die Zeitung am Montag veröffentlichte. Die Vorwürfe seien «völlig aus der Luft gegriffen». Einzelfälle könne er nicht ausschließen. «Aber es gab definitiv kein System», betonte Gehrig.

Verdi hatte am vergangenen Freitag das «Schwarzbuch Lidl» der Öffentlichkeit vorgestellt. Darin wird dem Unternehmen vorgeworfen, die Mitarbeiter systematisch auszubeuten und zu unterdrücken. Die Lidl-Angestellten werden demnach regelmäßig per Video überwacht sowie Spinde und Taschen der Mitarbeiter durchsucht. Auch sind die Mitarbeiter angeblich gezwungen worden, unbezahlte Überstunden zu leisten.

Keine unbezahlte Überstunden 

Dem widerspricht Lidl: «Unbezahlte Überstunden gibt es bei uns nicht», sagte Gehrig. Zu den angeblichen Taschenkontrollen sagte er: «Im Laufe eines Jahres kommen bei uns Waren im Wert von 250 Millionen Euro abhanden, schätzungsweise die Hälfte davon durch Mitarbeiter. Dagegen müssen wir vorgehen.» Eine Videoüberwachung werde aber nur in «begründeten Einzelfällen und auf Basis gesetzlicher Grundlagen» ein, sagte Gehrig.

Lidl sieht keine Notwendigkeit, sein bisheriges Verhalten zu ändern: «Dazu gibt es keinen Anlass», betonte der Firmenchef. Es gebe bereits Hotlines und Kontaktstellen für Mitarbeiter, die sich ungerecht behandelt fühlen. Zum Vorwurf, Lidl würde das Unternehmens extra in viele kleine Gesellschaften aufteilen, um damit die Gründung von Betriebsräten zu verhindern, äußerte sich Gehrig nicht direkt: «Im Vordergrund stehen Dezentralität, Eigenverantwortung und Marktnähe», sagte er lediglich. (nz)

Gruß Moya  

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