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EPI Übernahme - Wir halten zusammen

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neuester Beitrag: 19.04.21 22:32
eröffnet am: 02.05.17 17:36 von: mad-jay Anzahl Beiträge: 12916
neuester Beitrag: 19.04.21 22:32 von: Mogli3 Leser gesamt: 1959970
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02.05.17 17:36
6

637 Postings, 1742 Tage mad-jayEPI Übernahme - Wir halten zusammen

In diesem Thread sammeln wir die Anteile die jeder in die Waagschale werfen möchte.

Bitte dazu einfach nur die Menge kommentieren, ich sammel die Daten und gebe Regelmäßige Zwischenstände ab.

Hier bitte keine weiterführende Diskussion.

Letzter Stand
     Summe 1.485.750
Gesamtaktien 22.735.260§
% Anteil 6,54
Teilnehmer       104§
 
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12890 Postings ausgeblendet.

17.04.21 10:58

2624 Postings, 1752 Tage Mogli3Kgm

Das mit den ? Jüngern? kannst du dir doch sparen. Die wollen alle nur Gewinn machen wie du. Aber wenn du meinst epi sei höchstes 25 Mio wert dann hättest du nie auch nie eine Aktie kaufen dürfen. Darin liegt dein Problem.  

17.04.21 11:11

1407 Postings, 1054 Tage keinGeldmehrMogli

...bin eher der Meinung, dass es keine ernsthaften Interessenten gibt.  

17.04.21 11:29
1

1370 Postings, 1961 Tage HAL2016GB 2020

Ich finde diesen Absatz zu ProColon ganz vielversprechend. Proprietäre = unternehmenseigene
Die Patente für das neue Assay beziehen sich also auf die Nachweismethode, nicht auf den Marker.

2-4 Jahre bis FDA und CMS Erstattung. Das geht nur mit EXAS oder jemand anderem zusammen.

S. 14
Darüber hinaus haben wir einen Test der nächsten Generation zur Erkennung von Darmkrebs entwickelt und vali- diert. Aufbauend auf unserer Expertise in den Bereichen Flüssigbiopsie, PCR-Technologie und DNA-Methylierungs- Biomarker hat der neue CRC-Screening-Assay klinische Leistungsmerkmale gezeigt, die den Erstattungskriterien entsprechen, die in der endgültigen National Coverage Determination (NCD) der CMS vom 19. Januar 2021 mit dem Titel „Decision Memo for Screening for Colorectal Cancer – Blood-Based Biomarker Tests (CAG-00454N)“ beschrieben sind. Der Interpretationsalgorithmus für diesen neuartigen Assay wurde in einer Studie mit 454 Proben trainiert, die CRC-Patienten und klinische Kontrollen umfassten. Die klinische Leistungsfähigkeit wurde dann anhand von insgesamt 2.504 Plasmaproben ermittelt, darunter 136 gut charakterisierte Darmkrebs-Proben, die aus zwei unabhängigen klinischen Screening-Studien in einer Bevölkerung mit durchschnittlichem Risiko an Darmkrebs zu er- kranken zur Verfügung standen. Dieser Multi-Target-Bluttest der nächsten Generation basiert auf einer neuen, pro- prietären Echtzeit-PCR-Technologie zum Nachweis von DNA-Methylierung. Für diesen neuen Assay haben wir in den USA und der EU Patente angemeldet. Der neue CRC-Screening-Assay ist automatisiert und äußerst robust und liefert bei mehr als 99 % der analysierten Proben gültige Ergebnisse. Der Test wird eine schnelle, einfach zu hand- habende und erschwingliche Option für den Nachweis von CRC in einer Flüssigbiopsie darstellen.

S. 20
Der gesamte Diagnostikmarkt kann unverändert als recht konsolidiert betrachtet werden, und die Mitbewerber reichen von großen europäischen Anbietern wie Roche, Bayer, Qiagen und BioMerieux, über Sysmex aus Japan und US-Unternehmen wie Abbott, Hologic und Becton Dickinson bis hin zu kleinen Unternehmen wie Epigenomics. Der in Vorjahren schon zu beobachtende Konsolidierungsdrang in diesem Sektor bleibt weiterhin spürbar. Kaufinter- esse erwecken hierbei vor allem Hersteller von F&E-Instrumenten und Zubehör für Next Generation Sequencing oder Wirkstoffentdeckung sowie Firmen, die neu- und einzigartige diagnostische Tests herstellen – so wie Epigenomics. Gleichzeitig können aufstrebende Unternehmen mit dem jüngsten Zustrom von Private-Equity- und Venture-Capital (VC)-Investitionen, die in den Biotech-Markt fließen, Neuentwicklung in späteren Stadien fortsetzen.
Fusionen und Übernahmen werden speziell auch für die Investoren von deutschen Biotech-Unternehmen wichtige Exit-Optionen bleiben, da für dieses Segment der Kapitalmarkt in Deutschland dem in den USA weiterhin deutlich hinterherhinkt. Die Tendenz deutscher Biotech-Gesellschaften sich eher in den USA als in Deutschland an der Börse listen zu lassen – was bereits im Vorjahr in den Fällen BioNTech, Centogene und Immunic gelang – wurde im Be- richtsjahr durch Curevac und Immatics bestätigt. Am heimischen Markt fehlt es weiterhin an Interesse und Expertise für Biotechnologie. Der klassische deutsche Investor investiert vordringlich mit Blick auf Dividendenpotenzial, nicht auf starke Kursgewinnchancen, die mit höherem Verlustrisiko einhergehen.

S.31

Wie wir öffentlich angekündigt haben, prüft die Gesellschaft alle strategischen Möglichkeiten für das Jahr 2021. Mit der negativen Kostenerstattungsentscheidung der CMS im Januar 2021 wird die Gesellschaft nicht in der Lage sein, Epi proColon erfolgreich zu vermarkten, es sei denn, der Gesellschaft gelänge es, die Entscheidung der Be- hörde entweder durch ein Berufungsverfahren, eine Klage oder durch die Gesetzgebung rückgängig zu machen beziehungsweise aufzuheben. Das Berufungsverfahren mit anschließendem Klageweg dauert in der Regel sechs bis vierundzwanzig Monate und bietet keine Garantie für einen erfolgreichen Ausgang. Tatsächlich führt das Be- rufungsverfahren in den meisten Fällen nicht zu einer Aufhebung der ursprünglichen Entscheidung. Da das Unter- nehmen nur begrenzten Zugang zu Kapital hat, um über die nächsten Jahre in alternative Produkte zu investieren, müssen wir nach strategischen Optionen suchen, um den Shareholder Value zu maximieren.
Wir glauben, dass unser Unternehmenswert in der von uns aufgebauten, bedeutsamen Technologieplattform für Flüssigbiopsien liegt. Die „Next-Gen“-Version von Epi proColon hat intern Leistungsdaten gezeigt, die die CMS-Kri- terien für eine Kostenübernahme in den USA erfüllen würde. Dies bedeutet, dass man in der Entwicklung ein hohes Maß an Zuversicht haben kann, dass das Produkt in prospektiven klinischen Studien gut abschneidet, die FDA-Zu- lassung erhält und schließlich von Medicare erstattet wird. Hierzu ist ein entsprechender Kapitaleinsatz über drei bis vier Jahre erforderlich. Darüber hinaus verfügt die Gesellschaft mit dem HCCBloodTest und Epi proLung über Produkte mit hohem Potenzial für die Zukunft und eine Plattform zur Entdeckung von Biomarkern aus einer robusten Probendatenbank, mit denen Epigenomics über eine wertvolle Technologiegrundlage zur Flüssigkeits- biopsie verfügt.

S.38

Epi proColon hat in seiner aktuellen Version die PMA-Zulassung durch die FDA erhalten und damit die höchste und schwierigste Zulassungshürde in den USA genommen. Für das verbesserte Produkt der neuen Generation werden wir erneut den Zulassungsprozess bei der FDA in Angriff nehmen müssen. Die Erfahrungen, die wir im ersten Zulassungsprozess gewinnen konnten, werden uns hierbei von Vorteil sein. Da die grundsätzliche Funktions- und Anwendungsweise des „next generation product“ derjenigen des noch aktuellen Produktes entspricht, sollte auch dessen Genehmigung durch die FDA erwartet werden können, solange die Zulassungskriterien durch die Behörde nicht verschärft werden.
Es ist davon auszugehen, dass die FDA von uns eine umfangreiche klinische Zulassungsstudie fordern wird, um den Marktzutritt des neuen Tests zu erlauben. Eine solche Studie wird einerseits erhebliche finanzielle Mittel von uns erfordern. Aufgrund des gestiegenen Wettbewerbs ist die Nachfrage nach Patientenproben speziell auch im Darm- krebsbereich deutlich gestiegen und damit die Preise für diese Proben. Zudem ist die Zahl der Institute und Einrich- tungen limitiert, die in ausreichendem Umfang und mit der notwendigen Professionalität und Sorgfalt solche Proben zur Verfügung stellen können. Damit ergibt sich andererseits auch ein Risiko von zeitlichen Verzögerungen, sodass die benötigte Studie länger dauern könnte, als zunächst geplant. Demgegenüber liegt unsere Chance zur Bewäl- tigung dieser Aufgaben in den hohen Erfahrungswerten und der entsprechenden Kompetenz in unserer Organisa- tion, die wir in den vergangenen Jahren aufbauen und sammeln konnten, ebenso wie die notwendigen Kontakte in die akademischen und klinischen Bereiche.

Hier mal zum Thema Verschwörungstheorien, dass GH den Laden absichtlich gegen die Wand fahren will.
S. 46
Im Anschluss an die vorläufig negative NCD-Entscheidung der CMS im Oktober 2020, hat der Aufsichtsrat der Gesellschaft einen Beschluss über einen Sonderbonus für alle drei Vorstandsmitglieder für den Fall getroffen, dass bis spätestens zum 28. Februar 2021 eine finale positive NCD ergangen bzw. ein Gesetz in Kraft getreten wäre, aufgrund dessen Epi proColon in den USA erstattet worden wäre oder ein vergleichbarer Fall eingetreten wäre. Dieser sogenannte „Erfolgsbonus“ belief sich auf USD 1.296.000 für Herrn Hamilton, auf USD 984.000 für Herrn Garces und auf EUR 360.000 für Herrn Weber.
Mit seinem Ausscheiden aus dem Vorstand im Januar 2021 verlor Herr Garces den Anspruch auf diesen Sonderbonus. Da am 28. Februar 2021 keines der auslösenden Ereignisse eingetreten war, kam der Son- derbonus somit auch weder für Herrn Hamilton noch für Herrn Weber zur Anwendung.

Interessant auch die gehaltenen Aktionoptionen von GH, Garces (hat seine noch) und Weber. Niedrigster Ausübungspreis: 22,77

S. 54
Heino hat jetzt 75.000 Stück und der AR gesamt 101.105 Epi Aktien


 

17.04.21 12:18

2624 Postings, 1752 Tage Mogli3Hal

Epi ist wie ein Biotechunternehmen zu bewerten mit 2 Kandidaten am Beginn einer Phase III Studie ( Zulassungsstudie)  nach positiv absolvierter Phase II. Fast alle kleineren Biotechunternehmen sind in einer solchen Kategorie einzuordnen. In beiden Fällen handelt es um Milliardenmärkte. Zur Zeit wird das mit 25 Mio bewertet, ein Peanuts-Betrag wenn man sieht was große Firmen dafür bereit sind zu zahlen. Jeder kann das sehen wie er will.  

17.04.21 13:08

657 Postings, 2093 Tage HundlabuMogli

25 Millionen ist Wenig ja , aber wer epi bis jetzt verfolgt hat und da die letzten 10 Jahre mal gar nichts geklappt hat wird da nicht viel mehr bezahlt. Sie stehen doch mit dem Rücken zur Wand. Die Firma hat doch noch nie die Trümpfe in der Hand gehalten, sondern war immer von andere abhängig.  

17.04.21 13:38

1407 Postings, 1054 Tage keinGeldmehrHAL..

Wenn alles in Zukunft so positiv mit 3.0 ist und nur 3-4 Jahre dauert, könnte Epi doch jährlich ihren Finanzbedarf über KE am Markt reinholen und selbstständig bleiben.
Für solche Aussichten auf nen Mrd Markt findet Epi doch bestimmt Kleinanleger. Jetzt rund 11 Mio Aktien, und dann jedes Jahr 10 Mio mehr.
Das wären in 4 Jahren - bis die Mio fließen- nur rund 50 Mio Aktien. Eigentlich ein Schnäppchen...Kurs dann 10-30?.

Ironiemodus aus.  

17.04.21 19:17
1

142 Postings, 1721 Tage Old_TiuGB2020?

Echt jetzt Ihr vergeudet eure Zeit noch den GB2020 oder sonstwas von Epi zu lesen? Naja müsst Ihr ja wissen was Ihr mit eurer Zeit macht. In ein paar Tagen/Wochen gibt es den Betrag X  von Unternehmen  Y oder das Licht geht halt einfach so 2021 komplett aus.  Mehr brauch ich zu diesem Unternehmen nicht mehr wissen und lesen.  

17.04.21 21:35
1

61 Postings, 838 Tage dogweilerOld_Tiu

Ganz ehrlich, HAL2016s GB2020 Posting war eines der substanziellsten Postings seit einiger Zeit. Und es spart uns allen ne Menge Zeit, also danke dafür meinerseits!

Natürlich hast Du mit Deiner Feststellung, dass es nun Betrag X von Unternehmen Y gibt (wenn es denn was gibt), ebenfalls recht. Aber wir alle sind doch neugierig und an Infos interessiert, die uns bei unserer "Erwartungsbildung" helfen. Und in diesem Sinne war HAL2016s Posting sehr hilfreich.

Auch der Hinweis auf den AR-Sonderbonus Beschluss war höchst wertvoll. Nein, gegen die Wand fahren wollte das ECX Mgmt ECX gewiss nicht. Aber der Vorgang lässt natürlich tief Blick - das eine Entscheidung fallen würde, war sonnenklar. Ob das Mgmt dieses noch wesentlich beeinflussen konnte, darüber kann man sicherlich streiten. In jedem Fall hat man für den Erfolgsfall mitverdienen wollen.

Ich würde fast jede Wette abschließen, dass zu Anfang dieses Jahres ein ähnlicher Beschluss getroffen wurde, für den Fall, dass das Mgmt ECX oder die ECX-Assets im Rahmen des M&A Prozesses erfolgreich an den Mann resp. die Firma gebracht werden kann. Eine solche Vereinbarung ist auch als "change of control-Klausel" bekannt. Dass heißt für den "Exit-Fall" sichert sich das ECX-Mgmt nen golden Handschlag. Insofern geht Moglis Verweis auf irgendwelche Options Ausübungspreise vollkommen fehl. Es muss kein Preis je Aktien >20 ? rauskommen, das GH und Co. fett absahnen. Es wird eine Vereinbarung geben die an keinen Preis gebunden ist sondern an den Change of Controll Fall. Und der wird mit dem Verkauf der Firma oder Assets ausgelöst und für GH und Weber wird das dann ein Tag der Freude (=des Reibachs). Übrigens ganz egal, ob Mogli heulen wird... und nun fall wieder über mich her ;)  

17.04.21 22:08

142 Postings, 1721 Tage Old_TiuSorry

Ich wollte keinesfalls despektierlich oder herablassend gegenüber dem Beitrag von HAL sein. Mein Respekt für jeden der hier noch  nicht resigniert auf den Schlussgong wartet.  Ich jedenfalls bin durch mit dem Thema, warum und wieso wer etwas gemacht oder auch nicht  gemacht hat ist nicht mehr von Belang. Herr Ober, die Rechnung bitte, ich möchte zahlen und mein Wechselgeld erhalten, je schneller desto besser.    

17.04.21 23:04

2624 Postings, 1752 Tage Mogli3Dog

Wenn du was schreibst heule ich ja immer. Phantasie hast du. Ob es hier so was wie einen ?goldenen Handschlag geben wird wissen wir nicht, aber schön beschrieben von dir. Aber es fehlen die Beweise dafür, möglich oder auch nicht. Findet sich kein  Käufer entfiele das ja sowieso. Also zur Zeit Grimm?s Märchen. Garces ist ja sowieso schon weg. Ist der Käufer nicht Exas hat er nur die Optionen was auch immer du davon hältst.  

18.04.21 09:07

4628 Postings, 2556 Tage Guru51an einen user.

und wo ist der finanzielle vorteil deiner überlegung
für z. b.  den AR und den hauptgesellschafter ??  

18.04.21 09:47

738 Postings, 2082 Tage CDee...

An die Verschwörungsleugner: das mit dem Angebot eines sonderbonus im Falle der doch noch erreichten Kostenerstattung muss aber doch nicht zwangsläufig heißen, dass der eigentliche Auftraggeber von GH und JG Exact bzw. unsere fairen amerikanischen Freunde waren. Oder meint ihr nicht, dass deren Bezahlung für das an die Wand fahren eines Wettbewerbers (Epi) und zugleich wegebners plus know how Übertragung an Übersee etc nicht wesentlich besser entgolten wurde!? Doch etwas naiv der Gedanke.... Leider scheint es den amerikanischen Freunden leider immer um America First zu gehen. Man mag mich nun lynchen für diese publizierten Theorien :)  

18.04.21 09:51

738 Postings, 2082 Tage CDee...

Ich bitte daher den Laden asap zu verkaufen zu 50 Mio+ (weniger wäre wohl ein schlechter Witz) und fertig... Alles andere ist einfach viel zu unsicher und wird uns shareholder daher wohl eher weiter enteignen.  

18.04.21 11:58

1322 Postings, 1466 Tage Horscht BörseNein

Der Sonderbonus wäre die Vergütung dafür, dass die Strategie die in der Entwicklung befindlichen Testverbesserung, ich nenne sie mal Tests 3.0? der Investorenwelt bewusst vorzuenthalten richtig war. Dann wäre mit der Erstattung von Procolon in den USA Geld vorhanden und erzielbar am investorenmarkt, um die Pipeline und die Testverbesserungen allein weiter zu entwickeln.

Diese Strategie war falsch und zwar von vorn herein. Wenn ich gute Produkte/ Patente wie auch immer in der Pipeline habe gibt es keinen Grund diese Geheim zu halten. Es wäre richtig gewesen, auch procolon 3.0 parallel der Öffentlichkeit und der Investorenwelt vorzustellen um Finanzmittel einzuwerfen.

Es gibt nur zwei plausible Gründe warum das nicht gemacht wurde.

1, die Pipeline und die Testverbesserungen sind auch wertlos

Oder

2, man hat nicht verstanden, dass es Blödsinn ist die Testverbesserungen geheim zu halten und  auf die cms Erstattung zu warten.

Wenn etwas verwertbares in der Pipeline ist, finden sich immer Leute zur Finanzierung. Hier hat man aber mehr als 3 Jahre schlicht gepennt.

Und das Risiko dass der eingeschlagene Weg falsch war und nicht zum Erfolg führt, zahlen Hamilton und co durch Verlust der Sonderboni und die Aktionäre mit ihren Anteilen.  

18.04.21 15:10

199 Postings, 1455 Tage Jayt91HB

Diese Meinunge teile ich auch zu gewissen Teilen, man kann nicht alles auf eine Karte setzen und All-In gehen, indem man nur auf die CMS Entscheidung wartet.  

19.04.21 12:57

2624 Postings, 1752 Tage Mogli3CDee

Jetzt nachdem man solange gewartet hat sind 50 Mio ein Witz. 50 Mio sind 4.50? pro Aktie oder 55 Cent vor dem Split. Zu diesem Preis hättest du ja auch nach dem CMS Vorentscheid Mitte Oktober mehrmals verkaufen können und damals war 3.0 noch nicht mal bekannt. Dazu hast du mit der WA zu 1.10? deinen EK praktisch fast halbieren können. Panik hilft auch nicht.  

19.04.21 13:14

2624 Postings, 1752 Tage Mogli3HB

So einfach ist das nicht. Die Entwicklung von 3.0 und den Analysemethoden haben sie ja ständig weiter getrieben. Das Resultat dieser Entwicklung das Mitte Januar in der PM und im GB20 dargestellt wurde ist ja erst ein paar Monate, also irgendwann in 2020, alt. Man hat also kaum Zeit verloren. Die Zulassungsstudie inkl. FDA und CMS braucht einfach 3 Jahre und das muss finanziert werden. Über den Kapitalmarkt geht  das offensichtlich nicht sonst müsste man die Firma nicht verkaufen.
Hätte man zB von 3.0 letzten Sommer berichtet dann hätte man den CMS Entscheid zu 2.0 vergessen können. Die hätten gesagt  dann kommt in 3 Jahren wieder mit den besseren Werten von 3.0.  Ist jetzt auch so gekommen aber das wusste man im Sommer 2020  nicht sondern hat ziemlich sicher mit der Erstattung gerechnet, siehe zahlreiche Interviews von GH damals. Das Ziel war mit der Erstattung 2.0 die beiden Zulassungsstudien 3.0 und HCC eigenständig  finanzieren zu können. Im Nachhinein sind immer alle schlauer besonders solche die noch nie in den entsprechenden Führungspositionen waren. Dort muss man nämlich unter zT schwierigen Annahmen vorher!!! entscheiden.  

19.04.21 15:21

1370 Postings, 1961 Tage HAL2016HB

Man könnte argumentieren, wenn denn die Pipeline so gut ist, warum bildet der Kapitalmarkt das nicht ab.? Das Argument ist nicht von der Hand zu weisen. Es liegt entweder daran, dass die vollständige Informiertheit des Marktes fehlt, die sagen ja auchim GB: "wir glauben, dass unser NExtgen Test einen hohen Wert hat... (nicht etwa: wir wissen)
Oder es liegt daran, dass die Pipeline wenig wert ist.

Den Wert können wir nur durch ein Angebot, also einen entsprechenden Verkehrswert erfahren, indem Insider im Data Room die Pipeline checken und einen Preis abgeben.

Wenn da aber nichts kommt und im GB wurde ja auch geschrieben, dass durch KE finanzielle Mittel aufgenommen werden müssten, um 3.0 in 3 Jahren  durch FDA und CMS zu bekommen, brauchen wir uns an einer KE auch nicht mehr zu beteiligen. Dann hätte ein potentieller Interessent bereits selbst eingeschätzt, dass "make" dem "Buy" vorzuziehen ist, bzw. 3.0 nicht das ist was es verspricht.

M.E. wird es entweder EXAS sein, oder ein branchenfremder, der in der CRC Diagnostik noch nichts hat.

Das Argument die hätten vorher vollständig informieren müssen über 3.0 sehe ich Genauso wie Mogli. Ein Autobauer würde auch nicht über das neueste Modell berichten, wenn er in der aktuellen Sales Periode mit dem alten Modell Umsatz machen muss. Alle würde einfach auf das neue Modell warten. So hat sich das auch GH gedacht: 2.0 muss erstattet werden, um aus den Umsätzen 3.0 zu finanzieren.  

19.04.21 15:28

1407 Postings, 1054 Tage keinGeldmehrHmm

Wenns nur 3 Jahre bis zum 3.0 incl FDA und Erstattung dazu tolle Werte... WÄREN, wären jährlich 10 Mio neue Aktien über KE  zu verschmerzen...denke aber Epi weiß, dass denen das keiner glaubt.  

19.04.21 16:02

2624 Postings, 1752 Tage Mogli3Hal

Mit allem einverstanden. Fast. Sie können von 3.0 nicht schreiben wir ?wissen?. Das kann ja nur eine Annahme sein da Zukunft und erst noch in 3 Jahren. Auch ist 3.0 bisher nur eine interne Angelegenheit und wurde noch in keiner offiziellen externen  Studie mit Observing Board verifiziert.    

19.04.21 16:22

1370 Postings, 1961 Tage HAL2016j.A.

hat schon jemand die jungen Aktien im Depot?  

19.04.21 18:04

199 Postings, 1455 Tage Jayt91HAL2016

Schöner Vergleich mit dem Auto - aber hinkt halt auch total.
Bin kein Experte in dem Bereich, aber ich erinnere mich an die dubiosen Autokalender, wann im Jahr die neuen Modelle des Herstellers zum Verkauf stehen. D. h. als potentieller Kunde weiß ich am 01.01.21 das am 24.12.21 ein nagelneuer BMW i203034 vom Produktionsband rollen sollte. Klar bei auftretenden Schwierigkeiten in der Produktion verschiebt sich das ggf. aber man hat eine gewisse zeitliche Planungssicherheit.

Bei einem F&E Biotechunternehmen, dass keine finanziellen Sicherheiten hat und noch nie Umsatz generiert hat, sollte man doch irgendwie nicht alles auf "rot" setzen und bei "grün" kracht die Substanz zusammen und man steht vor der Insolvenz?

Ich tippe auch darauf, dass die Großinstitutionellen sich schon seit längerer Zeit von der Pipeline überzeugen haben lassen, weil da was schlummert was knallen könnte. Ansonsten wären die doch nie eingestiegen bei der "Alles auf eine Karte"-Strategie?


Sorry vielleicht bin ich auch zu naiv für den Scheiß und mein gesunder Verstand ist da falsch gestrickt... Das ist keine Kritik für die absolut schweren Managemententscheidungen die da getroffen werden müssen oder sonstiges, aber da muss doch mehr Perspektive und Management KnowHow dahinterstecken als das?  

19.04.21 20:12

2624 Postings, 1752 Tage Mogli3Jay

Wer sind denn deiner Meinung nach die Grossinstitutionellen?
In F&E lief ja alles parallel. Was zurück gehalten wurde ist lediglich die Veröffentlichung von Zwischenresultaten. Die abschliessende Studie steht ja noch aus.  

19.04.21 21:46

738 Postings, 2082 Tage CDee...

Fakt ist, dass man doch jetzt mal unverzüglich in die Gänge kommen muss. Man hat lange genug geschlafen und ist dem extrem geschädigten Aktionär jetzt auch mal schuldig, kursfördernde Lösungen zu finden. Wollt ihr wirklich nochmal 3 Jahre oder sogar länger hier bibbern!? Ich bin heilfroh, wenn ich hier mit kleinem Verlust nochmal rauskomme. Aktuell sieht es ja alles andere als gut aus. Kurs fällt vllt morgen schon unter 2 Eur und ihr träumt von einem Verkauf für 100 Mio + x.  

19.04.21 22:32
1

2624 Postings, 1752 Tage Mogli3CDee

Wo wurde denn was verschlafen? Die CMS hat doch die Erstattung abgelehnt und zwar nicht weil da was verschlafen wurde. Man kann das drehen und wenden wie man will, ProColon 2.0 ist abgelehnt und 3.0 braucht eine Zulassungsstudie die insgesamt 3 Jahre dauern wird. Und dafür haben sie derzeit das Geld nicht, das ist einfach Fakt.  

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