Asien-Immobilienzyklus: Aufschwung befindet sich erst am Anfang
Neue Rekordpreise bei Immobilien wurden in Berichten aus Singapur in den letzten Tagen gemeldet. Die Bauindustrie wächst mit zweistelligen Raten, wird aber in 2007 noch immer um 20% unter dem Volumen des bisherigen Top-Jahres 1997 liegen. Es besteht also noch erhebliches Aufholpotenzial. Zudem wurden Baufirmen damals, im langen Boom der 1990er, oft mit KGVs von bis zu 20 bewertet. Wir glauben, dass Asiens Immobiliensektor eine lange Boomphase durchlaufen wird. Typischerweise sind das Zyklen von 7-10 Jahren, ähnlich dem Bullenmarkt in den angelsaechsischen Ländern (1996-2006) oder Deutschland (1985-1993). Asiens letzter - gewaltiger - Immobilienboom lief von 1987 bis 1997. Diesmal steigen die Preise seit 2004, zunächst langsam, nun immer schneller. Dies sollte noch einige Jahre anhalten. Selbst in einem Aktienkrach sollten Immobilien weiter steigen, da viele Investoren dann aus Aktien in Immobilien umschichten. Die Immobilienaktien florieren dann auch weiter. Genauso war es in den USA in 2001 und den Folgejahren. Daher sehen wir in diesem Sektor in Asien nicht nur herovrragendes Upside, sondern auch, vor allem mittelfristig, unterproportionale Risiken. Wie immer konzentrieren wir uns auf fundamental billige Werte, die auch gutes Wachstum und - als reines Sahnehäubchen - noch eine besondere Story vorweisen können. Günstige Bewertung undWachstum sind bei unseren Favoriten KSH und Heeton ohnehin gegeben. Sahnehäubchen, also noch nicht gesicherte, aber potenziell sehr grosse Gewinne, sind bei Heeton der Lumos-Luxustower, allein der Gewinn daraus könnte laut Zeitungsberichten 23 Eurocents pro Aktie betragen (berechnen Sie das KGV selbst, wir wagen es nicht, Ihnen diese Zahl vorzurechnen). Bei KSH ist es der Einstieg der Emirate beim IPO und die Ankündigung einer strategischen Partnerschaft im ultimativen Bau-Boom-Staat unseres Planeten.
schaunmermal
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