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Nach der Kaufpanik ist vor der Kaufpanik

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neuester Beitrag: 25.04.21 00:52
eröffnet am: 18.05.09 14:06 von: Libuda Anzahl Beiträge: 4339
neuester Beitrag: 25.04.21 00:52 von: Kerstinqdlra Leser gesamt: 257035
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18.05.09 14:06
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54746 Postings, 5973 Tage LibudaNach der Kaufpanik ist vor der Kaufpanik

Guter Artikel:

"Der flotte Spruch beschreibt recht treffend das Geschehen an den Finanzmärkten in den letzten Wochen. Der Markt will einfach nicht ?richtig? korrigieren. Bis auf ein, zwei schwache Tage und schon geht es munter weiter. Hinter den Kulissen der Indizes findet sehr wohl eine Konsolidierung statt. In einer wahnsinnig schnellen Branchenrotation gibt es auf der einen Seite Ausbrüche, während andere Branchen solide korrigieren. In der Summe der Indizes geht diese differenzierte Entwicklung leider unter.



Der Markt tut wieder einmal nicht das, was die meisten von ihm erwarten. Und was erwarten ?die meisten?? Neben den bekannten Indikatoren bieten Schlagzeilen einen Hinweis. Dazu zitierte ich in der letzten Ausgabe der Investment Ideen willkürlich einige Schlagzeilen (Auszug):

Die ?Vermögensprofis trauen der Aktien-Rallye nicht? titelt Welt Online in ihrer Ausgabe vom 8. Mai 2009. ??erfahrene Vermögensverwalter sind skeptisch: Die Rallye könnte schon bald ein jähes Ende haben? fährt der Verfasser fort.

Auch das Handelsblatt fragt sich in der Onlineausgabe vom 9. Mai: ?Dax-Ausblick: Rally ? wie lange noch?? Darin heißt es weiter ??Marktbeobachter bleiben vorsichtig und warnen vor Rückschlägen. Denn eine solche Entwicklung gab es schon einmal.?

Bei Spiegel Online warnen Experten gleich vor dem nächsten Crash: ?Jetzt drängen Großinvestoren mit Macht zurück in den Markt, aus Angst, den Boom zu verpassen. Experten halten die Hausse allerdings für einen Zwischenspurt - und warnen vor dem nächsten Crash.? (Quelle: Spiegel Online vom 9. Mai 2009).

Wohin man auch schaut, der Pessimismus hat Hochkonjunktur. Stimmungsindikatoren bestätigen das negative Sentiment. Positive Nachrichten und Anzeichen einer Stabilisierung der Weltwirtschaft finden kaum Gehör. Bei so viel Pessimismus ist es kein Wunder, das die Börsen bisher nicht "richtig" korrigieren wollen. Man muss kein Hellseher sein, dass die gleichen Schwarzseher ihre ?Prophezeiungen? unter dem Druck des Marktes um 180 Grad drehen oder anpassen werden, wenn die Börsen weiter steigen.

Bekanntlich haben jene Experten immer Recht, zumindest im Nachhinein. Schade nur, dass selbst einige der klügsten Wirtschaftwissenschaftler das Debakel der Finanzkrise nicht in vollem Umfang haben kommen sehen oder zumindest davor gewarnt haben. Meine Hochachtung gilt denjenigen Konjunkturforschern, die öffentlich zugeben, dass Sie davon überrascht wurden. Die Wirklichkeit ist zu komplex, um sich mit idealisierten Modellen 100prozentig einfangen zu lassen. Die Geschichte der Finanzmärkte ist voll von Beispielen, wo Elfenbeintürme einstürzten. Etwas mehr Bescheidenheit bei unseren Prognosefähigkeiten stünde uns allen gut. Die aktuelle Krise dürfte wie so viele vorher bald in Vergessenheit geraten und die Gläubigkeit an unfehlbare Modelle zur Risikosteuerung sowie die Beherrschbarkeit des Marktes wieder die Oberhand gewinnen ? bis zum nächsten Debakel.

Warum richtet man sein Handeln nicht an dem tatsächlichen Verhalten des Marktes aus, zumindest wenn man als Händler Geld verdienen möchte? Vielleicht weil der Mensch es nicht wahrhaben will, mit der Unsicherheit zu leben? Nur so lässt sich die Prognosesucht und Gottgläubigkeit an selbsternannte Gurus erklären. Neurologen begründen solche Verhaltensweisen mit Dopamin und anderen Wirkstoffen in unserem Körper. Eine weitere Erklärung könnten die in unserer 10.000jährigen Geschichte antrainierten menschlichen Verhaltensweisen sein, die zwar einem Neandertaler im Überlebenskampf halfen, aber in der Börsenwelt des 21. Jahrhundert zu kostspieligen Fehlentscheidungen führen. Keine Frage, Prognosen sind durchaus hilfreich, um bestimmte Chance- / Risikoverhältnisse einschätzen zu können, aber man sollte realistisch bleiben: Es bleibt eine Betrachtung von Wahrscheinlichkeiten. Keiner kennt die Zukunft. "  
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4313 Postings ausgeblendet.

18.03.20 20:05

54746 Postings, 5973 Tage Libudaprofi-anleger-denken-darueber-nach-wo-sie-zukaufen

18.03.20 21:19

54746 Postings, 5973 Tage Libudaprogress-in-drug-therapies-against-covid-19

19.03.20 23:02

54746 Postings, 5973 Tage LibudaDas sehe ich ähnlich

https://finance.yahoo.com/news/...co-ceo-john-chambers-164400479.html

Aber ich gehe davon aus, dass die Kurse das Ende Krise schon etwas früher vorwegnehmen. Wann weiß ich auch nicht - und außer mir wohl niemand Anderes auch.  

14.04.20 19:52

54746 Postings, 5973 Tage LibudaThe "V" - Yes, it can

(Bloomberg) -- Federal Reserve Bank of St. Louis President James Bullard said the U.S. economy should recover strongly in the second half of 2020 if the government and businesses respond forcefully to the coronavirus, with massive testing to prevent fresh outbreaks.

?There is no reason it can?t come back in a ?V? shape,? Bullard said in a virtual discussion Tuesday to the St. Louis Regional Chamber. ?I know it?s become popular to say that is not going to happen. I think it can happen.?

https://finance.yahoo.com/news/...wrong-170847508.html?.tsrc=fin-srch
 

03.05.20 12:42

54746 Postings, 5973 Tage LibudaSind wir nur nervöse Frösche? - Oder nicht nur?

Nervöse Frösche regieren den Aktienmarkt

Der Mensch trifft seine Entscheidungen also nicht mit Hilfe komplizierter Berechnungen, sondern verlässt sich allzu oft auf sein Bauchgefühl und auf Daumenregeln. Auf eben dieser durch menschliche Gewohnheiten beeinflussten Entscheidungsfindung fußt die »Theorie der nervösen Frösche«, wenn sie etwa erklärt, warum der Dollar unverhältnismäßig stark zur wirtschaftlichen Entwicklung schwankt. Menschen messen neuen Informationen besondere Aufmerksamkeit zu und bewerten sie daher über: Mit diesem Verhaltensmuster kann der Mensch in der Natur schnellstmöglich auf Gefahren reagieren. Auf den Finanzmärkten führt diese Angewohnheit allerdings zu überdimensionalen Ausschlägen, weil jede Kleinigkeit, wenn sie nur neu ist, stärker in die Bewertung eingeht, als die tatsächliche Profiterwartung dies rechtfertigt. Börsianer benehmen sich folglich wie nervöse Frösche und sorgen für ein übertriebenes Auf und Ab auf den Märkten, das nach rationalen Gesichtspunkten nicht angemessen ist.

http://www.perspektive-blau.de/wissen/0302c/0302c.htm
 

24.05.20 17:23

54746 Postings, 5973 Tage LibudaVieles ist eben eine Sache des Zeithorizonts

06.06.20 18:49
1

54746 Postings, 5973 Tage LibudaObwohl ich kein Bär bin, überrascht mich das auch

24.12.20 13:39

9 Postings, 133 Tage PierryaLöschung


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2983 Postings, 132 Tage WinsloaLöschung


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338 Postings, 132 Tage BinahintaLöschung


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1614 Postings, 127 Tage AriletaLöschung


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1717 Postings, 133 Tage RetiselaLöschung


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1416 Postings, 121 Tage AngeliriaLöschung


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1937 Postings, 121 Tage ElezonnaLöschung


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1383 Postings, 119 Tage NatalesaLöschung


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11.01.21 02:21

1082 Postings, 118 Tage CarolletaLöschung


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12.01.21 04:50

740 Postings, 116 Tage CastelicaLöschung


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08.03.21 19:54

54746 Postings, 5973 Tage LibudaWenn es um leichte Zinssteigerungen geht, teile

diese Meinung:

https://finance.yahoo.com/news/...rief-105525383.html?.tsrc=fin-notif

Gegenrechnen sollte man allerdings, dass die Märkte meiner Einschätzung nach etwas überkauft sind, sodass sich beide Effekte ausgleichen könnten.  

24.04.21 01:20

9 Postings, 12 Tage MandyamgdaLöschung


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25.04.21 00:52

10 Postings, 11 Tage KerstinqdlraLöschung


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