jetzt mit der Kamera unterwegs und das Interesse für Flora und Fauna ist stetig gestiegen. War früher auch schon latent vorhanden, jedoch vom Leistungsgedanken in den Hintergrund gedrängt worden. Vor allem zu Pflanzen, vom Gänseblümchen bis zum Mammutbaum, habe ich eine ganz besondere Affinität. Je mehr ich mich mit diesen Dingen beschäftige, desto bewusster wird mir, dass es im Grunde nur noch ganz wenige Quadratkilometer halbwegs intakter Umwelt in unserem Lande gibt. (ex Alpen). Es ist oft ernüchternd, wenn man mit dem Bike aus den Voralpen nach Norden fährt und ab so 650 m Seehöhe, selbst noch in optisch ansprechender Lage, diesen süßlichen Gestank des ausgebrachten Giftes riecht. :-(
Hier ist die Welt noch in Ordnung. Eine kleine natürliche Trollblumenwiese innerhalb eines riesigen Forstes, in dem auch der o.g. Frosch lebt, Enziane, Orchideen uvm.
Die Trollblume ist in den Alpen (noch) keine seltene Pflanze, außerhalb (ex Gärten) kaum mehr zu sehen. In Nordwest-D bereits ausgestorben. Gründe, wie üblich. Sie, die Pflanze, bildet mit ihren Kronblättern eine Kugel mit nur einen ganz kleinen Durchlass für kleine, ausgewählte Insekten, zwecks Bestäubung.
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