... war ein R/S - die Aktionäre haben jetzt auch noch nur ein 20gstel der Aktienanzahl im Depot
Der Reverse Split ist der umgekehrte Prozess eine Aktiensplits. Mehrere Papiere einer börsennotierten Gesellschaft werden zu einer Aktie zusammengefasst. Damit erscheint die Aktie optisch teurer. Gerade nach einem starken Kursverfall oder nach Kapitalmaßnahmen im Zuge von Abspaltungen erwägen Unternehmen diesen Schritt. Die Vorteile des Aktiensplits, wie höhere Liquidität und damit bessere Handelbarkeit, werden für einen optisch höheren Kurs aufgegeben.
Aber lassen wir das - hier gehts ja um die Deutsche Telekom. :)
Gestern ging eine Nachricht über den Ticker, die viele von Ihnen vielleicht – wenn überhaupt – nur beiläufig zur Kenntnis genommen haben mögen. Die aber meines Erachtens dennoch von großer Bedeutung ist. Weil Sie den Telekommunikationsmarkt doch ordentlich aufmischen könnte. Die Meldung lautete „QSC vernetzt bundesweit über tausend Wi-Fi Hotspots von The Cloud Networks“.
Auf längere Sicht wird die DT nicht zur Rakete werden. IMHO wird's eher seitwärts gehen. Vielleicht sollte ich mir aus Call und Put einen Butterfly bauen, eine Art Korridor-Option?
Macht Ihr mir ein paar Vorschläge für dafür passende Scheine?
dpa-afx ANALYSE: UniCredit lässt Deutsche Telekom auf 'Buy' Donnerstag 2. Juli 2009, 14:21 Uhr
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die UniCredit hat die Titel der Deutschen Telekom nach einem Bericht in der "Financial Times" über einen möglichen Bieterkampf um die Tochter T-Mobile UK auf "Buy" mit einem Kursziel von 10,25 Euro belassen (Kurs: 8,585 Euro). Es sei nicht überraschend, dass, wenn ein Vermögenswert wie die T-Mobile UK ins Spiel gebracht werde, in der Presse alle theoretischen Möglichkeiten durchdiskutiert würden, schrieb Analyst Thomas Friedrich in einer Studie am Donnerstag.
Eine "Buy"-Empfehlung der UniCredit wird ausgesprochen, wenn die erwartete Gesamtrendite in den nächsten zwölf Monaten die Eigenkapitalkosten der Aktie übersteigt./ck/gl
Einen Vorgeschmack auf die Goodwill-Abschreibungswelle lieferte im ersten Quartal die Deutsche Telekom. Der Bonner Konzern gab Anfang Mai Abschreibungen von 1,8 Mrd. Euro auf seine britische Mobilfunktochter T-Mobile UK bekannt. Vorstandschef René Obermann muss wegen des scharfen Konjunktureinbruchs in Großbritannien die Geschäftserwartungen tiefer hängen. Nach Ansicht von Finanzexperten kam die Abschreibung jedoch viel zu spät. „Der Einstieg in Großbritannien war ein Desaster“, kritisierte Ingo Speich von Union Investment bereits auf der Hauptversammlung des Magenta-Konzerns. Analysten schätzen, dass das Dax-Schwergewicht dort bisher 13 Mrd. Pfund verloren hat. Klaus Kaldemorgen, Geschäftsführer der größten deutschen Investmentfondsgesellschaft DWS, hielt dem Telekom-Vorstand auf dem jüngsten Aktionärstreffen vor, der miserablen Geschäftsentwicklung seit Jahren tatenlos zuzuschauen. Der Konzern war dort 1999 eingestiegen. Entschärft hat die Telekom die Goodwill-Problematik durch die Wertberichtigung nicht. Denn sie hat sich durch die Übernahme der griechischen OTE-Gruppe wieder 2,5 Mrd. neuen Goodwill aufgeladen. Bereits 2008 war die Telekom mit einem Betrag von 20,6 Mrd. Euro Spitzenreiter in der Goodwill-Tabelle. Seite 1 von 2 weiter » http://mobil.handelsblatt.com/7val.fit/...bfa9579eac009162e4313b28f27
Die Aussage war "Analysten gehen davon aus das die DT in UK ca. 13Mrd. Pfund verloren hat."
Die Frage war: Wie geht das wenn der Laden nur 8Mrd. gekostet hat.
Antwort: Durch Abschreibungen PLUS Verluste im Laufenden Geschäft. Und das Kummuliert auf 10 Jahre. Zuschreibungen gab es meines Wissens auf das UK-Geschäfft noch nicht!