„Die Fraktionssprecher von CDU und SPD, Martin Knecht und Edgar Schlotterbeck, nannten es einen „Glücksfall für Bretten“, dass man an der Erdwärme aus dem Oberrheingraben partizipieren könne.“
Ob man überhaupt „kann“ bleibt abzuwarten! Die erste Bohrung der Deutschen Erdwärme – sie sollte nach 3 Monaten fertig sein - dauert inzwischen über ein Jahr! Und es ist eine zweite Bohrung notwendig - wenn überhaupt je Wärme geliefert wird, dann mit großer Verzögerung.
„Zwar seien „die Kosten für den Bau der Pipeline riesig“, aber „dieser Invest“ refinanziere sich im Lauf der Jahre wieder, so Schlotterbeck.“
In München nennt man hierzu Zahlen:
„Die Kosten dafür sind freilich horrend: Verbundleitungen mit einem halben Meter Durchmesser kosten circa fünf Millionen Euro pro Kilometer, das Verteilernetz schlägt mit bis zu zwei Millionen Euro pro Kilometer zu Buche.“
„Und die drei Milliarden Euro, die der Bund bis 2026 insgesamt für die erneuerbare Wärmeerzeugung aus Geothermie, Solarthermie und dem Einsatz von Großwärmepumpen sowie weitere Wärmenetzinfrastruktur zur Verfügung stellen will, bezeichnet der Geschäftsführer der kommunalen Geothermie-Gesellschaft Erdwärme Grünwald (EWG), Andreas Lederle, als geradezu "lächerlich".“
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/...-erdwaerme-laufzorn-1.5722522Soll man so extreme Finanzierungen auf einer so unsicheren Technologie aufbauen? (Beispiele in Post 514)